| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 490 840 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.01.2007 Patentblatt 2007/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.03.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/CH2003/000191 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2003/085609 (16.10.2003 Gazette 2003/42) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUR VERIFIKATION VON SICHERHEITSMERKMALEN
DEVICE FOR CHECKING SECURITY ELEMENTS
DISPOSITIF DE VERIFICATION DE CARACTERISTIQUES DE SECURITE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.04.2002 CH 5712002
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
| (73) |
Patentinhaber: Landqart |
|
7302 Landquart (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- FRANKEN, Klaus
CH-7206 Igis (CH)
- GROB, Jakob
CH-7303 Mastrils (CH)
- DOSTMANN, Andreas
CH-7015 Tamins (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Bremi, Tobias Hans et al |
|
Isler & Pedrazzini AG
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 889 350 WO-A-00/19016 WO-A-98/01817 DE-A- 19 923 885 US-A- 6 047 964
|
EP-A- 1 178 429 WO-A-01/41079 DE-A- 19 802 781 US-A- 5 918 960
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Sichtbarmachung
von in einem Objekt vorhandenen Sicherheitselementen, welche mindestens ein photolumineszierendes
Segment aufweisen, das durch eine linear polarisierte Photolumineszenz und/oder linear
polarisierte Absorption gekennzeichnet ist.
[0002] Ein derartiges Sicherheitselement ist z. B. in der WO 00/19016 beschrieben worden.
STAND DER TECHNIK
[0003] Es ist gemeinhin bekannt, dass für Sicherheitspapiere und Sicherheitsartikel ganz
allgemein, zum Beispiel für Banknoten, Checks, Aktien, Obligationen, Ausweise, Pässe,
Führerausweise, Eintrittskarten, Briefmarken und ähnliche Dokumente oder beispielsweise
für Bankkarten, Kreditkarten und dergleichen Sicherheitselemente eingesetzt werden,
welche den Zweck haben, die Fälschung dieser Objekte durch Unberechtigte zu verhindern
oder zu erschweren (R. van Renesse, Optical Document Security" (1997), Artech House,
Boston). Gleichennassen werden solche Sicherheitselemente dazu verwendet um die Echtheit
oder Gültigkeit von Objekten zu kennzeichnen oder ganz allgemein, um die Identifikation
von Objekten zu ermöglichen oder zu erleichtern.
[0004] Zum Beispiel ist die Verwendung von Sicherheitsfäden oder -Streifen, welche beispielsweise
aus einem mit Metall beschichteten Kunststoff bestehen können, in Sicherheitspapieren,
insbesondere für die Verwendung in Banknoten und ähnlichen Wertpapieren weit verbreitet.
Wenn diese Sicherheitsfäden oder -Streifen beispielsweise in das Sicherheitspapier
eingebettet werden und dieses anschliessend allenfalls bedruckt wird, können diese
Sicherheitselemente nicht ohne weiteres erkannt werden, wenn das Objekt in Reflexion
betrachtet wird. Sie erscheinen aber als dunkler Schatten wenn das Objekt durchleuchtet
und damit in Transmission observiert wird.
[0005] Insbesondere um die Fälschungssicherheit von Sicherheitsartikeln, beispielsweise
von Sicherheitspapieren, zu gewährleisten, sind in der letzten Zeit viele Vorschläge
gemacht worden, Sicherheitselemente mit bestimmten Eigenschaften zu versehen, so dass
nicht nur die Gegenwart von Sicherheitselementen an und für sich, sondern insbesondere
auch das Vorhandensein spezieller Eigenschaften die Authentizität des gesicherten
Objekts garantieren soll (US 4,897,300; US 5, 118,349; US 5,314, 739; US 5,388,862;
US 5,465,301, DE-A 1,446,851; GB 1,095,286). Aus der DE-A 1 ,446,851 ist zum Beispiel
ein Sicherheitsfaden bekannt geworden, welcher eine mehrfarbige Mikro-Bedruckung aufweist;
die Druckfarbe kann dabei auch fluoreszierend sein. Die mit unterschiedlicher Farbe
bedruckten Flächen sind bei diesem Faden so klein oder so nahe zusammen, dass sie
von blossem Auge nicht unterschieden werden können und dem Betrachter deshalb als
einfarbiges Muster erscheinen. Die Mikro-Bedruckung und deren unterschiedliche Farben
können dagegen mit Hilfe einer Lupe oder eines Mikroskops erkannt werden.
[0006] Weiterhin sei auf die WO 00/19016 hingewiesen, in welcher ein Sicherheitspapier oder
ganz allgemein Sicherheitsartikel beschrieben werden, welche mindestens ein Sicherheitselement
beinhalten, das mindestens ein photolumineszierendes Segment aufweist, das durch eine
linear polarisierte Photolumineszenz und/oder linear polarisierte Absorption gekennzeichnet
ist. In diesem Dokument wird darauf hingewiesen, dass linear polarisiertes Anregungslicht,
welches beispielsweise durch eine externe Lichtquelle i. V. m. einem linearen Polarisator
erzeugt werden kann, vom Segment je nach Orientierung der Polarisationsachse des Segments
und der Polarisationsrichtung des Anregungslichtes, unterschiedlich stark absorbiert
wird, was bei der Betrachtung durch das blosse Auge zu einem starken hell/dunkel-Kontrast
führen kann.
[0007] Des Weiteren sei auf die US 5,892,239 hingewiesen, welche ein Gerät zur Identifikation
von Sicherheitsmerkmalen auf einem Sicherheitsdokument beschreibt, bei welchem mit
unpolarisiertem Licht eingestrahlt wird und ein Polarisator bei der Detektion verwendet
wird. Eine ähnliche Vorrichtung beschreiben die US 4,990,790 sowie die DE 19 923 885.
Geräte mit 2 Polarisatoren werden in der DE 19 802 781 und der US 6 047 964 beschrieben.
