| (19) |
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(11) |
EP 1 490 591 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2005 Patentblatt 2005/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.12.2002 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/004567 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/081021 (02.10.2003 Gazette 2003/40) |
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| (54) |
EINRICHTUNG ZUR SCHWINGUNGSDÄMPFUNG AN KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEMEN MIT HOCHDRUCKSAMMELRAUM
DEVICE FOR DAMPING VIBRATIONS ON FUEL INJECTION SYSTEMS HAVING A HIGH-PRESSURE ACCUMULATING
SPACE
DISPOSITIF D'AMORTISSEMENT DES VIBRATIONS SUR UN SYSTEME D'INJECTION DE CARBURANT
COMPORTANT UN ACCUMULATEUR HAUTE PRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
22.03.2002 DE 10212876
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRUEHMANN, Werner
70499 Stuttgart (DE)
- FRANK, Kurt
74614 Schorndorf (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 780 569
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US-A- 5 511 528
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 25, 12. April 2001 (2001-04-12) -& JP 2001
207930 A (DENSO CORP), 3. August 2001 (2001-08-03)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Bei Einspritzanlagen zum Einspritzen von Kraftstoff in die Brennräume von luftverdichtenden
Verbrennungskraftmaschinen, kommen heute Hochdrucksammelräume (Common-Rail) zum Einsatz.
Die meist rohrförmig in einer stärkeren Wanddicke konfigurierten Hochdrucksammelräume
umfassen Drosselventile, die an Druckrohranschlüssen angeordnet sind. Mittels der
Drosselventile werden die am Ende des Einspritzvorganges erzeugten rücklaufenden Druckwellen,
die beim Schließen der Düse im Kraftstoffinjektor auftreten können, gedämpft.
Stand der Technik
[0002] Ein Hochdrucksammelraum nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der Drucksckrift
EP 0 780 569 A bekannt.
[0003] DE 196 50 865 A1 offenbart ein Magnetventil zur Steuerung des Kraftstoffdruckes im
Steuerdruckraum eines Einspritzventiles, beispielsweise im Injektor einer Common-Rail-Einspritzanlage.
Über den Kraftstoffdruck im Steuerdruckraum wird die Bewegung eines Ventilkolbens
gesteuert, mit dem eine Einspritzöffnung des Einspritzventiles geöffnet und wieder
verschlossen wird. Das Magnetventil weist einen in einem Gehäuseteil angeordneten
Elektromagneten, einen beweglichen Anker und ein mit dem Anker bewegtes, von einer
Schließfeder in Schließrichtung beaufschlagtes Steuerventilglied auf, das mit einem
Ventilsitz des Magnetventiles zusammenwirkt und so den Kraftstoffabfluß aus dem Steuerdruckraum
steuert. Durch die Druckentlastung des Steuerraumes wird eine Bewegung einer Düsennadel
innerhalb des Injektorkörpers in Öffnungsrichtung bewirkt, während durch eine Druckbeaufschlagung
des Steuerdruckraumes eine Schließbewegung der Düsennadel erfolgt, die ursächlich
für die sich einstellenden Druckpulsationen, d.h. die rücklaufenden Druckwellen ist.
[0004] DE 197 08 104 A1 zeigt ebenfalls ein Magnetventil zur Steuerung des Kraftstoffdruckes
im Steuerdruckraum eines Einspritzventiles. Dieses Ventil wird ebenfalls im Injektor
einer Common-Rail-Einspritzanlage eingesetzt. Das Magnetventil weist einen in einem
Gehäuseteil angeordneten Elektromagneten, einen beweglichen Anker und ein mit dem
Anker bewegtes, von einer Schließfeder in Schließrichtung beaufschlagtes Steuerventilglied
auf, das mit einem Ventilsitz des Magnetventiles zusammenwirkt und so den Kraftstoffabfluß
aus dem Steuerdruckraum steuert. Gemäß der in DE 197 08 104 A1 offenbarten Lösung
ist der Anker des Magnetventiles zweiteiliges mit einem Ankerbolzen und einer auf
dem Ankerbolzen gleitverschiebbar gelagerten Ankerplatte ausgeführt. Die zweiteilige
Ausführung verringert die effektiv abzubremsende Masse und damit das Prellverhalten
des Ankers. Jedoch kann die relativ zum Ankerbolzen bewegbare Ankerplatte nach dem
Schließen des Magnetventiles auf dem Ankerbolzen in nachteiliger Weise nachschwingen
und auf diese Weise zu sich einstellenden Druckpulsationen, d.h. rücklaufende Druckwellen
beim Schließen des Einspritzventilgliedes auslösen.
[0005] Aus dem Bosch-Handbuch "Dieselmotoren-Management", 2. aktualisierte und erweiterte
Auflage; Vieweg 1998, Braunschweig/Wiesbaden ISBN 3-528-03873-X, Seite 231, rechte
Spalte, geht ein Rückströmdrosselventil hervor, welches zur Dämpfung von Druckwellen
in Kraftstoffeinspritzanlagen eingesetzt wird. Mittels des aus der zitierten Literaturstelle
bekannten Rückströmdrosselventiles wird verhindert, dass die am Ende des Einspritzvorganges
erzeugten Druckwellen, bzw. deren Reflexionen nicht zum erneuten Öffnen der Düsennadel,
d.h. des Einspritzventilgliedes führen können. Ein erneutes, unkontrolliertes Öffnen
der Düsennadel und daraus resultierende Nacheinspritzer in die Brennräume der Verbrennungskraftmaschinen,
hätten sehr negative Auswirkungen auf die Schadstoffe im Abgas der luftverdichtenden
Verbrennungskraftmaschine, da der Anteil der unverbrannten Kohlenwasserstoffe beim
Auftreten unkontrollierter Nacheinspritzer erheblich ansteigen würde.
