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(11) |
EP 1 490 559 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
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Anmeldetag: 25.03.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/003330 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/080953 (02.10.2003 Gazette 2003/40) |
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MAUERSTEINSATZ
BRICK KIT
ENSEMBLE D'ELEMENTS DE CONSTRUCTION DE TYPE BRIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
| (73) |
Patentinhaber: Geiger, Peter |
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92318 Neumarkt (DE) |
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Erfinder: |
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- Geiger, Peter
92318 Neumarkt (DE)
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Vertreter: Lösch, Christoph Ludwig Klaus |
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Äussere Bayreuther Straße 230 90411 Nürnberg 90411 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 150 874 DE-U- 20 000 821 GB-A- 2 185 276
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DE-A- 19 848 534 GB-A- 2 152 968 US-A- 5 588 262
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Mauersteinsatz mit einer Anzahl im wesentlichen prismatischen
Steinkörpern aus Betonwerkstoff und Verfahren zum Herstellen der Steinkörper.
[0002] Es ist bekannt durch Aufeinanderanordnen von prismatischen Mauersteinen Mauerwerk
zu bilden, wobei zur Fixierung der Mauersteine aneinander Mörtelmassen oder Kleber
zwischen diesen Anwendung finden. Abgesehen davon, daß die Ausrichtung der Mauersteine
und die Beibehaltung der Ausrichtung vielfach Schwierigkeiten bereitet, ist auch das
Einbringen von Mörtelmassen oder Kleber zwischen den Verbindungsflächen schwierig
und zeitaufwendig. Schließlich erschweren mögliche Verschiebebewegungen der Mauersteine
zueinander eine exakt definierte Aufrichtung von Mauerwerken.
[0003] GB 2 185 276 A offenbart einen Mauersteinsatz mit einer Anzahl von Steinkörpern aus Betonwerkstoff.
Die Steinkörper weisen symmetrisch mittig oberseitig eine Ausmuldung und unterseitig
eine Einmuldung auf. Die Aus- und Einmuldungen sind mit annähernd gleichen Formgebungen
und Massen ausgebildet. Aufeinander gestellte Steinkörper sind durch Ineinandergreifen
der Aus- und Einmuldungen zueinander justier- und/oder miteinander fixierbar.
[0004] DE 198 48 534 A1 beschreibt einen mörtelfreien Steinsatz mit einer Anzahl von Steinkörpern. Die Steinkörper
weisen symmetrisch mittig oberseitig eine Ausmuldung und unterseitig eine Einmuldung
auf. Die Aus- und Einmuldungen sind mit annähernd gleichen Formgebungen und Massen
ausgebildet. Aufeinander gestellte Steinkörper sind durch Ineinandergreifen der Aus-
und Einmuldungen miteinander fixierbar.
[0005] Die Erfindung hat zur Aufgabe einen Mauersteinsatz aus Steinkörpern zu schaffen,
dessen Steinkörper bei Aufrichtung von Mauerwerken selbsttätig zueinander ausrichtbar
und mit oder ohne verbindende Mörtelmassen oder Kleber aneinander sicher fixierbar
sind und wobei die Handhabung der Steinkörper erleichtert ist.
[0006] Der Erfindung gemäß ist diese Aufgabe durch die Maßnahmen des kennzeichnenden Teils
des Anspruches 1 gelöst. Beim Aufrichten von Mauerwerken ist durch Ineinandergreifen
der Ein- und Ausmuldungen bei aufeinander geschlichteten Steinkörpern eine gegenseitige
Ausrichtung mit gleichzeitiger Verzahnung erreichbar, wodurch auch von ungeübten Personen
mit dem Mauersteinsatz Bautätigkeiten durchgeführt werden können. Ferner sind vermittels
der Ein- und Ausmuldungen standfeste Mauerwerke, wie Wandungen, Stützmauern od.dgl.
gleichermaßen mit oder ohne Verbindungsmaterialien, wie Mörtelmassen, Kleber od.dgl.
erzielbar. Die durch das Zusammenwirken der Aus- und Einmuldungen erreichten Fixierungen
benachbarter Steinkörper aneinander wird vorteilhaft durch die Schwerkraft der Steinkörper
unterstützt.
