| (19) |
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(11) |
EP 1 492 959 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.03.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/002906 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/085272 (16.10.2003 Gazette 2003/42) |
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| (54) |
FLUIDBETÄTIGTER LINEARANTRIEB
FLUID-ACTIVATED LINEAR DRIVE
ENTRAINEMENT LINEAIRE A COMMANDE FLUIDIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
09.04.2002 DE 10215482
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.01.2005 Patentblatt 2005/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Festo AG & Co. |
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73734 Esslingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STOLL, Kurt
73732 Esslingen (DE)
- MORITZ, Manfred
73207 Plochingen (DE)
- SAILER, Steffen
72555 Metzingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Abel, Martin et al |
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Patentanwälte
Magenbauer & Kollegen
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 621 408 DE-A- 3 900 599 US-A- 5 514 961
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EP-B- 0 643 811 JP-A- 50 143 986 US-B1- 6 308 614
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen fluidbetätigten Linearantrieb, mit einem Antriebsgehäuse,
in dem sich mindestens eine, Längserstreckung aufweisende Gehäusekammer befindet,
in der mindestens ein linear verschiebbarer Kolben angeordnet ist, der mit einem Kraftabgriffsteil
bewegungsgekoppelt ist, das wenigstens einen außerhalb des Antriebsgehäuses zugänglichen
Kraftabgriffsabschnitt aufweist, wobei das Antriebsgehäuse zwei längsseits aneinandergesetzte
Gehäuseteile aufweist, die an den einander zugewandten Fügeflächen mit von länglichen,
rinnenartigen Vertiefungen gebildeten Halbkammern versehen sind, die sich zu der mindestens
einen Gehäusekammer ergänzen.
[0002] Ein aus der US-B1-6 308 614 bekannter fluidbetätigter Linearantrieb dieser Art besitzt
ein längliches Antriebsgehäuse, das sich aus einem rohrförmigen Mittelstück und endseitig
angesetzten Abschlussdeckeln zusammensetzt, wobei das Mittelstück eine zylindrische
Gehäusekammer definiert, in der ein durch Fluidbeaufschlagung zu einer Linearbewegung
antreibbarer Kolben untergebracht ist. Ein oder mehrere mit dem Kolben verbundene
Antriebsteile durchgreifen einen oder mehrere Längsschlitze des Mittelstückes, so
dass die Bewegung des Kolbens an einem außerhalb des Antriebsgehäuses zugänglichen,
als Gleittisch ausgebildeten Kraftabgriffsabschnitt abgegriffen werden kann. Das Mittelstück
ist längs geteilt und besteht aus zwei längsseits aneinandergesetzten Gehäuseteilen,
die gemeinsam die Gehäusekammer definieren.
[0003] Es sind auch Linearantriebe bekannt, beispielsweise aus der US-A-5 514 961, bei denen
der mit dem Kolben verbundene Kraftabgriffsabschnitt von einer Kolbenstange gebildet
ist, die einen dem Mittelstück vorgelagerten Abschlussdeckel des Antriebsgehäuses
durchsetzt. Hier besteht das Mittelstück aus einem Rohrkörper.
[0004] Die bekannten Linearantriebe haben den Nachteil, dass sie hinsichtlich der Reduzierung
der Herstellungskosten eine gewisse Grenze erreicht haben, die sich kaum mehr unterschreiten
lässt. Dies gilt in besonderem Maße für Ausführungsformen, die im Zuge des zunehmenden
Integrationswunsches der Kunden mit betriebsspezifischen Funktionselementen ausgestattet
sind, beispielsweise mit Sensormitteln oder mit. Ventilmitteln.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen fluidbetätigten Linearantrieb
zu schaffen, der auf kostengünstige Weise eine flexible Herstellung ermöglicht.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist der fluidbetätigte Linearantrieb erfindungsgemäß als
Kolbenstangen-Linearantrieb ausgebildet, dessen Kraftabgriffsteil als mit dem Kolben
verbundene Kolbenstange ausgebildet ist, die durch eine der Gehäusekammer axial vorgelagert
Durchtrittsöffnung hindurch aus dem Antriebsgehäuse herausragt, wobei die Durchtrittsöffnung
von zwei sich ergänzenden Durchtrittsöffnungs-Hälften an den einander zugewandten
Fügeflächen der beiden Gehäuseteile gebildet ist.
[0007] Somit setzt sich die den mindestens einen Kolben aufnehmende Gehäusekammer weiterhin
aus zwei jeweils einen hälftigen Umfang definierenden Halbkammern zusammen, die vor
dem Zusammenbau der beiden Gehäuseteile an den Fügeflächen ausgebildet worden sind.
Da die Fügeflächen vor dem Zusammenbau der Gehäuseteile gut zugänglich sind, kann
durch entsprechende Ausgestaltung der Halbkammern die gewünschte Gestalt der Gehäusekammer
sehr flexibel vorgegeben werden. Der Linearantrieb ist als Kolbenstangen-Linear-antrieb
ausgebildet, repräsentiert also einen so genannten Arbeitszylinder, bei dem der externe
Kraftabgriff an mindestens einer aus dem Antriebsgehäuse herausragenden Kolbenstange
erfolgt. Die den Durchtritt der Kolbenstange ermöglichende Durchtrittsöffnung wird
vergleichbar dem Aufbau der Gehäusekammer ebenfalls von zwei sich ergänzenden Durchtrittsöffnungshälften
an den einander zugewandten Fügeflächen der beiden Gehäuseteile definiert.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0009] Es besteht die Möglichkeit, durch entsprechende Formgebung der einander gegenüberliegenden
Fügeflächen für den Betrieb des Linearantriebes erforderliche Fluidkanäle, elektrische
Leitungskanäle oder zur Aufnahme von Funktionselementen dienende Aufnahmekammern auszubilden,
so dass sich ein Linearantrieb mit sehr hohem Integrationsgrad ergibt. Beispielsweise
können zur Ansteuerung dienende Ventilmittel und zur Positionsabfrage verwendete Sensormittel
in im Fügebereich liegenden Hohlräumen untergebracht werden, so dass sich eine kompakte
Anordnung ergibt, verbunden mit optimalem Schutz für die erwähnten Komponenten. Besonders
vorteilhaft erweist sich der erfindungsgemäße Aufbau in Verbindung mit aus Kunststoffmaterial
bestehenden Gehäuseteilen, da hier, beispielsweise durch Spritzgießen oder durch Schäumen,
sehr flexibel und kostengünstig die unterschiedlichsten Realisierungsformen und auch
komplexe Hohlraumgestaltungen im Fügebereich möglich sind.
