(19)
(11) EP 1 490 881 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.08.2006  Patentblatt  2006/32

(21) Anmeldenummer: 03745241.4

(22) Anmeldetag:  02.04.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01B 9/04(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/CH2003/000211
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2003/083879 (09.10.2003 Gazette  2003/41)

(54)

DREILEITERKABEL

THREE-CONDUCTOR CABLE

CABLE A TROIS FILS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 03.04.2002 CH 551022002

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.12.2004  Patentblatt  2004/53

(73) Patentinhaber: Studer Draht-und Kabelwerk AG
4658 Däniken (CH)

(72) Erfinder:
  • STUDER, Christoph
    CH-5014 Gretzenbach (CH)

(74) Vertreter: Luchs, Willi 
Luchs & Partner, Patentanwälte, Schulhausstrasse 12
8002 Zürich
8002 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 526 081
WO-A-01/04911
US-A- 3 261 907
EP-A- 0 577 467
DE-B- 1 195 837
US-A- 4 317 002
   
     
    Bemerkungen:
    Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind.
     
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung betrifft ein Dreileiterkabel zur Energieübertragung mit einer Frequenz von mindestens 50 Hz, vorzugsweise mindestens 100 Hz, beispielsweise 400 Hz.

    [0002] Im Bereich von 400 Hz werden sogenannte Hochfrequenz-Energieübertragungskabel eingesetzt. Sie werden zum Beispiel bei Flugzeugen und dergleichen benötigt, um diese zu Standzeiten an ein festes Stromnetz oder ein mobiles Aggregat anzuschliessen. Das Kabel sollte dabei aufgrund der auf Stromschwankungen empfindlich reagierenden Bordelektronik der Flugzeuge keine nachteiligen asymmetrischen Spannungs-Abfälle erzeugen.

    [0003] Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Motorentechnik. So können Hochfrequenz-Energieübertragungskabel zum Beispiel auch zur Speisung von Motoren für Spindelantriebe (Asynchron/Synchron-Motoren) oder von bürstenlosen DC-Motoren eingesetzt werden.

    Stand der Technik



    [0004] Bekannte Hochfrequenzkabel für Frequenzen ab 400 Hz bestehen aus vier miteinander verseilten bzw. verdrillten Einzelleitern, bestehend aus drei Phasenleitern und einem Neutral- und/oder Rückleiter. Bei dieser Konstruktion liegen in Nachbarschaft zum Neutral- und/odor Rückleiter jeweils zwei Phasenleiter. Zwischen diesen beiden wiederum liegt der dritte Phasenleiter. Diese Asymmetrie hat einen nachteiligen induktiven Spannungsabfall zur Folge, der insbesondere bei Kabeln, die im höheren Frequenzbereich betrieben werden, eine enorm wichtige Stellung einnimmt.

    [0005] Durch die Geometrie dieses bekannten Vierleiterkabels entstehen zudem asymmetrische elektrische Felder, die sich störend auf die nähere Umgebung ausbreiten können. Durch die Geometrie von vier verseilten Einleiterkabeln ergibt sich ferner eine mechanisch nicht eindeutig definierte Position der Anordnung, die in dar Regel mit einem Zentrumselement gelöst werden muss.

    [0006] Bei einem Dreileiterkabel nach der Druckschrift EP-A-0 526 081 sind drei Leiter in einem Schutzmantel eingepackt. Dieses Kabel ist aber als Mittel- bis Hochspannungskabel in einem angegebenen Bereich von 22'000 V ausgelegt. Bei solchen Kabeln mit hohen Spannungen besteht eine der Hauptvoraussetzungen darin, dass die Leiter von einer entsprechend dicken Isolierung ummantelt sind, was vorliegend durch diese zwei Schirme für die Homogenität des elektrischen Feldes und die Isolation realisiert ist. Ein Schirm alleine weist eine Dicke von ca. 1 mm auf. Durch diesen Unterschied gegenüber dem Dreileiterkabel nach der Erfindung ist das Kabel sehr schlecht biegsam und damit unflexibel. Dies wird bei dem bekannten Kabel noch durch die über den Aussenumfang verteilten armierenden Stahldrähte innerhalb des Aussenmantels verstärkt. Ausserdem entsteht bei einer dicken Isolation eine hohe unerwünschte Induktivität und dadurch ein induktiver Spannungsabfall.

