[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Höhen- und Neigungsausgleich,
die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine derartige Vorrichtung, aufweisend einen
bogenförmigen Bügel, der verschiebbar in einer Führung angeordnet ist, wobei der Bügel
mindestens an einem Ende aus der Führung heraussteht und dieses mindestens eine Bügelende
ein Standbein für die Vorrichtung bildet, und wobei mindestens ein weiteres Abstützelement
vorgesehen ist.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind aus JP 11-081843 und JP 09-049382 bekannt. Diese Vorrichtungen
sind, was den Neigungsausgleichmechanismus anlangt, kompliziert aufgebaut und kompliziert
zu handhaben. Sie benötigen eine Feststelleinrichtung, um den Neigungsausgleichmechanismus
in der gewünschten Position festzuklemmen. Insbesondere der Neigungsausgleichmechanismus
von JP 09-049382 besitzt einen komplizierten Aufbau. Die Führungen für den bogenförmigen
Bügel sind mittels eines Scharniers und einer daran angeschlossenen Feder derart beweglich
aufgebaut, dass sie in der gewünschten Position eine gewisse Klemmkraft aufbringen
können. Offensichtlich hält allein die Federkraft die Klemmkraft auf den Bügel aufrecht,
so dass entweder die Klemmkraft nicht ausreichend ist, um einen sicheren Stand zu
gewährleisten oder dass die Klemmkraft der Feder so stark ist, dass eine Verstellung
des Bügels nur mit großem Kraftaufwand möglich ist und entsprechend die Einsatzmöglichkeiten
dieser Konstruktion beeinträchtigt ist. So ist auch bei dieser Konstruktion eine Feststellvorrichtung
vorhanden.
[0003] Die Notwendigkeit, auf schnelle und unaufwändige Weise einen Höhen- bzw. Neigungsausgleich
vornehmen zu können, tritt häufig bei Arbeiten im Gelände auf. Beispielsweise kann
es bei Straßenbauarbeiten erforderlich sein, provisorische Verkehrszeichen gut sichtbar
in einer Hanglage aufzustellen.
[0004] Diverse weitere Vorrichtungen zur horizontalen Ausrichtung einer Auflagefläche über
einer unebenen Oberfläche sind bereits bekannt. Die GB 2 361 942 A beschreibt beispielsweise
ein Verfahren zur Errichtung einer horizontalen Ebene in einem unebenen Gelände, bei
dem eine Auflagefläche auf einem Gerüst aus höhenverstellbaren Teleskopstützen aufliegt.
Die US 4 884 791 offenbart ebenfalls eine Vorrichtung zum Höhenausgleich mit vertikal
verstellbaren Stützen, die durch Feststellungsvonichtungen gesichert werden können.
Problematisch ist in diesem Zusammenhang der zeit- und arbeitsaufwändige Aufbau der
Vorrichtungen, die zudem in der gewünschten Ausrichtung fixiert werden müssen.
[0005] In Anbetracht des vorangehend geschilderten Stands der Technik und insbesondere der
beiden japanischen Schriften ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
der beschriebenen Art bereitzustellen, die einfach hergestellt werden kann, einfach
zu bedienen ist, und die einen sicheren Stand gewährleistet.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die Anordnung des Bügels mit einem Winkel relativ zur Lotrechten, d.h. relativ zur
Schwerkraftrichtung, erlaubt es, selbsthemmende Eigenschaften dieser Konstruktion
zur Feststellung des Bügels im Einsatz auszunutzen. Andererseits kann der Bügel problemlos
in der Führung verlagert werden, sobald die Vorrichtung entlastet ist. Damit ist es
in der Praxis sehr leicht und einfach möglich, diese Vorrichtung einzusetzen. Es wird
zuerst im entlasteten Zustand die Vorrichtung in die richtige Position verbracht.
Bei der anschließenden Belastung treten die Selbsthemmungskräfte in Einsatz und stellen
sicher und zuverlässig die Position der Vorrichtung sicher.
[0008] Es sei darauf hingewiesen, dass bei dieser Konstruktion zwei unterschiedliche Prinzipien
die Selbsthemmung bewirken. Das eine Prinzip ergibt sich aus der
[0009] Selbsthemmung des Bügels in seiner Führung. Durch die Anordnung mit einem Winkel
des Bügels zu der Führung wird bei Belastung ein Drehmoment erzeugt, welches den Bügel
gegen die Führung presst und damit eine reibschlüssige Festlegung bewirkt. Das zweite
Prinzip beruht auf der Tatsache, dass bei der Anordnung des Bügels mit einem Winkel
relativ zur Lotrechten eine Verstellung der Vorrichtung nur möglich ist, wenn sich
die Aufstandspunkte der Vorrichtung relativ zueinander verlagern. Dies sei nachfolgend
an Hand eines Beispiels geschildert: Für dieses Beispiel betrachten wir eine Vorrichtung,
bei der die beiden Bügelenden und eine Strebe drei Standbeine eines Dreibeins bilden
und mit einer Platte bzw. einer Auflagefläche verbunden sind. Das Podest sei so ausgelegt,
dass, wenn man es auf einem planen Untergrund aufstellt, die Aufstandspunkte der Bügelenden
und der Strebe auf der Oberfläche ein gleichseitiges Dreieck bilden. Wäre der Bügel
nicht mit einem Winkel zur Lotrechten angeordnet, so könnte man die Platte des Podests
relativ problemlos seitlich verkippen; die Führung könne ohne weiteres relativ zu
dem feststehenden Bügel verschoben werden. Eine derartige Vorrichtung wäre nicht stabil,
sie würde ohne eine Feststellvorrichtung nicht funktionieren. Ist jedoch der Bügel
mit einem Winkel, beispielsweise etwa 45° relativ zur Lotrechten angeordnet, so ist
ein seitliches Verkippen der Plattform nicht möglich, ohne die Lage der Aufstandspunkte
auf der Oberfläche zu verändern. Oder anders ausgedrückt, bilden, wenn bei dieser
Konstruktion die Platte des Podests mit einem Winkel relativ zur horizontalen Oberfläche
angeordnet ist, die Aufstandspunkte ein windschiefes Dreieck aus. Die Reibung zwischen
den Standbeinen und der Oberfläche, auf der die Vorrichtung steht, verhindert ein
Verkippen der Oberfläche. Dieser Effekt ist umso ausgeprägter, je größer die Belastung
auf die Vorrichtung ist. Dieses Prinzip funktioniert auch, wenn das weitere Abstützelement
ein Rad, beispielsweise das Rad eines Schubkarren, ist. Dieses Prinzip funktioniert
auch, wenn das weitere Abstützelement ebenfalls ein in einer Führung geführter Bügel
ist. Es kann günstig sein, Reibung erhöhende Elemente, z.B. Gummifüße, Erdnägel, etc.,
an den Standbeinen der Vorrichtung vorzusehen.
