| (19) |
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(11) |
EP 1 482 829 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2010 Patentblatt 2010/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.01.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/000919 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/075737 (18.09.2003 Gazette 2003/38) |
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| (54) |
REINIGUNGSSYSTEM MIT EINER AUSWRINGVORRICHTUNG FÜR EINEN FLACHWISCHER
CLEANING SYSTEM WITH A WRINGING DEVICE FOR A FLAT WIPER
SYSTÈME DE NETTOYAGE AVEC DISPOSITIF D'ESSORAGE POUR UN BALAI "LAVAGE A PLAT"
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
09.03.2002 DE 10210569
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.12.2004 Patentblatt 2004/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Carl Freudenberg KG |
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69469 Weinheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DINGERT, Uwe
69518 Abtsteinach (DE)
- JÜRGENS, Ralf
69502 Hemsbach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 858 766 DE-A- 19 620 633 DE-U- 9 301 615 GB-A- 1 360 882 US-A- 1 722 130 US-A- 4 845 800
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DE-A- 4 011 713 DE-C- 10 045 525 GB-A- 1 091 919 US-A- 1 652 800 US-A- 2 880 438 US-A- 6 006 397
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Reinigungssystem mit einer Auswringvorrichtung für einen
Wischbezug eines Flachwischers mit einer Handhabe, welche einen sich nach unten hin
konisch verjüngenden, im Wesentlichen trichterförmigen Auswringschacht mit Gegenpressflächen
umfasst, in welchen der Wischbezug bei im Wesentlichen vertikaler Stellung der Wischerplatte,
von dieser teilweise gelöst und nach unten hängend, von oben her einführbar und durch
Druck auf die Handhabe auspressbar ist, wobei die Wischerplatte zum Auspressen wenigstens
teilweise in den Auswringschacht mit einführbar ist, so dass deren nach unten gerichtete
Stirnfläche eine Anpressfläche bildet.
Stand der Technik
[0002] Aus der
DE 196 20 633 C2 ist ein Reinigungsgerät mit einem Flachwischer und einer Auswringvorrichtung bekannt.
Der Flachwischer weist eine Handhabe und eine Wischerplatte, die mit der Handhabe
über ein Verbindungselement mit Gelenk verbunden ist, auf. Im in Wischrichtung gesehen
vorderen Bereich der Wischerplatte ist eine Klemmeinrichtung zum Befestigen eines
Wischbezugs angeordnet. Im hinteren Bereich wird der Wischbezug durch Niederdrücken
des Gewebes durch die Wischerplatte gehalten. Zum Auspressen des Wischbezugs wird
der Flachwischer mit Wischerplatte vom Boden abgehoben, wobei die Wischerplatte in
eine senkrechte Stellung nach unten klappt und der nur am vorderen Rand der Wischerplatte
befestigte Wischbezug senkrecht nach unten durchhängt. Der Wischbezug wird nun in
dieser Stellung senkrecht von oben her in den sich konisch nach unten hin verjüngenden
Auswringkorb eingeführt, wobei er sich in Falten legt. Durch Ausübung von Druck auf
die Handhabe wird der Wischbezug über die nach unten weisende Stirnfläche der Wischerplatte
im Auswringkorb ausgepresst. Nachteilig an dem bekannten Reinigungsgerät ist, dass
der Wischbezug beim Einführen in den Auswringkorb sehr sorgfältig plaziert werden
muß, um zu der gewünschten Faltenlegung zu kommen. Teile des Wischbezugs, die nicht
unterhalb der Anpressfläche, sondern seitlich davon an der Innenwandung des Auswringschachts
zum Anliegen kommen, werden nicht mit ausgepresst. Auch muss darauf geachtet werden,
dass sich die Handhabe bei der Ausübung von Druck in möglichst senkrechter Stellung
befindet, damit die vom Benutzer aufgewandte Kraft möglichst effektiv in eine Auspresskraft
umgewandelt wird und nicht gegen die Seitenwandung des Auswringschachts gerichtet
ist, wodurch die Gefahr des Kippens des die Auswringvorrichtung tragenden Behälters
mit Reinigungsflüssigkeit besteht. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Wischbezug
in Arbeitsstellung lediglich im vorderen Bereich der Wischerplatte festgehalten wird.
Um ein Verrutschen des
[0003] Wischbezugs im hinteren Bereich zu vermeiden, insbesondere bei hoher Bodenreibung,
muss der Benutzer während des Wischens permanent eine entsprechende Anpresskraft auf
die Handhabe ausüben.
[0004] Aus der
DE 40 11 713 A1 ist eine zweiteilige Wischerplatte mit über Klappachsen schwenkbar gelagerten Plattenflügeln
bekannt, bei welcher die Plattenflügel zu Reinigungszwecken senkrecht nach unten geklappt
werden können. Der Wischbezug ist jeweils nur an den Enden der Plattenflügel befestigt
und hängt bei heruntergeklappter Stellung der Plattenflügel schlaufenförmig nach unten
durch. In dieser Stellung kann er in ein Flüssigkeitsbad eingetaucht und gereinigt
werden. Ob bzw. wie der Wischbezug im Anschluss an die Reinigung ausgepresst wird,
ist der Druckschrift nicht zu entnehmen.
