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EP 1 490 554 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.2010 Patentblatt 2010/41 |
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Anmeldetag: 02.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/003428 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/083216 (09.10.2003 Gazette 2003/41) |
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VERANKERUNGSVORRICHTUNG FÜR EIN KORROSIONSGESCHÜTZTES ZUGGLIED, INSBESONDERE SCHRÄGSEIL
FÜR EINE SCHRÄGSEILBRÜCKE
ANCHORING DEVICE FOR A CORROSION-PROTECTED TRACTIVE MEMBER, IN PARTICULAR AN OBLIQUE
CABLE FOR A CABLE-STAYED BRIDGE
DISPOSITIF D'ANCRAGE POUR UN ELEMENT DE TRACTION PROTEGE CONTRE LA CORROSION, NOTAMMENT
UN CABLE INCLINE DE PONT HAUBANE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
03.04.2002 DE 20205149 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
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Patentinhaber: Dywidag-Systems International GmbH |
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85609 Aschheim (DE) |
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Erfinder: |
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- NÜTZEL, Oswald
81929 München (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Möll, Bitterich & Dr. Keller |
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Westring 17 76829 Landau 76829 Landau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 323 285 DE-A- 3 644 551 DE-A- 4 118 897
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WO-A-01/20098 DE-A- 3 831 518 US-A- 4 878 327
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet:
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verankerungsvorrichtung für ein korrosionsgeschütztes
Zugglied, insbesondere ein Schrägseil für eine Schrägseilbrücke aus einer Mehrzahl
von innerhalb einer rohrförmigen Umhüllung angeordneten Zugelementen wie Stahlstäben,
- drähten oder -litzen, die ihrerseits von Korrosionsschutzmasse umgeben und in je
einer Umhüllung aus Kunststoff angeordnet sind, wobei die Verankerungsvorrichtung
jeweils einen mit Bohrungen für den Durchtritt der Zugelemente versehenen Ankerkörper
aufweist und wobei an der der Luftseite abgewandten Seite des Ankerkörpers mindestens
eine von den Zugelementen durchsetzte Dichtungsscheibe anliegt, der eine als Abstandhalter
für die Einzelelemente dienende Lochscheibe nachgeordnet ist.
Stand der Technik:
[0002] Bei Zuggliedern dieser Art werden als Zugelemente vielfach sogenannte Monolitzen
verwendet, d. h. Litzen aus sieben Stahldrähten, die jeweils in einer Umhüllung aus
Kunststoff, z. B. Polyäthylen, angeordnet und von einer die Zwickel zwischen den Drähten
und den Ringraum zwischen Litze und Umhüllung ausfüllenden Korrosionsschutzmasse,
z. B. Fett, umgeben sind. Die Verankerungen der Litzen bestehen meist aus Ankerscheiben
aus Stahl mit konischen, anschließend zylindrischen Bohrungen, durch welche die Litzen
hindurchgesteckt und in denen sie mittels mehrteiliger Ringkeile verankert werden.
Zur Verankerung der Litzen ist es in jedem Fall notwendig, die Litzen im Bereich der
Verankerungen durch Entfernung der Umhüllungen freizulegen, damit die Verankerungskeile
unmittelbar an den Litzen angreifen können.
[0003] Bei einer bekannten Verankerungsvorrichtung dieser Art enden die Umhüllungen in einem
mit Korrosionsschutzmasse gefüllten Ankertopf, der in seinem Boden eine der Anzahl
der Litzen entsprechende Anzahl von Durchbrechungen aufweist, durch welche die Litzen
mit ihren Umhüllungen hindurchgeführt sind (
DE-A-37 34 954). Eine Dichtung ist nicht vorgesehen, da der Hohlraum außerhalb des Ankertopfes und
innerhalb des Ankerrohres mit Zementmörtel ausgefüllt ist.