[0007] In Ausbildung des Mauersteinsatzes ist vorgesehen, die Ausmuldung durch einen mit
der Steinkörperlänge und im Querschnitt pyramidenstumpfförmig gestarteten Ansatz zu
bilden, dessen seitliche Schrägflächen sich zum freien Ende hin zueinander erstrecken.
Gemäß bevorzugter Ausbildung der Ausmuldung erlauben Höhen derselben von im wesentlichen
2-6 mm je nach den jeweiligen Steinhöhen und Belastungsfällen, ein Aufrichten von
Mauern, Abtreppungen mit sicheren Fixierungen, aneinander auch in Trockenbauweisen.
[0008] Desweiteren ist vorgesehen, die Einmuldung durch eine mit der Steinkörperlänge und
im Querschnitt pyramidenstumpfförmig gestalteten Nut od.dgl. zu bilden, deren Schrägflächen
sich zum Steinkörperinneren und zueinander in Übereinstimmung mit der Neigung der
Schrägflächen und Ausbildung der Ausmuldung, erstrecken.
[0009] Erfindungsgmäß ist vorgesehen, daß die Steinkörper an der Einmuldung anschließend
in Richtung des Steinkörperinnere je eine mit der Steinkörperlänge ausgebildete bogenförmige
Ausnehmung aufweisen. Die bogenförmigen Ausnehmungen tragen zur Gewichtseinsparung
der Steinkörper bei und bilden eine Art Griffmulden, die als Verlegehilfen die Handhabung
der Steinkörper erleichtern. Es versteht sich, daß die lichten Tiefen der bogenförmigen
Ausnehmungen in Abhängigkeit der jeweiligen Steinkörperhöhen verschieden gestaltet
sein können, z.B. im Verhältnis zu den die Ausnehmungen übergreifenden Stegteilen,
etwa mit 1:1,8, 1:2,1 und 1:3,4.
[0010] Um bei Mauerwerken, insbesondere Stützmauern od.dgl. oberseitig einen ebenen Abschluß
zu erreichen, ist ein als Abdechstein dienender Steinkörper vorgesehen, der eine unterseitige
Einmuldung mit anschließender bogenförmiger Ausnehmung aufweist, andererseits jedoch
mit einer eben gestalteten Oberseite ausgeformt ist. Der Abdeckstein ist so mit den
übrigen Steinkörpern in der Art einer Nut- und Federverbindung verbind- und fixierbar
und an der Oberseite ohne Ausmuldung, also plan ausgeführt.
[0011] Schließlich ist noch vorgesehen, die Steinkörper insbesondere mit Längen, von 40,
35, 30, 25, 20 und 15 cm sowie mit Höhen von insbesondere 40, 30, 20, 18 und 12 mm
auszubilden. Die Steinkörper gestatten dadurch eine Vielfalt von Kombinierungsmöglichkeiten
miteinander, wodurch die Mauerwerke den verschiedensten Design-Ansprüchen anpaßbar
sind.
[0012] Gemäß einem Verfahren zum Herstellen der Steinkörper des Mauersteinsatzes unter Verwendung
von Formwerkzeugen ist vorgesehen, daß die Formwerkzeuge im wesentlichen topfförmig
ausgebildet sind, wobei die Querschnittsformen und lichten Maße der Formwerkzeuge
die Höhen und Breiten der Steinkörper sowie die Ein- und Ausmuldungen festlegen und
die lichten Tiefen der Formwerkzeuge die Längen der Steinkörper bestimmen. Durch die
Verfahrensschritte ist erreicht, daß die Steinkörper bei beliebigen Tiefen der Formwerkzeuge
entsprechend mit unterschiedlichen Längen herstellbar sind wobei nach Entformung der
Steinkörper durch einfaches Umkippen derselben um 90°, diese mit ihren Längen zu Mauerwerken
zur Verfügung stehen. Weitere Verfahrensschritte sind noch dadurch gegeben, daß die
Formwerkzeuge zum gleichzeitigen gemeinsamen Ausformen von Steinkörperreihen, Steinkörperpaketen
od. dgl. für eine vorbestimmte Anzahl Steinkörper ausgelegt werden. Es versteht sich,
daß auch Formwerkzeuge für jeweils einzelne Steinkörper in Anwendung gebracht werden
können.