Darstellung der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Reinigungssystem anzugeben, bei dem der Wischbezug
beim Einführen in den Auswringschacht zwangsläufig in die für das Auspressen optimale
Position gebracht wird, ohne dass es einer besonderen Handhabung durch den Benutzer
bedarf oder dass die Gefahr des Kippens des die Auswringvorrichtung tragenden Behälters
besteht. Dabei soll das Reinigungssystem einen Flachwischer und eine Auswringvorrichtung
bereitstellen, bei welchem Flachwischer und Auswringvorrichtung so aufeinander abgestimmt
sind, dass das Auswringen in einfacher und effizienter Weise durchführbar ist, andererseits
aber der Flachwischer durch die Anpassung an die Auswringvorrichtung in seiner Funktion
nicht beeinträchtigt wird. Diese Aufgabe wird durch ein Reinigungssystem mit allen
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0006] Gemäß der Erfindung sind bei der Auswringvorrichtung für einen Flachwischer, welche
einen sich nach unten hin konisch verjüngenden, im Wesentlichen trichterförmigen Auswringschacht
mit Gegenpressflächen umfasst, in welchen der Wischbezug bei im Wesentlichen vertikaler
Stellung der Wischerplatte, von dieser teilweise gelöst und nach unten hängend, von
oben her einführbar und durch Druck auf die Handhabe auspressbar ist, wobei die Wischerplatte
zum Auspressen wenigstens teilweise mit in den Auswringschacht einführbar ist, so
dass deren nach unten gerichtete Stirnfläche eine Anpressfläche bildet, Einrichtungen
zur Stabilisierung der Wischerplatte gegen ein Verkippen beim Einführen und Auspressen
im Auswringschacht vorgesehen.
[0007] Die Einrichtungen zum Stabilisieren einer Wischerplatte umfassen dabei zwei einander
gegenüberliegende erste Innenwände des Auswringschachts oder erste Führungselemente,
insbesondere senkrecht verlaufende, rippenartige Erhebungen, auf diesen ersten Innenwänden
und an wenigstens einer der beiden ersten Innenwände noch zweite Führungselemente.
[0008] Mit dieser Maßnahme werden der Wischbezug und die Wischerplatte schon beim Einführen
in den Auswringschacht des Auswringkorbs automatisch so geführt, dass der Wischbezug
zwangsläufig in eine zum Auswringen günstige Position gebracht und die vom Benutzer
ausgeübte Kraft optimal in eine Anpresskraft auf den Wischbezug umgewandelt wird.
Insbesondere werden seitliche Kräfte auf die Wandungen des Auswringschachts, die den
die Auswringvorrichtung tragenden Behälter mit Reinigungsflüssigkeit zum Kippen bringen
könnten, vermieden.
[0009] Dadurch, dass die ersten Innenwände die der Ober bzw. Unterseite der in eine vertikale
Stellung gebrachten Wischerplatte gegenüberliegende Wände sind, stützt sich die Wischerplatte
beim Einführen in den Auswringschacht mit ihren größeren Flächen ab und es wird eine
besonders sichere Führung erzielt.
[0010] Weiterhin wird das Einführen des Wischbezugs und der Wischerplatte in den Auswringschacht
dadurch erleichtert, dass der Auswringschacht an seinem oberen Ende einen sich nach
oben hin stark erweiternden Einführtrichter aufweist.
[0011] Damit die Reinigungsflüssigkeit beim Auspressen in einfacher Weise entweichen kann,
weist der Auswringschacht im unteren Bereich und im Schachtboden bevorzugt Auslassöffnungen
auf. Diese können beispielsweise nutenförmige Durchbrechungen sein.
[0012] Die Gegenpressflächen im Auswringschacht können zur Erhöhung des Anpressdrucks erhabene
Bereiche aufweisen. Beispielsweise hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der
Schachtboden mit rippenartigen Erhebungen versehen ist.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Auswringvorrichtung
Mittel zum Befestigen auf einem Behälter für die Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise
einem Eimer, auf.
[0014] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Auswringvorrichtung zusätzlich noch Mittel
zum Halten des Flachwischers in dem Behälter aufweist.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Reinigungssystem umfasst die Auswringvorrichtung in Kombination
mit einem Flachwischer mit einer Handhabe und einer Wischerplatte mit einem lösbar
befestigbaren Wischbezug.
[0016] Die Wischerplatte zum Auspressen des Wischbezugs ist in eine im Wesentlichen senkrechte
Stellung bringbar und mit teilweise gelöstem, nach unten durchhängendem Wischbezug
von oben her in den Auswringschacht der Auswringvorrichtung einführbar, wobei ihre
nach unten gerichtete Stirnfläche eine Anpressfläche bildet, und wobei die Einrichtungen
zum Stabilisieren der Wischerplatte gegen ein Verkippen in einer ersten Ebene die
zwei einander gegenüberliegenden ersten Innenwände des Auswringschachts umfassen,
wobei deren Abstand voneinander so bemessen ist, dass sich die Wischerplatte beim
Einführen in den Auswringschacht an beiden Innenwänden gleichzeitig abstützt.
[0017] Ebenso ist zwischen den ersten Führungselementen auf diesen Innenwänden bzw. zwischen
ersten Führungselementen auf einer der Innenwände und der jeweils anderen Innenwand
so bemessen ist, dass sich die Wischerplatte beim Einführen in den Auswringschacht,
wie oben beschrieben, gleichzeitig beidseitig abstützt. Solche erste Führungselemente
können beispielsweise senkrecht verlaufende, rippenartige Erhebungen auf einer der
Innenwände oder aber auf beiden Innenwänden sein.
[0018] Zur vollständigen Stabilisierung der Wischerplatte, nämlich gegen ein Verkippen in
einer zweiten, zu der ersten Ebene senkrechten Ebene, sind an wenigstens einer der
beiden ersten Innenwände zusätzlich noch die zweiten Führungselemente vorgesehen,
an denen sich entsprechende Gegenführungselemente auf der Wischerplatte abstützen.
[0019] Bei der oben beschriebenen Ausführungsform können die ersten Führungselemente so
gestaltet werden, dass sie die Funktion der zweiten Führungselemente mit übernehmen.
Dies lässt sich am einfachsten durch Ausbildung der Führungselemente als senkrecht
verlaufende, rippenartige Erhebungen auf den ersten Innenwänden des Auswringschachts
realisieren, die so positioniert werden, dass sie in Eingriff mit den entsprechenden
Gegenführungselementen auf der Wischerplatte bringbar sind.
