Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dreileiterkabel zur Energieübertragung mit einer Frequenz
von mindestens 50 Hz, vorzugsweise mindestens 100 Hz, beispielsweise 400 Hz.
[0002] Im Bereich von 400 Hz werden sogenannte Hochfrequenz-Energieübertragungskabel eingesetzt.
Sie werden zum Beispiel bei Flugzeugen und dergleichen benötigt, um diese zu Standzeiten
an ein festes Stromnetz oder ein mobiles Aggregat anzuschliessen. Das Kabel sollte
dabei aufgrund der auf Stromschwankungen empfindlich reagierenden Bordelektronik der
Flugzeuge keine nachteiligen asymmetrischen Spannungs-Abfälle erzeugen.
[0003] Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Motorentechnik. So können Hochfrequenz-Energieübertragungskabel
zum Beispiel auch zur Speisung von Motoren für Spindelantriebe (Asynchron/Synchron-Motoren)
oder von bürstenlosen DC-Motoren eingesetzt werden.
Stand der Technik
[0004] Bekannte Hochfrequenzkabel für Frequenzen ab 400 Hz bestehen aus vier miteinander
verseilten bzw. verdrillten Einzelleitern, bestehend aus drei Phasenleitern und einem
Neutral- und/oder Rückleiter. Bei dieser Konstruktion liegen in Nachbarschaft zum
Neutral- und/odor Rückleiter jeweils zwei Phasenleiter. Zwischen diesen beiden wiederum
liegt der dritte Phasenleiter. Diese Asymmetrie hat einen nachteiligen induktiven
Spannungsabfall zur Folge, der insbesondere bei Kabeln, die im höheren Frequenzbereich
betrieben werden, eine enorm wichtige Stellung einnimmt.
[0005] Durch die Geometrie dieses bekannten Vierleiterkabels entstehen zudem asymmetrische
elektrische Felder, die sich störend auf die nähere Umgebung ausbreiten können. Durch
die Geometrie von vier verseilten Einleiterkabeln ergibt sich ferner eine mechanisch
nicht eindeutig definierte Position der Anordnung, die in dar Regel mit einem Zentrumselement
gelöst werden muss.
[0006] Bei einem Dreileiterkabel nach der Druckschrift EP-A-0 526 081 sind drei Leiter in
einem Schutzmantel eingepackt. Dieses Kabel ist aber als Mittel- bis Hochspannungskabel
in einem angegebenen Bereich von 22'000 V ausgelegt. Bei solchen Kabeln mit hohen
Spannungen besteht eine der Hauptvoraussetzungen darin, dass die Leiter von einer
entsprechend dicken Isolierung ummantelt sind, was vorliegend durch diese zwei Schirme
für die Homogenität des elektrischen Feldes und die Isolation realisiert ist. Ein
Schirm alleine weist eine Dicke von ca. 1 mm auf. Durch diesen Unterschied gegenüber
dem Dreileiterkabel nach der Erfindung ist das Kabel sehr schlecht biegsam und damit
unflexibel. Dies wird bei dem bekannten Kabel noch durch die über den Aussenumfang
verteilten armierenden Stahldrähte innerhalb des Aussenmantels verstärkt. Ausserdem
entsteht bei einer dicken Isolation eine hohe unerwünschte Induktivität und dadurch
ein induktiver Spannungsabfall.
[0007] Bei dem insbesondere für Hochspannung vorgesehenen Starkstromkabel nach der Druckschrift
DE-A-11 95 837 bestehen dieselben Nachteile wie bei dem oben umrissenen Kabel. Aufgrund
der Vorsehung als Hochspannungskabel sind wiederum dicke Isolationen erforderlich,
wodurch die Flexibilität des Kabels nicht mehr gegeben ist, was bei dieser Art von
Kabeln auch nicht erfüllt sein muss.
[0008] Es gibt aber auch Hochfrequenz-Energiaübertragungskabel mit einer symmetrischen Kabelanordnung.