[0004] Um den mit Korrosionsschutzmasse auszufüllenden Hohlraum im Verankerungsbereich möglichst
dicht gegenüber dem Hohlraum im freien Bereich des Zugglieds abzuschließen, wenn dieser
nicht mit erhärtendem Material, wie zum Beispiel Zementmörtel ausgefüllt wird, ist
es auch bekannt, an der der Luftseite abgewandten Seite der Ankerscheibe eine Dichtungsscheibe
aus einem elastisch verformbaren Material z. B. Neoprene, anzuordnen (
EP 0 703 326 B1). Die einzelnen Litzen werden mit ihren Umhüllungen durch eine als Abstandhalter
dienende Lochscheibe und die Dichtungsscheibe hindurch an die Ankerscheibe heran-
bzw. in diese hineingeführt, so dass die die Litzen innerhalb ihrer Umhüllung umgebende
Korrosionsschutzmasse unmittelbar an das die Bohrungen in der Ankerscheibe ausfüllende
Material anschließt.
[0005] Mittels Schraubenbolzen, welche die Ankerscheibe, die Dichtungsscheibe und die der
Dichtungsscheibe nachgeordnete Lochscheibe durchsetzen, wird über die Lochscheibe
auf die Dichtungsscheibe ein Flächendruck aufgebracht, der aufgrund der resultierenden
Querdehnung der Dichtungsscheibe die Abdichtung des Hohlraums gegenüber den Umhüllungen
der Litzen bewirkt.
[0006] Bei dieser Anordnung wird nicht nur die Dichtungsscheibe, sondern auch die aus Kunststoff
bestehende Lochscheibe zusammengedrückt; es entsteht ein dreidimensionaler Spannungszustand,
infolgedessen sich die Dichtungsscheibe in Querrichtung plastisch verformt und die
Litzen fest umschließt. Durch die Stauchung der Dichtungsscheibe und den damit verbundenen
Verschiebeweg ändert zugleich die Lochscheibe ihre Lage in Richtung auf die Ankerscheibe;
damit verlagert sich auch der Umlenkpunkt der Litzen, die aus der zur Verankerung
hin aufgespreizten Lage wieder in eine parallele Lage gebracht werden müssen.
[0007] Um im Schadensfall einzelne Litzen auszutauschen, muß deren Spannkraft nachgelassen
werden. Vor dem Lösen der Ringkeile der Litzen müssen die Schraubenbolzen gelöst werden,
welche Lochscheibe, Dichtungsscheibe und Ankerscheibe zusammenpressen. Aufgrund der
eingetretenen Verformungen in Querrichtung zum einen und der auf die Lochscheibe wirkenden
Umlenkkräfte der Litzen zum anderen, aber auch infolge altersbedingten Kriechens des
Kunststoffs, kann die Lochscheibe nach dem Lösen der Schraubenbolzen, wenn der Flächendruck
auf die Scheiben nachläßt, nicht ohne zusätzlichen Kraftaufwand in ihre ursprüngliche
Lage zurückkehren; dies um so weniger, als die rohrförmige Umhüllung in dem an die
Ankerscheibe anschließenden Bereich hier aus einem entsprechend der Spreizung der
Litzen zur Ankerscheibe hin konisch ausgebildeten Ankerrohr besteht. Zum Austausch
einzelner Litzen muß daher die gesamte Ankerscheibe gelöst werden, da ansonsten die
Gefahr besteht, dass beim Ziehen der Litzen die verformte Dichtungsscheibe beschädigt
wird.
[0008] Das gleiche Dichtungsprinzip ist in der
EP-A-0 323 285 beschrieben, wo eine elastische Dichtungsscheibe zwischen zwei Druckplatten axial
gestaucht wird, um durch die damit bewirkte Querdehnung der Dichtungsscheibe einen
dichten Anschluss zu den einzelnen Zugelementen und einer den Verankerungsbereich
umgreifenden Buchse herzustellen. Dabei sind die einzelnen Zugelemente ausgehend von
einem Spreizelement mit divergierendem Verlauf durch die Dichtungsscheibe und die
Druckplatten hindurchgeführt, bevor sie in einem Verankerungskörper mit Hilfe von
Spannkeilen verankert sind. Wie schon zuvor beschrieben, führt diese konstruktive
Ausbildung der Abdichtung im Verankerungsbereich zu einer Behinderung der Rückverformung
der Dichtungsscheibe, was im Weiteren den Austausch einzelner Litzen erheblich erschwert.