[0006] Zu Beginn der Kraftstoffförderung hebt der federbeaufschlagte Ventilkegel des Rückströmdrosselventiles
durch den Kraftstoffdruck von seinem Sitz ab. Der Kraftstoff wird nun über einen Druckrohranschluß
und die Druckrohrleitung zur Einspritzdüse geführt. Mit dem Ende der Kraftstoffförderung
fällt der Kraftstoffdruck schlagartig ab. Die Ventilfeder drückt den Ventilkegel wieder
auf den Ventilsitz. Beim Schließen der Einspritzdüse im Kraftstoffinjektor entstehende
rücklaufende Druckwellen, werden über eine in den Ventilkegel eingelassene Drosselstelle
soweit reduziert, dass keine schädlichen, ein vorzeitiges Ermüden des Materials des
Hochdrucksammelraumes begünstigende Druckwellenreflexionen mehr auftreten können.
[0007] Nachteilig beim bekannten Rückströmdrosselelement ist der Umstand, dass diese Rückströmdrosselelemente
verhältnismäßig viel Bauraum benötigen. Dies beeinflusst die Montagemöglichkeiten
negativ; ferner steht im Zylinderkopfbereich von Verbrennungskraftmaschinen ohnehin
nur sehr beschränkt Einbauraum zur Verfügung. Ferner wird durch die Ausführung der
Rückströmdrossel als Mehrkomponentenbauteil die Anzahl von Dichtstellen negativ beeinflusst,
d.h. erhöht.
Darstellung der Erfindung
[0008] Durch die erfindungsgemäße Lösung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 wird ein Schwingungsdämpfungsventil
bereitgestellt, welches in das Innere des Hochdrucksammelraumes (Common-Rail) integriert
ist. Darüber hinaus lassen sich unter Einsatz der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Lösung die an heute eingesetzten Systemen bestehenden Schnittstellen beibehalten,
aus deren Modifikation bei Einsatz sich die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung
erübrigt. Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Schwingungsdämpfungsventil ist weiterhin
vormontiert und sicher im Innenraum des Hochdrucksammelraumes (Common-Rail) angeordnet.
Ferner sind bei Einsatz der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung keine Änderungen/Nacharbeiten
an bestehenden Leitungssystemen, sei es zum/sei es vom Hochdrucksammelraum führend
erforderlich und es kann gemäß des Baukastensystemes typenunabhängig eingesetzt werden.
Ein weiterer Vorteil des vorgeschlagenen Schwingungsdämpfungsventiles liegt in seinem
im Vergleich zum Rückströmdrosselelement der eingangs zitierten Literaturstellen erheblich
niedrigeren Herstellkosten.
[0009] Neben dem Innendurchmesser des Hochdrucksammelraumes (Common-Rail), der Dichtung
zur Hochdruckleitung läßt sich auch die Befestigung der Leitung nahezu unverändert
beibehalten. Dies kann dadurch erzielt werden, dass das Schließelement des Schwingungsdämpfungsventiles
im Innenraum des Hochdrucksammelraumes untergebracht ist und dessen Außenbereich samt
den dortigen Anbauteilen und Systemkomponenten daher nicht tangiert wird. In vorteilhafter
Weise wirkt das Schließelement des Schwingungsdämpfungsventiles auf die Dichtstelle
des Hochdrucksammelraumes (Common-Rail) zur Hochdruckleitung zum Injektor, mithin
auf die Stelle, an der zurücklaufende Druckwellen oder Druckwellenreflexionen, die
beim Schließen eines Einspritzventilgliedes wie z.B. einer Düsennadel bei Ende des
Einspritzvorganges auftreten, in den Hochdrucksammelraum (Common-Rail) zurücklaufen
können.
[0010] Neben einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung als einzelne
Federn, die an einem Teil eines Schließelementes wie z.B. einem Haltebolzen aufgenommen
ist und sich gegen die Innenwand des Hochdrucksammelraumes abstützt, kann das Schließelement,
auch durch eine einstückig ausgebildete Federleiste gebildet werden, was die Montage
in axiale Richtung von einer Stirnseite des Hochdrucksammelraumes in dessen rohrförmig
ausgebildeten Innenraum erheblich erleichtert. Bei einer einstückigen Ausführung von
Schließelement und daran ausgebildeten sich abstützenden Federzungen, können die Federelemente
mittels eines Werkzeuges zurückgeknickt werden oder ausgestanzt oder auch gebogen
werden.
[0011] Die einteilig ausgebildeten Schließ-/Federelemente können abhängig von der axialen
Länge von der Lage und Anzahl insbesondere des Abstandes der Ablaufbohrungen variantenspezifisch
zu erheblich niedrigeren Herstellkosten gefertigt werden, verglichen mit dem aus dem
Stand der Technik bekannten Rückströmdrosselelementen.
Zeichnung
[0012] Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung detaillierter beschrieben.
[0013] Es zeigt:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Lösung, bei dem ein Schließelement
an einem vorgespannten Haltebolzenfeder beaufschlagt aufgenommen ist,
- Figur 2
- eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung mit einer
alternativen Federgeometrie, wobei Schließelement und dieses beaufschlagende Feder
einteilig ausgebildet werden können,
- Figur 3
- eine dritte Ausführungsvariante, welche in axialer Richtung in das Innere des Hochdrucksammelraumes
(Common-Rail) montierbar ist und
- Figur 4
- die perspektivische Ansicht eines einteilig ausgebildeten Schließelementes zur Integration
in einen rohrförmig konfigurierten Hohlraum des Hochdrucksammelraumes mit am Schließelement
ausgestanzten Federzungen.
Ausführungsvarianten
[0014] Der Darstellung gemäß Figur 1 ist eine erste Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen
Lösung zu entnehmen, bei der ein Schließelement an einem Haltebolzen vorgespannt aufgenommen
ist.
[0015] Ein in Figur 1 dargestellter Hochdrucksammelraum 1 begrenzt einen rohrförmig im wesentlichen
kreisförmig ausgebildeten Hohlraum durch eine Innenwand 2. Die eine Außenwandung des
Hochdrucksammelraumes 1 gemäß der Darstellung in Figur 1 ist mit Bezugszeichen 3 gekennzeichnet.