    [0007] Bei dem insbesondere für Hochspannung vorgesehenen Starkstromkabel nach der Druckschrift DE-A-11 95 837 bestehen dieselben Nachteile wie bei dem oben umrissenen Kabel. Aufgrund der Vorsehung als Hochspannungskabel sind wiederum dicke Isolationen erforderlich, wodurch die Flexibilität des Kabels nicht mehr gegeben ist, was bei dieser Art von Kabeln auch nicht erfüllt sein muss.

    [0008] Es gibt aber auch Hochfrequenz-Energiaübertragungskabel mit einer symmetrischen Kabelanordnung. Diese Kabel weisen die geometrisch bedingten Nachteile der vorgenannten Vierleiterkabel nicht auf. Bei Ihnen werden die Phasenleiter doppelt geführt und um den zentral angeordneten Neutral- und/oder Rückleiter herum verseilt. Dadurch entsteht eine symmetrische Anordnung mit dem Neutral- und/oder Rückleiter im Zentrum und sechs symmetrisch um diesen verseilten Phasenleitern. In dieser Anordnung werden jeweils zwei gegenüberliegende Phasenleiter miteinander verbunden. Der Rückleiter verfügt in dieser Konstruktion über den halben Querschnitt der Phasenleiter. Dies ist ein Nachteil bei asymmetrischer Last, wie sie bei Grossraumflugzeugen oft vorkommt. Die Konstruktion weist im Betriebszustand zwar eine verhältnismässig kleine Induktivität auf, sie ist aber aufwendig und in der Regel weniger flexibel. Sie erfordert zudem die Isolation von zwei parallelen Dreiphasen-Systemen, was einen Mehrverbrauch an hochwertigem Isolationsmaterial bedeutet. Im weiteren muss bei diesem Kabel vor dem Stecker oder darin eine Zusammenführung der jeweils zwei zueinander gehörenden Phasenleitern erfolgen.

    [0009] Dieser zweite Typ von Hochfrequenz-Energieübertragungskabel weist also den Nachteil einer komplizierten und verhältnismässig teuren Herstellung auf. Zudem haben diese Kabel eine kleinere Oberfläche, über die die intern anfallende Verlustwärme an die Umgebung abgegeben werden kann.

    Abriss der Erfindung



    [0010] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, ein Elektrokabel zur Energieübertragung mit einer Frequenz von mindestens 50 Hz, sowie insbesondere ein Hochfrequenz-Energieübertragungskabel zu schaffen, das die vorgenannten Nachteile nicht aufweist, wobei vor allem letzteres die Vorteile einer symmetrischen Anordnung mit der Flexibilität und der Einfachheit der verdrillten Einleiterkonstruktion verbinden soll und bei gleicher Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit einen ähnlichen Durchmesser hat wie die bekannten Vierleiter-Hochfrequenzkabel.

    [0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Dreileiter-kabel mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

    [0012] Das erfindungsgemässe Dreileiterkabel ist beispielsweise für eine Energieübertragung im höheren Frequenzbereich ab 400 Hz bestimmt und weist einen symmetrischen Aufbau aus drei miteinander verseilten Elektrokabeln auf. Jedes der drei Elektrokabel ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Phasenleiter, einer Isolation und einem konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter besteht. Eingebettet in den konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter oder Phasenleiter sind Blind- und Steueradern, wobei über diesen und dem Neutral- und/oder Rückleiter noch zudem ein äusserer Schutzmantel aufgebracht ist.

    [0013] Das Dreileiterkabel enthält also pro Phasenleiter jeweils einen konzentrischen, äusseren Neutral- und/oder Rückleiter, der jedoch im völlig symmetrischen Betrieb praktisch nicht benützt werden muss. Durch den geometrischen Aufbau ergibt sich nur eine kleine Induktivität, was sich positiv auf den Spannungsabfall auswirkt.