Darstellung der Erfindung:
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfachere und wirtschaftlichere Möglichkeit für
eine Abdichtung des Verankerungsbereiches eines derartigen Zugglieds zu schaffen,
die das Aufatmen der Dichtungsscheiben ohne zusätzlichen Kraftaufwand und damit einen
einfacheren Austausch einzelner Litzen ermöglicht.
[0010] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Der Vorteil der Erfindung besteht vor allem darin, dass die Dichtungsscheiben mittels
einer zusätzlich angeordneten Druckplatte zusammengepresst und so in einen dreidimensionalen
Spannungszustand versetzt werden. Wenn die nachgeordnete Lochscheibe dann im Verankerungskörper
arretiert wird, bleibt die Lage der Litzen auch beim Zusammendrücken und Stauchen
der Dichtungsscheiben unverändert parallel. Nach dem Lösen der Schraubenbolzen, die
die Druckplatte, die Dichtungsscheiben und die Ankerscheibe durchsetzen, können die
Dichtungsscheiben dank der zylindrischen Form des Ankerrohres ungehindert den elastischen
Dehnweg zurücklegen und in ihre ursprüngliche Position zurückkehren, so dass die Litzen
einzeln ausgetauscht werden können ohne die Dichtungsscheiben zu beschädigen und ohne
die gesamten Keilverankerungen lösen zu müssen.
[0013] Kurze Beschreibung der Zeichnung:
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch den Verankerungsbereich eines erfindungsgemäßen Zuggliedes
vor dem Zusammenpressen der Dichtungsscheiben,
- Fig. 2
- den Längsschnitt gemäß Fig. 1 nach dem Zusammenpressen der Dichtungsscheiben und
- Fig. 3
- das Detail I aus Fig. 2 in größerem Maßstab.
[0014] In der Fig. 1 und 2 ist jeweils der Verankerungsbereich eines erfindungsgemäßen Zugglieds
1, zum Beispiel eines Schrägseils für eine Schrägseilbrücke, in zwei verschiedenen
Betriebszuständen dargestellt.
[0015] Das in einer erfindungsgemäß ausgebildeten Verankerungsvorrichtung 1 verankerte Zugglied
besteht aus einer Anzahl von einzelnen Zugelementen 2. Die Zugelemente 2 bestehen
ihrerseits aus Stahldrahtlitzen 3, die zum Korrosionsschutz mit Umhüllungen aus Kunststoff,
zum Beispiel Hüllschläuchen versehen sind. Die Litzen 3 sind mittels mehrteiliger
Ringkeile 4 in zunächst konischen, dann zylindrischen Bohrungen 5 in einem Ankerkörper
6 aus Stahl verankert.
[0016] Anschließend an die Ringteile 4 sind im zylindrischen Bereich der Bohrungen 5 Buchsen
7 angeordnet, an welche die im Verankerungsbereich entfernten Umhüllungen der Litzen
3 anstoßen und die somit einen Schlupf der Umhüllungen beim Spannen der Litzen 3 verhindern.
Der Ankerkörper 6, der mit einem durchgängigen Außengewinde versehen ist, stützt sich
über einen mit einem entsprechenden Innengewinde versehenen Gewindering 8 gegen eine
Widerlagerplatte 9 aus Stahl ab, die an einem Betonbauteil 18 anliegt und in diesem
gewissermaßen das Endstück der rohrförmigen Umhüllung 10 des Zugglieds 1 bildet.