[0013] Nach weiterem Verfahren ist noch vorgesehen, mehrere Steinkörperreihen oder Steinkörperpakete
nebeneinander in einem Formwerkzeug gemeinsam gleichzeitig herzustellen, wodurch sich
eine platz- und zeitsparende Herstellung des Mauersteinstzes und seiner Steinkörper
erreichen läßt. Um bei gleichzeitigem gemeinsamen Ausformen von Steinkörperreihen,Steinkörperpaketen
od.dgl. einzelne Steinkörper zur Verfügung zu stellen, ist vorgesehen, in den Steinkörperreihen,
Steinkörperpaketen od.dgl. in Abständen der Breiten einzelner Steinkörper in den Seitenflächen
und/oder in den Oberseiten vorbereitete Trennungsnuten auszubilden und vermittels
Krafteinwirkungen in den Trennungsnuten, beispielweise durch Schlagwirkung, die Steinkörper
voneinander zu trennen.
[0014] Wie die Erfindung ausführbar ist, zeigen die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele.
Hierin bedeuten:
- Fig. 1
- einen einzelnen Steinkörper für einen Mauerstein- satz in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- einen Steinkörper gemäß Fig. 1 mit einem aufgestellten weiteren Steinkörper in Vorder-
ansicht,
- Fig. 3
- einen Teilschnitt einer Verbindungsstelle von Aus- und Einmuldungen vergrößert,
- Fig. 4
- einen Steinkörper mit Winkeldarstellungen in Vorderansicht,
- Fig. 5
- ein Teilstück einer Steinkörperreihe in Vorderansicht,
- Fig. 6
- ein Teilstück einer Steinkörpereihe gemäß Fig. 5 in Draufsicht,
- Fig. 7
- einen Abschnitt benachbarter Steinkörper im Bereich einer Trennungsnut in Draufsicht,
vergrößert,
- Fig. 8
- ein Steinkörperpahet mit Steinkörpern gemäß einer Ausführungsform in Vorderansicht,
- Fig. 9
- ein weiteres Steinkörperpaket mit Steinkör- pern gemäß anderer Ausführung in Vorderansicht,
- Fig.10
- eine Stützmauer in Vorderansicht mit verschie- den großen Steinkörpern eines Mauersteinsatzes,
- Fig.11
- eine Stützmauer im Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 10,
- Fig.12
- eine Eckverbindung mit einer ersten Lage Stein- körpern in Draufsicht, vergrößert,
- Fig.13
- ein zweite Lage Steinkörper für eine Eckver- bindung der Fig. 12,
- Fig.14
- eine dritte Lage Seinkörper für die Eckver- bindung der Fig. 12,
- Fig.15
- einen Steinkörper der Eckverbindung der Fig. 12 in Vorderansicht und
- Fig.16
- einen Teilschnitt eines Formwerkzeuges für Steinkörper der Fig. 5 und 6.
