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(11) |
EP 1 490 645 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.05.2011 Patentblatt 2011/18 |
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Anmeldetag: 28.03.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/001037 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/085350 (16.10.2003 Gazette 2003/42) |
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GEPANZERTES FAHRZEUG, INSBESONDERE KAMPFFAHRZEUG
ARMOURED VEHICLE, ESPECIALLY A COMBAT VEHICLE
VEHICULE BLINDE, NOTAMMENT VEHICULE DE COMBAT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
04.04.2002 DE 10214854
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
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Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG |
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80997 München (DE) |
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Erfinder: |
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- ZUREK, Rudolf
82194 Gröbenzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feder Walter Ebert |
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Patentanwälte
Goethestraße 38 A 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 269 921 US-A- 4 346 520
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US-A- 4 031 838
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein gepanzertes Fahrzeug, insbesondere ein Kampffahrzeug mit
den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiges Fahrzeug ist
z.B. in DE 1269921 B beschrieben.
[0002] Lafettenlagerungen werden üblicherweise in Zargen vorgenommen, die in die Fahrzeuggehäuse
gepanzerter Fahrzeuge eingeschweißt werden und anschliessend zur Herstellung der für
das Drehlager erforderlichen Toleranzen mit dem gesamten Fahrzeuggehäuse mechanisch
bearbeitet werden. Dies hat sich dadurch als nachteilig erwiesen, daß bei modernen
gepanzerten Fahrzeugen zunehmend Bleche mit kleinen Wandstärken für die Gehäusestrukturen
verwendet werden und die ballistische Schutzwirkung mit Zusatzpanzerungen hergestellt
wird. Zur Minimierung der Herstellungskosten wird versucht, auf die mechanische Bearbeitung
fertig geschweißter Fahrzeuggehäuse zu verzichten und tolerierte Teile lagerichtig
einzuschweißen. Andererseits erfordern die Drehlager von Lafetten sehr eng tolerierte
Zargen, deren schweißtechnische Realisierung einen erheblichen Vorrichtungs- und Fertigungsaufwand
erfordert.
[0003] In
US 4,346,520 ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Montage einer Waffenanlage auf dem Deck
eines Schiffes beschrieben. Auf dem Deck des Schiffes ist ein erster innerer Ring
aufgeschweißt. Ein zweiter äußerer Ring ist auf den inneren Ring aufgeschoben. Letzterer
besitzt eine horizontal ausgerichtete Auflagefläche zur Aufnahme der auf dem Deck
zu montierenden Elemente. Der innere Ring weist keine hohe Genauigkeit in seiner Bearbeitung
auf. Der äußere Ring wird so justiert, dass seine Auflagefläche horizontal ausgerichtet
ist. Er ist über Schraubenbolzen am inneren Ring befestigt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gepanzertes Fahrzeug, insbesondere
ein Kampffahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so auszubilden, daß
einerseits fein tolerierte Einbaubedingungen für das Drehlager sichergestellt werden
können und andererseits die Zarge zur Aufnahme der Lafette sehr kostengünstig und
ohne die übliche mechanische Bearbeitung des Gesamtfahrzeugs hergestellt werden kann.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0006] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht in der Trennung der Zargenkonstruktion in
einen grob tolerierten und an der Gehäusestruktur angeschweißten, nicht mechanisch
bearbeiteten Außenteil und einen eng tolerierten mechanisch bearbeiteten Innenteil.
Dabei ist die formschlüssige Verbindung von Innenteil und Außenteil durch einen Vergußvorgang
mit einer geeigneten Vergußmasse durchgeführt, wobei das Innenteil mittels einer einfachen
Vorrichtung lagerichtig in Position gebracht werden kann.
[0007] Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert.
