[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abfallsammler mit einem den Abfall aufnehmenden
Behältnis und einer Einwurföffnung im oberen Bereich, die geöffnet werden kann, umfassend
eine sich öffnende Klappe, die die Form eines Kugelschalensegments aufweist, wobei
die Klappe soweit geöffnet werden kann, dass sich eine Einwurföffnung etwa gleicher
Größe ergibt.
[0002] Die US 5,492,239 beschreibt einen Abfallsammler der eingangs genannten Gattung mit
einem kuppelförmigen Kopfteil, umfassend ein feststehendes Kugelschalensegment und
eine bewegliche Klappe ebenfalls in Form eines Kugelschalensegments, die visierartig
aufgeklappt werden kann in eine Öffnungsstellung, in der sie eine etwa gleich große
Einwurföffnung freigibt. Das Bewegen der beweglichen Klappe erfolgt bei diesem bekannten
Abfallsammler ausschließlich von Hand. Eine solche Handbetätigung ist wenig bequem
und auch unhygienisch, da die Klappe beim Einwerfen von Abfall mit diesem in Berührung
kommen kann. Die Klappe wird auch von Hand wieder in die geschlossene Stellung zurück
bewegt.
[0003] Die US 5,292,023 beschreibt einen ähnlichen Abfallsammler mit einem kuppelförmigen
Kopfteil, bei dem jedoch zwei schwenkbare kleinere Kugelschalensegmente vorgesehen
sind. Um diese zu betätigen ist ein Handgriff im oberen Bereich des Abfallsammlers
vorgesehen, der heruntergedrückt werden muss, um die beiden Kugelschalensegmente in
eine Position zu schwenken, in der sie eine mittige Einwurföffnung freigeben.
[0004] Die EP 0 440 889 B1 beschreibt einen weiteren Abfallsammler. Das Gehäuse dieses Abfallsammlers
ist etwa zylindrisch, und im oberen Bereich ist ein etwa kuppelförmiges Kopfteil vorhanden.
In diesem Kopfteil sind zwei Achtelkugelschalensegmente so schwenkbar gelagert, dass
sie sich zum Öffnen entlang der Kugelschale gleichzeitig jeweils nach außen bewegen,
so dass sich in der Mitte dann eine Einwurföffnung auftut, deren Größe etwa der eines
Viertelkugelschalensegments entspricht. Das Öffnen dieser beiden Klappen in Form von
jeweils Kugelschalensegmenten geschieht mittels eines Gestänges, welches so mit dem
Fußpedal verbunden ist, dass bei Heruntertreten des Fußpedals eine Schwinge heruntergeschwenkt
wird, die mit einer in vertikaler Richtung nach oben verlaufenden Betätigungsstange
verbunden ist. Diese Betätigungsstange hat am oberen Ende eine Abwinklung, die in
einen Schieber eingreift. Dieser Schieber steht wiederum mit Zapfen im Eingriff, die
sich an den beiden kugelschalensegmentförmigen Klappen befinden. Durch den Schieber
und die Zapfen werden die beiden Klappen in einer Schwenkbewegung mitgenommen, wobei
sich Federn spannen, die dann nach Loslassen des Fußpedals die beiden kugelschalensegmentförmigen
Klappen in die geschlossene Ausgangsstellung zurückbewegen. Die Öffnungsmechanik ist
bei diesem bekannten Abfallsammler konstruktiv aufwendig und daher in der Herstellung
kostenintensiv. Die vielen ineinandergreifenden gelagerten Teile bedingen eine gewisse
Verschleißanfälligkeit. Da zwei Achtelkugelschalensegmente beim Öffnen nach außen
schwenken, ergibt sich eine mittige Einwurföffnung im Scheitelbereich des kuppelförmigen
Kopfteils, wobei die Klappen in der Öffnungsstellung jeweils hinter einer seitlichen
Kuppelwand liegen.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Abfallsammler der eingangs
genannten Gattung zu schaffen, bei dem die Öffnungsmechanik einem anderen Konstruktionsprinzip
folgt, einfacher aufgebaut und kostengünstig herstellbar ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein erfindungsgemäßer Abfallsammler der eingangs
genannten Gattung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass nur eine Klappe vorzugsweise mit etwa der Form eines Viertelkugelschalensegments
vorgesehen ist, die soweit geöffnet werden kann, dass sich eine Einwurföffnung etwa
gleicher Größe vorzugsweise mit den Abmessungen eines Viertelkugelschalensegments
ergibt. Anders als bei dem eingangs genannten Stand der Technik liegt bei der erfindungsgemäßen
Lösung also vorzugsweise die Einwurföffnung nicht mittig, sondern seitlich, da beim
Öffnen die Klappe mit der Form des Viertelkugelschalensegments vorzugsweise visierartig
entlang einer Kugelschalenbahn zur Rückseite der Kuppel im oberen Bereich des Abfallsammlergehäuses
bewegt wird. Man kann also insbesondere bei der erfindungsgemäßen Lösung den kuppelförmigen
