[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Toilettenschüssel, insbesondere bestimmt für
eine Vakuum-Toilettenanlage, mit im oberen Rand der Toilettenschüssel angeordneter
Spüldüse zum Abgeben von die Toilettenschüssel innenflächig besprühender bzw. bespülender
Flüssigkeit, wobei die Spüldüse einen scheibenförmigen sich entlang der Toilettenschüsselinnenfläche
erstreckenden ersten Abschnitt mit einem Austrittsschlitz bogenförmigen Verlaufs sowie
einen in einer Aufnahme der Toilettenschüssel sich erstreckenden bzw. fixierten einen
Kanal aufweisenden zweiten Abschnitt umfasst, über den die Flüssigkeit zu dem Austrittsschlitz
strömt.
[0002] Dem DE-U-297 00 985 ist eine Vakuum-Toilette zu entnehmen. Dabei geht vom unteren
Schüsselbereich eine Rohrleitung aus, die außerhalb der Schüssel in einer bestimmten
Höhe unterhalb der Spüldüsen offen endet. Hierdurch wird ein Überlauf gebildet, der
sicherstellt, dass dann, wenn die Toilettenschüssel durch eine Betriebsstörung volllaufen
sollte, der Wasserspiegel nicht bis an die Düsen gelangen kann, wodurch diese in unzulässiger
Weise Abwasser in die Trinkwasserleitung saugen könnten. Nachteil der bekannten Ausbildung
ist es, dass dann, wenn die Absaugöffnung der Toilettenschüssel mit Papier und Feststoffen
belegt sein sollte, die Schüssel nicht ordnungsgemäß entleert werden kann, da über
die außerhalb der Toilettenschüssel verlaufende Leitung Falschluft angesaugt würde,
so dass infolgedessen in der Toilettenschüssel nicht der erforderliche Unterdruck
aufgebaut werden kann, um die Schüssel vollständig leer zu saugen.
[0003] Im oberen Randbereich sind des Weiteren eine Vielzahl von Düsen angeordnet, um die
Toiletteninnenschüssel auszuspülen. Dabei ist der Nachteil gegeben, dass ein Teil
des Mittenbereichs zwischen zwei aufeinanderfolgenden Düsen selbst nicht bespült werden
kann.
[0004] Aus der DE-A-25 29 169 ist eine Vorrichtung zur Verteilung von Spülwasser in einer
Klosettschüssel bekannt, die aus einem im oberen Klosettschüsselrand verlaufenden
gegen die Innenwand der Klosettschüssel gerichteten Längskanal aufweist. Dabei besteht
die Vorrichtung aus elastischem Material wie Kunststoff oder Gummi.
[0005] In der EP-A-0 019 449 sind zum Spülen einer Toilettenschüssel im oberen Rand aus
elastischem Material bestehende stopfenförmige Buchsen vorgesehen, die toilettenschüsselseitig
zwei Austrittsöffnungen aufweisen, um Spülflüssigkeit abzugeben.
[0006] Aus der US-A-5,715,544 ist eine Toilettenschüssel bekannt, die im rückseitigen Bereich
eine Spüldüse aufweist. Diese umfasst ein Spülflüssigkeit führendes Rohr, das endseitig
von einer Abdeckung verschlossen ist, die in einen Austrittsschlitz und seitliche
Öffnungen übergeht, um Spülflüssigkeit in verschiedenen Richtungen zu versprühen.
Der Schlitz erstreckt sich dabei vorzugsweise über einen Winkelbereich zwischen 80
und 100°.
[0007] Zwei oder drei Spüldüsen sind im oberen Randbereich einer Toilettenschüssel nach
der US-A-4,075,718 angeordnet. Die Düsen weisen zwei in etwa einen Winkel von 180°
beschreibende Öffnungsschlitze auf, über die in verschieden Richtungen Flüssigkeit
auf die Innenfläche der Toilettenschüssel abgegeben wird.