Die Querachse 4 des Hochdrucksammelraumes verläuft in horizontaler Richtung, die Hochachse
5 des Hochdrucksammelraumes erstreckt sich senkrecht zur Querachse. Die Längsachse
6 des Hochdrucksammelraumes 1 erstreckt sich in die Zeichenebene im Kreuzungspunkt
von Querachse 4 und Hochachse 5. Die Wand 7 des Hochdrucksammelraumes ist in einer
Wandungsstärke 8 ausgebildet, wobei der Hochdrucksammelraum 1 im wesentlichen rohrförmig
ausgebildet ist und im allgemeinen als Schmiedeteil ausgebildet ist. Zur Beherrschung
der im Innenraum des Hochdrucksammelraumes 1 auftretenden hohen Drücke ist die Wandstärke
8 entsprechend ausgelegt. An der Außenwand 3 des Hochdrucksammelraumes 1 ist ein Stutzen
9 befestigt, der einen Innengewindeabschnitt 10 umfasst. In diesen wird ein Einschraubanschluß
11, mit einem entsprechenden Außengewindeabschnitt eingeschraubt, an dem eine in Figur
1 nicht dargestellte sich zum entsprechenden Injektor eines Brennraumes einer Verbrennungskraftmaschine
erstreckende Hochdruckleitung aufgenommen ist. Über die am Einschraubanschluß 11 aufgenommene
Hochdruckleitung zur Zufuhr von Kraftstoff an den Injektor eines Brennraumes der Verbrennungskraftmaschine
wird diesem aus dem Hochdrucksammelraum 1 unter sehr hohem Druck stehender Kraftstoff
zum Einspritzen entsprechend der Bewegung des Einspritzventilgliedes des Injektors
in den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine zugeführt. Beim Schließen des Einspritzventilgliedes
des Injektors auftretende Druckwellen strömen über die Hochdruckleitung zum Einschraubanschluß
11 zurück und können dadurch in den Innenraum des Hochdrucksammelraumes 1 zurücklaufen.
[0016] Der Einschraubanschluß 11 wirkt auf ein scheibenartig konfiguriertes Bauelement 12
ein, welches einen ersten Konus 13 umfasst, der sich auf einem an einer Schulter 17
eines Hochdruckleitungsanschlusses 15 ausgebildeten Kegelsitz 18 abstützt. Der Einschraubanschluß
11 stützt sich auf der oberen ringförmig ausgebildeten Stirnseite des scheibenförmigen
Bauteiles 12 ab. Durch diese Art der Befestigung des Hochdruckleitungsanschlusses
15 wird dieser durch die auf die Schulter 17 bewirkende Anstellkraft mit seinem unteren
Ende in einen Sitz 28 am Hochdrucksammelraum 1 dichtend angestellt.
[0017] Um zu verhindern, dass über die Hochdruckleitung und den Hochdruckleitungsanschluß
15 beim Schließen des Einspritzventilgliedes des Injektors entstehende Druckwellen
bzw. Druckwellenreflexionen in das Innere des Hochdrucksammelraumes 1 zurücklaufen
und diesen damit unzulässig stark beanspruchen, ist nach der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Lösung ein Schwingungsdämpfungsventil vorgesehen, welches im wesentlichen ein Schließelement
19 sowie ein das Schließelement über einen Schaft 22 beaufschlagenden Federkörper
25 bzw. 32, 40 umfasst.
[0018] In der Ausführungsvariante des Schwingungsdämpfungsventiles gemäß der Darstellung
in Figur 1 ist ein im wesentlichen scheibenartig konfiguriertes Schließelement 19
dargestellt, dessen Außenkontur im wesentlichen dem Verlauf der Sitzfläche des Sitzes
28 entspricht, in welchem eine die Wand 7 des Hochdrucksammelraum 1 durchsetzende
Bohrung ausläuft. Das Schließelement 19 umfasst einen stabförmig ausgebildeten Schaft
22, der an seinem in den Innenraum des Hochdrucksammelraumes 1 ragenden Ende mit einem
Widerlager 27 zur Aufnahme eines Federkörpers 25 ausgebildet ist. In der Ausführungsvariante
des Schwingungsdämpfungsventiles gemäß Figur 1 ist das Schließelement 19 über einen
Sicherungsring 24 mit dem Schaft 22, der als Haltebolzen dient, verbunden. Am Umfang
des Schließelementes 19, d.h. im Sitzbereich 23 des Sitzes 28 ist mindestens eine
drosselartig wirkende Rückströmöffnung 20 ausgebildet, die ein Rückströmen von Kraftstoff
bei auf den Hochdrucksammelraum 1 hin rücklaufenden Druckwellen und damit ein Rückströmen
von Kraftstoff über den Hochdruckleitungsanschluß 15 über dessen Längsbohrung 16 in
das Innere des Hochdrucksammelraumes 1 gestattet, ohne dass dieser - im wesentlichen
bewirkt durch die Drosselwirkung der Rückströmöffnung 20 - durch hohe Druckspitzen
beaufschlagt würde.
[0019] Gemäß der in Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsvariante des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Schwingungsdämpfungsventils stellen das Schließelement 19 im wesentlichen
in scheibenartiger Ausführung und der als Haltebolzen dienende Schaft 22, zwei separate
Bauteile dar, die über einen Seegerring oder ein anders ausgebildetes Befestigungselement
24 verliersicher miteinander verbunden sind. Das am unteren Ende des als Haltebolzen
dienenden Schaftes 22 ausgebildete Wiederlager 27 unterstützt eine Windung eines Federkörpers
25. Die Windungen des Federkörpers 25, der bevorzugt als eine Spiralfeder ausgebildet
ist, erweitern sich hinsichtlich ihres Durchmessers entsprechend einer konischen Kontur
26 in Richtung auf die Innenwand 2 des Hochdrucksammelraumes 1. Dadurch stützt sich
der Federkörper 25 entsprechend seiner konischen Kontur 26 mit einem größeren Durchmesser
an der Innenwand 2 des Hochdrucksammelraumes 1 ab, verglichen mit dem Durchmesser,
mit dem der Federkörper 25 am Widerlager 27 im unteren Bereich des als Haltebolzen
dienenden Schaftes 22 aufgenommen ist. Die konische Kontur 26 des Federkörpers 25
erleichtert zudem die Montage des Federkörpers 25 durch die Bohrung in der Wand 7
des Hochdrucksammelraumes, die koaxial zur Hochachse 5 des Hochdrucksammelraumes 1
verläuft.
