[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerungsvorrichtung mit mehreren Eingängen
zum Aufnehmen jeweils eines Eingangsistwerts, mehreren Ausgängen zum Ausgeben jeweils
eines digitalen Ausgangswerts, einer Speichereinrichtung zum Speichern von Sollwerten
und einer Zuordnungseinrichtung zum Zuordnen eines digitalen Ausgangswerts zu einem
der digitalen Ausgänge in Abhängigkeit eines Vergleichs von mindestens einem der Eingangsistwerte
mit einem entsprechenden Sollwert. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung
ein entsprechendes Verfahren zum Steuern eines Geräts.
[0002] Bei zahlreichen Anwendungen der Steuerungstechnik werden Ausgänge Y
j in Abhängigkeit von Eingängen X
i ein- oder ausgeschaltet. Dabei ist eine Steuerungsvorrichtung gekennzeichnet durch
die Anzahl der Ausgänge j
max und Anzahl der Eingänge i
max. Bei jeweils zwei Ein- und Ausgängen, d. h. j
max = 2 und i
max = 2 sind grundsätzlich sechzehn verschiedene Zustände denkbar. Bei Steuergeräten
mit achtzehn Ein- und Ausgängen, wie sie durchaus in der Steuerungstechnik verwendet
werden, sind dementsprechend bereits über 260.000 verschiedene Zustände möglich.
[0003] In bislang realisierten Geräten wurden sämtliche Ein- und Ausgänge programmiertechnisch
ausgewertet. Dies hat jedoch bei steigender Anzahl von Ein- und Ausgängen (Ios) folgende
Nachteile: Es besteht ein hoher Bedarf an ROM und RAM. Des Weiteren erfordert die
im Umfang exponentiell steigende Parametriertabelle ein sehr großes EEPROM, lange
Lesezeiten usw. Die hohe Anzahl an Zuständen erfordert ferner eine sehr komplexe Parametrierung
und bedingt sehr hohe Laufzeiten. Letzteres ist speziell für die Sicherheitstechnik
ein großes Problem im Hinblick auf NOTAUS-Reaktionszeiten und maximale Testzeiten
für Zweitfehlerwiedereintrittszeit.
[0004] Ein Steuerungsgerät derart hoher Komplexität ist beispielsweise von der Firma Pilz
unter der Bezeichnung "PNOZ MULTI" bekannt. Ein großer Teil der Logik ist dabei in
Hardware realisiert. Diese ist aufgrund von Redundanz und Diversität, verbunden mit
einem SFF-Level über 90 % für den Sicherheitsstandard KAT4 entsprechend umfangreich
ausgestaltet. Es werden dabei zwei verschiedene Controllertypen mit unterschiedlicher
Firmware benutzt. Dies hat den Zweck, dass der schnellere Controller die Steuerungsfunktionen
ausführt und der langsamere zur Kontrolle dient.
[0005] Die vorliegende Anmelderin vertreibt ihrerseits auf dem Markt Sicherheitsgeräte der
Siguard-Reihe, die mit einer Firmware und einem Controllertyp auskommen, wobei jedoch
ein Master-Slave-Betrieb notwendig ist, bei dem beide Controller alle Steuerfunktionen
abarbeiten und somit im Prinzip doppelte Laufzeit gegenüber dem oben genannten Gerät
benötigen. Dieser Nachteil muss durch einen Algorithmus hoher Leistungsfähigkeit kompensiert
werden.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein weniger aufwändiges
Steuerungsgerät und entsprechendes Verfahren für die Sicherheitstechnik vorzuschlagen.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Steuerungsvorrichtung mit mehreren
Eingängen zum Aufnehmen jeweils eines Eingangsistwerts, mehreren Ausgängen zum Ausgeben
jeweils eines digitalen Ausgangswerts, einer Speichereinrichtung zum Speichern von
Sollwerten hinsichtlich der Ein- und Ausgänge und einer Zuordnungseinrichtung zum
Zuordnen eines digitalen Ausgangswerts zu einem der digitalen Ausgänge in Abhängigkeit
eines Vergleichs von mindestens einem der Eingangsistwerte mit einem entsprechenden
Sollwert, wobei in der Speichereinrichtung mindestens einer der Sollwerte mit einem
Unabhängigkeitszustandswert belegbar ist und mit der Zuordnungseinrichtung das Zuordnen
eines digitalen Ausgangswerts zu einem der digitalen Ausgänge unabhängig von demjenigen
mindestens einen Eingangsistwert durchführbar ist, dessen zugeordneter Sollwert den
Unabhängigkeitszustandswert besitzt.