[0010] Wenn ein fugenloser Übergang zwischen den Umfangswänden der Halbkammern gewährleistet
ist, kann die Lauffläche für den Kolben unmittelbar von der Wandung der Gehäusekammer
gebildet sein. Alternativ kann aber auch in die Gehäusekammer eine insbesondere aus
Edelstahl bestehende Laufbüchse eingesetzt werden, die die Lauffläche für den Kolben
definiert. Eine solche Laufbüchse kann ein einfacher Rohrkörper sein, der sich einfach
und kostengünstig mit höher Präzision fertigen lässt.
[0011] Es ergeben sich fertigungstechnisch besondere Vorteile, wenn beide stirnseitigen
Abschlusswände der Gehäusekammer jeweils unmittelbar von den beiden aneinandergesetzten
Gehäuseteilen gebildet sind.
[0012] Im Fügebereich der beiden Gehäuseteile sind zweckmäßigerweise ein oder mehrere, von
den beiden Gehäuseteilen gemeinsam definierte Hohlräume ausgebildet, die nach Bedarf
den unterschiedlichsten Zwecken dienen können. So können die Hohlräume, vor allem
bei länglicher Ausbildung, als Fluidkanäle und/oder als elektrische Leitungskanäle
fungieren. Ferner können Aufnahmekammern definiert werden, in denen Ventilmittel und/oder
Sensormittel oder sonstige betriebsrelevante Funktionskomponenten platziert sind.
Bei den sonstigen Funktionskomponenten handelt es sich beispielsweise um Elektronikkomponenten,
beispielsweise als Bestandteil einer Steuerelektronik, oder um Leuchtanzeigemittel
zur Visualisierung bestimmter Betriebszustände des Linearantriebes.
[0013] Sind größere Hohlraumquerschnitte gefordert, empfiehlt sich eine Bereitstellung der
Hohlräume durch sich gegenüberliegend an den beiden Fügeflächen angeordnete und sich
paarweise ergänzende Vertiefungen. Sind hingegen nur relativ geringe Querschnittsabmessungen
erforderlich, beispielsweise zur Realisierung von Fluidkanälen oder von elektrischen
Leitungskanälen, wird zweckmäßigerweise nur an einer Fügefläche eine entsprechend
konturierte nutartige Vertiefung ausgebildet, die von einem unvertieften Bereich der
Fügefläche des angesetzten anderen Gehäuseteils deckelartig abgedeckt wird.
[0014] Soweit Ventilmittel in dafür vorgesehenen Hohlräumen platziert werden, kann es sich
um von Hause aus funktionsfertige Ventile handeln, die patronenartig in den betreffenden
Hohlraum eingesetzt werden. Alternativ kann aber auch vorgesehen werden, dass die
beiden Gehäuseteile unmittelbar das Ventilgehäuse mindestens eines Ventils bilden,
so dass in den entsprechenden Hohlraum nur noch die Funktionskomponenten des Ventils
eingesetzt werden müssen. Ein vergleichbarer Aufbau eines Steuerventils ist aus der
EP 0 6438 11 B1 zwar bereits bekannt, nicht jedoch die Integration in das Antriebsgehäuse
eines Linearantriebes, wobei ein und dieselben Gehäuseteile sowohl das Antriebsgehäuse
als auch mindestens ein Ventilgehäuse bilden.
[0015] Die Formgebung der Gehäuseteile des Antriebsgehäuses kann sich am jeweiligen Einsatzzweck
orientieren. So können beispielsweise an der Außenfläche Befestigungsmittel vorgesehen
werden, die eine Befestigung des Linearantriebs selbst oder die Fixierung von Zusatzkomponenten,
beispielsweise von Sensoren oder Ventilen, ermöglichen. Ein besonders kompakter Aufbau,
verbunden mit minimalem Werkstoffverbrauch, stellt sich ein, wenn die beiden Gehäuseteile
zumindest im Bereich ihrer die Gehäusekammer definierenden Halbkammern jeweils halbschalenartig
ausgebildet sind.
[0016] Nach dem erfindungsgemäßen Prinzip lassen sich auch Linearantriebe realisieren, die
mehrere, jeweils eine Gehäusekammer mit zugeordnetem Kolben enthaltende Antriebseinheiten
aufweisen. Auf diese Weise können beispielsweise so genannte Tandem-Antriebe realisiert
werden.
[0017] Das exakte Zusammensetzen der Gehäuseteile beim Zusammenbau des Antriebsgehäuses
wird vereinfacht, wenn an den Fügeflächen Positionssicherungsmittel vorgesehen sind,
die miteinander in formschlüssigen Eingriff bringbar sind. Es handelt sich hier insbesondere
um zueinander komplementäre Vorsprünge und Vertiefungen.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine bevorzugte Bauform des Linearantriebes in perspektivischer Darstellung,
- Figur 2
- den Linearantrieb aus Figur 1 in einer Explosionsdarstellung,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf die Fügefläche des mit Komponenten bestückten einen Gehäuseteils
in einer Blickrichtung gemäß Pfeil III aus Figur 2,
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die Fügefläche des anderen Gehäuseteils in einer Blickrichtung
gemäß Pfeil IV aus Figur 2 und
- Figur 5
- in schematischer Darstellung eine weitere mögliche Bauform des Linearantriebes.
[0019] Es folgt zunächst eine Beschreibung des komplett fertiggestellten fluidbetätigten
Linearantriebes, der in Figuren 1 bis 4 einerseits und in Figur 5 andererseits in
zwei der möglichen Ausführungsformen abgebildet ist.
[0020] Der Linearantrieb verfügt über ein Antriebsgehäuse 1, das sich aus zwei längsseits
aneinandergesetzten und fest miteinander verbundenen länglichen Gehäuseteilen zusammensetzt,
die nachfolgend als erstes Gehäuseteil 2 und zweites Gehäuseteil 3 bezeichnet werden.
Im Innern des Antriebsgehäuses 1 befindet sich mindestens eine, Längserstreckung aufweisende
Gehäusekammer 4, wobei die Figuren 1 bis 4 eine Bauform mit einer Gehäusekammer 4
und die Figur 5 eine Bauform mit zwei parallel nebeneinander angeordneten Gehäusekammern
4 zeigen. Bei allen Ausführungsbeispielen ist die Gehäusekammer 4 zylindrisch und
vorzugsweise kreiszylindrisch gestaltet.
