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EP 1 484 653 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Anmeldetag: 28.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Feinreguliervorrichtung
Fine adjustment device
Dispositif de réglage précis
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
07.06.2003 DE 10326198
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.12.2004 Patentblatt 2004/50 |
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Patentinhaber: MÜHLE-GLASHÜTTE GmbH Nautische Instrumente &
Feinmechanik |
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01768 Glashütte (DE) |
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Erfinder: |
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- Mühle, Hans-Jürgen
01809 Dohna (DE)
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Vertreter: Klein, Thomas et al |
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Mainzer Strasse 18 e 55263 Wackernheim 55263 Wackernheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Feinreguliervorrichtung für den Rückerzeiger
einer Uhr, mit einem Unruhkloben, auf dem ein Rücker um eine Rückerachse schwenkbar
gelagert ist, mit einem in einem radialen Abstand zur Rückerachse an dem Rücker angeordneten
Spiralschlüssel zur Veränderung der aktiven Länge einer Spirale des Schwingsystems
der Uhr und mit einem radial gerichteten Rückerzeiger des Rückers, mit einer Gegendruckfeder,
die als Federarm ausgebildet ist, der mit seinem einen Endbereich am Unruhkloben befestigt
ist und mit seinem anderen freien Endbereich unter Vorspannung den Rückerzeiger in
Schwenkrichtung beaufschlagt sowie in Anlage an einer Regulierschraube hält, die in
einer Gewindebohrung des Unruhklobens oder eines mit dem Unruhkloben verbundenen Bauteils
den Rückerzeiger in Gegenschwenkrichtung beaufschlagend verdrehbar angeordnet ist.
[0002] Bei derartigen Feinreguliervorrichtungen besitzen der Federarm und/oder der Rückerzeiger
aufgrund der geringen Baugrößen der Uhrenteile eine geringe Dicke, was bei stärkeren
Erschütterungen der Uhr dazu führen kann, daß die Gegendruckfeder zu einem Schwingen
kommt und axial von dem Rückerzeiger abhebt, so daß der Rückerzeiger nicht mehr in
Anlage an der Regulierschraube gehalten wird.
[0003] Das Dokument
CH 351220 offenbart die Präambel des Anspruchs 1.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Feinreguliervorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der eine Beaufschlagung des Rückerzeigers gegen die Regulierschraube
durch die Gegendruckfeder gewährleistet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Federarm einen Niederhaltebereich
besitzt, der axial zur Rückerachse an der dem Unruhkloben abgewandten und/oder zugewandten
Seite des Rückerzeigers anlegbar ist.
[0006] Durch diese Ausbildung wird ohne zusätzliche Bauteile eine axiale Bewegung des Rückerzeigers
von der Gegendruckfeder weg verhindert. Liegt dabei der Rückerzeiger axial auf der
Fläche des Unruhklobens auf, ist eine Anlage des Niederhaltebereichs nur an der dem
Unruhkloben abgewandten Seite des Rückerzeigers erforderlich, da ein Schwingen in
die andere Richtung durch die Anlage am Unruhkloben verhindert wird.
[0007] Ein Abheben des Federarms von dem Rückerzeiger weg wird dadurch vermieden, daß der
Federarm mit seinem Niederhaltebereich mit geringer Vorspannung axial zur Rückerachse
an dem Rückerzeiger anlegbar ist.
[0008] Um eine sichere linienartige Beaufschlagung des Rückerzeigers zu erhalten, kann der
freie Endbereich des Federarms mit einem zur Längserstreckung des Rückerzeigers etwa
konvex gewölbten Beaufschlagungsbereich am Rückerzeiger in Anlage sein.
[0009] Da der freie Endbereich des Federarms sich immer in Anlage oder nahe dem Rückerzeiger
befindet, ist vorzugsweise der Niederhaltebereich am freien Endbereich des Federarms,
insbesondere im Bereich des Beaufschlagungsbereichs angeordnet. Damit kann die Größe
des Niederhaltebereichs gering gehalten werden.
