[0001] Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem für eine Fahrsteig- oder Fahrtreppenanlage,
die ein Palettenband oder Stufenband und eine seitliche Balustrade aufweist, nach
dem Anspruch 1, und eine Fahrsteig- oder Fahrtreppenanlage nach dem Anspruch 8.
[0002] Fahrsteig- und Fahrtreppenanlagen werden praktisch ausschliesslich im öffentlichen
Bereich benutzt, insbesondere im Bereich des öffentlichen Verkehrs, zum Beispiel in
Bahnhöfen, U-Bahnstationen, in Warenhäusern, Einkaufszentren sowie in grösseren Hotels.
Sie umfassen im Allgemeinen ein sich in seiner Längsrichtung bewegbares Palettenband
oder Stufenband, an das sich seitlich ortsfeste Balustraden anschliessen, die häufig
aus Metallplatten (Blechplatten) bestehen, welche an Balustradenstehern befestigt
sind. Oberhalb jeder Balustrade ist ein sich mit dem Palettenband oder Stufenband
bewegender Handlauf angeordnet.
[0003] Um den Komfort für die Benutzer zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden, ist es wichtig,
dass im Bereich der Fahrsteig- und Fahrtreppenanlagen gute Lichtverhältnisse herrschen.
Zu diesem Zwecke weisen neuere Fahrsteig- und Fahrtreppenanlagen im Allgemeinen eigene
Beleuchtungssysteme auf.
[0004] Bekannte Beleuchtungssysteme für Fahrsteig- und Fahrtreppenanlagen sind so ausgelegt,
dass nur gewisse Bereiche der Fahrsteig- oder Fahrtreppenanlagen beleuchtet sind.
Diese Bereiche befinden sich zwischen den, meist aus Metallplatten (Blechplatten)
bestehenden, Balustraden. Beleuchtet werden nur zum Beispiel ein oberer Bereich mit
dem Handlauf, ein unterer Bereich, in welchem sich die Balustraden und das Palettenband
bzw. Stufenband treffen, oder diejenigen Bereiche, in welchen die Fahrsteig- oder
Fahrtreppenanlagen betreten oder verlassen werden. Mit solchen Beleuchtungssystemen
lassen sich aber Fahrsteig- und Fahrtreppenanlagen nicht so beleuchten, dass ein hoher
Benutzungskomfort und eine sichere Unfallverhütung erreicht wird.
[0005] Um den Raum zwischen den Balustraden besser zu beleuchten, werden auch Balustraden
hergestellt, deren dem Palettenband oder Stufenband zugewandte Innenverkleidung Durchbrüche
aufweist. In den Durchbrüchen oder hinter der Innenverkleidung können Leuchtkörper
angeordnet sein. Mit einem solchen Beleuchtungssystem kann zwar eine etwas bessere
Ausleuchtung des Raumes zwischen den Balustraden erreicht werden, aber die dem Palettenband
bzw. Stufenband zugewandte Innenverkleidung der Balustrade ist wegen der darin angebrachten
Durchbrüche nicht stabil bzw. sie muss, um trotz der Durchbrüche eine genügende Stabilität
aufzuweisen, sehr massiv ausgebildet sein. Ausserdem sind Balustraden mit Durchbrüchen
vandalengefährdet. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass das Beleuchtungssystem
sehr präzise montiert werden muss, wodurch die Montage und ggfs. der Ersatz defekter
Leuchtkörper aufwändig werden. Im Weiteren wird die Reinigung der Innenverkleidung
der Balustrade wegen der Durchbrüche kompliziert bzw. umständlich.
[0006] Es ist somit Aufgabe der Erfindung, ein Beleuchtungssystem für Fahrsteig- und Fahrtreppenanlagen
sowie eine gut beleuchtete Fahrsteig- bzw. Fahrtreppenanlage vorzuschlagen, mit welchen
die Nachteile herkömmlicher Beleuchtungssysteme vermieden werden. Insbesondere soll
das neue Beleuchtungssystem eine durchgehend gute Ausleuchtung des Raumes zwischen
den Balustraden erlauben und mit einer leichten und dennoch stabilen Innenverkleidung
der Balustraden realisierbar sein. Dabei wird ein neuartiger optischer Effekt erzielt,
der nicht nur ästhetisch ansprechend wirkt, sondern wegen der ununterbrochenen und
kontinuierlichen Lichtfläche auch die Sicherheit auf der bewegten Fahrtreppe erhöht.