[0008] Im Zusammenhang mit derartigen Sicherheitsmerkmalen mit photolumineszierenden Segmenten
mit polarisierenden Eigenschaften besteht ein Bedürfnis nach Vorrichtungen zur Detektion
respektive Verifikation von derartigen Sicherheitsmerkmalen. Derartige Vorrichtungen
sollen eine hohe Auflösung sowie guten Kontrast aufweisen und dabei technisch einfach
und kompakt realisierbar sein, das heisst widerstandsfähig sein und billig herstellbar,
um eine weite Verbreitung zu ermöglichen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren respektive eine Vorrichtung
zur Sichtbarmachung von in einem Objekt vorhandenen Sicherheitselementen zur Verfügung
zu stellen, wobei die zu beobachtenden Sicherheitselemente mindestens ein photolumineszierendes
Segment aufweisen, das durch eine linear polarisierte Photolumineszenz und/oder linear
polarisierte Absorption gekennzeichnet ist. Die Vorrichtung soll dabei ein leichtes
und zuverlässiges Erkennen der Sicherheitselemente ermöglichen, ohne dafür auf eine
komplizierte und ggf. anfällige Bauweise Rückgriff nehmen zu müssen.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und ein Verfahren
nach Anspruch 17 erreicht.
[0011] Der Kern der Erfindung besteht mit anderen Worten darin, sowohl das eingestrahlte
Licht als auch das vom Segment photolumineszierende Licht durch den gleichen Polarisationsfilter
zu schicken. Dadurch wird auf überraschend einfache Weise der Kontrast der Beobachtung
erhöht und Störsignale, welche üblicherweise infolge von Streulicht oder infolge von
unsauberer Polarisation zu Stande kommen, können effizient unterdrückt werden. Dies
insbesondere dann, wenn die Sicherheitselemente linear polarisierte Photolumineszenz
und linear polarisierte Absorption aufweisen. Diese Anordnung ist besonders einfach
und effizient, da in diesem Fall der Kontrast besonders erhöht werden kann und nur
ein Polarisationsfilter erforderlich ist, welcher für beide Lichtpfade Verwendung
findet und welcher dabei in beiden spektralen Bereichen (Anregung und Photolumineszenz)
polarisierend wirkt.
[0012] Dabei emittiert die wenigstens eine Lichtquelle Licht im UV-Bereich, und das vom
wenigstens einen Segment photolumineszierende Licht liegt im sichtbaren Bereich. Derartige
Segmente sind von blossem Auge unter normalen Bedingungen nicht sichtbar und weisen
eine besonders hohe Sicherheit in Bezug auf Fälschungen auf. Insbesondere für derartige
Sicherheitsmerkmale besteht ein Bedarf nach spezifischen und einfachen Geräten zur
Verifikation.
[0013] Bevorzugt handelt es sich bei der Lichtquelle um eine UV-Lichtquelle mit einer Emission
im Bereich von 180 bis 500 Nanometer, typischerweise im Bereich von 200 bis 400 Nanometer.
Dabei muss die ursprüngliche Lichtquelle nicht auf diesen Frequenzbereich limitiert
sein, sondern es kann sich auch um eine breitbandige Lichtquelle handeln, vor welcher
ein entsprechendes Bandfilter angeordnet ist, sodass nur UV-Licht insbesondere im
genannten Bereich auf das Objekt trifft. Grundsätzlich ist es dabei möglich, bei einer
derartigen Wahl einer breitbandigen Lichtquelle dieses Bandfilter so auszugestalten,
dass es gleichzeitig auch als Polarisationsfilter wirkt. Die Anordnung von 2 Filtern
kann so vermieden werden. Beispielsweise kann es sich bei der Lichtquelle um eine
Quecksilberdampflampe, um eine Laserlichtquelle oder um eine Halogenlampe oder eine
Bogenentladungslampe handeln.
[0014] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
die Vorrichtung derart ausgestaltet, dass die Beobachtung durch einen Filter geschieht,
welcher Licht im Wellenlängenbereich der Lichtquelle im wesentlichen nicht passieren
lässt, während Licht im Wellenlängenbereich des vom Segment photolumineszierenden
Lichtes im wesentlichen ungehindert passieren kann. Da im UV-Bereich eingestrahlt,
und im sichtbaren Bereich beobachtet wird, sollte zur Beobachtung ein zusätzlicher
Filter verwendet werden, welcher im UV-Bereich im wesentlichen keine Transmission
aufweist, während er für den sichtbaren Bereich durchsichtig ist. Auf diese Weise
kann Störlicht von den Lichtquellen (direktes Störlicht oder reflektiertes Störlicht
von Gehäuseteilen oder vom Objekt mit dem Sicherheitsmerkmal) effizient unterdrückt
werden und die Verifikation der Sicherheitsmerkmale verbessert resp. vereinfacht werden.
[0015] Eine andere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Polarisationsfilter
zur Beobachtung um eine Achse senkrecht zur Ebene des Polarisationsfilters insbesondere
mit Hilfe eines Motors rotiert werden kann. Die Rotation des Polarisationsfilters
führt zu einem intensiven hell/dunkel Effekt der Segmente (hell, wenn die Polarisationsrichtungen
parallel liegen, dunkel, wenn die Polarisationsrichtungen senkrecht zueinander liegen)
während der Beobachtung, was die Sicherheitsmerkmale in Bezug auf die Umgebung besonders
kräftig hervortreten lässt. Dabei empfiehlt es sich, den Polarisationsfilter mit einer
Rotationsfrequenz im Bereich von 0,2 bis 5 Hz, insbesondere bevorzugt mit einer Rotationsfrequenz
von 0,5 bis 2 Hz zu drehen. Bei derartigen Rotationsfrequenzen ist für das menschliche
Auge der hell/dunkel Effekt am besten erkennbar.