[0010] In einfacher Ausbildung können Beaufschlagungsbereich und Niederhaltebereich in etwa
gleichem radialem Abstand zur Rückerachse angeordnet sein, wenn Beaufschlagungsbereich
und Niederhaltebereich etwa axial zur Rückerachse derart stufig nebeneinander angeordnet
sind, daß der Niederhaltebereich weiter in Richtung zum Rückerzeiger ragt als der
Beaufschlagungsbereich.
[0011] Besitzt der Rückerzeiger auf seiner dem Niederhaltebereich des Federarms zugewandten
Seite eine Vertiefung, in die der Niederhaltebereich hineinragt, so ragt der Federarm
axial nicht oder nur gering von der Ebene des Rückerzeigers hervor und benötigt keinen
zusätzlichen Bauraum.
[0012] Zu einer geringen Baugröße führt es, wenn Rückerzeiger und Federarm in etwa einer
selben Ebene rechtwinklig zur Rückerzeigerachse angeordnet sind.
[0013] Ein vorteilhaftes Federverhalten des Federarms wird dadurch erreicht, daß der Federarm
der Gegendruckfeder sich etwa konkav zur Längserstrekkung des Rückerzeigers erstreckt.
[0014] Die Gegendruckfeder kann einen Haltebereich besitzen, der sich von dem an dem Unruhkloben
befestigten Ende der Gegendruckfeder zu dem dem Niederhaltebereich entgegengesetzten
Ende des Federarms erstreckt.
[0015] Erstreckt sich der Haltebereich von dem an dem Unruhkloben befestigten Ende etwa
in Drehbewegungsrichtung des Rückerzeigers bis etwa in den Schwenkbereich der Zeigerspitze
des Rückerzeigers, so bleibt die Beaufschlagungsrichtung und die Beaufschlagungskraft,
mit der der Rückerzeiger durch die Gegendruckfeder beaufschlagt wird, in den unterschiedlichen
Schwenkstellungen des Rückerzeigers weitgehend gleich. Gleichzeitig ist nur ein geringer
Einbauraum für die Gegendruckfeder erforderlich.
[0016] Ebenfalls zur Reduzierung des Bauraums führt es, wenn der Unruhkloben auf seiner
dem Rückerzeiger zugewandten Seite eine vertiefte Ausnehmung besitzt, in der Rückerzeiger
und Gegendruckfeder in ihrer Ebene rechtwinklig zur Rückerachse bewegbar angeordnet
sind.
[0017] Ist dabei die Gewindebohrung zur Aufnahme der Regulierschraube in einer Seitenwand
der vertieften Ausnehmung in dem Unruhkloben ausgebildet, so sind keine zusätzlichen
mit dem Unruhkloben zu verbindenden Bauteile erforderlich, die das Gewinde zur Aufnahme
der Regulierschraube aufweisen.
[0018] Zum Sichern der Regulierschraube in ihrer eingestellten Stellung kann in einfacher
Weise axial zur Rückerachse unmittelbar neben der Gewindebohrung zur Aufnahme der
Regulierschraube eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer Feststellschraube ausgebildet
sein, durch deren Schraubenkopf die Regulierschraube klemmend beaufschlagbar ist.
[0019] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Figur 1
- eine Ansicht einer Feinreguliervorrichtung
- Figur 2
- eine Draufsicht einer Gegendruckfeder der Feinregulier-vorrichtung nach Figur 1
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Gegendruckfeder nach Figur 2
- Figur 4
- eine Rückansicht der Gegendruckfeder nach Figur 2
- Figur 5
- eine Schnittansicht der Gegendruckfeder nach Figur 2 entlang der Linie V - V in Figur
2
- Figur 6
- eine Ansicht eines Rückers der Feinreguliervorrichtung nach Figur 1
- Figur 7
- einen Querschnitt des Rückers nach Figur 6
- Figur 8
- eine Rückansicht des Rückers nach Figur 6
- Figur 9
- eine Ansicht eines Unruhklobens der Feinreguliervorrichtung nach Figur 1
- Figur 10
- eine Schnittansicht des Unruheklobens nach Figur 9 entlang der Linie X - X in Figur
9.