Das neue Beleuchtungssystem soll ferner reinigungsfreundlich und möglichst vandalensicher
sein, ausserdem sollen Montage und Unterhalt einfach zu bewerkstelligen sein.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss für das Beleuchtungssystem durch die Merkmale
des Anspruchs 1 und für die Fahrsteig- bzw. Fahrtreppenanlage durch die Merkmale des
Anspruchs 8 gelöst.
[0008] Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemässen Beleuchtungssystems und des erfindungsgemässen
Fahrsteig- oder Fahrtreppensystems sind durch die abhängigen Ansprüche 2 bis 7 bzw.
9 definiert.
[0009] Das neue Beleuchtungssystem, das für eine Fahrsteig- oder Fahrtreppenanlage entwickelt
worden ist, umfasst eine Balustrade an mindestens einer Seite des Palettenbandes bzw.
Stufenbandes, die eine Innenverkleidung und eine Aussenverkleidung aufweist und die
oben abgeschlossen ist. Die Innenverkleidung ist lichtdurchlässig und durchbruchsfrei
ausgebildet. Auf derjenigen Seite der Innenverkleidung, die dem Palettenband oder
Stufenband abgewandt ist, d.h. im Inneren der Balustrade, befinden sich ein oder mehrere
Leuchtkörper. Die Leuchtkörper emittieren Licht, das vollflächig auf die Innenverkleidung
fällt und durch die lichtdurchlässige Innenverkleidung in den Raum zwischen den Balustraden
gelangt, die sich rechts und links des Fahrsteigs oder der Fahrtreppe befinden. Die
Innenverkleidung der Balustrade ist durch eine Platte oder mehrere dicht aneinandergrenzende
Platten gebildet. Diese Platten bilden, wenn die Leuchtkörper in Betrieb sind, Leuchtpaneele.
Die Leuchtkörper sind in entsprechenden Fassungen angeordnet. Die Fassungen sind an
einer mechanischen Struktur innerhalb der Balustrade befestigt.
[0010] Durch die vollflächige Beleuchtung der Innenverkleidung jeder Balustrade wird der
Raum zwischen den Balustraden, die sich rechts und links des Fahrsteigs oder der Fahrtreppe
befinden, durchgehend gleichmässig erhellt.
[0011] Die Platten, welche die Innenverkleidung der Balustrade bilden, weisen keine zum
Durchtritt von Licht oder zur Befestigung von Leuchtkörpern bestimmten Durchbrüche
auf. Die Platten sind daher, auch wenn sie nicht besonders massiv sind, stabil.
[0012] Weitere Vorteile des neuen Beleuchtungssystems sind darin zu sehen, dass die Innenverkleidung
wegen des Fehlens von Durchbrüchen einfach zu reinigen und sehr vandalensicher ist,
und dass keine hochpräzise Montage der Leuchtkörper bzw. ihrer Fassungen und ihrer
Stromversorgung notwendig ist.
[0013] Damit für die Befestigung der Leuchtkörper keine zusätzliche mechanische Struktur
erforderlich ist, ist es günstig, als Struktur für die Montage der Leuchtkörper die
ohnehin vorhandenen Balustradensteher zu benutzen. Die Fassungen der Leuchtkörper
können mittels geeigneter Befestigungshilfen, zum Beispiel mittels Befestigungswinkeln,
montiert werden.
[0014] Es hat sich als günstig erwiesen, die lichtdurchlässige und durchbruchsfreie Innenverkleidung
der Balustrade aus einem Verbundsicherheitsglas, abgekürzt VSG, herzustellen. Ein
solches Verbundsicherheitsglas kann zwei oder mehr Schichten aufweisen.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, die lichtdurchlässige Innenverkleidung so auszubilden,
dass sie blendfrei ist. Zu diesem Zweck kann sie milchglasartig und/oder farblich
getönt ausgebildet sein. Ein Milchglas- oder Tönungseffekt kann erreicht werden, indem
zwischen aneinandergrenzenden Schichten oder an der den Leuchtkörpern zugewandten
Fläche des Sicherheitsverbundglases eine entsprechende Folie angeordnet ist.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es, die Innenverkleidung auf der den Leuchtkörpern zugewandten
Fläche mit einer Beschichtung aus einem fluoreszierenden Material zu versehen.
