[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Ventilabschaltung für einen Ventilmechanismus
insbesondere eines Verbrennungsmotors, umfassend wenigstens einen mehrteilig ausgebildeten
Schaltstößel, der über eine Hebelanordnung mit einem diesem Schaltstößel zugeordneten
Nocken einer Nockenwelle zusammenwirkt, der zur Übertragung der Betätigung des Nockens
auf ein dem Schaltstößel zugeordnetes Ventil des Ventilmechanismus ausgebildet ist,
und der zur Aktvierung eines Freilaufes des jeweiligen Nockens der Nockenwelle ausgebildet
ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Einrichtungen zur Ventilabschaltung für
einen Ventilmechanismus insbesondere eines Verbrennungsmotors der gattungsgemäßen
Art bekannt. Bei diesen bekannten Ausführungsformen von Einrichtungen zur Ventilabschaltung
sind solche mit mechanischer und solche mit hydraulischer Betätigung bzw. Einstellung
des Schaltstößels bekannt, wobei zumeist hydraulisch betätigte Schaltstößel verwendet
werden. Diese Schaltstößel dienen dabei im wesentlichen dazu, den Kraftstoffverbrauch
z. B. eines Verbrennungsmotors zu senken, wobei bei einer bekannten Ausführungsform
die verwendeten Schaltstößel als hydraulisch betätigte Tassenstößel ausgebildet sind.
Es ermöglicht in diesem Falle den Freilauf eines hier gegabelt ausgebildeten Nockens.
Dabei verriegelt bei entsprechendem Öldruck ein Schieber den Freilauf zwischen einem
inneren und einem äußeren Stößelring und ermöglicht auf diese Weise eine Kraftübertragung
auf den inneren Teil und dadurch auf das Ventil.
[0003] Eine weitere Einrichtung zur Ventilabschaltung ist aus der US 6 360 705 B1 bekannt.
Es bezieht sich diese Druckschrift auf einen variablen Ventilhubmechanismus für eine
Brennkraftmaschine, die an deren Zylinderkopf angeordnet ist. Es weist dabei dieser
Ventilhubmechanismus einen Schwenkarm auf, der drehbar an der Stange eines Motoreinlaßventils
angeordnet ist, das wiederum gleitend in dem Zylinderkopf eines Motors angeordnet
ist. Das Einlaßventil ist durch die Schwenkbewegung des Schwenkarmes hin- und herbewegbar,
um dadurch das Öffnen und Schließen eines Einlaß- Durchlasses in dem Zylinder zu steuern,
um so das hineingelangende Luft-/Brennstoffgemisch zu steuern. Dabei ist ein Kontakt-
Rollelement an dem einen Ende des Schwenkarmes auf der einen Seite der Drehlagerung
angebracht, während eine Kontakt- Fläche entlang des Schwenkarmes auf der gegenüberliegenden
Seite der Drehlagerung vorgesehen ist. Ein Positionier- Mechanismus mit einem weiteren
Rollelement ist derart aktiv, daß wahlweise ein Kontaktpunkt zwischen diesem Rollelement
und der Kontaktfläche positionierbar ist, um einen Schwenkpunkt für den Schwenkarm
zwischen einer maximalen Hubposition für das Einlaßventil und einer minimalen Hubposition
für das Einlaßventil bereitzustellen. Das Kontakt- Rollelement steht dabei derart
mit einem rotierbaren Nockenelement in Wirkverbindung, daß das Ventil zyklisch zu
einer gewünschten Position zwischen einem minimalen Ventilhub und einem maximalen
Ventilhub geführt wird.
[0004] Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Anordnung ist vorgesehen, daß der Positionier-
Mechanismus einen Arm aufweist, der das Rollelement drehbar trägt, sowie Steuerelemente
zum wahlweisen Rotieren des Armes, um den Kontakt zwischen einer maximalen und einer
minimalen Öffnungsposition zu positionieren. Dabei können diese Steuerelemente ein
den Arm antreibendes Zahnsegment umfassen, ein mit diesem Zahnsegment kämmendes Schneckengewinde
und einen wahlweise betätigbaren Antriebsmotor zum Rotieren des Schneckengewindes,
um dadurch den Arm zu rotieren, um das Rollelement an einer der gewünschten Ventilhubposition
entsprechenden Position zu positionieren.
