[0001] Die Erfindung betrifft eine Seilbremse für einen Aufzug zum Stillsetzen eines Seilstranges
mittels auf den Seilstrang einwirkenden Bremsplatten, wobei ein Auslösemechanismus
den Bremsvorgang einleitet und Federn die Bremsplatten beaufschlagen, die nach dem
Bremsvorgang mittels eines Rücksetzmechanismus in die Ausgangslage rücksetzbar sind.
[0002] Aus der Patentschrift EP 0 651 724 B1 ist eine Seilbremse bekannt geworden, bei der
die Tragseile zwischen zwei Bremsplatten verlaufen. Die eine Bremsplatte ist fest
mit dem Bremsgehäuse verbunden, die andere Bremsplatte ist mittels eines U-Bügels
betätigbar, wobei der U-Bügel mittels einer auf einer Steuerkurve geführten Achse
verbunden ist. Die Achse ist elektromagnetisch entriegelbar, wobei die Achse mittels
Druckfedern entlang der Steuerkurve bewegt wird und die betätigbare Bremsplatte die
Tragseile gegen die feststehende Bremsplatte presst. Die Rücksetzung der Achse erfolgt
mittels Hydraulikzylinder.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass die Seilbremse aufwendig
aufgebaut ist. Die Auslösemechanik, die entlang von Steuerkurven geführte Achse, die
Rücksetzeinrichtung und das Bremsgehäuse sind kostspielig in der Herstellung und zeitintensiv
in der Montage.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet
ist, löst die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden und eine
einfache und zuverlässig arbeitende Seilbremse zu schaffen.
[0005] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0006] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass die Auslösung der Seilbremse mittels der Schwerkraft erfolgt. Der Auslösemechanismus
kann dadurch wesentlich vereinfacht aufgebaut werden. Ein mit der Schwerkraft beaufschlagtes
Masseelement löst die Seilbremse schlagartig aus, was die Auslösezuverlässigkeit verbessert.
Weiter vorteilhaft ist die Verstärkung der von Druckfedern ausgehenden Federkraft
mittels Pantographen. Die dadurch kompakt bauende Seilbremse eignet sich besonders
gut für Modernisierungen von Aufzugsanlagen mit beschränkten Platzverhältnissen. Ausserdem
ist die einfach aufgebaute Seilbremse ohne weiteres nachrüstbar und ist praktisch
unterhaltslos und braucht zudem keine Energie. Die Seilbremse ist mit wenig Aufwand
und im wesentlichen ohne Schnittstellen montierbar.
[0007] Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
Fig. 1
eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage mit der erfindungsgemässen Seilbremse,
Fig. 2a
die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Seilbremse,
Fig. 2b
den Aufbau der Seilbremse,
Fig. 3, Fig. 4, Fig. 5
einen Ausschnitt A der Seilbremse im Auslösefall,
Fig. 6a eine Ausführungsvariante der Bremsauslösung,
Fig. 6 und Fig. 7
eine räumliche Darstellung der erfindungsgemässen Seilbremse,
Fig. 8
eine weitere Ausführungsvariante der Bremsauslösung und
Fig. 9 Einzelheiten der Bremsauslösung.
[0009] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage mit der erfindungsgemässen
Sicherheitseinrichtung. Eine in einem nicht dargestellten Aufzugsschacht verfahrbare
Aufzugskabine 1 mit Türen 2 ist mittels Seilstrang 3 mit einem im Aufzugsschacht verfahrbaren
Gegengewicht 4 verbunden. Ein Elektromotor 5 treibt eine Eingangswelle 6 eines Getriebes
7 an. An einer Ausgangswelle 8 des Getriebes 7 ist eine den Seilstrang 3 antreibende
und tragende Treibscheibe 9 angeordnet. Das Getriebe 7 weist beispielsweise eine an
der Eingangswelle 6 angeordnete Schnecke 7.1 und ein an der Ausgangswelle 8 angeordnetes
Schneckenrad 7.2 an. Andere Getriebearten wie beispielsweise ein Stirnradgetriebe
sind auch denkbar. Am getriebeseitigen Ende der Eingangswelle 6 ist eine Betriebsbremse
10 vorgesehen.