[0017] Es kann auch ein Sicherheitsverbundglas mit einer leicht strukturierten, zum Beispiel
geriffelten oder gewellten, Fläche benutzt werden. Strukturierte Innenverkleidungen
haben unter Anderem den Vorteil, dass geringfügige Beschädigungen weniger sichtbar
sind, und optische Effekte leichter zu bewerkstelligen sind.
[0018] Als Leuchtkörper werden vorteilhaft übliche Röhren wie Neonröhren oder Energiesparleuchtkörper
benutzt. Es können auch mehrere Typen von Leuchtkörpern in Kombination eingesetzt
werden, z.B. Glühlampen, LEI, Elektrolumineszenz oder Elektrophosphoreszenz. Die Leuchtkörper
können auch so ausgebildet sein, dass sie farblich getöntes Licht emittieren.
[0019] Um eine einwandfreie Vollflächigkeit der Beleuchtung der Innenverkleidung zu erhalten,
ist es vorteilhaft, die Leuchtkörper mit geeigneten Reflektoren zu versehen.
[0020] Im Allgemeinen ist nur die Innenverkleidungen der Balustraden, das heisst die dem
Palettenband oder Stufenband zugewandten Flächen der Balustraden, wie oben beschrieben
lichtdurchlässig hergestellt, während die Aussenverkleidungen der Balustraden wie
herkömmlich aus Metallplatten gefertigt werden. In gewissen Fällen kann es aber erwünscht
sein, auch die Aussenverkleidungen der Balustraden lichtdurchlässig auszubilden. Damit
lässt sich, beispielweise in einer Hotelhalle, ein Art Warnbeleuchtung an der Fahrtreppenanlage
erzeugen, um zu vermeiden, dass Personen irrtümlich mit dem in Körperhöhe, das heisst
unter etwa 2 Metern, liegenden Teil der Fahrtreppenanlage kollidieren. Ausserdem erhält
man eine zusätzliche allgemeine Raumbeleuchtung.
[0021] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von bevorzugten
Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Fahrtreppe mit einem Beleuchtungssystem nach der Erfindung, in einer Seitenansicht;
und
- Fig. 2
- die in Fig. 1 dargestellte Fahrtreppe, in der linken Zeichnungshälfte mit einem ersten
Ausführungsbeispiel des Beleuchtungssystems, und in der rechten Zeichnungshälfte mit
einem zweiten Ausführungsbeispiel des Beleuchtungssystems, in einem Schnitt längs
der Linie A-A der Fig. 1;
- Fig. 3
- den in Fig. 1 mit B bezeichneten Bereich der Fahrtreppe, jedoch mit horizontaler Anordnung
des Stufenbandes, zur Erläuterung von Einzelheiten, in gegenüber Fig. 1 vergrössertem
Massstab.
[0022] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Fahrtreppe 1 verbindet eine erste Ebene E1 mit
einer zweiten Ebene E2. Die Fahrtreppe 1 weist zwei ortsfeste, seitliche Balustraden
2 auf. Jede der Balustraden besitzt eine, hier leicht geneigte, Innenverkleidung 3
und eine vertikale Aussenverkleidung 12. Die Innenverkleidung 3 ist im Wesentlichen
durch lichtdurchlässige Platten 3.1, im vorliegenden Beispiel aus einem Sicherheitsverbundglas,
gebildet. Da die Platten 3.1 keinerlei Durchbrüche für die Montage von Leuchtkörpern
oder den Durchtritt von Licht aufweisen, sind sie auch bei relativ geringer Wandstärke
stabil. In verdeckten Bereichen können diese Platten 3.1 Durchbrüche oder Ausbrüche
aufweisen, die insbesondere für ihre Befestigung benutzt werden können.
[0023] Als durchbruchsfreie Platten 3.1 wird im Sinne der Erfindung eine Platte bezeichnet,
die in dem Bereich, der nach dem Einbau sichtbar ist keinerlei Durchbrüche für die
Montage von Leuchtkörpern oder den Durchtritt von Licht aufweisen. Eine durchbruchsfreie
Platte 3.1 kann sehr wohl in verdeckten Bereichen Durchbrüche oder Ausbrüche aufweisen,
wie oben erwähnt.
