[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Doppel-Gebläseanordnung mit zwei von einem
gemeinsamen Elektromotor koaxial angetriebenen Radialgebläsen, die jeweils zwei axiale,
gegenüberliegende Luftansaugöffnungen und eine radiale bzw. tangentiale Luftausblasöffnung
aufweisen, bestehend aus einer aus dem Elektromotor und zwei auf beidseitigen Motorwellenenden
gehalterten Laufrädem gebildeten Lüfterbaugruppe und einer die Lüfterbaugruppe aufnehmenden
Gehäusebaugruppe.
[0002] Eine derartige Gebläseanordnung ist in der US 4,165,953 beschrieben. Dabei besteht
die Gehäusebaugruppe aus einem zweigeteilten Gesamtgehäuse mit horizontaler, in Achsrichtung
verlaufender Teilungsebene, so dass eine untere Gehäuseschale und eine obere Gehäuseschale
gebildet sind. Diese Gehäuseteile weisen jeweils einen mittigen Motorraum und zwei
beidseitige Lüfterradräume auf. Die Lüfterbaugruppe mit Motor und zwei Lüfterrädem
wird in das untere Gehäuseteil eingesetzt und dann durch Aufsetzen des oberen Gehäuseteils
umschlossen. Aufgrund des Gesamtgehäuses sind die Einzelteile ausschließlich für eine
spezielle Ausführung des Gebläses geeignet, d. h. verschiedene Gebläseausführungen
erfordern jeweils speziell ausgelegte Teile. Diese Ausführung ist lediglich für kleine
Einheiten realisierbar, da bei größeren Einheiten sehr hohe Werkzeugkosten anfallen
würden.
[0003] Einen gleichartigen Stand der Technik beschreibt auch die US 5,403,163.
[0004] Es ist weiterhin bekannt, zwei Einzelgebläse an einer gemeinsamen Konsole (sogenannte
Tropfwanne) zu befestigen, wobei auch der Elektromotor im Bereich zwischen den Gebläsen
über eine separate Motoraufhängung an dieser Konsole zu befestigen ist. Die gesamte
montierte Gebläsebaugruppe kann somit nur zusammen mit der Konsole an Kunden ausgeliefert
werden. Wenn aber ein Kunde die Konsole selbst bei seiner Anwendung vormontieren möchte,
können nur die Einzelkomponenten (Motor mit Aufhängung, Einzelgebläse mit Gehäusen
und Laufrädem) geliefert werden, die dann beim Anwender an die Konsole montiert werden
müssen. Dies ist wegen eines recht hohen Aufwandes für Transport und Montage nachteilig.
[0005] Einen solchen bzw. ähnlichen Stand der Technik beschreibt beispielsweise die DE 32
34 006 A1, und zwar eine aus zwei einzelnen Radialgebläsen gebildete Gebläseanordnung,
wobei die beiden Laufräder auf zwei Enden einer durchgehenden Welle eines gemeinsamen
Elektromotors sitzen. Hierbei ist der Motor über ein Spannband an einem Gehäusesockel
(Konsole) befestigt, und beide Gebläse bzw. deren Gehäuseteile sind über Zwischenstücke
ebenfalls mit dem Gehäusesockel verbunden.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppel-Gebläseanordnung
der eingangs beschriebenen, gattungsgemäßen Art zu schaffen, die auch ohne eine z.
B. anwenderspezifische Konsole oder dergleichen Montageteil eine Selbsttragefunktion
als Gesamtbaugruppe, dabei aber zudem auch eine hohe Ausführungsvariabilität dahingehend
gewährleistet, dass auf einfache und kostengünstige Weise unterschiedliche Gebläseausführungen
realisiert werden können.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Gehäusebaugruppe aus zwei separaten
Gebläsegehäusen zur Aufnahme jeweils eines der beiden Laufräder sowie aus einem separaten
Trägerelement zur lagernden Aufnahme der Lüfterbaugruppe im Bereich des Elektromotors
besteht, wobei die beiden Gebläsegehäuse über das Trägerelement miteinander und mit
der Lüfterbaugruppe zu einer vormontierten Gesamtbaugruppe verbunden sind.