[0008] In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in isometrischer Darstellung die Dachplatte des Fahrzeuggehäuses eines im übrigen
nicht dargestellten Kampffahrzeugs;
Fig. 1A einen Teilausschnitt aus Fig.1 nach der Linie I-I;
Fig. 2 in einer Darstellung analog Fig. 1 die Dachplatte nach Fig. 1 mit aufgesetztem
Außenteil der Zarge;
Fig. 2A einen Teilausschnitt aus Fig. 2 nach der Linie II-II;
Fig. 3 in einer Darstellung analog Fig. 2 die Dachplatte mit Außenteil der Zarge und
eingesetzten Verriegelungselementen;
Fig. 3A einen Teilausschnitt aus Fig. 3 nach der Linie III-III;
Fig. 4 in isometrischer Darstellung das Innenteil zum Außenteil nach Fig. 2 und 3
der Zarge;
Fig. 4A einen Teilausschnitt aus Fig. 4 nach der Linie IV-IV;
Fig. 5 in vergrößertem Teilschnitt nach der Linie V-V in Fig. 5A die Zarge mit in
das Außenteil eingesetztem Innenteil;
Fig. 5A eine verkleinerte Aufsicht auf die Zarge nach Fig. 5;
Fig. 6 in vergrößertem Teilschnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 6A die Zarge nach
Fig. 5;
Fig. 6A eine verkleinerte Aufsicht auf die Zarge nach Fig. 6;
Fig. 7 in isometrischer Darstellung die Zarge gemäß Fig. 5 und 6.
[0009] Fig. 1 zeigt die Dachplatte 1 eines im übrigen nicht dargestellten Kampffahrzeugs,
die mit einer Öffnung 1.1 versehen ist, die mit einer Zarge zur Aufnahme des Drehlagers
einer Lafette umfaßt werden soll. Die Öffnung 1.1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
polygonförmig ausgebildet, es kann an dieser Stelle aber auch eine runde Öffnung angeordnet
sein.
[0010] Wie im folgenden erläutert, wird die Zarge, welche die Öffnung 1.1 umfassen soll,
aus zwei konzentrisch ineinander angeordneten und aneinander befestigten Teilen aufgebaut,
nämlich einem grob tolerierten, nicht mechanisch nachbearteiteten und mit der Dachplatte
1 des Fahrzeuggehäuses durch Schweißung verbundenen Außenteil 2 und einem eng tolerierten
mechanisch nachbearbeiteten und mit dem Außenteil 2 formschlüssig verbundenen Innenteil
3, an welchem das nicht dargestellte Drehlager der Lafette angeordnet ist.
[0011] In Fig. 2 ist zunächst das mit der Dachplatte 1 fest verbundene Außenteil 2 dargestellt.
Es ist als geschlossener Kragen aufgebaut, der als Biegekonstruktion oder aus aneinander
anschließenden und durch Schweißung fest miteinander verbundenen Platten ausgebildet
ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Kragen aus senkrecht zur Dachplatte
1 stehenden Kragenplatten 2.1. Die Kragenplatten können aber auch schräg zur Dachplatte
angeordnet sein. Wie Fig. 2 zu entnehmen, sind die Kragenplatten 2.1 polygonal angeordnet.
Grundsätzlich wäre es auch möglich, einen Kragen mit kreisrundem Umfang aufzubauen,
aber wie weiter unten beschrieben, hat die polygonale Ausbildung des Kragens fertigungstechnische,
konstruktive und schutztechnische Vorteile. An der Innenseite des aus den Kragenplatten
2.1 aufgebauten Kragens ist in einem vorgegebenen Abstand von der Dachplatte 1 ein
Kragenring mit polygonalem, an den Innenumfang des Kragens angepaßtem Außenumfang
eingesetzt, der aus einzelnen, miteinander verschweißten Bodenplatten 2.2 zusammengesetzt
und so angeordnet ist, daß seine Oberseite ein Plateau bildet. Das Plateau kann auch
aus einem Stück bestehen oder aus zwei Hälften zusammengesetzt sein.
[0012] Der Innenumfang des aus den Bodenplatten 2.2 zusammengesetzten Kragenrings ist kreisförmig
ausgebildet und der Kragenring ist in den Kragen eingeschweißt.