[0010] Somit erkennt man, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung den schnellen und sicheren
Höhen- und Neigungsausgleich auf einer nicht-horizontalen Oberfläche gewährleisten
kann.
[0011] Vorzugsweise stehen beide Enden des Bügels aus der Führung heraus und bilden zwei
Standbeine für die Vorrichtung.
[0012] Vorzugsweise beträgt der Winkel der Lotrechten zwischen 30 und 60° und besonders
bevorzugt etwa 45°. Wesentlich geringere Winkel als 30° sind nicht ausreichend, um
die Vorrichtung allein mit dem Einfluss der Schwerkraft sicher festzustellen. Insbesondere
bei relativ geringen Winkeln zwischen Bügel und Lotrechter sind die Hebelverhältnisse
so ungünstig, dass eine sichere Feststellung nicht möglich ist.
[0013] Technisch und wirtschaftlich vorteilhaft an dieser Erfindung ist ihre einfache Konstruktionsweise,
die eine geringe Reparaturanfälligkeit bei niedrigen Herstellungskosten sicherstellt.
[0014] Der Höhen- und Neigungsausgleich erfolgt auf einfache Weise dadurch, dass ein aus
dem Führungsrohr herausschauendes Bügelende talseitig und das andere hangseitig positioniert
und dann durch Verstellen de Führungsrohrs eine daran befestigte Auflagefläche horizontal
ausgerichtet wird. Da der Außendurchmesser des Bügels im Wesentlichen dem Innendurchmesser
des Führungsrohrs entspricht, verkantet sich der Bügel im Führungsrohr unter dem Eigengewicht
der Vorrichtung, wodurch diese kraftschlüssig festgestellt ist. Dadurch entfällt die
Notwendigkeit einer zusätzlichen Fixierung der Vorrichtung.
[0015] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine zusätzliche Sicherungsvorrichtung
gegen dynamische Belastungen, wie z.B. Vibrationen, vorgesehen.
[0016] Noch vorteilhafter ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Ebene, in
der das Führungsrohr verläuft, mit dem Lot auf die Aufstandfläche einen Winkel von
etwa 45° einschließt. Dies ist vorteilhaft für die Stabilität der Vorrichtung und
resultiert gleichzeitig in einer hohen statischen Belastbarkeit.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
an den aus dem Führungsrohr herausstehenden Bereichen des Bügels jeweils eine Schraubenfeder
angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass der Bügel beim Anheben der Vorrichtung
automatisch in Mittelstellung bezüglich des Führungsrohrs gebracht wird und somit
die Vorrichtung nicht unnötig hoch angehoben werden muss.
[0018] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass mindestens zwei bogenförmige
Bügel verschiebbar in jeweils einem Führungsrohr angeordnet sind, wobei die Bügel
aus den jeweiligen Führungsrohren herausstehen und die jeweiligen Führungsrohre an
einer gemeinsamen Auflagefläche befestigt sind. Dies vergrößert die zur Verfügung
stehende Auflagefläche, die beispielsweise von der Oberseite einer Platte gebildet
werden kann. Eine besonders große Stabilität ergibt sich bei dieser Ausführungsform,
wenn die Ebenen der beiden Führungsrohre miteinander einen Winkel von etwa 90° einschließen.
[0019] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, dass
die Vorrichtung mit einem bewegbaren Gegenstand vorzugsweise starr in Verbindung steht.
Dadurch können Gegenstände des täglichen Gebrauchs auf einfache und kostengünstige
Weise für den Einsatz im unebenen Gelände modifiziert werden.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es beispielsweise, eine erfindungsgemäße Vorrichtung an
einem Schubkarren zu befestigen. Dadurch kann ein Umkippen der beladenen Schubkarre
im unebenen Gelände, beispielsweise einem Hang oder einer Baustelle, vermieden werden.
