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EP 1 484 195 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.2007 Patentblatt 2007/03 |
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Anmeldetag: 26.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verkleidungsplatte mit einem Farbstreifen
Covering panel having a coloured strip
Panneau de garnissage comprenant une bande colorée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
05.06.2003 AT 8882003
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.12.2004 Patentblatt 2004/50 |
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Patentinhaber: KAINDL FLOORING GmbH |
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5071 Wals (AT) |
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Erfinder: |
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- Dürnberger, Gerhard
5204 Strasswalchen (AT)
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Vertreter: Wildhack, Helmut et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Dr. Helmut Wildhack
Dipl.-Ing. Dr.Gerhard Jellinek
Landstrasser Hauptstrasse 50 1030 Wien 1030 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 215 273 US-A- 5 727 354 US-B1- 6 247 285
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US-A- 5 706 621 US-A- 5 736 227
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verkleidungsplatte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] In der GB 1593281 sind dünne, tapetenartige Dekormaterialien mit Linienmustern in
Form von Eckelementen und geraden Bahnen, die von einer Rolle abgelängt werden können,
beschrieben. Zur Dekoration einer Decke eines Raumes werden zuerst in den Ecken des
Raumes vier Eckelemente aufgeklebt und dann gegebenenfalls vier entsprechend von der
Rolle abgelängte gerade Bahnen des Tapetenmaterials aufgeklebt. Die Anordnung der
geraden Bahnen erfolgt entlang der Kante zwischen Decke und Wand, sodass die Linien
ein kontinuierliches Muster ergeben.
[0003] Verkleidungsplatten für Böden, Wände oder Decken, wobei auf den längsverlaufenden
Seitenflächen der Verkleidungsplatte Verbindungs- bzw. Verriegelungselemente (z.B.
Nuten und Federn) ausgebildet sind, die längs der beiden parallelen Längsseitenkanten
der Verkleidungsplatte unterschiedlich bzw. zueinander komplementär ausgebildet sind,
sodaß mit unterschiedlichen Verriegelungselementen ausgebildete Längsseitenkanten
von zwei Verkleidungsplatten miteinander verbindbar bzw. zusammenfügbar sind, sind
bekannt, vgl. z.B. DE-A-42 15 273.
[0004] Ziel der Erfindung ist es, die Verlegung der Verkleidungsplatten bzw. das Zusammenfügen
von einzelnen Verkleidungsplatten zu einer Verkleidungsfläche zu vereinfachen. Die
dazu zu setzenden Maßnahmen sollen möglichst einfach und wenig aufwendig auf den Verkleidungsplatten
auszubilden sein. Außerdem soll einer derartigen Verkleidungsplatte ein optisch ansprechendes
und die Konsumenten beeindruckendes Aussehen verliehen werden.
[0005] Erfindungsgemäß ist eine Verkleidungsplatte der eingangs genannten Art durch die
im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale charakterisiert.
[0006] Die technische Wirkung des erfindungsgemäßen Anspruchs 1 ist die, dass durch die
Anbringung eines Streifens auf der Sichtfläche der Verkleidungsplatte dem unkundigen
Benutzer eine Anleitung und Hilfestellung zum Verlegen gegeben wird. Dadurch wird
es einem Laien ermöglicht, die Verkleidungsplatten in der Ebene richtig zueinander
anzuordnen und korrekt zu verlegen.
[0007] Durch Ausbildung eines dunkleren Streifens können insbesondere bei Verkleidungsplatten,
die an ihren Seitenflächen mit zusammenwirkenden Verbindungselementen versehen sind,
die Verlegearbeiten vereinfacht werden, da bei der Verlegung lediglich eine Seitenkante
ohne einen derartigen Streifen an eine Seitenkante mit einem derartigen Streifen angefügt
werden muss, sodass ein aufwendiges Untersuchen der Verkleidungsplatten, welche Kante
einer Verkleidungsplatte mit welcher Kante einer anderen Verkleidungsplatte zu verbinden
ist, entfällt.
