[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Flotation von Störstoffen aus einer wässrigen
Faserstoffsuspension gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Verfahren der genannten Art werden verwendet, um aus einer wässrigen Faserstoffsuspension
zumindest einen Teil der darin suspendierten Störstoffteilchen auszuscheiden. Bekanntlich
wird bei einer Flotation ein die auszuscheidenden Stoffe enthaltender Schaum oder
Schwimmschlamm gebildet. Ein typischer Anwendungsfall eines derartigen Verfahrens
ist die Aufbereitung von einer aus bedrucktem Altpapier gewonnenen wässrigen Faserstoffsuspension,
in der die Druckfarbenpartikel bereits von Fasern abgelöst sind, so dass sie sich
ausflotieren lassen. Der hier beschriebene Flotationsvorgang nutzt die Unterschiede
zwischen Faserstoff und unerwünschten Feststoffteilchen in der Art, dass der Faserstoff
auf Grund seiner Hydrophilie in der Faserstoffsuspension verbleibt, während die angesprochenen
Feststoffteilchen hydrophob sind und deshalb zusammen mit den Luftblasen in den Schaum
gelangen. Neben den Druckfarbenpartikeln gibt es auch eine Vielzahl weiterer Stoffe,
die hydrophob sind und sich daher durch Flotation von dem Faserstoff trennen lassen.
Solche Stoffe sind insbesondere Kleber, feine Kunststoffpartikel und eventuell auch
Harze. Wenn durch das Flotationsverfahren Fasern von Verunreinigungen getrennt, also
nicht alle Feststoffpartikel aussortiert werden sollen, spricht man von selektiver
Flotation. Der ebenfalls benutzte Begriff "Flotationsdeinking" wird in der Regel nicht
nur für die Entfernung von Druckfarbenpartikeln (ink = Druckfarbe), sondern auch allgemeiner
für die selektive Flotation von Verunreinigungen aus Faserstoffsuspensionen verwendet.
[0003] Der Stand der Technik bezüglich Flotationsverfahren für Faserstoffsuspensionen ist
bereits sehr weit fortgeschritten. Daher gibt es Lösungen, welche durchaus geeignet
sind, einen großen Teil der Feststoffpartikel durch Flotatiön zu entfernen. Da Flotationsanlagen
relativ aufwändig in der Beschaffung und im Betrieb sind, ist es ein verständliches
Ziel, deren Effekt zu verbessern oder den notwendigen Aufwand für das Erreichen desselben
Ergebnisses zu reduzieren.
[0004] Im Zuge der laufenden Entwicklung von Verfahren und Apparaten zur Flotation von Faserstoffsuspensionen
ist insbesondere die Führung von Suspension und Luftblasen im Flotatiorisbehälter
variiert worden. Ein wichtiges Strömungsprinzip ist dabei die Gegenstromführung, d.h.
durch hydraulische Maßnahmen wird die Faserstoffsuspension im Wesentlichen entgegen
der Strömungsrichtung der gegen das Schwerefeld aufsteigenden Luftblasen geführt.
Im weitaus häufigsten Fall, bei dem die treibende Kraft der Flotation die Erdgravitation
ist, bedeutet das also: Die Luftblasen steigen nach oben, und die Faserstoffsuspension
wird abwärts geführt. D.h., dass die "schmutzigste" Suspension mit den bereits sehr
stark beladenen Luftblasen in Kontakt kommt und auf dem Weg nach unten ständig sauberer
wird, wobei auch die dann angetroffenen Luftblasen weniger Schmutzfracht tragen. Bei
diesem Gegenstromprinzip ist es wichtig, dass die Geschwindigkeiten optimal aufeinander
abgestimmt werden, um eine möglichst gute Flotationswirkung zu erhalten.