[0013] In das Außenteil 2 soll nun ein Innenteil eingesetzt und dort formschlüssig verankert
werden. Um eine solche formschlüssige Verankerung zu ermöglichen, sind in das Außenteil
2 Verriegelungselemente 2.3 eingesetzt, die in Fig. 3 und 3A zu erkennen sind. Hierzu
besitzt der aus den Kragenplatten 2.1 zusammengesetzte Kragen in den Eckbereichen
der aneinander angrenzenden Kragenplatten parallel zur Dachplatte 1 verlaufende Schlitze,
in welche die Verriegelungselemente 2.3 eingesteckt sind. Hierbei bewährt sich die
polygonale Form des Kragens, indem die Verriegelungselemente 2.3 in den Schlitzen
aufgrund der schräg zueinander stehenden Kragenplatten 2.1 abgestützt werden. Die
Verriegelungselemente 2.3 werden erst eingesteckt, wenn das Innenteil 3 in das Außenteil
2 eingesetzt ist. Das in Fig. 4 dargestellte Innenteil 3 besitzt einen zylindrischen
Ring 3.1, dessen Durchmesser kleiner ist als der kleinste Durchmesser des Kragens
und an dessen Unterseite eine ringförmige Lagerplatte 3.2 angeschweißt ist, während
an der Oberseite eine ringförmige Deckplatte 3.3 angeschweißt ist. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel besitzen sowohl die Deckplatte 3.3 als auch die Lagerplatte 3.2
einen polygonalen Außenumfang und einen kreisförmigen Innenumfang. Der minimale Außendurchmesser
der Deckplatte entspricht mindestens dem minimalen Außendurchmesser des Kragens, während
der maximale Außendurchmesser der Lagerplatte 3.2 kleiner ist als der minimale Innendurchmesser
des Kragens aber größer als der Innendurchmesser des Kragenrings aus den Bodenplatten
2.2.
[0014] Das Innenteil 3 wird nunmehr in das Außenteil 2 eingesetzt, die Verriegelungselemente
werden in die Schlitze in den Eckbereichen der Kragenplatten 2.1 eingeschoben und
der Innenraum der Zarge im Bereich zwischen Außenteil 2 und Innenteil 3 wird nach
entsprechender Abdichtung durch Dichtungen 6.1 und 6.2 mit einer Vergußmasse 7 ausgefüllt.
Dabei ist eine Dichtung 6.1 am oberen Ringspalt zwischen der Deckplatte 3.3 und der
Oberkante der Kragenplatten 2.1 angeordnet und die andere Dichtung 6.2 befindet sich
zwischen der Oberseite des sich aus den Bodenplatten 2.2 zusammensetzenden Kragenrings
und der Unterseite der Lagerplatte 3.2. Damit ist das Innenteil 3 formschlüssig und
fest im Außenteil 2 verankert, wie dies Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist. Die Deckplatte
3.3 liegt dabei an der Oberseite des Außenteils 2 überstehend auf. Vor dem Einsetzen
des Innenteils 3 in das Außenteil 2 kann das Innenteil 3 mit den für die Aufnahme
des Drehlagers notwendigen engen Toleranzen bearbeitet werden.
[0015] An der in dieser Weise fertiggestellten Zarge können, wie aus Fig. 5 und 6 zu ersehen,
besondere Schutzmodule als Panzerschutz angeordnet werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
handelt es sich bei diesen Schutzmodulen um rechteckige Platten 4, die außen an den
Kragenplatten 2.1 des Außenteils 2 angeordnet sind. Auch hier zeigt sich der Vorteil
der polygonalen Ausbildung des Kragens, indem die Schutzmodule als ebene und rechtwinklig
geschnittene Platten ausgebildet sein können.
[0016] Bei senkrechter Anordnung der Kragenplatten 2.1 ist es zum Schutz gegen Radarortung
zweckmäßig, die Zarge im montierten Zustand durch eine Haube abzudecken, wie es in
Fig. 5 - 7 dargestellt ist. Die Außenform der Haube 5, die von oben auf die Zarge
aufgesetzt wird, ist an den polygonalen Umfang des Kragens angepaßt, wobei allerdings
die den Kragenplatten 2.1 gegenüberliegenden Außenwände der Haube 5 schräg zur Dachplatte
1 verlaufen. Die Haube 5 ist hinsichtlich der Materialwahl und ihrer Form radarsignaturoptimiert
ausgebildet und zwischen der Haube 5 und der Dachplatte 1 sowie im Oberteil der Haube
können, wie aus Fig. 5 und 6 zu erkennen, Belüftungsschlitze vorgesehen sein.