[0021] Des weiteren bietet es sich an, eine erfindungsgemäße Vorrichtung an einem Tischwagen
zu befestigen, vor allem, wenn dieser als Maschinenauflagetisch ausgeführt ist. Herkömmliche
Wippsägen sind beispielsweise meist mit zwei Rädern auf einer starren Achse und zwei
Stützfüßen versehen. Im unebenen Gelände müssen hier herkömmliche Wippsägen durch
Auflagen abgestützt werden, um eine Schiefstellung oder gar ein Umkippen zu verhindern.
Ersetzt man die Stützfüße durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, wird dieser Kippeffekt
von vornherein unterbunden. Durch das Anbringen von Schraubenfedern an den aus dem
Führungsrohr herausstehenden Bereichen des Bügels muss die Säge beim einseitigen Anheben
zum Schieben auf ihren Rädern nicht unnötig hoch angehoben werden, da der Bügel automatisch
in Mittelstellung gelangt.
[0022] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn der Außendurchmesser
des Bügels im Wesentlichen dem Innendurchmesser des Führungsrohrs entspricht. Dadurch
verkantet sich der Bügel im Führungsrohr und wird kraftschlüssig festgestellt.
[0023] Eine besonders günstige kraftschlüssige Feststellung des Bügels im Führungsrohr ergibt
sich, wenn die Ebene, in der das Führungsrohr verläuft, beim abgestellten bewegbaren
Gegenstand mit dem Lot einen Winkel vorzugsweise von etwa 45° bildet.
[0024] Zur besseren Feststellung unter dynamischen Belastungen kann eine zusätzliche Feststellungsvorrichtung,
beispielsweise durch einen Splint oder Schrauben, der in der Mitte des Führungsrohrs
durch den Bügel gesteckt wird, vorgesehen sein.
[0025] Eine weitere vorteilhaft Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, dass
der bewegbare Gegenstand eine Leiter ist. Häufig ergibt sich beispielsweise bei Arbeiten
an einer Hausfassade die Notwendigkeit, diese auf einer Leiter stehend durchführen
zu müssen. Befindet sich der Wandabschnitt etwa im Bereich einer Stiege, ist es aus
Sicherheitsgründen nicht möglich, den Höhenunterschied beim Aufstellen der Leiter
durch das Unterlegen von Einlagen auszugleichen. Durch das Verwenden einer Leiter,
die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet ist, können die Arbeiten gefahrlos
vorgenommen werden. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Ebene, in der das Führungsrohr
verläuft, mit der Ebene, in der die Leiter verläuft, einen Winkel, vorzugsweise zwischen
0° und 90°, insbesondere von etwa 25°, bildet. Da Leitern üblicherweise in einem Winkel
von etwa 70° an eine Hausmauer angelehnt werden, ergibt sich zwischen Führungsrohr
und Lot ein vorteilhafter Winkel von etwa 45°, wenn die Vorrichtung in einem Winkel
von 25° an der Leiter befestigt ist.
[0026] Falls die kraftschlüssige Feststellung durch das Verkanten des Bügels im Führungsrohr
aus Sicherheitsgründen nicht ausreichend erscheint, kann natürlich eine zusätzliche
Feststellungsvorrichtung vorgesehen sein.
[0027] Bei allen Ausführungsbeispielen wäre es natürlich möglich, eine derartige Ausführung
zu wählen, dass der Bügel unter dem Einfluss der Schwerkraft formschlüssig im Führungsrohr
festgestellt ist. Dazu muss der Innendurchmesser des Führungsrohrs selbstverständlich
so viel größer als der Außendurchmesser des Bügels sein, dass die formschlüssige Feststellung
durch das Anheben des Führungsrohrs aufgehoben und der Bügel verstellt werden kann.
[0028] Zur Senkung des Gesamtgewichts der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann es auch vorgesehen
sein, das Führungsrohr durch Rohrabschnitte oder Ringe zu ersetzen.
[0029] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, dass
die Vorrichtung aus witterungsbeständigem Material gefertigt ist. Dies garantiert
eine hohe Lebensdauer der Vorrichtung beim Einsatz im Freien.
[0030] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, dass
an der kreisrund- oder rechteckig ausgebildeten Auflagefläche Befestigungsvorrichtungen
zum lösbaren Befestigen der auf die Auflagefläche aufgelegten Gegenstände angebracht
sind.
[0031] Die Erfindung betrifft ferner eine Leiter, ein Straßenverkehrszeichen, eine Schubkarre,
ein Motorrad, einen Tisch und einen Zaun, jeweils aufweisend eine erfindungsgemäße
Vorrichtung.
[0032] Besonders eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung für Zäune. Es ist in der Landwirtschaft
und insbesondere bei der Pferdehaltung häufig erforderlich, schnell und flexibel Zäune
aufstellen zu können, die ein vorgegebenes Areal sicher umschließen. Es gibt flexible
Systeme, die einigermaßen zuverlässig auf horizontalem Untergrund funktionieren. Problematisch
wird das Aufstellen derartiger Zäune dann, wenn der Untergrund uneben oder geneigt
ist. Erfindungsgemäß weist ein Zaun vertikale Zaunständer und daran angeschlossene
horizontale Zaunelemente auf, wobei ein Zaunständer mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Aufstellen auf den Untergrund versehen ist. Vorzugsweise ist die erfinderische
Vorrichtung als Dreibein, d.h. ein Bogen mit einer zusätzlichen Strebe, ausgebildet.