[0005] Ein einfaches Beispiel für die Gegenstromflotation ist in Abbildung 4 des Fachaufsatzes
"Neue Systembausteine zur Aufbereitung von Altpapier: Entwicklung und Betriebserfahrungen",
J. Kleuser und T.H. Egenes, Wochenblatt für Papierfabrikation 14/15, 1996, dargestellt.
Dort findet der Stoffzulauf im oberen Drittel eines runden Flotationsapparates statt,
während die Begasung im unteren Teil unmittelbar über dem unten liegenden Gutstoffabzug
erfolgt. Der Schaum wird im obersten Teil der Flotationssäule gesammelt und abgeführt.
Eine andere Möglichkeit ist z.B. aus der DE 198 23 053 bekannt. Dabei erfolgt die
Zugabe der Faserstoffsuspension in den bereits gebildeten Schaum. Auch hier werden
Luftblasen und Suspension im Gegenstrom geführt.
[0006] Verfahren dieser Art werden bereits in weitem Umfang industriell angewendet. D.h.
bei der zur Papiererzeugung notwendigen Stoffaufbereitung werden Anlagen betrieben,
die dieses Verfahren verwenden und große Produktionsmengen zu verarbeiten haben. Der
erwartete und heute auch mögliche optimale Effekt solcher Verfahren hängt entscheidend
von den Strömungsgeschwindigkeiten ab, die sich in den verwendeten Flotationsgefäßen
einstellen. Infolge dessen ist bei Neuanlagen eine Anpassung von Behältervolumina,
Querschnitten, Rohrleitungen etc. an die gewünschte Produktionsmenge erforderlich.
Wenn diese Anpassung ohne technologische Nachteile gelingt, ist zwar der Effekt gesichert,
es entstehen aber größere Kosten durch ständige Neukonstruktionen und Änderungen in
der Fertigung solcher Vorrichtungen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, Flotationsverfahren dieser Art weiter
zu verbessern. Reinigungsergebnis und/oder die Ausbeute des Verfahrens sollen auch
bei unterschiedlichen Produktionsmengen möglichst leicht optimiert werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 in vollem Umfang gelöst.
[0009] Durch die beschriebenen Merkmale ist es möglich, eine gleichmäßige Strömung im Flotationsgefäß
zu erzeugen, da auf Grund des gewählten Längen/Breitenverhältnisses störende Turbulenzen
weitgehend vermieden werden, sich also die Gegenströmung von Suspension und Blasenstrom
in optimaler Weise ausbilden kann. Darüber hinaus bietet sich noch der Vorteil, dass
sich die gesamte Flotationsanlage leicht aus Modulen aufbauen lässt, womit die einzelnen
Flotationsgefäße gemeint sind. Diese Module werden in einfacher Weise an ihren Längsseiten
zusammen montiert. Bei dieser Ausgestaltung des Verfahrens werden diejenigen Module,
mit denen ein Flotationsschritt (z.B. Primär- oder Sekundärflotation) durchgeführt
werden soll, parallel betrieben. Bei größeren Durchsätzen in einer Stufe werden entsprechend
mehr, bzw. bei kleineren entsprechend weniger Module verwendet. Neue aufwändige Optirhieruhgsversuche
sind dann nicht mehr erforderlich.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren kann angewendet werden auf alle im Oberbegriff beschriebenen
Formen. Dabei kann die zu flotierende Faserstoffsuspension z.B. direkt in die sich
im Flotationsgefäß befindende Flüssigkeit zugegeben werden oder oberhalb dieser in
den Schaumbereich, also gemäß der bereits erwähnten DE 198 23 053. Da bei Verfahren
der letztgenannten Art die Faserstoffsuspension in den aufsteigenden Schaum zugegeben
wird, trifft sie auf einen bereits gebildeten Luftblasenverbund mit sich dazwischen
befindenden Flüssigkeitskanälen. Auf diese Weise wird das Gegenstromprinzip besonders
günstig realisiert.
[0011] Die Erfindung und ihre Vorteile werden erläutert an Hand von Zeichnungen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- schematisch: Durchführung des Verfahrens;
- Fig. 2
- Blick auf eine für das Verfahren geeignete Flotationsanlage;
- Fig. 3
- ein Schaltungsbeispiel von zwei Modulgruppen;
- Fig. 4
- eine Variante desVerfahrens;
- Fig. 5
- eine Ausführung des Verfahrens mit Schaumrezirkulation.