Diese Kabel weisen die geometrisch bedingten Nachteile der vorgenannten Vierleiterkabel
nicht auf. Bei Ihnen werden die Phasenleiter doppelt geführt und um den zentral angeordneten
Neutral- und/oder Rückleiter herum verseilt. Dadurch entsteht eine symmetrische Anordnung
mit dem Neutral- und/oder Rückleiter im Zentrum und sechs symmetrisch um diesen verseilten
Phasenleitern. In dieser Anordnung werden jeweils zwei gegenüberliegende Phasenleiter
miteinander verbunden. Der Rückleiter verfügt in dieser Konstruktion über den halben
Querschnitt der Phasenleiter. Dies ist ein Nachteil bei asymmetrischer Last, wie sie
bei Grossraumflugzeugen oft vorkommt. Die Konstruktion weist im Betriebszustand zwar
eine verhältnismässig kleine Induktivität auf, sie ist aber aufwendig und in der Regel
weniger flexibel. Sie erfordert zudem die Isolation von zwei parallelen Dreiphasen-Systemen,
was einen Mehrverbrauch an hochwertigem Isolationsmaterial bedeutet. Im weiteren muss
bei diesem Kabel vor dem Stecker oder darin eine Zusammenführung der jeweils zwei
zueinander gehörenden Phasenleitern erfolgen.
[0009] Dieser zweite Typ von Hochfrequenz-Energieübertragungskabel weist also den Nachteil
einer komplizierten und verhältnismässig teuren Herstellung auf. Zudem haben diese
Kabel eine kleinere Oberfläche, über die die intern anfallende Verlustwärme an die
Umgebung abgegeben werden kann.
Abriss der Erfindung
[0010] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, ein Elektrokabel zur Energieübertragung
mit einer Frequenz von mindestens 50 Hz, sowie insbesondere ein Hochfrequenz-Energieübertragungskabel
zu schaffen, das die vorgenannten Nachteile nicht aufweist, wobei vor allem letzteres
die Vorteile einer symmetrischen Anordnung mit der Flexibilität und der Einfachheit
der verdrillten Einleiterkonstruktion verbinden soll und bei gleicher Leistungsfähigkeit
und Betriebssicherheit einen ähnlichen Durchmesser hat wie die bekannten Vierleiter-Hochfrequenzkabel.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Dreileiter-kabel mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0012] Das erfindungsgemässe Dreileiterkabel ist beispielsweise für eine Energieübertragung
im höheren Frequenzbereich ab 400 Hz bestimmt und weist einen symmetrischen Aufbau
aus drei miteinander verseilten Elektrokabeln auf. Jedes der drei Elektrokabel ist
im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Phasenleiter, einer Isolation
und einem konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter besteht. Eingebettet
in den konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter oder Phasenleiter sind
Blind- und Steueradern, wobei über diesen und dem Neutral- und/oder Rückleiter noch
zudem ein äusserer Schutzmantel aufgebracht ist.
[0013] Das Dreileiterkabel enthält also pro Phasenleiter jeweils einen konzentrischen, äusseren
Neutral- und/oder Rückleiter, der jedoch im völlig symmetrischen Betrieb praktisch
nicht benützt werden muss. Durch den geometrischen Aufbau ergibt sich nur eine kleine
Induktivität, was sich positiv auf den Spannungsabfall auswirkt.
[0014] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung gehen aus den abhängigen Ansprüchen
hervor.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0015] Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
In der Zeichnung zeigt
die Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Elektrokabels und
die Figur 2 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Dreileiterkabel mit drei
miteinander verseilten Elektrokabeln gemäss Figur 1.
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
[0016] Das in der Figur 1 separat und in der Figur 2 mit gleichen Kabeln verseilt dargestellte
und als ganzes mit 1 bezeichnete, Elektrokabel besitzt eine Aderleitung, nämlich einen
Innenleiter 2 mit mehreren miteinander verseilten Litzen.