Es ist besonders bevorzugt, die Zaunelemente aus einem besonders leichten und korrosionsbeständigen
Material herzustellen. So eignet sich beispielsweise Aluminium. Die Führung und/oder
der Bogen kann mit einem Kunststoffmaterial überzogen sein, um ein besseres Gleiten
des Bügels in der Führung sicherzustellen. Das gilt auch ganz generell für die erfinderische
Vorrichtung und andere Anwendungsmöglichkeiten. Alternativ können bei Führung und
Bügel Materialpaarungen gewählt sein, die besonders günstige Gleiteigenschaften aufweisen.
[0033] Die Erfindung und Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend an Hand von Figuren
beschrieben. Es zeigen:
Figuren 1 und 1 a ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischer
Ansicht und Seitenansicht;
Fig. 2 diese Vorrichtung bei erfindungsgemäßer Verwendung;
Fig. 3 ein weiteres erfindungsgemäßes Anwendungsbeispiel;
Fig. 4 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Draufsicht;
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung unter Verwendung
zweier Bügel;
Fig. 6 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung;
Fig. 7 eine Draufsicht dieser Vorrichtung;
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischer
Ansicht;
Fig. 9 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung;
Fig. 10 eine Vorderansicht dieser Vorrichtung;
Fig. 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung in perspektivischer Ansicht;
Fig. 12 eine Vorderansicht dieses Ausführungsbeispiels;
Fig. 13 eine Seitenansicht dieses Ausführungsbeispiels;
Fig. 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischer
Ansicht;
Fig. 15 eine Vorderansicht dieser Vorrichtung;
Fig. 16 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung;
Fig. 17 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht dieser Vorrichtung;
Fig. 19 eine Vorderansicht dieser Vorrichtung;
Fig. 20 einen Zaun aufweisend eine erfindungsgemäße Vorrichtung; und
Fig. 21 eine Detailansicht zu Fig. 20.
[0034] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 mit einem spielfrei in einem Führungsrohr
2 geführten Bügel 3, wobei der Bügel 3 aus dem Führungsrohr 2 heraussteht und eine
gebogene Strebe 4 mit dem Führungsrohr 2 in Verbindung steht. Daran befestigt ist
eine kreisförmige Platte, die mit ihrer Oberseite eine Auflagefläche 5 bildet. In
Fig. 1a ist zu sehen, dass die Platte über eine vertikale Strebe 7 am Führungsrohr
2 befestigt ist. Die gebogene Strebe 4 ist über eine Halterungsstrebe 6 mit dem Führungsrohr
2 verbunden. Des weiteren erkennt man, dass die Ebene 9, in der das Führungsrohr 2
verläuft, mit dem Lot 8 auf die Auflagefläche 5 einen Winkel 12 von 45° einschließt.
[0035] Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Verwendung der Vorrichtung 1 zum Neigungsausgleich
auf einer schiefen Ebene, die mit der Horizontalen einen Winkel β 14 und mit dem Lot
8 einen Winkel y 15 einschließt. Zu erkennen ist, dass das talseitige Bügelende 3
weiter aus dem Führungsrohr herausschaut als das hangseitige Bügelende 3, wodurch
sich eine horizontale Ausrichtung der Auflagefläche 5 ergibt.
[0036] Fig. 3 zeigt ein weiteres Anwendungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Hierbei wurde ein Bügelende 3 auf einem Straßenrand 16 und das andere Bügelende in
einem von der Straße abfallenden Hang 17 positioniert. Auf der horizontal ausgerichteten
Auflagefläche 5 wurde ein Straßenverkehrszeichen 18 aufgestellt.
[0037] Fig. 4 ist die zu Fig. 2 gehörende Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung.
[0038] Fig. 5 zeigt in perspektivischer Ansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung 1 unter Verwendung zweier Führungsrohre 2, 2', in denen jeweils ein bogenförmiger
Bügel 3, 3' spielfrei verschiebbar angeordnet ist. Die Führungsrohre 2, 2' sind über
Befestigungsstreben 7, 7' an einer rechteckigen Platte, deren Oberseite die Auflagefläche
5 bildet, befestigt.
[0039] Fig. 6 zeigt die dazu gehörige Seitenansicht, in der zu erkennen ist, dass die Ebenen
11, 11' der beiden Führungsrohre 2, 2' miteinander einen Winkel 10 von 90° einschließen.
Des weiteren erkennt man, dass die Führungsrohre 2, 2' über zusätzliche Halterungsstreben
6, 6' mit der Platte verbunden sind.
[0040] Fig. 7 zeigt die Draufsicht auf die in den Figuren 5 und 6 dargestellte Vorrichtung.
[0041] Fig. 8 zeigt einen Schubkarren 22 in perspektivischer Ansicht, an dem eine erfindungsgemäße
Vorrichtung befestigt ist. Fig. 9 und 10 sind die dazu gehörigen Seiten- und Vorderansichten.
[0042] In Fig. 11 ist eine Leiter 23, an die das Führungsrohr 2 einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung befestigt wurde, zu erkennen.
[0043] Fig. 12 zeigt die dazu gehörige Vorderansicht. In Fig. 13 erkennt man, dass die Ebene
9, in der das Führungsrohr verläuft, mit der Ebene 25, in der die Leiter 23 verläuft,
einen Winkel 28 bildet. Dadurch wird erreicht, dass die Ebene 9 mit der Bodenfläche
einen Winkel 20 von etwa 45° bildet. Zusätzlich kann eine Klemmschraube 29 zur Feststellung
vorgesehen sein.
[0044] In den Figuren 14 bis 16 erkennt man ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Führungsrohre
2, 2' durch Ringe 21 ersetzt wurden.