[0008] Somit erfüllt das erfindungsgemäße Trägerelement vorteilhafterweise eine Doppelfunktion,
indem es einerseits zur lagernden Aufnahme der aus dem Elektromotor und zwei Laufrädem
bestehend Lüfterbaugruppe dient und andererseits auch die beiden Gebläsegehäuse miteinander
verbindet. Die erfindungsgemäße Doppel-Gebläseanordnung besteht somit aus einzelnen
Komponenten (Modulen), wodurch vorteilhafterweise verschiedene Ausführungen sehr einfach,
schnell und kostengünstig in "Sandwichmontage" nach Art eines Baukastenprinzips realisiert
werden können. Die Komponenten bzw. Module sind dabei ohne zusätzliche Montagemittel
zu einer Gesamtbaugruppe zusammengefaßt, wobei die Verbindungen nur so fest und stabil
zu sein brauchen, dass dies für einen sichereren Transport und ein notwendiges Handling
bei der Montage ausreicht (Selbsttragefunktion). Die endgültige Betriebsfestigkeit
der Gesamtbaugruppe kann dann beim Anwender durch Montage der Gebläsegehäuseteile
an einer Konsole erreicht werden. Dazu ist bevorzugt vorgesehen, dass die Gebläsegehäuse
jeweils einen die Luftausblasöffnung umschließenden Montageflansch aufweisen, mit
dem sie insbesondere über Schraubbefestigungen an einer Konsole befestigt werden können.
Die Lüfterbaugruppe mit Motor und Laufrädem ist dann praktisch über das erfindungsgemäße
Trägerelement an bzw. zwischen den beiden Gehäusen aufgehängt.
[0009] Durch den erfindungsgemäßen modularen Aufbau können vorteilhafterweise bestimmte
Teile in gleicher Ausführung universell für verschiedene Gebläse-Konzeptionen verwendet
werden. So können auch problemlos verschiedene Motorausführungen eingesetzt werden,
z. B. Außenläufer- oder Innenläufermotoren.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in abhängigen Ansprüchen
sowie der folgenden Beschreibung enthalten.
[0011] Anhand von in den Zeichnungsunterlagen veranschaulichten, bevorzugten Ausführungsbeispielen
soll die Erfindung genauer erläutert werden. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Doppel-Gebläseanordnung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Anordnung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2,
- Fig. 4
- eine zweite Ausführungsform der Doppel-Gebläseanordnung, wiederum in Perspektivansicht,
- Fig. 5
- die Anordnung gemäß Fig. 4 in perspektivischer Explosionsansicht,
- Fig. 6
- eine Perspektivansicht einer dritten Ausführungsform (ohne Darstellung von Laufrädem)
und
- Fig. 7
- eine Ansicht wie in Fig. 6 mit Explosionsdarstellung im Bereich des Trägerelementes.
[0012] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche bzw. sich entsprechende Teile
und Komponenten stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden daher in
der Regel auch jeweils nur einmal beschrieben. Somit gilt jede Beschreibung eines
Teils unter Bezugnahme auf eine bestimmte Zeichnungsfigur analog auch für alle anderen
Zeichnungsfiguren, in denen das Teil mit der entsprechenden Bezugsziffer ebenfalls
zu erkennen ist.
[0013] Eine erfindungsgemäße Doppel-Gebläseanordnung 1 besteht aus zwei beidseitig saugenden
Radialgebläsen 2, 3, die koaxial von einem gemeinsamen, etwa mittig dazwischen angeordneten
Elektromotor 4 angetrieben werden. Jedes Radialgebläse 2, 3 weist zwei axiale, gegenüberliegende
Luftansaugöffnungen 6 sowie eine radiale bzw. tangentiale Luftausblasöffnung 8 auf.
Der Elektromotor 4 weist eine den Motor durchgreifende, beidseitig aus dem Motor 4
hervorstehende Motorwelle 10 auf und bildet zusammen mit zwei an den Enden der Motorwelle
10 gehalterten Laufrädem 12 eine Lüfterbaugruppe 14. Diese Einheit ist vor allem in
den Fig. 2 und 5 gut zu erkennen. Die Gebläseanordnung 1 weist weiterhin zur Aufnahme
der Lüfterbaugruppe 14 eine Gehäusebaugruppe 16 auf.
