[0001] Die Erfindung betrifft einen Wandhalter für wenigstens ein einen Hals oder eine ähnliche
Verjüngung aufweisendes Musikinstrument, insbesondere eine Gitarre oder Bassgitarre
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Musikinstrumente, im Besonderen Saiteninstrumente wie Gitarren, Bassgitarren und
dergleichen sind sehr empfindlich gegen äußere mechanische Einflüsse. Werden die Instrumente
nicht gebraucht, so sind sie so abzulegen, dass die empfindlichen Bestandteile nicht
mit der Wand, dem Boden oder sonstigen Flächen in Berührung kommen und generell eine
Beschädigung der Musikinstrumente, beispielsweise durch Umfallen oder Herunterfallen,
vermieden wird.
[0003] Für das Ablegen von Saiteninstrumenten sind zahlreiche Musikinstrumentenständer bekannt,
in die die Instrumente hingestellt und dadurch sicher gelagert werden können. Sollen
die Gitarren, Bassgitarren und dergleichen über einen längeren Zeitraum gelagert werden,
bietet sich auch ein Wandhalter für die Musikinstrumente an. Ein Wandhalter ist im
Vergleich zu einem Musikinstrumentenständer sehr platzsparend und die Instrumente
sind darüber hinaus auch besser vor Beschädigung geschützt.
[0004] Wandhalter für Gitarren, Bassgitarren und dergleichen sind in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt. Eine bekannte Ausführungsform eines Wandhalters ist ein Gestell, in das das
Saiteninstrument hineingestellt oder gelegt werden kann und das das Saiteninstrument
sowohl am Hals oder am Kopf als auch am Korpus in geeigneter Weise abstützt. Als Hals
wird bei einem Saiteninstrument im Allgemeinen der Bereich bezeichnet, der die Saiten
trägt, die wiederum am Kopf des Saiteninstruments befestigt sind. Der Korpus des Saiteninstruments
ist der Klangkörper.
[0005] Eine weitaus einfachere, bekannte Ausführungsform eines Wandhalters für Gitarren,
Bassgitarren und dergleichen ist ein Gestell mit zwei von der Wand weg ragenden Haltearmen,
zwischen die der Hals des Saiteninstruments eingeführt wird. Der Kopf, der gegenüber
dem Hals in der Regel eine Verbreiterung aufweist, liegt nach dem Absenken des Saiteninstruments
auf den Haltearmen auf. Dabei ist es wichtig, dass die Haltearme möglichst eng am
Hals des Saiteninstruments anliegen, so dass der Kopf und damit das Instrument nicht
aus der Halterung herausrutschen kann.
[0006] Generell ist es wünschenswert, dass ein Wandhalter für mehrere unterschiedliche Saiteninstrumente
eingesetzt werden kann, beispielsweise für verschiedene Gitarren oder Bassgitarren,
aber auch für eine Geige, eine Violine, eine Ukulele, ein Banjo oder ähnliche Saiteninstrumente.
Allein bei Gitarren oder Bassgitarren unterschiedlicher Hersteller oder unterschiedlicher
Modelle können jedoch bereits die Abmessungen von Instrumentenhals und -kopf sehr
stark variieren. Daher ist es für einen flexiblen Einsatz, also für die Verwendung
eines Wandhalters für unterschiedliche Saiteninstrument, erforderlich, dass der Wandhalter
an verschiedene Abmessungen angepasst werden kann.
[0007] Aus DE 195 07 681 C2 ist ein Gitarrenwandhalter bekannt, der für Instrumente mit
unterschiedlicher Halsbreite eingesetzt werden kann. Der Gitarrenwandhalter umfasst
ein Befestigungsgehäuse, das an der Wand befestigbar ist und an dem zwei Haltearme
befestigt sind, die nach Art einer Gabel mit zwei Zinken vorstehen und eine Auflage
für einen Gitarrenkopf bilden, wobei mindestens ein Haltearm am Befestigungsgehäuse
in Richtung auf den anderen Haltearm zu bewegbar angeordnet ist. Der bewegliche Haltearm
ist mit einem Endteil eines abgewinkelten Hebelabschnitts, das um seine in Richtung
auf die Wand verlaufende Längsachse drehbar ist, am Befestigungsgehäuse gelagert und
um diese Achse mit einer Kreisbewegung verschwenkbar.