[0010] Am motorseitigen Ende der Eingangswelle 6 ist ein erster Encoder 11 zur Erfassung
der Drehzahl der Eingangswelle 6 angeordnet. Am treibscheibenseitigen Ende der Ausgangswelle
8 ist ein zweiter Encoder 12 zur Erfassung der Drehzahl der Ausgangswelle 8 angeordnet.
Als Variante kann der zweite Encoder 12, wie mit unterbrochener Linie gezeigt, anstelle
der Drehzahl der Ausgangswelle 8 die Drehzahl der Treibscheibe 9 oder die Bewegung
des Seilstranges 3 erfassen. Die Signale der Encoder 11,12 werden einer Auswerteelektronik
13 zugeführt, die je nach Resultat der Auswertung einen Sicherheitskreis 14 einer
nicht dargestellten Aufzugssteuerung unterbricht und/oder eine Seilbremse 15 aktiviert.
Auswerteelektronik 13 und Encoder 11,12 bilden einen Detektor zur Überwachung der
Drehzahl der Eingangswelle 6 und der Ausgangswelle 8 und zur Erzeugung von Aktorsignalen
für beispielsweise die Seilbremse 15.
[0011] Fig. 2a zeigt die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Seilbremse 15, die im wesentlichen
je Seite aus einem an einem Gehäuse 20 angeordneten Pantograph 21 besteht, wobei der
Pantograph 21 aus zwei Hebelpaaren aufgebaut ist. Ein Hebelpaar besteht aus einem
ersten Hebel 22, der einenends gelenkig mit einer am Gehäuse 20 beweglich gelagerten
Auslösestange 23 und anderenends gelenkig mit einem zweiten Hebel 24 verbunden ist,
wobei der zweite Hebel 24 anderenends gelenkig mit dem Gehäuse 20 verbunden ist. Bei
Normalbetrieb wird die beweglich am Gehäuse 20 gelagerte Auslösestange 23 mittels
eines drehbar am Gehäuse 20 gelagerten Auslösehebel 25 festgehalten. Im mit unterbrochener
Linie dargestellten Auslösefall setzt eine auf den Auslösehebel 25 einwirkende Auslösekraft
AK die Auslösestange 23 frei, wobei eine auf die Pantographen 21 einwirkende Federkraft
FK die Auslösestange 23 und die Pantographen 21 in Richtung einer Bremsplatte 26 bewegt.
Die zweiten Hebel 24 der Pantographen 21 bewegen die Bremsplatte 26 gegen den Seilstrang
3 und erzeugen die Bremskraft BK.
[0012] Wenn die Bremskraft BK mathematisch als Funktion der momentanen Lage der Bremsplatte
26 dargestellt wird, kann daraus gezeigt werden, dass das Geschwindigkeitsverhältnis
der Geschwindigkeit der Auslösestange 23 zur Geschwindigkeit der Bremsplatte 26 umgekehrt
zum Verhältnis der Federkraft FK zur Bremskraft BK ist. Die momentane Position der
Bremsplatte 26 während des Auslösevorganges steht in Relation zur momentanen Position
der Auslösestange 23, wobei die Länge der Hebel 22,22 und deren Winkel zur Horizontalen
sowie die Lage des Knickpunktes des Hebelpaares und die Lage des Anschlages 32 bezüglich
der Drehachse 33 massgebend sind. Aus der obigen Relation kann die Relation der Bremskraft
BK zur Federkraft FK berechnet werden, wobei die Bremskraft BK gleich der Federkraft
FK multipliziert mit dem Verhältnis aus Geschwindigkeit der Auslösestange 23 zur Geschwindigkeit
der Bremsplatte 26 ist.