[0021] In jeder Gehäusekammer 4 befindet sich ein in Längsrichtung linear beweglicher Kolben
5. Der Kolben 5 unterteilt die Gehäusekammer 4 axial in zwei Arbeitsräume, die nachfolgend
als erster Arbeitsraum 6a und zweiter Arbeitsraum 6b bezeichnet werden. Die Arbeitsräume
sind gesteuert mit einem fluidischen Druckmedium, insbesondere mit Druckluft, beaufschlagbar,
um den Kolben 5 zu einer Linearbewegung anzutreiben oder in bestimmten Stellungen
zu positionieren.
[0022] Die Linearbewegung des Kolbens 5 kann an einem außerhalb des Antriebsgehäuses 1 zugänglichen
Kraftabgriffsabschnitt 7 eines mit dem betreffenden Kolben 5 bewegungsgekoppelten
Kraftabgriffsteils 8 abgegriffen werden. Die Linearantriebe des Ausführungsbeispiels
sind Kolbenstangen-Linearantriebe - auch als Arbeitszylinder bezeichnet-, deren Kraftabgriffsteil
8 von einer Kolbenstange 12 gebildet ist, die eine den ersten Arbeitsraum 6a stirnseitig
abschließende erste gehäusefeste Abschlusswand 13a durchsetzt. Die erste Abschlusswand
13a ist, wie die entgegengesetzt angeordnete, den zweiten Arbeitsraum 6b stirnseitig
abschließende zweite Abschlusswand 13b vorzugsweise einstückiger Bestandteil des Antriebsgehäuses
1. Auf ihrem Weg nach außen durchsetzt die Kolbenstange 12 eine der Gehäusekammer
4 koaxial vorgelagerte Durchtrittsöffnung 14 im Bereich der ersten Abschlusswand 13a.
[0023] Der Linearantrieb könnte auch als kolbenstangenloser Linear-antrieb ausgebildet sein.
Ferner könnten in einer jeweiligen Gehäusekammer 4 mehrere axial aufeinanderfolgende
Kolben untergebracht sein.
[0024] Die beiden Gehäuseteile 2, 3 sind in einem Fügebereich 15 seitlich aneinander angesetzt,
wobei eine erste Fügefläche 16 des ersten Gehäuseteils 2 an einer zweiten Fügefläche
17 des zweiten Gehäuseteils 3 zur Anlage gelangt.
[0025] In jeder Fügefläche 16, 17 ist eine als erste bzw. zweite Halbkammer 18a, 18b bezeichnete,
länglich rinnenförmig gestaltete Vertiefung ausgebildet. Im aneinander angesetzten
Zustand der beiden Gehäuseteile 2, 3 liegen die beiden identisch ausgebildeten Halbkammern
18a, 18b einander auf gleicher Höhe gegenüber, so dass sie sich zur betreffenden Gehäusekammer
4 ergänzen. Bei einer kreiszylindrischen Gehäusekammer 4 hat jede Halbkammer 18a,
18b die Gestalt einer Hälfte eines mittig längsdurchtrennten Zylinders.
[0026] In ähnlicher Weise ist die Durchtrittsöffnung 14 für die Kolbenstange 12 von zwei
sich ergänzenden Durchtrittsöffnungs-Hälften 22a, 22b gebildet, die axial im Anschluss
an eine jeweilige Halbkammer 18a, 18b in der zugeordneten Fügefläche 16, 17 ausgeformt
sind.
[0027] Bei der Herstellung des Linearantriebes werden die beiden Gehäuseteile 2, 3 vorzugsweise
durch kunststoffverarbeitende Maßnahmen aus Kunststoffmaterial hergestellt, wobei
bei der Formgebung direkt die Halbkammern 18a, 18b und Durchtrittsöffnungs-Hälften
22a, 22b eingeformt werden. Bei hohen Stückzahlen erfolgt die Herstellung durch Gießen,
insbesondere durch Spritzgießen. Bei mittleren Stückzahlen greift man zweckmäßigerweise
auf die Kunststoff-Schäumtechnik zurück. Bei sehr geringen Stückzahlen erfolgt die
Kunststoff-Formgebung zweckmäßigerweise durch so genanntes Rapid Prototyping.
Das verwendete Kunststoffmaterial kann durch eingebettete Glasfasern und/oder Metallpartikel
verstärkt sein.
[0028] Nachdem die beiden Gehäuseteile 2, 3 in der gewünschten Weise vorbereitet wurden,
werden sie in der geschilderten Weise längsseits aneinandergesetzt und fest miteinander
verbunden. Die feste Verbindung wird dabei vorzugsweise durch Verkleben oder durch
Verschweißen der Fügeflächen erreicht. Dadurch kann auf zwischen den Fügeflächen 16,
17 platzierte, zusätzliche Dichtungsmittel verzichtet werden. Die Schweißverbindung
kann beispielsweise durch Laserstrahl-Schweißen oder durch Ultraschall-Schweißen hergestellt
werden.
[0029] Vor dem Zusammenfügen der beiden Gehäuseteile 2, 3 wird allerdings noch der Kolben
5 mit der Kolbenstange 12 im Antriebsgehäuse platziert. Beim Ausführungsbeispiel der
Figur 5 ist die Lauffläche für den Kolben 5 unmittelbar von der Wandung der ihn aufnehmenden
Gehäusekammer 4 gebildet. Eine solche Bauform zeichnet sich durch eine besonders geringe
Anzahl von Bauteilen aus, empfiehlt sich aber nur bei präzisionsverbundenen Gehäuseteilen
2, 3, so dass beim Übergang der umfangsseitigen Wandabschnitte der Halbkammern 18a,
18b keine Fugen auftreten, die eventuelle Undichtigkeiten hervorrufen könnten. Beim
Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 4 befindet sich die Lauffläche für den Kolben
5 an der Innenfläche einer in die Gehäusekammer 4 gesondert eingesetzten Laufbüchse
23. Diese liegt also koaxial zwischen dem Kolben 5 und der umfangsseitigen Wandung
der Gehäusekammer 4.
[0030] Die Laufbüchse 23 ist ein einfach herstellbarer rohrförmiger Körper, der insbesondere
aus Edelstahl besteht und über sehr gute Gleiteigenschaften verfügt. Dadurch kann
eine reibungsarme Verschiebebewegung des an seiner Innenfläche anliegenden Kolbens
5 gewährleistet werden.