[0016] Einfach lässt sich die Rotation des Polarisationsfilters technisch realisieren, indem
der Polarisationsfilter in einem Fassungsring eingefasst ist, wobei der Polarisationsfilter
über einen um den Fassungsring laufenden, von einem Motor bewegten Antriebsrad angetriebenen
Antriebsriemen rotiert wird, und wobei insbesondere bevorzugt der Fassungsring über
wenigstens drei, tangential eingreifende Führungsrollen drehbar gelagert ist. Auf
diese Weise kann beispielsweise ein runder Polarisationsfilter verwendet werden, bei
welchem dann die Einstrahlung gewissermassen von schräg oben seitlich durch mehrere
Lichtquellen durch den Polarisationsfilter geschieht, und die Beobachtung des reflektierten
Lichtes durch den zentralen Bereich des Polarisationsfilters senkrecht nach oben erfolgen
kann. Diese einfache Beobachtung durch die Mitte des Polarisationsfilters ist nicht
möglich, wenn der Polarisationsfilter über eine zentrale Achse rotierbar gelagert
wird.
[0017] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
zur Beobachtung eine Kamera, insbesondere bevorzugt eine CCD-Farbkamera vorgesehen,
wobei das von der Kamera aufgenommene Bild, gegebenenfalls nach geeigneter Bildbearbeitung
wie Kontrastanpassung, Farbanpassung, Helligkeitsanpassung, Vergrösserung und/oder
Auflösungsanpassung, auf einem Display, insbesondere bevorzugt einem TFT-LCD-Farbdisplay
abgebildet wird. Die Verwendung von elektronischen Detektionsmitteln erlaubt eine
empfindliche Detektion und erlaubt insbesondere eine in Bezug auf die zu beobachtenden
Merkmale optimierte
[0018] Bildbearbeitung. Sicherheitsmerkmale können so auf einem entsprechenden Display noch
besser erkannt werden.
[0019] Es kann sich bevorzugt ausserdem bei der Kamera um eine Mehrchipkamera, insbesondere
um eine Dreichipkamera handeln. Die Auflösung und damit die Qualität der Verifikation
des Sicherheitsmerkmals können durch derartige hochstehende Kameratypen erhöht werden.
[0020] Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, die Beobachtung dadurch zu erleichtern
respektive zu verbessern, dass durch wenigstens eine Linse oder Linsenkombination,
insbesondere bevorzugt durch ein Vergrösserungsglas beobachtet wird.
[0021] Eine andere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei
der Lichtquelle um eine UV-Lampe, bevorzugt um eine UV-Röhre mit einer Wellenlänge
im Bereich von ca. 200 bis ca. 390 Nanometer, insbesondere bevorzugt mit einer Wellenlänge
im Bereich von ca. 350 bis ca. 370 Nanometer (jeweils die Maxima der Emissionsbänder),
handelt, und dass der Polarisationsfilter ein Breitband-Linearpolarisator ist, welcher
insbesondere bevorzugt in einem Wellenlängenbereich von 300 bis 770 Nanometer polarisierend
wirkt. Als geeignet erweisen sich z. B. Quecksilberdampf-UV-Röhren, welche gegebenenfalls
mit Phosphor beschichtet sind, um das Zentrum der emittierten Linie in den gewünschten
Bereich zu schieben (z. B. 370 Nanometer). Damit der Polarisationsfilter sowohl im
Anregungsbereich als auch im Beobachtungsbereich linear polarisierend wirkt, sollte
dieser Filter entweder eine breitbandige Charakteristik aufweisen, oder aber zumindest
im Beobachtungsbereich sowie im Bereich der eingestrahlten UV-Linie durchlässig und
polarisierend sein. Es ist wichtig, die Charakteristik der UV-Röhre auf die Charakteristik
des Polarisationsfilters anzupassen (respektive umgekehrt), d. h. es muss darauf geachtet
werden, dass der Polarisationsfilter sowohl im Bereich der Beobachtung (z. B. im sichtbaren
Bereich), als auch im UV-Bereich der Einstrahlung eine effiziente lineare Polarisation
bewirkt und Verluste in diesen spektralen Bereichen gering gehalten werden.
[0022] Eine weitere Verbesserung der erfindungsgemässen Vorrichtung kann erhalten werden,
indem die Vorrichtung zusätzlich dazu ausgestattet wird, andere weitere Sicherheitsmerkmale
zu verifizieren. Dabei kann es sich bei den weiteren Sicherheitsmerkmalen um magnetische,
elektrische, optische, elektronische, elektrooptische Merkmale beispielsweise ausgewählt
aus der Gruppe Barcodes, magnetische Streifen, Leitfähigkeit, Elektrolumineszenz,
Photolumineszenz, Up-conversion (Anti-Stokes), Infrarotsignaturen, elektronisch lesbare
Texte (OCR-Schrift) auch mit Infrarotschrift, Röntgenfluoreszenzmerkmale etc. handeln.
[0023] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung und des Verfahrens
sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0024] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- a) eine perspektivische Ansicht von oben auf ein Handgerät mit elektronischem Display
; b) einen zentralen Schnitt senkrecht zur Hauptachse eines Handgeräts gemäss Fig.
1a) ; c) eine Seitenansicht eines Handgeräts gemäss Fig. 1a) ; d) eine Ansicht von
unten auf das Gehäuse-Oberteil gemäss A-A in Fig. 1c) ; e) eine Ansicht von oben auf
das Gehäuse-Unterteil gemäss B-B in Fig. 1c) ; und
- Fig. 2
- einen Schnitt gemäss Fig. 1b) durch einen Handgerät ohne elektronisches Display.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0025] Fig. 1 a) zeigt eine perspektivische Ansicht eines Handgerätes 20 mit elektronischem
Display, welches als erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dienen
soll. Das Handgerät 20 verfügt über ein Gehäuse-Oberteil 8 und ein Gehäuse-Unterteil
10, welche aufeinander geschraubt werden und welche beide einen ovalen Querschnitt
aufweisen. Auf der Oberseite 18 ist ein TFT-LCD-Farbdisplay 7 angeordnet, auf welchem
das zu untersuchende Objekt 4 abgebildet wird. Das Handgerät 20 verfügt am Ende der
Hauptachse (der Ellipse) auf halber Höhe über Griffkerben 19, welche das Gerät leichter
handhabbar machen. Ausserdem sind Lüftungsschlitze 12 unmittelbar unterhalb von diesen
Kerben 19 angeordnet, um die im Gerät entstehende Wärme entweichen zu lassen. Das
Gerät weist eine Höhe von 13,5 cm auf, sowie eine Länge entlang der Hauptachse von
23,3 cm und eine Breite entlang der Nebenachse von 15,4 cm. Das Gesamtgewicht beträgt
weniger als 10 kg.