[0013] Fig. 2b zeigt den Aufbau der Seilbremse 15. Die Seilbremse 15 besteht aus dem Gehäuse
20, an dem eine erste Bremsplatte 30 fest angeordnet ist und aus der zweiten Bremsplatte
26, die beweglich am Gehäuse 20 angeordnet ist. Bei Normalbetrieb verläuft der Seilstrang
3 zwischen den Bremsplatten 30,26 durch. Der Seilstrang 3 wird mittels einer nicht
dargestellten Seilführung in einer durch die Bremsplatten 30,26 aufgespannten Ebene
geführt. Die zweite Bremsplatte 26 ist an einer Druckplatte 31 mit Ausleger 31.1 befestigt,
wobei am Ausleger 31.1 Anschläge 32 oder Rollen angeordnet sind. Die Anschläge 32
werden mittels der zweiten Hebel 24 des Pantographen 21 betätigt, wobei der zweite
Hebel 24 einenends an einer Drehachse 33 mit dem Gehäuse 20 und anderenends mit dem
ersten Hebel 22 gelenkig verbunden ist. Das andere Ende des ersten Hebels 22 ist gelenkig
mit einer Auslöseplatte 34 verbunden, die mittels einer Spannmutter 35 mit der Auslösestange
23 in Verbindung steht. Die Spannmutter 35 dient der Rücksetzung der Druckfedern 36.
Die Federkraft FK erzeugende Druckfedern 36 sind einenends am Gehäuse 20 und anderenends
an einer Federplatte 37 der Auslöseplatte 34 angeordnet. Rückstellfedern 38 sorgen
für die Rückstellung der Druckplatte 31.
[0014] Der Auslösehebel 25 besteht aus einem ersten Schenkel 25.1 und aus einem zweiten
Schenkel 25.2 mit Quersteg 25.3, wobei der Auslösehebel 25 an einer ersten Achse 25.4
drehbar gelagert ist. Bei Normalbetrieb verrastet der Quersteg 25.3 mit einer Nase
23.1 der Auslösestange 23. Die Lage der Nase 23.1 ist mittels eines nicht dargestellten
Sensors, beispielsweise mittels Grenzwerttaster überwachbar. An einem Haltebügel 39
angeordnet ist ein Elektromagnet 40, der im aktivierten Zustand ein Masseelement 41
festhält. Haltebügel 39, Elektromagnet 40, Masseelement 41, Führungsstangen 42 und
Auslösehebel 25 bilden den Auslösemechanismus AM.
[0015] Sobald der Elektromagnet 40 stromlos geschaltet wird, fällt das Masseelement 41 entlang
der Führungsstangen 42 unter Einwirkung der Schwerkraft nach unten und trifft auf
den ersten Schenkel 25.1 des Auslösehebels 25. Federn 43 gewährleisten ein sicheres
Ablösen des Masseelementes 41 vom Elektromagneten 40. Durch die Drehbewegung des Auslösehebels
25 gibt der Quersteg 25.3 die Nase 23.1 frei, wobei die Druckfedern 36 die Pantographen
21 betätigen, die wiederum den Bremsvorgang einleiten, wobei die erste Bremsplatte
30 und die zweite Bremsplatte 26 gegen den Seilstrang 3 gepresst werden.
[0016] Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5 zeigen den Ausschnitt A der Seilbremse 15 im Auslösefall.
Fig. 3 zeigt die Seilbremse 15 bei Normalbetrieb. Der Quersteg 25.3 ist mit der Nase
23.1 verrastet. Der Seilstrang 3 läuft frei zwischen den Bremsplatten 30,26 durch.
Fig. 4 zeigt die Lage des Quersteges 25.3 nach dem Aufschlag des Masseelementes 41
auf dem ersten Schenkel 25.1 des Auslösehebels 25. Die Nase 23.1 ist freigesetzt,
die Abbremsung des Seilstranges 3 steht kurz bevor. Fig. 5 zeigt die Lage der Nase
23.1, nachdem die Pantographen 21 die Bremsplatten 30,26 an den Seilstrang 3 gepresst
haben.