    [0014] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.

    Kurze Beschreibung der Zeichnung



    [0015] Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt

    die Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Elektrokabels und

    die Figur 2 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Dreileiterkabel mit drei miteinander verseilten Elektrokabeln gemäss Figur 1.


    Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels



    [0016] Das in der Figur 1 separat und in der Figur 2 mit gleichen Kabeln verseilt dargestellte und als ganzes mit 1 bezeichnete, Elektrokabel besitzt eine Aderleitung, nämlich einen Innenleiter 2 mit mehreren miteinander verseilten Litzen.

    [0017] Der Innenleiter 2 ist von einer vorzugsweise aus Kunststoff gebildeten, nachfolgend auch als Isolation bezeichneten, Schutzhülle 3 umhüllt.

    [0018] Eingebettet in den durch beispielsweise acht Einzelleiter 4 gebildeten, konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter sind Blindadern 5 sowie Steueradern 6, welche ihrerseits zu Kontroll-, Überwachungs-, Mess- und Steuerzwecken mitgeführt werden.

    [0019] Über den Einzelleitern 4 des Neutral- und/oder Rückleiters, den Blindadern 5 und den Steueradern 6 ist ein Vliessband 7 und darüber ein vorzugsweise aus Kunststoff bestehender Schutzmantel 8 aufgebracht.

    [0020] Die nun folgenden sich auf die Durchmesser der verschiedenen Schichten beziehenden Angaben sind beispielhaft und beziehen sich auf ein Elektrokabel, das einen Innenleiterquerschnitt von ca. 50 mm2 aufweist und für eine Energie-Übertragung mit einer Frequenz von 400 Hz vorgesehen ist. Es ist selbstverständlich, dass bei grösserem Stromleiterquerschnitt oder anderen Frequenzbereichen die verschiedenen Querschnitte entsprechend zu- oder abnehmen können.

    [0021] Die den Innenleiter 2 umschliessende Schutzhülle 3 ist etwa 0,2 bis 1,4 mm dick und besteht zum Beispiel aus einem Kunststoffband, beispielsweise aus Polyester, das den Innenleiter 2 mit einer Überlappung von beispielsweise 20 bis 30 % der Bandbreite umwickelt, sowie einer extrudierten Kunststoff-Schicht.

    [0022] Um die Isolation 3 herum sind der Neutral- und/oder Rückleiter, die Steueradern 6 und die Blindadern 5 symmetrisch verseilt angeordnet. Die acht den Rückleiter bildenden Einzelleiter 4 bestehen vorzugsweise aus Cu-Litzen mit einem Querschnitt von je etwa 2,5 mm2.

    [0023] Über der Verseilung bestehend aus den Einzelleitern 4 des Neutral- und/oder Rückleiters, den Steueradern 6 und den Blindadern 5 ist das Vliessband 7 mit einer Überlappung von beispielsweise 20 bis 30 % der Bandbreite aufbandiert, wobei dieses vorzugsweise eine Wandstärke von etwa 0,05 bis 0,2 mm besitzt.

    [0024] Der das Vliessband 7 umschliessende Mantel 8 besteht aus bekanntem Material und besitzt eine Wandstärke von beispielsweise 1,5 bis 5 mm.

    [0025] Das in der Figur 2 dargestellte und als ganzes mit 10 bezeichnete Dreileiterkabel weist drei miteinander verseilte Elektrokabel 1 der vorstehend beschriebenen Art auf. Die drei miteinander verseilten Elektrokabel 1 können in einer besonderen Ausführungsform der Erfindung allenfalls noch zusätzlich durch einen sie umhüllenden, beispielsweise als Bandage oder Schlauch ausgebildeten Mantel zusammengehalten werden, der die Elektrokabel 1 gegen eine axiale Verschiebung sichert.