[0031] Bei Verwendung einer zusätzlichen Laufbüchse 23 sollten zusätzliche Dichtungsmittel
vorgesehen sein, die um die Laufbüchse 23 herum einen Fluidübertritt zwischen den
beiden Arbeitsräumen 6a, 6b verhindern. Beim Ausführungsbeispiel ist die Laufbüchse
23 an jedem Endbereich von einer ringförmigen Dichtung 24 umschlossen, die zwischen
dem Außenumfang der Laufbüchse 23 und dem Innenumfang der Gehäusekammer 4 abdichtet.
[0032] Die Laufbüchse 23 wird zweckmäßigerweise bei bereits auf sie aufgesetzten Dichtungen
24 im Antriebsgehäuse 1 installiert.
[0033] Zum Führen der Kolbenstange 12 wird in die Durchtrittsöffnung 14 eine die Kolbenstange
12 koaxial umschließende Lagerbüchse 21 eingesetzt. Des Weiteren werden in der Durchtrittsöffnung
14 die Kolbenstange 12 koaxial umschließende ringförmige Dichtungs- und/oder Abstreifmittel
25 platziert.
[0034] Die bisher erwähnten, im Antriebsgehäuse 1 zu installierenden Komponenten werden
zweckmäßigerweise, vor dem Zusammenfügen der beiden Gehäuseteile 2, 3, sämtlich an
ein und demselben - hier dem ersten - Gehäuseteil 2 platziert. Anschließend braucht
das unbestückte zweite Gehäuseteil 3 nur noch nach Art eines Deckels angesetzt zu
werden, wobei die am anderen Gehäuseteil 2 installierten Komponenten mit den über
die erste Fügefläche 16 vorstehenden Abschnitten in die zugeordneten Vertiefungen
der zweiten Fügefläche 17 eintauchen.
[0035] Um eine exakt lagezentrierte Montage der beiden Gehäuseteile 2, 3 zu gewährleisten,
sind an den beiden Fügeflächen 16, 17 zueinander komplementäre erste und zweite Positionssicherungsmittel
26a, 26b vorgesehen, die im aneinander angesetzten Zustand der beiden Gehäuseteile
2, 3 formschlüssig ineinander eingreifen. Zweckmäßigerweise handelt es sich um zueinander
komplementäre Vorsprünge und Vertiefungen. Durch die Positionssicherungsmittel 26a,
26b werden Relativbewegungen der Gehäuseteile 2, 3 in der Fügeebene verhindert. Bevorzugt
werden die Positionssicherungsmittel 26a, 26b beim Urformen der Gehäuseteile 2, 3
ausgebildet.
[0036] Im zusammengebauten Zustand der beiden Gehäuseteile 2, 3 ergeben sich beim Ausführungsbeispiel
im Fügebereich 15 noch weitere, von den beiden Gehäuseteilen 2, 3 gemeinsam definierte
Hohlräume 27. Sie resultieren teils aus miteinander übereinstimmend platzierten, sich
ergänzenden Vertiefungen 28a, 28b an beiden Fügeflächen 16, 17, teils aber auch aus
nur in einer Fügefläche 16 ausgebildeten Vertiefungen 31a, die von unvertieften Bereichen
31b der anderen Fügefläche 17 lediglich abgedeckt werden.
[0037] Die lediglich abgedeckten Vertiefungen 31a sind beim Ausführungsbeispiel nutartig
gestaltet und dienen zu Realisierung von Fluidkanälen 32 und von elektrischen Leitungskanälen
33. Die von Vertiefungspaaren gebildeten Hohlräume 27 sind beim Ausführungsbeispiel
Aufnahmekammern 34 für zur Steuerung des Linearantriebes dienende elektrische Ventilmittel
35 und für zur Erfassung von Betriebszuständen des Linearantriebes dienende Sensormittel
36.
[0038] Die Sensormittel 36 sind in Abhängigkeit von den zu erfassenden Parametern ausgebildet.
Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um Positionssensormittel, beispielsweise
in Gestalt so genannter Zylinderschalter, oder um ein Wegmesssystem. Wie aus Figuren
3 und 5 ersichtlich ist, befinden sich die Aufnahmekammern 34 für die Sensormittel
36 bevorzugt längsseits neben der zugehörigen Gehäusekammer 4.
[0039] Auf die geschilderte Art und Weise können im Fügebereich 15 beliebige weitere funktionsrelevante
Hohlräume vorgesehen sein. Exemplarisch zeigt die Figur 3 im Bereich der zweiten Abschlusswand
13 vorgesehene Aufnahmekammern 34 für Funktionskomponenten 37 in Gestalt von Leuchtanzeigemitteln,
die bei bestimmten Kolbenpositionen ein Lichtsignal aussenden. In Figur 5 ist eine
Aufnahmekammer 34 zur Aufnahme von Funktionskomponenten 37 vorgesehen, wobei die Funktionskomponenten
37 aus elektronischen Komponenten bestehen, die eine elektronische Steuereinrichtung
und/oder eine Feldbusstation definieren können.
[0040] Unter den erwähnten Fluidkanälen 32 befinden sich solche, die eine an der Außenfläche
des Antriebsgehäuses 1 vorgesehene Anschlussöffnung 38 mit den beiden Arbeitsräumen
6a, 6b verbinden. In den Verlauf dieser Fluidkanäle 32 sind die elektrischen Ventilmittel
35 eingeschaltet, die in der Lage sind, auf der Basis erhaltener elektrischer Steuersignale
den jeweils zugeordneten Arbeitsraum 6a bzw. 6b wahlweise mit der Anschlussöffnung
38 oder mit einer Entlüftungsöffnung 42 zu verbinden. In diesem Fall handelt es sich
beispielsweise um Steuerventile mit 3/2-Ventilfunktionalität. Die Ventilmittel 35
können gemäß Figuren 1 bis 4 Schaltventilmittel sein oder aber auch Stetigventilmittel,
wie dies bei dem Linearantrieb der Figur 5 der Fall ist.
[0041] Bei dem Linearantrieb der Figur 5 befinden sich die zur Aufnahme der Ventilmittel
35 vorgesehenen Aufnahmekammern 34 auf der der Kolbenstange 12 entgegengesetzten Rückseite
der jeweils zugeordneten Gehäusekammer 4 in der dort vorgesehenen zweiten Abschlusswand
13. Dadurch kann trotz mehrerer, parallel zueinander angeordneter Antriebseinheiten
eine relativ schlanke Bauform gewährleistet werden.