[0017] An den Ankerkörper 6 ist auf der Bauwerksseite ein zylindrisches Ankerrohr 11 angeschweißt,
innerhalb dessen - ausgehend von der Luftseite in Richtung zur Bauwerksseite - aufeinanderfolgend
Dichtungsscheiben 12, eine Druckplatte 13 sowie darauffolgend als Abstandhalter für
die Zugelemente 2 eine Kombination aus zwei Stützscheiben 14 und einer zwischen diesen
liegenden Lochscheibe 15 angeordnet sind. Während die Dichtungsscheiben 12 aus einem
elastisch verformbaren Material, zum Beispiel Neoprene, und die Lochscheibe 15 aus
Kunststoff, zum Beispiel PE, bestehen, sind die Druckplatte 13 und die Stützscheiben
14 Stahlplatten.
[0018] Zur Luftseite hin sind die Ringkeile 4 zusätzlich mittels einer Keilsicherungsplatte
16 gesichert, die eine der Anzahl und dem Durchmesser der Litzen 3 entsprechende Anzahl
von Bohrungen enthält. Schraubenbolzen 17 durchsetzen die Keilsicherungsplatte 16,
den Ankerkörper 6 sowie die Dichtungsscheiben 12 und die Druckplatte 13. Durch Anziehen
der Schrauben 17 von der Luftseite her werden die Dichtungsscheiben 12 zusammengepresst,
wodurch sie sich in Querrichtung ausdehnen und die Zugelemente 2 fest umschließen.
Dadurch wird der Verankerungsbereich des Zugglieds 1 gegen die Bauwerksseite abgedichtet.
[0019] Innerhalb der Umhüllung 10 etwa auftretendes Kondenswasser kann über eine Öffnung
19 abgeleitet werden.
[0020] Die Lochscheibe 15, die aus Polyäthylen besteht, dient als Abstandhalter der einzelnen
Zugelemente 2 untereinander. Die Stützscheiben 14, welche die Lochscheibe 15 zwischen
sich einschließen, verhindern das alterungsbedingte Kriechen der Lochscheibe 15 infolge
der nach innen gerichteten Umlenkkräfte infolge der Spreizung der Zugelemente 2. Die
Kombination aus der Lochscheibe 15 und den beiden Stützscheiben 14, die durch Schraubenbolzen
22 zusammengehalten ist, ist innerhalb des Rohrs 11 mittels Nocken 20 arretiert.
[0021] Fig. 2 zeigt den anhand Fig. 1 im Einbauzustand schon erläuterten Verankerungsbereich
des Zugglieds mit den Dichtungsscheiben 12 im gestauchten Zustand. Dadurch, dass die
Druckplatte 13 in dem zylindrischen Ankerrohr 11 frei verschieblich ist und die Kombination
aus den Stützscheiben 14 mit der dazwischenliegenden Lochscheibe 15 durch die Nocken
20 arretiert ist, entsteht nach Anziehen der Schraubenbolzen 17 im Ankerrohr 11 ein
Zwischenraum 21 entsprechend dem elastischen Dehnweg des Materials der Dichtungsscheiben
12. Um diesen Dehnweg können die Dichtungsscheiben 12 nach Lösen der Schraubenbolzen
"aufatmen". Dadurch wird die enge Umschließung der einzelnen Zugelemente 2 durch die
Dichtungsscheiben 12 gelockert, so dass einzelne der Zugelemente 2 ausgetauscht werden
können.
[0022] In Fig. 3 ist das Detail I aus Fig. 2 in größerem Maßstab dargestellt. Hier ist insbesondere
einer der gegen die Druckplatte 13 wirkenden und die Dichtungsscheiben 12 zusammenpressenden
Schraubenbolzen 17 erkennbar, weiter auch die Schraubenbolzen 22, welche die Kombination
aus den Stützscheiben 14 und der zwischengeschalteten Lochscheibe 15 zusammenhalten.
Erkennbar sind auch die beiden gegenüber dem zylindrischen Ankerrohr 11 fixierten
Nocken 20, zum Beispiel in Form von Madenschrauben, zwischen denen die Kombination
aus Stützscheiben 14 und Lochscheibe 15 in ihrer Lage arretiert ist. Deutlich erkennbar
ist auch der durch elastische Verformung der Dichtungsscheiben 12 entstandene Hohlraum
21, in dem diese im Bedarfsfall nach Lösen der Schraubenbolzen 17 aufatmen können.