[0012] Das in der Fig. 1 gezeigte Flotationsgefäß 4 ist in geschnittener Seitenansicht dargestellt.
Die Faserstoffsuspension S wird durch relativ weit oben liegende Verteilrohre 7 hier
in die sich im Flotationsgefäß 4 bereits befindende Faserstoffsuspension zugegeben.
Nur sporadisch gezeichnete Gasblasen 1 bilden einen Blasenstrom 2. Die zugegebene
Faserstoffsuspension S wird nun gegen die Steigrichtung des Blasenstromes 2 durch
diesen hindurchgeführt und in gereinigter Form als Gutstoff S' durch den Gutstoffauslass
8 aus dem Flotationsgefäß 4 ausgeleitet. Dabei bleibt der Strömungsquerschnitt im
Wesentlichen gleich. Die enthaltenen Störstoffe werden in an sich bekannter Weise
an die Gasblasen 1 angelagert und in einem verdichteten Flotationsschaum 3, der einen
volumetrischen Gasgehalt von mindestens 74 % hat, nach oben abgeführt. Der Schaum
wird im Flotationsgefäß 4 an einer Schaumrinne 11 angestaut, welche im Allgemeinen
ein einstellbares Überlaufwehr aufweist. Die Suspension im Flotationsgefäß 4 unterhalb
des Flotationsschaumes 3 hat die Stauhöhe H. Die Begasung der Suspension wird bei
dem hier gezeigten Beispiel durch einen Begasuhgskreislauf 9 durchgeführt, dessen
Funktion darin besteht, einen Teil der Faserstoffsuspension abzuziehen, in einem Begasungselement
10 mit Gas zu vermischen und dann an etwas tieferer Stelle (es könnte auch eine höhere
Stelle sein) in das Flotationsgefäß 4 wieder zurück zu pumpen. Aus der Fig. 2, welche
insgesamt drei Flotationsgefäße 4 geschnitten und in Ansicht von oben schematisch
darstellt, erkennt man die Längsseite 5 mit Länge L und die Breitseite 6 mit Breite
B. Das Verhältnis der Länge zur Breite ist bei der Durchführung der Erfindung von
entscheidender Bedeutung. Es sollte mindestens 1,5 betragen, wobei besonders gute
Flotationsergebnisse bei einem Verhältnis von mehr als mindestens 3 erzielbar sind.
Die Vielzahl von Verteilrohren 7 dient dazu, die ankommende Faserstoffsuspension S
gleichmäßig auf den Strömungsquerschnitt zu verteilen. Sie sind vorzugsweise mit Löchern
versehen, können aber auch durch andere Verteilsysteme ersetzt werden.
[0013] Bekanntlich lässt sich bei vorgegebener Strömungsquerschnittsfläche durch Variation
des Länge-/Breiteverhältnisses der hydraulische Durchmesser variieren. Der hydraulische
Durchmesser rechnet sich nach der Formel: Vierfache Querschnittsfläche geteilt durch
den benetzten Umfang. Er ist bei kreisrunden Querschnitten am größten und kann durch
die in den Ansprüchen beschriebenen Maßnahmen wesentlich verkleinert werden. Dadurch
wird die Suspensionsströmung im Flotationsgefäß beruhigt und die Wirksamkeit des Verfahrens
verbessert. Am Beispiel einer Strömungsquerschnittsfläche von 4 m
2 beträgt beim - bisher üblichen - Kreisquerschnitt der hydraulische Durchmesser ca.
2,3 m. Wird dagegen ein Rechteck mit L = 4 m und B=1 m gewählt, liegt er bei 1,6 m.
Wählt man aus ökonomischen Gründen eine größere Strömungsquerschnittsfläche von 8
m
2, so ist der hydraulische Durchmesser beim Kreis 3,19 m und beim Rechteck mit L =
4 m und B = 2 m nur 2,67 m.
