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(11) |
EP 1 490 190 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
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Anmeldetag: 04.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2003/000099 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/084697 (16.10.2003 Gazette 2003/42) |
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ÜBERGANGSSCHIENE SOWIE VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG DIESER ÜBERGANGSSCHIENE
PROFILE TRANSITION RAIL AND METHOD FOR PRODUCING SAID RAIL
RAIL DE RACCORDEMENT ET PROCEDE DE REALISATION ASSOCIE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT LV |
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Priorität: |
04.04.2002 AT 5272002
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
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Patentinhaber: |
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- VAE EISENBAHNSYSTEME GMBH
8740 Zeltweg (AT)
- VAE GmbH
1010 Wien (AT)
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Erfinder: |
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- JÄGER, Helmut
A-8740 Zeltweg (AT)
- HÖLZL, Wolfgang
8724 Spielberg/Knittelfeld (AT)
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Vertreter: Haffner, Thomas M. et al |
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Haffner und Keschmann
Patentanwälte OG
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 573 702 US-A- 2 209 725
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DE-C- 617 016 US-B1- 6 398 122
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Übergangsschiene für die Verbindung von Schienen
mit voneinander verschiedenem Schienenquerschnitt sowie auf ein Verfahren zur Herstellung
einer derartigen Übergangsschiene.
[0002] Im modernen Eisenbahnverkehr kommen immer höhere Achslasten zum Einsatz, sodass Belastungsgrenzbereiche
des laufenden Gleises leicht überschritten werden können. Insbesondere in Bereichen
oder Schienenabschnitten, bei welchen die rollende Last sich von einem Schienenprofil
auf ein anderes Schienenprofil bewegt, kommt es im Übergangsbereich zu besonders hohen
Belastungen. Derartige Übergangsbereiche sind nicht nur im Weichenbereich und insbesondere
beim Übergang von Regelschienen auf Federzungen bekannt. Dickstegige unsymmetrische
Schienenprofile, wie sie beispielsweise bei den bekannten Federzungen- und Federschienenweichen
für Eisenbahnen eingesetzt werden, müssen an Schienenprofile mit größerer Höhe angeschlossen
werden. Bei Sanierungsarbeiten an Gleiskörpern kann es aber auch vorkommen, dass ältere
Schienenprofile an modernere Schienenprofile angepasst werden müssen, wobei sich derartige
unterschiedliche Schienenprofile nicht nur in ihrer Höhe sondern auch in der Breite
ihres Fußes voneinander unterscheiden.
[0003] Bei den bekannten Maßnahmen zur Herstellung derartiger Übergangsstücke bzw. Übergangsschienen
wurde beispielsweise in der
DE 828 792 C vorgeschlagen, unsymmetrische dickstegige Schienenprofile in Schienenprofile von
größerer Höhe umzuschmieden, wobei bei diesem bekannten Verfahren die asymmetrischen
dickstegigen Schienenprofile ohne wesentliche Vergrößerung der Profilhöhe in ein zumindest
angenähert symmetrisches Profil umgeschmiedet wurden und in der Folge die Profilhöhe
durch Verformung des Steges durchgeführt wurde.
[0004] Ebenso wie bei der
DE 33 33 700 C wird hier aber das Übergangsstück so ausgebildet, dass sämtliche zu ändernde Parameter
im wesentlichen gleichzeitig verändert werden und über die gleiche Länge des Übergangsschienenstückes
sowohl eine Anpassung der Höhe des Steges als auch des Schienenfußes vorgenommen wurde.
Mit geschmiedeten Formstücken sollte hier auf möglichst kurzer Länge ein Übergang
von einem Schienenprofil in das andere Schienenprofil gewährleistet werden.
[0005] Auch die
EP 1 013 826 geht noch von der Überzeugung aus, dass im Bereich des Überganges von einem Schienenprofil
auf ein weiteres Schienenprofil ein im wesentlichen stetiger Geometrieverlauf erzielt
werden soll, wobei entsprechende Anpassungen in einem anschlussseitigen Endbereich
vorgenommen werden sollen.
