[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen eines eimerförmigen Behälters,
insbesondere eines Hobbocks, mit einem Deckel durch Spannen eines Spannrings mit einem
Spannringverschluss, mit einer Spanneinheit mit einem bewegbar angeordneten Betätigungshebel,
der zum Öffnen bzw. Schließen des Spannringverschlusses an einem Spannhebel des Spannringverschlusses
angreift sowie ein Verfahren zum Verschließen eines eimerförmigen Behälters, insbesondere
eines Hobbocks, mit einem Deckel durch Spannen eines Spannrings mit einem einen Spannhebel
aufweisenden Spannringverschluss, wobei zunächst ein Deckel mit einem Spannring mit
einem geschlossenen Spannringverschluss auf einem oberen Behälterrand aufgesetzt wird,
danach der Spannringverschluss mittels eines Betätigungshebels geöffnet wird und eine
Relativbewegung von Spannring und Deckel zum Behälter herbeigeführt wird, so dass
der Spannring den oberen Behälterrand umgibt, und anschließend der Spannringverschluss
geschlossen wird.
[0002] Eine derartige Vorrichtung bzw. ein derartiges Verfahren zum automatischen Verschließen
eines Hobbocks mit einem Deckel durch Öffnen bzw. Schließen eines den Deckel umgebenden
Spannrings ist bereits aus der DE 100 05 299 A bekannt. Hierbei ist ein Schwenkhebel
mit einem Magnethalter versehen, der von außen an einem Spannhebel des Spannringverschlusses
angreift und mittels Magnetkräften ein Öffnen des Spannhebels bewirkt. Zusätzlich
sind an mehreren umfänglich verteilten Stellen weitere längsverschieblich gelagerte
Magnethalter vorgesehen, die den geöffneten Spannring in der Offenstellung in Position
halten. Beim Schließen des Spannhebels über den Schwenkhebel sowie die längsverschieblichen
Magnethalter wird somit an mehreren umfänglich verteilten Stellen zusätzlich zu dem
Schwenkhebel, der auch als Schließhebel vorgesehen ist, Druckkraft auf den Spannring
von radial außen aufgebracht.
[0003] Eine ähnlich Schließvorrichtung ist auch in der EP 618 135 A1 gezeigt. Hierbei wird
der Spannhebel mit Hilfe eines an der Spannhebel-Außenseite anliegenden Betätigungshebels
geschlossen, wobei der Betätigungshebels schwenkbar gelagert ist und mit Hilfe eines
Pneumatikzylinders angetrieben wird.
[0004] In der DE 101 16 119 C1 ist ebenfalls ein Schließvorrichtung zum Verschließen eines
Gebindes mit einem Deckel geoffenbart, wobei hier zum Schließen des Spannhebels eine
linear verschiebbare Rolle vorgesehen ist.
[0005] Weiters ist noch aus der US 3 755 987 A ein Vorrichtung zum Verstellen der Positionshöhe
eines Behälters während des Verschließens bekannt.
[0006] Ziel der vorliegenden Erfindung ist nun eine Vorrichtung sowie ein Verfahren der
eingangs angeführten Art zu schaffen, wodurch auf einfache und schnelle Weise ein
Öffnen bzw. Schließen des Spannringverschlusses ermöglicht wird.
[0007] Dies wird bei der Vorrichtung der eingangs angeführten Art dadurch erzielt, dass
der Betätigungshebel einen Eingriffsteil aufweist, der mit dem Spannhebel des Spannringverschlusses
zum Öffnen bzw. Schließen des Spannringverschlusses formschlüssig verbindbar ist.
Durch das Vorsehen eines Betätigungshebels mit einem Eingriffsteil kann auf einfache
Weise eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Betätigungshebel und dem Spannhebel
des Spannringverschlusses hergestellt werden, so dass der Spannringverschluss vergleichbar
mit einer manuellen Betätigung auf einfache Weise über den Betätigungshebel geöffnet
und auch wieder geschlossen werden kann. Ein Vorsehen von weiteren umfänglich verteilt
angeordneten Öffnungs- bzw. Schließvorrichtungen ist somit nicht erforderlich.
[0008] Um auf möglichst einfache Weise eine formschlüssige Verbindung zwischen dem auf dem
Betätigungshebel angeordneten Eingriffsteil und dem Spannhebel herzustellen, ist es
günstig, wenn der Eingriffsteil eine Aufnahmeöffnung zur Aufnahme des frei auskragenden
Endes des Spannhebels aufweist.
[0009] Hinsichtlich einer konstruktiv einfachen Ausbildung der Aufnahmeöffnung ist es vorteilhaft,
wenn die Aufnahmeöffnung von zwei jeweils eine Hinterschneidung aufweisenden Stegen
des Eingriffsteils gebildet wird.
[0010] Um die Position des Spannhebels in der in dem Eingriffsteil aufgenommenen Stellung
genau festzulegen, ist es günstig, wenn in der Aufnahmeöffnung ein Anschlagelement
zur Begrenzung der Einführtiefe des Spannhebels vorgesehen ist. Mit Hilfe des Anschlagelements
wird auch die Position des Spannhebels nach dem Schließen genau festgelegt, welches
insbesondere im Falle, dass eine automatische Einbringung eines Splints zur Sicherung
des Spannhebels in seiner Schließstellung vorgesehen ist, von Vorteil ist.
[0011] Wenn der Eingriffsteil auf dem Betätigungshebel im Wesentlichen in der Längserstreckungsrichtung
verschieblich gelagert ist, kann durch die Längsverschiebung des Eingriffsteils auf
dem Betätigungshebel auf einfache Weise ein Einführen des frei auskragenden Endes
des Spannhebels in die Aufnahmeöffnung des Eingriffsteils und ein Wiederfreigeben
des Spannhebels erfolgen.
[0012] Hinsichtlich einer konstruktiv einfachen Ansteuerung des Eingriffsteils ist es günstig,
wenn ein Pneumatikzylinder zur Längsverschiebung des Eingriffsteils vorgesehen ist.
[0013] Um Lageungenauigkeiten beim Eingriff bzw. Lösen der formschlüssigen Verbindung zwischen
Eingriffsteil und Spannhebel auszugleichen sowie eine gewisse Beweglichkeit zwischen
Betätigungshebel und Spannhebel zu ermöglichen, ist es von Vorteil, wenn der Eingriffsteil
auf einem am Betätigungshebel längsverschieblich gelagerten Schlitten schwenkbar gelagert
ist.
[0014] Wenn ein Pneumatikzylinder zum Antrieb des schwenkbar gelagerten Betätigungshebels
vorgesehen ist, kann der Betätigungshebel auf einfache Weise angesteuert werden und
zwischen einer Eingriffsöffnung bzw. Wartestellung verschwenkt werden. Selbstverständlich
kann anstelle des Pneumatikzylinders auch jeder andere beliebige Antrieb, beispielsweise
ein Zahnstangenantrieb oder dergl., zum Verschwenken des Betätigungshebels vorgesehen
werden.