[0008] Ein Wasserklosett nach dem DE-U-86 19 586 weist mehrere im oberen Randbereich verlaufende
Austrittsöffnungen auf, über die Spülflüssigkeit in unterschiedlichen Mengen abgegeben
wird.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Toilettenschüssel der
eingangs genannten Art, insbesondere bestimmt für eine Vakuum-Toilettenanlage, so
weiterzubilden, dass mit wenigen Düsen sichergestellt ist, dass die Toilettenschüssel
umfassend gesäubert werden kann, so dass folglich nur geringe Flächen verbleiben,
die nicht überspült werden können.
[0010] Erfindungsgemäß wird das Problem im Wesentlichen dadurch gelöst, dass der Austrittsschlitz
der Spüldüse in seinem jeweiligen Endbereich in eine Bohrung übergeht, deren Durchmesser
D größer als der Austrittsschlitz in seiner Breite S ist, dass die Bohrungen einen
Winkel α mit 140° ≤ α ≤ 180° einschließen und dass die von dem Austrittsschlitz aufgespannte
erste Ebene in Richtung der Innenfläche der Toilettenschüssel geneigt verläuft.
[0011] Die die Randbegrenzungen des bogenförmig verlaufenden Austrittsschlitzes bildenden
Bohrungen schließen insbesondere einen Winkel α mit 160° ≤ α ≤ 165°. Durch diese Erstreckung
ist sichergestellt, dass einerseits ein Überspritzen von Spülwasser über den Rand
der Toilettenschüssel unterbunden wird und andererseits die Toilettenschüsselinnenfläche
fast vollständig benetzt wird.
[0012] Der Durchmesser D der Bohrung und die Breite S des Austrittsschlitzes betragen vorzugsweise
1,5 S < D < 2,5 S, vorzugsweise D in etwa 1,8 S.
[0013] Des Weiteren sollten die Bohrungen den den zweiten Abschnitt durchsetzenden Kanal
außermittig schneiden, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die Bohrungen den Kanal
in dessen schlitztabgewandtem Randbereich schneiden.
[0014] Der erste Abschnitt der Düse spannt mit seiner Innenfläche eine erste Ebene und der
von dem Kanal ausgehende Austrittsschlitz ein zweite Ebene auf, wobei die erste und
die zweite Ebene zueinander geneigt verlaufen. Insbesondere ist vorgesehen, dass die
von dem Austrittsschlitz aufgespannte Ebene in Richtung der Innenfläche der Toilettenschüssel
geneigt verläuft. Vorzugsweise beschreiben die erste und die zweite Ebene einen Winkel
β mit 4° < β < 8°, vorzugsweise 6° < β < 6,5°.
[0015] Durch die Ausbildung der die Geometrie eines Pilzes aufweisenden Düsen ergibt sich
der Vorteil, dass zwei Düsen ausreichen, um die Toilettenschüssel innflächig im erforderlichen
Umfang mit Flüssigkeit zu besprühen. Dabei sind die Düsen insbesondere diametral und
vorzugsweise mittig in einem Seitenbereich der Toilettenschüssel angeordnet.
[0016] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination
-, sondem auch aus der nachfolgenden Beschreibung von den der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispielen.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Toilettenschüssel bestimmt
für eine Vakuum-Toilettenanlage,
- Fig. 2
- die der Fig. 1 zu entnehmende Toilettenschüssel ohne Vakuum-Ventil,
- Fig. 3
- eine Ansicht A in Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt B-B in Fig. 2
- Fig. 5
- einen Schnitt C-C in Fig. 2,
- Fig. 6
- die Toilettenschüssel nach Fig. 2 mit überlaufender Flüssigkeit
- Fig. 7
- die Toilettenschüssel nach Fig. 6 in Rückansicht,
- Fig. 8
- die Toilettenschüssel gemäß Fig. 6 in Seitenansicht,
- Fig. 9
- einen Längsschnitt durch in einen Randbereich einer Toilettenschüssel eingelassene
Düse und
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf die Düse gemäß Fig. 9 .