[0045] Die Figuren 17 bis 19 zeigen einen Tischwagen 24, an den eine erfindungsgemäße Vorrichtung
an Stelle der Stützfüße befestigt wurde. Zu erkennen sind des weiteren die Schraubenfedern
19, die an den aus dem Führungsrohr herausstehenden Enden des Bügels 3 angeordnet
wurden. Die Schraubenfedern 19 bilden eine Rückstell- bzw. Zentriervorrichtung, mittels
derer der Bügel im unbelasteten Zustand in seine Ausgangsposition zurück gestellt
wird. Bei der gezeigten Ausführungsform sind zwei Schraubenfedern zwischen den Bügelenden
und der Führung vorgesehen. Eine derartige Rückstellvorrichtung kann grundsätzlich
bei allen verschiedenen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung realisiert
sein. Die Rückstellvorrichtung kann an Stelle der Schraubenfeder 19 auch andere Rückstellelemente,
beispielsweise aus Gummimaterial oder pneumatisch aufweisen. Die Rückstellelemente
können auch in der Führung integriert sein, so dass sie nicht zu exponiert sind, wie
in den Figuren 17 bis 19 gezeigt. Die Führungselemente können auch bei einer dicht
durchgehenden Führung, d.h. beispielsweise bei Führungsringen oder Führungs-Rohrabschnitten,
im Bereich der Mitte des bogenförmigen Bügels vorgesehen sein. Sie sind dort bei den
allermeisten Anwendungen deutlich geschützter angeordnet als an den Rohrenden. An
dem Bügel können entsprechende Anschläge für Federn vorgesehen sein.
[0046] Die Figuren 20 und 21 zeigen einen Zaun 32 aufweisend eine Vorrichtung 1 gemäß der
vorliegenden Erfindung. Insbesondere erkennt man vertikale Zaunständer 30, die an
ihrem unteren Ende eine Vorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung aufweisen.
Die Vorrichtung 1 ist im Wesentlichen in der Art eine Dreibeins ausgebildet. Sie kann
jedoch ebenso mit zwei Bügeln 3 ausgebildet sein. Zwischen den vertikalen Zaunständern
30 des Zauns 32 sind horizontale Zaunelemente 34 angeschlossen.
[0047] Neben der erfindungsgemäßen Niveauausgleichsvorrichtung 1 weist der Zaunständer 30
im Prinzip lediglich eine vertikale Stange 36 auf, an der Anschlusselemente 38 zum
Anschließen der horizontalen Zaunelemente 37 vorgesehen sind.
[0048] Ein Anschlusselement 38 ist in der Fig. 21 deutlicher gezeigt. Das in der Fig. 21
gezeigte Anschlusselement 38 ist drehbar an der Stange 36 angeordnet. Es ist zwischen
zwei Stiften 40, 42 drehbar gelagert. Im Wesentlichen vertikal verlaufende Zapfen
44 erlauben das Einhängen von korrespondierenden Anschlusselementen 46, die an den
horizontalen Zaunelementen 34 angeschlossen sind. Es ist auch möglich, mehr als zwei
Zapfen 44. vorzusehen, die um die Stange 36 verteilt sind. Das gilt insbesondere dann,
wenn das Anschlusselement 38 fest und nicht drehbar an der Stange 36 angeschlossen
ist.
[0049] Ein horizontales Zaunelement 34 weist mindestens zwei Vertikalstreben 48 und mindestens
zwei Horizontalstreben 50 auf. Die Vertikalstreben 48 und die Horizontalstreben 50
sind gelenkig aneinander angeschlossen, so dass das prinzipiell rechteckige horizontale
Zaunelement 34 durch ein paralleles Verschieben der zwei Vertikalstreben 48 zueinander
zu einem windschiefen Rechteck geschoben werden kann. Das erlaubt es, dass die horizontalen
Zaunelemente 34 im Wesentlichen parallel zum Gelände verlaufen können. Man sieht in
der Fig. 20 besonders schön, wie der Zaun 32 auch in geneigtem Gelände aufgestellt
werden kann.
[0050] Besonders für den Zaun ist es sehr günstig, relativ leichte Materialien, beispielsweise
Aluminium oder Aluminiumlegierungen zu verwenden. Das kann auch bei anderen Ausführungsformen,
beispielsweise bei Bistrotischen, Leitern, etc. günstig sein. Bei Materialien, die
weniger günstige Gleiteigenschaften aufeinander aufweisen, kann es günstig sein, den
Bügel 3 und/oder die Führung 2 mit einem Kunststoffmaterial zu versehen, das günstige
Gleiteigenschaften aufweist. Gegebenenfalls können Teile der Vorrichtung oder die
gesamte Vorrichtung aus Kunststoffmaterial gefertigt werden.
[0051] Vorrichtung zum Höhen- und Neigungsausgleich, dadurch gekennzeichnet, dass ein bogenförmiger
Bügel 3 verschiebbar in einem ebenfalls bogenförmigen Führungsrohr 2 angeordnet ist,
wobei der Bügel 3 aus dem Führungsrohr 2 vorzugsweise beidseitig heraussteht.
[0052] Vorzugsweise steht mindestens eine gebogene Strebe 4 mit dem Führungsrohr 2 in Verbindung.
[0053] Vorzugsweise weist die Vorrichtung mindestens eine vorzugsweise ebene Auflagefläche
5 auf, die mit dem Führungsrohr 2 und/oder der Strebe 4 vorzugsweise starr in Verbindung
steht. Die Auflagefläche 5 kann kreisrund oder rechteckig ausgebildet sein.