[0015] Um den Spannhebel beim Öffnen bzw. Schließen möglichst gering zu verschleißen, ist
es von Vorteil, wenn eine sich während der Öffnungs- bzw. Schließbewegung geringfügig
verlagernde Schwenkachse des Kniehebel-Spannhebels des Spannringverschlusses und die
Schwenkachse des Betätigungshebels im Wesentlichen zusammenfallen.
[0016] Es ist zweckmäßig, (zumindest) den Deckel mit dem Spannring in eine vorbestimmte
Position ausrichten zu können, in welcher die formschlüssige Verbindung zwischen Eingriffsteil
und Spannhebel erfolgt. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn ein Drehteller
zum Drehen des Behälters samt aufgelegter Deckel-/Spannring-Einheit vorgesehen ist.
[0017] Wenn der Drehteller höhenverstellbar ist, kann der Behälter samt Deckel und Spannring
während des Öffnens bzw. Schließens des Spannringverschlusses in verschiedene Vertikalpositionen
verfahren werden, wodurch insbesondere der Deckel in die Öffnung des Behälters eingedrückt
werden kann bzw. der Spannring über eine Bördelung am oberen Behälterrand geschoben
werden kann.
[0018] Um den Behälter zunächst in einer unteren Auflage- bzw. Transportstellung in die
Vorrichtung einzubringen, ihn anschließend in eine Ausrichtstellung und darauffolgend
in eine Öffnungsstellung zu heben, und weiters in eine Schließstellung, in welcher
der Deckel zunächst in die Behälteröffnung eingedrückt wird und anschließend der Spannring
geschlossen wird, ist es vorteilhaft, wenn der Drehteller - ausgehend von der Transportstellung
- mittels einer Rampe in drei verschiedenen Vertikalpositionen festlegbar ist.
[0019] Wenn ein einem Sensor zugeordneter Anschlag zum Erfassen der umfänglichen Ausrichtung
des Spannringverschlusses vorgesehen ist, kann der Betätigungshebel zum Öffnen bzw.
Schließen des Spannringverschlusses auf einfache Weise in Abhängigkeit von dem vom
Sensor abgegebenen Signal aktiviert werden, wenn der Spannringverschluss in einer
vorbestimmten Position angeordnet ist.
[0020] Wenn oberhalb des Deckels eine, vorzugsweise gegen eine Federkraft verschiebliche
gelagerte, Zentrier- und Niederhalteplatte angeordnet ist, kann der Deckel auf einfache
Weise durch Anheben des Behälters in die Behälteröffnung eingedrückt werden und der
Spannring über eine Bördelung der oberen Behälteröffnung geschoben werden, so dass
der Spannring geschlossen werden kann. Sofern die Deckel-/Spannring-Einheit für sich
zum Eingriffsteil ausgerichtet wird, kann der Drehantrieb für den unteren Drehteller
dann entfallen.
[0021] Um zu gewährleisten, dass der Spannring in seiner vom Deckel gelösten umfangsgrößeren
Offenstellung in seiner Vertikalposition gesichert ist, ist es vorteilhaft, wenn ein
den Spannring umgebender, vorzugsweise im Wesentlichen über ca. 270° geschlossener,
Haltering vorgesehen ist, in dem der Spannring in seiner Offenstellung reibschlüssig
gehalten wird.
[0022] Um den Spannhebel zuverlässig in seine Schließstellung mittels einem Splint zu halten,
ist es zum automatischen Einbringen eines Splints günstig, wenn eine Splintvorrichtung
zum Einbringen eines Splints in eine Öffnung des Spannhebels vorgesehen ist, wobei
zum Vorschub eines mehrere, miteinander verbundene Splints umfassenden Splintbandes
bzw. zum Einbringen eines vom Splintband vereinzelten Splints in die Öffnung des Spannhebels
eine Vorschubeinrichtung und zum Vereinzeln eines Splints vom Splintband eine Schneidvorrichtung
vorgesehen ist.
[0023] Hinsichtlich einer genauen Führung des Splintbandes bzw. um zuverlässig das Einführen
des vereinzelten Splints in die Öffnung zu gewährleisten, ist es günstig, wenn die
Splintvorrichtung zur Führung des Splintbandes bzw. des vereinzelten Splints einen
Vorschub- bzw. Führungskanal aufweist.
[0024] Um auf einfache Weise einen Vorschub des Splintbandes zu erzielen, ist es günstig,
wenn die Splintvorrichtung als Vorschubeinrichtung ein Linearantrieb mit einem am
Splintband formschlüssig angreifenden Eingriffsteil aufweist, wobei es insbesondere
vorteilhaft ist, wenn als Linearantrieb ein Pneumatikzylinder vorgesehen ist.
[0025] Um einen Vorschub des Splintbandes bei Verschieben des Eingriffsteils in Vorschubrichtung
sicherzustellen, gleichzeitig jedoch das Splintband bei einer entgegengesetzten Bewegungsrichtung
des Eingriffsteils nicht ungewollterweise wieder mitzunehmen, ist es von Vorteil,
wenn der Eingriffsteil federnd gelagert ist und auf seiner dem Splintband zugewandten
Seite bei einer Bewegung des Eingriffsteils entgegen der Vorschubrichtung abgeschrägt
ist, so dass bei einer Bewegung des Eingriffsteils entgegen der Vorschubrichtung keine
formschlüssige Verbindung zwischen dem Eingriffsteil und dem Splintband vorliegt.
[0026] Hinsichtlich einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung und zudem hohen Genauigkeit
beim Vereinzeln der Splinte vom Splintband ist es von Vorteil, wenn die Schneidvorrichtung
ein in einer Kulissenführung verschiebbar gelagertes Schneidmesser aufweist.
[0027] Wenn die Kulissenführung zum Verschieben des Schneidmessers in Schneidrichtung einen
zumindest teilweise schräg zur Vorschubrichtung des Splintbandes verlaufenden Kulissenkanal
aufweist, kann das Schneidmesser mittels Führung in dem schräg zur Vorschubrichtung
verlaufenden Kulissenkanal und einer verschieblichen Lagerung quer zur Vorschubrichtung
des Splintbandes an das Splintband angenähert werden und schlussendlich mit dem in
das Splinband eindringende Schneidmesser ein Splint vom Splintband getrennt werden.
[0028] Wenn die Kulissenführung einen zumindest teilweise parallel zur Vorschubrichtung
des Splintbandes verlaufenden Kulissenkanal aufweist, kann mit Hilfe der gleichen
Vorschubeinrichtung ein Vorschub des Splintbandes erfolgen, ohne dass das in dem parallel
zur Vorschubrichtung des Splintbandes verlaufenden Kulissenkanals gelagerte Schneidmesser
jedoch an das Splintband angenähert wird.