[0014] In vielen Fällen lässt sich ein weiterer Vorteil realisieren, da durch die Ausgestaltung
des Strömungsquerschnittes nicht nur die hydraulischen Verhältnisse im Flotationsgefäß
4 entscheidend verbessert werden, sondern dass sich. auch eine einfache Möglichkeit
zum modularen Aufbau der ganzen Flotationsanlage ergibt. Infolge der vollständig oder
zumindest größtenteils geraden seitlichen Begrenzung der Flotationszelle können Module
nebeneinander montiert werden, indem sie sich an den Längsseiten berühren. Die gelegentlich
bei eckigen Behältern auftretenden Probleme des Ausbeulens treten dann an den Berührungsflächen
nicht auf. Die Wände müssen zwischen den Modulen nicht unbedingt durchgehend sein,
sie können auch Öffnungen aufweisen, z.B. im Bodenbereich des Flotationsgefäßes 4.
Sie können auch ganz fehlen, wenn sich ohne sie in den Modulen eine gleichmäßige Strömung
ausbildet.
[0015] Eine mögliche Mischung von Parallel- und Serienschaltungen zeigt die Fig. 3 in schematischer
Form. Gemäß diesem Beispiel werden jeweils drei Module von Flotationsgefäßen parallel
betrieben, d.h. dass in der ersten Gruppe 16 drei Flotationszellen mit der gleichen
Faserstoffsuspension S versorgt werden. Der durch Flotation gebildete Gutstoff S'
dieser drei Module wird zusammengefasst und über eine Pumpe 15 der zweiten Gruppe
17 von wiederum drei Modulen zugeführt. Dabei kann die Pumpe 15 auch zur erneuten
Begasung des Gutstoffs S' benutzt werden. Auch bei solchen Anlagen wirken sich die
Vorteile der Erfindung aus. Dabei ist das in Fig. 3 gezeigte Verfahren nur als Beispiel
zu verstehen. Es wäre auch möglich, bei zweistufiger Fahrweise, bei der also der Rejekt
(Schaum) der ersten Stufe in den Zulauf der zweiten Stufe geführt wird, eine einzige
aus Modulen zusammengesetzte Anlage zu verwenden.
[0016] Wie bereits erwähnt und in Fig. 4 dargestellt, ist es auch möglich, die Faserstoffsuspension
S direkt in den aufsteigenden Schaum 12 zuzugeben. Dadurch wird der direkt unterhalb
der Verteilrohre 7 liegende Schaum 12 sehr stark mit Suspension durchsetzt, was zu
einer Veränderung der Schaumblasen führt. Wegen der Flüssigkeitszufuhr sind in diesem
Bereich die Gasblasen kugelförmig. Oberhalb der Verteilrohre 7 ist der Gasgehalt höher
als 74 %, und die Schaumblasen haben Polyederform. Unterhalb des Schaumes 12 bildet
sich eine Grenzfläche 14, an der die Stauhöhe H definiert wird. Unterhalb der Grenzfläche
14 ist der Gasgehalt kleiner als 50 %. Statt einer Grenzfläche kann sich auch ein
Übergangsbereich ausbilden. Bei dem hier gezeigten Beispiel wird das zur Bildung der
Gasblasen 1 erforderliche Gas G direkt in die Suspension eingeblasen. Diese Methode
ist selbstverständlich auch bei den anderen gezeigten Flotationseinrichtungen möglich.
Der eingedickte Schaum 3 wird auf Grund eines anliegenden Überdruckes über ein Steigrohr
13 aus dem Flotationsgefäß 4' nach oben-herausgedrückt.