[0014] Erfindungsgemäß besteht diese Gehäusebaugruppe 16 aus zwei separaten, vorzugsweise
gleichartigen Gebläsegehäusen (Spiralgehäusen) 18 zur Aufnahme jeweils eines der beiden
Laufräder 12 sowie aus einem separaten Trägerelement 20 zur lagemden Aufnahme der
Lüfterbaugruppe 14 im Bereich des Elektromotors 4. Dabei sind gemäß Fig. 1, 4 und
6 die beiden Gebläsegehäuse 18 über das Trägerelement 20 miteinander sowie wegen der
Aufnahme der Lüfterbaugruppe 14 auch mit dieser zu einer vormontierten Gesamtbaugruppe
verbunden.
[0015] Hierzu ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das Trägerelement
20 mit jedem der beiden Gebläsegehäuse 18 über eine die jeweilige Luftansaugöffnung
6 umschließende Formschlußverbindung nach Art einer Nut/Federverbindung mit radialem
Eingriff verbunden ist. Dazu ist jedes Gebläsegehäuse 18 in zwei die Luftansaugöffnungen
6 diametral teilende Gehäuseteile 18a und 18b geteilt. Das Trägerelement 20 weist
zwei gegenüberliegende ringförmige Verbindungsabschnitte 22 derart auf, dass die Gehäuseteile
18a, b jedes Gebläsegehäuses 18 unter formschlüssigem Einschluß des jeweiligen Verbindungsabschnittes
22 des Trägerelementes 20 zusammengefügt werden können. In den dargestellten, bevorzugten
Ausführungen besteht jede formschlüssige Nut/Federverbindung einerseits aus einer
Radialnut 24 des jeweiligen Gebläsegehäuses 18, die die jeweilige Luftansaugöffnung
6 umschließt, und andererseits aus einem Radialsteg 26 des Verbindungsabschnittes
22 des Trägerelementes 20. Aufgrund der Kreisform ist es hierbei vorteilhaft, wenn
zur Sicherung gegen Relativverdrehungen beispielsweise zusätzliche radiale Ansätze
28 des Radialsteges 26 in korrespondierende radiale Ausnehmungen 30 innerhalb der
jeweiligen Radialnut 24 eingreifen (siehe insbesondere Fig. 3). Es sei bemerkt, dass
auch ein anderer, z. B. umgekehrter Formschluß-Eingriff möglich ist, z. B. ein radialer
Steg im Bereich der jeweiligen Ansaugöffnung 6 und eine korrespondierende Nut am Verbindungsabschnitt
22 des Trägerelementes 20.
[0016] Bei den dargestellten Ausführungen ist jedes Gebläsegehäuse 18 so in die Gehäuseteile
18a, b geteilt, dass auch die Luftausblasöffnung 8 jeweils geteilt ist. Bei der dargestellten
Anordnung im Raum handelt es sich somit etwa um eine "horizontale" Teilung. Es ist
aber auch jede andere Teilung, beispielsweise "vertikal" möglich.
[0017] Es ist vorteilhaft, wenn die ringförmigen Verbindungsabschnitte 22 des Trägerelementes
20 aufgrund ihrer Anordnung im Umfangsbereich der jeweiligen Luftansaugöffnung 6 jeweils
einen düsenartig in Ansaugrichtung nach innen gewölbten Umfangsrand 32 aufweisen;
siehe dazu insbesondere Fig. 3.
[0018] Mit Vorteil können die beiden Gebläsegehäuse 18 identisch ausgebildet sein. Dabei
kann jedes Gebläsegehäuse 18 im Bereich seiner von dem Elektromotor 4 wegweisenden,
außenseitigen Luftansaugöffnung 6 einen düsenartigen Einlaßring 34 aufweisen, der
dann - analog zur beschriebenen Verbindung des Gebläsegehäuses 18 mit dem Trägerelement
20 - über eine entsprechende Formschlußverbindung innerhalb der Ansaugöffnung 6 gehalten
ist.