1. Verankerungsvorrichtung für ein korrosionsgeschütztes Zugglied,
insbesondere Schrägseil für eine Schrägseilbrücke,
aus einer Mehrzahl von innerhalb einer rohrförmigen Umhüllung angeordneten Zugelementen
(2) wie Stahlstäben, -drähten oder -litzen,
die ihrerseits von Korrosionsschutzmasse umgeben, in je einer Umhüllung aus Kunststoff
angeordnet sind,
wobei die Verankerungsvorrichtung (1) einen mit Bohrungen (6) für den Durchtritt der
Zugelemente (2) versehenen Ankerkörper (6) aufweist und
wobei an der der Luftseite abgewandten Seite des Ankerkörpers (6) mindestens eine
zur Durchführung der Zugelemente (2) geeignete Dichtungsscheibe (12) anliegt, der
eine mit Bohrungen versehene, als Abstandhalter für die Zugelemente (2) dienende Lochscheibe
(15) nachgeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (5) im Ankerkörper (6) zur parallelen Führung der Zugelemente (2) entsprechend
den Bohrungen in der Lochscheibe (15) angeordnet sind und
die mindestens eine Dichtungsscheibe (12) mittels einer zwischen dieser und der Lochscheibe
(15) angeordneten Druckplatte (13) gegen den Ankerkörper (6) anpressbar ist.
2. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Dichtungsscheibe (12) aus einem elastisch verformbaren Material
besteht und mittels diese sowie die Druckplatte (13) und den Ankerkörper (6) durchsetzende
Schraubenbolzen (17) zusammenpressbar ist.
3. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmige Umhüllung in dem an den Ankerkörper (6) anschließenden Bereich aus
einem zylindrischen Ankerrohr (11) besteht.
4. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerrohr (11) ein Stahlrohr ist und mit dem Ankerkörper (6) zum Beispiel durch
Verschweißen verbunden ist.
5. Verankerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochscheibe (15) gegenüber dem Ankerrohr (11) gegen Längsverschiebung arretierbar
ist.
6. Verankerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Seite der Lochscheibe (15) mit entsprechenden Bohrungen versehene
Stützscheiben (14) anliegen, von denen mindestens eine gegenüber dem Ankerrohr (11)
abstützbar ist.
7. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten der Lochscheibe (15) Stützscheiben (14) anliegen und die Lochscheibe
(15) mittels diese sowie die Stützscheiben (14) durchsetzender Schraubenbolzen (22)
zusammenpressbar ist.
8. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombination aus Lochscheibe (15) und Stützscheiben (14) zwischen aus der Wandung
des Ankerrohrs (11) nach innen aufragenden Nocken (20) gegen Längsverschiebungen arretierbar
ist.
1. An anchoring device for a corrosion-protected tension member, in particular a stay
cable for a stay cable bridge, comprising a plurality of tension elements (2), such
as steel rods, wires or strands, which are arranged inside a tubular sheathing and
which in turn are surrounded by corrosion-protection material and are arranged in
a respective sheathing of plastics material,
wherein the anchoring device (1) has an anchor body (6) provided with bores (5) for
the passage of the tension elements (2) and
wherein at least one sealing plate (12), which is suitable for the passage of the
tension elements, abuts against the side of the anchor body (6) remote from the exterior,
and downstream of which is arranged a perforated plate (15) provided with bores and
serving as a spacer for the tension elements (2), characterised in that
the bores (5) in the anchor body (6) are arranged for parallel guidance of the tension
elements (2) corresponding to the bores in the perforated plate (15) and the at least
one sealing plate (12) can be pressed against the anchor body (6) by means of a pressure
plate (13) disposed between the sealing plate and the perforated plate (15).
2. An anchoring device according to Claim 1, characterised in that the at least one sealing plate (12) consists of an elastically deformable material
and can be compressed by means of bolts (17) passing through it and through the pressure
plate (13) and the anchor body (6).