[0005] Mit dieser Anordnung sollen die zuvor bekannten Systeme insbesondere dahingehend
verbessert werden, daß in dem Ventilhubmechanismus weniger Reibungskontakte als zuvor
bestehen, um dadurch insbesondere eine unnötige Hitzeentwicklung in dem System zu
reduzieren bzw. zu vermeiden. Es soll dadurch insbesondere die Effektivität des Systems
verbessert werden. Nachteilig ist bei diesem System insbesondere der in konstruktiver
Hinsicht sehr aufwendige Aufbau, siehe dazu z. B. die Ausführung gemäß Fig. 3.
[0006] Ein weiteres System zur Steuerung einer Ventilanordnung ist aus der US 5 419 290
A bekannt. Diese Druckschrift bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine mit Ventilanordnung
und einem Nockenmechanismus zum Steuern der Ventilanordnung, umfassend eine Nockenwelle
mit einer ersten und zweiten Nockenanordnung, die darauf zur gemeinsamen Drehung angeordnet
sind, und einem ersten und zweiten Folgefinger, die um Schwenklager schwenkbar sind,
wobei der erste Folgefinger einen ersten Folger aufweist, der der Oberfläche der ersten
Nockenanordnung folgt, wenn der erste Folger in direktem oder indirektem Eingriff
mit der ersten Nockenanordnung gehalten ist, der zweite Folgefinger einen ersten Endbereich,
einen Zwischenbereich und einen zweiten Endbereich aufweist, an seinem ersten Endbereich
mit dem ersten Folgefinger schwenkbar verbunden ist, und einen an dem Zwischenbereich
angeordneten zweiten Folger aufweist, der der Oberfläche der zweiten Nockenanordnung
folgt, wenn der zweite Folgefinger in direktem oder indirektem Eingriff mit der zweiten
Nockenanordnung gehalten ist, die erste Nockenanordnung, der erste Folger und der
erste Folgefinger einen ersten Kurzzeit-Nockenmechanismus für niedrige Drehzahlen
der Maschine bilden, die zweite Nockenanordnung, der zweite Folger und der zweite
Folgefinger einen zweiten, Langzeit- Nockenmechanimus für hohe Drehzahlen der Maschine
bilden, und die Schwenklager ein bewegliches Schwenklager aufweisen, auf dem der zweite
Folgefinger an seinem zweiten Endbereich gelagert ist, Mittel zum Bewegen des beweglichen
Schwenklagers zwischen einer ersten Stellung, in der der zweite Folger außer Eingriff
mit der zweiten Nockenanordnung ist, und einer zweiten Stellung, in der der zweite
Folger in Eingriff mit der zweiten Nockenanordnung ist, sowie Mittel zum Halten des
beweglichen Schwenklagers in der zweiten Stellung. Die Schwenklager weisen dabei ein
festes Schwenklager auf, um den der erste Folgefinger bei allen Positionen des beweglichen
Schwenklagers schwenkbar ist. Es greift dabei bei der bevorzugten Ausführungsform
der erste Folger des ersten Folgefingers am Grundkreis der ersten Nockenanordnung
an, unabhängig davon, ob der zweite Folger in oder außer Eingriff mit der zweiten
Nockenanordnung ist.
[0007] Das hier beschriebene System zur Steuerung einer Ventilanordnung dient insbesondere
zur Lösung des folgenden Problems:
[0008] Wenn man einen zuvor bekannten Verbrennungsmotor bei Drehzahlen unter derjenigen
betreibt, bei welcher ein maximales Drehmoment entwickelt wird, kann etwas von der
Brennstoffüllung, die bei dem Ansaugtakt in jede Brennkammer eingezogen wird, durch
das Ventil hindurch zurück gedrückt werden, bevor es schließt, da die Einlaßventile
für einen relativ langen Zeitabschnitt geöffnet sind. Dieser Effekt soll deutlich
den Füllungskoeffizienten verringern und folglich die Leistung der Maschine. Er soll
außerdem unstabilen Motorleerlauf verursachen und unstabilen Betrieb bei niedriger
Drehzahl, und soll es auch schwieriger machen, Abgasemissionen zu regeln. Durch die
beschriebene Anordnung soll deshalb ein Nockenmechanismus nur zur Verwendung für niedrige
Motordrehzahlen vorgesehen werden, der eine relativ kurze Steuer- oder Öffnungsperiode
aufweist. Weiterhin soll durch die beschriebene Anordnung ein alternativer Nockenmechanismus
geschaffen werden, der das Problem einer anderen zuvor bekannten Ausführungsform,
das durch das nacheinander aus dem Eingriff nehmen der beiden Ventilkipphebel mit
Stößelstange, bewegt durch einen Hochdrehzahl- Nocken oder durch einen Niedrigdrehzahl-
Nocken, verursacht wird, vermeidet, sowie auch das Problem einer weiteren zuvor bekannten
Ausführungsform, wo alle Ventilkipphebel mit Stößelstange ununterbrochen mit den Nocken
in Berührung sind, was bedeutet, daß die Nocken die ganze Zeit Energie aufbringen
müssen, um die Ventilkipphebel mit Stößelstange anzutreiben.