[0029] Hinsichtlich einer kostengünstigen und konstruktiv einfachen Ausbildung der Splintvorrichtung
ist es von Vorteil, wenn die Vorschubeinrichtung zum Verschieben der Kulissenführung
vorgesehen ist, so dass lediglich eine einzige Vorschubeinrichtung zum Vorschub des
Splintbandes bzw. der vereinzelten Splinte und zum Verschieben des Schneidmessers
mittels der Kulissenführung erforderlich ist.
[0030] Um einen Vorschub des Splintbandes pro Arbeitsgang des Linearantriebs, der exakt
der Länge eines Splints entspricht und zugleich mit Hilfe der Vorschubeinrichtung
auch zu erzielen, dass das Schneidmesser zum richtigen Zeitpunkt in das Splintband
eindringt, so dass jeweils ein Splint vom Splintband getrennt wird, ist es günstig,
wenn die Vorschublänge des Linearantriebs pro Arbeitsgang der gesamten Kulissenlänge
entspricht, wobei eine formschlüssige Verbindung zwischen Eingriffsteil und Splintband
nach einem Freihub der Vorschubeinrichtung erfolgt, der der Länge des schräg angeordneten
Kulissenkanals entspricht. Unter Kulissenlänge ist hierbei der vom Schneidmesser tatsächlich
in dem parallel zur Vorschubrichtung angeordneten Kulissenkanal zurückgelegte Weg
samt der Normalprojektion des schräg angeordneten Kulissenkanals in Vorschubrichtung
zu verstehen.
[0031] Das vorstehend genannte Ziel wird ebenfalls durch das eingangs angeführte Verfahren
erreicht, bei dem der Spannringverschluss unter Herstellung einer formschlüssigen
Verbindung zwischen dem Spannhebel des Spannringverschlusses und einem Eingriffsteil
des Betätigungshebels mittels einer Schwenkbewegung des Betätigungshebels geöffnet
und geschlossen wird. Entsprechend zu der vorstehend genannten Vorrichtung kann durch
die formschlüssige Verbindung zwischen dem Spannhebel des Spannringverschlusses und
dem Eingriffsteil ein Öffnen bzw. Schließen des Spannringverschlusses auf einfache
Weise in der Art einer manuellen Betätigung erfolgen.
[0032] Um den Behälter auf einfache Weise in eine vorbestimmte Position auszurichten, in
welcher die formschlüssige Verbindung zwischen dem Spannhebel und dem Betätigungshebel
erfolgen kann, ist es günstig, wenn der Behälter, nachdem der Deckel mit geschlossenem
Spannring auf dem oberen Behälterrand aufgelegt wurde, über einen Drehteller von einer
unteren Auflagestellung in eine Ausrichtstellung gehoben wird und anschließend der
Behälter gemeinsam mit einer aus Deckel und geschlossenem Spannring bestehenden Deckel/Spannring-Einheit
verdreht wird, bis der Spannringverschluss über einen Sensor in einer Eingriffsstellung
erfasst wird.
[0033] Wenn der Drehteller in eine Öffnungsstellung gehoben wird, sobald der Spannringverschluss
in der Eingriffsstellung erfasst wird, und der Betätigungshebel von einer Wartestellung
in eine Eingriffsstellung verschwenkt wird, ist zuverlässig gewährleistet, dass der
Spannringverschluss in einer vorbestimmten Stellung vorliegt, in welcher die formschlüssige
Verbindung zwischen dem Eingriffsteil des Betätigungshebels und dem frei auskragenden
Ende des Spannhebels hergestellt werden kann.
[0034] Zur Herstellung der formschlüssigen Verbindung zwischen dem Eingriffsteil des Betätigungshebels
und dem Spannhebel ist es vorteilhaft, wenn der Eingriffsteil nach dem Verschwenken
des Betätigungshebels in die Eingriffsstellung in Richtung des frei auskragenden Endes
des Spannhebels verschoben wird, so dass der Eingriffsteil in einer den Spannhebel
umfassenden formschlüssigen Eingriffsstellung vorliegt.
[0035] Zum Öffnen des Spannringverschlusses in der Art einer manuellen Betätigung des Spannhebels
ist es vorteilhaft, wenn der Betätigungshebel in eine Öffnungsstellung überführt wird,
nachdem der Eingriffsteil in seine Eingriffsstellung verschoben wurde, in welcher
der Eingriffsteil in seiner nach vorne geschobenen Stellung den Spannhebel in der
Art einer geschlossenen Hand umfasst.
[0036] Um eine Relativbewegung zwischen Spannring und Deckel bzw. dem Behälter herbeizuführen,
die zum Eindrücken des Deckels in die Behälteröffnung erforderlich ist, nachdem der
Spannring in seiner geöffneten Stellung vorliegt, ist es von Vorteil, wenn der Drehteller
nach dem Öffnen des Betätigungshebels von der Öffnungsstellung in eine obere Schließstellung
verschoben wird, in welcher ein unterer Steg des Spannrings zuverlässig über eine
Bördelung am oberen Behälterrand verschoben wird.
[0037] Nachdem der Spannring sodann in seiner eine Bördelung des oberen Behälterrandes umfassenden
Stellung vorliegt, ist es hinsichtlich eines einfachen Schließens des Spannrings vorteilhaft,
wenn der Betätigungshebel in der Schließstellung des Drehtellers zum Schließen des
Spannringverschlusses in die Eingriffsstellung zurückbewegt wird und der Eingriffsteil
zum Freigeben der formschlüssigen Verbindung vom frei auskragenden Ende des Spannhebels
wegverschoben wird.
[0038] Um den Betätigungshebel nach dem Verschließen des Behälters in seine Ausgangsposition
zurückzuführen, ist es von Vorteil, wenn der Betätigungshebel nach dem Freigeben der
formschlüssigen Verbindung in eine Wartestellung verschwenkt wird, die mit der Öffnungsstellung
ident ist.
[0039] Zum automatischen Einbringen eines Splints in die Öffnung eines Spannhebels ist es
günstig, wenn ein mehrere, miteinander verbundene Splinte umfassendes Splintband in
Richtung der Öffnung des Spannhebels vorgeschoben wird und vor dem Einbringen eines
ersten Splints des Splintbandes in die Öffnung des Spannhebels zumindest der erste
Splint von dem übrigen Splintband getrennt wird.
[0040] Auf besonders zuverlässige Weise wird der Splint vom Splintband getrennt, wenn der
Splint senkrecht zur Vorschubrichtung vom Splintband geschnitten wird.