oberen Bereich, der im Prinzip etwa die Form einer Halbkugelschale hat, so aufteilen,
dass man an der dem Benutzer zugewandten Vorderseite, an der sich im unteren Bereich
auch das Fußpedal befindet, ein Viertelkugelschalensegment als beweglich schwenkbar
gelagerte Klappe ausführt und im rückwärtigen Bereich ein feststehendes Viertelkugelschalensegment
des Gehäuses vorsehen, hinter das das sich öffnende Viertelkugelschalensegment geschoben
wird. Dadurch bleibt beim Öffnungsvorgang die hintere Hälfte der halbkugelschalenförmigen
Kuppel stehen, während die vordere Hälfte also eine Viertelkugelschale bei vollständig
geöffneter Klappe (Visier) eine entsprechend große Einwurföffnung bildet.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung ist vorgesehen,
dass die Öffnungsmechanik wenigstens ein Seilzugelement, zum Beispiel einen Bowdenzug
umfasst. Dadurch kann der Öffnungsmechanismus konstruktiv besonders einfach ausgeführt
werden, insbesondere da Bowdenzüge beliebige Umlenkungen erfahren können beziehungsweise
auf Kurvenbahnen verlegt werden können. Außerdem handelt es sich bei einem Bowdenzug
um ein Element, mittels dessen eine Zugkraft über eine gegebenenfalls größere Distanz
mit Richtungswechseln übertragen werden kann. Anstelle eines Bowdenzugs oder ergänzend
zu einem solchen kann man auch ein anderes Zugelement verwenden, beispielsweise einen
Seilzug mit einem Kunststoffseil oder dergleichen.
[0008] Erfindungsgemäß ist es möglich, dass die visierartige Klappe bei ihrer Schwenkbewegung
sich über ein feststehendes Kugelschalensegment der Kuppel des Gehäuses schiebt, oder
dass die visierartige Klappe unter ein solches feststehendes Teil geschoben wird.
Die visierartig öffnende Klappe bewegt sich also um eine horizontale Schwenkachse,
die sich vorzugsweise radial mittig quer durch den unteren Bereich der Kuppel erstreckt.
Die Kuppel kann beispielsweise'mit dem Gehäuse des Abfallsammlers fest verbunden sein.
Man kann dann Kuppel und Gehäuse von oben über einen Inneneimer des Abfallsammlers
stülpen und zum Entleeren des Abfalls wird das Gehäuse über den Inneneimer abgehoben.
Man könnte auch alternativ die Kuppel mit der sich visierartig öffnenden Klappe von
dem etwa zylindrischen unteren Gehäuse des Abfallsammlers nach oben hin abnehmbar
ausbilden um den Abfallsammler zu entleeren oder zu Wartungszwecken.
[0009] Die die Einwurföffnung verschließende Klappe kann eventuell auch von Hand geöffnet
werden oder über die Öffnungsmechanik, die insbesondere ein Fußpedal umfasst, welches
zum Öffnen der Klappe absenkbar ist. Das Öffnen der die Einwurföffnung verschließenden
Klappe kann aber beispielsweise auch elektrisch oder elektronisch ausgelöst werden,
insbesondere mittels einer Sensortechnik. Hierzu kann man beispielsweise einen Infrarotsensor
oder einen anderweitigen Bewegungsmelder verwenden, so dass eine sich annähernde Person
einen Mechanismus in Gang setzt, der die Klappe öffnet. Bei allen genannten Varianten
umfasst die Öffnungsmechanik vorzugsweise wenigstens ein Seilzugelement. Dabei kann
man beispielsweise mit einem Bowdenzug allein arbeiten, der sich zum Beispiel von
einem absenkbaren Fußpedal aus vorzugsweise über entsprechende Umlenkungen bis zur
Klappe erstreckt und diese über eine Zugbewegung öffnet. Man kann aber beispielsweise
auch ein Seilzugelement mit einem Gestänge kombinieren. Wird der Abfallsammler über
ein Fußpedal geöffnet, kann dadurch zunächst ein mit diesem verbundenes Gestänge betätigt
werden, welches dann wiederum mit einem Seilzugelement in Verbindung steht, welches
an der Klappe angreift. Je nach Ausführung der Öffnungsmechanik kann das Seilzugelement
und/oder das Gestänge sich beispielsweise innerhalb des Gehäuses an der dem Fußpedal
zugewandten Vorderseite mindestens abschnittsweise aufwärts erstrecken oder aber auch
an der dem Fußpedal abgewandten Rückseite des Gehäuses verlaufen. Im oberen Bereich
verläuft dann die Umlenkung jeweils entsprechend, das heißt also entweder von der
Rückseite zu der vorderseitigen Klappe hin, wobei dort verwendete Seilzugelemente
sich vorzugsweise mindestens abschnittsweise in Umfangsrichtung erstrecken. Oder bei
einer Variante der Erfindung verlaufen die Seilzugelemente zunächst von der Vorderseite
zur Rückseite hin, werden dort umgelenkt und erstrecken sich dann wieder zur Klappe
hin, so dass man auch hier eine Zugbewegung erreicht, die die Klappe beim Öffnen einwärts
zieht.