[0008] Somit kennzeichnet der Streifen die Position des Verbindungs- bzw. Verriegelungselementes
und der Benutzer erkennt auf den ersten Blick, mit welchen Seitenflächen die einzelnen
Verkleidungsplatten verbindbar sind bzw. wie diese angeordnet werden müssen. Damit
kann schneller und effektiver gearbeitet werden.
[0009] Die Verkleidungsplatten müssen üblicherweise vor Ort zugeschnitten werden, um sich
den räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Um die Platten zuschneiden zu können, muss
die Verkleidungsplatte üblicherweise vom unmittelbaren Verlegungsort weg zum Abschneideort
gebracht werden. Dabei besteht die Gefahr, dass die Verkleidungsplatte unbewusst gedreht
wird und anschließend an der falschen Seite abgelängt wird. Dies kann beim anschließenden
Verlegen zu Schwierigkeiten führen, wenn beispielsweise ein an einer Breitseite vorgesehenes
Verriegelungselement nicht mehr zur Verfügung steht. Durch die Ausbildung des Streifens
wird diesem Fehler vorgebeugt, da sich der Benutzer an der Position des Streifens
orientieren kann.
[0010] Des Weiteren verleiht der vorgesehene dunklere Streifen bei zusammengefügten Verkleidungsplatten
den Eindruck, als ob zwischen den zusammengefügten Verkleidungsplatten bzw. längs
des Stoßes eine Vertiefung ausgebildet wäre bzw. die an sich ebene Fläche mit einer
Nut versehen wäre. Dieser neben der technischen Wirkung zusätzlich auftretende ästhetische
bzw. optische Eindruck entsteht durch den längsverlaufenden, dunkler ausgebildeten
Streifen, der in Abstand von der Stoßkante der Sichtflächen von zwei zusammengefügten
Verkleidungsplatten ausgebildet ist.
[0011] Die Verbindungs- bzw. Verriegelungselemente, die gewählt werden, um erfindungsgemäße
Verkleidungsplatten miteinander verbinden zu können, sind längs des Umfangs der Verkleidungsplatte,
insbesondere längs der Längsseitenflächen, ausgebildet. Diese Verbindungselemente
können beliebige Form aufweisen; derartige Verbindungs- bzw. Verriegelungselemente
sind dem Fachmann wohl bekannt. Diese Verbindungselemente sollen die Verkleidungsplatten
längs ihrer Längsseitenkanten und gegebenenfalls auch längs ihrer Querseitenflächen
zusammenhalten, um ein fest verbundenes Gefüge der Verkleidungsplatten zu erreichen.
[0012] Ein besonders vorteilhaftes Aussehen erhalten die Verkleidungsplatten bzw. der optische
Eindruck einer Nutausbildung wird verstärkt, wenn die Merkmale des Anspruches 2 vorgesehen
sind. Auch die Merkmale der Ansprüche 3, 4 und 6 tragen zur Verstärkung dieses optischen
Eindrucks bei.
[0013] Zweckmäßig ist es, wenn der Grundwerkstoff der Verkleidungsplatte Holz, Holzwerkstoff,
Medium Density Fibreboard bzw. mittelverdichtete Faserplatten (MDF), High Density
Fibreboard bzw. hochverdichtete Faserplatten (HDF), mit Klebstoffen verbundene Holzspäne
bzw. Faserplattenwerkstoff ist.
[0014] Von Vorteil ist es, wenn die Oberfläche und/oder Unterfläche der Verkleidungsplatte
mit einer Echtholz- oder Laminatbeschichtung oder Kunststoffauflage versehen sind.