[0009] Das hier beschriebene System zur Steuerung einer Ventilanordnung ist in der Weise
hydraulisch beaufschlagt, daß die Endbereiche eines Paares von ersten Folgefingern
(Niedrighub- Folgefinger) eine zylindrische Bohrung aufweisen, die hydraulische Verriegelungs-
Kompensationselemente aufnimmt, die sich auf das obere Ende der Ventilstößel der Ventile
stützen. Die hydraulischen Verriegelungs-Kompensationselemente werden dabei über Kanäle
mit einer Hydraulikversorgung verbunden.
[0010] Mit dieser Anordnung soll insgesamt erreicht werden, daß diese Schwenklager mit einem
Kolben und einer Schwenkwelle aufweist, die eine Schwenkbewegung der ersten Folgefinger
und des zweiten Folgefinger ermöglichen. Dabei arbeitet das Schwenklager in einer
ersten Stellung für niedrige Motordrehzahlen, bei denen die ersten Nockenfolger an
den ersten Folgefingern mit den Nocken der ersten Nockenanordnung in Eingriff stehen,
die eine Steuerung der Ventile durch diese Nocken ermöglichen. Bei höheren Drehzahlen
bewegt sich das Schwenklager in eine zweite Stellung, in der die zweiten Nockenfolger
an dem zweiten Folgefinger mit dem Nocken der zweiten Nockenanordnung in Eingriff
stehen, um eine Steuerung der Ventile durch diesen Nocken zu ermöglichen. Da dabei
die hydraulische Verriegelungskompensation durch Elemente vorgesehen ist, die am oberen
Ende der Ventilstößel angebracht sind, kompensieren dieselben zwei hydraulischen Verriegelungs-
Kompensationselemente sowohl die beiden Niedrighub- Folgefinger als auch den Hochhub-
Folgefinger zur Verriegelung. Nachteilig ist auch bei diesem System insbesondere der
in konstruktiver Hinsicht sehr aufwendige Aufbau, wünschenswert ist es hier auch,
die hydraulischen Betätigungselemente durch entsprechende mechanische Elemente zu
ersetzen.
[0011] Schließlich ist aus der US 2002/0014217 A1, die eine CIP- Anmeldung der US 6 321
704 B1 darstellt, eine hydraulisch betätigte Einrichtung zur Ventilabschaltung bekannt,
die zur Verwendung in Verbindung mit einem Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine vorgesehen
ist. Dabei wird eine zuvor ausgewählte Anzahl von Motorzylindern jeweils mit einer
Abschalteinrichtung ausgestattet, die mit den jeweiligen Einlaßventilen verbunden
ist. Auf Anweisung des Fahrers oder bei vorbestimmten Fahrbedingungen wird dem Ventiltrieb
ein ausreichender Totgang zugeführt, so daß das Ventil geschlossen bleibt und der
Zylinder während des Betriebes des Motors abgeschaltet wird. Die Abschalteinrichtung
weist in ihrem inneren Körper eine Verriegelungseinrichtung auf, die sich bei normalen
Betrieb des Ventiltriebes in verriegeltem Zustand befindet. Wenn es erwünscht ist,
das Ventil in der geschlossenen Position festzuhalten, und einen Zylinder abzuschalten,
wird die Verriegelungseinrichtung derart beaufschlagt, daß diese durch Erhöhung des
Druckes des Motoröles in die unverriegelte Position bewegt wird. Wenn die Verriegelungseinrichtung
unverriegelt ist, wird dem Ventiltrieb ein deutlicher Totgang zugeführt, um dadurch
das Ventil geschlossen zu halten und den Zylinder abzuschalten.
[0012] Die hier beschriebene Einrichtung zur Ventilabschaltung für eine Brennkraftmaschine
umfaßt dabei Ventileinrichtungen zur Steuerung des Durchflusses zu und von der Verbrennungskammer,
Antriebsmittel zum Vorsehen einer zyklischen Bewegung zum Öffnen und Schließen der
Ventileinrichtungen in zeitlichem Zusammenhang zu den Ereignissen in der Verbrennungskammer,
und Mittel zum Ventilantrieb, die durch die zyklische Bewegung beaufschlagt werden,
derart, daß ein zyklisches Öffnen und Schließen der Ventileinrichtungen bewirkt wird.