[0010] Bei einer Variante der Erfindung umfasst die Öffnungsmechanik wenigstens ein mit
dem Fußpedal getrieblich verbundenes sich mindestens teilweise etwa vertikal erstreckendes
Gestänge. Eine bevorzugte konstruktive Lösung sieht dann beispielsweise vor, dass
dieses Gestänge im oberen Bereich unter einen Stößel oder ein ähnliches Bauelement
greift, wenn man das Fußpedal absenkt. Durch Anheben dieses Stößels wird dann auf
ein etwa im Umfangsbereich verlaufendes sich von dem Stößel aus in beide Umfangsrichtungen
erstreckendes Zugelement in Form eines Bowdenzugs, Seilzugs, Kunststoffseils oder
dergleichen eingewirkt, welches so umgelenkt ist, dass das Anheben des Stößels in
eine an der visierartigen Klappe angreifende Zugbewegung umgewandelt wird, so dass
das Zugelement am Visier angreift und dieses um seine Achse nach hinten zieht, etwa
in einer Schwenkbewegung mit einem Schwenkradius von 90° bis die Öffnungsstellung
erreicht ist. Die Führung des seilzugartigen Zugelements erfolgt vorzugsweise über
geeignete Führungselemente und/oder Umlenkelemente, beispielsweise etwa scheibenartige
Mitnehmer mit Nuten, über deren Umfang das Zugelement geführt wird und die um eine
horizontale Schwenkachse bei Einwirkung der Zugkraft drehbar gelagert sein können,
wobei diese Schwenkachse etwa mit der Schwenkachse der visierartigen Klappe zusammenfallen
kann. Es sind demnach beispielsweise zwei Zugelemente vorhanden, die von dem Stößel
zu beiden Seiten hin zu den Mitnehmern verlaufen. Wird der Stößel angehoben durch
das Gestänge, übt dies eine Zugkraft auf die beiden Zugelemente aus, woraus wiederum
eine Drehbewegung der Mitnehmer resultiert und eine Schwenkbewegung der Klappe. Vorzugsweise
wird durch geeignete Federelemente erreicht, dass sich die Klappe nach Loslassen des
Fußpedals wieder in ihre Schließstellung zurückbewegt. Dazu kann man beispielsweise
Schenkelfedern benutzen, die im Bereich der Mitnehmer angeordnet sind und bei Drehung
der Mitnehmer aufgrund der auf diese über das Zugelement ausgeübten Zugkraft auf Torsion
beansprucht werden, so dass sie bei Nachlassen der Zugkraft durch ihre Rückstellkraft
die Mitnehmer und damit auch die mit diesen verbundene Klappe zurückdrehen beziehungsweise
-schwenken.
[0011] Gemäß einer Variante der Erfindung verläuft das Seilzugelement zunächst vom Fußpedal
aus in vertikaler Richtung und trennt sich dann in mindestens einem anschließenden
Abschnitt in zwei Seilzugstränge auf, die mindestens teilweise innerhalb des Gehäuses
des Abfallsammlers in Umfangsrichtung verlaufen. Vorzugsweise sind Führungselemente
für das Seilzugelement, insbesondere für jeden Abschnitt beziehungsweise Strang des
Seilzugelements vorgesehen. Bei dieser Variante der Erfindung kann beispielsweise
im Inneren des Gehäuses ein Betätigungsbügel oder eine Schwinge vorgesehen sein, an
der der untere Bereich des Seilzugelements festgelegt ist. Dieser Betätigungsbügel
oder die Schwinge steht wiederum vorzugsweise mit dem durch das Gehäuse nach außen
ragenden Fußpedal in Verbindung. Beim Absenken des Fußpedals wird dann also unmittelbar
eine Zugkraft ausgeübt, die das Seilzugelement nach unten zieht, was dann nach entsprechender
Umlenkung im oberen Bereich des Abfallsammlers zu einer Zugbewegung führt, die die
Klappe beim Öffnen in das Innere des Abfallsammlergehäuses hineinzieht. Der genannte
Betätigungsbügel kann beispielsweise im Gehäuse des Abfallsammlers schwenkbar gelagert
sein.