Entsprechend der vorgesehenen Oberfläche kann die Ausbildung des dunkleren und/oder
des helleren Streifens unterschiedlich erfolgen. Bei Echtholzböden bzw. Echtholzbeschichtungen
könnte der dunklere und hellere Streifen durch entsprechendes Einbeizen bzw. Einfärben
der Holzoberfläche erfolgen. Bei der Aufbringung von Laminatbeschichtungen auf die
Oberfläche der Verkleidungsplatte könnten diese Laminatbeschichtungen mit Streifen
vorbereitet und daraufhin mit dem Grundkörper der Verkleidungsplatte verbunden werden.
[0015] Längs der Querseitenkanten, das heißt längs der Schmalseiten der rechteckigen Verkleidungsplatten,
sind keine dunkleren oder helleren Streifen ausgebildet.
[0016] Es versteht sich, dass die Bereiche des helleren und/oder dunkleren Streifens planeben
mit der restlichen Sichtfläche ausgebildet sind, um beim Begehen den ebenen Verlauf
der Oberfläche der Verkleidungsplatten nicht zu unterbrechen.
[0017] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
den Patentansprüchen und der Zeichnung.
[0018] In der Zeichnung ist schematisch eine Verkleidungsplatte 1 in Draufsicht dargestellt,
die mit einer weiteren Verkleidungsplatte 1' entlang der Längsseitenkanten 4, 4' zusammengefügt
ist. Dazu sind an den Längsseitenflächen der Verkleidungsplatten 1, 1' Federn 5 und
Nuten 6 ausgebildet, die aneinander angepasst sind und als Verriegelungselemente zusammengefügte
Verkleidungsplatten 1, 1' zusammenhalten. Die Verkleidungsplatten 1, 1' weisen entlang
ihrer längsverlaufenden Seitenkante 4 eine Feder 5 und auf der anderen längsverlaufenden
Seitenkante 4' eine eine Feder 5 aufnehmende Nut 6 auf. Entlang einer der beiden Seitenkanten
4 oder 4' jeder Verkleidungsplatte 1, 1' verläuft in Längsrichtung ein Streifen 2,
dessen Farbgebung dunkler gehalten ist als die Farbgebung der restlichen Sichtfläche
7 der Verkleidungsplatte 1, 1'.
[0019] Dieser dunklere Streifen 2 verleiht der Verkleidungsplatte 1, 1' ein besonderes optisches
Aussehen bzw. kann als Hilfsmittel für die Verlegung herangezogen werden, da zusammenfügbare
Verkleidungsplatten 1, 1' an der dem dunklen Streifen 2 nahen Seite immer dasselbe
Verriegelungselement 5 besitzen, das mit dem Verriegelungselement 6 zusammenwirkt,
das parallel zur gegenüberliegenden Längskante 4' verläuft, die dem dunkleren Streifen
2 entfernt liegt.
[0020] Der Bereich zwischen dem dunkleren Streifen 2 und der Längsseitenkante 4 kann heller
ausgebildet sein als die Farbtönung der restlichen Sichtfläche 7 der Verkleidungsplatte
1. Damit wird der optische Eindruck, der durch den dunkleren Streifen 2 erreicht wird,
noch verstärkt.
[0021] Der dunklere Streifen 2 und/oder der hellere Streifen 3 können durch verschiedenartige
Techniken ausgebildet werden. Dazu kommen vor allem Einfärben bzw. Pigmentieren oder
Einsetzen, insbesondere beim Herstellungsvorgang einer Laminatoberfläche, in Frage.
[0022] Die Farbe der Sichtfläche 7 spielt keine Rolle bzw. kann beliebig gewählt werden,
insbesondere werden Holzfarben gewählt. Der dunklere Streifen 2 und/oder hellere Streifen
3 können bevorzugt in demselben Farbton wie die Sichtfläche 7 gehalten sein oder davon
abweichen.
[0023] In der Sichtfläche ausgebildete Strukturen und/oder Maserungen verlaufen bevorzugt
in den Streifen 2 und/oder Streifen 3 weiter, könnten aber auch durch den Streifen
2 und/oder Streifen 3 unterbrochen werden, der (die) eine andere Oberflächenstruktur
besitzen könnte(n).