[0041] Hinsichtlich eines zuverlässigen Vorschubs des Splintbandes ist es günstig, wenn
der Vorschub des Splintbandes mittels einer formschlüssigen Verbindung erfolgt.
[0042] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispiels, auf das sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.
Im Einzelnen zeigen in der Zeichnung:
Fig.1 eine Draufsicht einer Fördereinrichtung für Behälter mit einer Einlaufstation,
einer Magazinstation und einer Schließstation;
Fig.2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig.1;
Fig.3 eine Ansicht der Schließstation mit einer Vorrichtung zum Öffnen und Schließen
eines Spannringverschlusses mit einem Drehteller in einer Ausrichtstellung und einem
Betätigungs- bzw. Schwenkhebel in einer Wartestellung;
Fig.4 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß Fig.3;
Fig.5 eine Detailansicht des Betätigungs- bzw. Schwenkhebels gemäß Fig.3;
Fig.6 eine Detailansicht des Drehtellers gemäß Fig.3;
Fig.7 eine Ansicht der Vorrichtung mit dem Drehteller in einer Öffnungsstellung;
Fig.8 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß Fig.7, jedoch mit dem Behälter in einer
gegenüber Fig.7 verdrehten Stellung;
Fig.9 eine Draufsicht mit dem Betätigungs- bzw. Schwenkhebel in einer obersten gegenüber
der Wartestellung verschwenkten Eingriffsstellung;
Fig.10 eine Draufsicht mit dem Betätigungshebel in einer Öffnungsstellung;
Fig.11 eine Ansicht der Vorrichtung mit dem Drehteller in einer Schließstellung und
dem Betätigungs- bzw. Schwenkhebel in seiner Öffnungsstellung;
Fig.12 eine Draufsicht auf die Vorrichtung mit dem Schwenkhebel in einer Schließstellung;
Fig.13 eine Detailansicht einer Splintvorrichtung zum Einbringen eines Splints in
eine Öffnung des Spannhebels mit einem Pneumatikzylinder in seiner ausgefahrenen Stellung;
Fig.14 einen Schnitt gemäß der Linie XIV-XIV in Fig.13;
Fig.15 eine Ansicht gemäß Fig.13 jedoch mit dem Pneumatikzylinder in seiner eingefahrenen
Stellung; und
Fig.16 einen Schnitt gemäß der Linie XVI-XVI in Fig.15.
[0043] In den Figuren 1 und 2 ist eine Fördereinrichtung 1 für Behälter 2 (s. Fig.3) ersichtlich,
die eine Einlaufstation 3, eine Magazinstation 4 und eine Schließstation 5 umfasst.
Zunächst wird ein Behälter 2 über einen geringfügig schräg abfallend angeordneten
Rollenförderer 6 in die Einlaufstation 3 eingebracht, in welcher der Behälter 2 von
beidseitig vorgesehenen zangenartigen Mitnehmern 7 zum Weitertransport erfasst wird.
Die jeweils gegenüberliegend angeordneten zangenartigen Mitnehmer 7 werden über Pneumatikzylinder
(nicht gezeigt) synchron angesteuert, wobei aufgrund der zangenartigen Ausbildung
der Mitnehmer 7 Behälter 2 unterschiedlichen Durchmessers mit der Fördereinrichtung
1 transportiert werden können. Selbstverständlich können zum Transport der Behälter
2 jedoch auch andere Fördereinrichtungen, beispielsweise Förderrollen, Scharnierbänder,
Klinken- oder Kettenförderer oder dergl., vorgesehen werden.
[0044] Mit Hilfe der Mitnehmer 7, die beidseits jeweils auf einer gemeinsamen Schiene 8
gelagert sind, die ebenfalls über einen pneumatischen Antrieb (nicht gezeigt) synchron
in bzw. gegen Förderrichtung 9 verschoben werden, wird der Behälter 2 von der Einlaufstation
3 in die Magazinstation 4 überführt. Hier wird mit Hilfe einer Magazinstation 4, die
bevorzugt gemäß des in der AT 5904 U geoffenbarten Deckelmagazins ausgebildet ist,
deren Inhalt betreffend das Deckelmagazin durch Bezugnahme als hier eingeschlossen
angesehen wird. In dieser Magazinstation 4 wird eine Deckel-/Spannringeinheit 10 bestehend
aus einem Deckel 11 und einem geschlossenen Spannring 12 auf eine obere Behälteröffnung
mit einer Bördelung 13 aufgelegt (vgl. Fig.3).
[0045] Anschließend wird der Behälter 2 mit der aufgelegten Deckel-/Spannringeinheit 10
mit Hilfe der Mitnehmer 7 in die Schließstation 5 weitertransportiert, und gleichzeitig
ein weiterer Behälter 2 von der Einlaufstation 3 in die Magazinstation 4 gefördert.
Der zuvor in der Schließstation 5 befindliche Behälter 2 wird hierbei synchron über
einen geringfügig schräg abfallend angeordneten Rollenförderer 6' weitertransportiert.
[0046] In Fig.3 ist die Schließstation 5 mit einer Vorrichtung 15 zum Verschließen des eimerförmigen
Behälters 2 mit einem Deckel 11 (s. Fig.4) durch Spannen eines Spannrings 12 mit einem
einen Spannhebel 16 aufweisenden Spannringverschluss 17 im Detail ersichtlich.
[0047] Im Wesentlichen setzt sich die Vorrichtung 15 aus einem Über-Kopf-Gestell 18 mit
einer Spanneinheit 19 mit einem schwenkbar gelagerten Betätigungs- bzw. Schwenkhebel
20 mit einem Eingriffsteil 21 für eine formschlüssige Verbindung mit dem Spannhebel
16 und einer Hub-/Drehvorrichtung 22 mit einem Drehteller 23 zusammen, über welche
der Behälter ausgehend von einer Transportstellung, in eine Ausrichtstellung, eine
Öffnungsstellung und eine Schließstellung gehoben werden kann. Sofern die Vorrichtung
15, insbesondere das Über-Kopf-Gestell 18, symmetrisch ausgebildet ist, kann die Vorrichtung
je nach Wunsch von beiden Seiten mit einem Behälter 2 beschickt werden. Weiters ist
die modulare Ausbildung der einzelnen Komponenten (Fördereinrichtung 1, Hub- /Drehvorrichtung
22, usw.) günstig, da eine flexible Anpassung der konkreten Anordnung an die jeweiligen
räumlichen Gegebenheiten möglich ist.
[0048] Wie insbesondere aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich, ist der Betätigungshebel 20
um eine Schwenkachse 20' im Über-Kopf-Gestell 18 schwenkbar gelagert. Hierzu ist ein
Pneumatikzylinder 25 vorgesehen, der um eine Achse 26 schwenkbar gelagert ist. Selbstverständlich
kann für die Schwenkbewegung des Betätigungshebels 20 jedoch auch jede andere beliebige
Antriebsvorrichtung, inbesondere beispielsweise ein Zahnstangenantrieb, vorgesehen
sein.