1. Gepanzertes Fahrzeug, insbesondere Kampffahrzeug, mit einem auf einem Laufwerk angeordneten
Fahrzeuggehäuse, das an seiner Oberseite eine Dachplatte aufweist, in welcher eine
von einer Zarge umfaßte Öffnung angeordnet ist, in der die Lafette einer Waffe über
ein Drehlager montiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zarge aus zwei konzentrisch ineinander angeordneten und aneinander befestigten
Teilen (2, 3) aufgebaut ist, nämlich einem grob tolerierten, nicht mechanisch nachbearbeiteten
und mit dem Fahrzeuggehäuse durch Schweißung verbundenen Außenteil (2) und einem eng
tolerierten mechanisch nachbearbeiteten und mit dem Außenteil (2) formschlüssig verbundenen
Innenteil (3), an welchem das Drehlager der Lafette angeordnet ist, wobei im montierten
Zustand der Zarge der Innenraum der Zarge im Bereich zwischen Außenteil (2) und Innenteil
(3) mit einer Vergußmasse (7) aufgefüllt ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenteil (2) der Zarge einen als geschlossener Ring ausgebildeten Kragen aufweist,
der aus aneinander anschließenden und miteinander verbundenen, unter einem vorgegebenen
Winkel zur Dachplatte (1) stehenden, polygonal angeordneten Kragenplatten (2.1) aufgebaut
ist und an der Innenseite des Kragens in einem vorgegebenen Abstand von der Dachplatte
(1) ein Kragenring mit polygonalem Außenumfang eingesetzt ist, dessen Oberseite ein
Plateau bildet.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kragenplatten (2.1) senkrecht zur Dachplatte (1) stehen.
4. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kragenplatten schräg zur Dachplatte stehen.
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragenring aus einzelnen, miteinander verschweißten Bodenplatten (2.2) zusammengesetzt
ist.
6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kragenplatten (2.1) durch Schweißung miteinander verbunden sind und der Kragenring
in den Kragen eingeschweißt ist.
7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenumfang des Kragenrings kreisförmig ausgebildet ist.
8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (3) der Zarge einen zylindrischen Ring aufweist, dessen Durchmesser
kleiner ist als der kleinste Durchmesser des Kragens und an dessen Unterseite eine
ringförmige Lagerplatte (3.2) und an dessen Oberseite eine ringförmige Deckplatte
(3.3) angeordnet sind, wobei der minimale Außendurchmesser der Deckplatte (3.3) mindestens
dem minimalen Außendurchmesser des Kragens entspricht, während der maximale Außendurchmesser
der Lagerplatte (3.2) kleiner ist als der minimale Innendurchmesser des Kragens, aber
größer als der Innendurchmesser des Kragenrings.
9. Fahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (3.3) und die Lagerplatte (3.2) durch Schweißung mit dem zylindrischen
Ring (3.1) verbunden sind.
10. Fahrzeug nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß Deckplatte (3.3) und/oder Lagerplatte (3.2) einen polygonalen Außenumfang und einen
kreisförmigen Innenumfang aufweist.
11. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im in das Außenteil (2) eingesetzten Zustand des Innenteils (3) zwischen der Oberseite
des Kragenrings und der Unterseite der Lagerplatte (3.2) Dichtungsmaterial (6.2) angeordnet
ist.
12. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Kragen parallel zur Dachplatte (1) verlaufende Schlitze angeordnet sind, in welche
im in das Außenteil (2) eingesetzten Zustand des Innenteils (3) die Lagerplatte (3.2)
des Innenteils übergreifende Verriegelungselemente (2.3) eingesteckt sind.
13. Fahrzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Kragen mit polygonal angeordneten Kragenplatten (2.1) die Schlitze in den
Eckbereichen der einander anschließenden Kragenplatten (2.1) angeordnet sind.
14. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Kragens Schutzmodule (4) montiert oder montierbar sind.
15. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zarge im montierten Zustand durch eine Haube (5) abgedeckt ist, deren Außenform
an den polygonalen Umfang des Kragens angepaßt ist, wobei die den Kragenplatten gegenüberliegenden
Außenwände der Haube (5) schräg zur Dachplatte (1) verlaufen.
16. Fahrzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (5) hinsichtlich Materialauswahl und Form radarsignaturoptimiert ausgebildet
ist.
17. Fahrzeug nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Haube (5) und Dachplatte (1) sowie im Oberteil der Haube (5) Belüftungsschlitze
vorgesehen sind.