[0017] Der Innenleiter 2 ist von einer vorzugsweise aus Kunststoff gebildeten, nachfolgend
auch als Isolation bezeichneten, Schutzhülle 3 umhüllt.
[0018] Eingebettet in den durch beispielsweise acht Einzelleiter 4 gebildeten, konzentrisch
geführten Neutral- und/oder Rückleiter sind Blindadern 5 sowie Steueradern 6, welche
ihrerseits zu Kontroll-, Überwachungs-, Mess- und Steuerzwecken mitgeführt werden.
[0019] Über den Einzelleitern 4 des Neutral- und/oder Rückleiters, den Blindadern 5 und
den Steueradern 6 ist ein Vliessband 7 und darüber ein vorzugsweise aus Kunststoff
bestehender Schutzmantel 8 aufgebracht.
[0020] Die nun folgenden sich auf die Durchmesser der verschiedenen Schichten beziehenden
Angaben sind beispielhaft und beziehen sich auf ein Elektrokabel, das einen Innenleiterquerschnitt
von ca. 50 mm
2 aufweist und für eine Energie-Übertragung mit einer Frequenz von 400 Hz vorgesehen
ist. Es ist selbstverständlich, dass bei grösserem Stromleiterquerschnitt oder anderen
Frequenzbereichen die verschiedenen Querschnitte entsprechend zu- oder abnehmen können.
[0021] Die den Innenleiter 2 umschliessende Schutzhülle 3 ist etwa 0,2 bis 1,4 mm dick und
besteht zum Beispiel aus einem Kunststoffband, beispielsweise aus Polyester, das den
Innenleiter 2 mit einer Überlappung von beispielsweise 20 bis 30 % der Bandbreite
umwickelt, sowie einer extrudierten Kunststoff-Schicht.
[0022] Um die Isolation 3 herum sind der Neutral- und/oder Rückleiter, die Steueradern 6
und die Blindadern 5 symmetrisch verseilt angeordnet. Die acht den Rückleiter bildenden
Einzelleiter 4 bestehen vorzugsweise aus Cu-Litzen mit einem Querschnitt von je etwa
2,5 mm
2.
[0023] Über der Verseilung bestehend aus den Einzelleitern 4 des Neutral- und/oder Rückleiters,
den Steueradern 6 und den Blindadern 5 ist das Vliessband 7 mit einer Überlappung
von beispielsweise 20 bis 30 % der Bandbreite aufbandiert, wobei dieses vorzugsweise
eine Wandstärke von etwa 0,05 bis 0,2 mm besitzt.
[0024] Der das Vliessband 7 umschliessende Mantel 8 besteht aus bekanntem Material und besitzt
eine Wandstärke von beispielsweise 1,5 bis 5 mm.
[0025] Das in der Figur 2 dargestellte und als ganzes mit 10 bezeichnete Dreileiterkabel
weist drei miteinander verseilte Elektrokabel 1 der vorstehend beschriebenen Art auf.
Die drei miteinander verseilten Elektrokabel 1 können in einer besonderen Ausführungsform
der Erfindung allenfalls noch zusätzlich durch einen sie umhüllenden, beispielsweise
als Bandage oder Schlauch ausgebildeten Mantel zusammengehalten werden, der die Elektrokabel
1 gegen eine axiale Verschiebung sichert.
[0026] Das erfindungsgemässe Dreileiterkabel weist gegenüber den eingangs beschriebenen
Hochfrequenzkabeln die Vorteile auf, dass es bei gleicher Leistungsfähigkeit einen
absolut symmetrischen Spannungsabfall auf allen drei Adern aufweist, der kleiner ausfällt
als bei den herkömmlichen Kabeln. Gleichzeitig wird durch die erfindungsgemässe Konstruktion
ein kleineres mechanisches Biegemoment erreicht und es ist dank dem einfachen Aufbau
die Anschlussgestaltung im Verbindungsstecker einfach zu realisieren. Ferner ist keine
zusätzliche Zentrums-Blindader zur definierten Verseilung notwendig, so dass das Kabel
dadurch leichter und flexibler wird.