[0020] Die Höhe des Auswringschachts ist vorteilhafterweise so bemessen, dass die Wischerplatte
mit ihrem unteren Enden bereits in den oberen Bereich des Auswringschachts eintaucht
und mit den Einrichtungen zum Stabilisieren der Wischerplatte gegen ein Verkippen
in Eingriff steht, wenn der Wischbezug den Boden der Auswringvorrichtung berührt.
Damit ist weitgehend gewährleistet, dass die nun auf die Handhabe auszuübende Kraft
zum Zusammendrücken des Wischbezugs im Auswringschacht auch bei nicht vollständig
senkrechter Ausrichtung der Handhabe nicht zum Verkippen der Auswringvorrichtung führen
kann.
[0021] Bei einer zweiteiligen Wischerplatte mit herunter klappbaren Plattenflügeln und schlaufenförmig
nach unten durchhängendem Wischbezug, so wie sie weiter unten noch näher beschrieben
wird, ergibt sich bei üblichen Abmessungen für eine solche Wischerplatte für den schlaufenförmig
nach unten durchhängenden Wischbezug eine Höhe der Schlaufe von ca. 15 cm. Die Höhe
des Auswringschachts sollte bei einer solchen Wischerplatte damit größer als 15 cm
sein. Es hat sich ergeben, dass eine Eintauchtiefe von ca. 1 cm für die unteren Enden
der Wischerplattenflügel schon ausreicht, um eine ausreichende Stabilisierung gegen
ein Verkippen zu erzielen. Der Auswringschacht sollte daher für dieses Ausführungsbeispiel
eine Höhe von wenigstens ca. 16 cm besitzen.
[0022] Eine besonders effiziente Umwandlung der von dem Benutzer auf die Handhabe des Flachwischers
ausgeübten Kraft in einen Anpressdruck wird dadurch erzielt, dass der Auswringschacht
so bemessen ist, dass die die Führungsflächen bildenden Innenwandungen und die Anordnung
der Führungselemente an eine um ihre Längsachse in vertikale Stellung gebrachte Wischerplatte
angepasst sind. Dabei bildet die nach unten weisende vergleichsweise kleine Stirnfläche
die Anpressfläche.
[0023] Entsprechendes gilt für eine zweiteiligen Wischerplatte mit um die kürzere Querachse
nach unten geklappten Plattenflügeln. Die Anpressfläche wird bei einer solchen Ausführungsform
durch die beiden Stirnflächen der nach unten geklappten Wischerplattenflügel gebildet.
Im Gegensatz zu dem eingangs erwähnten, aus dem Stand der Technik bekannten Reinigungssystem,
bei welchem die Wischerplatte um ihre Längsachse nach unten klappbar ist und die Anpressfläche
durch die Seitenflächen der Wischerplattenflügel gebildet wird, ergibt sich bei der
um die Querachse geklappten Wischerplatte ein um einen Faktor 4 höherer Anpressdruck.
[0024] Die Auswringvorrichtung lässt sich nicht nur in Kombination mit einem Flachwischer
mit einteiliger Wischerplatte verwenden, sondern besonders vorteilhaft auch für einen
an sich bekannten Flachwischer der in der Beschreibungseinleitung beschriebenen Art
mit zweiteiliger Wischerplatte mit zwei gegeneinander klappbaren Plattenflügeln sowie
einem Wischbezug, der an den nach außen weisenden Enden der Plattenflügel lösbar befestigbar
ist, wobei die Plattenflügel zum Reinigen des Wischbezugs in einer Reinigungsflüssigkeit
in eine im Wesentlichen vertikale parallele Stellung herunterklappbar sind, so dass
der Wischbezug schlaufenförmig nach unten durchhängt. Gemäß der Erfindung wird der
Flachwischer in dieser Stellung mit heruntergeklappten Plattenflügeln und schlaufenförmig
nach unten durchhängendem Wischbezug von oben her in den Auswringschacht der Auswringvorrichtung
eingeführt.
[0025] Bezüglich der Abmessungen und Anordnung der Führungsflächen und Führungselemente
im Auswringschacht der Auswringvorrichtung sowie der sonstigen bevorzugten Ausführungsformen
der Auswringvorrichtung gilt bei dem erfindungsgemäßen Reinigungssystem mit einem
Flachwischer mit zweiteiliger Wischerplatte, dass an die Stelle der Ober bzw. Unterseite
der in eine vertikale Stellung gebrachten einteiligen Wischerplatte und des nach unten
durchhängenden Wischbezugs nun die vertikal ausgerichteten Oberseiten der beiden heruntergeklappten
Plattenflügel und der schlaufenförmig nach unten durchhängende Wischbezug treten.
[0026] Besonders vorteilhaft lässt sich die Auswringvorrichtung für einen Flachwischer mit
einer zweiteiligen Wischerplatte der beschriebenen Art verwenden, welche neben den
klappbaren Plattenflügeln noch ein mit der Handhabe fest verbundenes Mittelteil aufweist.
Ein solches Mittelteil kann auf der der zu reinigenden Fläche zugewandten Seite als
Funktionsfläche mit einer zusätzlichen Reinigungsfunktion ausgebildet sein, welche
durch Ausübung von Druck auf die Handhabe betätigbar ist. Vorzugsweise ist die Funktionsfläche
als "Schrubber"-Fläche ausgebildet zum Lösen hartnäckiger Verunreinigungen und weist
zu diesem Zweck eine Strukturierung auf. Hierbei liegt das Verhältnis zwischen den
durch die Strukturierung gebildeten, erhabenen Bereichen zur Gesamtfläche der Wischerplatte
vorteilhafterweise zwischen 1 : 10 und 1 : 100, besonders bevorzugt bei etwa 1 : 50.