[0015] In der Fig. 1 ist ein Steinkörper 1 für den Mauersteinsatz gezeigt. Der Mauersteinsatz
ist durch eine Anzahl Steinkörper aus Betonwerkstoff herstellbar, die an der Oberseite
eine Ausmuldung 2 und an der Unterseite eine Einmuldung 3 aufweisen. Bei den Ausführungsbeispielen
sind die Ausmuldungen 2 durch je einen sich über die gesamte Länge der Steinkörper
erstreckenden Ansatz 2' mit trapezförmigem Querschnitt gebildet. Die Einmuldung 3
ist mit im wesentlichen gleicher Querschnittsform und -größe wie die Ausmuldung 2
ausgebildet. Die Einmuldung 3 ist nutenförmig gestaltet und erstreckt sich über die
gesamte Länge der Steinkörper. An der Einmuldung 3 schließt sich eine zum Steinkörperinnere
hin erstreckende bogenförmige Ausnehmung 4 an, die vorteilhaft zu Gewichtseinsparungen
des Steinkörpers und der Bildung von Grifflächen als Verlegehilfe dient. In den Bereichen
der aufrechten 6 und waagrechten Eckkanten 7 sind Abschrägungen 8 vorgesehen, die,
wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, durch Nuten 9 beim Ausformvorgang der Steinkörper
vorbereitet sind. (Fig. 7) Die Nuten 9 haben die Aufgabe bei reihenweisen Ausformungen
von Steinkörpern durch Schlageinwirkung in den Nuten eine Trennung der Steinkörpern
voneinander zu bewirken bzw. zu erleichtern.
[0016] In Fig. 2 ist auf dem Steinkörper 1 der Fig. 1 ein weiterer, eine geringere Höhe
aufweisender Steinkörper 10 aufgestellt. Hierbei greift die Ausmuldung 2 des Steinkörpers
1 in die Einmuldung 3 des Steinkörpers 10 zu einer Fixierung und Ausrichtung beider
Steinkörper zueinander ein. Die Fig. 3 läßt weiter deutlich erkennen, daß die Ausrichtung
der Steinkörper zueinander durch Schrägflächen 11, 12 der Ein- und Ausmuldungen 3,
2 erzielbar sind, dabei kann nach Fig. 4 die Neigung der Schrägflächen 11, 12 die
Winkelgröße β = 45° aufweisen. Weiter ist beim Steinkörper der Fig. 4 die flache bogenförmige
Ausnehmung 4 mit einem Einlaufwinkel α von etwa 30° gewählt. Es versteht sich, daß
auch anderweitige Winkelgrößen α und β sowie Ausnehmungsbogen mit beliebiger Formgebung
und Größe zur Anwendung kommen können.
[0017] In den Fig. 8 und 9 sind jeweils eine Anzahl Steinkörper reihenweise zu einem Steinkörperpaket
13 zusmmengefaßt, das in einem gemeinsamen Werkzeug 15 ausformbar ist. Es ist denkbar,
daß die Endbereiche der Steinkörperreihen 13' oder Steinkörperpakete 13 um vorbestimmte,
gegebenenfalls abtrennbare Abschnitte 13" verlängert sind, die Zwischenräume im Mauerwerk
ausfüllen können. Während bei der Fig. 8 die Steinkörper 10 eine Höhe von z.B. 12
cm aufweisen, ist die Höhe der Steinkörper 10' der Fig. 9, mit 8 cm gewählt. Verständlicher
Weise sind Steinkörper mit beliebigen Maßen für die Höhen, Breiten und Längen herstellbar.
[0018] In Fig. 10 ist eine vermittels Mauersteinsätzen aufgerichtete Stützmauer 14 gezeigt.
Hierbei finden Steinkörper mit unterschiedlichen Längen sowie unterschiedlichen Höhen
Anwendung. In Fig. 11 ist weiter erkennbar, daß die Stützmauer 14 in Trockenbauweise
aufgerichtet ist. Hierbei sind die neben- und aufeinander gestellten Steinkörper mittels
der Ein- 3 und Ausmuldungen 2 zueinander ausgerichtet und miteinander fixiert. Zweckmäßig
ist die Stützmauer 14 zur Oberkante hin abgestuft um Druckeinwirkung des Erdreichs
16 aufnehmen zu können.
[0019] In Fig. 12 bis 14 ist eine Eckverbindung 17 für ein Mauerwerk dargestellt. Bei der
Eckverbindung 17 ist eine erste bodennahe Lage durch Steinkörper 18, 19 und 20 vorgesehen,
wobei sich die Steinkörpern 19 durch die Ein- 3 und Ausmuldungen 2 gegeneinander fixieren.