[0006] Aus der
US-A-2209725 ist eine Übergangsschiene bekannt geworden, über deren gesamte Länge eine Anpassung
der Schienenfußbreite von einer ersten angeschlossenen Schiene mit breiterem Schienenfuß
an eine weitere angeschlossene Schiene mit einem schmäleren Schienenfuß erfolgt. In
der Mitte der Übergangsschiene ist ein Übergangsbereich vorgesehen, in welchem der
Übergang von der größeren Schienenprofilhöhe der einen Schiene auf die geringere Schienenprofilhöhe
der anderen Schiene erfolgt.
[0007] Aus der DE-C-617 016 ist eine Übergangsschiene bekannt geworden, wobei zur Anpassung
der Höhenabmessungen der Steg des leichteren Profils aufgespalten wird, und räumlich
hiervon getrennt, zur Anpassung der Breitenabmessungen die Fuß- und Kopfbreite des
stärkeren Profils vermindert wird.
[0008] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Übergangsschiene der eingangs genannten Art
zu schaffen, mit welcher es möglich ist, Schienen mit voneinander verschiedenen Schienenquerschnitten
und Schienenprofilen miteinander zu verbinden, welche auch höheren Radlasten ohne
lokale Überbelastung und Spannungsspitzen zulässt und daher in höherem Maße bruchfest
ausgebildet ist als bisher bekannte Übergangsschienen. Zur Lösung dieser Aufgabe weist
dass die Übergangsschiene zwei Übergangsbereiche auf, wobei in einem ersten Übergangsbereich
lediglich das Querschnittsprofil mit der größeren Höhe in eine geringere Profilhöhe
übergehend umgeformt ist und im nachfolgenden zweiten, die geringere Profilhöhe aufweisenden,
Übergangsbereich lediglich der Schienenfuß in Anpassung an das neue Profil des anschließenden
Schienenfußes bearbeitet ist. Im Gegensatz zum Stand der Technik wird erfindungsgemäß
somit vorgeschlagen, die erforderlichen Anpassungen in räumlich voneinander getrennten
Übergangsbereichen gesondert vorzunehmen und in einem ersten Teilbereich lediglich
die Profilhöhe zu verringern und erst in einem räumlich getrennten weiteren Teilbereich
den Schienenfuß an das neue Profil anzupassen. Eine Verringerung der Profilhöhe, wie
sie in besonders einfacher Weise durch Stauchen bzw. Pressen erfolgt, hat naturgemäß
zur Folge, dass andere Dimensionen und insbesondere die Breite des Fußes bei entsprechender
seitlicher Presskraft an den Steg in diesem Teilbereich zunimmt. Dadurch, dass nicht
gleichzeitig in derartigen sich ändernden Teilbereichen weitere Verfahrensschritte
bzw. Formanpassungsschritte vorgenommen werden, hat sich nun überraschenderweise gezeigt,
dass Spannungsspitzen, wie sie bei Ausbildungen, bei welchen eine Höhen- und Fußbreitenprofiländerung
im selben Querschnitt erfolgt, nicht mehr auftreten und dass daher insgesamt die Bruchfestigkeit
einer derartigen Übergangsschiene auch bei extremen Achslasten wesentlich verbessert
werden kann. Dieses überraschende Ergebnis konnte in der Folge in einem rechnerischen
Modell, bei welchem eine Spannungsermittlung durch ein Finite Elemente Modell entsprechend
modelliert wurde, überprüft werden. In diesem rechnerischen Modell wurde die auftretende
Achskraft als Flächenpressung eingeleitet und es konnte gezeigt werden, dass die bei
bekannten Ausbildungen ersichtlichen deutlichen Spannungsspitzen nicht mehr auftreten.