Bei einem Verhältnis von 1 : 50 wird mit Hilfe der strukturierten Funktionsfläche
in etwa der gleiche Anpressdruck auf die zu reinigende Fläche wie bei Verwendung eines
Schrubbers erzielt. Die Strukturierung kann beispielsweise in Form von Rippen ausgebildet
sein, die senkrecht oder, um eine Unabhängigkeit von der Wischrichtung zu erzeugen,
unter einem Winkel zur Wischrichtung angeordnet sein können. Damit die strukturierte
Funktionsfläche unter dem Wischbezug wirksam werden kann, sollte das Verhältnis zwischen
der Dicke des Wischbezugs und der Struktur höhe zwischen 2 und 1 liegen.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Plattenflügel
der zweigeteilten Wischerplatte auf ihrer Unterseite Abstützelemente auf, welche beide
Plattenflügel in heruntergeklappter paralleler Stellung gegen eine Relativbewegung
in der Plattenebene stabilisieren. Solche Abstützelemente können beispielsweise Erhebungen
auf der Unterseite des einen Plattenteils sein, die in heruntergeklappter Stellung
in entsprechende Vertiefungen auf der Unterseite des anderen Plattenteils eingreifen.
[0028] Vorteilhafterweise sind die Plattenflügel mittels einer Verriegelung in fluchtender
Arbeitsstellung arretierbar. Die Handhabung ist hierbei besonders einfach, wenn die
Arretierung automatisch beim Hochschwenken der Plattenflügel in die Arbeitsstellung
erfolgt und für das Lösen der Arretierung beispielsweise ein mittels eines Fußes betätigbarer
Hebel vorgesehen ist. Verriegelungsvorrichtungen mit den beschriebenen Eigenschaften
sind bekannt und in der Literatur vielfach beschrieben.
[0029] Die Handhabe des Flachwischers kann mit der Wischerplatte über ein Gelenk verbunden
sein, vorzugsweise über ein Kardangelenk. Zum Auspressen ist es vorteilhaft, wenn
das Gelenk wenigstens teilweise verriegelbar ist, beispielsweise mittels Kugeldruckstücken.
[0030] Der Wischbezug, dessen Gestalt in etwa der Gestalt der Wischerplatte entspricht,
weist auf seiner Unterseite ein Reinigungsgewebe auf. Bezüglich der Art oder Ausbildung
des Reinigungsgewebes bestehen keinerlei Beschränkungen. Der Wischbezug ist in den
Randbereichen der Wischerplatte, d.h. an den äußeren Enden der Plattenflügel, lösbar
befestigbar. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Wischbezug
an seinen kürzeren Enden sogenannte Haltelappen auf, welche die äußeren Enden der
Plattenflügel im Randbereich übergreifen. Diese Haltelappen werden um die äußeren
Enden der Plattenflügel herumgelegt und vorzugsweise mittels eines Klettver schlusses
auf der Oberseite der Plattenflügel im Randbereich befestigt. Es sind aber auch andere
Befestigungsmöglichkeiten denkbar, wie z.B. Druckknöpfe.
[0031] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das erfindungsgemäße
Reinigungssystem einen Behälter zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit, in dessen
oberen Bereich die erfindungsgemäße Auswringvorrichtung befestigbar ist. Zweckmäßigerweise
sind auch Haltemittel zum Abstellen des Flachwischers in dem Behälter vorgesehen.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0032] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung eine Auswringvorrichtung als Teil eines Reinigungssystems
gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- in Seitenansicht einen Flachwischer mit heruntergeklappten Plattenflügeln und nach
unten schlaufenförmig durchhängendem Wischbezug,
- Fig. 3
- die Unterseite der Wischerplatte des Flachwischers aus Fig. 2,
- Fig.4
- in perspektivischer Darstellung in Vorderansicht ein erfindungs- gemäßes Reinigungssystem,
umfassend einen Flachwischer mit Wischerplatte und eine Auswringvorrichtung.
Ausführung der Erfindung
[0033] Man erkennt in Figur 1 eine Auswringvorrichtung 1 mit Auswringschacht 2 mit einander
gegenüberliegenden Innenwänden 7 a, 7 b bzw. 8 a, 8 b. Der Auswringschacht 2 weist
eine sich nach unten hin konisch verjüngende, im Wesentlichen trichterförmige Gestalt
auf. Im unteren Bereich befinden sich die Gegenpressflächen sowie Auslauföffnungen
3 zum Abführen der aus dem Wischbezug ausgepressten Reinigungsflüssigkeit. Im oberen
Bereich des Auswringschachts 2 erkennt man weiterhin Führungselemente 4 a, auf denen
sich entsprechende Gegenführungselemente auf der Wischerplatte abstützen. An den Auswringschacht
1 schließt sich nach oben hin ein Einführ trichter 5 an. Dieser erweitert sich nach
oben hin stark konisch und dient als Einführhilfe für den Wischbezug mit Wischerplatte.
Auf zwei gegenüberliegenden Seitenflächen des Einführtrichters 5 sind rechteckige
Durchbrechungen 6 angeordnet, in die die beiden Enden eines fest mit der Handhabe
verbundenen Mittelstücks der Wischerplatte eines Flachwischers beim Einführen in den
Auswringschacht 1 eingreifen. Der Abstand zwischen den Seitenwänden 7 a und 7 b des
Auswringschachts 1 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel so bemessen, dass sich
die Wischerplatte beim Einführen in den Auswringschacht 1 an beiden Wänden gleichzeitig
abstützt und somit gegen ein Verkippen in Richtung auf die Seitenwände 7 a bzw. 7
b hin stabilisiert ist. Ein Verkippen in eine Richtung senkrecht dazu wird durch die
Führungselemente 4 a im Auswringschacht 1 und die Gegenführungselemente 4 b auf der
Wischerplatte verhindert.