[0012] Das Seilzugelement, das sich bei der Variante der Erfindung etwa von der Höhe des
Fußpedals ausgehend im Inneren des Gehäuses zunächst aufwärts erstreckt, verläuft
mindestens in diesem unteren Bereich zwischen dem äußeren Gehäuse des Abfallsammlers
und einem Inneneimer, den dieses äußere Gehäuse aufnimmt. Der Inneneimer wird dann
zum Entleeren aus dem Außeneimer herausgenommen. Zwischen Inneneimer und Außeneimer
ist genügend Freiraum vorhanden, um dort das Seilzugelement zu verlegen.
[0013] Die in den Unteransprüchen genannten Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung.
[0014] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine vertikale Schnittansicht durch einen erfindungsgemäßen Abfallsammler;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht im oberen Bereich der Kuppel des Abfallsammlers in der geschlossenen
Stellung der Klappe;
- Fig. 3
- eine entsprechende Ansicht mit der Klappe in der Öffnungsstellung;
- Fig. 4
- eine Ansicht des kuppelförmigen Kopfteils in Richtung des Pfeils IV von Fig. 2 gesehen;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf Fig. 4;
- Fig. 6
- eine horizontale Schnittansicht durch den Abfallsammler im Bereich des kuppelförmigen
Kopfteils;
- Fig. 7
- eine vertikale Schnittansicht durch das kuppelförmige Kopfteil entlang der Linie VII-VII
von Fig. 2;
- Fig. 8
- eine Detailansicht des Mitnehmers;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht des Mitnehmers in Richtung des Pfeils IX von Fig. 8;
- Fig. 10
- einen Längsschnitt durch den Mitnehmer von Fig. 9;
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf das Zugelement;
- Fig. 12
- eine Seitenansicht des Zugelements in Richtung des Pfeils XII von Fig. 11;
- Fig. 13
- eine vergrößerte Detailansicht eines Ausschnitts XIII von Fig. 12;
- Fig. 14
- zeigt im vertikalen Schnitt einen Abfallsammler gemäß einer alternativen Variante
der Erfindung;
- Fig. 15
- zeigt eine vergrößerte Detailansicht eines Ausschnitts im unteren Bereich aus der
Darstellung gemäß Fig. 14;
- Fig. 16
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Einzelheit der Öffnungsmechanik;
- Fig. 17
- zeigt eine weitere vergrößerte Detailansicht der Öffnungsmechanik im oberen Bereich;
- Fig. 18
- zeigt eine weitere Detailansicht einer Einzelheit der Öffnungsmechanik;
- Fig. 19
- zeigt eine Detailansicht einer Einzelheit der Öffnungsmechanik bei einer alternativen
Ausführungsvariante der Erfindung.
[0016] Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch das kuppelförmige Kopfteil des Abfallsammlers,
und man sieht die Klappe 20 in Form eines Viertelkugelschalensegments, die in Pfeilrichtung
geöffnet werden kann und sich dann über einen ebenfalls etwa viertelkugelschalensegmentförmigen
feststehenden Gehäuseteil 21 schiebt, wobei die Klappe 20 eine Schwenkbewegung um
eine horizontale Schwenkachse 22 vollführt und aus der in Fig. 2 dargestellten geschlossenen
Stellung um einen Winkel von etwa 90° in die in Fig. 3 dargestellte Öffnungsstellung
bewegt wird. Auf das etwa zylindrische Gehäuse 10 ist das kuppelförmige Kopfteil gemäß
Fig. 2 aufgesetzt und von diesem abnehmbar. Neben dem feststehenden Gehäuseteil 21
und der Klappe 20 umfasst das Kopfteil einen Zentrierring 23, der in das zylindrische
Gehäuse eingreifen kann und einen mit diesem verbundenen Einwurfring 25, der sich
von dem im wesentlichen vertikal ausgerichteten Zentrierring 23 von dessen oberem
Ende aus geneigt radial nach innen und abwärts erstreckt, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht.