Die Einrichtung zur Ventilabschaltung beinhaltet einen Teil dieser Mittel zum Ventilantrieb
und umfaßt ein äußeres Körperteil und einen inneres Körperteil, das in dem äußeren
Körperteil angeordnet und relativ dazu hin- und herbewegbar ist. Die Anordnung umfaßt
weiterhin eine das innere Körperteil in Richtung einer axial in Bezug auf das äußere
Körperteil ausgedehnte Position beaufschlagende Feder. Eine Verriegelungsanordnung
ist vollständig in dem inneren Körperteil angeordnet, wenn sich die äußeren und inneren
Körperteile in einer nicht verriegelten Position befinden, wobei die Verriegelungsanordnung
ein radial bewegbares Verriegelungselement und Federmittel umfassen, die das Verriegelungselement
zu einer verriegelten Position belasten. Die Verriegelungsanordnung steht mit einer
Quelle mit Druckflüssigkeit in Wirkverbindung, derart, daß das Verriegelungselement
in seine nicht verriegelte Position belastet wird. Die Verriegelungsanordnung umfaßt
ferner, daß der äußere Körperteil eine im wesentlichen ringförmige innere Nut definiert,
die eine ringförmige Verriegelungsfläche umfaßt, wobei wenigstens ein Anschluß für
die Flüssigkeit in einer offenen Flußverbindung mit der ringförmigen inneren Nut steht
und in Flußverbindung mit der Quelle mit Druckflüssigkeit. Das Verriegelungselement
definiert ferner eine im wesentlichen plane Anschlagfläche, die im wesentlichen parallel
zu der ringförmigen Verriegelungsfläche ausgerichtet und für einen einander gegenüberliegenden
Eingriff angeordnet ist, wenn das Verriegelungselement in der verriegelten Position
ist, wodurch das innere Körperteil eine beliebige rotatorische Orientierung in Bezug
auf das äußere Körperteil haben kann.
[0013] Mit der hier beschriebenen Anordnung soll insbesondere das bei den zuvor bekannten
Anordnungen bestehende Problem vermieden werden, daß die Anordnung der Verriegelung
zwischen den inneren und äußeren Körperteilen derart beschaffen sein muß, daß der
innere Körperteil in einer vorbestimmten rotatorischen Orientierung innerhalb des
äußeren Körperteiles erhalten bleiben muß, um ein ordnungsgemäßes Ver- und Entriegeln
zu gewährleisten. Solch eine Notwendigkeit zum Erhalt der rotatorischen Orientierung
des inneren Körperteiles relativ zu dem äußeren Körperteil erfordert erheblichen Mehraufwand
für die gesamte Anordnung, wodurch die Kosten für die Herstellung sowie auch für die
Anbringung erheblich steigen würden. Zusätzlich soll noch ein weiterer Nachteil vermieden
werden, der darin besteht, daß bei verriegelter Verriegelungsanordnung die von dieser
Verriegelungsanordnung aufgenommene Ventiltriebkraft von einem relativ kleinen Bereich
getragen wird, wodurch es zu unerwünschten Oberflächenbelastungen in der Verriegelungsanordnung
gekommen war.
[0014] Durch die beschriebene Anordnung soll also eine verbesserte Einrichtung zur Ventilabschaltung
geschaffen werden, bei der der innere Körperteil nicht in einer besonderen rotatorischen
Orientierung relativ zu dem äußeren Körperteil zu sein braucht, um ein ordnungsgemäßes
Ver- und Entriegeln zu gewährleisten. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, daß
das Verriegelungselement eine im wesentlichen plane Anschlagfläche definiert, die
im wesentlichen parallel zu der ringförmigen Verriegelungsfläche ausgerichtet und
für einen einander gegenüberliegenden Eingriff angeordnet ist, wenn das Verriegelungselement
in der verriegelten Position ist, wodurch das innere Körperteil eine beliebige rotatorische
Orientierung in Bezug auf das äußere Körperteil haben kann.
[0015] Nachteilig ist auch bei diesem System wiederum insbesondere der in konstruktiver
Hinsicht aufwendige Aufbau, wobei es auch in diesem Falle wünschenswert ist, die hydraulischen
Betätigungselemente durch entsprechende mechanische Elemente zu ersetzen.
[0016] Ausgehend von diesen bekannten Einrichtungen zur Ventilabschaltung liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, die bekannten Anordnungen unter Beibehaltung der bisherigen
Vorteile in der Weise zu verbessern bzw. weiterzuentwickeln, daß die Nachteile der
zuvor diskutierten Lösungen vermieden werden, wobei insbesondere eine mechanische
Lösung für die Betätigung des Schaltstößels mit einem einfachen Aufbau realisiert
werden soll. Die gewünschte Anordnung soll dabei auch einfach und kostengünstig herstellbar
sein und hinsichtlich der Lebensdauer und der Zuverlässigkeit den bestehenden Anforderungen
entsprechen.