[0024] Die Begrenzungsränder des Streifens 2 verlaufen gerade.
[0025] Auf der Sichtfläche 7 einer Verkleidungsplatte 1 ist lediglich ein einziger Streifen
2 ausgebildet. Die Helligkeit des Streifens 2 beträgt 30 bis 70 %, vorzugsweise 40
bis 60 %, der Helligkeit der Sichtfläche 7.
1. Verkleidungsplatte, insbesondere für Böden, Wände oder Decken, wobei auf den längsverlaufenden
Seitenflächen der Verkleidungsplatte (1, 1') Verbindungs- bzw. Verriegelungselemente
(5, 6), z.B. Nuten und Federn, ausgebildet sind, die längs der beiden parallelen Längsseitenkanten
(4, 4') der Verkleidungsplatte (1, 1') unterschiedlich bzw. zueinander komplementär
ausgebildet sind, sodass mit unterschiedlichen Verriegelungselementen ausgebildete
Längsseitenkanten (4, 4') von zwei Verkleidungsplatten (1) miteinander verbindbar
bzw. verriegelbar bzw. zusammenfügbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sichtfläche (7) der Verkleidungsplatte (1, 1') parallel und in geringem Abstand
zu einer der beiden längsverlaufenden Seitenkanten (4, 4') der Sichtfläche (7) ein
einziger Streifen (2) ausgebildet ist, z.B. aufgetragen, eingefärbt, pigmentiert,
eingesetzt ist, dessen Farbgebung dunkler ist als die Farbgebung der restlichen Sichtfläche,
wobei längs der Längsseitenkante (4) der Verkleidungsplatte (1, 1') zu der der Streifen
(2) parallel verläuft bzw. dieser nahe liegt, immer ein und dasselbe Verbindungs-
bzw. Verriegelungselement (5) ausgebildet ist und an der gegenüberliegenden Längsseitenkante
(4') immer ein und dasselbe Verbindungs- bzw. Verriegelungselement (6) ausgebildet
ist, das komplementär zum bzw. mit dem Verbindungs- bzw. Verriegelungselement (5)
zusammenfügbar ausgebildet ist.
2. Verkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich zwischen dem dunkler als die Sichtfläche ausgebildeten Streifen (2) und
der nahen Seitenkante (4) der Sichtfläche (7) heller ist als die Farbgebung der restlichen
Sichtfläche (7), bzw. dass zwischen dem dunkleren Streifen (2) und der Seitenkante
(4) ein gegenüber der Sichtfläche (7) hellerer Streifen (3) ausgebildet ist, z.B.
aufgetragen, eingefärbt, pigmentiert, eingesetzt.
3. Verkleidungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des helleren Streifens (3) 80 bis 120 %, vorzugsweise 90 bis 110 %, der
Breite des dunkleren Streifens (2) beträgt.
4. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des dunkleren Streifens (2) von der nahen Seitenkante (4) 80 bis 120
%, vorzugsweise 90 bis 110 %, der Breite des dunkleren Streifens (2) beträgt.
5. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der dunklere Streifen (2) und gegebenenfalls auch der hellere Streifen (3) über
die gesamte Länge der Verkleidungsplatte (1) bzw. der Sichtfläche (7) erstrecken.
6. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des dunkleren Streifens (2) und/oder des helleren Streifens (3) 0,5 bis
4 %, vorzugsweise 1 bis 3 %, der Breite der Verkleidungsplatte (1) bzw. der Sichtfläche
(7) beträgt.
7. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich des dunkleren Streifens (2) und/oder des helleren Streifens (3) planeben
mit der restlichen Sichtfläche (7) verläuft bzw. ausgebildet ist.
8. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Verkleidungsplatte (1, 1') Holz, Holzwerkstoff, Medium Density
Fibreboard bzw. mittelverdichtete Faserplatten (MDF), High Density Fibreboard bzw.
hochverdichtete Faserplatten (HDF), mit Klebstoffen verbundene Holzspäne bzw. Faserplattenwerkstoff
ist.
9. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche und/oder Unterfläche der Verkleidungsplatte (1, 1') mit einer Echtholz-
oder Laminatbeschichtung oder mit einer Kunststoffauflage versehen ist.
10. Verkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Helligkeit des Streifens (2) 30 bis 70 %, vorzugsweise 40 bis 60 %, der Helligkeit
der Sichmäche (7) beträgt.
1. A facing panel, in particular for floors, walls, or ceilings, connecting or locking
elements (5, 6), e.g., tongues and grooves, being formed on the long side surfaces
of the covering panel (1, 1'), these being shaped along both parallel long-side edges
(4, 4') of the facing panel (1, 1') so as to be different or to complement one another,
so that long-side edges (4, 4') that are formed with different locking elements can
be joined, locked, or assembled to each other, characterized in that a single stripe (2) is formed, for example, by painting, pigmenting, inlaying or
the like, on the visible surface (7) of the facing panel (1, 1'), parallel to and
spaced apart from one of the two long side edges (4, 4') of the visible surface, the
colour of said stripe (2) being darker than the colour of the remainder of the visible
surface, one and the same connecting or locking element (6) being formed along the
long-side edge (4) of the facing panel (1, 1') to which the stripe (2) runs parallel
or to which it is close, and one and the same connecting or locking element (6) being
formed on the opposite long-side edge (4'), this being complementary to the connecting
or locking element (5) and lockable thereto.
2. The facing panel as defined in claim 1, characterized in that the area between the stripe (2) that is darker than the visible surface and the near
side edge (4) of the visible surface (7) is lighter than the colour of the remaining
visible surface (7), or that between the darker stripe (2) and the side edge (4) a
stripe (3) that is lighter than the visible surface is formed by one of painting,
pigmenting, and inlaying.
3. The facing panel as defined in any one of claims 1 or 2, characterized in that the width of the lighter stripe (3) amounts to 80 to 120%, preferably 90 to 110%,
of the width of the darker stripe (2).
4. The facing panel as defined in any one of claims 1 to 3, characterized in that the distance of the darker stripe (2) from the near side edge (4) amounts to 80 to
120%, preferably 90 to 110% of the width of the darker stripe (2).
5. The facing panel as defined in any one of claims 1 to 4, characterized in that the darker stripe (2) and optionally the lighter stripe (3) extend to the whole length
of the facing panel (1) or of the visible surface (7).
6. The facing panel as defined in any one of claims 1 to 5, characterized in that the width of the darker stripe (2) and/or of the lighter stripe (3) amounts to 0.5
to 4%, preferably 1 to 3%, of the width of the facing panel (1) or of the visible
surface (7).
7. The facing panel as defined in any one of claims 1 to 6, characterized in that the area of the darker stripe (2) and/or of the lighter stripe (3) is formed so as
to be or run flat and flush with the remaining visible surface (7).
8. The facing panel as defined in any one of claims 1 to 7, characterized in that the material used for the facing panel (1, 1') is wood, wood material, medium density
fibre board (MDF), high density fibre board (HDF), bonded wood chips or fibre panel
material.
9. The facing panel as defined in any one of claims 1 to 8, characterized in that the upper surface and/or the underneath surface of the facing panel (1, 1') is provided
with a natural wood or laminate covering or with a plastic covering.
10. The facing panel as defined in any one of claims 1 to 9, characterized in that the brightness of the stripe (2) amounts to 30 to 70%, preferably 40 to 60% of the
brightness of the visible surface (7).