[0049] Wie insbesondere aus Fig.5 ersichtlich, ist der Eingriffsteil 21 des Schwenkhebels
20 auf einem Schlitten 27 schwenkbar gelagert, so dass eine gewisse Bewegungsfreiheit
zwischen dem Eingriffsteil 21 und dem Schwenkhebel 20 gewährleistet ist. Der Schlitten
27 ist in einer Nut 28 des Betätigungshebels 20 in dessen Längserstreckungsrichtung
verschieblich gelagert, wobei zu seiner Ansteuerung ein Pneumatikzylinder 29 vorgesehen
ist. Der Eingriffsteil 21 weist eine Aufnahmeöffnung 30 auf, die von zwei, jeweils
eine Hinterschneidung aufweisenden Leisten 31 gebildet wird, so dass das frei auskragende
Ende eines Spannhebels 16 des Spannringverschlusses 17 durch Längsverschieben des
Schlittens 27 in die Aufnahmeöffnung 31 eingeführt werden kann.
[0050] In Fig.6 ist der Drehteller 23 die Hub-/Drehvorrichtung 22 im Detail ersichtlich,
wobei der Drehteller 23 zur Vertikalverschiebung mit einer Zwischenplatte 32 verbunden
ist, die über zwei Führungsstangen 33 in Öffnungen einer Bodenplatte 34 vertikalverschieblich
gelagert ist. Zur Drehung des Drehtellers 23 ist ein Drehmotor 35 vorgesehen, der
eine mit dem Drehteller 23 verbundene Welle 36 antreibt. An der Unterseite des Drehmotors
35 ist eine Rolle 37 befestigt, die zur Vertikalverschiebung des Drehtellers 23 auf
einer nockenartigen Auflauframpe 38 aufläuft (vgl. Fig.7). Um stark unterschiedliche
Höhen der Behälter 2 ausgleichen zu können, ist die Welle 36 mit der Rolle 37 federnd
gelagert. Alternativ hiezu kann jedoch auch die obere Platte des Über-Kopf-Gestells
18 federnd gelagert sein.
[0051] In Fig.7 ist die Hub-Drehvorrichtung 22 in einer gegenüber Fig.3 verschobenen Stellung
gezeigt, bei welcher der Drehteller 23 in eine weitere von drei verschiedenen Vertikalpositionen
der Rampe 38 verschoben ist. Zur Vertikalverschiebung des Drehtellers 23 ist die Auflauframpe
38, auf welcher die Rolle 37 aufläuft, mit drei horizontalen Teilabschnitten 39, 40,
41 versehen, so dass durch Verschieben der Auflauframpe 38 der Drehteller 23 ausgehend
von der Transportstellung in drei verschiedenen Vertikalpositionen (Ausrichtstellung,
Öffnungsstellung, Schließstellung) verschoben werden kann. Zur Verschiebung der Auflauframpe
38 in Pfeilrichtung 38' ist ein Pneumatikzylinder 43 vorgesehen (vgl. Fig.2).
[0052] Der erste horizontale Teilabschnitt 39 der Auflauframpe 38 entspricht der in Fig.3
gezeigten Ausrichtstellung, in welche der Behälter 2 ausgehend von der in Fig.2 gezeigten
Transportstellung gehoben wird und in welcher der Behälter 2 mit der aufgelegten Deckel/Spannring-Einheit
10 so lange gedreht wird, bis der Spannringverschluss 17 des Spannrings 12 über einen
gefedert gelagerten Anschlag 44, der einen Sensor betätigt, erfasst wird (vgl. Fig.8).
Bei Verschieben der Auflauframpe 38 in Pfeilrichtung 38' kommt die Rolle 37 im zweiten
horizontalen Teilabschnitt 40 zu liegen, so dass der Drehteller 23 mit dem Behälter
2 und der Deckel/Spannring-Einheit 10 in die Öffnungsstellung gehoben wird, die in
Fig.7 gezeigt ist. Anstelle der gezeigten linearen Auflauframpe 38 kann auch eine
kreisringförmig gebogene Auflauframpe vorgesehen sein. Vorteilhaft ist hierbei, dass
eine kreisringförmig gebogene Auflauframpe lediglich in eine einzige (Dreh-)Richtung
bewegt werden muss, und der Übergang von der obersten (in Fig. 11 gezeigten) Stellung
auf die in Fig. 2 gezeigte Transportstellung direkt - ohne Auflage auf den Zwischenstufen
- erfolgen kann.
[0053] Nach Ausrichtung des Spannrings 12 auf Höhe des Teilabschnitts 39 und Öffnen des
Spannrings 12 auf Höhe des Teilabschnitts 40 wird die Auflauframpe 38 weiter in Pfeilrichtung
21 verschoben, so dass die Rolle 37 in einem dritten horizontalen Teilabschnitt 41
zu liegen kommt, in welcher der Drehteller 23 in einer obersten Schließstellung vorliegt,
in welcher der Deckel 13 mit Hilfe einer gegen eine Federkraft verschieblich gelagerten
Zentrier- und Niederhalteplatte 45 (vgl. auch Fig.3 und Fig.11) in die obere Behälteröffnung
eingepresst wird, und der Spannring 12 zuverlässig über die Bördelung 13 am oberen
Behälterrand geschoben wird.
[0054] In den Figuren 8 bis 10 befindet sich der Drehteller 23 in der in Fig.7 gezeigten
Ausrichtstellung, in welcher die Rolle 37 auf dem Teilabschnitt 40 der Rampe 38 aufliegt.
In dieser Ausrichtstellung wird der Behälter 2 samt Deckel 13 und geschlossenem Spannring
12 zunächst so lange mit Hilfe des Drehtellers 23 gedreht, bis der Anschlag 44 einen
Verbindungsschenkel 46 des als Kniehebel ausgebildeten Spannringverschlusses 17 mit
einem Spannhebel 16 erfasst.
[0055] Sobald der geschlossene Spannring 12 bzw. die Deckel-/Spannring-Einheit 10 in der
vorbestimmten Position vorliegt (vgl. Fig.8), wird der Betätigungshebel 20 mittels
Aktivierung des Pneumatikzylinders 25 in die in Fig.9 gezeigte eine Eingriffsstellung
verschwenkt. Anschließend wird der Eingriffsteil 21 mittels Aktivierung des Pneumatikzylinders
29 mit dem frei auskragenden Ende des Spannhebels 16 in Verbindung gebracht.