[0024] Oberhalb jeder der Balustraden 2 befindet sich ein Handlauf 4, der sich bei laufender
Fahrtreppe 1 in Bewegungsrichtung der Fahrtreppe bewegt.
[0025] Zwischen den Balustraden 2 ist unten ein Stufenband 5 angeordnet, das sich zusammen
mit dem Handlauf 4 bewegt. In seinem mittigen Bereich, zwischen den Ebenen E1 und
E2, bildet das Stufenband 5 Treppenstufen, während es im Bereich der Auslaufzonen
auf Höhe der Ebenen E1 und E2 die Form eines Trittbandes annimmt. Der Handlauf 4 und
das Stufenband 5 sind vorzugsweise geschlossene Endlos-Elemente.
[0026] Im Inneren jeder Balustrade 5, dass heisst in einem Raum, der seitlich von der Innenverkleidung
3 und der Aussenverkleidung 12 begrenzt ist, sind ein oder mehrere Leuchtkörper 6
angeordnet.
[0027] Fig. 2 zeigt links ein erstes Ausführungsbeispiel, bei welchem ein Leuchtkörper 6
oder eine Vielzahl von Leuchtkörper 6, jedoch alle im gleichen Höhenabstand über dem
Stufenband 5, vorgesehen sind.
[0028] Fig. 2 zeigt rechts ein zweites Ausführungsbeispiel mit mehreren Leuchtkörpern 6,
die in zwei verschiedenen Höhen angeordnet sind, um das Stufenband 5 besser auszuleuchten.
[0029] Die Leuchtkörper 6 können in beliebiger Anzahl und Anordnung montiert sein, wesentlich
ist lediglich, dass eine vollflächige Beleuchtung der Innenverkleidung 3 erzeugt wird.
Um eine sehr gleichmässige Beleuchtung der Innenverkleidung 3 zu erhalten, ist es
vorteilhafter, viele Leuchtkörper 6 mit geringer Leistung vorzusehen als wenige Leuchtkörper
6 mit hoher Leistung. Dies ist auch deshalb vorzuziehen, weil bei der Anordnung einer
Vielzahl von Leuchtkörpern der Ausfall eines einzelnen Leuchtkörpers für den Benutzer
viel weniger bemerkbar ist.
[0030] Unter einer vollflächigen Beleuchtung der Innenverkleidung 3 versteht man im Zusammenhang
mit der vorliegenden Erfindung eine sehr gleichmässige Ausleuchtung/Beleuchtung des
Bereichs der Innenverkleidung 3, der im montieren Zustand für den Benutzer der Fahrsteig-
oder Fahrtreppenanlage sichtbar ist. Dabei sollen keine Rippen oder Trennstege zwischen
beleuchteten Flächen sichtbar sein, so dass eine ununterbrochene homogene Leuchtfläche
entsteht. Auch die Umrisse von Leuchtkörpern sind nicht sichtbar. Dies ergibt einen
bisher nicht darstellbaren ästhetischen Effekt.
[0031] Eine Verbesserung der Beleuchtung kann erzielt werden, indem für die Leuchtkörper
6 oder mindestens einige der Leuchtkörper 6 Reflektoren 7 eingebaut werden. Verschiedene
günstige Anordnungen der Reflektoren 7 sind aus der Fig. 2 ersichtlich. Die Reflektoren
7 sind vorzugsweise so ausgestaltet und in Bezug auf die Leuchtkörper 6 angeordnet,
dass mindestens ein Anteil des Lichtes, das von den Leuchtkörpern 6 ausgeht in Richtung
der Innenverkleidung 3 reflektiert wird. In einer weiteren vorzugsweisen Ausführungsform
sind die Reflektoren 7 so ausgestaltet und in Bezug auf die Leuchtkörper 6 angeordnet,
dass das reflektierte Licht und das Licht das direkt von den Leuchtkörpern 6 in Richtung
der Innenverkleidung 3 emittiert wird im Bereich der Innenverkleidung 3 überlagert
wird, um dadurch eine gleichmässige Ausleuchtung zu erzielen.