[0026] Das Gerät verfügt auf der Oberseite 18 über zwei Schalter 11, wobei einer der Schalter
zum Einschalten der Lampen vorgesehen ist, und der andere Schalter zum Einschalten
des Motors für die Rotation des Polarisationsfilters 2. Ausserdem verfügt das Gerät
über drei Drehregler 13 im oberen Bereich der Längsseite. Diese Drehregler 13 erlauben
es, die Helligkeit, den Kontrast und die Farbempfindlichkeit des Displays 7 den Bedürfnissen
entsprechend einzustellen. Zusätzlich sind ebenfalls im Bereich der Längsseite Anschlussbuchsen
14, 15 und 16 vorgesehen. Die eine dieser Anschlussbuchsen dient als Anschlussstecker
14 für ein externes Display. Mit anderen Worten kann über diese Anschlussbuchse der
Ausgang der im inneren angeordneten CCD-Kamera 6 auf ein anderes Display geführt werden.
Des Weiteren sind zwei Anschlüsse 15 und 16 vorgesehen, von welchen der eine dazu
dient, ein Akkuladegerät anzuschliessen. Die Energieversorgung des Gerätes im autonomen
Betrieb wird über im Inneren des Gehäuses angeordnete Akkumulatoren gewährleistet,
welche über diesen Anschluss 16 aufgeladen werden können. Der zweite Stecker 15 kann
zum Anschluss einer externen 12 Volt Speisung verwendet werden, wenn entweder die
Akkumulatoren leer sind oder grundsätzlich ein stationärer Betrieb beabsichtigt ist.
[0027] Fig. 1b) zeigt einen zentralen Schnitt entlang der Nebenachse des ellipsoiden Geräts,
welcher der schematischen Darstellung der Funktionsweise dienen soll. Das Gerät verfügt
über zwei, parallel zur Hauptachse seitlich im Gehäuse-Oberteil 8 angeordnete UV-Lampen
1. Dabei handelt es sich um Lampen, deren Abstrahlcharakteristik ein Maximum im Bereich
von 365 bis 370 nm aufweist (UVA, z. B. Quecksilberdampflampen mit entsprechender
Phosphor-Beschichtung oder UV-LEDs). Das von diesen Lampen ausgehende Licht 24 tritt
durch einen zentral angeordneten Polarisationsfilter 2, um dann als linear polarisiertes
Licht 23 auf das zu untersuchende Objekt 4 mit Sicherheitsmerkmal zu treffen. Dabei
können Sicherheitsmerkmale beobachtet werden, welche eine Photolumineszenz aus dem
UV-Bereich in den sichtbaren Bereich aufweisen, und bei denen entweder Absorption
und/oder Emission linear polarisiert sind. Es kann sich dabei um unterschiedlichste
Objekte handeln, wie z. B. Banknoten, Zertifikate, Tickets, Zutrittsberechtigungen,
Briefmarken, Ausweise, Verpackungen, Identitätskarten, Pässe, etc., ganz allgemein
um Dokumente, deren Fälschungssicherheit durch entsprechende Photolumineszenz-Sicherheitsmerkmale
mit polarisierenden Eigenschaften sichergestellt werden sollen.
[0028] Das Objekt 4 wird dabei zur Betrachtung von dem Gerät abgedeckt resp. überdeckt,
und durch ein eigens dafür vorgesehenes Loch 27 in der Unterseite beobachtet. Das
Gehäuse-Unterteil verfügt über dem Loch 27 über einen Dunkelraum 22 einer Höhe von
ca. 5,5 cm, welcher zum Innenraum 21 im Gehäuse-Oberteil 8 durch ein Deckglas 3 abgedichtet
ist. Das Deckglas 3 soll dabei verhindern, dass der Hohlraum 21, in welchem sich optische
und elektronische Geräte befinden, nicht verschmutzt werden kann. Das vom Objekt 4
im sichtbaren Bereich abgestrahlte, meist ebenfalls polarisierte Licht 25, welches
entsprechend den Sicherheitsmerkmalen unterschiedlichste Farben aufweisen kann, tritt
anschliessend nach oben durch denselben Polarisationsfilter 2 auf eine CCD-Kamera
6. Diese CCD-Kamera 6 verfügt ausserdem über einen Filter 5, welcher aus dem in die
Kamera eintretenden Licht elektromagnetische Strahlung im Frequenzbereich der Lichtquellen
1 eliminiert. Es handelt sich mit anderen Worten um einen UV-Filter, welcher direktes
Licht der UV-Lampen 1, UV-Streulicht, oder von Gehäuseteilen oder dem Objekt 4 reflektiertes
UV-Licht nicht in die CCD-Kamera 6 eintreten lässt. Die CCD-Kamera ist mit einem TFT-LCD-Farbdisplay
7 verbunden, auf welchem die Sicherheitsmerkmale des Objektes 4 abgebildet werden.
Dabei können die von der CCD-Kamera 6 ermittelten Daten gegebenenfalls einer angepassten
Bildverarbeitung unterzogen werden, welche die Sicherheitsmerkmale besonders hervortreten
lässt.