Durch den Einwurfring 25 wird gewährleistet, dass eingeworfener Abfall in die mittige
'Öffnung des zylindrischen Behältnisses des Abfallsammlers fällt. An dem Einwurfring
25 angebracht, insbesondere angeformt sind zwei wie Ausbuchtungen sich nach oben erstreckende
Gehäusekörper 27, die wie Fig. 6 zeigt, am Umfang des Einwurfrings 25 einander gegenüberliegen.
Einen vertikalen Schnitt durch einen solchen Gehäusekörper 27 zeigt Fig. 7. Wie man
dort erkennt, nimmt der Gehäusekörper 27 jeweils einen Mitnehmer 29 in Form eines
Rades auf, über den ein Seilzugelement 30 geführt ist, mittels dessen die Öffnungsbewegung
der Klappe 20 bewirkt wird. Wie man in Fig. 7 sieht, liegt das Seilzugelement 30 in
einer Nut des radförmigen Mitnehmers. Detailansichten des Mitnehmers 29 sind in den
Fig. 8 bis 10 dargestellt. Detailansichten des Seilzugelements zeigen die Fig. 11
bis 13.
[0017] Nachfolgend wird auf die Fig. 11 bis 13 Bezug genommen. Die Draufsicht des Seilzugelements
30 gemäß Fig. 11 zeigt ein Kunststoffseil oder einen Bowdenzug mit zwei endseitigen
Befestigungsnippeln 32, mittels derer das Seilzugelement jeweils endseitig an einem
der radförmigen Mitnehmer 29 festgelegt wird. In der Mitte des Seilzugelements 30
ist an diesem ein Schieber 33 befestigt, den man in der Seitenansicht auch in Fig.
12 erkennt und von dem in Fig. 13 eine vergrößerte Detailansicht gezeigt ist. Dieser
Schieber 33 hat unterseitig eine Bohrung 34 zur Aufnahme des Stößels 24 (siehe Fig.
2). Unter das untere Ende des in Fig. 2 dargestellten Stößels 24 greift ein durch
das Gehäuse 10 verlaufendes Gestänge (siehe Fig. 1), welches bei Absenken eines Fußpedals
11 ein Anheben des Stößels 24 veranlasst. Durch dieses Anheben des Stößels 24 wird
der Schieber 33 mitgenommen und ebenfalls angehoben, was wiederum eine Zugkraft auf
das an dem Schieber 33 befestigte Seilzugelement 30 ausübt. Diese Zugkraft überträgt
sich über die Nippel 32 (siehe Fig. 11 ) auf die radförmigen Mitnehmer 29, die sich
dann um die horizontale Schwenkachse 22 (siehe Fig. 2 und Fig. 6) drehen.
[0018] Wie sich aus der Detailansicht gemäß Fig. 7 ergibt, ist mit den radförmigen Mitnehmern
29 jeweils in deren Achse ein Bolzen 28 drehfest verbunden, der wiederum an seinem
äußeren Ende einen Kopf 28a aufweist, der die Klappe 20 flanschartig übergreift und
der mit der Klappe 20 in einer festen Verbindung steht. Dadurch wird bei Drehung des
radförmigen Mitnehmers 29 der Bolzen 28 und über diesen wiederum die Klappe 20 mitgedreht,
so dass diese aus der in Fig. 2 dargestellten geschlossenen Stellung um die Achse
22 in die Öffnungsstellung gemäß Fig. 3 schwenkt.
[0019] Die Fig. 8 bis 10 zeigen die Details des radförmigen Mitnehmers 29. Dieser hat, wie
man aus den Fig. 9 und 10 sieht, eine Nabe 39 mit einer Vierkantaufnahme 36, in die
der Vierkantschaft 35 des Bolzens 28 einsteckbar ist (siehe Fig. 7). Der radförmige
Mitnehmer 29 hat weiterhin eine Nut 29a zur Führung des Seilzugelements 30. Jeweils
ein endseitig an dem Seilzugelement 30 angebrachter Nippel 32 wird in der teilzylindrischen
Aussparung 38 des Mitnehmers 29 festgelegt, so dass dort die Übertragung der Zugkraft
von dem Seilzugelement 30 auf den radförmigen Mitnehmer 29 erfolgt, was in einer Drehung
des Mitnehmers resultiert. Wie man aus Fig. 10 erkennt, hat der Mitnehmer 29 außerdem
an seiner Innenseite eine ringförmige Aussparung 37 zur Aufnahme einer Schenkelfeder
31, die in Fig. 7 dargestellt ist und die man auch in Fig. 6 erkennen kann. Eine solche
Schenkelfeder 31 befindet sich an beiden Seiten an jedem radförmigen Mitnehmer 29.