[0054] Vorzugsweise schließt die Ebene 9, in der das Führungsrohr 2 verläuft, mit dem Lot
8 auf die Auflagefläche 5 einen Winkel 12 zwischen 30° und 60°, insbesondere von etwa
45° ein.
[0055] Vorzugsweise sind mindestens zwei bogenförmige Bügel 3, 3' verschiebbar, in jeweils
einem ebenfalls bogenförmigen Führungsrohr 2, 2' angeordnet, wobei die Bügel 3, 3'
vorzugsweise beidseitig aus den jeweiligen Führungsrohren 2, 2' herausstehen und die
jeweiligen Führungsrohre 2, 2' vorzugsweise an einer gemeinsamen Auflagefläche 5 befestigt
sind. Zumindest die Ebenen 11, 11' zweier Führungsrohre 2, 2', in denen die jeweiligen
Führungsrohre 2, 2' verlaufen, können miteinander einen Winkel 10 von vorzugsweise
70° bis 110°, vorzugsweise etwa 90° einschließen.
[0056] Vorzugsweise ist an der Vorrichtung 1 mindestens jeweils eine Feststellungsvorrichtung
13, 1' zum Feststellen der Bügel 3, 3' in den jeweiligen Führungsrohren 2, 2' angebracht.
[0057] Die Vorrichtung kann mit einem bewegbaren Gegenstand vorzugsweise starr in Verbindung
stehen.
[0058] Der bewegbare Gegenstand kann eine Schubkarre 22 oder eine Leiter 23 oder ein Tischwagen
24 sein.
[0059] Vorzugsweise bildet die Ebene 9, in der das Führungsrohr 2 verläuft, mit der Ebene
25, in der die Leiter 23 verläuft, einen Winkel 28 zwischen 0° und 90°, insbesondere
von etwa 25°.
[0060] Vorzugsweise ist der Bügel 3 unter dem Einfluss der Schwerkraft formschlüssig im
Führungsrohr 2 festgestellt. Der Außerdurchmesser des Bügels 3 kann im Wesentlichen
dem Innendurchmesser des Führungsrohrs 2 entsprechen.
[0061] An den aus dem Führungsrohr 2 herausstehenden Bereichen des Bügels 3 kann jeweils
eine Schraubenfeder 19 angeordnet sein.
[0062] Vorzugsweise ist an der Vorrichtung 1 mindestens eine Feststellvorrichtung 13 zum
Feststellen des Bügels 3 im Führungsrohr 2 angebracht.
[0063] An Stelle eines bogenförmigen Führungsrohrs 2 können voneinander beabstandete bogenförmige
Rohrabschnitte oder Ringe 21 vorgesehen sein.
1. Vorrichtung (1) zum Neigungsausgleich, aufweisend einen bogenförmigen Bügel (3), der
verschiebbar in einer Führung (2; 21) angeordnet ist, wobei der Bügel (3) mindestens
an einem Ende aus der Führung (2; 21) heraussteht und dieses mindestens eine Bügelende
ein Standbein für die Vorrichtung bildet, und wobei mindestens ein weiteres Abstützelement
(4; 2',3') vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führung eine starre Führung (2, 21) ist, dass der Bügel (3) mit einem Winkel
an der Vorrichtung (1) angeschlossen ist, und dass der Bügel (3) im Einsatz derart
mit einem Winkel relativ zur Lotrechten angeordnet ist, dass er unter dem Einfluss
der Schwerkraft in der Führung (2, 21) Kraftschlüssig festgestellt ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zu der Lotrechten zwischen 30° und 60°, insbesondere etwa 45° beträgt.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine elastisch nachgiebige Rückstellvorrichtung (19) derart angeordnet ist, dass
sie den bogenförmigen Bügel (3) betriebsmäßig im unbelasteten Zustand in seine Ausgangsposition
zurückstellen kann.
4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung zwei Schraubenfedern (19) aufweist, die jeweils an einem
der aus der Führung (2;21) herausstehenden Bereichen des Bügels (3) angebracht sind.
5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des Bügels (3) im Wesentlichen dem Innendurchmesser der Führung
(2;21) entspricht.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung ein bogenförmiges Führungsrohr (2) ist.
7. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus voneinander beabstandeten bogenförmigen Rohrabschnitten oder Ringen
(21) gebildet ist.
8. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Auflagefläche (5) aufweist.
9. Vorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (5) an der Führung (2; 21) und/oder dem weiteren Abstützelement
(4; 2',3') starr angeschlossen ist.
10. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (2; 21) bzw. der Bügel (3) eine Ebene (9) aufspannt, und dass die Ebene
(9) mit dem Lot (8) auf die Auflagefläche (5) einen Winkel (12) einschließt, der vorzugsweise
zwischen 30° und 60° und insbesondere etwa 45° beträgt.
11. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Abstützelement eine Strebe (4) ist.
12. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Abstützelement ein bogenförmiger Bügel (3') ist, der in einer Führung
(2'; 21) verschiebbar angeordnet ist.
13. Vorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebenen (11;11') zweier Führungen (2;2'), in denen die jeweiligen Führungen (2;2')
verlaufen, miteinander einen Winkel (10) einschließen, der vorzugsweise 70° bis 110°
und insbesondere etwa 90° beträgt.
14. Leiter (23) aufweisend eine Vorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
das weitere Abstützelement das obere freie Ende der Leiter (23) ist.