[0034] Die Auswringvorrichtung aus Figur 1 wird vorzugsweise für einen Flachwischer verwendet,
wie er in Figur 2 dargestellt ist. Man erkennt in Figur 2 den Wischkopf eines solchen
Flachwischers. Insbesondere sind zu erkennen die zweiteilige Wischerplatte 10, der
Wischbezug 20 sowie der untere Bereich der Handhabe 30, der mit dem Mittelstück 11
der Wischerplatte über ein Gelenk 16 fest verbunden ist. Die zweiteilige Wischerplatte
10 besteht aus um Achsen 18 a, 18 b gegeneinander verschwenkbaren Plattenflügeln 10
a, 10 b, an deren unteren Enden die Haltelappen 20 b des Wischbezugs 20 mittels eines
Klettverschlusses lösbar befestigt sind. In der Figur 2 sind die beiden Plattenflügel
10 a, 10 b nach unten heruntergeklappt, wodurch der Wischbezug 20 mit dem Reinigungsgewebe
20 a schlaufenförmig nach unten durchhängt. Der Wischbezug befindet sich in Auspressstellung.
Das Mittelstück 11 weist, wie aus Figur 3 ersichtlich ist, auf der Unterseite eine
Funktionsfläche 12 auf, die bei der dargestellten Ausführungsform ohne Beschränkung
der Allgemeinheit so ausgebildet ist, dass sie zum Entfernen von hartnäckigen Verunreinigungen
dient. Hierzu weist die Funktionsfläche 12 rippenartige Erhöhungen 12.1 auf. Die Funktionsfläche
12 ist durch Druck auf die Handhabe 30 betätigbar.
[0035] Figur 4 zeigt die Funktionsweise der Auswringvorrichtung 1 aus Figur 1 für ein erfindungsgemäßes
Reinigungssystem. In Figur 4 ist die Wischerplatte 10 in heruntergeklappter, vertikaler
Stellung der Plattenflügel 10 a, 10 b mit schlaufenförmig nach unten durchhängendem
Wischbezug 20 bereits teilweise in die Auswringvorrichtung 1 eingeführt. Man erkennt,
dass sich der Wischbezug 20 bereits teilweise im Auswringschacht 2 der Auswringvorrichtung
1 befindet. Der Wischbezug 20 wird so weit in den Auswringschacht 2 hineingeschoben,
bis er dessen Bodenbereich mit Gegenpressflächen berührt. Zum Auspressen des Wischbezugs
20 wird dann die Wischerplatte 10 unter Ausübung einer Kraft auf die Handhabe 30 in
den Auswringschacht 2 hineingeschoben, wobei ihre untere Stirnfläche den Wischbezug
20 zusammendrückt und auspresst. Beim Einführen in den Auswringschacht 2 stützt sich
die Wischerplatte mit den Oberseiten 10 a, 10 b ihrer heruntergeklappten Plattenflügel
an den Innenwänden 7 a, 7 b des Auswringschachts 2 ab und wird so gegen ein Verkippen
in Richtung auf diese Wände hin stabilisiert. Beim weiteren Einführen stützt sich
die Wischerplatte 10 weiterhin mit ihren Gegenführungselementen 4 b an den entsprechenden
Führungselementen 4 a an der Innenwand 7 a des Auswringschachts 2 gegen ein Verkippen
in Richtung auf die Wände 8 a, 8 b des Auswringschachts 2 hin ab. Die Wischerplatte
10 wird dabei während des Auswringens im Auswringschacht sicher und stabil geführt.
1. Reinigungssystem, umfassend einen Flachwischer mit einer Handhabe (30), einer Wischerplatte
(10) und einem an der Wischerplatte (10) lösbar befestigbaren Wischbezug (20) und
eine Auswringvorrichtung (1), wobei die Auswringvorrichtung (1) einen sich nach unten
hin konisch verjüngenden, im Wesentlichen trichterförmigen Auswringschacht (2) mit
Gegenpressflächen umfasst, wobei der Wischbezug (20) bei im Wesentlichen vertikaler
Stellung der Wischerplatte (10), von dieser teilweise gelöst und nach unten hängend,
von oben her in den Auswringschacht (2) einführbar und durch Druck auf die Handhabe
(30) auspressbar ist, wobei die Wischerplatte (10) zum Auspressen wenigstens teilweise
in den Auswringschacht (2) mit einführbar ist, so dass deren nach unten gerichtete
Stirnfläche eine Anpressfläche bildet, wobei Einrichtungen zum Stabilisieren der Wischerplatte
(10) gegen ein Verkippen in einer ersten Ebene vorgesehen sind, die zwei einander
gegenüberliegende erste Innenwände (7a, 7b) des Auswringschachts (2) oder erste Führungselemente
auf diesen ersten Innenwänden (7a, 7b) umfassen, wobei deren Abstand voneinander so
bemessen ist, dass sich die Wischerplatte (10) beim Einführen in den Auswringschacht
(2) an beiden Innenwänden (7a, 7b) oder an den beidseitig angebrachten ersten Führungselementen
auf den Innenwänden (7a, 7b) oder an den ersten Führungselementen auf jeweils einer
der beiden Innenwände (7a, 7b) und der jeweils anderen Innenwand gleichzeitig beidseitig
abstützt dadurch gekennzeichnet dass, zur Stabilisierung gegen ein Verkippen in einer zweiten, zu der ersten Ebene senkrechten
Ebene an wenigstens einer der beiden ersten Innenwände (7a, 7b) noch zweite Führungselemente
(4a) vorgesehen sind, an denen sich entsprechende Gegenführungselemente (4b) auf der
Wischerplatte (10) abstützen.
2. Reinigungssystem nach Anspruch 1, wobei der Auswringschacht (2) an seinem oberen Ende
einen sich nach oben hin stark erweiternden Einführtrichter (5) aufweist.
3. Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Auswringschacht (2)
im unteren Bereich und im Schachtboden Auslauföffnungen (3) aufweist.
4. Reinigungssystem nach Anspruch 3, wobei die Auslauföffnungen (3) nutenförmige Durchbrechungen
(3) sind.
5. Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Gegenpressflächen zur
Erhöhung des Auspressdrucks erhabene Bereiche aufweisen.