Zwischen den beiden gesondert voneinander an die jeweils neue Geometrie angepassten
Teilbereiche kann bevorzugt auch ein neutraler Zwischenbereich, das heißt ein Bereich
mit gleichbleibender Querschnittsform, vorgesehen werden, sodass zwischen den beiden
Verformungszonen eine weitere Reduzierung der Spannungskonzentration erreicht werden
kann.
[0009] Eine weitere bevorzugte Ausbildung ergibt sich, wenn der zweite Übergangsbereich,
welcher bereits die geringere Profilhöhe aufweist und dessen Schienenfuß in Anpassung
an das neue Profil des anschließenden Schienenfuß bearbeitet ist, dem freien Ende
der Übergangsschiene näher angeordnet ist als der erste Übergangsbereich. An dem freien
Ende der Übergangsschiene erfolgt die Verschweißung mit der die geringere Profilhöhe
und den geänderten Schienenfuß aufweisende Anschlußschiene, wobei dadurch, dass der
zweite, lediglich mechanisch bearbeitete Übergangsbereich der Schweißstelle näher
angeordnet ist, Spannungskonzentrationen, wie sie unter Umständen im ersten, durch
Umformung gebildeten Übergangsbereich, auftreten, von der Schweißstelle ferngehalten
werden können.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer derartigen Übergangsschiene
ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsschiene zunächst erwärmt
und in eine Pressform eingebracht wird, worauf die Schiene im Stegbereich umgeformt
und in der Profilhöhenrichtung gepresst wird und dass anschließend an die vollständige
Umformung der Schienenfuß mechanisch bearbeitet wird. Dadurch, dass in einem ersten
Verfahrensschritt nach einem Erwärmen lediglich eine Pressung erfolgt, gelingt es,
die Übergangsschiene auf die gewünschte Profilhöhe zu verformen, wobei dadurch, dass
eine Pressform zum Einsatz gelangt, auch die Stegbreite auf das gewünschte Maß gebracht
bzw. auf dem gewünschten Maß gehalten werden kann. Erst im Anschluss an eine derartige
vollständige Umformung, welche sich naturgemäß über eine bestimmte axiale Länge der
Übergangsschiene erstreckt, wird die zweite Anpassung vorgenommen, wobei anschließend
der Schienenfuß mechanisch bearbeitet wird. In vorteilhafter Weise wird hierbei der
Schienenfuß anschließend spanabhebend bearbeitet, wodurch es gleichzeitig gelingt,
den Übergang von einem breiteren auf einen schmäleren Schienenfuß mit einer entsprechenden
Verrundung unter Einhaltung von definierten Radien vorzunehmen. Mit Vorteil ist hierbei
die Ausbildung so getroffen, dass der Übergangsbereich des Schienenfußes, in welchem
die Breite des Schienenfußes zu- oder abnimmt, in der Draufsicht verrundet ausgebildet
ist, wodurch die Gefahr von Rissen in diesem Übergangsbereich weiter herabgesetzt
wird.
[0011] Die Erfindung erlaubt es, entsprechende Übergangsschienenstücke gesondert von beiden
Schienen auszubilden, wobei ein derartiges Übergangsstück werkseitig in besonders
einfacher Weise mittels Abbrennstumpfschweißens mit einem Anschlussschienenstück mit
dem geänderten Schienenprofil verbunden werden kann, sodass in der Folge der Einbau
in das Geleise weiter vereinfacht wird und weitere Schweißvorgänge den Bereich der
Übergangsschiene in keiner Weise mehr beeinträchtigen.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 eine Seitenansicht auf
einen Schienenverlauf mit eingebautem Übergangsstück, Fig.2 eine Draufsicht auf die
Darstellung nach Fig.1, Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III/III der Fig.1, Fig.4
eine Schnitt nach der Linie IV/IV der Fig.1 und Fig.5 einen Schnitt nach der Linie
V/V der Fig.1.