[0020] Die dargestellte Feinreguliervorrichtung besitzt einen Unruhekloben 1 mit einem eine
Rückerachse bildenden, hervorstehenden zylindrischen Ansatz 2, auf dem ein Rücker
3 mit seinem ringförmigen Lagerteil 4 schwenkbar gelagert ist.
[0021] Von dem ringförmigen Lagerteil 4 radial wegragend besitzt der Rücker 3 einen Rückerzeiger
5 mit einer Zeigerspitze 6 an seinem freien Ende. Der Rückerzeiger 5 ragt dabei in
eine kammerartig vertiefte Ausnehmung 7 des Unruhklobens 1.
[0022] In dem dem Ansatz 2 radial entgegengesetzten Endbereich der Ausnehmung 7 ist eine
Gegendruckfeder 8 mittels zweier Schrauben 9 an ihrem einen Ende mit dem Unruhkloben
1 fest verbunden. Von dem am Unruhkloben 1 angeschraubten Endbereich der Gegendruckfeder
8 ragt ein armartiger Haltebereich 10 etwa in Drehbewegungsrichtung des Rückerzeigers
5 etwa in dessen Schwenkbereich radial außerhalb der Zeigerspitze 6.
[0023] Von dort schließt sich einteilig ein Federarm 11 an, der sich etwa konkav zur Längserstreckung
des Rückerzeigers 5 etwa in dessen Ebene erstreckt. An seinem freien Ende besitzt
der Federarm 11 einen zur Längserstreckung des Rückerzeigers 5 etwa konvex gewölbten
Beaufschlagungsbereich 12, der zum Rückerzeiger 5 gerichtet ist und an diesem unter
Vorspannung der Gegendruckfeder 8 in Schwenkrichtung 13 anliegt. Dadurch wird der
Rückerzeiger 5 in Anlage an dem Kopfende einer Regulierschraube 14 gehalten, das der
Beaufschlagungsrichtung der Gegendruckfeder 8 entgegengerichtet ist.
[0024] Die Regulierschraube 14 ist in einem Gewinde einer Gewindebohrung 15 in einer Seitenwand
16 der vertieften Ausnehmung 7 des Unruhklobens 1 verdrehbar angeordnet, ragt mit
ihrem das Kopfende aufweisenden Endbereich in die Ausnehmung 7 und dient zur Positionierung
des Rückerzeigers 3.
[0025] Unmittelbar neben der Gewindebohrung 15 ist quer zu deren Längserstreckung eine weitere
Gewindebohrung 17 zur Aufnahme einer Feststellschraube 18 ausgebildet, wobei durch
den Schraubenkopf 29 der Feststellschraube 18 die Regulierschraube 14 etwa tangential
klemmend beaufschlagbar ist.
[0026] Über einen Teil der Dicke des Federarms 11 steht stufig gegenüber dessen konvex gewölbtem
Beaufschlagungsbereich 12 ein ebenfalls konvex gewölbter Niederhaltebereich 20 weiter
hervor und ragt in eine Vertiefung 21 an der dem Niederhaltebereich 20 des Federarms
11 zugewandten Seite des Rückerzeigers 5 hinein. Damit ist der Rückerzeiger 5 gegen
ein Abheben von dem Boden 22 der Ausnehmung 7 gesichert.