15. Leiter (23) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene (9), die von der Führung (2;21) aufgespannt wird, mit der Ebene, in der
die Leiter (23) verläuft, einen Winkel bildet, der vorzugsweise zwischen 0° und 90°
und insbesondere etwa 25° beträgt.
16. Straßenverkehrszeichen (18) aufweisend eine Vorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 13.
17. Schubkarre (22) aufweisend eine Vorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei das Rad der Schubkarre (22) das weitere Abstützelement bildet.
18. Motorrad aufweisend eine Vorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
der Bügel (3) als drehbarer Hauptständer an dem Motorrad angeschlossen ist und das
Vorderrad oder das Hinterrad des Motorrads im Einsatz der Vorrichtung das weitere
Abstützelement bildet.
19. Tisch (24) aufweisend eine Vorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13.
20. Zaun (32) aufweisend vertikale Zaunständer (30) und daran angeschlossene horizontale
Zaunelemente (34), wobei mindestens einer der Zaunständer (30) eine Vorrichtung (1)
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 aufweist.
21. Zaun (32) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Zaunständer (30) im Wesentlichen eine Stange (36) ist, die an ihrem unteren Ende
den bogenförmigen Bügel (3) und eine Strebe (4) aufweist.
22. Zaun (32) nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zaunständer (30) Anschlusselemente (38) zum Einhängen der horizontalen Zaunelemente
(34) vorgesehen sind und korrespondierende Anschlusselemente (46) an den horizontalen
Zaunelementen (34) vorgesehen sind.
23. Zaun (32) nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet, dass ein horizontales Zaunelement (34) aus mindestens zwei Vertikalstreben (48) und mindestens
zwei Horizontalstreben (50) gebildet ist, die derart gelenkig aneinander angeschlossen
sind, dass die Vertikalstreben in der Ebene des horizontalen Zaunelements (34) relativ
zueinander parallelverschieblich sind.
1. A device (1) for gradient compensation, comprising an arc-shaped bow (3) slidably
arranged in a guide means (2; 21 the bow (3) protruding at least on one end from the
guide means (2; 21) and this at least one bow end constituting a standing leg for
the device, there being provided at least one additional supporting member (4; 2',
3'),
characterized in that the guide means is a rigid guide means (2; 21), that the bow (3) is joined to the
device at an angle, and that the bow (3), in use, is arranged at an angle with respect
to the perpendicular such that it is frictionally fixed in the guide means (2; 21)
under the influence of gravity.
2. A device (1) according to claim 1,
characterized in that the angle with respect to the perpendicular is between 30° and 60°, in particular
approx. 45°.
3. A device (1) according to claim 1 or 2,
characterized in that a resilient resetting means (19) is disposed such that it is capable of operationally
resetting the arc-shaped bow (3) in the unloaded state to the initial position thereof.
4. A device (1) according to claim 3,
characterized in that the resetting means comprises two coil springs (19) each attached on one of the portions
of the bow (3) protruding from the guide means (2; 21).
5. A device (1) according to any of claims 1 to 4,
characterized in that the outer diameter of the bow (3) substantially corresponds to the inner diameter
of the guide means (2; 21).
6. A device (1) according to any of claims 1 to 5,
characterized in that the guide means is an arc-shaped guide tube (2).
7. A device (1) according to any of claims 1 to 6,
characterized in that the guide means is formed of mutually spaced apart arc-shaped tube sections or rings
(21).
8. A device (1) according to any of claims 1 to 7,
characterized in that it comprises a supporting surface (5).
9. A device (1) according to claim 8,
characterized in that the supporting surface (5) is rigidly joined to the guide means (2; 21) and/or the
additional supporting member (4; 2', 3').
10. A device (1) according to any of claims 1 to 9,
characterized in that the guide means (2; 21) and the bow (3) extend in a plane (9) and in that the plane (9) includes an angle (12) with the perpendicular (8) to the supporting
surface (5) which is preferably between 30° and 60° and in particular approx. 45°.
11. A device (1) according to any of claims 1 to 10,
characterized in that the additional supporting member is a strut (4).
12. A device (1) according to any of claims 1 to 11,
characterized in that the additional supporting member is an arc-shaped bow (3') slidably disposed in a
guide means (2; 21).
13. A device (1) according to claim 12,
characterized in that the respective planes (11; 11') of extension of two guide means (2; 2') include an
angle (10) with each other which is preferably from 70° to 110° and in particular
approx. 90°.
14. A ladder (23) comprising a device (1) according to any of claims 1 to 7,
wherein the additional supporting member is the upper free end of the ladder (23).
15. A ladder (23) according to claim 14,
characterized in that the plane (9) of extension of the guide means (2; 21) includes an angle with the
plane in which the ladder (23) extends which is preferably between 0° and 90° and
in particular approx. 25°.
16. A road traffic sign (18) comprising a device (1) according to any of claims 1 to 13.
17. A wheelbarrow (22) comprising a device (1) according to any of claims 1 to 7, wherein
the wheel of the wheelbarrow (22) constitutes the additional supporting member.
18. A motorcycle comprising a device (1) according to any of claims 1 to 7,
wherein the bow (3) is joined to the motorcycle as rotatable main stand and the front
wheel or the rear wheel of the motorcycle constitutes the additional supporting member
in use of the device.
19. A table (24) comprising a device (1) according to any of claims 1 to 13.
20. A fence (32) comprising vertical fence posts (30) and horizontal fence members (34)
connected thereto, wherein at least one of the fence posts (3) comprises a device
(1) according to any of claims 1 to 13.