Bei Drehung des Mitnehmers 29, veranlasst durch die Zugkraft des Seilzugelements 30,
wird die Schenkelfeder 31 auf Torsion beansprucht und somit gespannt, so dass bei
Nachlassen der Zugbewegung die Schenkelfedern 31 den Mitnehmer 29 in seine Ausgangsstellung
zurückdrehen und damit das Visier 20 in die geschlossene Stellung zurückklappen.
[0020] Unter Bezugnahme auf Fig. 14 wird nachfolgend eine weitere alternative Variante eines
erfindungsgemäßen Abfallsammlers erläutert. Fig. 14 zeigt einen vertikalen Schnitt
durch den Abfallsammler, wobei man erkennen kann, dass das äußere Gehäuse 102 des
Abfallsammlers einen Inneneimer 105 aufnimmt, wobei zwischen beiden ein ringförmiger
Freiraum verbleibt, den man für die Unterbringung von Teilen der Öffnungsmechanik,
insbesondere eines Seilzugelements in Form eines Bowdenzugs 100 und der dazu notwendigen
Führungselemente nutzen kann. Bei dieser Variante der Erfindung ist das absenkbare
Fußpedal 108 mit einem Betätigungsbügel 106 verbunden, der für sich separat noch einmal
in Fig. 16 dargestellt ist. An diesem Betätigungsbügel 106 wird über einen Zuganker
das untere Ende des Bowdenzugs 100 festgelegt. Der Bowdenzug verläuft dann von dort
aus vertikal nach oben und erstreckt sich durch ein Führungselement hindurch, welches
einen Doppelclip 112 umfaßt, welcher wiederum über einen Aufnahmewinkel 114 an der
Innenseite des äußeren Gehäuses 102 festgelegt sein kann. Von dort aus erstreckt sich
der Bowdenzug 100 weiter senkrecht nach oben und verzweigt sich dann in zwei separate
Stränge 110, 111.
[0021] Nähere Einzelheiten betreffend die Ausführung des Bowdenzugs ergeben sich aus der
schematisch vereinfachten Darstellung gemäß Fig. 18. Man erkennt dort den Zughaken
101, der die Zugkraft auf das untere Ende des Bowdenzugs 100 ausübt. Weiter ist der
Doppelclip 112 als Führungselement dargestellt. Danach verzweigt sich der Bowdenzug
in die beiden Stränge 110, 111, wobei für jeden Strang jeweils ebenfalls ein clipartiges
Führungselement 113, 114 vorgesehen ist. Die beiden Stränge 110, 111 verlaufen dann
nicht mehr vertikal sondern mindestens teilweise horizontal und erstrecken sich in
Umfangsrichtung, wobei die Enden dieser beiden Stränge jeweils an Mitnehmern 29 festgelegt
sind, wie sie in Fig. 17 dargestellt sind und bereits zuvor anhand des ersten Ausführungsbeispiels
beschrieben wurden. Man erkennt in Fig. 17 auch einen Teilabschnitt eines der Stränge
110 mit dem Clip welcher als Führungselement dient.
[0022] In Fig. 16 ist der teilringförmige Betätigungsbügel 106 im Detail dargestellt, von
dem man in Fig. 14 nur einen kleinen Ausschnitt erkennt. Wie man sieht weist der Betätigungsbügel
106 eine Bohrung 116 auf zur Befestigung des in Fig. 18 erkennbaren Zugankers 101
des Bowdenzuges. Dieser Betätigungsbügel 106 ist schwenkbar, wobei die Schwenkbewegung
durch Betätigung des Fußpedals 108 (siehe Fig. 14) veranlasst wird und die Schwenkachse
dort verläuft wo sich zwei Schweißbolzen mit Ansatz 109 befinden, so dass der Betätigungsbügel
106 gelenkig im Gehäuse des Abfallsammlers befestigt ist. Die beiden Verstelleinheiten
117, 118 dienen dazu, den Bowdenzug einzustellen.