1. Panneau de garnissage, particulièrement pour des planchers, des parois ou des plafonds,
auxquels des éléments de connexion ou de verrouillage (5, 6) sont formés le long des
surfaces latéraux du panneau de garnissage (1, 1'), par exemple des languettes et
des rainures, qui s'étendent en direction longitudinale en étant formés d'une façon
différente et complémentaire les uns aux autres le long des deux arêtes latéraux longitudinaux
(4, 4') du panneau de garnissage (1, 1'), de manière que les arêtes latéraux longitudinaux
(4, 4'), pourvues des élément de verrouillage différents, de deux panneaux de garnissage
(1) peuvent être reliées et verrouillés ou assemblées l'une avec l'autre, caractérisé en ce, qu'une seule bande (2) est formée, par exemple appliquée, teinte, pigmentée ou incrustée,
dont la couleur est plus obscure que la couleur de la superficie visible restante,
à la superficie visible (7) du panneau de garnissage (1, 1') parallèlement et à une
petite distance d'une des deux arêtes latéraux longitudinaux (4, 4') de la superficie
visible (7), le seule et même élément de connexion ou de verrouillage (6) étant toujours
formé le long d'une arête latérale longitudinale (4) du panneau de garnissage (1,
1'), à laquelle la bande (2) s'étend parallèlement et est situé d'une façon adjacente,
tandis qu'à l'arête latérale longitudinale (4') opposée le seule et même élément de
connexion ou de verrouillage (6) est toujours formé, qui est complémentaire à l'élément
de connexion ou de verrouillage (5) et peut être assemblé avec celui-ci.
2. Panneau de garnissage selon la revendication 1, caractérisé en ce, que la zone entre la bande (2), qui est plus obscure que la superficie visible, et l'arête
latérale (4) proche de la superficie visible (7) est plus claire restante, que la
couleur de la superficie visible (7) restante ou qu'une bande plus claire (3) par
rapport à la superficie visible (7) est formée, par exemple est appliquée, teinte,
pigmentée ou incrustée, entre la bande plus obscure (2) et l'arête latérale (4).
3. Panneau de garnissage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce, que la largeur de la bande plus claire (3) se monte à 80 à 120 %, de préférence 90 à
110 %, de la largeur de la bande plus obscure (2).
4. Panneau de garnissage selon une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce, que la distance de la bande plus obscure (2) de l'arête latérale (4) proche se monte
à 80 à 120 %, de préférence 90 à 110 %, de la largeur de la bande plus obscure (2).
5. Panneau de garnissage selon une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce, que la bande plus obscure (2), et le cas échéant aussi la bande plus claire (3), s'étend(ent)
sur toute la longueur du panneau de garnissage (1) et de la superficie visible (7).
6. Panneau de garnissage selon une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce, que la largeur de la bande plus obscure (2) et/ou de la bande plus claire (3) se monte
à 0,5 à 4 %, préférablement à 1 à 3 %, de la largeur du panneau de garnissage (1)
et de la superficie visible (7).
7. Panneau de garnissage selon une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce, que la zone de la bande plus obscure (2) et/ou de la bande plus claire (3) s'étend ou
est formée d'une façon plaine et lisse avec la superficie visible (7) restante.
8. Panneau de garnissage selon une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce, que le matériau du panneau de garnissage (1, 1') est du bois, une matière de bois, medium
density fibreboard ou des panneaux de fibres demi-comprimés (MDF), high density fibreboard
ou des panneaux de fibres hautement comprimés (HDF), des copeaux de bois interconnectés
par une colle ou une matière de panneaux de fibres.
9. Panneau de garnissage selon une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce, que la surface supérieure et/ou la surface inférieure du panneau de garnissage (1, 1')
est pourvue d'une couche de bois naturel ou de laminé ou d'un revêtement en matière
plastique.
10. Panneau de garnissage selon une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce, que la clarté de la bande (2) se monte à 30 à 70 %, préférablement 40 à 60%, de la clarté
de la superficie visible (7).