[0032] In den Fig. 2 und 3 ist dargestellt, wie die Innenverkleidung 3 bzw. die Platten
3.1 befestigt werden können. Da diese Platten 3.1 austauschbar sein sollten, werden
sie mit Hilfe von Innenverkleidungsfedern 8 gegen Anschläge gespannt. Die Anschläge
liegen im wesentlichen in der Fläche der Innenverkleidung 3, sie umfassen im vorliegenden
Ausführungsbeispiel einen unteren Anschlag, der ortsfest im Bereich des Stufenbandes
5 liegt, und einen oberen Anschlag, der ortsfest in der Nähe des Handlaufs 4 liegt.
[0033] Die Leuchtkörper 6 sind in entsprechenden Fassungen 11 angeordnet. Die Fassungen
11 und ggfs. die Reflektoren 7 sind an einer mechanischen Struktur im Inneren der
Balustrade 2 befestigt. Die Fassungen 11 werden hierzu über Zwischenelemente 9, im
vorliegenden Ausführungsbeispiel über Montageelemente mit Dreiecksquerschnitt oder
über Längsträger, an Balustradenstehern 10 befestigt, die als mechanische Struktur
zur Befestigung der Leuchtkörper 6 einschliesslich der Reflektoren 7 mit benutzt werden.
Die Montageelemente oder Längsträger können mechanisch an oder zwischen den Balustradenstehern
10 angeordnet sein.
[0034] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird eine mechanische Struktur innerhalb
der Balustrade 2 vorgesehen, die dazu ausgelegt ist die Leuchtkörper 6 samt den entsprechenden
Fassungen 11 und der optionalen Reflektoren 7 zu tragen.
1. Beleuchtungssystem für eine Fahrsteig- oder Fahrtreppenanlage (1), die ein Palettenband
bzw. Stufenband (5) und eine Balustrade (2) aufweist, umfassend eine lichtdurchlässige
Innenverkleidung (3) der Balustrade (2), die durch eine oder mehrere aneinanderangrenzende
durchbruchsfreie Platten (3.1) gebildet ist, und einen oder mehrere Leuchtkörper (6),
die in entsprechenden Fassungen (11) angeordnet sind, welche im Inneren der Balustrade
(2) an einer mechanischen Struktur (9, 10) befestigbar sind, und mit welchen die Innenverkleidung
(3) vollflächig beleuchtbar ist.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassungen (11) der Leuchtkörper (6), vorzugsweise über Zwischenelemente (9) oder
Längsträger, mechanisch an Balustradenstehern (10) befestigbar sind.
3. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (3.1) der lichtdurchlässigen Innenverkleidung (3) aus Verbundsicherheitsglas
hergestellt sind.
4. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtdurchlässige Innenverkleidung (3) milchglasartig und/oder farblich getönt
ausgebildet ist und/oder eine strukturierte Aussenfläche besitzt.
5. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (3.1) der lichtdurchlässigen Innenverkleidung (3) auf ihrer den Leuchtkörpern
(6) zugewandten Fläche eine Beschichtung aus einem fluoreszierenden bzw. phosphoreszierenden
Material besitzt.
6. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtkörper (6) durch Neonröhren und/oder Energiesparlampe und/oder Glühlampen
und/oder fluoreszierende Körper und/oder phosphoreszierende Körper gebildet sind,
und dass sie vorzugsweise zur Emission von farblich getöntem Licht ausgebildet sind.
7. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtkörper (6) Reflektoren (7) aufweisen.
8. Fahrsteig- oder Fahrtreppenanlage (1), mit einem Palettenband bzw. Stufenband (5),
einer Balustrade (2) und einem Beleuchtungssystem, welches eine lichtdurchlässige
Innenverkleidung (3) der Balustrade (2) und einen oder mehrere Leuchtkörper (6) umfasst,
wobei die Innenverkleidung (3) durch eine oder mehrere aneinanderangrenzende durchbruchsfreie
Platten (3.1) gebildet ist, und die Leuchtkörper (6) in entsprechenden Fassungen (11)
angeordnet sind, die im Inneren der Balustrade (2) an einer mechanischen Struktur
(9, 10) befestigt sind, um die Innenverkleidung (3) vollflächig zu beleuchten.
9. Fahrsteig- oder Fahrtreppenanlage (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Struktur Balustradensteher (10) und Zwischenelemente bzw. Montagewinkel
(9) oder Längsträger umfasst.