[0023] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 19 eine alternative Ausführungsvariante
der Erfindung erläutert. Bei dieser Variante verzweigt sich anders als bei der zuvor
unter Bezugnahme auf Fig. 18 beschriebenen Ausführungsvariante der Bowdenzug oben
nicht, sondern es ist nur ein Strang 110 vorhanden. Dieser eine Strang 110 erstreckt
sich dann ebenfalls in Umfangsrichtung. Es ist hier nur ein clipartiges Führungselement
113 erforderlich für den in Umfangsrichtung verlaufenden Strang 110 des Bowdenzugs
im oberen Bereich. Anstelle des Doppelclips 112 bei der Variante nach Fig. 18 ist
bei der Ausführungsform nach Fig. 19 ein einfaches clipartiges Führungselement 113
vorhanden. Dieses clipartige Führungselement 113 befindet sich dann beispielsweise
an der Innenseite des äußeren Gehäuses des Abfallsammlers und ist dort festgelegt,
beispielsweise in einer Position wie dies bei der Variante gemäß Fig. 15 für den Doppelclip
112 dargestellt ist. Endseitig ist am Bowdenzug auch bei der Variante gemäß Fig. 19
ein Zughaken 101 vorhanden, über den das untere Ende des Bowdenzugs an einem Betätigungsbügel
106 festgelegt ist, so dass es beim Absenken des Fußpedals 108 mitgenommen wird. Hier
wird auch auf die Fig. 15 verwiesen, die sich auf die zuvor beschriebene Ausführungsvariante
bezieht, in der der Zuganker erkennbar ist. Der Unterschied bei der Variante gemäß
Fig. 19 liegt also darin, dass im oberen Bereich nur ein Strang 110 vorhanden ist,
der an einer Seite in Umfangsrichtung verläuft. Ein solcher Strang 110 ist bei dieser
Variante ausreichend, um die Kräfte zum Öffnen der visierartigen Klappe 20 zu übertragen.
Entsprechend kommt man auch bei der Variante nach Fig. 19 mit nur einem Mitnehmer
29 an einer Seite des kuppelförmigen Kopfteils aus. Die Umlenkung der Kraft über den
Mitnehmer 29 kann bei der Variante nach Fig. 19 im Prinzip ähnlich gelöst werden,
wie dies zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 17 für die erste Ausführungsvariante beschrieben
wurde.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- zylindrisches Gehäuse
- 11
- Fußpedal
- 20
- Klappe / Visier
- 21
- feststehendes Gehäuseteil
- 22
- horizontale Schwenkachse
- 23
- Zentrierring
- 24
- Stößel
- 25
- Einwurfring
- 27
- Gehäusekörper
- 28
- Bolzen
- 28a
- Bolzenkopf
- 29
- radförmiger Mitnehmer
- 29a
- Nut
- 30
- Seilzugelement
- 31
- Schenkelfeder
- 32
- endseitige Befestigungsnippel
- 33
- Schieber
- 34
- Bohrung des Schiebers
- 35
- Vierkantschaft des Bolzens 28
- 36
- Vierkantaufnahme des Mitnehmers 29
- 37
- ringförmige Aussparung des Mitnehmers 29
- 38
- teilzylindrische Aussparung des Mitnehmers 29
- 39
- Nabe des Mitnehmers 29
- 100
- Bowdenzug
- 101
- Zughaken
- 102
- äußeres Gehäuse des Abfallsammlers
- 105
- Inneneimer
- 106
- Betätigungsbügel
- 108
- Fußpedal
- 109
- Schweißbolzen
- 110
- Strang
- 111
- Strang
- 112
- Doppelclip
- 113
- Führungselement
- 114
- Führungselement, Aufnahmewinkel
- 116
- Bohrung des Betätigungsbügels 106
- 117
- Verstelleinheit
- 118
- Verstelleinheit
1. Abfallsammler mit einem den Abfall aufnehmenden Behältnis und einer Einwurföffnung
im oberen Bereich, die geöffnet werden kann, umfassend eine sich öffnende Klappe,
die die Form eines Kugelschalensegments aufweist,
wobei die Klappe (20) so weit geöffnet werden kann, dass sich eine Einwurföffnung
(11 ) etwa gleicher Größe ergibt,
dadurch gekennzeichnet, dass die die Einwurföffnung verschließende Klappe (20) über eine Öffnungsmechanik umfassend
insbesondere ein Fußpedal, über eine elektronische Auslösung und/oder eine Sensortechnik
geöffnet werden kann.
2. Abfallsammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (20) etwa die Form eines Viertelkugelschalensegments aufweist und soweit
geöffnet werden kann, dass sich eine Einwurföffnung (11 ) etwa gleicher Größe mit
den Abmessungen eines Viertelkugelschalensegments ergibt.
3. Abfallsammler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Klappe (20) mittels eines außen am Gehäuse (10) im unteren Bereich
vorgesehen Fußpedals (1 1 ) erfolgt, welches auf eine Öffnungsmechanik einwirkt.
4. Abfallsammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente der Öffnungsmechanik wenigstens ein Seilzugelement (30) umfassen.
5. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsmechanik ein mit einem Fußpedal (108) verbundenes Seilzugelement, insbesondere
einen Bowdenzug (100) umfasst, der an der die Einwurföffnung verschließenden Klappe
(20) angreift.