[0020] Bei der Ausführungsvariante des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Schwingungsdämpfungsventiles
gemäß der Darstellung in Figur 1 wird jedes einem Hochdruckleitungsanschluß 15 zugeordnete
Schwingungsdämpfungsventil, im wesentlichen einen Schließkörper 19, einen Schaft 22
und ein das Schließelement 19 beaufschlagenden Federkörper 25 enthaltend durch ein
separates Federelement 25 beaufschlagt. Dies bedeutet, das entlang der Längsrichtung
6 des Hochdrucksammelraumes 1 je nach Anzahl der Hochdruckleitungsanschlüsse 15, die
sich nach der Zylinderanzahl der mit Kraftstoff zu versorgenden Verbrennungskraftmaschine
dient, eine entsprechende Anzahl von Schwingungsdämpfungsventilen 19, 22, 25 angeordnet
ist, die alle unabhängig voneinander durch einzelne Federkörper 25 mit konischer Kontur
26 zur Vereinfachung der Montage im Innenraum des Hochdrucksammelraumes 1, vorgespannt
werden.
[0021] Dass die Schließkraft des Schwingungsdämpfungsventiles gemäß der Ausführungsvariante
in Figur 1 aufbringende Federelementes ist in das Innere des Hochdrucksammelraumes
integriert, wodurch vorhandene Schnittstellen wie z.B. der Innendurchmesser des Hochdrucksammelraumes
1, die Dichtstelle zum Hochdruckleitungsanschluß 15 und die Befestigung der Hochdruckleitung
am Hochdruckleitungsanschluß 15 unverändert beibehalten werden können. Das Schließelement
19 gemäß der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung des Schwingungsdämpfungsventiles
wird direkt auf die Dichtstelle 23, 28 unterhalb des Hochdruckleitungsanschlusses
15. Die Verbindung von Schließelement 19 und als Haltebolzen dienenden Schaft 22 kann
dabei sowohl über ein als Seegerring ausgebildetes Befestigungselement 24 als auch
durch Schweißen, Schränken, Verquetschen und ähnliche Verbindungstechniken vorgenommen
werden. Bei der Montage werden der Schaft 22 und der mit konischer Kontur 26 versehene
Federkörper 25 von Außen durch die koaxial zur Hochachse 5 verlaufenden Bohrung montiert.
Sollte aus Platzgründen oder aus Montagegründen der als Haltebolzen dienende Schaft
22 länger als später funktionell notwendig sein, kann dieser nach der Montage gekürzt
werden (vergleiche gestrichelte Darstellung des Schaftes 22 innerhalb der Längsbohrung
16 in Figur 1).
[0022] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Schwingungsdämpfungsventiles mit einer alternativen Federkörpergeometrie, wobei das
Federelement einteilig ausgebildet ist.
[0023] In bezug auf die Gestaltung des Stutzens 9 für die Verbindung der Hochdruckleitung
über den Einschraubanschluß 11 und die Befestigung des Hochdruckleitungsanschlusses
15 an der Außenwand 3 des Hochdrucksammelraumes 1 wird auf die Beschreibung zu Figur
1 verwiesen.
[0024] Gemäß der in Figur 2 dargestellten Ausführungsvariante des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Schwingungsdämpfungsventiles sind das Schließelement 19 und der als Haltebolzen dienende
Schaft 22 einstückig ausgebildet. Am unteren, in das Innere des Hochdrucksammelraumes
1 ragenden Ende des Schaftes 22 ist eine Verdickung 34 ausgebildet, welche als Abstützstelle
für ein Paar Federzungen 32, 33 dient. Der einteilig ausgebildete Federkörper 30 gemäß
der Ausführungsvariante des Schwingungsdämpfungsventiles in Figur 2 ist als zum Inneren
des Hochdrucksammelraumes offen ausgebildetes U-Profil konfiguriert. In fertigungstechnisch
besonders einfacher Weise können am einteilig ausgebildeten Federkörper 30 die Federzungen
32 bzw. 33, die sich beidseits des in das Innere des Hochdrucksammelraumes 1 erstreckenden
Schaftes 22 des Schwingungsdämpfungsventiles erstrekken, ausgestanzt oder herausgebogen
werden. Die Federzungen-Enden 57 der ersten Federzunge 32 bzw. der zweiten Federzunge
33 stützen sich auf eine Verbreiterung des Fortsatzes 34 im unteren Bereich des Schaftes
22 ab. Die erste Federzunge 32 bzw. die zweite Federzunge 33 können zur Verbesserung
der Federwirkung mit einer S-förmigen Profilierung 37 versehen werden. Durch die Abstützung
der ersten Federzunge bzw. der zweiten Federzunge 33 am Wiederlager 34 wird der einteilig
ausgebildete Federkörper 30 einen Dichtsitz 31 bewirkend, an den oberen Bereich der
Innenwand 2 des Hochdrucksammelraumes 1 angestellt. Der einteilig ausgebildete Federkörper
30 ist mithin relativ bewegbar zum Schaft 22 des Schwingungsdämpfungsventiles gemäß
der in Figur 2 dargestellten Ausführungsvariante gelagert. Mit Bezugszeichen 36 sind
die Ausbruchstellen gekennzeichnet, an denen die Federzungen 32, 33 in Richtunng auf
die offene Seite des als U-Profil ausgebildeten einteiligen Federkörpers ausgebogen
sind.