[0027] Des weiteren wird durch die erfindungsgemässe Konstruktion die Personensicherheit
erhöht. Bevor der Phasenleiter durch Verletzung mit einem metallischen Gegenstand
berührt werden kann, muss nämlich der das Erdpotential führende Neutral-Leiter verletzt
werden. Dies hat zur Folge, dass im Verletzungsfall die Phase mit dem Erdpotential
kurz geschlossen wird, bevor man sie unter Spannung berühren kann.
[0028] Gegenüber den bekannten Vierleiter-Kabel weist das Dreileiter-Kabel weitere Vorteile,
wie eine klare Separierung von Steueradern und Phasen-Leitern, ein verbessertes EMV-Verhalten
und eine stabilere Verteilung auf. Gegenüber den bekannten Kabeln mit symmetrischer
Kabelanordnung zeigt das erfindungsgemässe Dreileiterkabel noch zusätzlich eine verbesserte
Wärmeabstrahlung.
[0029] Das erfindungsgemässe Dreileiterkabel ist im Frequenzbereich ab 50 Hz verwendbar.
Es bietet der symmetrische Aufbau mit dem verhältnismässig grossen Querschnitt des
Rückleiters optimale Voraussetzungen für Verbindungen von asymmetrischen Lasten. Der
symmetrische Aufbau bietet zudem markante Vorteile für flexible Verbindungen zwischen
USV Geräten und Datenverarbeitungsanlagen, Radarstationen, sowie Sendeanlagen, Inverter
- Motorverbindungen mit höheren EMV Anforderungen etc.
[0030] Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass das anhand der Figur 1 beschriebene
Elektrokabel sowie auch das in der Figur 2 dargestellte Dreileiterkabel nur eine Auswahl
von mehreren möglichen Ausführungsformen der Erfindung darstellen und in verschiedener
Hinsicht geändert werden können.
[0031] So besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Steueradern nicht im Neutral- und/oder
Rückleiter sondern im jeweiligen Phasenleiter einzubetten, und zwar so, wie dies bei
bereits bekannten Hochfrequenzkabeln der Fall ist. Ferner können die symmetrisch verteilten
Einzelleiter 4 anstatt verseilt, mäanderförmig um den Phasenleiter herum angeordnet
sein, und es kann die Schutzhülle 3 nur aus einer extrudierten Kunststoffschicht bestehen.
1. Dreileiterkabel bestehend aus drei miteinander verseilten Elektrokabeln mit je einer
Ader, die einen Stromleiter (2) besitzt, und einem Neutral- und/oder Rückleiter, wobei
der Neutral- und/oder Rückleiter jedes Elektrokabels aus einer Anzahl von Einzelleitern
(4) gebildet wird, die konzentrisch um den Stromleiter (2) herum verteilt sind, und
zwischen dem Stromleiter (2) und den verteilten Einzelleitern (4) des Neutral- und/oder
Rückleiters eine Isolation (3) und über dem Neutral- und/oder Rückleiter noch zudem
ein Schutzmantel (8) aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolation (3) mit einer Dicke von etwa 0,2 bis 1,4 mm ausgebildet ist, und dass
in vorzugsweise jedem konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter Blindadern
(5) und/oder Steueradern (6) eingebettet sind, die zu Kontroll-, Überwachungs-, Mess-
und/oder Steuerzwecken mitgeführt werden.
2. Dreileiterkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromleiter (2) jedes Elektrokabels mit einer durch Extrudieren hergestellten
Kunststoffisolation ummantelt ist.
3. Dreileiterkabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem durch zum Beispiel acht Einzelleiter (4) gebildeten, konzentrisch geführten
Neutral- und/oder Rückleiter, Blindadern (5) und Steueradern (6) eingebettet sind.
4. Dreileiterkabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Stromleiter (2) Steueradern eingebettet sind, die zu Kontroll-, Überwachungs-,
Mess- und Steuerzwecken mitgeführt worden.
5. Dreileiterkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass über jedem Neutral- und/oder Rückleiter ein Vliessband (7) und über diesem der vorzugsweise
aus Kunststoff bestehender Schutzmantel (8) aufgebracht ist.
6. Dreileiterkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Elektrokabel (1) durch einen sie umhüllenden Mantel (9) zusammengehalten
werden.
1. Three-conductor cable consisting of three intertwined electrical cables, each with
one conductor which has a current lead (2) and a neutral and/or return line, whereby
the neutral and/or return line of each electrical cable is formed by a number of component
conductors (4), which are distributed concentrically around the current lead (2),
and between the current lead (2) and the distributed component conductors (4) of the
neutral and/or return line there is an insulation (3) and there is also a protective
sheath (8) applied on top of the neutral and/or return line, characterised in that
the insulation (3) is constructed with a thickness of approximately 0,2 till 1,4 mm,
and that blind leads (5) and/or operating leads (6) are embedded preferably in each
concentrically-arranged neutral and/or return line, which are coupled for control,
monitoring, measurement and command purposes.
2. Three-conductor cable according to claim 1, characterised in that the current lead (2) of each electrical cable is encased in an extruded plastic insulation.
3. Three-conductor cable according to claim 1 or 2, characterised in that blind leads (5) and operating leads (6) are embedded in each concentrically-arranged
neutral and/or return line, formed for example by eight component conductors (4).
4. Three-conductor cable according to claim 1 or 2, characterised in that in each current lead (2) control conductors are embedded, which are coupled for control,
monitoring, measurement and command purposes.
5. Three-conductor cable according to one of the claims 1 to 4, characterised in that over each neutral and/or return line a fleece tape (7) and over this a protective
sheath (8) preferably made from plastic is applied.
6. Three-conductor cable according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the three electrical cables (1) are held together by a sheath (9) which encases them.
1. Câble à trois fils constitué de trois câbles électriques torsadés les uns avec les
autres, comportant chacun un brin ayant un conducteur (2) et un fil neutre et / ou
de retour, dans lequel le fil neutre et / ou de retour de chaque câble électrique
est formé par un certain nombre de fils individuels (4), qui sont répartis de manière
concentrique autour du conducteur (2), et une isolation (3) est appliquée entre le
conducteur (2) et les fils individuels (4) répartis du fil neutre et / ou de retour,
et, autour du fil neutre et / ou de retour, est également appliquée une gaine protectrice
(8),
caractérisé en ce que l'isolation (3) a une épaisseur comprise entre environ 0,2 et 1,4 mm, et en ce que, de préférence, on intègre dans chaque fil neutre et / ou de retour agencé de manière
concentrique des brins réactifs (5) et / ou des brins pilotes (6), lesquels sont réalisés
à des fins de contrôle, de surveillance, de mesure, et / ou de commande.
2. Câble à trois fils selon la revendication 1, caractérisé en ce que le conducteur (2) de chaque câble électrique est revêtu d'une isolation en matière
plastique fabriquée par extrusion.
3. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans chacun des fils neutres et / ou de retour agencés de manière concentrique,
constitués par exemple de huit fils individuels (4), on intègre des brins réactifs
(5) et des brins pilotes (6).
4. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans chaque conducteur (2), sont intégrés des brins pilotes, qui servent à des fins
de contrôle, de surveillance, de mesure et de commande.
5. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, sur chaque fil neutre et / ou de retour, est appliquée une nappe (7), et sur celle-ci,
est appliquée la gaine protectrice (8) de préférence réalisée en matière plastique.
6. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les trois câbles électriques (1) sont maintenus ensemble par une enveloppe (9) qui
les entoure.