[0019] Wie sich nun besonders aus den Explosionsdarstellungen in Fig. 2, 3, 5 und 7 jeweils
ergibt, ist in weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das
Trägerelement 20 in zwei - insbesondere identisch ausgebildete -Trägerteile 20a und
20b unterteilt ist, die unter lagemder Aufnahme des Elektromotors 4 lösbar miteinander
verbunden bzw. verbindbar sind. Dies ermöglicht eine besonders einfache Montage der
Einzelteile, was weiter unten noch genauer erläutert werden wird.
[0020] Das Trägerelement 20 weist in seinem axial gesehen etwa mittigen Bereich einen im
Wesentlichen ringförmigen, den Bereich des Elektromotors 4 umschließenden Trägerabschnitt
36 auf, der mit den beidseitigen Verbindungsabschntten 22 über etwa axiale bzw. achsparallele
und/oder schräg zur Achse geneigt verlaufende Verbindungsstreben 38 verbunden ist.
Die lagernde Aufnahme der Lüfterbaugruppe 14 unterscheidet sich bei den dargestellten
Ausführungen. Gemeinsam ist aber, dass vorteilhafterweise die Lüfterbaugruppe 14 über
schwingungsentkoppelnde, elastische Lagerelemente 40 bzw. schwingungsisolierende Elemente
50 in dem Trägerelement 20 gelagert ist.
[0021] Bei der bevorzugten Ausführung gemäß Fig. 1 bis 3 - siehe dazu insbesondere Fig.
2 und 3 - erfolgt die Lagerung der Lüfterbaugruppe 14 über zwei axial beidseitig des
Elektromotors 4 angeordnete elastische Lagerelemente 40, von denen eines als Festlager
zur fixierten Halterung eines Stators des Elektromotors 4 und mit einer Durchführöffnung
für die Welle 10 ausgebildet ist, während das andere Lagerelement 40 ein Drehlager
für die zugehörige Welle 10 bildet. Hierbei weist das Trägerelement 20 in den entsprechenden,
axial beidseitig des Elektromotors 4 liegenden Bereichen jeweils einen Lagerabschnitt
42 zur Aufnahme des jeweiligen Lagerelementes 40 auf. Die Lagerabschnitte 42 sind
- beispielsweise über radiale Streben 44 - mit den Verbindungsstreben 38 verbunden.
Bei dem Elektromotor 4 handelt es sich in dieser Ausführung um einen Außenläufermotor,
wobei eine freie Drehbarkeit des Außenläufers durch einen radialen Spalt zum Trägerabschnitt
36 hin gewährleistet ist.
[0022] Bei der Ausführung gemäß Fig. 4 und 5 ist an einer Statorbuchse des Elektromotors
4 ein zusätzliches Tragelement 46 befestigt, welches mit speichenartigen Lagerarmen
48 den Elektromotor 4 radial und axial übergreift. Das Trägerelement 20 nimmt den
Motor 4 mit seinem mittigen Trägerabschnitt 36 auf, wobei zwischen dem Trägerabschnitt
36 und den Lagerarmen 48 des Tragelementes 46 elastische schwingungsisolierende Elemente
50 angeordnet sind, die zweckmäßigerweise in entsprechenden Halteaufnahmen von Trägerabschnitt
36 und Lagerarmen 48 sitzen. Diese Ausführung ist grundsätzlich sowohl für Außen-
als auch Innenläufermotoren geeignet.
[0023] Bei der Ausführung gemäß Fig. 6 und 7 handelt es sich um einen Innenläufermotor der
unmittelbar im Bereich seines Außenumfangs von dem Trägerabschnitt 36 des Trägerelementes
20 aufgenommen werden kann. Es kann aber auch eine Lagerung über von den Wellenenden
10 durchgriffene, elastische Lagerelemente vorgesehen sein.