[0008] Ferner ist erfindungsgemäß vorgesehen ein Verfahren zum Steuern eines Geräts durch
Aufnehmen mehrerer Eingangsistwerte, Bereitstellen von Sollwerten bezüglich Ein- und
Ausgängen, Festlegen eines digitalen Ausgangswerts in Abhängigkeit eines Vergleichs
von mindestens einem der Eingangsistwerte mit einem entsprechenden der Sollwerte,
Ausgeben des digitalen Ausgangswerts, Belegen von mindestens einem der Sollwerte mit
einem Unabhängigkeitszustandswert und Festlegen des digitalen Ausgangswerts unabhängig
von demjenigen mindestens einen Eingangsistwert, dessen zugeordneter Sollwert den
Unabhängigkeitszustandswert besitzt.
[0009] In der Sicherheitstechnik steht die Fehleranfälligkeit und die Verifizierbarkeit
des Algorithmus im Vordergrund. Wenn daher der Rechenaufwand erfindungsgemäß reduziert
wird, kann leicht eine sichere Steuerfunktion im Master-Slave-Betrieb erzielt werden.
[0010] Die erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung kann eine erste Auswerteeinrichtung umfassen,
um Eingangsrohwerte in digitale Eingangswerte zur Weiterverarbeitung als Eingangsistwerte
zu wandeln. Damit ist es möglich, beispielsweise analoge Eingangssignale als aktiven
oder inaktiven Eingang zu klassifizieren.
[0011] Darüber hinaus kann eine zweite Auswerteeinrichtung in der Steuerungsvorrichtung
vorgesehen sein, die der ersten Auswerteeinrichtung nachgeschaltet ist. Damit lassen
sich die digitalen Eingangswerte logischen Eingangszuständen zur Weiterverarbeitung
als Eingangsistwerte zuordnen.
[0012] Vorteilhafterweise besitzen die Sollwerte jeweils einen der Zustandswerte 1, 0 und
Unabhängigkeitszustandswert. Damit können beispielsweise die binären Zustände "WAHR"
und "FALSCH" sowie ein Zustand, der für das Ausgangsergebnis unerheblich ist, realisiert
werden.
[0013] In der Speichereinrichtung werden vorzugsweise mehrere Sätze von Sollwerten jeweils
für einen Ausgangswert oder Satz von Ausgangswerten gespeichert. Damit können mehrere
Parametrierungen in dem Gerät gleichzeitig hinterlegt werden.
[0014] Das erfindungsgemäße Steuergerät kann eine Sicherheitseinrichtung aufweisen, mit
der das zu steuernde Gerät in einen Sicherheitszustand schaltbar ist. Es kann beispielsweise
in den Sicherheitszustand geschaltet werden, falls die Ausgangsistwerte länger als
eine vorgegebene Zeit von den entsprechenden Sollwerten abweichen. In einem speziellen
Beispiel hierzu kann die Steuerungsvorrichtung zwei Controller umfassen, die beide
den Algorithmus abarbeiten und in binärer Form alle erfüllten Parametrierungen sowie
den Ausgangsvektor Y
j ablegen. Diese abgelegten Werte werden in jedem Zyklus verglichen. Weichen sie für
eine Zeit, die länger als eine vorgegebene Maximalzeit ist, ab, so wird das zu steuernde
Gerät in einen sicheren Zustand geschaltet.