[0025] Auch das Schließelement 19 des Schwingungsdämpfungsventiles in der Ausführungsvariante
gemäß Figur 2 kann seitlich am Umfang analog zur Ausbildung des Schließelementes 19
gemäß der in Figur 1 dargestellten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Lösung
mit einer Rückstörmöffnung 20 versehen sein. In der Ausführungsvariante, die in Figur
2 dargestellt ist, sind demnach in Längsrichtung 6 des Hochdrucksammelraumes 1 gesehen
alle Federelemente miteinander verbunden. Der einteilig ausgebildete Federkörper 30
wird bei der Montage in Axialrichtung, d.h. in Richtung der Längsachse 6 im Innenraum
des Hochdrucksammelraumes 1 eingeschoben. Dies vereinfacht die Montage erheblich;
der einteilig ausgebildete Federkörper 30 kann in einen spezifisch auf die Baulänge
des Hochdrucksammelraumes 1 abgestimmten axialen Länge ausgebildet werden wodurch
sich typspezifische einteilige Federkörper 30 einstellen, in Abhängigkeit von der
Zylinderzahl der durch den Hochdrucksammelraum 1 mit Kraftstoff zu versorgenden Verbrennungskraftmaschine
und abhängig vom. Abstand der Hochdruckanschlüsse 15 in Längsrichtung des Hochdrucksammelraumes
1. Bei der Montage im Innenraum des Hochddrucksammelraumes 1 wird der einteilige Federkörper
30 in Längsrichtung im Innenraum des Hochdrucksammelraumes eingesteckt, wobei die
Federzungen 32, 33, die einen S-förmigen Verlauf 37 aufweisen, mittels eines Hilfswerkzeuges
zurückgedrückt werden können und an deren Schaft 22, die in Abständen voneinander
entsprechend der Abstände der Hochdruckleitungsanschlüsse 15 in den Innenraum des
Hochdrucksammelraumes 1 ragen, verrastet werden.
[0026] Auch bei der Ausführungsvariante eines Schwingungsdämpfungsventiles die in Figur
2 dargestellt ist, wird unmittelbar an der Rückströmstellen, d.h. der koaxial zur
Hochachse 5 des Hochdrucksammelraumes 1 verlaufenden Bohrung eine Dichtstelle 31 gebildet,
die den beim Schließen eines Einspritzventiles vom Injektor zurücklaufenden Druckwellen
bzw. Druckwellenreflexionen beim Eintritt über die Axialbohrung unterhalb des Schliesselementes
19 auftretenden Druckspitzen im Inneren des Hochdrucksammelraumes 1 wirksam dämpft.
Das einteilige Federelement 30 kann z. B. als Blechprofil aus einem Stahl mit Federeigenschaften
gefertigt werden.
[0027] Abhängig vom Herstellvorgang, d.h. dem Ausbiegen der einzelnen Federzungen 32 bzw.
33 an den Stellen 36 können die Federzungen 32, 33 auch mit einer anderen als einer
S-förmigen Kontur 37 versehen sein um ein Anstellen der Kanten, die den Dichtsitz
31 an der Innenwand 2 des Hochdrucksammelraumes bewirken zu gewährleisten. Wesentlich
ist, dass sich die Federzungen-Enden 57 der einander gegenüberliegenden Federzungen
32, 33 an der am Wiederlager 34 am unteren Ende des Schaftes 22, der die axiale Bohrung
des Hochdrucksammelraumes durchsetzt abstützen und somit sowohl das Schliesselement
19 in den Sitz 28 ziehen als auch das den in dieser Ausführungsvariante des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Schwingungsdämpfungsventiles einteilig ausgebildeten Federkörper 30
in seinen Dichtsitz 31 im oberen Bereich des Hochdrucksammelraumes dichtend anstellen.
[0028] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Schwingungsdämpfungsventiles welches in axialer Richtung im Hochdrucksammelraum (Common-Rail)
montierbar ist. Gemäß dieser dritten Ausführungsvariante des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Schwingungsdampfungsventiles befindet sich analog zu den Ausführungsvarianten in Figur
1 und Figur 2 oberhalb einer Bohrung in der Wand 7 des Hochdrucksammelraumes 1 ein
Schließelement 19 von welchem sich in den Innenraum des Hochdrucksammelraumes 1 ein
als Haltebolzen dienender Schaft 22 erstreckt. Im Unterschied zu den in Figur 1 und
Figur 2 dargestellten Ausführungsvarianten ist der Schaft 22 von einer Führung 43
umschlossen, die teilweise in den Innenraum des Hochdrucksammelraumes 1, d.h. über
dessen Innenwandung 2 vorspringend ausgebildet sein kann. Auch das Schließelement
19 der in Figur 3 dargestellten Ausführungsvariante des Schwingungsdämpfungsventiles
kann an seinem Aussenumfang mit mindestens einer Rückströmöffnung 20 versehen sein,
die als Drossel wirkt Das untere Ende des Schaftes 22, welches in das Innere des Hochdrucksammelraumes
1 hineinragt trägt ähnlich wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt ein Widerlager 34, an
welchem sich in dieser Ausführungsvariante ein ringförmig ausgebildeter, einteiliger
Federkörper 40 abstützt. Der einteilige, ringförmig ausgebildete Federkörper 30 erstreckt
sich ringförmig entlang der Wandung 2 des Hochdrucksammelraumes 1 und umfasst den
Bereich eines jeden Hochdruckanschlusses 15 über die in Richtung der Längsachse 6
des Hochdrucksammelraumes 1 gesehen geschlitzte Federarme 42, deren Enden 57 oberhalb
des Widerlagers 34 am unteren Ende des Schaftes 22 abstützen. Die geschlitzten Federarme
42 gehen in einen ringförmigen Abschnitt 41 über, dessen Mantelfläche entsprechend
der Kontur der Innenwand 2 des Hochdrucksammelraumes 1 ausgebildet ist. Der ringförmig,
einteilig ausgebildete Federkörper 40 ist überfedemd ausgebildet. Dies bedeutet, dass
nach einem Einschieben des Federkörpers 40 in Längsrichung 6 des Hochdrucksammelraumes
die geschlitzten Federarme 42 in Richtung der beiden in Figur 3 dargestellen Pfeile
gebogen werden können, damit der Federkörper, d.h. die Enden 57 der geschlitzten Federarme
42 oberhalb des Widerlagers 34 am unteren Ende des Schaftes 22 einrasten können. Die
Führung 43, von der der Schaft 22 umschlossen ist, erleichtert die Montage wobei die
Führung 43 als drei oder mehrere am Schaft 22 um 120°C zueinander versetzt oder um
90° zueinander versetzt je nach Anzahl der Führungsrippen angeordnet sein können,
um die Montage des ringförmigen, einteiligen Federkörpers 40 zu erleichtern. Mittels
dieser Konfiguration des einteiligen Federkörpers 40 lässt sich zum einen der Schließvorgang
vereinfachen, da das Schließelement leichter und schnell in seinen vorgesehenen Sitz
einfährt und eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet.