6. Reinigungssystem nach Anspruch 5, wobei der Schachtboden rippenartige Erhebungen aufweist.
7. Reinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Auswringschacht
(2) im oberen Bereich zwei einander gegenüberliegende im Wesentlichen rechteckige
Durchbrechungen (6) aufweist, welche beim Einführen der Wischerplatte (10) in den
Auswringschacht (2) von den beiden Enden eines mit der Handhabe (30) fest verbundenen
Mittelteils (11) der Wischerplatte (10) durchgreifbar sind.
8. Reinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Höhe des Auswringschachts
(2) so bemessen ist, dass zumindest das untere Ende der vertikal ausgerichteten Wischerplatte
(10) bereits im Eingriff mit den Einrichtungen zum Stabilisieren der Wischerplatte
(10) gegen Verkippen stehen, wenn der Wischbezug (20) den Boden der Auswringvorrichtung
(1) berührt.
9. Reinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Flachwischer eine
zweiteilige Wischerplatte (10) aufweist mit zwei gegeneinander klappbaren Plattenflügeln
(10a, 10b) sowie einem Wischbezug (20), der an den beiden nach außen weisenden Enden
der Plattenflügel (10a,10 b) lösbar befestigbar ist, und dass die Plattenflügel (10a,
10b) zum Auswringen in eine im Wesentlichen vertikale parallele Stellung herunterklappbar
sind mit schlaufenförmig nach unten durchhängendem Wischbezug (20).
10. Reinigungssystem nach Anspruch 9, wobei die Wischerplatte (10) längs ihrer kürzeren
Querachse klappbar ist.
11. Reinigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Wischerplatte
(10) ein Mittelteil (11) aufweist, welches mit der Handhabe (30) fest verbunden ist.
12. Reinigungssystem nach Anspruch 11, wobei das Mittelteil (11) auf der der zu reinigenden
Fläche zugewandten Seite als Funktionsfläche (12) ausgebildet ist, welche durch Ausübung
von Druck auf die Handhabe (30) betätigbar ist.
13. Reinigungssystem nach Anspruch 12, wobei die Funktionsfläche (12) zum Lösen hartnäckiger
Verunreinigungen mit einer Strukturierung versehen ist, wobei das Verhältnis der durch
die Strukturierung gebildeten erhabenen Bereiche zur Gesamtfläche der Wischerplatte
zwischen 1 : 10 und 1 : 100 liegt, vorzugsweise etwa 1 : 50 beträgt.
14. Reinigungssystem nach Anspruch 13, wobei die erhabenen Bereiche Rippen (12.1) sind.
15. Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die Plattenflügel (10a,
10b) der Wischerplatte (10) auf ihrer Unterseite Abstützelemente (17a, 17b) aufweisen,
welche beide Plattenflügel (10 a, 10 b) in heruntergeklappter paralleler Stellung
gegen eine Relativbewegung in der Plattenebene stabilisieren.
16. Reinigungssystem nach Anspruch 15, wobei die Abstützelemente Erhebungen (17a) auf
der Unterseite des einen Plattenteils (10a) sind, die in heruntergeklappter Stellung
in entsprechende Vertiefungen (17b) auf der Unterseite des anderen Plattenteils (10b)
eingreifen.
17. Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 16, wobei die beiden Plattenflügel
(10a, 10b) mittels einer Verriegelung (13) in fluchtender Arbeitsstellung arretierbar
sind.
18. Reinigungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 17, wobei die Handhabe (30) mit der
Wischerplatte (10) über ein Kardangelenk (16) verbunden ist.
19. Reinigungssystem nach Anspruch 18, wobei das Gelenk (16) zwischen der Handhabe (30)
und der Wischerplatte (10) zum Auspressen des Wischbezugs (20) wenigstens teilweise
verriegelbar ist.
20. Reinigungssystem nach Anspruch 19, wobei das Gelenk (16) mittels Kugeldruckstücken
teilweise verriegelbar ist.
21. Reinigungssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 20, wobei der Wischbezug
(20) mittels Haltelappen (20b), welche die äußeren Enden der beiden Plattenflügel
(10a, 10b) im Randbereich übergreifen, an der Wischerplatte (10) befestigbar ist.
22. Reinigungssystem nach Anspruch 21, wobei die Haltelappen (20b) mittels eines Klettverschlusses
an der Wischerplatte (10) befestigbar sind.
23. Reinigungssystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin einen Behälter (40) zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit aufweist,
in dessen oberem Bereich die Auswringvorrichtung (1) befestigbar ist und dass Haltemittel
zum Abstellen des Flachwischers in dem Behälter (40) vorgesehen sind.
1. Cleaning system, comprising a flat wiper with a handle (30), a wiper plate (10) and
a wiping cloth (20) which can be fastened releasably to the wiper plate (10), and
comprising a wringing device (1), wherein the wringing device (1) comprises a substantially
funnel-shaped wringing shaft (2) which tapers conically downwards and has counter
pressing surfaces, wherein the wiping cloth (20) is partially released from the wiper
plate (10), when the latter is in a substantially vertical position, and, hanging
downwards, can be inserted from above into the wringing shaft (2) and can be squeezed
out by pressure being applied to the handle (30), wherein, for the squeezing-out operation,
the wiper plate (10) can be at least partially inserted at the same time into the
wringing shaft (2) such that the downwardly directed end surface of said wiper blade
forms a press-on surface, wherein devices for stabilizing the wiper plate (10) against
tilting in a first plane are provided, said devices comprising two mutually opposite
first inner walls (7a, 7b) of the wringing shaft (2) or first guide elements on said
first inner walls (7a, 7b), wherein the distance of said guide elements from each
other is dimensioned in such a manner that, upon insertion into the wringing shaft
(2), the wiper plate (10) is supported on both inner walls (7a, 7b) or on the inner
walls (7a, 7b) at the first guide elements fitted on both sides, or is simultaneously
supported on both sides on one of the two inner walls (7a, 7b) at the first guide
elements and on the other inner wall, characterized in that, for the purpose of stabilizing against tilting in a second plane perpendicular to
the first plane, second guide elements (4a) are also provided on at least one of the
two first inner walls (7a, 7b) and corresponding mating guide elements (4b) on the
wiper plate (10) are supported on said second guide elements (4a).