1. Armoured vehicle, especially a combat vehicle, comprising a vehicle housing disposed
on running gear and having on its upper side a roof panel, in which an opening surrounded
by a frame is disposed, in which the gun carriage of a weapon is mounted by means
of a pivot bearing, characterized in that the frame is constructed from two parts (2, 3) that are disposed concentrically one
in the other and fastened to one another, namely a rough-toleranced, non-remachined
outer part (2), which is connected by welding to the vehicle housing, and a close-toleranced
remachined inner part (3), which is connected positively to the outer part (2) and
on which the pivot bearing of the gun carriage is disposed, wherein in the mounted
state of the frame the inner space of the frame in the region between outer part (2)
and inner part (3) is filled with a casting compound (7).
2. Vehicle according to claim 1, characterized in that the outer part (2) of the frame comprises a collar in the form of a closed ring,
which is constructed from a polygonal arrangement of mutually adjoining and mutually
connected collar plates (2.1) positioned at a defined angle to the roof panel (1),
and on the inside of the collar at a defined distance from the roof panel (1) a collar
ring having a polygonal outer circumference is inserted, the top of which forms a
plateau.
3. Vehicle according to claim 2, characterized in that the collar plates (2.1) are positioned at right angles to the roof panel (1).
4. Vehicle according to claim 2, characterized in that the collar plates are positioned obliquely relative to the roof panel.
5. Vehicle according to one of claims 2 to 4, characterized in that the collar ring is composed of individual base plates (2.2) that are welded to one
another.
6. Vehicle according to one of claims 2 to 5, characterized in that the collar plates (2.1) are connected by welding to one another and the collar ring
is welded into the collar.
7. Vehicle according to one of claims 2 to 6, characterized in that the inner circumference of the collar ring is of a circular configuration.
8. Vehicle according to one of claims 1 to 7, characterized in that the inner part (3) of the frame comprises a cylindrical ring, the diameter of which
is smaller than the smallest diameter of the collar and on the underside of which
an annular bearing plate (3.2) and on the upper side of which an annular cover plate
(3.3) are disposed, wherein the minimum outside diameter of the cover plate (3.3)
corresponds at least to the minimum outside diameter of the collar, while the maximum
outside diameter of the bearing plate (3.2) is smaller than the minimum inside diameter
of the collar but greater than the inside diameter of the collar ring.
9. Vehicle according to claim 8, characterized in that the cover plate (3.3) and the bearing plate (3.2) are connected by welding to the
cylindrical ring (3.1).
10. Vehicle according to claim 8 or 9, characterized in that cover plate (3.3) and/or bearing plate (3.2) has a polygonal outer circumference
and a circular inner circumference.
11. Vehicle according to one of claims 8 to 10, characterized in that in the fitted state of the inner part (3) in the outer part (2) sealing material
(6.2) is disposed between the upper side of the collar ring and the underside of the
bearing plate (3.2).
12. Vehicle according to one of claims 8 to 11, characterized in that in the collar slots extending parallel to the roof panel (1) are disposed, into which
in the fitted state of the inner part (3) in the outer part (2) interlocking elements
(2.3) that overlap the bearing plate (3.2) of the inner part are inserted.
13. Vehicle according to claim 12, characterized in that, given a collar having polygonally arranged collar plates (2.1), the slots are disposed
in the corner regions of the mutually adjoining collar plates (2.1).
14. Vehicle according to one of claims 1 to 13, characterized in that on the outside of the collar protection modules (4) are or may be mounted.
15. Vehicle according to one of claims 1 to 14, characterized in that the frame in the mounted state is covered by a hood (5), the external shape of which
is adapted to the polygonal circumference of the collar, wherein the outer walls of
the hood (5) that lie opposite the collar plates extend obliquely relative to the
roof panel (1).
16. Vehicle according to claim 15, characterized in that the hood (5) with regard to material selection and shape is configured with an optimized
radar signature.
17. Vehicle according to claim 15 or 16, characterized in that ventilation slots are provided between hood (5) and roof panel (1) as well as in
the upper part of the hood (5).