[0008] Durch diese Konstruktion können die Haltearme an unterschiedliche Halsdurchmesser
angepasst werden. Reibungserhöhende Mittel zwischen dem Haltearm und dem Befestigungsgehäuse
sollen dafür sorgen, dass der Haltearm in einer einmal eingenommenen Position verbleibt.
Das Einstellen der Haltearme erfolgt zunächst per Hand, so dass der Instrumentenhals
leicht eingefädelt werden kann. Durch das Gewicht des Instruments werden dann die
Haltearme aufeinander zu bewegt. Die Haltearme können zudem leicht zueinander geneigt
sein, so dass ein Herausrutschen des Instruments verhindert wird.
[0009] Der Effekt, dass durch die reibungserhöhenden Mittel die Haltearme in einer einmal
eingestellten Position verbleiben, kann auch nachteilig sein. Dann nämlich, wenn der
Gitarrenwandhalter nach DE 195 07 681 C2 abwechselnd für Instrumente mit sehr großen
Abmessungen und Instrumente mit sehr kleinen Abmessungen genutzt werden soll. Die
gewünschte Öffnungsbreite ist dann meist zunächst per Hand zu verstellen, bevor das
Instrument eingehängt werden kann. Oftmals hat der Musiker beim Ablegen bzw. Aufräumen
jedoch keine Hand frei, da er gleichzeitig mehrere Instrumente oder Zubehör transportiert.
[0010] Des Weiteren kann sich das Instrument auch beim Herausnehmen verhaken, vor allem
wenn die Haltearme zusätzlich leicht geneigt sind. Die Haltearme können beispielsweise
bei Herausnehmen nach oben mitgeführt und dort wiederum sehr nahe zusammengebracht
werden, so dass sie das Instrument einschließen.
[0011] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, einen Wandhalter für Musikinstrumente bereitzustellen,
bei dem die vorgenannten Nachteile beim Stand der Technik wenigstens teilweise überwunden
oder zumindest vermindert werden.
[0012] Diese Aufgabe wird durch den Wandhalter für Musikinstrumente mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
[0013] Der Wandhalter für wenigstens ein einen Hals oder eine ähnliche Verjüngung aufweisendes
Musikinstrument, insbesondere eine Gitarre oder Bassgitarre, umfassend eine Halterung,
die an der Wand befestigt oder befestigbar ist und wenigstens zwei Tragelemente, die
an der Halterung angeordnet sind und zwischen die der Hals des Musikinstruments einführbar
ist, wobei der Hals und/oder der Kopf des Musikinstruments an den Tragelementen zur
Anlage kommt, zeichnet sich dadurch aus, dass die Halterung wenigstens eine Kulissenführung
für die Tragelemente aufweist, über die die Tragelemente relativ zueinander bewegbar
sind.
[0014] Wird im Folgenden anstelle der Bezeichnung Musikinstrumente nur die Gitarre genannt,
so steht dieser Begriff stellvertretend für alle anderen, einen Hals oder eine ähnliche
Verjüngung aufweisende Musikinstrumente, insbesondere Saiteninstrumente wie Bassgitarren,
Ukulelen, Banjos und dergleichen, aber auch Streichinstrumente, die auf die gleiche
Weise am Wandhalter aufgehängt bzw. befestigt oder abgelegt werden können wie eine
Gitarre.