3. An anchoring device according to Claim 1 or 2, characterised in that, in the region adjoining the anchor body (6), the tubular sheathing comprises a cylindrical
anchor tube (11).
4. An anchoring device according to Claim 3, characterised in that the anchor tube (11) is a steel tube and is connected to the anchor body (6), for
example by welding.
5. An anchoring device according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the perforated plate (15) can be locked against longitudinal displacement relative
to the anchor tube (11).
6. An anchoring device according to any one of Claim 1 to 5, characterised in that support plates (14) provided with corresponding bores abut against at least one side
of the perforated plate (15), at least one of which can be braced with respect to
the anchor tube (11)
7. An anchoring device according to Claim 6, characterised in that support plates (14) abut against both sides of the perforated plate (15) and the
perforated plate (15) can be compressed by means of bolts (22) passing through it
and through the support plates (14).
8. An anchoring device according to Claim 7, characterised in that the combination of perforated plate (15) and support plates (14) can be locked against
longitudinal displacement between cams (20) protruding inwards from the wall of the
anchor tube (11).
1. Dispositif d'ancrage pour un organe de traction protégé contre la corrosion, notamment
un câble incliné de pont haubané, constitué d'une pluralité d'éléments de traction
(2) disposés à l'intérieur d'une enveloppe tubulaire, tels que des barres, fils ou
torons d'acier, qui sont eux-mêmes disposés chacun dans une gaine en matière plastique
en étant enrobés d'une substance anticorrosive,
sachant que le dispositif d'ancrage (1) présente un corps d'ancrage (6) pourvu de
perçages (5) pour le passage des éléments de traction (2),
et sachant qu'au moins un disque d'étanchéité (12) apte à laisser passer les éléments
de traction (2) s'applique contre le côté du corps d'ancrage (6) qui est opposé au
côté exposé, disque qui est suivi d'un disque perforé (15) pourvu de perçages, servant
d'écarteur pour les éléments de traction (2),
caractérisé en ce que les perçages (5) dans le corps d'ancrage (6) sont disposés en correspondance avec
les perçages dans le disque perforé (15) pour le guidage parallèle des éléments de
traction (2), et le disque d'étanchéité au moins unique (12) peut être pressé contre
le corps d'ancrage (6) au moyen d'une plaque de pression (13) disposée entre ce disque
et le disque perforé (15).
2. Dispositif d'ancrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le disque d'étanchéité au moins unique (12) est constitué d'un matériau élastiquement
déformable, et il peut être comprimé au moyen de boulons filetés (17) qui traversent
ce disque ainsi que la plaque de pression (13) et le corps d'ancrage (6).
3. Dispositif d'ancrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'enveloppe tubulaire consiste, dans la région se raccordant au corps d'ancrage (6),
en un tube d'ancrage cylindrique (11).
4. Dispositif d'ancrage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le tube d'ancrage (11) est un tube d'acier, et il est assemblé au corps d'ancrage
(6) par soudage par exemple.
5. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le disque perforé (15) peut être bloqué en déplacement longitudinal par rapport au
tube d'ancrage (11).
6. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des disques de soutien (14) dotés de perçages correspondants s'appliquent contre
au moins un côté du disque perforé (15), au moins un de ces disques pouvant être soutenu
par rapport au tube d'ancrage (11).
7. Dispositif d'ancrage selon la revendication 6, caractérisé en ce que des disques de soutien (14) s'appliquent contre les deux côtés du disque perforé
(15), et le disque perforé (15) peut être comprimé au moyen de boulons filetés (22)
qui traversent ce disque ainsi que les disques de soutien (14).
8. Dispositif d'ancrage selon la revendication 7, caractérisé en ce que la combinaison du disque perforé (15) et des disques de soutien (14) peut être bloquée
en déplacement longitudinal entre des ergots (20) qui se dressent vers l'intérieur
à partir de la paroi du tube d'ancrage (11).
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