[0013] In Fig.1 ist mit 1 eine Übergangsschiene bezeichnet, welche ausgehend von einem Regelschienenprofil
2 einen Übergang zu einem weiteren Schienenprofil 3 ermöglicht. Die Übergangsschiene
1 ist mit der Regelschiene mit geänderter Profilhöhe 3 mittels Schweißen verbunden,
wobei die entsprechende Schweißnaht mit 4 bezeichnet ist. Der Übergangsschienenbereich
1 weist Abschnitte a, b und c auf, wobei der Abschnitt a bereits auf geringere Profilhöhe
gepresst wurde und lediglich im Schienenfußbereich bearbeitet wurde. Wie insbesondere
aus Fig.2 ersichtlich, erfolgt diese Bearbeitung durch spanabhebendes Bearbeiten des
Schienenfußes mit einem Verrundungsradius r = 120 - 150. Der Bereich b ist bei der
Ausbildung nach Fig.1 und 2 als im wesentlichen neutraler Bereich ausgebildet, bei
welchem der Schienenfuß in seiner Breite noch nicht bearbeitet wurde und lediglich
die Profilhöhe durch Umschmieden bzw. Pressen an die neuen Gegebenheiten angepaßt
wurde. Im der Regelschiene 2 benachbarten ersten Teilbereich c der Übergangsschiene
erfolgt dieser Schmiede- bzw. Pressvorgang, bei welchem, wie sich insbesondere aus
den Querschnitten nach den Fig.3, 4 und 5 ergibt, gleichzeitig Presskräfte in Höhenrichtung
und quer zum Steg zum Einsatz gelangen.
[0014] In Fig.3 ist das endgültige Anschlussprofil mit der geänderten Schienenhöhe und der
geänderten Stegbreite, welches dem Schienenabschnitt 3 entspricht, ersichtlich. Diese
dem Schnitt nach Linie III/III der Fig.1 entsprechende Profilform entspricht somit
dem Profil, welches mit der Übergangsschiene verschweißt werden kann. Im Bereich der
Übergangsschiene selbst wurde der Schnitt IV/IV gelegt, welcher in Fig.4 dargestellt
ist. Bei dieser Darstellung ist ersichtlich, dass lediglich der Schienenfuß von seiner
Sollbreite verschieden ist und in der Folge noch auf die Sollbreite spanabhebend abgenommen
werden muss. Das Ausgangsprofil entsprechend der Schiene 2 zeichnet sich durch wesentlich
breitere Schienenstege und größere Profilhöhe aus. Dieses Ausgangsprofil entspricht
dem Schnitt nach der Linie V/V und ist in Fig.5 ersichtlich. Beim Vergleich der Profile
nach Fig.3, 4 und 5 ist unmittelbar ersichtlich, dass das Kopfprofil im Bereich der
Übergangsschiene und zwischen den beiden miteinander verbundenen Schienen keinerlei
Veränderungen erfährt. Der Steg ist beim Übergang von der Schiene 2 auf die Schiene
3 geringfügig schmäler geworden, woraus ersichtlich ist, dass im Zusammenhang mit
der Verformung der Schiene mit dem Profil nach Fig.5 in eine Schiene mit dem Profil
nach Fig.4 nicht nur Kräfte in Höhenrichtung zur Stauchung der Profilhöhe sondern
gleichzeitig auch seitliche Presskräfte aufgewandt wurden, um die Stegbreite entsprechend
zu begrenzen. Bei einem derartigen Verformungsschritt ändert sich naturgemäß der Bereich
des Schienenfußes und die endgültige Bearbeitung des Schienenfußes erfolgt in einem
Teilbereich der Länge der Übergangsschiene, bei welchem die Schrniedeverformung bzw.
die Pressverformung bereits abgeschlossen ist, und im Anschluss an einen derartigen
Teilbereich.