[0017] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der mehrteilig ausgebildete
Schaltstößel zur Ausbildung einer mechanischen Ventilabschaltung im wesentlichen aus
einem mit der Hebelanordnung in Wirkverbindung stehenden inneren Stößel und einem
mit einer Ölversorgungsleitung verbundenen äußeren Steuerstück besteht. Auf diese
Weise wird erstmalig mit einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen, eine Einrichtung
zur Ventilabschaltung unter Verzicht auf hydraulische Betätigungselemente rein mechanisch
auszubilden, wobei die erfindungsgemäße Anordnung hinsichtlich ihrer Funktion bzw.
ihrer Wirkung den hydraulisch betätigten Ausführungen entspricht. Die erfindungsgemäße
Anordnung ist aber auch einfach und kostengünstig herstellbar, und weist eine hohe
Zuverlässigkeit und Lebensdauer auf.
[0018] Bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das äußere Steuerstück
des Schaltstößels zur Verbindung mit der Ölversorgungsleitung wenigstens eine Ölversorgungsbohrung
auf. Dabei empfiehlt es sich, daß der innere Stößel des Schaltstößels wenigstens eine
mit der wenigstens einen Ölversorgungsbohrung des äußeren Steuerstückes des Schaltstößels
zusammenwirkende Steuereinrichtung aufweist. Es ist dabei zweckmäßig die Steuereinrichtung
des inneren Stößels des Schaltstößels als Steuerkante ausgebildet. Dabei wirkt die
Steuerkante derart mit der Ölversorgungsbohrung zusammen, daß, wenn die Steuerkante
durch ein Verdrehen des äußeren Steuerstückes die Ölversorgungsbohrung des äußeren
Steuerstückes verschließt, das im Stößel gespeicherte Öl im äußeren Steuerstück verbleibt.
Die entstehende verschlossene Ölkammer ermöglicht somit die Übertragung der Kraft.
Wenn das Ventil abgeschaltet werden soll, wird der äußere Teil des Schaltstößels verdreht
und ffnet mit der Steuerkante die Ölkammer. Das dann entweichende Öl kann somit dann
keine Kraft mehr übertragen.
[0019] Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen,
daß die Hebelanordnung, über die der mehrteilig ausgebildete Schaltstößel mit einem
diesem Schaltstößel zugeordneten Nocken einer Nockenwelle zusammenwirkt, als Schlepphebel
ausgebildet ist. Dabei betätigt im wesentlichen die Nockenwelle diesen Schlepphebel,
um das Ventil anzuheben. Es empfiehlt sich dabei, daß der Schlepphebel über ein Befestigungsmittel
verdrehgesichert auf dem inneren Stößel des Schaltstößels befestigt ist. In bevorzugter
Weise ist dabei das Befestigungsmittel zur verdrehsicheren Befestigung des Schlepphebels
auf dem inneren Stößel des Schaltstößels als Blech ausgebildet, dieses Blech kann
dabei beispielsweise nach Art einer Nut- Feder- Verbindung mit dem oberen Bereich
des inneren Stößels des Schaltstößels zusammenwirken, um auf diese Weise die Verdrehsicherung
für den Schlepphebel zu bilden.
[0020] Es empfiehlt sich nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung,
daß der innere Stößel in federbelastetem Zustand in dem äußeren Steuerstück des Schaltstößels
eingesetzt ausgebildet ist. Dies ist zum einen erforderlich, weil zur Betätigung des
Ventils der innere Stößel des Schaltstößels als Gegenlager der durch die Nockenwelle
verursachten Bewegung des Schlepphebels Widerstand entgegensetzen muß, zum anderen
dämpft die Federbelastung bei abgeschaltetem Ventil dessen Absackbewegung und verhindert
ein Durchschlagen des inneren Stößels.
[0021] Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß der innere
Stößel des Schaltstößels unterseitig einen Endanschlag aufweist. Durch diesen Endanschlag
wird zum einen verhindert, daß die Feder zu stark zusammengedrückt wird, zum anderen
wird durch diesen Endanschlag eine Möglichkeit zur Einstellung eines Minimalhubes
des Ventils gegeben.