21. A fence (32) according to claim 20,
characterized in that the fence post (30) is substantially a rod (36) having at the lower end thereof the
arc-shaped bow (3) and a strut (4).
22. A fence (32) according to claim 20 or 21,
characterized in that the fence post (30) is provided with connecting members (38) for hooking the horizontal
fence members (34), and the horizontal fence members (34) are provided with corresponding
connecting members (46).
23. A fence (32) according to any of claims 20 to 22,
characterized in that a horizontal fence member (34) is formed of at least two vertical struts (48) and
at least two horizontal struts (50) that are connected to each other in articulated
fashion such that the vertical struts are adapted to be displaced parallel to each
other in the plane of the horizontal fence member (34).
1. Dispositif (1) pour la compensation d'une inclinaison, présentant un arceau en forme
d'arc (3) qui est disposé dans une pièce de guidage (2, 21), l'arceau (3) dépassant,
à une extrémité, de la au moins une pièce de guidage (2, 21) et cette au moins une
extrémité de l'arceau constituant un pied d'appui pour le dispositif et au moins un
autre élément d'appui (4 ; 2', 3') étant prévu, caractérisé en ce que la pièce de guidage est une pièce de guidage rigide (2, 21), que l'arceau est relié
au dispositif (1) par une équerre et en ce que l'arceau (3) est disposé, avant sa mise en oeuvre, avec une équerre, par rapport
à la verticale de telle manière que sous l'effet de la pesanteur il soit fixé à force
dans la pièce de guidage (2, 21).
2. Dispositif (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'équerre présente par rapport à la verticale un angle situé entre 30° et 60°, particulièrement
environ 45°.
3. Dispositif (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un dispositif de rappel (19) cédant élastiquement est disposé de telle façon qu'il
peut rappeler l'arceau en forme d'arc (3), à l'état non chargé du point de vu de son
fonctionnement, dans sa position de départ.
4. Dispositif (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de rappel présente deux ressorts à boudin (19) qui sont montés chacun
sur l'une des zones de l'arceau (3) dépassant de la pièce de guidage (2, 21).
5. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le diamètre extérieur de l'arceau (3) correspond essentiellement au diamètre intérieur
de la pièce de guidage (2, 21).
6. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la pièce de guidage (2, 21) est un tube de guidage (2) cintré.
7. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la pièce de guidage (2, 21) est formée par des sections de tube ou d'anneaux (21)
cintres espacés les uns des autres.
8. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il présente une surface d'appui (5).
9. Dispositif (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que la surface d'appui (5) est rigidement reliée à la pièce de guidage (2, 21) et/ou
à l'autre élément d'appui (4 ; 2', 3').
10. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pièce de guidage (2, 21) ou l'arceau (3) s'étend dans un plan (9) et en ce que le plan (9) définit avec la verticale (8), sur la surface d'appui, un angle (12)
qui est compris de préférence entre 30° et 60° et notamment environ 45°.
11. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'autre élément d'appui est une entretoise (4).
12. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'autre élément d'appui est un arceau en forme d'arc (3') disposé coulissant dans
une pièce de guidage (2' ; 21).
13. Dispositif (1) selon la revendication 12, caractérisé en ce que les plans (11 ; 11') de deux pièces de guidage (2 ; 2'), dans lesquels chacune des
pièce de guidage (2, 2') s'étend, comprennent entre eux un angle (10) faisant de préférence
70° à 110° et notamment 90°.
14. Echelle, présentant un dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 7, dans laquelle
l'autre élément d'appui constitue l'extrémité supérieure libre de l'échelle (23).
15. Echelle selon la revendication 14, caractérisée en ce que le plan (9) défini par la pièce de guidage (2, 21) forme, avec le plan dans lequel
s'étend l'échelle (23), un angle faisant de préférence entre 0° à 90° et notamment
25°.
16. Panneau de signalisation routière (18) comportant un dispositif (1) selon l'une des
revendications 1 à 13.
17. Brouette (22) comportant un dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 7, dans
laquelle la roue de la brouette (22) constitue l'autre élément d'appui.
18. Motocyclette comportant un dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 7, dans
laquelle l'arceau (3) est monté sur la motocyclette en tant que béquille principale
pivotante et la roue avant ou la roue arrière de la motocyclette forme l'autre élément
d'appui lorsque le dispositif est actif.
19. Table (24) comportant un dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 13.
20. Cloture (32) comprenant des poteaux verticaux (30) ainsi que des éléments de cloture
horizontaux reliés à eux, dans laquelle au moins un des poteaux verticaux (30) comporte
un dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 13.
21. Cloture (32) selon la revendication 20, caractérisée en ce que le poteau (30) est essentiellement une barre (36) qui présente l'arceau (3) et une
entretoise (4) à son extrémité inférieure.
22. Cloture (32) selon la revendication 20 ou 21, caractérisée en ce que des éléments de raccordement (38) sont prévus sur le poteau (30) pour suspendre les
éléments de cloture horizontaux (34) et que des éléments de raccordement (46) correspondant
sont prévus sur les éléments de cloture horizontaux (34).
23. Cloture (32) selon la revendication 20 ou 22, caractérisée en ce qu'un élément de cloture horizontal (34) est constitué d'au moins deux entretoises verticales
(48) et au moins deux entretoises horizontales (50) qui sont reliés avec articulation
entre eux de telle manière que les entretoises verticales puissent coulisser parallèlement
entre elles dans le plan de l'élément de cloture horizontal (34).