[0017] Die Rücksetzung der Druckfedern 36 erfolgt mittels der Spannmutter 35, die in ein
Gewinde 34.1 der Auslöseplatte 34 und in ein Gewinde 23.2 der Auslösestange 23 eingreift,
wobei die Gewinde 23.2,34.1 gegenläufig sind. Durch Drehen der Spannmutter 35 wird
die Auslösestange 23 zurückbewegt, bis die Nase 23.1 wieder in der Lage gemäss Fig.
3 ist und der Quersteg 25.3 wieder seine Ausgangslage einnehmen kann, in der die Nase
23.1 mit dem Quersteg 25.3 verrastet. Dann wird die Spannmutter 35 in entgegengesetzter
Richtung gedreht, wobei sich die totale Länge der Auslösestange 23 und der Auslöseplatte
34 verkürzt und die Druckfedern 36 erneut gespannt werden.
[0018] Fig. 6 und 7 zeigen eine räumliche Darstellung der erfindungsgemässen Seilbremse
15 bei Normalbetrieb. Ausleger 31.1 mit Anschlägen 32, Pantograph 21, Masseelement
41, Führungsstangen 42, Elektromagnet 40, Federn 43 und Auslösehebel 25 sind beidseitig
der Druckfedern 36 angeordnet. Mit 44 ist eine Justiereinrichtung für die erste Bremsplatte
30 bezeichnet. In Fig. 7 ist der besseren Einsicht wegen das Masseelement 41 und die
Justiereinrichtung 44 und die erste Bremsplatte 30 entfernt worden.
[0019] Fig. 6a zeigt eine Ausführungsvariante zur Auslösung des Masseelementes 41. Diese
Variante verhindert, dass bei fehlender Versorgungsspannung die Seilbremse ungewollt
ausgelöst wird. Im Auslösefall betätigt der Elektromagnet 40 eine Klinke 46, die das
Masseelement 41 freisetzt. Die Klinke 46 ist einenends drehbar an einer mit dem Gehäuse
20 verbundenen Achse 47 gelagert. Anderenends ist die Klinke 46 gelenkig mit einer
Schubstange 48 des Elektromagneten 40 verbunden. Die mit einem Pfeil PL symbolisierte
Linearbewegung der Schubstange 48 bewirkt eine mit einem Pfeil PR symbolisierte Drehbewegung
der Klinke 46, wobei die Klinke 46 das an einer Aussparung 49 festgehaltene Masseelement
41 freisetzt.
[0020] Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der Bremsauslösung und Fig. 9 Einzelheiten
der Bremsauslösung. Je Seilbremsseite ist ein mittels Führungsstangen 42 geführtes
und an einem Schieber 41.1 angeordnetes Masseelement 41 vorgesehen, wobei der Schieber
41.1 mittels eines Bolzens 40.1 des Elektromagneten 40 freisetzbar ist. Sobald der
Elektromagnet 40 elektrisch beaufschlagt wird, wird der Bolzen 40.1 zurückgezogen
und das Masseelement 41 fällt auf den U-förmig ausgebildeten Auslösehebel 25 bestehend
aus erstem Schenkel 25.1 und zweitem Schenkel 25.2, wobei je Seilbremsseite das Masseelement
41 auf den entsprechenden Schenkel 25.1 des U fällt und den Auslösehebel 25 um die
Achse 25.4 drehend in die Auslöselage bewegt. Fig. 9 zeigt Einzelheiten des Auslösemechanismus
AM der Seilbremse 15 gemäss Fig. 8. Der Auslösehebel 25 ist in seiner Auslöselage
mit fetter Linie dargestellt. Ein in einem Langschlitz 20.1 des Gehäuses 20 geführter
Bolzen 20.2 hält die Auslösestange 23 an einer Nase 23.3 zurück, wobei die Bewegung
des Bolzen 20.2 nach unten mittels einer Nase 25.5 des ersten Auslösehebels 25 verhindert
wird. Im Auslösefall ist der Weg des Bolzens 20.2 nach unten frei. Unter Einwirkung
der Federkraft der Druckfedern 36 wird die Auslösestange 23 und die Auslöseplatte
34 in Richtung des Seilstranges 3 bewegt und der Bremsvorgang eingeleitet.