[0022] Zweckmäßig ist es einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung,
daß das äußere Steuerstück des Schaltstößels zur Übertragung einer Verdrehbewegung
in seinem unteren Bereich eine Außenverzahnung aufweist. Dabei empfiehlt es sich nach
einem letzten Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß die Übertragung der Verdrehbewegung
des äußeren Steuerstückes des Schaltstößels über eine mit der Außenverzahnung am unteren
Bereich des äußeren Steuerstückes zusammenwirkende Zahnstange erfolgt.
[0023] Die Erfindung ist in der einzigen Figur der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine stark vereinfachte, schematische, explosionsartige Darstellung einer erfindungsgemäßen
Einrichtung zur Ventilabschaltung.
[0024] Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Ventilabschaltung ist generell mit 10 bezeichnet.
Die Einrichtung zur Ventilabschaltung 10, die in der Fig. 1 der Zeichnung schematisch
in einer explosionsartigen Darstellung gezeigt ist, ist vorgesehen für einen Ventilmechanismus
insbesondere eines Verbrennungsmotors und umfaßt wenigstens einen mehrteilig ausgebildeten,
mit 11 bezeichneten Schaltstößel, der über eine Hebelanordnung 12 mit einem diesem
Schaltstößel 11 zugeordneten, nicht dargestellten Nocken einer ebenfalls nicht dargestellten
Nockenwelle zusammenwirkt. Der Schaltstößel 11 ist ferner zur Übertragung der Betätigung
des Nockens auf ein dem Schaltstößel 11 zugeordnetes Ventil des Ventilmechanismus
ausgebildet, weiterhin ist der Schaltstößel 11 zur Aktvierung eines Freilaufes des
jeweiligen Nockens der Nockenwelle ausgebildet.
[0025] Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Ventilabschaltung 10 ist zur Realisierung
einer mechanischen Lösung für die Betätigung des Schaltstößels 11 mit einem einfachen
Aufbau vorgesehen, daß der mehrteilig ausgebildete Schaltstößel 11 zur Ausbildung
einer mechanischen Ventilabschaltung im wesentlichen aus einem mit der Hebelanordnung
12 in Wirkverbindung stehenden inneren Stößel 13 und einem mit einer Ölversorgungsleitung
verbundenen äußeren Steuerstück 14 besteht, siehe dazu wiederum die Fig. 1 der Zeichnung.
Mit dieser Ausbildung wird erstmalig mit einfachen Mitteln erreicht, daß eine Einrichtung
zur Ventilabschaltung 10 unter Verzicht auf hydraulische Betätigungselemente rein
mechanisch ausgebildet wird, wobei die erfindungsgemäße Anordnung hinsichtlich ihrer
Funktion bzw. ihrer Wirkung trotzdem den hydraulisch betätigten Ausführungen entspricht.
Dabei ist die erfindungsgemäße Anordnung aber auch einfach und kostengünstig herstellbar,
und weist eine hohe Zuverlässigkeit und Lebensdauer auf.
[0026] Bei dem in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Einrichtung zur Ventilabschaltung 10 weist das äußere Steuerstück 14 des Schaltstößels
11 zur Verbindung mit der hier nicht dargestellten Ölversorgungsleitung wenigstens
eine, in diesem Fall genau eine, Ölversorgungsbohrung 15 auf. In diesem Falle weist
das äußere Steuerstück 14 des Schaltstößels 11 im Bereich dieser Ölversorgungsbohrung
15 außenseitig ein umlaufende, mit 29 bezeichnete Nut auf. Der innere Stößel 13 des
Schaltstößels 11 weist wenigstens eine, in diesem Fall genau eine, mit der Ölversorgungsbohrung
15 des äußeren Steuerstückes 14 des Schaltstößels 11 zusammenwirkende Steuereinrichtung
16 auf. Diese Steuereinrichtung 16 des inneren Stößels 13 des Schaltstößels 11 ist
dabei als Steuerkante 17 ausgebildet. In Abweichung von dieser Ausführungsform kann
aber auch vorgesehen sein, die Anzahl der Steuereinrichtungen 16, wie Steuerkanten
17, zu variieren, und eine dieser Anzahl wie z.B. zwei Steuerkanten 17 entsprechende
Anzahl von Ölversorgungsbohrungen 15 vorzusehen. Dabei wirkt die Steuerkante 17 derart
mit der Ölversorgungsbohrung 15 zusammen, daß, wenn die Steuerkante 17 durch ein Verdrehen
des äußeren Steuerstückes 14 die Ölversorgungsbohrung 15 des äußeren Steuerstückes
14 verschließt, das im Stößel gespeicherte Öl im äußeren Steuerstück 14 verbleibt.
Die entstehende verschlossene Ölkammer ermöglicht somit die Übertragung der Kraft.