[0029] Das Schliesselement 19, der Schaft 22 sowie der ringförmig ausgebildete Federkörper
44, welche im wesentlichen das Schwingungsdämpfungsventil ausmachen, bewirken eine
Verminderung von über den Hochdruckanschluß 15 bzw. über dessen Längsbohrung 16 in
den Hochdrucksammelraum 1 zurücklaufenden Druckpulsationen oder Druckwellenreflexionen.
Diese entstehen im Ende der Einspritzphase wenn in einen über den Hochdrucksammelraum
versorgten Injektor dessen Einspritzventil in seinen Sitz fährt, d.h. die Einspritzung
beendet wird. Da eine mit einem Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem ausgerüstete
Verbrennungskraftmaschine 4, 6 oder 8 Zylinder umfasst, können über die jeweils 4,
6 oder 8 Kraftstoffinjektoren bei Abschluss von deren Einspritzvorgängen bezüglich
Druckwellen bzw. Druckwellenreflexionen über die jeweiligen Hochdruckleitungen an
die Hochdruckanschlüsse 15 des Hochdrucksammelraumes 1 zurücklaufen, die zu einer
Druckspitze im Innenraum des Hochdrucksammelraumes 1 (Common-Rail) führen können.
Mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Schwingungsdämpfungsventiles gemäß der skizzierten
Ausführungsvariante in den Figuren 1, 2 oder 3 können die mechanischen Auswirkungen
in den Hochdrucksammelraum zurücklaufenden Druckspitzen durch Rückströmöffnungen 20
im oberen Bereich des Schliesselementes 19 verringert werden, da die mindestens eine
an der Aussenkontur zum Sitz 23, 28 vorgesehene Rückströmöffnung 20 als Drossel wirkt.
[0030] Figur 4 zeigt in perspektivischer Ansicht ein einteiliges Schliesselement zur Integration
in den im wesentlichen mit rohrförmigen Querschnitt ausgebildeten Hochdrucksammelraum
mit ausgestanzten Federzungen.
[0031] Der in Figur 4 dargestellte einteilige Federkörper 30 erstreckt sich über eine axiale
Länge 50, die der Länge des Hochdrucksammelraumes 1 entspricht, in dem der einteilige
Federkörper 30 in axiale Richtung entsprechend von dessen Längsachse 6 eingeschoben
wir. In Abständen 56 sind im einteiligen Federkörper 30 Federzungen 32 bzw. 33 nach
unten ausgestanzt. Diese Federzungen legen sich mit ihren Enden 57 oberhalb des Widerlagers
34 (vergleiche Darstellung gemäß Figur 3 an und drücken somit die Dichtkanten 54 an
den gewinkelten Ecken des als U-Profil 55 ausgebildeten einteiligen Federelementes
an die Innenwand 2 des Hochdrucksammelraumes 1 an (vergleiche Darstellung gemäß Figur
2.
[0032] Die Seitenflächen des als U-Profil 55 beschaffenen einteiligen Federkörpers 30 sind
mit Bezugszeichen 52 und 53 gekennzeichnet und kürzer als der die Seitenfläche 52
bzw. 53 miteinander verbindende Steg. Die Federzungen 32 bzw. 33, die in S-förmiger
Kontur 37 verlaufen können oder eine andere federnde Einstellung ermöglichende Kontur
aufweisen können, stützen sich mit ihren Federzungenenden 57 am Widerlager 34 ab und
bilden somit einen Dichtsitz an der Oberseite des Hochdrucksammelraumes 1 jeweils
unter einem Hochdruckleitungsanschluss 15. Je nach Anzahl der Injektoren mit Lage
Hochdruckleitungsanschlüsse 15 kann der einteilig ausgebildete Federkörper 30 in einer
typspezifischen Länge 50 ausgebildet werden, wobei sich der Abstand 56 und die Anzahl
der Ausstanzstellen 51 für die sich nach unten erstreckenden Federzungen 32 bzw. 33
nach der Anzahl der Schwingungsdämpfungsventile richtet, d.h. nach der Anzahl der
Hochdruckleitungsanschlüsse 15, die in den in Figur 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsvarianten
des Schwingungsdämpfungsventiles jeweils an der Oberseite der Wand 7 des Hochdrucksammelraumes
1 ausgebildet sind.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Hochdrucksammelraum
- 2
- Innenwand
- 3
- Aussenwand
- 4
- Querachse
- 5
- Hochachse
- 6
- Längsachse
- 7
- Wand
- 8
- Wandstärke
- 9
- Stutzen
- 10
- Innengewindestutzen
- 11
- Einschraubanschluss
- 12
- Scheibe
- 13
- Erster Konus
- 14
- Zweiter Konus
- 15
- Hochdruckleitungsanschluss
- 16
- Längsbohrung
- 17
- Schulter
- 18
- Kegelsitz
- 19
- Schliesselement
- 20
- Rückströmöffnung
- 21
- Drosselstellezz
- 22
- Schaft
- 23
- Sitz Schliesselement
- 24
- Befestigung
- 25
- Federelement
- 26
- Konische Kontur
- 27
- Widerlager Federelement
- 28
- Sitz
- 30
- Federelement (einteilig)
- 31
- Sitz
- 32
- Erste Federzunge
- 33
- Zweite Federzunge
- 34
- Verdickung Schaft
- 35
- Ausstanzung
- 36
- Ausstanzstelle
- 37
- S-förmige Kontur
- 40
- Überfedernder Federkörper
- 41
- Anlagefläche
- 42
- Geschlitzter Federarm
- 43
- Führungsabschnitt
- 44
- Freiraum für Verformung
- 50
- Längserstreckung einteiliger Federkörper (30)
- 51
- Ausstanzstelle
- 52
- Erste Seitenfläche
- 53
- Zweite Seitenfläche
- 54
- Dichtkante
- 55
- U-Profil
- 56
- Abstand Ausstanzungen
- 57
- Federzungenenden
1. Hochdrucksammelraum (1) für Kraftstoffeinspritzanlagen mit einer der Anzahl der Brennräume
einer mit Kraftstoff zu versorgenden Verbrennungskraftmaschine entsprechenden Anzahl