1. Seilbremse für einen Aufzug zum Stillsetzen eines Seilstranges (3) mittels auf den
Seilstrang (3) einwirkenden Bremsplatten (30,26), wobei ein Auslösemechanismus (AM)
den Bremsvorgang einleitet und Federn (36) die Bremsplatten (30,26) beaufschlagen,
die nach dem Bremsvorgang mittels eines Rücksetzmechanismus (RM) in die Ausgangslage
rücksetzbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Federkraft (FK) der Federn (36) auf Pantographen (21) einwirkt, die die Bremskraft
der Bremsplatten (30,26) erzeugen.
2. Seilbremse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Federn (36) einenends an einem Gehäuse (20) und anderenends an einer mit einer
Auslöseplatte (34) in Verbindung stehenden Federplatte (37) angeordnet sind, wobei
die Pantographen (21) einenends gelenkig mit der Auslöseplatte (34) und anderenends
gelenkig mit dem Gehäuse (20) verbunden sind.
3. Seilbremse nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pantograph (21) aus zwei Hebelpaaren besteht, wobei ein Hebelpaar einen gelenkig
mit der Auslöseplatte (34) in Verbindung stehenden ersten Hebel (22) und einen gelenkig
mit dem Gehäuse (20) in Verbindung stehenden zweiten Hebel (24) aufweist und der erste
Hebel (22) gelenkig mit dem zweiten Hebel (24) verbunden ist, wobei der zweite Hebel
(24) auf die Bremsplatte (26) einwirkt.
4. Seilbremse für einen Aufzug zum Stillsetzen eines Seilstranges (3) mittels auf den
Seilstrang (3) einwirkenden Bremsplatten (30,26), wobei ein Auslösemechanismus (AM)
den Bremsvorgang einleitet und Federn (22) die Bremsplatten (30,26) beaufschlagen,
die nach dem Bremsvorgang mittels eines Rücksetzmechanismus (RM) in die Ausgangslage
rücksetzbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Auslösemechanismus (AM) mindestens ein der Schwerkraft aussetzbares Masseelement
(41) aufweist, das den Bremsvorgang einleitet.
5. Seilbremse nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Masseelement (41) entlang von Führungsstangen (42) bewegbar ist und im Auslösefall
auf einen Auslösehebel (25) trifft und diesen in Drehbewegung versetzt.
6. Seilbremse nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Auslösehebel (25) einen ersten Schenkel (25.1), auf den das Masseelement
(41) im Auslösefall trifft, und einen zweiten Schenkel (25.2) mit einem Quersteg (25.3)
aufweist, der im Normalfall mit einer Nase (23.1) einer Auslösestange (23) verrastet.
7. Seilbremse nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auslösestange (23) mittels einer Spannmutter (35) mit der Auslöseplatte (34)
verbunden ist, wobei die Spannmutter (35) in ein Gewinde (34.1) der Auslöseplatte
(34) und in ein Gewinde (23.2) der Auslösestange (23) eingreift.
8. Seilbremse nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Auslösehebel (25) einen ersten Schenkel (25.1), auf den das Masseelement
(41) im Auslösefall trifft, und einen zweiten Schenkel (25.2) mit einer Nase (25.5)
aufweist, die im Normalfall die Bewegung eines Bolzens (20.2) verhindert, wobei der
Bolzen (20.2) mit einer Nase (23.3 einer Auslösestange (23) verrastet.