[0027] Mit einer leichten Vorspannung des Federarms 11 auch zum Boden 22 der Ausnehmung
7 hin kommt es auch bei größeren Erschütterungen nicht zu einem Abheben des Rückerzeigers
5 vom Boden 22 der Ausnehmung 7. Dieser Boden 22 bildet gleichzeitig einen Anschlag
für den Rückerzeiger 5 in die zum Boden 22 gerichtete Richtung.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Unruhkloben
- 2
- Ansatz
- 3
- Rücker
- 4
- Lagerteil
- 5
- Rückerzeiger
- 6
- Zeigerspitze
- 7
- Ausnehmung
- 8
- Gegendruckfeder
- 9
- Schrauben
- 10
- Haltebereich
- 11
- Federarm
- 12
- Beaufschlagungsbereich
- 13
- Schwenkrichtung
- 14
- Regulierschraube
- 15
- Gewindebohrung
- 16
- Seitenwand
- 17
- Gewindebohrung
- 18
- Feststellschraube
- 19
- Schraubenkopf
- 20
- Niederhaltebereich
- 21
- Vertiefung
- 22
- Boden
1. Feinreguliervorrichtung für den Rückerzeige (5) einer Uhr, mit einem Unruhktoben (1),
auf dem ein Rücke (3) um eine Rückerachse schwenkbar gelagert ist, mit einem in einem
radialen Abstand zur Rückerachse an dem Rücker angeordneten Spiralschlüssel zur Veränderung
der aktiven Länge einer Spirale des Schwingsystems der Uhr und mit einem radial gerichteten
Rückerzeiger des Rückers, mit einer Gegendruckfeder (8), die als Federarm (11) ausgebildet
ist, der mit seinem einen Endbereich am Unruhkloben befestig ist und mit seinem anderen
freien Endbereich unter Vorspannung den Rückerzeiger in Schwenkrichtung beaufschlagt
sowie in Anlage an einer Regulierschraube (14) hält, die in einer Gewindebohrun (15)
des Unruhklobens oder eines mit dem Unruhkloben verbundenen Bauteils den Rückerzeiger
in Gegenschwenkrichtung beaufschlagend verdrehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Federarm (11) einen Niederhaltebereich (20) besitzt, der axial zur Rückerachse
an der dem Unruhkloben (1) abgewandten und/oder zugewandten Seite des Rückerzeigers
(5) anlegbar ist.
2. Feinreguliervorrichtung nach Auspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der freie Endbereich des Federarms (11) mit einem zur Längserstreckung des Rückerzeigers
(5) etwa konvex gewölbten Beaufschlagungsbereich (12) am Rückerzeiger (5) in Anlage
ist.
3. Feinreguliervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhaltebereich (20) am freien Endbereich des Federarms (11), insbesondere
im Bereich des Beaufschlagungsbereichs (12) angeordnet ist.
4. Feinreguliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Beaufschlagungsbereich (12) und Niederhaltebereich (20) etwa axial zur Rückerachse
derart stufig nebeneinander angeordnet sind, daß der Niederhaltebereich (20) weiter
in Richtung zum Rückerzeiger (5) ragt als der Beaufschfagungsbereich (12).
5. Feinreguliervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückerzeiger (5) auf seiner dem Niederhaltebereich .(20) des Federarms (11) zugewandten
Seite eine Vertiefung (21) besitzt, in die der Niederhaltebereich (20) hineinragt.
6. Feinreguliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Rückerzeiger (5) und Federarm (11) in etwa einer selben Ebene rechtwinklig zur Rückerzeigerachse
angeordnet sind.
7. Feinreguliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Federarm (11) der Gegendruckfeder (8) sich etwa konkav zur Längserstreckung des
Rückerzeigers (5) erstreckt.
8. Feinreguliervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckfeder (8) einen Haltebereich (10) besitzt, der sich von dem an dem
Unruhkloben (1) befestigten Ende der Gegendruckfeder (8) zu dem dem Niederhaltebereich
(20) entgegengesetzten Ende des Federarms (11) erstreckt.
9. Feinreguliervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebereich (10) sich von dem an dem Unruhkloben (1) befestigten Ende etwa in
Drehbewegungsrichtung (13) des Rückerzeigers (5) bis etwa in den Schwenkbereich der
Zeigerspitze (6) des Rückerzeigers (5) erstreckt.
10. Feinreguliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Unruhkloben (1) auf seiner dem Rückerzeiger (5) zugewandten Seite eine vertiefte
Ausnehmung (7) besitzt, in der Rückerzeiger (5) und Gegendruckfeder (8) in ihrer Ebene
rechtwinklig zur Rückerachse bewegbar angeordnet sind.
11. Feinregutiervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrung (15) zur Aufnahme der Regulierschraube (14) in einer Seitenwand
(16) der vertieften Ausnehmung (7) in dem Unruhkloben (1) ausgebildet ist.
12. Feinreguliervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß axial zur Rückerachse unmittelbar neben der Gewindebohrung (15) zur Aufnahme der
Regulierschraube (14) eine Gewindebohrung (17) zur Aufnahme einer Feststellschraube
(18) ausgebildet ist, durch deren Schraubenkopf (19) die Regulierschraube (14) klemsend
beaufschlagbar ist.
1. Precision regulating device for the regulator pointer (5) of a timepiece, having a
balance cock (1) on which an index regulator (3) is mounted such that it can be pivoted
about a regulator axis, having a hairspring key which is arranged on the index regulator,
at a radial distance from the regulator axis, and is intended for changing the active
length of a hairspring of the oscillating system of the timepiece, and having a radially
directed regulator pointer, having a counterpressure spring (8) which is designed
as a resilient arm (11) which is fastened on the balance cock by way of one end region
and, by way of its other, free end region, forces the regulator pointer, under prestressing,
in the pivoting direction and holds it in abutment against a regulating screw (14),
which is arranged in a rotatable manner in a threaded bore (15) of the balance cock,
or of a component connected to the balance cock, such that it forces the regulator
pointer in the opposite pivoting direction, characterized in that the resilient arm (11) has a holding-down region (20) which can be positioned, axially
in relation to the regulator axis, on that side of the regulator pointer (5) which
is directed away from and/or towards the balance cock (1).
2. Precision regulating device according to Claim 1, characterized in that the free end region of the resilient arm (11) butts against the regulator pointer
(5) by way of a region of action (12) which is curved approximately convexly in relation
to the longitudinal extent of the regulator pointer (5).
3. Precision regulating device according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the holding-down region (20) is arranged on the free end region of the resilient
arm (11), in particular in the area of the region of action (12).
4. Precision regulating device according to one of the preceding claims, characterized in that the region of action (12) and holding-down region (20) are arranged in a stepped
manner one beside the other, approximately axially in relation to the regulator axis,
such that the holding-down region (20) projects further in the direction of the regulator
pointer (5) than the region of action (12).
5. Precision regulating device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that, on its side which is directed towards the holding-down region (20) of the resilient
arm (11), the regulator pointer (5) has a depression (21), into which the holding-down
region (20) projects.
6. Precision regulating device according to one of the preceding claims, characterized in that the regulator pointer (5) and resilient arm (11) are arranged in approximately the
same plane at right angles to the regulator-pointer axis.
7. Precision regulating device according to one of the preceding claims, characterized in that the resilient arm (11) of the counterpressure spring (8) extends approximately concavely
in relation to the longitudinal extent of the regulator pointer (5).
8. Precision regulating device according to Claim 7, characterized in that the counterpressure spring (8) has a retaining region (10) which extends from that
end of the counterpressure spring (8) which is fastened on the balance cock (1) to
that end of the resilient arm (11) which is opposite the holding-down region (20).
9. Precision regulating device according to Claim 8, characterized in that the retaining region (10) extends from the end which is fastened on the balance cock
(1), approximately in the direction of rotary movement (13) of the regulator pointer
(5), approximately into the pivoting region of the tip (6) of the regulator pointer
(5).
10. Precision regulating device according to one of the preceding claims, characterized in that, on its side which is directed towards the regulator pointer (5), the balance cock
(1) has a recessed cutout (7), in which the regulator pointer (5) and counterpressure
spring (8) are arranged such that they can be moved in their plane at right angles
to the regulator axis.
11. Precision regulating device according to Claim 10, characterized in that the threaded bore (15) is designed for accommodating the regulating screw (14) in
a side wall (16) of the recessed cutout (7) in the balance cock (1).
12. Precision regulating device according to Claim 11, characterized in that formed axially in relation to the regulator axis, directly alongside the threaded
bore (15) for accommodating the regulating screw (14), is a threaded bore (17) for
accommodating a locking screw (18), the screw head (19) of which can subject the regulating
screw (14) to clamping action.