von Hochdruckleitungsanschlüssen (15), wobei der Hochdrucksammelraum einen im wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt aufweist, der von einer Innenwand (2) begrenzt ist, wobei
die Hochdruckleitungsanschlüsse (15) eine Längsbohrung (16) umfassen, die von Kraftstoff
durchströmt wird und mittels eines Einschraubelementes (11) in einem an der Aussenseite
des Hochdrucksammelraumes (1) befestigten Stutzen (9) aufgenommen sind, durch welchen
die Hochdruckleitungsanschlüsse (15) in einen Sitz (28) im Hochdrucksammelraum (1)
gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hochdrucksammelraum (1) ein ein Schliesselement (19) umfassendes Schwingungsdämpfungsventil
aufgenommen ist, welches durch einen Federkörper (25; 30, 32, 33; 40) beaufschlagt
ist, welcher sich an einen mit dem Schliesselement (19) verbundenen Schaft (22) und
der Innenwand (2) abstützt.
2. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliesselement (19) in einer die Wand (7) des Hochdrucksammelraumes (1) durchsetzenden
Bohrung aufgenommen ist, welche in den Sitz (28) zur Aufnahme des Hochdruckleitungsanschlusses
(15) ausläuft.
3. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (28) zur Aufnahme des Hochdruckleitungsanschlusses (15) als Kegelsitz (23)
ausgebildet ist.
4. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliesselement (19) einen stabartig ausgebildeten Schaft (22) umfasst, der sich
in den Innenraum des Hochdrucksammelraumes (1) erstreckt und an dem ein Widerlager
(27, 34) für einen Federkörper (25; 30, 32, 33; 40) ausgebildet ist.
5. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Schliesselement (19) mindestens eine ein Rückströmen von Kraftstoff aus dem Hochdruckleitungsanschluss
(15) in den Hochdrucksammelraum ermöglichende drosselartig wirkende Rückströmöffnung
(20) ausgebildet ist.
6. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkoritur des scheibenförmig ausgebildeten Schliesselementes (19) zum Verlauf
der Kontur des Sitzes (28) korrespondiert.
7. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Hochdruckleitungsanschlüssen (15) zugeordneten Schliesselementen
(19) des Schwingungsdämpfungsventiles über einzelne Federkörper (25) vorgespannt sind.
8. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkörper (25) eine konische, sich von einem Widerlager (27) aus in Richtung
auf die Innenwand (2) erweiternden Durchmesser (26) aufweisen.
9. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Hochdruckleitungsanschlüssen (15) zugeordneten Schliesselemente
(19) des Schwingungsdämpfungsventiles gemeinsam von einem einstückigen Federkörper
(32, 40) vorgespannt sind.
10. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der einteilige Federkörper (30) als U-Profil (55) ausgeführt ist, aus dessen Flächen
Federzungen (32, 33) herausragen, deren Enden (57) sich an einem Widerlager (34) des
Schaftes (22) abstützen.
11. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am U-Profil (55) des einteiligen Federkörpers (30) an der Innenwand (2) des Hochdrucksammelraumes
(1) liegende Dichtkanten (54) ausgebildet sind.
12. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzungen (32, 33) einander paarweise gegenüberliegen und am einteiligen Federkörper
(30) in Abständen (56) voneinander angeordnet sind.
13. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (50) des einteiligen Federkörpers (30) der Erstreckung des Hochddrucksammelraumes
(1) in Längsrichtung (6) entspricht
14. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der einteilige Federkörper (40) als überfedernder Federkörper ausgebildet ist, dessen
Aussenkontur (41) der der Innenwand (2) entspricht und geschlitzte Federarme (42)
umfasst, deren Enden (57) sich am Widerlager (34) des Schaftes (22) abstützen.
15. Hochdrucksammelraum (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (22) des Schliesselementes (19) in einer die Bohrung für den Hochdruckleitungsanschluss
(15) durchsetzenden Führungen (43) geführt wird.
1. High-pressure accumulation space (1) for fuel injection systems, with a number of
high-pressure line connections (15) corresponding to the number of combustion spaces
of an internal combustion engine to be supplied with fuel, the high-pressure accumulation
space having essentially a circular cross section which is delimited by an inner wall
(2), the high-pressure line connections (15) comprising a longitudinal bore (16),
through which fuel flows, and being received by means of a screw-in element (11) in
a connection piece (9) which is fastened to the outside of the high-pressure accumulation
space (1) and by means of which the high-pressure line connections (15) are pressed
into a seat (28) in the high-pressure accumulation space (1), characterized in that the high-pressure accumulation space (1) receives a vibration-damping valve which
comprises a closing element (19) and which is acted upon by a spring body (25; 30,
32, 33; 40) which is supported on a shank (22) connected to the closing element (19)
and on the inner wall (2).
2. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the closing element (19) is received in a bore which passes through the wall (7)
of the high-pressure accumulation space (1) and which runs out into the seat (28)
for receiving the high-pressure line connection (15).
3. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the seat (28) for receiving the high-pressure line connection (15) is designed as
a conical seat (23).
4. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the closing element (19) comprises a shank (22) of bar-like design which extends
into the inner space of the high-pressure accumulation space (1) and on which an abutment
(27, 34) for a spring body (25; 30, 32, 33; 40) is formed.
5. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the closing element (19) has formed on it at least one backflow orifice (20) having
a throttle-like action and allowing a backflow of fuel out of the high-pressure line
connection (15) into the high-pressure accumulation space.
6. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the outer contour of the closing element (19) of disc-shaped design matches with
the run of the contour of the seat (28).
7. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the closing elements (19) of the vibration-damping valve which are assigned to the
individual high-pressure line connections (15) are prestressed via individual spring
bodies (25).
8. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 7, characterized in that the spring bodies (25) have a conical diameter (26) widening from an abutment (27)
in the direction of the inner wall (2).
9. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the closing elements (19) of the vibration-damping valve which are assigned to the
individual high-pressure line connections (15) are prestressed jointly by a one-piece
spring body (32, 40).
10. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 9, characterized in that the one-part spring body (30) is designed as a U-profile (55), from the surfaces
of which project spring tongues (32, 33), the ends (57) of which are supported on
an abutment (34) of the shank (22).
11. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 10, characterized in that sealing edges (54) lying on the inner wall (2) of the high-pressure accumulation
space (1) are formed on the U-profile (55) of the one-part spring body (30).
12. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 10, characterized in that the spring tongues (32, 33) are located opposite one another in pairs and are arranged
at distances (56) from one another on the one-part spring body (30).
13. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 10, characterized in that the length (50) of the one-part spring body (30) corresponds to the extent of the
high-pressure accumulation space (1) in a longitudinal direction (6).
14. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 9, characterized in that the one-part spring body (40) is designed as a spring-over spring body, the outer
contour (41) of which corresponds to that of the inner wall (2) and comprises slotted
spring arms (42), the ends (57) of which are supported on the abutment (34) of the
shank (22).
15. High-pressure accumulation space (1) according to Claim 1, characterized in that the shank (22) of the closing element (19) is guided in a guide (43) passing through
the bore for the high-pressure line connection (15).
1. Accumulateur haute pression (1) pour des systèmes d'injection de carburant avec un
nombre de raccords de conduite haute pression (15) correspondant au nombre de chambres
de combustion d'un moteur à combustion interne alimenté en carburant, l'accumulateur
haute pression présentant une section transversale essentiellement circulaire, limitée
par une paroi interne (2), les raccords de conduite haute pression (15) ayant un alésage
longitudinal (16) traversé par du carburant, et étant logés dans un support (9) fixé
sur le côté extérieur de l'accumulateur haute pression (1) au moyen d'un élément de
vissage (11), ce support pressant les raccords de conduite haute pression (15) dans
un siège (28) dans l'accumulateur haute pression (1),
caractérisé en ce qu'
une soupape d'amortissement de vibrations comprenant un élément de fermeture (19)
est logée dans l'accumulateur haute pression (1), et sollicitée par un corps à ressort
(25 ; 30, 32, 33 ; 40) qui s'appuie à une queue (22) reliée à l'élément de fermeture
(19) et à la paroi interne (2).
2. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de fermeture (19) logé dans un alésage traversant la paroi (7) de l'accumulateur
haute pression (1), se termine dans le siège (28) pour loger le raccord de conduite
haute pression (15).
3. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le siège (28) pour loger le raccord de conduite haute pression (15) a la forme d'un
siège conique (23).
4. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de fermeture (19) comprend une queue (22) ayant la forme d'une tige qui
s'étend dans l'espace intérieur de l'accumulateur haute pression (1) et sur laquelle
est formée une butée (27, 34) pour un corps à ressort (25 ; 30, 32, 33 ; 40).
5. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
au moins un orifice de retour (20) agissant comme un étranglement, permettant un retour
de carburant du raccord de conduite haute pression (15) dans l'accumulateur haute
pression est formé sur l'élément de fermeture (19).
6. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le contour extérieur de l'élément de fermeture (19) en forme de disque correspond
au tracé du contour du siège (28).
7. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les éléments de fermeture (19) de la soupape d'amortissement de vibrations associés
à chacun des raccords de conduite haute pression (15) sont précontraints par des ressorts
individuels (25).
8. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les ressorts (25) présentent un diamètre (26) conique s'élargissant depuis une butée
(27) en direction de la paroi interne (2).
9. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les éléments de fermeture (19) de la soupape d'amortissement de vibrations associés
à chacun des raccords de conduite haute pression (15) sont précontraints par un ressort
d'une seule pièce (32, 40).
10. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le ressort d'une seule pièce (30) est réalisé comme un profilé en U (55), sur la surface
duquel dépassent des languettes à ressort (32, 33) dont les extrémités (57) s'appuient
sur une butée (34) de la queue (22).
11. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
des arêtes d'étanchéité (54) situées sur la paroi interne (2) de l'accumulateur haute
pression (1) sont formées sur le profilé en U (55) de chacun des ressorts (30).
12. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
les languettes à ressort (32, 33) sont disposées par paire en face l'une de l'autre
et à distance (56) l'une de l'autre sur le ressort d'une seule pièce (30).
13. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
la longueur (50) du ressort (30) d'une seule pièce correspond à la longueur de l'accumulateur
haute pression (1) dans le sens longitudinal (6).
14. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le ressort d'une seule pièce (40) est formé comme un ressort superélastique dont le
contour extérieur (41) correspond à celle de la paroi interne (2) et comprend des
bras à ressorts fendus (42) dont les extrémités (57) s'appuient sur la butée (34)
de la queue (22).
15. Accumulateur haute pression (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la queue (22) de l'élément de fermeture (19) est guidée dans un guidage (43) traversant
l'alésage pour le raccord de conduite haute pression (15).