[0024] Als weiterer wichtiger Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gehäuseteile
18a, 18b der Gebläsegehäuse 18 und/oder die Trägerteile 20a, 20b des Trägerelementes
20 im Wesentlichen schraubenlos, und zwar insbesondere über Klammerelemente 52 oder
dergleichen lösbar zusammengefügt sind. Einige dieser Klammerelemente 52 sind insbesondere
in Fig. 3 und 5 beispielhaft dargestellt. Zusätzlich können geeignete Formschlußelemente
zum gegenseitigen Eingriff vorgesehen sein, was ein lagerichtiges, genau positioniertes
Zusammenfügen der Einzelteile erleichtert.
[0025] Schließlich sei erwähnt, dass die Gebläsegehäuse 18 jeweils einen die Luftausblasöffnung
8 umschließenden, in den dargestellten Ausführungen etwa rechteckigen Montageflansch
54 zur Befestigung, insbesondere Schraubbefestigung, an einer nicht dargestellten
Konsole aufweisen.
[0026] Das Trägerelement 20 bzw. seine Trägerteile 20a, 20b besteht vorzugsweise aus Kunststoff,
jedoch ist auch eine Ausführung aus Metall, insbesondere Alu-Druckguss, möglich. Entsprechendes
gilt auch für die Gebläsegehäuse 18 bzw. deren Gehäuseteile 18a, 18b.
[0027] Im Folgenden soll noch kurz der Ablauf der Montage der Einzelteile erläutert werden.
[0028] Bei den Ausführungen gemäß Fig. 1 bis 3 einerseits und Fig. 4 und 5 andererseits
ist das Trägerelement 20 in einer der Achsrichtung (Verlauf der Wellen 10) entsprechenden
Ebene in die Trägerteile 20a, 20b geteilt. Dadurch kann zunächst die zuvor vormontierte
Lüfterbaugruppe 14 in dem Trägerelement 20 gelagert werden, indem lediglich die Trägerteile
20a, 20b, unter Einschluß des Bereichs des Elektromotors 4 zusammengefügt zu werden
brauchen. Das so mit der Lüfterbaugruppe 14 verbundene Trägerelement 20 wird dann
zunächst mit den Verbindungsabschnitten 22 in die unteren Gehäuseteile 18a im Bereich
der Luftansaugöffnungen eingesetzt. Entsprechend wird auf den gegenüberliegenden Seiten
jeweils ein Einlaßring 34 eingesetzt. Es brauchen dann nur noch die oberen Gehäuseteile
18b aufgesetzt und fixiert zu werden.
[0029] Bei der Ausführung gemäß Fig. 6 und 7 ist das Trägerelement 20 senkrecht zur Achse
geteilt. Daher müssen hierbei zuerst die Trägerteile 20a und 20b auf die Enden der
Welle 10 zur Aufnahme des Elektromotors 4 aufgesetzt werden, und erst dann können
die Laufräder (in Fig. 6 und 7 nicht dargestellt) auf den Wellenenden 10 montiert
werden. Die Verbindung mit den Gehäuseteilen 18 erfolgt dann analog zur obigen Beschreibung.
[0030] Zum elektrischen Anschluß des Elektromotors 4 kann gemäß Fig. 1 bis 5 außen an einem
der Gebläsegehäuse 18 ein Anschlußgehäuse 56 angeordnet sein. Dabei dient ein Steckverbinderteil
58 zum Anschluß eines extemen Anschlußkabels (nicht dargestellt). Von dem Anschlußgehäuse
56 verläuft ein Kabel 60 zum Motor 4.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen.
1. Doppel-Gebläseanordnung (1) mit zwei von einem gemeinsamen Elektromotor (4) koaxial
angetriebenen Radialgebläsen (2, 3), die jeweils zwei axiale, gegenüberliegende Luftansaugöffnungen
(6) und eine radiale bzw. tangentiale Luftausblasöffnung (8) aufweisen, bestehend
aus einer aus dem Elektromotor (4) und zwei auf beidseitigen Motorwellenenden (10)
gehalterten Laufrädem (12) gebildeten Lüfterbaugruppe (14) und einer die Lüfterbaugruppe
(14) aufnehmenden Gehäusebaugruppe (16),
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusebaugruppe (16) aus zwei separaten Gebläsegehäusen (18) zur Aufnahme jeweils
eines der beiden Laufräder (12) sowie aus einem separaten Trägerelement (20) zur lagemden
Aufnahme der Lüfterbaugruppe (14) im Bereich des Elektromotors (4) besteht, wobei
die beiden Gebläsegehäuse (18) über das Trägerelement (20) miteinander und mit der
Lüfterbaugruppe (14) zu einer vormontierten Gesamtbaugruppe verbunden sind.