[0017] In vielen Fällen wird das Verfahren so durchgeführt, dass in einer Stufe nur ein
einziger Durchlauf durch ein Flotationsgefäß erfolgt. Mehrere Flotationsgefäße einer
Flotationsstufe sind dann nicht in Reihe, sondern parallel geschaltet, so dass der
anfallende Flotationsschaum 3 praktisch überall die gleiche Qualität hat. Mit Vorteil
kann ein Teilstrom 3' dieses Schaumes in den Zulauf zum Flotationsgefäß 4 rezirkuliert
werden, was in der Fig. 5 schematisch (Seitenansicht) dargestellt ist. Dabei dickt
sich der nicht rezirkulierte Flotationsschaum ein, was die Rejekt-Aufbereitung und
- Deponie wesentlich erleichtert. Die Menge des rezirkulierten Teilstromes 3' kann
zur Optimierung des Verfahrens so eingestellt werden, dass bei der geforderten Qualität
der Stoffverlust minimal ist. Dazu wird hier das Signal (z.B. der Weißgrad) eines
Qualitätssensors 20 im abfließenden Gutstoff S' an einen Regler 19 übermittelt, der
über ein Stellventil 18 den Teilstrom 3' verändert. Eine Alternative dazu ist die
Regelung der Schaummenge mit Hilfe eines Durchflussmessers 21, kombiniert mit Konsistenzmessung
des Schaumes, bei der wiederum das Stellventil 18 angesteuert wird.
1. Verfahren zur Entfernung von Störstoffen aus einer wässrigen Faserstoffsuspension
(S) unter Verwendung eines aufrecht stehenden Flotationsgefäßes (4, 4'), in dem die
Faserstöffsuspension (S) in einer Stauhöhe (H) über dem Boden des Flotationsgefäßes
(4) aufgestaut wird,
bei dem mit Hilfe von Gasblasen (1) ein in der aufgestauten Faserstoffsuspensiön (S)
gegen das Schwerefeld aufsteigender Blasenstrom (2) gebildet wird,
wobei die Faserstöffsuspension (S) gegen die Steigrichtung des Blasenstromes(2) durch
diesen hindurchgeführt und in gereinigter Form als Gutstoff (S') abgeführt wird, und
wobei die Störstoffe an die Gasblasen (1) angelagert und danach zusammen mit den Gasblasen
(1) in einem verdichteten Flotationsschaum (3) abgeführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der quer zum Blasenstrom (2) liegende Strömungsquerschnitt des Flotationsgefäßes
(4, 4') an mindestens einer Längsseite (5) zu mindestens 80 % geradlinig ist und dass
die Länge (L) der Längsseite (5) mindestens 1,5 Mal, vorzugsweise mindestens 2 Mal,
so groß wie die Breite (B). der Breitseite (6) ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge (L) mindestens 3 Mal so groß ist wie die Breite (B).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Strömungsquerschnitt im Wesentlichen rechteckig ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der hydraulische Durchmesser des Strömungsquerschnittes nicht größer ist als 2,7
m.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffsuspension (S) oberhalb der unteren Hälfte der Stauhöhe (H) zugeführt
wird.
6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffsuspension (S) gleichmäßig über mindestens 80 % des Strömungsquerschnittes
verteilt in das Flotationsgefäß (4, 4') zugeführt wird.
7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei gleich große Flotationsgefäße (4, 4') verwendet werden, die sich
an ihrer Längsseite (5) berühren, und dass sie parallel geschaltetsind.
8. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Flotationsanlage verwendet wird, die überwiegend aus gleich großen Flotationsgefäßen
(4, 4') besteht.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flotationsgefäße (4, 4') an den berührenden Längsseiten (5) offen ausgeführt
sind.
10. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu flotierende Faserstoffsuspension (S) direkt in den aufsteigenden Flotationsschaum
(12) zugegeben wird.
11. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu flotierende Faserstoffsuspension (S) unbelüftet zugegeben wird, und dass unterhalb
der Zugabestelle eine Belüftung erfolgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu flotierende Faserstoffsuspension (S) belüftet zugegeben wird, und dass unterhalb
der Zugabestelle eine Teilbelüftung erfolgt.
13. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Höhe, bei der die Suspension in das Flotationsgefäß (4, 4') eingeführt wird,
einstellbar ist.
14. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Menge der zugeführten Luft einstellbar ist.
15. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teilstrom (3') des Flotationsschaumes (3) in den Zulauf des Flotationsgefäßes
(4, 4') zurückgeführt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Teilstrom (3') geregelt wird.