[0015] Die Sicherheitseinrichtung kann dahingehend optimiert werden, dass die Sätze von
Sollwerten in festen Zeitabständen mit einer Prüfsumme überprüft werden. Speziell
kann eine Sollwertmatrix, d. h. eine feste Parametrierung, die im Speicher abgelegt
ist, blockweise mit einer zyklischen CRC (cyclic redundancy check sum) gesichert und
in festen Zeitabständen verifiziert werden, um Fehler in der Matrix S beziehungsweise
im Speicher aufzudecken. Somit kann auf einfache Weise eine variable Funktion auf
Fehler überprüft werden.
[0016] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert,
in denen zeigen:
- FIG 1
- ein prinzipielles Ablaufdiagramm zur Vorverarbeitung von Eingangsistwerten; und
- FIG 2
- ein Logikdiagramm für die erfindungsgemäße Zuordnung von Ausgangszuständen.
[0017] Die nachfolgend näher beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung dar.
[0018] Die Ausgänge Y eines Steuerungs-Sicherheitsgeräts sind das Ergebnis einer Schaltfunktion
H mit Eingang X:

[0019] Dabei kann der Eingang X beziehungsweise die mehreren Eingänge X
i jeweils unabhängig von seiner/ihrer Funktion folgende Zustände besitzen:
0 ("FALSE") Eingang muss inaktiv sein
Xi = 1 ("TRUE") Eingang muss aktiv sein
D ("DONTCARE") Eingangszustand kann beliebig sein
[0020] In der Steuerungstechnik wird ein aktiver Ausgangszustand Y
j in der Regel bei genau einem oder sehr wenigen Eingangszustandsvektoren erreicht.
Bei dem größten Teil der Eingangszustandsvektoren X
i werden der beziehungsweise die Ausgänge inaktiv gestaltet. Bei unkorrelierten Eingängen,
d. h. Eingänge, die nicht aufeinander wirken, wie z. B. Betriebswahlschalter, Muting,
Schlüsselschalter oder Ähnliche, existieren üblicherweise höchstens j
max Eingangszustandsvektoren für j
max aktive Ausgänge Y
j.
[0021] Sind die Eingänge dagegen korreliert, so gilt:
[0022] Anzahl der aktiven Ausgangszustände

[0023] Dabei entspricht Z
i der Anzahl der Korrelationen der Eingänge X
i. Im Grenzfall der unkorrelierten Eingänge ist Z = 1, da die Eingänge dann nur mit
sich selbst korreliert sind.
[0024] Die Auswertung der Eingänge erfolgt entsprechend diesem erfindungsgemäßen Beispiel
in zwei Stufen, wie dies in FIG 1 angedeutet ist. Roheingangsdaten R
i, z. B. Analogsignale oder Digitalsignale beliebigen Pegels, werden zunächst einer
physikalischen Auswertung unterzogen. Es erfolgt hier beispielsweise die Zuordnung
X
i = 1, wenn der entsprechende Eingang aktiv ist, und X
i = 0, wenn der Eingang inaktiv ist.
[0025] In einem zweiten Schritt S2 werden die digitalen Eingangswerte X
i logisch ausgewertet. Dabei besitzt jeder Eingang eine Funktions-ID, z. B. ID
1 = ID_EINTASTER. Jedem digitalen Eingangswert X
i wird ein logischer Eingangszustand beziehungsweise Funktionswert F
i zugeordnet. Im Beispiel wäre F
1 = 1, wenn der Eintaster erfolgreich betätigt wurde, und F
1 = 0, wenn der Eintaster nicht oder nicht erfolgreich betätigt wurde.