[0029] Der Polarisationsfilter 2 kann in diesem Gerät zur Beobachtung rotiert werden. Dies
führt dazu, dass bei Beobachtung ein charakteristischer hell/dunkel-Effekt beobachtet
werden kann. Der hell/dunkel-Effekt kommt dadurch zu Stande, dass, wenn die Polarisationsrichtung
des Polarisationsfilters 2 und die Polarisationsrichtung des polarisierenden Segmentes
des Sicherheitsmerkmales parallel zueinander ausgerichtet sind, auf dem Display ein
heller Reflex erscheint, während bei orthogonaler Ausrichtung kein Reflex beobachtet
werden kann. Die Beobachtung durch denselben Polarisationsfilter führt zu einer erhöhten
Sichtbarkeit dieses hell/dunkel-Effektes, da so automatisch eine optimale Koordination
respektive Anpassung der Polarisationsrichtung von Einstrahlung und Beobachtung gewährleistet
wird.
[0030] Beim Polarisationsfilter handelt es sich um einen Breitband-Polarisationsfilter,
d. h. um einen Träger, welcher Licht im Bereich von ca. 300 bis ca. 770 Nanometer
effizient polarisiert. In Frage kommen dazu z. B. UV-Polarisatoren, wie sie von 3M
erhältlich sind oder von Polaroid unter dem Namen HNP'B linear ultraviolet* vertrieben
werden (275 - 750 nm als Durchlass- respektive Polarisationsbereich) .
[0031] Fig. 1c) zeigt eine Seitenansicht des Gerätes. Dabei ist insbesondere erkennbar,
wie das Gehäuse-Unterteil 10 über Befestigungsschrauben 26 am Gehäuse-Oberteil 8 befestigt
wird.
[0032] Fig. 1d) zeigt eine Ansicht gemäss A-A in Fig. 1c), d. h. eine Sicht in das Gehäuse-Oberteil
8 von unten. Dabei ist die spezifische Anordnung der Lichtquellen 1 mit deren Fassung
29, in welche die Kopfteile 28 der Leuchtquellen 1 eingefügt werden. Weiterhin erkennbar
ist die Anordnung der Drehregler 13 im Gehäuse-Oberteil 8, sowie der Schalter 11.
[0033] Fig. 1e) zeigt eine Ansicht gemäss B-B in Fig. 1c), d. h. eine Sicht auf das Gehäuse-Unterteil
10 von oben. Dabei ist erkennbar, wie der Polarisationsfilter 2 auf dem Unterteil
10 rotierbar befestigt ist. Dazu ist der Polarisationsfilter 2 in einem Fassungsring
30 eingefasst. Der Fassungsring 30 weist an seiner Aussenkante einen Einschnitt auf,
in welchem ein Antriebsriemen 31 verläuft. Dieser Gummi-Antriebsriemen 31 wird um
den Fassungsring 30 mit Hilfe eines Antriebsrades 33 gespannt. Das Antriebsrad 33
wird von einem, auf dem Gehäuse-Unterteil 10 befestigten, in das Gehäuse-Oberteil
8 ragenden Motor angetrieben, wodurch der Polarisationsfilter 2 rotiert werden kann.
Der Polarisationsfilter 2 ist dazu über drei frei drehbare Führungsrollen 34 gelagert,
welche ebenfalls von aussen in spezifisch dafür vorgesehene, V-förmige Flanken des
Fassungsrings 30 eingreifen. Diese Führung des Polarisationsfilters 2 von aussen erlaubt
es, die Beobachtung zentral durch die Mitte des Filters zu führen.
[0034] Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bei welchem
die Beobachtung nicht elektronisch realisiert ist. Der in Fig. 2 dargestellte Schnitt
entspricht im wesentlichen dem Schnitt gemäss Fig. 1 b) wobei aber hier kein Display
7 vorhanden ist, sondern vielmehr nach oben einfach eine Scheibe 36 angeordnet ist,
welche ein Verschmutzen des Innenraumes 21 des Gehäuse-Oberteils 8 verhindert. Gegebenenfalls
ist es möglich, die Scheibe 36 durch eine Vergrösserungslinse zu ersetzen, um Sicherheitsmerkmale
auf dem Objekt 4 genauer erkennbar zu machen. Ausserdem sind hier spezifische Blenden
35 vorgesehen, welche verhindern, dass Licht direkt von den Lichtquellen 1 auf die
Beobachtungsscheibe 36 fallen kann. Bei der Blende 35 kann es sich um parallel zur
Achse der Lichtquellen 1 verlaufenden plane Bleche handeln, es ist aber auch möglich,
z. B. bei einer runden Scheibe 36, die Blende in Form eines konischen Stumpfkegels
auszubilden. Auch hier ist auf dem dem Objekt 4 respektive dem Polarisationsfilter
2 zugewandten Ende der Blende 35 ein Filter 5 vorgesehen, welcher Lichtkomponenten
aus dem spektralen Bereich der Lichtquellen 1 herausfiltert (UV-Filter). Es ist auch
möglich, sofern ein genügend effizienter UV-Filter 5 verwendet wird, auf Blenden 35
vollständig zu verzichten, und den Filter 5 unmittelbar vor die Scheibe 36 zu setzen,
respektive die Scheibe 36 direkt durch einen Filter 5 zu ersetzen.