[0042] Ein besonders geringer Materialbedarf für die Gehäuseteile 2, 3 ergibt sich, wenn
sie, zumindest im Bereich der Halbkammern 18a, 18b, jeweils halbschalenartig ausgebildet
sind, wie dies in Figur 2 gut ersichtlich ist. Hier ergibt sich entlang zumindest
eines Großteils des Umfanges der Gehäusekammer 4 ein relativ dünnwandiges Antriebsgehäuse
1.
[0043] Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 4 kommen Ventilmittel 35 zum Einsatz,
bei denen es sich um insgesamt eigenständige Ventile handelt, die auch außerhalb der
sie aufnehmenden Aufnahmekammer 34 funktionsfähig wären und die patronenartig in der
betreffenden Aufnahmekammer 34 platziert sind. Diese Ventilmittel 35 haben jeweils
ein eigenes Ventilgehäuse.
[0044] Hiervon abweichend verdeutlicht die Figur 5, dass auch Bauformen möglich sind, bei
denen das Ventilgehäuse der Ventilmittel 35 unmittelbar vom Antriebsgehäuse 1 gebildet
ist. In den vom Antriebsgehäuse 1 definierten Aufnahmekammern 34 sitzen jeweils nur
die Funktionskomponenten des betreffenden Ventils, ohne gesondertes Ventilgehäuse.
Der Aufbau kann dabei demjenigen entsprechen, wie es in der EP 0 643 811 B1 erläutert
wird.
[0045] In den oben erwähnten elektrischen Leitungskanälen 33 sind die dem elektrischen Anschluss
der Sensormittel 36, der Ventilmittel 35 und etwaiger sonstiger elektrischer Funktionskomponenten
dienenden elektrischen Leitungen 43 verlegt. Sie führen zweckmäßigerweise zu einer
gemeinsamen elektromechanischen Anschlusseinrichtung 44 an der Außenseite des Antriebsgehäuses
1, an der ein zu einer nicht näher dargestellten externen elektronischen Steuereinrichtung
führendes Kabel angeschlossen werden kann.
[0046] Axial im Anschluss an die Gehäusekammer 4 können noch Dämpfungskammern 45 ausgebildet
sein, die sich aus sich paarweise ergänzenden Dämpfungskammer-Hälften der beiden Fügeflächen
16, 17 zusammensetzen. Sie ermöglichen eine pneumatische Endlagendämpfung des Kolbens
5, der an beiden Stirnseiten mit einem Dämpfungskolben 47 ausgestattet ist, der in
die zugeordnete Dämpfungskammer 45 eintauchen kann. Beim Eintauchen in die Dämpfungskammer
45 wird durch Zusammenwirken mit einer ringförmigen Dichtung 48 der übliche Abströmweg
für das Druckmedium versperrt, so dass dieses nurmehr durch Fluidkanäle 32 abströmen
kann, in die eine verstellbare Drosseleinrichtung 48 eingeschaltet ist.
[0047] Zusätzlich zu den für die Endlagendämpfung zuständigen Drosseleinrichtungen 48 können
noch zur Geschwindigkeitsregulierung dienende weitere Drosseleinrichtungen 52 vorgesehen
sein, die den Entlüftungsöffnungen 42 vorgeschaltet sind.
[0048] Sämtliche Drosseleinrichtungen 48, 52 sind beim Ausführungsbeispiel in an den Gehäuseteilen
2, 3 ausgebildeten Aufnahmevertiefungen 53 platziert, die an jeder geeigneten Stelle
des Antriebsgehäuses 1 ausgebildet sein können. Zweckmäßigerweise liegen sie an der
gleichen Seite des Antriebsgehäuses 1.
[0049] Die bisherige Beschreibung macht deutlich, dass sich durch die erfindungsgemäßen
Maßnahmen ein Linearantrieb realisieren lässt, bei dem sämtliche für die elektro-fluidische
Ansteuerung des Linearantriebes verwendeten Funktionskomponenten in das Antriebsgehäuse
1 integriert werden können. Die Längsteilung des Antriebsgehäuses eröffnet hierbei
die Möglichkeit, dass an den leicht zugänglichen Fügeflächen 16, 17 relativ problemlos
die für die Unterbringung wenigstens eines Teils der Funktionskomponenten dienenden
Räume geschaffen werden können.
[0050] Sämtliche Vertiefungen der Fügeflächen 16, 17 und vorzugsweise auch die sonstigen
Aufnahmevertiefungen und/oder Kanäle werden vorzugsweise unmittelbar beim Urformen
der Gehäuseteile 2, 3 ausgebildet.
[0051] Beim Zusammenbau des Antriebsgehäuses 1 geht man insbesondere so vor, dass vor dem
Zusammenbau sämtliche im Fügebereich 15 zu installierenden Komponenten ausschließlich
in einem der Gehäuseteile platziert werden, so dass anschließend das unbestückte Gehäuseteil
nur noch aufgesetzt werden muss.
[0052] Um den fertiggestellten Linearantrieb zu betreiben, genügt beim Ausführungsbeispiel
die Vornahme eines elektrischen und eines pneumatischen Anschlusses. Weitere Maßnahmen
sind nicht erforderlich.
[0053] Es versteht sich, dass außen an den beiden Gehäuseteilen 2, 3 nach Bedarf beliebige
Befestigungsmittel angeformt werden können, um für den Betrieb benötigte Komponenten
zu befestigen, beispielsweise weitere Sensormittel für die Abfrage von Zwischenstellungen.
1. Fluidbetätigter Linearantrieb, mit einem Antriebsgehäuse (1), in dem sich mindestens
eine, Längserstreckung aufweisende Gehäusekammer (4) befindet, in der mindestens ein
linear verschiebbarer Kolben (5) angeordnet ist, der mit einem Kraftabgriffsteil (8)
bewegungsgekoppelt ist, das wenigstens einen außerhalb des Antriebsgehäuses (1) zugänglichen
Kraftabgriffsabschnitt (7) aufweist, wobei das Antriebsgehäuse (1) zwei längsseits
aneinandergesetzte Gehäuseteile (2, 3) aufweist, die an den einander zugewandten Fügeflächen
(16, 17) mit von länglichen, rinnenartigen Vertiefungen gebildeten Halbkammern (18a,
18b) versehen sind, die sich zu der mindestens einen Gehäusekammer (4) ergänzen, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung als Kolbenstangen-Linearantrieb, dessen Kraftabgriffsteil (8)
als mit dem Kolben (5) verbundene Kolbenstange (12) ausgebildet ist, die durch eine der Gehäusekammer (4) axial vorgelagerte Durchtrittsöffnung (14) hindurch aus
dem Antriebsgehäuse (1) herausragt, wobei die Durchtrittsöffnung (14) von zwei sich
ergänzenden Durchtrittsöffnungs-Hälften (22a, 22b) an den einander zugewandten Fügeflächen
(16, 17) der beiden Gehäuseteile (2, 3) gebildet ist.
2. Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche für den Kolben (5) unmittelbar von der Wandung der Gehäusekammer (4)
gebildet ist.
3. Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche für den Kolben (5) von einer in die Gehäusekammer (4) eingesetzten
Laufbüchse (23) gebildet ist, die zweckmäßigerweise aus Metall besteht.
4. Linearantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbüchse (23) am Außenumfang mit umlaufenden Dichtungen (24) zur Abdichtung
gegenüber der Wandung der Gehäusekammer (4) versehen ist.
5. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Durchtrittsöffnung (14) eine Lagerbüchse (21) und/oder ringförmige Dichtungs-
und/oder Abstreifmittel (26) für die Kolbenstange (12) angeordnet sind.
6. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in axialer Verlängerung der Gehäusekammer (4) zur Endlagendämpfung des Kolbens (5)
verwendete Dämpfungskammern (45) vorgesehen sind, die von sich paarweise ergänzenden
Dämpfungskammer-Hälften (46a, 46b) an den einander zugewandten Fügeflächen (16, 17)
der beiden Gehäuseteile (2, 3) gebildet sind.
7. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Fügebereich (15) der beiden Gehäuseteile (2, 3) ein oder mehrere, von den beiden
Gehäuseteilen jeweils gemeinsam definierte Hohlräume (27) ausgebildet sind, die als
Fluidkanäle (32) und/oder als elektrische Leitungskanäle (33) und/oder als Aufnahmekammern
(34) für Ventilmittel (35) und/oder für Sensormittel (36) und/oder für sonstige für
den Betrieb des Linearantriebes verwendete Funktionskomponenten (37) vorgesehen sind.
8. Linearantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines oder mehrerer Hohlräume (27) sich gegenüberliegende und paarweise
ergänzende Vertiefungen (28a, 28b) an den beiden Fügeflächen (16, 17) der Gehäuseteile
(2, 3) ausgebildet sind, insbesondere zur Bildung von Aufnahmekammern (34) für Ventilmittel
(35) und/oder für Sensormittel (36) .
9. Linearantrieb nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines oder mehrerer Hohlräume (27) jeweils eine in der Fügefläche des
einen Gehäuseteils ausgebildete Vertiefung (31a) von einem unvertieften Bereich (31b)
der Fügefläche des anderen Gehäuseteils abgedeckt wird, insbesondere zur Bildung von
Fluidkanälen (32) und/oder von elektrischen Leitungskanälen (33).
10. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass von einem oder mehreren Hohlräumen (27) gebildete Fluidkanäle (32) zwischen den beiden
in der Gehäusekammer (4) vom Kolben (5) abgeteilten Arbeitsräumen (6a, 6b) und mindestens
einer an der Außenfläche des Antriebsgehäuses (1) vorgesehenen Anschlussöffnung (38)
verlaufen.
11. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass von einem oder mehreren Hohlräumen (27) gebildete elektrische Leitungskanäle (33)
zwischen als Aufnahmekammern (34) für elektrisch betätigbare Ventilmittel (35) dienenden
Hohlräumen (27) und mindestens einer an der Außenfläche des Antriebsgehäuses (1) vorgesehenen
elektromechanischen Anschlusseinrichtung (44) verlaufen.
12. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) unmittelbar auch das Ventilgehäuse mindestens eines
Ventils bilden, dessen Funktionskomponenten in mindestens einer von einem oder mehreren
Hohlräumen gebildeten Aufnahmekammer (34) angeordnet sind.
13. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7, bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Hohlraum patronenartige Ventilmittel (35) platziert sind.
14. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Ventilmittel (35) vorgesehen sind, die mindestens ein Schaltventil und/oder mindestens
ein Stetigventil definieren.
15. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem mit einer Kolbenstange (12) versehenen Kolben (5) mindestens eine zur Aufnahme
von Ventilmitteln (35) dienende Aufnahmekammer (34) auf der der Kolbenstange (12)
entgegengesetzten Rückseite der Gehäusekammer (4) vorgesehen ist.
16. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem oder mehreren Hohlräumen (27) untergebrachten Sensormittel (36) als
Drucksensormittel und/oder als Positionssensormittel ausgebildet sind.
17. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine zur Aufnahme von Sensormitteln (36) vorgesehene Aufnahmekammer (34)
im Fügebereich (15) der Gehäuseteile (2, 3) längsseits neben der Gehäusekammer (4)
angeordnet ist.
18. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (2, 3) zumindest im Bereich ihrer die Gehäusekammer (4) definierenden
Halbkammern (18a, 18b) jeweils halbschalenartig ausgebildet sind.
19. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fügebereich (15) mehrere längsseits nebeneinander angeordnete, jeweils mit
mindestens einem Kolben (5) ausgestattete Gehäusekammern (4) definiert sind.
20. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) aus Kunststoffmaterial bestehen.
21. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) als Kunststoff-Gießteile, insbesondere Kunststoff-Spritzgussteile,
ausgebildet sind.
22. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) als geschäumte Kunststoffteile ausgebildet sind.
23. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden stirnseitigen Abschlusswände (13a, 13b) der mindestens einen Gehäusekammer
(4) jeweils unmittelbar von den beiden aneinandergesetzten Gehäuseteilen (2, 3) gebildet
sind.
24. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) im Bereich ihrer Fügeflächen (16, 17) miteinander
verklebt oder verschweißt sind.
25. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass am oder im Antriebsgehäuse (1) eine elektronische Steuereinrichtung angeordnet ist.
26. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche für die elektro-fluidische Ansteuerung des Linearantriebes verwendeten
Funktionskomponenten in das Antriebsgehäuse (1) integriert sind.
27. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass an den Fügeflächen (16, 17) der beiden Gehäuseteile (2, 3) miteinander in formschlüssigem
Eingriff stehende Positionssicherungsmittel (26a, 26b) vorgesehen sind.