[0026] Im weiteren Schritt S3 erfolgt eine Logikzuordnung, wobei jeder Istwert F
i mit einem Sollwert S
i verglichen wird. Aus diesem Vergleich resultiert ein entsprechender Ausgangswert
Y
j. Vorzugsweise ist das Steuergerät so ausgelegt, dass in ihm n
max verschiedene Parametrierungen hinterlegt werden können. Dies bedeutet, dass für sämtliche
n
max Parametrierungen jeweils ein Satz Sollwerte S
i,n abgespeichert ist. Diese besitzen die Werte
0("FALSE") Eingang muss inaktiv sein
Si,n 1("TRUE") Eingang muss aktiv sein
D("DONTCARE") Eingangszustand kann beliebig sein
[0027] FIG 2 zeigt ein Flussdiagramm zum Ermitteln der Ausgangszustände Y
j. In einem Initialisierungsschritt S4 wird die Nummer des Parametersatzes auf n =
1 gesetzt und die Ausgangswerte Y
j auf Null. In einem weiteren Schritt S5 werden die logischen Eingangszustände F
i für jede Parametrierung n mit dem zugeordneten Sollwert S
i,n verglichen (Vergleichsoperator "=="). Sämtliche Vergleiche werden mit dem UND-Operator
"&&" verknüpft. Ist das Gesamtergebnis der Vergleiche "WAHR", so erhält der jeweilige
Ausgang Y
j den Wert der Verknüpfung "Y
j ODER Y
j,n". Dabei entspricht Y
j,n dem als Sollwert zusammen mit S
i,n hinterlegten Wert.
[0028] Die Vergleichsroutine von Schritt S5 wird gemäß Schritt S6 n-mal wiederholt. Danach
ist die Ausgangswertzuweisung gemäß Schritt S7 zu Ende.
[0029] Demnach kann für jede Parametrierung der Ausgang Y
j mit Y
j,n = 1 angeschaltet beziehungsweise aktiviert werden. Andernfalls ist der jeweilige
Ausgang Y
j inaktiv.
[0030] Erfindungsgemäß wird bei den Vergleichen in Schritt S5 nicht jeder Istwert F
i mit dem entsprechenden Sollwert S
i,n verglichen. Vielmehr wird ein Vergleich nur dann durchgeführt, wenn der Sollwert
S
i,n nicht den Wert "D" besitzt. Damit kann eine Vielzahl von Vergleichsoperationen vermieden
werden. Dementsprechend reduziert sich die Gesamtlaufzeit zur Ermittlung der Ausgangszustände.
[0031] Falls die Eingänge unabhängig voneinander sind, z. B. bei parallelen Schaltern, ist
die Anzahl der Parametrierungen n
max gleich der Gesamtzahl der Ausgänge j
max. Falls dagegen die Eingänge voneinander abhängig sind, z. B. bei in Reihe verbundenen
Schaltern, können beispielsweise zwei Parametrierungen für einen Ausgang notwendig
sein.
[0032] In einem konkreten Beispiel werden an das Steuergerät elf unabhängige Eingänge angelegt,
um vier Ausgänge zu steuern.
[0033] Dementsprechend müssen in dem Steuergerät vier unterschiedliche Parametrierungen
abgelegt werden.
1. Steuerungsvorrichtung mit
- mehreren Eingängen zum Aufnehmen jeweils eines Eingangsistwerts (Fi),
- mehreren Ausgängen zum Ausgeben jeweils eines digitalen Ausgangswerts (Yj),
- einer Speichereinrichtung zum Speichern von Sollwerten (Si) hinsichtlich der Ein- und Ausgänge und
- einer Zuordnungseinrichtung zum Zuordnen eines digitalen Ausgangswerts (Yj) zu einem der digitalen Ausgänge in Abhängigkeit eines Vergleichs von mindestens
einem der Eingangsistwerte (Fi) mit einem entsprechenden Sollwert,
dadurch gekennzeichnet, dass
- in der Speichereinrichtung mindestens einer der Sollwerte (Sj) mit einem Unabhängigkeitszustandswert (D) belegbar ist und
- mit der Zuordnungseinrichtung das Zuordnen eines digitalen Ausgangswerts (Yj) zu einem der digitalen Ausgänge unabhängig von demjenigen mindestens einen Eingangsistwert
(Fi) durchführbar ist, dessen zugeordneter Sollwert (Si) den Unabhängigkeitszustandswert (D) besitzt.
2. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, die eine erste Auswerteeinrichtung umfasst,
um Eingangsrohwerte (Ri) in digitale Eingangswerte (Xi) zur Weiterverarbeitung als Eingangsistwerte zu wandeln.
3. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 2, die eine zweite Auswerteeinrichtung, welche
der ersten nachgeschaltet ist, umfasst, um die digitalen Eingangswerte (Xi) logischen Eingangszuständen (Fi) zur Weiterverarbeitung als Eingangsistwerte zuzuordnen.
4. Steuerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Sollwerte
(Si) jeweils einen der Zustandswerte 1, 0 und Unabhängigkeitszustandswert besitzen.
5. Steuerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Speichereinrichtung
mehrere Sätze von Sollwerten (Si,n) jeweils für einen Ausgangswert oder Satz von Ausgangswerten speicherbar sind.
6. Steuerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die eine Sicherheitseinrichtung
aufweist, mit der das zu steuernde Gerät in einen Sicherheitszustand schaltbar ist.
7. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Sicherheitseinrichtung in den Sicherheitszustand
schaltet, falls die Eingangsistwerte (Fi) länger als eine vorgegebene Zeit von den entsprechenden Sollwerten (Si,n) abweichen.
8. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Sätze von Sollwerten (Si,n) in festen Zeitabständen mit einer Prüfsumme überprüfbar sind.
9. Verfahren zum Steuern eines Geräts durch
- Aufnehmen mehrerer Eingangsistwerte (Fj),
- Bereitstellen von Sollwerten (Si,n) bezüglich Ein- und Ausgängen,
- Festlegen eines digitalen Ausgangswerts (Yj) in Abhängigkeit eines Vergleichs von mindestens einem der Eingangsistwerte (Fi) mit einem entsprechenden der Sollwerte (Si,n) und
- Ausgeben des digitalen Ausgangswerts (Yj),
gekennzeichnet durch
- Belegen von mindestens einem der Sollwerte (Si,n) mit einem Unabhängigkeitszustandswert (D) und
- Festlegen des digitalen Ausgangswerts (Yj) unabhängig von demjenigen mindestens einen Eingangsistwert (Fi), dessen zugeordneter Sollwert (Si,n) den Unabhängigkeitszustandswert (D) besitzt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das Aufnehmen mehrerer Eingangsistwerte (Fi) ein Wandeln (S1) von Eingangsrohwerten (Ri) in digitale Eingangswerte (Xi) zur Weiterverarbeitung als Eingangsistwerte (Fi) umfasst.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die digitalen Eingangswerte (Xi) zu logischen Eingangszuständen zur Weiterverarbeitung zugeordnet (S2) werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die Sollwerte (Si,n) jeweils einen der Zustandswerte 1, 0 und Unabhängigkeitszustandswert (D) besitzen.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei mehrere Sätze von Sollwerten (Si,n) jeweils für einen Ausgangswert (Yj) oder Satz von Ausgangswerten bereitgestellt werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei das zu steuernde Gerät in einen
Sicherheitszustand geschaltet wird, falls die Eingangsistwerte (Fi) länger als eine vorgegebene Zeit von den entsprechenden Sollwerten (Si,n) abweichen.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die Sollwerte (Si,n) in festen Zeitabständen mit einer Prüfsumme überprüft werden und das zu steuernde
Gerät gegebenenfalls in einen Sicherheitszustand geschaltet wird.