[0035] Zur Analyse eines Objektes wird nun einfach das Objekt mit entsprechenden Sicherheitsmerkmalen
auf eine Ebene gelegt, und ein Gerät gemäss einer der Figuren 1 respektive 2 derart
über das Objekt geführt, dass das Objekt durch das Loch 27 abgedeckt wird. Dabei sollte
darauf geachtet werden, dass kein Licht seitlich zwischen Objekt und Unterseite des
Gehäuses in den Innenraum 22 gelangen kann, und so die Qualität der Beobachtung schmälern
kann.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0036]
- 1
- UV-Lampen
- 2
- Polarisationsfilter, drehbar
- 3
- Deckglas
- 4
- Objekt mit Sicherheitsmerkmal
- 5
- Filter
- 6
- CCD-Farbkamera
- 7
- TFT-LCD-Farbdisplay
- 8
- Gehäuse-Oberteil
- 9
- Deckblech
- 10
- Gehäuse-Unterteil
- 11
- Schalter
- 12
- Lüftungsschlitze
- 13
- Drehregler
- 14
- Anschlussstecker für externes Display
- 15
- Anschluss für externe Speisung
- 16
- Anschluss für Akkuladegerät
- 17
- Unterseite
- 18
- Oberseite
- 19
- Griffkerben
- 20
- Handgerät mit Display
- 21
- Hohlraum im Gehäuse-Oberteil
- 22
- Dunkelraum im Gehäuse-Unterteil
- 23
- eingestrahltes UV-Licht, linear polarisiert
- 24
- eingestrahltes UV-Licht, nicht polarisiert
- 25
- abgegebenes sichtbares Licht, gegebenenfalls polarisiert
- 26
- Befestigungsschraube
- 27
- Loch in Unterseite von 10
- 28
- Kopfteil von 1
- 29
- Fassung von 1
- 30
- Fassungsring von 2
- 31
- Antriebsriemen
- 32
- Motor
- 33
- Antriebsrad von 32
- 34
- Führungsrolle für 2
- 35
- Blenden
- 36
- Scheibe/Linse
1. Vorrichtung (20) zur Sichtbarmachung von in einem Objekt (4) vorhandenen Sicherheitselementen,
welche mindestens ein photolumineszierendes Segment aufweisen, das durch eine linear
polarisierte Photolumineszenz und/oder linear polarisierte Absorption gekennzeichnet ist, wobei wenigstens eine Lichtquelle (1) Licht im UV-Bereich emittiert und die
wenigstens eine Lichtquelle (1) sowie wenigstens ein Polarisationsfilter (2) derart
angeordnet sind, dass das Licht (24) der Lichtquelle (1) durch einen Polarisationsfilter
(2) linear polarisiert (23) wird, auf das Objekt (4) respektive auf die darin vorhandenen
photolumineszierenden Segmente trifft, und vom Segment photolumineszierendes Licht
(25) durch den gleichen Polarisationsfilter (2) beobachtet werden kann, und dass das
vom wenigstens einen Segment photolumineszierende Licht (25) im sichtbaren Bereich
liegt.
2. Vorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Lichtquelle um eine UV-Lichtquelle (1) mit einer Emission im Bereich
von 180 bis 500 Nanometer, bevorzugt im Bereich von 200 bis 400 Nanometer handelt.
3. Vorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Lichtquelle um eine breitbandige Lichtquelle handelt, vor welcher
ein entsprechendes Bandfilter angeordnet ist, sodass nur UV-Licht insbesondere im
Bereich von 180 bis 500 Nanometer, bevorzugt im Bereich von 200 bis 400 Nanometer,
auf das Objekt (4) trifft.
4. Vorrichtung (20) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandfilter gleichzeitig auch als Polarisationsfilter (2) wirkt.
5. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Lichtquelle um eine Quecksilberdampflampe, um eine Laserlichtquelle
oder um eine Halogenlampe oder eine Bogenentladungslampe handelt.
6. Vorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beobachtung durch einen Filter (5) geschieht, welcher Licht im Wellenlängenbereich
der Lichtquelle (1) im wesentlichen nicht passieren lässt, während Licht im Wellenlängenbereich
des vom Segment photolumineszierenden Lichtes (25) im wesentlichen ungehindert passieren
kann.
7. Vorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eingestrahlte Licht (24) und das vom Segment photolumineszierende Licht (25)
durch denselben Polarisationsfilter (2) treten, und dass der Polarisationsfilter (2)
zur Beobachtung um eine Achse senkrecht zur Ebene des Polarisationsfilters (2) insbesondere
mit Hilfe eines Motors (32) rotiert werden kann.
8. Vorrichtung (20) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Polarisationsfilter (2) mit Hilfe eines Motors (32) mit einer Rotationsfrequenz
im Bereich von 0,2 bis 5 Hz, insbesondere bevorzugt mit einer Rotationsfrequenz von
0,5 bis 2 Hz drehbar ist.
9. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Polarisationsfilter (2) in einem Fassungsring (30) eingefasst ist, und dass der
Polarisationsfilter (2) über einen um den Fassungsring (30) laufenden, von einem Motor
(32) bewegten Antriebsrad (33) angetriebenen Antriebsriemen (31) rotiert wird, wobei
insbesondere bevorzugt der Fassungsring (30) über wenigstens drei, tangential eingreifende
Führungsrollen (34) drehbar gelagert ist.
10. Vorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beobachtung eine Kamera, insbesondere bevorzugt eine CCD-Farbkamera (6) vorgesehen
ist, und
dass das von der Kamera aufgenommene Bild, gegebenenfalls nach geeigneter Bildbearbeitung
wie Kontrastanpassung, Farbanpassung, Helligkeitsanpassung, Vergrösserung und/oder
Auflösungsanpassung, auf einem Display, insbesondere bevorzugt einem TFT-LCD-Farbdisplay
(7) abgebildet wird.
11. Vorrichtung (20) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Kamera um eine Mehrchipkamera, insbesondere bevorzugt um eine Dreichipkamera
handelt.
12. Vorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beobachtung durch eine Linse (36), insbesondere bevorzugt durch ein Vergrösserungsglas
geschieht.
13. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Lichtquelle (1) um eine UV-Lampe, bevorzugt um eine UV-Röhre mit
einer Wellenlänge im Bereich von 200 bis 390 Nanometer handelt, und dass der Polarisationsfilter
(2) ein Breitband-Linearpolarisator ist, welcher insbesondere bevorzugt in einem Wellenlängenbereich
von 300 bis 770 Nanometer polarisierend wirkt.
14. Vorrichtung (20) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Lichtquelle (1) um eine UV-Röhre mit einer Wellenlänge im Bereich
von 350 bis 370 Nanometer handelt.
15. Vorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Mittel zur Verifikation von weiteren Sicherheitsmerkmalen angeordnet sind,
wobei es sich bei den weiteren Sicherheitsmerkmalen insbesondere bevorzugt um magnetische,
elektrische, optische, elektronische, elektrooptische Merkmale handelt.
16. Vorrichtung (20) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Sicherheitsmerkmale ausgewählt sind aus der Gruppe Barcodes, magnetische
Streifen, Leitfähigkeit, Elektrolumineszenz, Photolumineszenz, Up-conversion (Anti-Stokes),
Infrarotsignaturen, elektronisch lesbare Texte (OCR-Schrift) auch mit Infrarotschrift,
Röntgenfluoreszenzmerkmale.
17. Verfahren zur Sichtbarmachung von in einem Objekt (4) vorhandenen Sicherheitselementen,
welche mindestens ein photolumineszierendes Segment aufweisen, das durch eine linear
polarisierte Photolumineszenz und/oder linear polarisierte Absorption gekennzeichnet ist, wobei
Licht (24) im UV-Bereich wenigstens einer Lichtquelle (1) durch wenigstens einen Polarisationsfilter
(2) linear polarisiert (23) wird, auf das Objekt (4) respektive auf die darin vorhandenen
photolumineszierenden Segmente trifft, und vom Segment im sichtbaren Bereich photolumineszierendes
Licht (25) durch den gleichen Polarisationsfilter (2) beobachtet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 16 Anwendung findet.
1. A device (20) for revealing security elements that are present in an object (4) and
that have at least one photoluminescent segment which is characterized by linearly polarized photoluminescence and/or linearly polarized absorption, wherein
at least one light source (1) emits light in the UV-range the at least one light source
as well as at least one polarization filter (2) are arranged in such a way that the
light (24) from the light source (1) is linearly polarized (23) by the polarization
filter (2), strikes the object (4) and, respectively, the photoluminescent segments
present therein, and photoluminescent light (25) from the segment can be observed
through the same polarization filter (2) and wherein the photoluminescent light (25)
from the segment lies in the visible range.
2. The device (20) as claimed in claim 1, characterized in that the light source is a UV light source (1) with an emission in the range from 180
to 500 nanometers, preferably in the range from 200 to 400 nanometers.
3. The device (20) as claimed in claim 1, characterized in that the light source is a broadband light source in front of which an appropriate bandpass
filter is arranged, so that only UV light in particular in the range from 180 to 500
nanometers, preferably in the range from 200 to 400 nanometers strikes the object
(4).
4. The device (20) as claimed in claim 3, characterized in that the bandpass filter is simultaneously also a polarization filter.
5. The device (20) as claimed in either of claims 2, 3 or 4, characterized in that the light source is a mercury vapor lamp, a laser light source or a halogen lamp
or an arc discharge lamp.
6. The device (20) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the observation takes place through a filter (5) which substantially does not permit
light in the wavelength range of the light source (1) to pass, while light in the
wavelength range of the visible photoluminescent light (25) from the segment can pass
substantially unimpeded.
7. The device (20) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the light (24) shone in and the photoluminescent light (25) from the segment pass
through the same polarization filter (2) and the polarization filter (2) for observation
can be rotated about an axis perpendicular to the plane of the polarization filter
(2), in particular with the aid of a motor (32).
8. The device (20) as claimed in claim 7, characterized in that the polarization filter (2) can be rotated with the aid of a motor (32) with a rotation
frequency in the range from 0.2 to 5 Hz, in particular preferably with a rotation
frequency of 0.5 to 2 Hz.
9. The device (20) as claimed in either of claims 7 and 8, characterized in that the polarization filter (2) is enclosed in a mounting ring (30) and in that the polarization filter (2) is rotated by a drive belt (31) which runs around the
mounting ring (30) and is driven by a drive wheel (33) moved by a motor (32), in particular
the mounting ring (30) preferably being rotatably mounted via at least 3 tangentially
engaging guide rollers (34).
10. The device (20) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a camera, in particular preferably a CCD color camera (6), is provided for the observation
and that the image recorded by the camera is depicted on a display, in particular
preferably a TFT-LCD color display (7), if appropriate following suitable image processing
such as contrast adaptation, color adaptation, brightness adaptation, enlargement
and/or resolution adaptation.
11. The device (20) as claimed in claim 10, characterized in that the camera is a multichip camera, in particular preferably a three-chip camera
12. The device (20) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the observation is carried out through a lens (36), in particular preferably through
a magnifying glass.
13. The device (20) as claimed in one of claims 1, 2, or 5 - 12, characterized in that the light source (1) is a UV lamp, preferably a UV tube having a wavelength in the
range from 200 to 390 nanometers, and in that the polarization filter (2) is a broadband linear polarizer which, particularly preferably,
has a polarizing action in a wavelength range from 300 to 770 nanometers.
14. The device (20) as claimed in claim 13, characterized in that the light source (1) is a UV tube having a wavelength in the range from 350 to 370
nanometers.
15. The device (20) as claimed in one of the preceding claims, characterized in that means for checking further security features are additionally provided, it being
possible for the further security features to be magnetic, electric, optical, electronic,
electro-optical features.
16. The device as claimed in claim 15, characterized in that the further security features are selected from the group comprising bar codes, magnetic
strips, conductivity, luminescence, photoluminescence, up-conversion (anti-Stokes),
infrared signatures, electronically readable text (OCR text), including those with
infrared text, X-ray fluorescence features.
17. A method for revealing security elements that are present in an object (4) and that
have at least one photoluminescent segment which is characterized by linearly polarized photoluminescence and/or linearly polarized absorption, wherein
light (24) in the UV-range from at least one light source (1) is linearly polarized
(23) by at least one polarization filter (2), strikes the object (4) and, respectively,
the photoluminescent segments present therein, and photoluminescent light (25) in
the visible range from the segment is observed through the same polarization filter
(2).
