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(11) | EP 1 489 236 A1 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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| (54) | Schaltungsanordnung zum Betreiben einer berührungslos gesteuerten Sanitäreinrichtung |
| (57) Eine Schaltungsanordnung (1) zum Betreiben einer berührungslos gesteuerten Sanitäreinrichtung
umfasst in an und für sich bekannter Weise einen Anwesenheitsdetektor (5), der in
der Lage ist, die Anwesenheit eines Benutzers in einem Erfassungsbereich zu ermitteln.
Einer Auswertschaltung (2) wird das Ausgangssignal des Anwesenheitsdetektors (5) zugeführt.
Sie enthält einen programmierbaren Prozessor, der wahlweise in einem Energiesparmodus
und in einem Normalmodus betrieben werden kann. Der Prozessor steuert eine Treiberschaltung
an, aus der die Sanitäreinrichtung bestromt wird. Ein Sensor (6), der mit der Auswertschaltung
(2) verbunden ist, mißt die Helligkeit des sichtbaren Lichtes in der Umgebung der
Sanitäreinrichtung. Sinkt die Helligkeit unter einen bestimmten Schwellwert, beispielsweise
in der Nacht oder in unbeleuchteten Räumen, so fallen der Prozessor und mit ihm zumindest
die Treiberschaltung in den Energiesparmodus, so daß die Batterie (4), aus der die
gesamte Schaltungsanordnung (1) betrieben wird, geschont wird. Steigt die Helligkeit
des sichtbaren Umgebungslichtes über einen bestimmten Wert an, so wird der Prozessor
aus dem Energiesparmodus "geweckt" und wechselt in den Normalbetrieb über, in dem
die Treiberschaltung entsprechend den Ausgangssignalen des Anwesenheitsdetektors (5)
angesteuert wird. |
a) einer Batterie;
b) einem Anwesenheitsdetektor, der in der Lage ist, die Anwesenheit eines Benutzers in einem Erfassungsbereich zu erfassen und ein entsprechendes Ausgangssignal zu erzeugen;
c) einer Auswertschaltung, der das Ausgangssignal des Anwesenheitsdetektors zugeführt wird und die umfasst:
ca) einen programmierbaren Prozessor, der wahlweise in einem Energiesparmodus und in einem Normalmodus betrieben werden kann;
cb) eine von dem Prozessor angesteuerte Treiberschaltung, welche die Sanitäreinrichtung bestromt;
d) einem auf Umgebungslicht ansprechenden Sensor, der mit einem Eingang des Prozessors
verbunden ist;
wobei
e) der Prozessor auf ein Signal des Sensors, das eine geringe Intensität des Umgebungslichts anzeigt, in den Energiesparmodus und auf ein Signal des Sensors, das eine größere Intensität des Umgebungslichtes anzeigt, in den Normalmodus gebracht werden kann;
f) der Prozessor so programmiert ist, daß er im Energiesparmodus zumindest die Treiberschaltung
von der Batterie trennt und so einen geringeren Stromverbrauch verursacht.
Bei berührungslos gesteuerten Sanitäreinrichtungen, beispielsweise bei berührungslos
gesteuerten Auslaufarmaturen, Duschen oder Urinalen, besteht der Wunsch, nach Möglichkeit
als Stromquelle eine Batterie oder einen Akkumulator einzusetzen, da dann die Installation
oder auch die Nachrüstung mit geringem Aufwand, ggfs. auch ohne Einschaltung eines
Elektro-Fachmannes, durchgeführt werden kann. Wenn nachfolgend oder in den Ansprüchen
von einer "Batterie" die Rede ist, soll darunter der Einfachheit halber auch ein nachladbarer
Akkumulator mit verstanden werden.
Die Akzeptanz derartiger batteriebetriebener Schaltungsanordnungen steigt um so mehr,
je länger die Schaltungsanordnung ohne Austausch oder Nachladen der Batterie betrieben
werden kann. Es wurden daher bereits vielerlei Anstrengungen unternommen, den elektrischen
Energieverbrauch dieser Schaltungsanordnungen zu senken.
Eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art ist aus der EP 0 724 043 B1 bekannt.
Der Hauptgedanke dieser Druckschrift geht dahin, daß der Hersteller der Sanitäreinrichtung
die zu ihrem Betrieb erforderliche Schaltungsanordnung bei montierter Batterie im
Werk in einen "Schlafzustand", also in den Energiesparmodus versetzt und so verpackt.
Das Eintrittsfenster des Anwesenheitsdetektors, der als Infrarot-Relflektionslichtschranke
ausgebildet ist, wird durch einen Aufkleber verdeckt. In diesem Zustand wird die Sanitäreinrichtung
gelagert und zum Endverbraucher versandt. Das "Aufwecken" der Schaltungsanordnung
in den Normalmodus geschieht mit Hilfe des Anwesenheitsdetektors. Hierzu wird am Aufstellungsort
der Sanitäreinrichtung der Aufkleber vom Eintrittsfenster des Anwesenheitsdetektors
abgezogen. Das nächste Infrarotlichtsignal, das auf den Empfänger des Anwesenheitsdetektors
fällt, "weckt" die Schaltungsanordnung auf, die dann im betriebsbereiten Zustand ist
und in diesem normalerweise auch verbleibt.
Im abschließenden Absatz der Beschreibung der EP 0 724 043 B1 ist auch die Möglichkeit
angesprochen, daß die Auswertschaltung den Energiesparmodus automatisch aktiviert
oder deaktiviert, indem sie die augenblickliche Infrarotlichtstrahlung in der Umgebung
bewertet. Damit ist jedoch eine sinnvolle, optimale Aktivierung bzw. Desaktivierung
des Energiesparmodus nicht möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten
Art so auszugestalten, daß ohne äußeres Zutun in einer dem Gebrauchszweck der Sanitäreinrichtung
angepaßten, sinnvollen Weise der Energiesparmodus so aktiviert und deaktiviert werden
kann, daß eine möglichst große Energieersparnis erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
g) der Sensor für sichtbares Licht empfindlich ist.
a) einer Batterie;
b) einem Anwesenheitsdetektor, der in der Lage ist, die Anwesenheit eines Benutzers in einem Erfassungsbereich zu erfassen und ein entsprechendes Ausgangssignal zu erzeugen;
c) einer Auswertschaltung, der das Ausgangssignal des Anwesenheitsdetektors zugeführt wird und die umfasst:
ca) einen programmierbaren Prozessor, der wahlweise in einem Energiesparmodus und in einem Normalmodus betrieben werden kann;
cb) eine von dem Prozessor angesteuerte Treiberschaltung, welche die Sanitäreinrichtung bestromt;
d) einem auf Umgebungslicht ansprechenden Sensor, der mit einem Eingang des Prozessors
verbunden ist,
wobei
e) der Prozessor auf ein Signal des Sensors, das eine geringe Intensität des Umgebungslichts anzeigt, in den Energiesparmodus und auf ein Signal des Sensors, das eine größere Intensität des Umgebungslichtes anzeigt, in den Normalmodus gebracht werden kann;
f) der Prozessor so programmiert ist, daß er im Energiesparmodus zumindest die Treiberschaltung
von der Batterie trennt und so einen geringeren Stromverbrauch verursacht,
dadurch gekennzeichnet, daß
g) der Sensor (6) für sichtbares Licht empfindlich ist.