[0056] Nachdem eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Eingriffsteil 21 und dem Spannhebel
16 hergestellt wurde, wobei der Eingriffsteil 21 in seiner Aufnahmeöffnung 30 einen
Anschlag (nicht gezeigt) aufweisen kann, um die Einführtiefe des Spannhebels 16 in
die Aufnahmeöffnung 30 genau festzulegen, verschwenkt der Betätigungshebel 20 in seine
Öffnungsstellung, welche mit der ursprünglichen Wartestellung ident ist.
[0057] Wie insbesondere aus Fig.10 ersichtlich, fällt die Schwenkachse 20' des Schwenkhebels
20 im Wesentlichen mit einer Schwenkachse 17' der als Kniehebel ausgebildeten Verbindung
zwischen dem Spannhebel 16 und dem Verbindungsschenkel 46 des Spannringverschlusses
17 zusammen, so dass bei dem Öffnen des Spannringverschlusses 17 möglichst geringe
Verschleißkräfte auf den Spannringverschluss 17 wirken. Zusätzliche Kräfte zur Aufweitung
des Umfangs des Spannrings 12 beim Öffnen des Spannringverschlusses 17 sind somit
nicht erforderlich.
[0058] In Fig.11 ist der Drehteller 23 dann in seiner obersten Schließstellung gezeigt,
in welcher die Rolle 37 auf dem Teilabschnitt 41 der Rampe 38 aufliegt. In diese Schließstellung
wird der Drehteller 23 bzw. der Behälter 2 nach dem Öffnen des Spannringverschlusses
17 überführt, um den Spannring 12 zuverlässig über die Bördelung 13 des Behälters
2 zu schieben und den Deckel 11 in die obere Behälteröffnung mittels der Zentrier-
bzw. Niederhalteplatte 45 einzupressen.
[0059] Um den Spannring 12 nach dem Öffnen des Spannringverschlusses 17 zuverlässig in seiner
horizontalen Position zu halten, ist der Spannring 12 auf Höhe der Ausricht- bzw.
Öffnungsstellung von einem Haltering 48 umfangseitig umgeben, der im Wesentlichen
über ca. 270° geschlossen ist, und einen geringfügig größeren Durchmesser als der
geschlossene Spannring 12 aufweist, so dass der Spannring 12 in seiner geöffneten
und somit umfangsgrößeren Offenstellung in dem Haltering 48 reibschlüssig gehalten
wird.
[0060] Wie in Fig.12 ersichtlich wird der Betätigungshebel 20 nach dem Einpressen des Deckels
13 in die Behälteröffnung in seine Eingriffsstellung zurück verschwenkt, wodurch der
Spannringverschluss 17 geschlossen wird und somit der Behälter 2 mit dem Deckel 13
verbunden wird.
[0061] Zum Lösen der formschlüssigen Verbindung zwischen dem Eingriffsteil 21 und dem Spannhebel
16 wird der Schlitten 27, auf dem der Eingriffsteil 21 schwenkbar gelagert ist, über
den Pneumatikzylinder 29 vom freien Ende des Spannhebels 16 weg verschoben.
[0062] Nach dem Lösen der formschlüssigen Verbindung wird der Betätigungshebel 20 sodann
in seine in Fig.3 gezeigte Wartestellung zurückverschoben, in welcher er verbleibt,
bis über den Anschlag 44 ein in der vorbestimmten Stellung ausgerichteter Deckel mit
einem geschlossenen Spannring erfasst wird. Zugleich wird der Drehteller 23 in seine
unterste Auflage- bzw. Transportstellung verschoben.
[0063] Selbstverständlich kann anstelle des verschieblich gelagerten Eingriffsteils 21 jede
andere beliebige formschlüssige Verbindung zwischen dem Spannhebel 16 und dem Betätigungs-
bzw. Schwenkhebel 20 gewählt werden sowie verschiedenste Antriebe zum Verschwenken
des Betätigungs- bzw. Schwenkhebels 20 anstelle des Pneumatikzylinder 25, beispielsweise
ein Zahnstangenantrieb, vorgesehen werden, wesentlich ist lediglich, dass ausschließlich
durch die formschlüssige Verbindung zwischen Betätigungshebel und Spannhebel auf einfache
Weise ein Öffnen bzw. Schließen des Spannringverschlusses in der Art einer manuellen
Betätigung ermöglicht wird. Die Vorrichtung ist selbstverständlich keinesfalls auf
die Verwendung von Behältern einer bestimmten Größe bzw. eines bestimmten Durchmessers
beschränkt, sondern sie kann für Behälter mit unterschiedlicher Größe bzw. unterschiedlichem
Durchmesser eingesetzt werden bzw. auf unterschiedliche Behälter umgerüstet werden.
Ebenso ist die Vorrichtung nicht auf Spannringe mit einer bestimmten Öffnungs- bzw.
Schließsrichtung beschränkt, so dass insbesondere die gesamte Vorrichtung zum Öffnen
bzw. Schließen von Spannringverschlüssen, die in entgegengesetzter Richtung zu den
dargestellten Spannringverschlüssen zu öffnen bzw. schließen sind, spiegelbildlich
ausgestaltet sein kann.
[0064] In Fig. 13 (vgl. auch Fig. 3, 7 und 11) ist eine Splintvorrichtung 50 zum Einbringen
eines Splints 51 in eine Öffnung 16' des Spannhebels 16 im Detail gezeigt, die an
dem Über-Kopf-Gestell 18 befestigt ist, so dass der gesamte Schließvorgang samt dem
Einbringen eines Splints 51 zur Sicherung der Schließstellung des Spannhebels 16 automatisiert
durchgeführt werden kann.
[0065] Hierbei weist die Splintvorrichtung 50 eine Vorschubeinrichtung 52 mit einem Pneumatikzylinder
53 auf, dessen Kolben 54 mit einem Vorschubteil 55 verbunden ist. In dem Vorschubteil
55 ist ein Eingriffsteil 56 aufgenommen, wobei dieser gegen die Kraft einer Schraubenfeder
57 im Vorschubteil 55 senkrecht zur Vorschubrichtung 58 eines mehrere Splinte 51 umfassenden
Splintbandes 59 verschieblich gelagert ist.
[0066] Der Eingriffsteil 56 weist hierbei einen zweifingrig ausgebildeten Eingriffsabschnitt
60 auf, der zum Vorschub des Splintbandes 59 formschlüssig mit einem T-förmigen Endstück
61 eines Splints 51 in Eingriff gelangt. Durch die formschlüssige Verbindung zwischen
dem gabelförmigen Eingriffsabschnitt 60 und dem T-förmigen Endteil 61 eines Splints
51 wird beim Ausfahren des Kolbens 54 des Pneumatikzylinders 53 das Splintband 59
in Vorschubrichtung 58 mitgenommen und somit der erste Splint 51 des Splintbandes
59 (der zuvor vom Splintband 59 getrennt wurde) in die Öffnung 16' des Spannhebels
16 eingesetzt.