18. A method for revealing security elements according to claim 17, characterized in that a device as claimed in one of claims 1 to 16 is used.
1. Dispositif (20) pour rendre visible les éléments de sécurité présents dans un objet
(4), lesquels présentent au moins un segment photoluminescent qui est caractérisé par une photoluminescence à polarisation linéaire et/ou une absorption à polarisation
linéaire, au moins une source de lumière (1) émettant de la lumière dans la gamme
des UV et l'au moins une source de lumière (1) ainsi qu'au moins un filtre polarisant
(2) étant disposés de telle sorte que la lumière (24) de la source de lumière (1)
soit polarisée de manière linéaire (23) par un filtre polarisant (2), vienne heurter
l'objet (4) ou les segments photoluminescents qui y sont présents et la lumière (25)
produite par photoluminescence par le segment puisse être observée à travers le même
filtre polarisant (2) et que la lumière (25) produite par photoluminescence par au
moins un segment se trouve dans la plage visible.
2. Dispositif (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la source de lumière est une source de lumière UV (1) ayant une émission dans la
plage de 180 à 500 nanomètres, de préférence dans la plage de 200 à 400 nanomètres.
3. Dispositif (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la source de lumière est une source de lumière à large bande devant laquelle est
disposé un filtre passe-bande correspondant de sorte que seule la lumière UV vienne
heurter l'objet (4), notamment dans la plage de 180 à 500 nanomètres, de préférence
dans la plage de 200 à 400 nanomètres.
4. Dispositif (20) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le filtre passe-bande fait aussi en même temps office de filtre polarisant (2).
5. Dispositif (20) selon l'une des revendications 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que la source de lumière est une lampe à vapeurs de mercure, une source de lumière laser
ou une lampe halogène ou encore une lampe à décharge en arc.
6. Dispositif (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'observation a lieu à travers un filtre (5) qui ne laisse pas passer l'essentiel
de la lumière dans la plage de longueurs d'onde de la source de lumière (1), alors
que la lumière dans la plage de longueurs d'onde de la lumière (25) produite par photoluminescence
par le segment peut passer pour l'essentiel sans entrave.
7. Dispositif (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lumière incidente (24) et la lumière (25) produite par photoluminescence par le
segment passent à travers le même filtre polarisant (2) et que le filtre polarisant
(2) peut, pour l'observation, être mis en rotation autour d'un axe perpendiculairement
au plan du filtre polarisant (2), notamment à l'aide d'un moteur (32).
8. Dispositif (20) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le filtre polarisant (2) peut tourner à l'aide d'un moteur (32) avec une fréquence
de rotation dans la plage de 0,2 à 5 Hz, notamment de préférence avec une fréquence
de rotation dans la plage de 0,5 à 2 Hz.
9. Dispositif (20) selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que le filtre polarisant (2) est monté dans une monture annulaire (30) et que le filtre
polarisant (2) est mis en rotation par le biais d'une courroie d'entraînement (31)
entraînée par une roue d'entraînement (33) qui tourne autour de la monture annulaire
(30) et qui est mise en mouvement par un moteur (32), la monture annulaire (30) étant
particulièrement préférablement logée de manière à pouvoir tourner sur au moins trois
galets de guidage (34) en prise tangentielle.
10. Dispositif (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une caméra, particulièrement préférablement une caméra couleur CCD (6), est prévue
pour l'observation et que l'image enregistrée par la caméra, le cas échéant après
un traitement approprié de l'image tel que l'adaptation du contraste, l'adaptation
des couleurs, l'adaptation de la luminosité, un grossissement et/ou une adaptation
de la résolution, est représentée sur un écran, notamment de préférence sur un écran
couleur LCD TFT (7).
11. Dispositif (20) selon la revendication 10, caractérisé en ce que la caméra est une caméra à plusieurs puces, notamment de préférence une caméra à
trois puces.
12. Dispositif (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'observation a lieu à travers une lentille (36), notamment de préférence à travers
un verre grossissant.
13. Dispositif (20) selon l'une des revendications 1, 2 ou 5 à 12, caractérisé en ce que la source de lumière (1) est une lampe à UV, de préférence un tube à UV avec une
longueur d'onde dans la plage de 200 à 390 nanomètres, et que le filtre polarisant
(2) est un polariseur linéaire à large bande dont l'effet polarisant intervient notamment
de préférence dans une plage de longueurs d'onde de 300 à 770 nanomètres.
14. Dispositif (20) selon la revendication 13, caractérisé en ce que la source de lumière (1) est un tube à UV avec une longueur d'onde dans la plage
de 350 à 370 nanomètres.
15. Dispositif (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens supplémentaires sont installés pour la vérification d'autres caractéristiques
de sécurité, les autres caractéristiques de sécurité étant notamment de préférence
des caractéristiques magnétiques, électriques, optiques, électroniques, électro-optiques.
16. Dispositif (20) selon la revendication 15, caractérisé en ce que les autres caractéristiques de sécurité sont choisies dans le groupes des codes à
barres, bandes magnétiques, conductivité, électroluminescence, photoluminescence,
élévation (anti-stokes), signatures infrarouges, textes lisibles électroniquement
(écriture OCR) aussi avec une écriture infrarouge, caractéristiques de fluorescence
X.
17. Procédé pour rendre visible les éléments de sécurité présents dans un objet (4), lesquels
présentent au moins un segment photoluminescent qui est caractérisé par une photoluminescence à polarisation linéaire et/ou une absorption à polarisation
linéaire, la lumière (24) dans la gamme des UV d'au moins une source de lumière (1)
étant polarisée de manière linéaire (23) par au moins un filtre polarisant (2), venant
heurter l'objet (4) ou les segments photoluminescents qui y sont présents et la lumière
(25) produite par photoluminescence par le segment dans la plage visible pouvant être
observée à travers le même filtre polarisant (2).
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce qu'un dispositif selon l'une des revendications 1 à 16 est utilisé.