Durch Aufbringen einer zweiten Lage zueinander versetzer Steinkörper 18, 19', 20,
gemäß Fig. 13 ist die Eckverbindung in der Höhe aufbaubar. Die Zuordnung der Steinkörper
18, 19, 20 bzw. 18, 19', 20 zueinander führt nach außen hin zu glattwandigen Seitenflächen.
Die zweite Lage Steinkörper ist durch eine dritte Lage Steinkörper übergriffen, die
der ersten Lage in Größe und Anordnung der Steinkörper entsprechen kann. Die Figuren
11-14 lassen erkennen, daß durch Verwendung von an der Oberseite ausmuldungsfreien
Steinkörpern für die dritte Lage eine ebene Abdeckung der Eckverbindung 17 erreichbar
ist. Die Fig. 15 zeigt einen Steinkörper der Fig. 12 im Schnitt.
[0020] In Fig. 16 ist ein Formwerkzeug 15 zum Ausformen der Steinkörper des Mauersteinsatzes
gezeigt. Es ist erkennbar, daß die Steinkörper im Formwerkzeug 15 hochkant ausformbar
sind. Nach Auffüllen des Formwerkzeugs 15 mit Betonmörtel und Erhärten desselben kann
die dem Formwerkzeug 15 entnehmbare Steinreihe der Fig. 5 und 6, zum Einsatz gebracht
werden. Sind einzelne Steinkörper gefordert, so ist im Bereich der Nuten 9 durch Schlageinwirkung
eine Aufteilung der Steinreihe möglich. Durch Umlegen der Steinkörper, wie in Fig.
6 erkennbar, sind die Längen der Steinkörper vorgegeben.
[0021] Es versteht sich durch unterschiedlich lichte Tiefen des Formwerkzeugs 15 Steinkörper
mit verschieden großen Längen herzustellen.
[0022] Schließlich können die Steinkörperreihen 13' und die Steinkörperpakete 13 in Kombination
jeweils mehrere Steinkörper mit und ohne Ausmuldungen 2 aufweisen. Letztere Steinkörper
sind als Abdecksteine zum Einsatz bringbar.
1. Mauersteinsatz mit einer Anzahl im wesentichen prismatischen Steinkörpern aus Betonwerkstoff
wobei die Steinkörper (1, 10, 18, 19, 19', 20) symmetrisch mittig oberseitig eine
Ausmuldung (2) und unterseitig eine Einmuldung (3) aufweisen, die Aus- und Einmuldungen
mit annähernd gleichen Formgebungen und Maßen ausgebildet sind und daß aufeinander
gestellte Steinkörper durch Ineinandergreifen der Aus-(2) und Einmuldungen (3) zueinander
justier- und/oder miteinander fixierbar sind,
gekennzeichnet durch eine sich an der Einmuldung (3) in Richtung des Steinkörperinnere anschließende,
mit der Steinkörperlänge ausgebildete bogenförmige Ausnehmung (4) .
2. Mauersteinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausmuldung (2) durch einen mit der Steinkörperlänge und im Querschnitt pyramidenstumpfförmig
gestalteten Ansatz (2') gebildet ist, dessen seitliche Schrägflächen (11, 12) sich
zum freien Ende hin zueinander erstrecken.
3. Mauersteinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einmuldung (3) durch eine mit der Steinkörperlänge und im Querschnitt pyramidenstumpfförmig
gestaltete Nut od.dgl. gebildet ist, deren Schrägflächen (11, 12) sich zum Steinkörperinnere
und Richtung zueinander erstrecken.
4. Mauersteinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichten Tiefen der bogenförmigen Ausnehmungen (4) in Abhängigkeit der Steinkörperhöhen
im Verhältnis zu den die Ausnehmungen übergreifenden Stegteilen mit etwa 1:1,8, 1:2,1
und 1:3,4 ausgebildet sind.
5. Mauersteinsatz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen als Abdeckstein dienenden Steinkörper (1) mit einer unterseitigen Einmuldung
(3) und anschließender bogenförmiger Ausnehmung (4) sowie einer eben gestalteten Oberseite
(1').
6. Mauersteinsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinkörper insbesondere mit Längen von, z.B. 40, 35, 30, 25, 20, 15 cm und Höhen,
insbesondere von 40, 30, 20, 12,8 cm gebildet sind.
7. Verfahren zum Herstellen der Steinkörper des Mauersteinsatzes nach Anspruch 1, unter
Verwendung von Formwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formwerkzeuge im wesentlichen topfförmig ausgebildet sind, wobei durch die Querschnitte
der Fomwerkzeuge die Höhen und Breiten der Steinkörper sowie die Ein- und Ausmuldungen
und durch die lichten Tiefen der Formwerkzeuge die Längen der Steinkörper bestimmt
werdem.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Formwerkzeuge zum gleichzeitigen gemeinsamen Ausformen von Steinkörperreihen,
Steinkörperpaketen od.dgl. mit einer vorbestimmten Anzahl Steinkörper ausgelegt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegung der Formwerkzeuge derart gewählt ist, daß die Steinkörperpakete mit
einer Anzahl in Reihe nebeneinander einstückig angeordneten Steinkörpern gebildet
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Steinkörperpakete nebeneinander in einem Formwerkzeug gemeinsam gleichzeitig
hergestellt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 8, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinkörperreihen, Steinkörperpakete od.dgl. in Abständen der Breiten einzelner
Steinkörper in den Seitenflächen und/ oder in den Oberseite der Steinkörper vorbereitete
Trennunganuten aufweisen und daß vermittels Krafteinwirkung in den Trennungsnuten
die Steinkörper voneinander getrennt werden.
1. Wall block set comprising a number of substantially prismatic block bodies of concrete
material, wherein the block bodies (1, 10, 18, 19, 19', 20) have symmetrically and
centrally a projection (2) on the upper side and a depression (3) on the lower side,
the projections and depressions are formed with approximately the same shapes and
dimensions, and wherein block bodies placed on top of one another can be adjusted
with respect to one another and/or fixed to one another by the interlocking of the
projections (2) and depressions (3), characterized by a curved recess (4) formed with the block body length and adjoining the depression
(3) in the direction of the interior of the block body.
2. Wall block set according to Claim 1, characterized in that the projection (2) is formed by an appendage (2') configured with the block body
length and having a truncated pyramid shape in cross section, the lateral oblique
surfaces (11, 12) of which appendage extend with respect to one another towards the
free end.
3. Wall block set according to Claim 1, characterized in that the depression (3) is formed by a groove or the like configured with the block body
length and having a truncated pyramid shape in cross section, the oblique surfaces
(11, 12) of which groove extend towards the interior of the block body and in a direction
towards one another.
4. Wall block set according to Claim 1, characterized in that the clear depths of the curved recesses (4) are formed as a function of the block
body heights in a ratio to the web parts engaging over the recesses of approximately
1:1.8, 1:2.1 and 1:3.4.
5. Wall block set according to Claim 1, characterized by a block body (1) serving as a cover block and having a depression (3) on the underside
and an adjoining curved recess (4) and also a planar upper side (1').
6. Wall block set according to one or more of the preceding claims, characterized in that the block bodies are formed in particular with lengths of, for example, 40, 35, 30,
25, 20, 15 cm and heights in particular of 40, 30, 20, 12.8 cm.
7. Method for producing the block bodies of the wall block set according to Claim 1,
using moulds, characterized in that the moulds are substantially cup-shaped, wherein the heights and widths of the block
bodies and also the depressions and projections are determined by the cross sections
of the moulds and the lengths of the block bodies are determined by the clear depths
of the moulds.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the moulds are designed for the simultaneous joint formation of block body rows,
block body packets or the like having a predetermined number of block bodies.
9. Method according to Claims 7 and 8, characterized in that the design of the moulds is selected such that the block body packets are formed
with a number of block bodies arranged in one piece next to one another in a row.
10. Method according to Claims 8 and 9, characterized in that a plurality of block body packets are simultaneously produced jointly next to one
another in a mould.