1. Véhicule blindé, en particulier véhicule de combat, comportant une caisse qui est
montée sur un châssis de roulement et dont la face supérieure comporte une plaque
de couverture, dans laquelle est ménagée une ouverture, qui est entourée d'un cadre
et dans laquelle l'affût d'une arme est monté sur un palier rotatif, caractérisé en ce que le cadre est constitué de deux parties (2, 3), agencées concentriquement l'une dans
l'autre et fixées l'une à l'autre, à savoir une partie extérieure (2) avec des tolérances
grossières, non rectifiée mécaniquement et assemblée par soudage à la caisse du véhicule,
et une partie intérieure (3) avec d'étroites tolérances, qui est rectifiée mécaniquement
et est assemblée par conjugaison de forme avec la partie extérieure (2) et sur laquelle
est agencé le palier rotatif de l'affût de l'arme, sachant que, dans la position montée
du cadre, l'espace intérieur du cadre dans la zone entre la partie extérieure (2)
et la partie intérieure (3) est comblé par une masse de scellement (7).
2. Véhicule selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie extérieure (2) du cadre comporte un collet réalisé sous forme d'anneau
fermé, lequel est formé par des plaques (2.1) agencées de manière polygonale, adjacentes
l'une à l'autre et assemblées l'une à l'autre, formant un angle prédéfini avec la
plaque de couverture (1), et un rebord en anneau à pourtour extérieur polygonal, dont
la face supérieure forme un plateau, est inséré sur la face intérieure du collet,
à une distance donnée de la plaque de couverture (1).
3. Véhicule selon la revendication 2, caractérisé en ce que les plaques (2.1) formant le collet sont disposées perpendiculairement à la plaque
de couverture (1).
4. Véhicule selon la revendication 2, caractérisé en ce que les plaques formant le collet sont inclinées par rapport à la plaque de couverture.
5. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le rebord en anneau est formé par des plaques de fond (2.2) individuelles, soudées
les unes aux autres.
6. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les plaques (2.1) formant le collet sont assemblées par soudage les unes aux autres
et le rebord en anneau est soudé dans le collet.
7. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que le pourtour intérieur du rebord en anneau est réalisé sous forme circulaire.
8. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie intérieure (3) du cadre comporte un anneau cylindrique, dont le diamètre
est inférieur au plus petit diamètre du collet et sur la face inférieure duquel est
agencée une plaque d'appui (3.2) annulaire et sur la face supérieure duquel est agencée
une plaque de recouvrement (3.3), le diamètre extérieur minimum de la plaque de recouvrement
(3.3) correspond au moins au diamètre extérieur minimum du collet, alors que le diamètre
extérieur maximum de la plaque d'appui (3.2) est inférieur au diamètre intérieur minimum
du collet, mais supérieur au diamètre intérieur du rebord en anneau.
9. Véhicule selon la revendication 8, caractérisé en ce que la plaque de recouvrement (3.3) et la plaque d'appui (3.2) sont assemblées par soudage
à l'anneau (3.1) cylindrique.
10. Véhicule selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la plaque de recouvrement (3.3) et/ou la plaque d'appui (3.2) ont un pourtour extérieur
polygonal et un pourtour intérieur circulaire.
11. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que, lorsque la partie intérieure (3) est en position insérée dans la partie extérieure
(2), un matériau d'étanchéité (6.2) est posé entre la face supérieure du rebord en
anneau et la face inférieure de la plaque d'appui (3.2).
12. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que dans le collet sont ménagées des fentes, qui sont orientées parallèlement à la plaque
de couverture (1) et dans lesquelles sont enfichés des éléments de blocage (2.3) enserrant
par le dessus la plaque d'appui (3.2) de la partie intérieure lorsque la partie intérieure
(3) est dans la position insérée dans la partie extérieure (2).
13. Véhicule selon la revendication 12, caractérisé en ce que, en présence d'un collet avec des plaques (2.1) agencées de manière polygonale, les
fentes sont ménagées dans les zones d'angle des plaques (2.1) formant le collet, adjacentes
les unes aux autres.
14. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que des modules de protection (4) sont montés ou peuvent être montés sur la face extérieure
du collet.
15. Véhicule selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le cadre, dans la position montée, est recouvert par un cache (5) dont la forme extérieure
est ajustée au pourtour polygonal du collet, sachant que les parois extérieures du
cache (5), qui sont situées en regard des plaques formant le collet, sont inclinées
par rapport à la plaque de couverture (1).
16. Véhicule selon la revendication 15, caractérisé en ce que le cache (5) est réalisé avec un choix de matériau et une forme, optimisés pour la
signature radar.
17. Véhicule selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que des fentes d'aération sont prévues entre le cache (5) et la plaque de couverture
(1), ainsi que dans la face supérieure du cache (5).
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