2. Cleaning system according to Claim 1, wherein the upper end of the wringing shaft
(2) has an insertion funnel (5) which becomes much wider upwards.
3. Cleaning system according to either of Claims 1 and 2, wherein the wringing shaft
(2) has outlet openings (3) in the lower region and in the shaft base.
4. Cleaning system according to Claim 3, wherein the outlet openings (3) are groove-shaped
apertures (3).
5. Cleaning system according to one of Claims 1 to 4, wherein the counter pressing surfaces
have raised regions in order to increase the squeezing-out pressure.
6. Cleaning system according to Claim 5, wherein the shaft base has rib-like elevations.
7. Cleaning system according to one of the preceding claims, wherein the upper region
of the wringing shaft (2) has two mutually opposite, substantially rectangular apertures
(6) which, upon insertion of the wiper plate (10) into the wringing shaft (2), can
be reached through by the two ends of a central part (11) of the wiper plate (10),
which central part is connected fixedly to the handle (30).
8. Cleaning system according to one of the preceding claims, wherein the height of the
wringing shaft (2) is dimensioned in such a manner that at least the lower end of
the vertically aligned wiper plate (10) is in engagement with the devices for stabilizing
the wiper plate (10) against tilting even as the wiping cloth (20) touches the base
of the wringing device (1).
9. Cleaning system according to one of the preceding claims, wherein the flat wiper has
a two-part wiper plate (10) with two plate wings (10a, 10b), which are foldable to
each other, and with a wiping cloth (20) which can be fastened releasably to the two
outwardly pointing ends of the plate wings (10a, 10b), and in that, for wringing-out
purposes, the plate wings (10a, 10b) can be folded downwards into a substantially
vertical, parallel position, with the wiping cloth (20) sagging downwards in a loop-shaped
manner.
10. Cleaning system according to Claim 9, wherein the wiper plate (10) is foldable along
the shorter transverse axis thereof.
11. Cleaning system according to one of the preceding claims, wherein the wiper plate
(10) has a central part (11) which is connected fixedly to the handle (30).
12. Cleaning system according to Claim 11, wherein the central part (11) is designed on
the side facing the surface to be cleaned as a functional surface (12) which is actuable
by pressure being exerted on the handle (30).
13. Cleaning system according to Claim 12, wherein the functional surface (12) is provided
with texturing in order to detach tenacious contaminants, wherein the ratio of the
raised regions formed by the texturing to the overall surface of the wiper plate is
between 1 : 10 and 1 : 100, preferably approximately 1 : 50.
14. Cleaning system according to Claim 13, wherein the raised regions are ribs (12.1).
15. Cleaning system according to one of Claims 9 to 14, wherein the lower sides of the
plate wings (10a, 10b) of the wiper plate (10) have supporting elements (17a, 17b)
which stabilize the two plate wings (10a, 10b) in the downwardly folded, parallel
position against a relative movement in the plate plane.
16. Cleaning system according to Claim 15, wherein the supporting elements are elevations
(17a) on the lower side of the one plate part (10a) which, in the downwardly folded
position, engage in corresponding depressions (17b) on the lower side of the other
plate part (10b).
17. Cleaning system according to one of Claims 9 to 16, wherein the two plate wings (10a,
10b) can be retained in an aligned operating position by means of a lock (13).
18. Cleaning system according to one of Claims 9 to 17, wherein the handle (30) is connected
to the wiper plate (10) via a cardan joint (16).
19. Cleaning system according to Claim 18, wherein the joint (16) between the handle (30)
and the wiper plate (10) is at least partially lockable for the squeezing out of the
wiping cloth (20).
20. Cleaning system according to Claim 19, wherein the joint (16) is partially lockable
by means of spherical pressure pieces.
21. Cleaning system according to at least one of Claims 9 to 20, wherein the wiping cloth
(20) is fastenable to the wiper plate (10) by means of retaining tabs (20b) which
engage over the outer ends of the two plate wings (10a, 10b) in the edge region.
22. Cleaning system according to Claim 21, wherein the retaining tabs (20b) are fastenable
to the wiper plate (10) by means of a touch-and-close fastener.
23. Cleaning system according to at least one of the preceding claims, characterized in that said cleaning system furthermore has a container (40) for holding the cleaning liquid,
and the wringing device (1) is fastenable in the upper region of said container, and
in that the retaining means are provided to hold the flat wiper in the container (40).
1. Système de nettoyage, comprenant un balai de lavage plat avec un manche (30), une
plaque de balai de lavage (10) et un revêtement de lavage (20) pouvant être fixé de
manière amovible à la plaque de balai de lavage (10) ainsi qu'un dispositif d'essorage
(1), le dispositif d'essorage (1) comprenant un conduit d'essorage (2) essentiellement
en forme d'entonnoir, se rétrécissant coniquement vers le bas, avec des surfaces de
pressage conjuguées, le revêtement de lavage (20), lorsque la plaque de balai de lavage
(10) est essentiellement dans la position verticale, étant partiellement détaché de
celle-ci et pouvant être introduit suspendu vers le bas depuis le haut dans le conduit
d'essorage (2) et pouvant être essoré par pression sur le manche (30), la plaque de
balai de lavage (10) pouvant être introduite en même temps pour son essorage, au moins
en partie dans le conduit d'essorage (2), de sorte que sa face frontale orientée vers
le bas forme une face de pressage, des dispositifs de stabilisation de la plaque de
balai de lavage (10) étant prévus pour l'empêcher de basculer dans un premier plan,
et comprenant deux premières parois internes (7a, 7b) du conduit d'essorage (2) opposées
l'une à l'autre, ou des premiers éléments de guidage sur ces premières parois internes
(7a, 7b), leur espacement mutuel étant dimensionné de telle sorte que la plaque de
balai de lavage (10), lors de son introduction dans le conduit d'essorage (2), s'appuie
contre les deux parois internes (7a, 7b) ou contre les premiers éléments de guidage
montés des deux côtés sur les parois internes (7a, 7b) ou contre les premiers éléments
de guidage simultanément des deux côtés sur l'une respective des deux parois internes
(7a, 7b) et sur l'autre paroi interne, caractérisé en ce que pour la stabilisation pour empêcher un basculement dans un deuxième plan perpendiculairement
au premier plan, on prévoit sur au moins l'une des deux premières parois internes
(7a, 7b) encore des deuxièmes éléments de guidage (4a) contre lesquels s'appuient
des éléments de guidage conjugués correspondants (4b) sur à plaque de balai de lavage
(10).