11. Method according to Claims 8, 9 and 10, characterized in that the block body rows, block body packets or the like have, in spacings corresponding
to the width of individual block bodies, separation grooves prepared in the lateral
surfaces and/or in the upper sides of the block bodies, and in that the block bodies are separated from one another by means of the action of force in
the separation grooves.
1. Ensemble d'éléments de construction comprenant plusieurs corps de construction essentiellement
prismatiques en matériau de béton, dans lequel les corps de construction (1, 10, 18,
19, 19', 20) présentent, en position centrale symétrique, un renflement (2) sur la
face supérieure et un creux (3) sur la face inférieure, le renflement et le creux
sont réalisés avec approximativement la même forme et les mêmes dimensions, et dans
lequel des corps de construction posés l'un sur l'autre peuvent être ajustés l'un
par rapport à l'autre et/ou fixés l'un à l'autre par engagement mutuel des renflements
(2) et des creux (3), caractérisé par un évidement en forme d'arc (4) réalisé sur la longueur du corps de construction
et se raccordant au creux (3) en direction de l'intérieur du corps de construction.
2. Ensemble d'éléments de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que le renflement (2) est formé par une protubérance (2') ayant une section transversale
en forme de tronc de pyramide et s'étendant sur la longueur du corps de construction,
dont les faces latérales inclinées (11, 12) s'étendent l'une vers l'autre jusqu'à
l'extrémité libre.
3. Ensemble d'éléments de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que le creux (3) est formé par une rainure ou analogue ayant une section transversale
en forme de tronc de pyramide et s'étendant sur la longueur du corps de construction,
dont les faces inclinées (11, 12) s'étendent en direction l'une de l'autre et en direction
de l'intérieur du corps de construction.
4. Ensemble d'éléments de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que les profondeurs libres des évidements en forme d'arc (4) sont réalisées, en fonction
de la hauteur du corps de construction, dans un rapport d'environ 1:1,8, 1:2,1 et
1:3,4 par rapport aux parties d'âme enjambant les évidements.
5. Ensemble d'éléments de construction selon la revendication 1, caractérisé par un corps de construction (1) servant de bloc de recouvrement avec un creux (3) dans
la face inférieure et un évidement en forme d'arc (4) qui s'y raccorde, ainsi qu'une
face supérieure (1') de configuration plane.
6. Ensemble d'éléments de construction selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les corps de construction sont réalisés en particulier par exemple avec des longueurs
de 40, 35, 30, 25, 20, 15 cm et des hauteurs en particulier de 40, 30, 20, 12, 8 cm.
7. Procédé de fabrication des corps de construction de l'ensemble d'éléments de construction
selon la revendication 1, avec utilisation d'outils de moulage, caractérisé en ce que les outils de moulage se présentent essentiellement sous la forme de pots, dans lequel
les hauteurs et les largeurs des corps de construction ainsi que les creux et les
renflements sont déterminés par les sections transversales des outils de moulage et
les longueurs des corps de construction sont déterminées par les profondeurs libres
des outils de moulage.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que les outils de moulage sont conçus pour le moulage commun simultané de lignes de corps
de construction, de paquets de corps de construction ou analogues avec un nombre prédéterminé
de corps de construction.
9. Procédé selon les revendications 7 et 8, caractérisé en ce que la conception des outils de moulage est choisie de telle manière que les paquets
de corps de construction soient formés avec plusieurs corps de construction disposés
en bloc en ligne l'un à côté de l'autre.
10. Procédé selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que plusieurs paquets de corps de construction sont fabriqués ensemble simultanément
l'un à côté de l'autre dans un outil de moulage.
11. Procédé selon les revendications 8, 9 et 10, caractérisé en ce que les lignes de corps de construction, les paquets de corps de construction ou analogues
présentent, à des distances égales aux largeurs des corps de construction individuels,
des rainures de séparation préparées dans les faces latérales et/ou dans les faces
supérieures des corps de construction, et en ce que les corps de construction sont séparés les uns des autres en faisant agir une force
dans les rainures de séparation.
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