1. Fluid-actuated linear drive with a drive housing (1) containing at least one housing
chamber (4) with longitudinal extent and in which is located at least one piston (5)
capable of linear sliding movement and movement-coupled to a power takeoff part (8)
which has at least one power takeoff section (7), accessible outside the drive housing
(1), wherein the drive housing (1) has two housing sections (2, 3) placed together
at their long sides and provided on facing jointing surfaces (16, 17) with half-chambers
(18a, 18b) formed by elongated channel-like recesses, which combine to form the housing
chamber or chambers (4), characterised by being in the form of a piston rod linear drive with a power takeoff part (8) in the
form of a piston rod (12) connected to the piston (5) and extending from the drive
housing (1) through a through hole (14) axially in front of the housing chamber (4),
wherein the through hole (14) is formed by two complementary through hole halves (22a,
22b) on the facing jointing surfaces (16, 17) of the two housing sections (2, 3).
2. Linear drive according to claim 1, characterised in that the sliding surface for the piston (5) is formed directly by the wall of the housing
chamber (4).
3. Linear drive according to claim 1, characterised in that the sliding surface for the piston (5) is formed by a bushing (23) inserted in the
housing chamber (4).
4. Linear drive according to claim 3, characterised in that the bushing (23) is provided on the outer periphery with continuous seals (24) for
sealing against the wall of the housing chamber (4).
5. Linear drive according to any of claims 1 to 4, characterised in that a bearing bushing (21) and/or annular sealing and/or wiper means (26) for the piston
rod (12) are located in the through hole (14).
6. Linear drive according to any of claims 1 to 5, characterised in that damping chambers (45) used for end position damping of the piston (5) are provided
as axial extensions of the housing chamber (4), and are formed by damping chamber
halves (46a, 46b) which complement one another in pairs on facing jointing surfaces
(16, 17) of the two housing sections (2, 3).
7. Linear drive according to any of claims 1 to 6, characterised in that there are formed in the jointing area (15) of the two housing sections (2, 3) one
or more hollow spaces (27), each defined jointly by two housing sections, which are
provided as fluid passages (32) and/or as electrical cable channels (33) and/or as
mounting chambers (34) for valve means (35) and/or for sensor means (36) and/or for
other functional components (37) used for operation of the linear drive.
8. Linear drive according to claim 7 characterised in that, to form one or more hollow spaces (27), opposing recesses (28a, 28b) complementing
one another in pairs are formed on the two jointing surfaces (16, 17) of the housing
sections (2, 3), in particular to form mounting chambers (34) for valve means (35)
and/or for sensor means (36).
9. Linear drive according to claim 7 or 8 characterised in that, to form one or more hollow spaces (27), in each case a recess (31a) formed in the
jointing surface of one housing sections is covered by an unrecessed area (31b) of
the jointing surface of the other housing section, in particular to form fluid passages
(32) and/or electrical cable channels (33).
10. Linear drive according to any of claims 7 to 9, characterised in that fluid passages (32) formed by one or more hollow spaces (27) run between the two
working chambers (6a, 6b) in the housing chamber (4) divided by the piston (5), and
one or more connection ports (38) provided on the external surface of the drive housing
(1).
11. Linear drive according to any of claims 7 to 10, characterised in that electrical cable channels (33) formed by one or more hollow spaces (27) run between
hollow spaces (27) serving as mounting chambers (34) for electrically actuable valve
means (35) and one or more electro-mechanical connection devices (44) provided on
the external surface of the drive housing (1).
12. Linear drive according to any of claims 7 to 11, characterised in that the two housing sections (2, 3) also form directly the valve casing of one or more
valves, the functional components of which are mounted in one or more mounting chambers
(34) formed by one or more hollow spaces.
13. Linear drive according to any of claims 7 to 12, characterised in that cartridge-like valve means (35) are located in at least one hollow space.
14. Linear drive according to any of claims 7 to 13, characterised in that valve means (35) are provided which define at least one control valve and/or at least
one infinite-position valve.
15. Linear drive according to any of claims 7 to 14 characterised in that, in the case of a piston (5) provided with a piston rod (12), at least one mounting
chamber (34) used to accommodate valve means (35) is provided on the rear of the housing
chamber (4) opposite the piston rod (12).
16. Linear drive according to any of claims 7 to 15, characterised in that the sensor means (36) accommodated in one or more hollow spaces (27) are in the form
of pressure sensor means or position sensor means.
17. Linear drive according to any of claims 7 to 16, characterised in that at least one mounting chamber (34) provided to hold sensor means (36) is located
in the jointing area (15) of the housing sections (2, 3) alongside the housing chamber
(4).
18. Linear drive according to any of claims 1 to 17, characterised in that the housing sections (2, 3) are each in the form of a half-shell, at least in the
area of their half-chambers (18a, 18b) defining the housing chamber (4).
19. Linear drive according to any of claims 1 to 18, characterised in that several housing chambers (4), each equipped with one or more pistons (5) and arranged
alongside one another, are defined in the jointing area (15).
20. Linear drive according to any of claims 1 to 19, characterised in that the two housing sections (2, 3) are made of plastic material.
21. Linear drive according to any of claims 1 to 20, characterised in that the two housing sections (2, 3) are in the form of plastic moulded parts, in particular
plastic injection mouldings.
22. Linear drive according to any of claims 1 to 20, characterised in that the two housing sections (2, 3) are in the form of foamed plastic parts.
23. Linear drive according to any of claims 1 to 22, characterised in that the two end walls (13a, 13b) of the housing chamber or chambers (4) are each formed
directly by the housing sections (2, 3) placed next to one another.
24. Linear drive according to any of claims 1 to 23, characterised in that the two housing sections (2, 3) are bonded or welded together in the area of their
jointing surfaces (16, 17).
25. Linear drive according to any of claims 1 to 24, characterised in that an electronic control unit is provided on or in the drive housing (1).
26. Linear drive according to any of claims 1 to 25, characterised in that all functional components used for the electro-fluidic control of the linear drive
are integrated in the drive housing (1).
27. Linear drive according to any of claims 1 to 26, characterised in that position securing devices (26a, 26b) in positive engagement with one another are
provided on the jointing surfaces (16, 17) of the two housing sections (2, 3).