[0067] Um beim Einfahren des Kolbens 54 des Pneumatikzylinders 53 in die in den Figuren
15 und 16 gezeigte eingefahrene Stellung des Pneumatikzylinders 53 das Splintband
59 nicht mitzunehmen, weist der Eingriffsabschnitt 60 auf seiner einer Eingriffsfläche
62 gegenüberliegenden Seite 63 eine Abschrägung auf, so dass beim Zurückfahren des
Kolbens 54 in seine eingefahrene Stellung der Eingriffsteil 56 gegen die Kraft der
Feder 57 zurückverschoben wird und das Splintband 59 nicht mitgenommen wird.
[0068] Zur Führung des Splintbandes 59 in der Vorrichtung 50 ist ein zwischen zwei Leisten
64' angeordneter Vorschub- bzw. Führungskanal 64 vorgesehen, in dem das Splintband
59 mit Hilfe des Vorschubeinrichtung 52 in der Vorschubrichtung 58 bewegt wird.
[0069] Zum Vereinzeln eines Splints 51 von dem Splintband 59, auf welchem eine Vielzahl
von Splinten 51 direkt aneinander anschließend angeordnet sind, ist eine Schneidvorrichtung
65 mit einem Schneidmesser 66 vorgesehen, das quer zur Vorschubrichtung 58 in einem
ortsfesten Lagerteil 67 in Schneidrichtung 68 berschieblich gelagert ist und in einer
Kulissenführung 69 des Vorschubteils 55 aufgenommen ist.
[0070] In der in den Figuren 13 und 14 gezeigten ausgefahrenen Stellung des Kolbens 54 des
Pneumatikzylinders 53 ist das Schneidmesser 66 der Schneidvorrichtung 65 in seiner
eingefahrenen vom Splintband 59 beabstandeten Stellung angeordnet. Beim Zurückfahren
des Kolbens 54 von seiner in den Figuren 13 und 14 gezeigten ausgefahrenen Stellung
in die in den Figuren 15 und 16 gezeigte eingefahrene Stellung verbleibt das Schneidmesser
66, während eine Schneidmesser-Halterung 70 mittels dem Bolzen 70' in dem zur Vorschubrichtung
58 parallel angeordneten Kulissenkanal 69' geführt wird, in der in den Figuren 13
und 14 gezeigten vom Splintband 59 beabstandeten Stellung. Erst in dem zur Vorschubrichtung
58 schräg angeordneten Kulissenkanal 69" wird das Schneidmesser 66 in Schneidrichtung
68 senkrecht zur Längserstreckungsrichtung des Splintbandes 59 verschoben, so dass
ein Splint 51 von dem Splintband 59 getrennt wird und somit dieser Splint 51 darauffolgend
beim Verlassen des Führungskanals 64 der Splintvorrichtung 50 in die Öffnung 16' des
Spannhebels 16 eingesetzt werden kann.
[0071] Um ein ungewolltes Abheben des Splintbandes 59 aus dem Führungskanal 64 der Splintvorrichtung
50 während des Schneidvorgangs zuverlässig zu vermeiden, ist dem Schneidmesser 66
gegenüberliegend eine Gegen- bzw. Anlageplatte 74 angeordnet, die geringfügig oberhalb
des Schneidmessers 66 positioniert ist.
[0072] Ausgehend von der in den Figuren 15 und 16 gezeigten eingefahrenen Stellung des Kolbens
54 des Pneumatikzylinders 53 ergibt sich somit, dass der Eingriffsteil 55 beim Überfahren
in die in den Figuren 13 und 14 gezeigten ausgefahrene Stellung des Kolbens 54 des
Pneumatikzylinders 53 pro Arbeitsgang bzw. -hub zunächst einen sog. Leerhub der Länge
a zurücklegt, welcher der Länge a der Normalprojektion in Vorschubrichtung 58 des
schräg zur Vorschubrichtung 58 angeordneten Kulissenkanals 69" entspricht. Nach dem
Leerhub a kommt der Eingriffsteil 56 mit dem T-förmigen Endstück 61 eines Splints
51 formschlüssig in Eingriff, wodurch das Splintband 59 pro Arbeitshub des Pneumatikzylinders
53 um die Länge b eines Splints 51 vorgeschoben wird und zugleich das Schneidmesser
66 von der in den Figuren 13 und 14 gezeigten zurückgefahrenen Stellung in die in
Figuren 15 und 16 gezeigte Eingriffsstellung zum Vereinzeln eines Splints 51 von dem
Splintband 59 überführt wird.
[0073] Das Splintband 59 kann hierbei auf einer Haspel (nicht gezeigt) in einem aufgerollten
Zustand magaziniert werden, wobei ein derartiges Splintband 59 ca. 100 m umfassen
kann.
1. Vorrichtung (15) zum Verschließen eines eimerförmigen Behälters (2), insbesondere
eines Hobbocks, mit einem Deckel (11) durch Spannen eines Spannrings (12) mit einem
Spannringverschluss (17), mit einer Spanneinheit mit einem bewegbar angeordneten Betätigungshebel
(20), der zum Öffnen bzw. Schließen des Spannringverschlusses (17) an einem Spannhebel
(16) des Spannringverschlusses (17) angreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (20) einen Eingriffsteil (21) aufweist, der mit dem Spannhebel
(16) des Spannringverschlusses (17) zum Öffnen bzw. Schließen des Spannringverschlusses
(17) formschlüssig verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsteil (21) eine Aufnahmeöffnung (30) zur Aufnahme des frei auskragenden
Endes des Spannhebels (16) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (30) von zwei jeweils eine Hinterschneidung aufweisenden Stegen
(31) des Eingriffsteils (21) gebildet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmeöffnung (30) ein Anschlagelement zur Begrenzung der Einführtiefe des
Spannhebels (16) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsteil (21) auf dem Betätigungshebel (20) im Wesentlichen in dessen Längserstreckungsrichtung
des Betätigungshebels (20) verschieblich gelagert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pneumatikzylinder (29) zur Längsverschiebung des Eingriffsteils (21) vorgesehen
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsteil (21) auf einem am Betätigungshebel (20) längsverschieblich gelagerten
Schlitten (27) schwenkbar gelagert ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pneumatikzylinder (25) zum Schwenken des schwenkbar gelagerten Betätigungshebels
(20) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich während der Öffnungs- bzw. Schließbewegung geringfügig verlagernde Schwenkachse
(17') des Kniehebel-Spannhebels (16) des Spannringverschlusses (17) und die Schwenkachse
(20') des Betätigungshebels (20) im Wesentlichen zusammenfallen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehteller (23) zum Drehen des Behälters (2) samt aufgelegter Deckel-/Spannring-Einheit
(10) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (23) höhenverstellbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (23) mittels einer Rampe (38) in drei verschiedenen Vertikalpositionen
festlegbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein einem Sensor zugeordneter Anschlag (44) zum Erfassen der umfänglichen Ausrichtung
des Spannringverschlusses (17) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Deckels (13) eine, vorzugsweise gegen eine Federkraft verschieblich
gelagerte, Zentrier- und Niederhalteplatte (45) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Spannring (12) umgebender, vorzugsweise im Wesentlichen über ca. 270° geschlossener,