2. Doppel-Gebläseanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20) mit jedem der beiden Gebläsegehäuse (18) über eine die jeweilige
Luftansaugöffnung (6) umschließende Formschlußverbindung nach Art einer Nut-/Federverbindung
mit radialem Eingriff verbunden ist.
3. Doppel-Gebläseanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gebläsegehäuse (18) in zwei die Luftansaugöffnungen (6) teilende Gehäuseteile
(18a, 18b) geteilt ist und das Trägerelement (20) zwei ringförmige Verbindungsabschnitte
(22) derart aufweist, dass die Gehäuseteile (18a, 18b) jedes Gebläsegehäuse (18) unter
formschlüssigem Einschluß des jeweiligen Verbindungsabschnittes (22) des Trägerelementes
(20) zusammengefügt bzw. zusammenfügbar sind.
4. Doppel-Gebläseanordnung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (18a, 18b) im Bereich von zumindest jeweils einer ihrer Luftansaugöffnungen
(6) eine letztere umschließende Radialnut (24) zur Aufnahme eines entsprechenden Radialsteges
(26) des Verbindungsabschnittes (22) des Trägerelementes (20) aufweisen.
5. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (18a, 18b) jedes Gebläsegehäuses (18) auch die Luftausblasöffnung
(8) teilen.
6. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Verbindungsabschnitte (22) des Trägerelementes (20) jeweils einen
düsenartig in Ansaugrichtung gewölbten Umfangsrand (2) aufweisen.
7. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gebläsegehäuse (18) identisch ausgebildet sind.
8. Doppel-Gebläseanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gebläsegehäuse (18) im Bereich seiner von dem Elektromotor (4) wegweisenden,
außenseitigen Luftansaugöffnung (6, 7) einen düsenartigen Einlaßring (34) aufweist,
der - analog zur Verbindung des Gebläsegehäuses (18) mit dem Trägerelement (20) -
über eine Formschlußverbindung gehalten ist.
9. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20) in zwei - insbesondere identisch ausgebildete - Trägerteile
(20a, 20b) unterteilt ist, die unter lagernder Aufnahme des Elektromotors (4) miteinander
verbunden bzw. verbindbar sind.
10. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterbaugruppe (14) über schwingungsentkoppelnde bzw. schwingungsisolierende
Lagerelemente (40) in dem Trägerelement (20) gelagert ist.
11. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20) in seinem etwa axial mittigen Bereich einen den Bereich des
Elektromotors (4) umschließenden Trägerabschnitt (36) aufweist, der mit den Verbindungsabschnitten
(22) über Verbindungsstreben (38) verbunden ist,
12. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20) in axial beidseitig des Elektromotors (4) liegenden Bereichen
jeweils einen Lagerabschnitt (42) zur Aufnahme eines Lagerelementes (40) aufweist.
13. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Statorbuchse des Elektromotors (4) ein Tragelement (46) befestigt
ist, das mit speichenartigen Lagerarmen (48) den Elektromotor (4) radial und axial
übergreift, wobei zwischen dem Trägerelement (20) und den Lagerarmen (48) elastische
schwingungsisolierende Elemente (50) angeordnet sind.
14. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (4) als Außenläufermotor ausgebildet ist.
15. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (4) als Innenläufermotor ausgebildet ist.
16. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (18a, 18b) der Gebläsegehäuse (18) und/oder die Trägerteile (20a,
20b) des Trägerelementes (20) im Wesentlichen schraublos, insbesondere über Klammerelemente
(52) oder dergleichen, lösbar zusammengefügt sind.
17. Doppel-Gebläseanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläsegehäuse (18) jeweils einen die Luftausblasöffnung (8) umschließenden Montageflansch
(54) zur Befestigung an einer Konsole aufweisen.