2. Système de nettoyage selon la revendication 1, dans lequel le conduit d'essorage (2)
présente à son extrémité supérieure un entonnoir d'introduction (5) s'élargissant
fortement vers le haut.
3. Système de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le conduit d'essorage
(2) présente, dans la région inférieure et dans le fond du conduit, des ouvertures
d'évacuation (3).
4. Système de nettoyage selon la revendication 3, dans lequel les ouvertures d'évacuation
(3) sont des orifices en forme de rainures (3).
5. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel
les faces de pressage conjuguées présentent des régions rehaussées pour augmenter
la pression d'essorage.
6. Système de nettoyage selon la revendication 5, dans lequel le fond du conduit présente
des rehaussements en forme de nervures.
7. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le conduit d'essorage (2) présente dans la région supérieure deux orifices essentiellement
rectangulaires (6) opposés l'un à l'autre, qui, lors de l'introduction de la plaque
de balai de lavage (10) dans le conduit d'essorage (2), peuvent être engagés par les
deux extrémités d'une partie centrale (11) de la plaque de balai de lavage (10) connectée
fixement au manche (30).
8. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la hauteur du conduit d'essorage (2) est dimensionnée de telle sorte qu'au moins l'extrémité
inférieure de la plaque de balai de lavage (10) orientée verticalement soit déjà en
prise avec les dispositifs pour stabiliser la plaque de balai de lavage (10) pour
l'empêcher de basculer, quand le revêtement de lavage (20) touche le fond du dispositif
d'essorage (1).
9. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le balai de lavage plat présente une plaque de balai de lavage (10) en deux parties
avec deux volets de plaque (10a, 10b) pouvant être rabattus l'un contre l'autre, ainsi
qu'un revêtement de lavage (20), qui peut être fixé de manière amovible aux deux extrémités
tournées vers l'extérieur des volets de plaque (10a, 10b), et en ce que les volets
de plaque (10a, 10b) peuvent être rabattus vers le bas pour l'essorage dans une position
essentiellement verticale parallèle, avec le revêtement de lavage (20) suspendu en
forme de boucle vers le bas.
10. Système de nettoyage selon la revendication 9, dans lequel la plaque de balai de lavage
(10) peut être rabattue le long de son axe transversal le plus court.
11. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la plaque de balai de lavage (10) présente une partie centrale (11) qui est connectée
fixement au manche (30).
12. Système de nettoyage selon la revendication 11, dans lequel la partie centrale (11)
est réalisée en tant que surface fonctionnelle (12) du côté tourné vers la surface
à nettoyer, laquelle peut être actionnée en exerçant une pression sur le manche (30).
13. Système de nettoyage selon la revendication 12, dans lequel la surface fonctionnelle
(12) est pourvue d'une structuration pour détacher les saletés accrochées, le rapport
des régions rehaussées formées par la structuration à la surface totale de la plaque
de balai de lavage est compris entre 1:10 et 1:100, et de préférence est approximativement
de 1:50.
14. Système de nettoyage selon la revendication 13, dans lequel les régions rehaussées
sont des nervures (12.1).
15. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 9 à 14, dans lequel
les volets de plaque (10a, 10b) de la plaque de balai de lavage (10) présentent sur
leur côté inférieur des éléments de support (17a, 17b), qui stabilisent les deux volets
de plaque (10a, 10b) dans la position parallèle rabattue vers le bas pour les empêcher
de se déplacer l'un par rapport à l'autre dans le plan de la plaque.
16. Système de nettoyage selon la revendication 15, dans lequel les éléments de support
sont des rehaussements (17a) sur le côté inférieur de l'une des parties de plaque
(10a), qui viennent en prise dans la position rabattue vers le bas dans des renfoncements
correspondants (17b) sur le côté inférieur de l'autre partie de plaque (10b).
17. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 9 à 16, dans lequel
les deux volets de plaque (10a, 10b) peuvent être bloqués au moyen d'un verrouillage
(13) dans la position de travail alignée.
18. Système de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 9 à 17, dans lequel
le manche (30) est connecté à la plaque de balai de lavage (10) par le biais d'une
articulation à cardan (16).
19. Système de nettoyage selon la revendication 18, dans lequel l'articulation (16) peut
être verrouillée au moins en partie entre le manche (30) et la plaque de balai de
lavage (10) pour essorer le revêtement de lavage (20).
20. Système de nettoyage selon la revendication 19, dans lequel l'articulation (16) peut
être en partie verrouillée au moyen de pièces de pression sphériques.
21. Système de nettoyage selon au moins l'une quelconque des revendications 9 à 20, dans
lequel le revêtement de lavage (20) peut être fixé sur la plaque de balai de lavage
(10) au moyen de langues de retenue (20b) qui viennent en prise par le dessus avec
les extrémités extérieures des deux volets de plaque (10a, 10b) dans la région des
bords.
22. Système de nettoyage selon la revendication 21, dans lequel les langues de retenue
(20b) peuvent être fixées sur la plaque de balai de lavage (10) au moyen d'une fermeture
de type velcro.
23. Système de nettoyage selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il présente en outre un récipient (40) pour recevoir le liquide de lavage, dans la
région supérieure duquel le dispositif d'essorage (1) peut être fixé, et en ce que des moyens de retenue sont prévus dans le récipient (40) pour fixer le balai de lavage
plat.
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