6. Abfallsammler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Seilzugelement (100) vom Fußpedal (108) aus zunächst in vertikaler Richtung verläuft
und sich mindestens ein Abschnitt mit wenigstens einem Seilzugstrang (110, 111) anschließt,
der mindestens teilweise innerhalb des Gehäuses des Abfallsammlers in Umfangsrichtung
verläuft.
7. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Führungselemente (112, 113, 114) für das Seilzugelement, vorzugsweise für jeden Abschnitt
beziehungsweise Strang (100, 110, 111) des Seilzugelements vorgesehen sind.
8. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein im inneren des Gehäuses angeordneter Betätigungsbügel (106) oder eine Schwinge
vorgesehen ist, an der der untere Bereich des Seilzugelements (100) festgelegt ist.
9. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsbügel (106) mit dem durch das Gehäuse nach außen ragenden Fußpedal
(108) in Verbindung steht.
10. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsbügel (106) im Gehäuse des Abfallsammlers schwenkbar gelagert ist.
11. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Seilzugelement (100) an der dem Fußpedal (108) zugewandten Vorderseite des Gehäuses
innerhalb des Gehäuses mindestens abschnittsweise aufwärts verläuft.
12. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Seilzugelement (100) in seinem aufwärts verlaufenden Abschnitt und/oder in seinem
sich in Umfangsrichtung erstreckenden Strang (110, 111) sich zwischen dem äußeren
Gehäuse (102) und einem Inneneimer (105), den dieses aufnimmt, erstreckt.
13. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsmechanik wenigstens ein mit dem Fußpedal getrieblich verbundenes sich
mindestens teilweise etwa vertikal erstreckendes Gestänge umfasst.
14. Abfallsammler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufwärtsbewegung des Gestänges über Umlenkelemente in eine auf die Klappe (20)
einwirkende diese öffnende Zugbewegung umgewandelt wird.
15. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (20) um eine etwa horizontale in Bezug auf die Klappe radial verlaufende
Schwenkachse (22) beim Öffnen schwenkbar ist.
16. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Seilzugelement (30) mit einem Mitnehmer (29) verbunden ist, der wiederum
gegebenenfalls über weitere Verbindungselemente in drehfester Verbindung mit der schwenkbaren
Klappe (20) steht.
17. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Mitnehmer (29) in Form eines Rads oder dergleichen ausgebildet ist.
18. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Seilzugelement (30) wenigstens ein Schieber (33) angebracht ist, auf den ein
im oberen Bereich des Gestänges angebrachtes Bauelement (24) einwirkt, wodurch bei
Absenken des Fußpedals (11) auf das Seilzugelement (30) eine Zugkraft ausgeübt wird.
19. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge mit einem Stößel (24) oder dergleichen in Wirkverbindung steht, welcher
gegen den mit dem Seilzugelement (30) verbundenen Schieber (33) drückt.
20. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Seilzugelement (30) wenigstens abschnittsweise im oberen Bereich des Abfallsammlers
in Umfangsrichtung verläuft und etwa endseitig mit Befestigungselementen (32) verbunden
ist, die an mindestens einem Mitnehmer (29) festlegbar sind.
21. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Federelement (31 ) vorgesehen ist, welches eine Rückholkraft erzeugt,
durch die bei Nachlassen der Zugkraft auf das Seilzugelement (30) (Loslassen des Fußpedals
11) die Klappe (20) um ihre Schwenkachse (22) in die geschlossene Ausgangsstellung
zurückschwenkt.
22. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Mitnehmer (29) über einen Bolzen (28) oder dergleichen drehfest mit
der Klappe (20) verbunden ist.
23. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass als Federelement wenigstens eine Schenkelfeder (31) in Nähe des Mitnehmers (29) angeordnet
ist, die bei Betätigung des Fußpedals (1 1 ) auf Torsion beansprucht wird.
24. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass auf ein etwa zylindrisches Gehäuse (10) ein kuppelförmiges Kopfteil aufgesetzt ist,
welches neben der schwenkbaren Klappe (20) und einem feststehenden Gehäuseteil (21)
einen Zentrierring (23) umfasst, der mindestens teilweise in das zylindrische Gehäuse
eingreift.
25. Abfallsammler nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein vorzugsweise mit dem Zentrierring (23) verbundener Einwurfring (25)
vorgesehen ist, der mindestens teilweise geneigt ausgebildet ist und vom oberen Rand
des zylindrischen Gehäuses aus radial geneigt nach innen ragt.