    [0026] Das erfindungsgemässe Dreileiterkabel weist gegenüber den eingangs beschriebenen Hochfrequenzkabeln die Vorteile auf, dass es bei gleicher Leistungsfähigkeit einen absolut symmetrischen Spannungsabfall auf allen drei Adern aufweist, der kleiner ausfällt als bei den herkömmlichen Kabeln. Gleichzeitig wird durch die erfindungsgemässe Konstruktion ein kleineres mechanisches Biegemoment erreicht und es ist dank dem einfachen Aufbau die Anschlussgestaltung im Verbindungsstecker einfach zu realisieren. Ferner ist keine zusätzliche Zentrums-Blindader zur definierten Verseilung notwendig, so dass das Kabel dadurch leichter und flexibler wird.

    [0027] Des weiteren wird durch die erfindungsgemässe Konstruktion die Personensicherheit erhöht. Bevor der Phasenleiter durch Verletzung mit einem metallischen Gegenstand berührt werden kann, muss nämlich der das Erdpotential führende Neutral-Leiter verletzt werden. Dies hat zur Folge, dass im Verletzungsfall die Phase mit dem Erdpotential kurz geschlossen wird, bevor man sie unter Spannung berühren kann.

    [0028] Gegenüber den bekannten Vierleiter-Kabel weist das Dreileiter-Kabel weitere Vorteile, wie eine klare Separierung von Steueradern und Phasen-Leitern, ein verbessertes EMV-Verhalten und eine stabilere Verteilung auf. Gegenüber den bekannten Kabeln mit symmetrischer Kabelanordnung zeigt das erfindungsgemässe Dreileiterkabel noch zusätzlich eine verbesserte Wärmeabstrahlung.

    [0029] Das erfindungsgemässe Dreileiterkabel ist im Frequenzbereich ab 50 Hz verwendbar. Es bietet der symmetrische Aufbau mit dem verhältnismässig grossen Querschnitt des Rückleiters optimale Voraussetzungen für Verbindungen von asymmetrischen Lasten. Der symmetrische Aufbau bietet zudem markante Vorteile für flexible Verbindungen zwischen USV Geräten und Datenverarbeitungsanlagen, Radarstationen, sowie Sendeanlagen, Inverter - Motorverbindungen mit höheren EMV Anforderungen etc.

    [0030] Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass das anhand der Figur 1 beschriebene Elektrokabel sowie auch das in der Figur 2 dargestellte Dreileiterkabel nur eine Auswahl von mehreren möglichen Ausführungsformen der Erfindung darstellen und in verschiedener Hinsicht geändert werden können.

    [0031] So besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Steueradern nicht im Neutral- und/oder Rückleiter sondern im jeweiligen Phasenleiter einzubetten, und zwar so, wie dies bei bereits bekannten Hochfrequenzkabeln der Fall ist. Ferner können die symmetrisch verteilten Einzelleiter 4 anstatt verseilt, mäanderförmig um den Phasenleiter herum angeordnet sein, und es kann die Schutzhülle 3 nur aus einer extrudierten Kunststoffschicht bestehen.


    Ansprüche

    1. Dreileiterkabel bestehend aus drei miteinander verseilten Elektrokabeln mit je einer Ader, die einen Stromleiter (2) besitzt, und einem Neutral- und/oder Rückleiter, wobei der Neutral- und/oder Rückleiter jedes Elektrokabels aus einer Anzahl von Einzelleitern (4) gebildet wird, die konzentrisch um den Stromleiter (2) herum verteilt sind, und zwischen dem Stromleiter (2) und den verteilten Einzelleitern (4) des Neutral- und/oder Rückleiters eine Isolation (3) und über dem Neutral- und/oder Rückleiter noch zudem ein Schutzmantel (8) aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolation (3) mit einer Dicke von etwa 0,2 bis 1,4 mm ausgebildet ist, und dass in vorzugsweise jedem konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter Blindadern (5) und/oder Steueradern (6) eingebettet sind, die zu Kontroll-, Überwachungs-, Mess- und/oder Steuerzwecken mitgeführt werden.
     
    2. Dreileiterkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromleiter (2) jedes Elektrokabels mit einer durch Extrudieren hergestellten Kunststoffisolation ummantelt ist.
     