Wenn das Ventil abgeschaltet werden soll, wird der äußere Teil des Schaltstößels 11
verdreht und öffnet mit der Steuerkante 17 die Ölkammer. Das dann entweichende Öl
kann somit dann keine Kraft mehr übertragen und der innere Stößel 13 sackt bei Betätigung
nach unten, dabei wird das Ventil nicht oder nur minimal betätigt.
[0027] Die Hebelanordnung 12, über die der mehrteilig ausgebildete Schaltstößel 11 mit einem
diesem Schaltstößel 11 zugeordneten Nocken einer Nockenwelle zusammenwirkt, ist bei
dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel als Schlepphebel 18 ausgebildet, der
über den jeweiligen Nocken der Nockenwelle betätigt wird, um das Ventil anzuheben.
Der Schlepphebel 18 ist dabei über ein Befestigungsmittel 19 verdrehgesichert auf
dem inneren Stößel 13 des Schaltstößels 11 befestigt, wobei das Befestigungsmittel
19 zur verdrehsicheren Befestigung des Schlepphebels 18 auf dem inneren Stößel 13
des Schaltstößels 11 als Blech 20 ausgebildet ist. Dieses Blech 20 wirkt dabei, siehe
wieder Fig. 1, nach Art einer Nut-Feder- Verbindung mit dem oberen Bereich des inneren
Stößels 13 des Schaltstößels 11 über eine Aufnahmenut 26 zusammen, um auf diese Weise
die Verdrehsicherung für den Schlepphebel 18 zu bilden.
[0028] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der innere Stößel 13 in federbelastetem
Zustand in dem äußeren Steuerstück 14 des Schaltstößels 11 eingesetzt ausgebildet,
es ist dazu eine mit 27 bezeichnete Feder vorgesehen. Eine derartige Ausbildung ist
zum einen erforderlich, weil zur Betätigung des Ventils der innere Stößel 13 des Schaltstößels
11 als Gegenlager der durch die Nockenwelle verursachten Bewegung des Schlepphebels
18 Widerstand entgegensetzen muß, zum anderen dämpft die Federbelastung bei abgeschaltetem
Ventil dessen Absackbewegung und verhindert ein Durchschlagen des inneren Stößels
13.
[0029] Der innere Stößel 13 des Schaltstößels 11 weist unterseitig einen Endanschlag 21
auf, der zum einen verhindert, daß die Feder 27 zu stark zusammengedrückt wird, zum
anderen wird durch diesen Endanschlag 21 eine Möglichkeit zur Einstellung eines Minimalhubes
des Ventils gegeben.
[0030] Das äußere Steuerstück 14 des Schaltstößels 11 schließlich weist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel zur Übertragung einer Verdrehbewegung in seinem unteren Bereich
eine Außenverzahnung 22 auf, weiterhin erfolgt die Übertragung der Verdrehbewegung
des äußeren Steuerstückes 14 des Schaltstößels 11 über eine mit der Außenverzahnung
22 am unteren Bereich des äußeren Steuerstückes 14 zusammenwirkende Zahnstange 23.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist außerdem dargestellt eine
oberseitig an dem inneren Stößel 13 befindliche, mit 25 bezeichnete Schmiernut, ein
mit 24 bezeichneter Sicherungsring und eine mit 28 bezeichnete, an der Innenseite
des äußeren Steuerstückes 14 befindliche Nut für diesen Sicherungsring 24.
[0031] Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Ventilabschaltung 10 betätigt also der
jeweilige Nocken der Nockenwelle den Schlepphebel 18 um das Ventil anzuheben. Um das
Ventil zu betätigen, muß dabei der innere Stößel 13 als Gegenlager dieser Bewegung
Widerstand entgegensetzen. Verschließt die Steuerkante 17 durch ein Verdrehen des
äußeren Steuerstückes 14 die Ölversorgungsbohrung 15 des äußeren Steuerstückes 14,
verbleibt das im Stößel gespeicherte Öl im äußeren Steuerstück 14. Die entstehende
verschlossene Ölkammer ermöglicht somit die Übertragung der Kraft. Wenn das Ventil
abgeschaltet werden soll, wird der äußere Teil des Schaltstößels 11 verdreht und öffnet
mit der Steuerkante 17 die Ölkammer. Das dann entweichende Öl kann somit dann keine
Kraft mehr übertragen und der innere Stößel 13 sackt bei Betätigung nach unten, dabei
wird das Ventil nicht oder nur minimal betätigt. Die eingebaute Feder 27 dämpft den
inneren Stößel 13 ab und verhindert so ein hartes Durchschlagen desselben. Durch den
Endanschlag 21 des inneren Stößels 13 kann ein Minimalhub eingestellt werden.