1. Übergangsschiene für die Verbindung von Schienen mit voneinander verschiedenem Schienenquerschnitt,
wobei die Übergangsschiene (1) zwei Übergangsbereiche (a,c) aufweist, in einem ersten
Übergangsbereich (c) lediglich das Querschnittsprofil mit der größeren Höhe in eine
geringere Profilhöhe übergehend umgeformt ist und im nachfolgenden zweiten, die geringere
Profilhöhe aufweisenden, Übergangsbereich (a) lediglich der Schienenfuß in Anpassung
an das neue Profil des anschließenden Schienenfußes bearbeitet ist.
2. Übergangsschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Übergangsbereich (a) dem freien Ende der Übergangsschiene (1) näher angeordnet
ist als der erste Übergangsbereich (c).
3. Übergangsschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten (c) und dem zweiten Übergangsbereich (a) ein Bereich (b) mit
gleichbleibender Querschnittsform angeordnet ist.
4. Verfahren zur Herstellung einer Übergangsschiene nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsschiene zunächst erwärmt und in eine Pressform eingebracht wird, worauf
die Schiene im Stegbereich umgeformt und in der Profilhöhenrichtung gepresst wird
und dass anschließend an die vollständige Umformung der Schienenfuß mechanisch bearbeitet
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienenfuß spanabhebend bearbeitet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Übergangsbereich des Schienenfußes, in welchem die Breite des Schienenfußes
abnimmt, in der Draufsicht verrundet ausgebildet ist.
1. A transition rail for the connection of rails having different rail cross sections,
whereby the transition rail (1) comprises two transition zones (a,c), in a first transition
zone (c) the larger-height cross-sectional profile is reshaped to transition into
a smaller profile height and in the following, second transition zone (a) having the
smaller profile height the rail foot is worked to match the new profile of the consecutive
rail foot.
2. A transition rail according to claim 1, characterized in that the second transition zone (a) is arranged closer to the free end of the transition
rail (1) than the first transition zone (c).
3. A transition rail according to claim 1 or 2, characterized in that a zone (b) of constant cross-sectional shape is arranged between the first transition
zone (c) and the second transition zone (a).
4. A method for producing a transition rail according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the transition rail is at first heated and introduced into a press mold, whereupon
the rail is reshaped in the web region and pressed in the direction of the profile
height, and that the rail foot is mechanically worked following complete reshaping.
5. A method according to claim 4, characterized in that the rail foot is machined.
6. A method according to claim 4 or 5, characterized in that the second transition zone of the rail foot, in which the width of the rail foot
decreases, is designed to be rounded in top view.
1. Rail de transition pour l'assemblage de rails ayant des sections de rail différentes,
lequel rail de transition (1) présente deux zones de transition (a, c), la forme du
profil en section d'une première zone de transition (c) ayant une plus grande hauteur
étant modifiée jusqu'à une hauteur de profil plus petite et la deuxième zone de transition
(a) suivante, qui a une plus petite hauteur de profil, présentant un pied de rail
travaillé pour l'adapter au nouveau profil du pied de rail qui s'y raccorde.
2. Rail de transition selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième zone de transition (a) est plus proche de l'extrémité libre du rail de
transition (1) que la première zone de transition (c).
3. Rail de transition selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu entre la première zone de transition (c) et la deuxième (a) une zone
(b) ayant une forme en section constante.
4. Procédé pour la fabrication d'un rail de transition selon la revendication 1, 2 ou
3, caractérisé en ce que le rail de transition est d'abord chauffé et introduit dans un moule de presse, après
quoi le rail est déformé au niveau de l'âme et pressé dans le sens de la hauteur du
profilé, et en ce que le pied du rail est usiné mécaniquement après le formage complet.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le pied du rail est usiné par enlèvement de matière.
6. Procédé selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la deuxième zone de transition du pied du rail, dans laquelle la largeur du pied
du rail diminue, a une forme arrondie en vue de dessus.

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