[0018] In den Fig. ist rein prinzipiell und vom Aufbau jeweils gleiche Toilettenschüssel
10 bestimmt für eine Toiletten-Vakuumanlage dargestellt. Die Toilettenschüssel 10
besteht aus einem doppelwandigen Körper 11 und weist in ihrem Tiefstpunkt, also im
Bodenbereich 12, einen Anschluss zu einer Vakuum-Leitung 14 auf, in der sich ein Absperrventil
16 befindet, das in gewohnter Weise dann eine Verbindung zu der Toilettenschüssel
10, also deren Innenbereich 18, herstellt, wenn angesammelte Flüssigkeit und Feststoffe
abgesaugt werden sollen. Insoweit wird auf hinlänglich bekannte und der Vakuum-Technik
zu entnehmende Steuereinrichtungen verwiesen. Im Bereich des oberen Randes 20 der
Toilettenschüssel 10 beabstandet zu diesem sind Düsen 22, 23 angeordnet, um die Innenfläche
24 der Toilettenschüssel 10 ausspülen zu können.
[0019] Um sicherzustellen, dass dann, wenn das Absperrventil 16 nicht öffnet oder bei geöffnetem
Absperrventil 16 die Toilettenschüssel 10 über die Absaugleitung 14 nicht entleert
werden kann, in der Schüssel, also in dem Innenbereich 18 sich ansammelnde Flüssigkeiten
nicht bis zu den Spüldüsen 22, 23 ansteigen kann, so dass diese nicht mit Schmutzwasser
in Berührung gelangen können, ist im rückseitigen Bereich 26 der Schüssel 10 ein Überlauf
28 vorgesehen, der durch einen kammer- bzw. kanalförmigen Abschnitt bzw. eine Aussparung
30 gebildet wird, der seitlich in Taschen wie Befestigungstaschen 32, 34 übergeht,
über die Flüssigkeit zwangsgeführt in den Sanitärraum läuft, in dem sich die Toilettenschüssel
10 befindet. Dabei weist der Überlauf 28 eine Öffnung 36 auf, deren oberer Rand 38
im Abstand H unterhalb der Düsen 22, 23 verläuft. Der Abstand H beläuft sich vorzugsweise
auf in etwa 20 mm.
[0020] Der kanal- bzw. kammerförmige Abschnitt 30 der Toilettenschüssel weist einen von
der Öffnung 36 ausgehenden ansteigenden rinnenförmigen Boden 40 auf, wodurch sichergestellt
wird, dass dann, wenn unbeabsichtigt Flüssigkeit in den Abschnitt 30 strömt, diese
in den Bereich 18 der Toilettenschüssel 10 zurückströmen kann. Hierdurch erfolgt eine
Art Selbstreinigung. Ferner sind die zu den seitlichen Taschen 30, 32 führenden Öffnungen
der Aussparung 30 querschnittsmäßig derart ausgebildet, dass eine Reinigung des Kanals
bzw. der Kammer, d. h. des Überlaufs 28 von Hand erfolgen kann. Die im Ausführungsbeispiel
zu den Befestigungstaschen 32, 34 führenden Auslässe erstrecken sich dabei oberhalb
des rinnenförmig ausgebildeten Bodens 40.
[0021] Oberhalb der Öffnung 36 des Überlaufs 28 ist die Toilettenwandung 42 im Vergleich
zu dem unterhalb der Öffnung 36 verlaufenden Bereich 44 vorspringend ausgebildet,
wie insbesondere die Ansicht A in Fig. 3 verdeutlicht.
[0022] Wie sich insbesondere aus den Fig. 6, 8 ergibt, ist durch die Geometrie und Höhenanordnung
des Überlaufs 28 sichergestellt, dass dann, wenn die Toilettenschüssel 10 unzulässig
mit Flüssigkeit gefüllt sein sollte, diese gezielt aus der Toilettenschüssel über
den Überlauf 28 zu den Befestigungstaschen 32, 34 zum Bodenbereich des Sanitärraums
geführt wird, in dem die Toilettenschüssel 10 angeordnet ist. Somit ist sichergestellt,
dass die Düsen 22, 23 nicht mit dem Abwasser in Berührung kommen können.