    3. Dreileiterkabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem durch zum Beispiel acht Einzelleiter (4) gebildeten, konzentrisch geführten Neutral- und/oder Rückleiter, Blindadern (5) und Steueradern (6) eingebettet sind.
     
    4. Dreileiterkabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Stromleiter (2) Steueradern eingebettet sind, die zu Kontroll-, Überwachungs-, Mess- und Steuerzwecken mitgeführt worden.
     
    5. Dreileiterkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass über jedem Neutral- und/oder Rückleiter ein Vliessband (7) und über diesem der vorzugsweise aus Kunststoff bestehender Schutzmantel (8) aufgebracht ist.
     
    6. Dreileiterkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Elektrokabel (1) durch einen sie umhüllenden Mantel (9) zusammengehalten werden.
     


    Claims

    1. Three-conductor cable consisting of three intertwined electrical cables, each with one conductor which has a current lead (2) and a neutral and/or return line, whereby the neutral and/or return line of each electrical cable is formed by a number of component conductors (4), which are distributed concentrically around the current lead (2), and between the current lead (2) and the distributed component conductors (4) of the neutral and/or return line there is an insulation (3) and there is also a protective sheath (8) applied on top of the neutral and/or return line, characterised in that
    the insulation (3) is constructed with a thickness of approximately 0,2 till 1,4 mm, and that blind leads (5) and/or operating leads (6) are embedded preferably in each concentrically-arranged neutral and/or return line, which are coupled for control, monitoring, measurement and command purposes.
     
    2. Three-conductor cable according to claim 1, characterised in that the current lead (2) of each electrical cable is encased in an extruded plastic insulation.
     
    3. Three-conductor cable according to claim 1 or 2, characterised in that blind leads (5) and operating leads (6) are embedded in each concentrically-arranged neutral and/or return line, formed for example by eight component conductors (4).
     
    4. Three-conductor cable according to claim 1 or 2, characterised in that in each current lead (2) control conductors are embedded, which are coupled for control, monitoring, measurement and command purposes.
     
    5. Three-conductor cable according to one of the claims 1 to 4, characterised in that over each neutral and/or return line a fleece tape (7) and over this a protective sheath (8) preferably made from plastic is applied.
     
    6. Three-conductor cable according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the three electrical cables (1) are held together by a sheath (9) which encases them.
     


    Revendications

    1. Câble à trois fils constitué de trois câbles électriques torsadés les uns avec les autres, comportant chacun un brin ayant un conducteur (2) et un fil neutre et / ou de retour, dans lequel le fil neutre et / ou de retour de chaque câble électrique est formé par un certain nombre de fils individuels (4), qui sont répartis de manière concentrique autour du conducteur (2), et une isolation (3) est appliquée entre le conducteur (2) et les fils individuels (4) répartis du fil neutre et / ou de retour, et, autour du fil neutre et / ou de retour, est également appliquée une gaine protectrice (8),
    caractérisé en ce que l'isolation (3) a une épaisseur comprise entre environ 0,2 et 1,4 mm, et en ce que, de préférence, on intègre dans chaque fil neutre et / ou de retour agencé de manière concentrique des brins réactifs (5) et / ou des brins pilotes (6), lesquels sont réalisés à des fins de contrôle, de surveillance, de mesure, et / ou de commande.
     
    2. Câble à trois fils selon la revendication 1, caractérisé en ce que le conducteur (2) de chaque câble électrique est revêtu d'une isolation en matière plastique fabriquée par extrusion.
     
    3. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans chacun des fils neutres et / ou de retour agencés de manière concentrique, constitués par exemple de huit fils individuels (4), on intègre des brins réactifs (5) et des brins pilotes (6).
     
    4. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans chaque conducteur (2), sont intégrés des brins pilotes, qui servent à des fins de contrôle, de surveillance, de mesure et de commande.
     
    5. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, sur chaque fil neutre et / ou de retour, est appliquée une nappe (7), et sur celle-ci, est appliquée la gaine protectrice (8) de préférence réalisée en matière plastique.
     
    6. Câble à trois fils selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les trois câbles électriques (1) sont maintenus ensemble par une enveloppe (9) qui les entoure.
     




    Zeichnung