Haltering (48) vorgesehen ist, in dem der Spannring (12) in seiner Offenstellung reibschlüssig
gehalten wird.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Splintvorrichtung (50) zum Einbringen eines Splints (51) in eine Öffnung (16')
des Spannhebels (16) vorgesehen ist, wobei zum Vorschub eines mehrere, miteinander
verbundene Splinte (51) umfassenden Splintbandes (59) bzw. zum Einbringen eines vom
Splintband (59) vereinzelten Splints (51) in die Öffnung (16') des Spannhebels (16)
eine Vorschubeinrichtung (52) und zum Vereinzeln eines Splints (51) vom Splintband
(59) eine Schneidvorrichtung (65) vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Splintvorrichtung (50) zur Führung des Splintbandes (59) bzw. des vereinzelten
Splints (59) einen Vorschub- bzw. Führungskanal (64) aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Splintvorrichtung (50) als Vorschubeinrichtung (52) ein Linearantrieb mit einem
am Splintband (59) formschlüssig angreifenden Eingriffsteil (56) aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass als Linearantrieb ein Pneumatikzylinder (53) vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsteil (56) federnd gelagert ist und auf seiner dem Splintband (59) zugewandten
Seite (62) bei einer Bewegung des Eingriffsteils (56) entgegen der Vorschubrichtung
(58) abgeschrägt ist, so dass bei einer Bewegung des Eingriffsteils (56) entgegen
der Vorschubrichtung (58) keine formschlüssige Verbindung zwischen Eingriffsteil (56)
und dem Splintband (59) vorliegt.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung (65) ein in einer Kulissenführung (69) verschiebbar gelagertes
Schneidmesser (66) aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführung (69) zum Verschieben des Schneidmessers (66) in Schneidrichtung
einen zumindest teilweise schräg zur Vorschubrichtung (58) des Splintbandes (59) verlaufenden
Kulissenkanal (69'') aufweist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführung (69) einen zumindest teilweise parallel zur Vorschubrichtung
(58) des Splintbandes (59) verlaufenden Kulissenkanal (69') aufweist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubeinrichtung (52) zum Verschieben der Kulissenführung (69) vorgesehen
ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschublänge des Linearantriebs pro Arbeitsgang, der gesamten Kulissenlänge
(a, b) entspricht, wobei eine formschlüssige Verbindung zwischen Eingriffsteil (56)
und Splintband (59) nach einem Freihub (a) der Vorschubeinrichtung (52) erfolgt, der
der Länge (a) des schräg angeordneten Kulissenkanals (69") entspricht.
26. Verfahren zum Verschließen eines eimerförmigen Behälters (2), insbesondere eines Hobbocks,
mit einem Deckel (11) durch Spannen eines Spannrings (12) mit einem einen Spannhebel
(16) aufweisenden Spannringverschluss (17), wobei zunächst ein Deckel (13) mit dem
Spannring (12) mit geschlossenem Spannringverschluss (17) auf einem oberen Behälterrand
aufgesetzt wird, danach der Spannringverschluss (17) mittels eines Betätigungshebels
(20) geöffnet wird und eine Relativbewegung von Spannring (12) und Deckel (13) zum
Behälter (2) herbeigeführt wird, so dass der Spannring (12) den oberen Behälterrand
umgibt, und anschließend der Spannringverschluss (17) geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannringverschluss (17) unter Herstellung einer formschlüssigen Verbindung zwischen
dem Spannhebel (16) des Spannringverschlusses (17) und einem Eingriffsteil (21) des
Betätigungshebels (20) mittels einer Schwenkbewegung des Betätigungshebels (20) geöffnet
und geschlossen wird.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2), nachdem der Deckel (11) mit geschlossenem Spannring (12) auf dem
oberen Behälterrand aufgelegt wurde, über einen Drehteller (23) von einer unteren
Auflagestellung in einer Ausrichtstellung gehoben wird und anschließend der Behälter
(2) gemeinsam mit einer aus Deckel (11) und geschlossenem Spannring (12) bestehenden
Deckel/Spannring-Einheit (10) verdreht wird, bis der Spannringverschluss (17) über
einen Sensor in einer Eingriffsstellung erfasst wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (23) in eine Öffnungsstellung gehoben wird, sobald der Spannringverschluss
(17) in der Eingriffsstellung erfasst wird, und der Betätigungshebel (20) von einer
Wartestellung in eine Eingriffsstellung verschwenkt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsteil (21) nach dem Verschwenken des Betätigungshebels (20) in die Eingriffsstellung
in Richtung des frei auskragenden Endes des Spannhebels (16) verschoben wird, so dass
der Eingriffsteil (21) in einer den Spannhebel (16) umfassenden formschlüssigen Eingriffsstellung
vorliegt.
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (20) in eine Öffnungsstellung überführt wird, nachdem der Eingriffsteil
(21) in seine Eingriffsstellung verschoben wurde.
31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (23) nach dem Öffnen des Betätigungshebels (20) von der Öffnungsstellung
in eine obere Schließstellung verschoben wird, in welcher ein unterer Steg des Spannrings
(12) zuverlässig über eine Bördelung (13) am oberen Behälterrand verschoben wird.
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (20) in der Schließstellung des Drehtellers (23) zum Schließen
des Spannringverschlusses (17) in die Eingriffsstellung zurückbewegt wird und der
Eingriffsteil (21) zum Freigeben der formschlüssigen Verbindung vom frei auskragenden
Ende des Spannhebels (16) wegverschoben wird.
33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (20) nach dem Freigeben der formschlüssigen Verbindung in eine
Wartestellung verschwenkt wird, die mit der Öffnungsstellung ident ist.
34. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einbringen eines Splints (51) in eine Öffnung (16') des Spannhebels (16) ein
mehrere, miteinander verbundene Splinte (51) umfassendes Splintband (59) in Richtung
der Öffnung (16') des Spannhebels (16) vorgeschoben wird und vor dem Einbringen eines
ersten Splints (51) des Splintbandes (59) in die Öffnung (16') des Spannhebels (16)
zumindest der erste Splint (51) von dem übrigen Splintband (59) getrennt wird.
35. Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Splint (51) senkrecht zur Vorschubrichtung (58) vom Splintband (59) geschnitten
wird.
36. Verfahren nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub des Splintbandes (59) mittels einer formschlüssigen Verbindung erfolgt.