[0023] Durch die Zwangsführung des überlaufenden Wassers in den Sanitärraum hinein kann
keine Flüssigkeit hinter eine Vorwandinstallation oder in einen Hohlraum der Toilettenschüssel
10 bzw. deren Körpers gelangen, so dass nach erfolgtem Überlauf und Säuberung des
Sanitärraums eine Geruchsbelästigung ausgeschlossen ist.
[0024] Wie insbesondere aus der Ansicht A in Fig. 3 erkennbar ist, sind im oberen Randbereich
des Toilettenkörpers 11 allein zwei Düsen 22, 23 vorgesehen, um über diese Reinigungsflüssigkeit
zum Säubern der Innenfläche 24 der Toilettenschüssel 10, d.h. deren Körpers 11 zu
versprühen. Dabei sind die Düsen 22, 23 diametral gegenüber und etwa mittig jeweils
in jeder Längsseite angeordnet.
[0025] Ungeachtet dessen ist jedoch sichergestellt, dass die Innenfläche 24 nahezu vollständig
besprüht und damit gereinigt werden kann. Hierzu sind folgende Maßnahmen vorgesehen.
Jede Düse 22, 23 besteht aus einem pilzförmigen Körper, der sich aus einem sich entlang
der Innenfläche 24 im oberen Rand 20 der Toilettenschüssel 10 erstreckenden ersten
Abschnitt 44 und einem zweiten sich in den Körper 11 hinein erstreckenden Abschnitt
46 zusammensetzt. Der zweite Abschnitt 46 wird von einem zentralen Kanal 48 durchsetzt,
über den Spülflüssigkeit zuleitbar ist. Von dem Kanal 48 geht ein einen bogenförmigen
Verlauf aufweisenden Schlitz 50 aus, der im Umfangsrand 52 des ersten Abschnitts 44
mündet. Dabei erstreckt sich der Austrittsschlitz 50 über einen Bogen, der vorzugsweise
im Bereich von 160° bis 165° liegt und dem Bodenbereich der Schüssel 10 zugewandt
ist. Die Erstreckung erfolgt dabei symmetrisch zur Vertikalachse 54, die senkrecht
oder in etwa senkrecht zu einer Ebene verläuft, die von den Düsen 22, 23 aufgespannt
wird und parallel zum oberen Rand 20 der Toilettenschüssel 10 verläuft.
[0026] Der Schlitz 50 geht in seinem jeweiligen Ende in eine Bohrung 56, 58 über, deren
Durchmesser D größer als der Schlitz 50 in seiner Breite S ist. Dabei beträgt der
Durchmesser in etwa das 1,8fache des Breite S des Schlitzes 50.
[0027] Die Bohrungen 56, 58 gehen - wie der Austrittsschlitz 50 - von dem Kanal 48 aus,
über den die Reinigungsflüssigkeit den Düsen 22, 23 zugeführt wird.
[0028] Da die Bohrungen 56, 58 den Austrittsschlitz 52 in seiner jeweiligen radialen Begrenzung
durchsetzen, schließen die Bohrungen 56, 58 einen Winkel α von in etwa 160 bis 165°
ein.
[0029] Der Schlitz 50 spannt eine Ebene auf, die geneigt zur Außen- bzw. Innenfläche 60,
62 des ersten Abschnitts 44 der Düse 22, 23 verläuft. Dabei wird ein Winkel β von
in etwa 6° bis 7° eingeschlossen, wodurch sich der Schlitz 50 bei eingebauter Düse
22, 23 in Richtung der Innenfläche 24 der Toilettenschüssel 10 erstreckt.
[0030] Die Bohrungen 56, 58 werden vorzugsweise durch Bohren ausgebildet, wobei der Schlitz
50 bis zu den Querbohrungen 56, 58 gefräst wird.