[0032] Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise
Verwirklichungen der Erfindung, diese ist nicht darauf beschränkt, es sind vielmehr
noch mancherlei Abänderungen und Ausbildungen möglich. So kann der Schaltstößel 11,
d.h. insbesondere dessen innerer Stößel 13 bzw. dessen äußeres Steuerstück 14 eine
von der beschriebenen Ausbildung abweichende Ausgestaltung aufweisen, weiterhin denkbar
ist eine andere Ausbildung und Anordnung der mit dem inneren Stößel 13 bzw. dem äußeren
Steuerstück 14 zusammenwirkenden Bauelemente.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0033]
- 10
- Einrichtung zur Ventilabschaltung
- 11
- Schaltstößel (von 10)
- 12
- Hebelanordnung (an 11)
- 13
- innerer Stößel (von 11)
- 14
- äußeres Steuerstück (von 11)
- 15
- Ölversorgungsbohrung (von 14)
- 16
- Steuereinrichtung (von 13)
- 17
- Steuerkante (von 13)
- 18
- Schlepphebel (an 13)
- 19
- Befestigungsmittel (für 18 an 13)
- 20
- Blech
- 21
- Endanschlag (von 13)
- 22
- Außenverzahnung (an 14)
- 23
- Zahnstange
- 24
- Sicherungsring
- 25
- Schmiernut (an 13)
- 26
- Aufnahmenut (für 20)
- 27
- Feder
- 28
- Nut (für 24)
- 29
- umlaufende Nut
1. Einrichtung (10) zur Ventilabschaltung für einen Ventilmechanismus insbesondere eines
Verbrennungsmotors, umfassend wenigstens einen mehrteilig ausgebildeten Schaltstößel
(11), der über eine Hebelanordnung (12) mit einem diesem Schaltstößel (11) zugeordneten
Nocken einer Nockenwelle zusammenwirkt, der zur Übertragung der Betätigung des Nockens
auf ein dem Schaltstößel (11) zugeordnetes Ventil des Ventilmechanismus ausgebildet
ist, und der zur Aktvierung eines Freilaufes des jeweiligen Nockens der Nockenwelle
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der mehrteilig ausgebildete Schaltstößel zur Ausbildung einer mechanischen Ventilabschaltung
im wesentlichen aus einem mit der Hebelanordnung (12) in Wirkverbindung stehenden
inneren Stößel (13) und einem mit einer Ölversorgungsleitung verbundenen äußeren Steuerstück
(14) besteht.
2. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das äußere Steuerstück (14) des Schaltstößels (11) zur Verbindung mit der Ölversorgungsleitung
wenigstens eine Ölversorgungsbohrung (15) aufweist.
3. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Stößel (13) des Schaltstößels (11) wenigstens eine mit der wenigstens einen
Ölversorgungsbohrung (15) des äußeren Steuerstückes (14) des Schaltstößels (11) zusammenwirkende
Steuereinrichtung (16) aufweist.
4. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung (16) des inneren Stößels (13) des Schaltstößels (11) als Steuerkante
(17) ausgebildet ist.
5. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebelanordnung (12), über die der mehrteilig ausgebildete Schaltstößel (11) mit
einem diesem Schaltstößel (11) zugeordneten Nocken einer Nockenwelle zusammenwirkt,
als Schlepphebel (18) ausgebildet ist.
6. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlepphebel (18) über ein Befestigungsmittel (19) verdrehgesichert auf dem inneren
Stößel (13) des Schaltstößels (11) befestigt ist.
7. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Befestigungsmittel (19) zur verdrehsicheren Befestigung des Schlepphebels (18)
auf dem inneren Stößel (13) des Schaltstößels (11) als Blech (20) ausgebildet ist.
8. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Stößel (13) in federbelastetem Zustand in dem äußeren Steuerstück (14)
des Schaltstößels (11) eingesetzt ausgebildet ist.
9. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Stößel (13) des Schaltstößels (11) unterseitig einen Endanschlag (21) aufweist.
10. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das äußere Steuerstück (14) des Schaltstößels (11) zur Übertragung einer Verdrehbewegung
in seinem unteren Bereich eine Außenverzahnung (22) aufweist.
11. Einrichtung zur Ventilabschaltung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Übertragung der Verdrehbewegung des äußeren Steuerstückes (14) des Schaltstößels
(11) über eine mit der Außenverzahnung (22) am unteren Bereich des äußeren Steuerstückes
(14) zusammenwirkende Zahnstange (23) erfolgt.