1. Entraînement linéaire à commande fluidique comportant un carter (1), dans lequel est
disposée au moins une chambre (4) d'extension longitudinale, dans laquelle est agencé
au moins un piston (5) coulissant linéairement accouplé en mouvement à un élément
de prise de force (8) qui comporte au moins un segment de prise de force (7) accessible
à l'extérieur du carter (1), ledit carter (1) comportant deux parties de carter (2,
3) aboutées dans le sens longitudinal qui, sur leurs surfaces de séparation orientées
l'une vers l'autre, sont munies de demi-chambres (18a, 18b) formées par des creux
allongés en forme de goulotte, lesquelles se complètent pour former ladite au moins
une chambre (4) du carter, caractérisé par une réalisation sous forme d'entraînement linéaire par tige de piston, dont l'élément
de prise de force (8) est réalisé sous forme de tige de piston (12) reliée au piston
(5), laquelle s'avance hors du carter (1) à travers un orifice débouchant (14) situé
dans le sens axial en amont de la chambre (4) du carter, l'orifice débouchant (14)
étant formé par deux demi-orifices débouchants (22a, 22b) complémentaires sur les
surfaces de séparation (16, 17), orientées l'une vers l'autre, des deux parties de
carter (2, 3).
2. Entraînement linéaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que la portée du piston (5) est formée directement par la paroi de la chambre (4) du
carter.
3. Entraînement linéaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que la portée du piston (5) est formée par un manchon coulissant (23) introduit dans
la chambre (4) du carter et réalisé de manière opportune en métal.
4. Entraînement linéaire selon la revendication 3, caractérisé en ce que le manchon coulissant (23) est muni sur le contour extérieur de garnitures d'étanchéité
(24) périphériques pour assurer l'étanchéité vis-à-vis de la paroi de la chambre (4)
du carter.
5. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que dans l'orifice débouchant (14) sont agencés pour la tige de piston (12) un coussinet
(21) et/ou un moyen d'étanchéité de forme annulaire et/ou un moyen de raclage (26).
6. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans !e prolongement axial de la chambre (4) du carter sont prévues des chambres
d'amortissement (45) destinées à l'amortissement de la position de fin de course du
piston et qui sont formées par des demi-chambres d'amortissement (46a, 46b) se complétant
de manière appariée sur les surfaces de séparation (16, 17) orientées l'une vers l'autre,
des deux parties de carter (2, 3).
7. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que dans la zone de séparation (15) des deux parties de carter (2, 3) sont formées une
ou plusieurs cavités (27) définies conjointement par les deux parties de carter respectives,
lesquelles sont prévues sous forme de conduits de fluides (32) et/ou de conduits de
lignes électriques (33) et/ou de logements (34), pour des valves (35) et/ou des capteurs
(36) et/ou d'autres composants fonctionnels (37) destinés à l'entraînement linéaire.
8. Entraînement linéaire selon la revendication 7, caractérisé en ce que, pour former une ou plusieurs cavités (27), des creux (28a, 28b), disposés face à
face et se complétant de manière appariée, ont été réalisés sur les deux surfaces
de séparation (16, 17) des parties de carter (2, 3), en particulier pour former les
logements (34) pour des valves (35) et/ou des capteurs (36).
9. Entraînement linéaire selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que, pour former une ou plusieurs cavités (27), respectivement un creux (31 a), réalisé
dans la surface de séparation de l'une des parties du carter, est masqué par une zone
non évidée (31 b) de la surface de l'autre partie du carter, en particulier pour la
réalisation de conduits de fluide (32) et/ou de conduits de lignes électriques (33).
10. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que des conduits de fluide (32) formés par une ou plusieurs cavités (27) s'étendent entre
les deux chambres de travail (6a, 6b), séparées par le piston (5) dans la chambre
(4) du carter et au moins un orifice de raccordement (38), qui est prévu sur la face
extérieure du carter (1).
11. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que des conduits de lignes électriques (33) formés par une ou plusieurs cavités (27)
s'étendent entre des cavités (27), destinées à des logements (34) de valves (35) actionnées
électriquement, et au moins un dispositif de raccordement électromécanique (44) qui
est prévu sur la face extérieure du carter (1).
12. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que les deux parties de carter (2, 3) forment directement aussi le boîtier de valve d'au
moins une valve, dont les composants fonctionnels sont agencés dans au moins un logement
(34) formé par une ou plusieurs cavités.
13. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que des valves (35) en forme de cartouche sont disposées dans au moins une cavité.
14. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 13, caractérisé en ce qu'il est prévu des valves (35) qui définissent au moins une valve de commande et/ou
une valve permanente.
15. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 14, caractérisé en ce que, avec un piston (5) muni d'une tige de piston (12), au moins un logement (34) destiné
à recevoir des valves (35) est prévu sur la face arrière de la chambre (4) du carter
opposée à la tige de piston (12).
16. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 15, caractérisé en ce que les capteurs (36), logés dans une ou plusieurs cavités (27), sont réalisés sous forme
de capteurs de pression et/ou de capteurs de position.
17. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 7 à 16, caractérisé en ce qu'au moins un logement (34) destiné à recevoir des capteurs (36) est réalisé dans la
zone de séparation (15) des parties de Carter (2, 3) dans le sens longitudinal à côté
de la chambre (4) du carter.
18. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que les parties de carter (2, 3) sont réalisées chacune sous forme de demi-coquille au
moins dans la zone de leurs demi-chambres (18a, 18b) définissant la chambre (4) du
carter.
19. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que dans la zone de séparation (15) sont définies plusieurs chambres de carter (4) disposées
côte à côte dans le sens longitudinal et munies chacune d'un piston (5).
20. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que les deux parties de carter (2, 3) sont réalisées en matière plastique.
21. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que les deux parties de carter (2, 3) sont réalisées sous forme de pièces en matière
plastique moulée, en particulier des pièces en matière plastique moulée par injection.
22. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que les deux pièces de carter (2, 3) sont réalisées en matière plastique expansée.
23. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que les deux parois terminales frontales (13a, 13b) de ladite au moins une chambre (4)
du carter sont formées chacune directement par les deux parties de carter (2, 3) aboutées.
24. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 23, caractérisé en ce que les deux parties de carter (2, 3) sont collées ou soudées l'une à l'autre dans la
zone de leurs surfaces de séparation (16, 17).
25. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 24, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande électronique est agencé sur ou dans le carter (1).
26. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 25, caractérisé en ce que tous les composants fonctionnels utilisés pour la commande électrofluidique de l'entraînement
linéaire sont intégrés dans le carter (1).
27. Entraînement linéaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 26, caractérisé en ce que des moyens de blocage de position (26a, 26b) conjointement en prise par conjugaison
de forme sont prévus sur les surfaces de séparation (16, 17) des deux parties de carter
(2, 3).