[0031] Dadurch, dass der Schlitz 50 zu der Fläche 60 geneigt verläuft, tritt ersterer sehr
nah an der inneren Begrenzungsfläche 60 aus, die ihrerseits zumindest abschnittsweise
flächig an der Innenfläche 24 der Toilettenschüssel 10 anliegt. Hierdurch und durch
die Bohrungen 56, 58 ergibt sich ein gutes Spülverhalten, das sicherstellt, dass die
Toilettenschüssel 10 bzw. deren Innenfläche 24 im gewünschten Umfang gereinigt wird,
also auch im erforderlichen Umfang am Randbereich zwischen den Düsen 22, 23.
[0032] Aus der Darstellung nach Fig. 10 wird des Weiteren ersichtlich, dass die Bohrungen
56, 58 nicht mittig von dem Kanal 48 ausgehen, sondern in etwa von dessen dem Schlitz
50 fernliegenden Randbereich 64.
1. Toilettenschüssel (10), insbesondere bestimmt für eine Vakuum-Toilettenanlage, mit
im oberen Rand der Toilettenschüssel angeordneter Spüldüse (22, 23) zum Abgeben von
die Toilettenschüssel innenflächig besprühender bzw. bespülender Flüssigkeit, wobei
die Spüldüse (22, 23) einen scheibenförmigen sich entlang der Toilettenschüsselinnenfläche
(24) erstreckenden ersten Abschnitt (44) mit einem Austrittsschlitz (50) bogenförmigen
Verlaufs sowie einen in einer Aufnahme der Toilettenschüssel sich erstreckenden bzw.
fixierten einen Kanal (48) aufweisenden zweiten Abschnitt (46) umfasst, über den die
Flüssigkeit zu dem Austrittsschlitz strömt,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Austrittsschlitz (50) der Spüldüse (22, 23) in seinem jeweiligen Endbereich in
eine Bohrung (56, 58) übergeht, deren Durchmesser D größer als der Austrittsschlitz
in seiner Breite S ist, dass die Bohrungen einen Winkel α mit 140° ≤ α ≤ 180° einschließen
und dass die von dem Austrittsschlitz aufgespannte erste Ebene in Richtung der Innenfläche
(24) der Toilettenschüssel (10) geneigt verläuft.
2. Toilettenschüssel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrungen (56, 58) von dem den zweiten Abschnitt (46) durchsetzenden Kanal (48)
ausgehen und insbesondere den in dem zweiten Abschnitt verlaufenden Kanal (48) außermittig,
vorzugsweise in einem Randbereich schneiden.
3. Toilettenschüssel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrungen (56, 58) den in dem zweiten Abschnitt (46) verlaufenden Kanal (48)
in dessen schlitzfernliegendem Randbereich (64) schneiden.
4. Toilettenschüssel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Abschnitt (44) der Spüldüse (22, 23) bzw. dessen Innenfläche (60) eine
zweite Ebene aufspannt und dass die von dem Austrittsschlitz aufgespannte erste Ebene
und die zweite Ebene geneigt zueinander verlaufen.
5. Toilettenschüssel nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und die zweite Ebene einen Winkel β von 4° < β < 8°, insbesondere 6° <
β < 6,5° einschließen.
6. Toilettenschüssel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spüldüse (22, 23) die Form eines Pilzes aufweist, dessen Hut der erste Abschnitt
(44) und dessen Stiel der zweite Abschnitt (46) ist.
7. Toilettenschüssel nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Toilettenschüsselrand (20) insgesamt zwei Spüldüsen (22, 23) diametral zueinander
angeordnet sind.
8. Toilettenschüssel nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils eine Spüldüse (22, 23) mittig in einem Seitenrandbereich der Toilettenschüssel
(10) angeordnet ist.
9. Toilettenschüssel nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Abschnitt (44) der Spüldüse (22, 23) mit seiner Innenfläche (60) zumindest
bereichsweise an einer Innenfläche (24) der Toilettenschüssel (10) anliegt.
10. Toilettenschüssel nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Durchmesser D der Bohrung (56, 58) zu der Breite S des Austrittsschlitzes (50)
sich verhält wie 1,5 S < D < 2,5 S, insbesondere D in etwa 1,8 S ist, und/oder dass
der Winkel α zwischen den Bohrungen (56, 58) sich beläuft auf 160° ≤ α ≤ 165°.