1. Dispositif de réglage précis pour l'aiguille de raquette (5) d'une montre, comprenant
un coq de balancier (1) sur lequel une raquette (3) est montée de manière à pouvoir
pivoter autour d'un axe de raquette, avec une clé spirale disposée à distance radiale
de l'axe de la raquette sur la raquette, pour faire varier la longueur active d'une
spirale du système oscillant de la montre et comprenant une aiguille de raquette orientée
radialement, avec un ressort de contre-pression (8) qui est réalisé sous forme de
bras de levier (11), qui est fixé avec l'une de ses régions d'extrémité au coq de
balancier et qui sollicite sous précontrainte, avec son autre région d'extrémité libre,
l'aiguille de raquette dans la direction de pivotement et la maintient en appui contre
une vis de réglage (14), qui est disposée de manière rotative dans un alésage fileté
(15) du coq de balancier ou d'un composant connecté au coq de balancier en sollicitant
l'aiguille de raquette dans la direction de pivotement opposée, caractérisé en ce que le bras de ressort (11) possède une région de maintien vers le bas (20), qui peut
être appliquée axialement à l'axe de la raquette contre le côté de l'aiguille de raquette
(5) opposé au coq de balancier (1) et/ou tourné vers lui.
2. Dispositif de réglage précis selon la revendication 1, caractérisé en ce que la région d'extrémité libre du bras de ressort (11) est en appui sur l'aiguille de
raquette (5) avec une région de sollicitation (12) de courbure approximativement convexe
par rapport à l'étendue longitudinale de l'aiguille de raquette (5).
3. Dispositif de réglage précis selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que la région de maintien vers le bas (20) est disposée au niveau de la région d'extrémité
libre du bras de ressort (11), en particulier dans la région de la région de sollicitation
(12).
4. Dispositif de réglage précis selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la région de sollicitation (12) et la région de maintien vers le bas (20) sont disposées
approximativement axialement par rapport à l'axe de la raquette l'une à côté de l'autre
de manière étagée de telle sorte que la région de maintien vers le bas (20) s'étende
plus dans la direction de l'aiguille de raquette (5) que la région de sollicitation
(12).
5. Dispositif de réglage précis selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'aiguille de raquette (5) possède, sur son côté tourné vers la région de maintien
vers le bas (20) du bras de ressort (11) un renfoncement (21) dans lequel s'enfonce
la région de maintien vers le bas (20).
6. Dispositif de réglage précis selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'aiguille de raquette (5) et le bras de ressort (11) sont disposés approximativement
dans un même plan à angle droit par rapport à l'axe de l'aiguille de raquette.
7. Dispositif de réglage précis selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le bras de ressort (11) du ressort de contre-pression (8) s'étend approximativement
de manière concave par rapport à l'étendue longitudinale de l'aiguille de raquette
(5).
8. Dispositif de réglage précis selon la revendication 7, caractérisé en ce que le ressort de contre-pression (8) possède une région de retenue (10) qui s'étend
depuis l'extrémité du ressort de contre-pression (8) fixée au coq de balancier (1)
jusqu'à l'extrémité du bras de ressort (11) opposée à la région de maintien vers le
bas (20).
9. Dispositif de réglage précis selon la revendication 8, caractérisé en ce que la région de retenue (10) s'étend depuis l'extrémité fixée au coq de balancier (1)
approximativement dans la direction du mouvement de rotation (13) de l'aiguille de
raquette (5) jusqu'à environ la région de pivotement de la pointe d'aiguille (6) de
l'aiguille de raquette (5).
10. Dispositif de réglage précis selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le coq de balancier (1) possède, sur son côté tourné vers l'aiguille de raquette
(5), un évidement renfoncé (7) dans lequel l'aiguille de raquette (5) et le ressort
de contre-pression (8) sont disposés de manière mobile dans leur plan à angle droit
par rapport à l'axe de raquette.
11. Dispositif de réglage précis selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'alésage fileté (15) est réalisé pour recevoir la vis de réglage (14) dans une paroi
latérale (16) de l'évidement renfoncé (7) dans le coq de balancier (1).
12. Dispositif de réglage précis selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'axialement par rapport à l'axe de raquette, directement à côté de l'alésage fileté
(15) pour recevoir la vis de réglage (14), est réalisé un alésage fileté (17) pour
recevoir une vis de fixation (18), dont la tête de vis (19) permet de solliciter par
serrage la vis de réglage (14).
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