[0015] Ein Kerngedanke der vorliegenden Erfindung besteht also darin, dass sich die Tragelemente
über die Kulissenführung aufeinander zu und voneinander weg bewegen lassen, dies aber
nur in einem definierten Bereich der durch die Kulissenführung vorgegeben ist. Dadurch
kann der Wandhalter Musikinstrumente mit unterschiedlichen Abmessungen bezüglich des
Halses und Kopfes aufnehmen. Der Bereich in dem der Abstand der Tragelemente zueinander
variierbar ist lässt sich dabei so vorgeben, dass einerseits möglichst viele Instrumentengrößen
abgedeckt sind und andererseits ein einfaches Einsetzen und Herausnehmen der Instrumente
ermöglicht wird.
[0016] Der Wandhalter ist nicht auf zwei Tragelemente beschränkt. An der Halterung können
mehrere Tragelementenpaare vorgesehen sein, so dass gleichzeitig mehrere Musikinstrumente
aufgehängt werden können. Die Größenintervalle, in denen sich jeweils die Abstände
eines Tragelementenpaares einstellen lassen, können beliebig gewählt werden, so dass
der Wandhalter oder Teile des Wandhalters gezielt für Musikinstrumente mit größeren
oder kleineren Abmessungen bezüglich Hals und Kopf ausgelegt werden kann.
[0017] Die Tragelemente stehen von der Wand bzw. der Halterung so weit vor, dass der Kopf
bzw. Hals eines Musikinstruments zwischen die Tragelemente eingehängt werden kann
und beim Loslassen normalerweise nicht mehr herausrutscht. Wenigstens eines der Tragelemente
ist an der Halterung beweglich angeordnet, so dass sich der Abstand zwischen den Tragelementen
verändern lässt. Dazu wird das wenigstens eine Tragelement an seiner der Wand bzw.
der Halterung zugewandten Seite in einer Führungseinheit der Kulissenführung gehalten.
[0018] Die Kulissenführung kann zur Führung zweier oder mehrerer Tragelemente vorgesehen
sein oder es ist eine separate Kulissenführung für jedes Tragelement vorhanden. Je
zwei Tragelemente lassen sich über die Kulissenführung bzw. die Kulissenführungen
aufeinander zu bewegen, beispielweise in einer horizontalen Ebene. Vorzugsweise lassen
sich die Tragelemente jedoch in Wirkrichtung der Schwerkraft, also in Richtung des
Bodens oder des Fußbodens, aufeinander zu bewegen und zwar insbesondere auch durch
das Gewicht des zwischen den Tragelementen oder Tragarmen gehaltenen Musikinstruments.
Der Vorteil dieser Bewegungsrichtung ist, dass das Musikinstrument durch sein eigenes
Gewicht die Tragelemente zusammenführt bzw. an den Hals und/oder Kopf anpresst und
dadurch die Haltekräfte erhöht. Dabei ist es vorteilhaft, wenn beide Tragelemente
beweglich an der Halterung angeordnet sind, da die Tragelemente dann so ausgerichtet
werden können, dass das Musikinstrument gerade hängt, wodurch auch die Kräfte auf
den Hals bzw. den Kopf des Musikinstruments gleichmäßiger verteilt sind.
[0019] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Wandhalters gemäß der Erfindung
ergeben sich aus den von Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen.
[0020] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform gemäß der Erfindung ist für jedes
Tragelement eine separate Kulissenführung vorgesehen. Je zwei Kulissenführungen sind
dann nebeneinander an der Halterung angeordnet. Die Kulissenführung umfasst in der
Regel eine Führungsschiene in der das Tragelement geführt wird. Die Führungsschiene
kann entweder auf der Halterung aufgesetzt und mit dieser lösbar oder fest verbunden
oder als eine längliche Öffnung in der Halterung ausgebildet sein. Fest verbunden
bedeutet in diesem Zusammenhang sowie auch im Folgenden, der Gegenstand ist einstückig
ausgeführt oder das benannte Teil, in diesem Fall die Führungsschiene, ist angelötet,
angeschweißt oder auf eine andere Art und Weise mit dem restlichen Gegenstand verbunden,
so dass es sich nicht zerstörungsfrei von diesem trennen lässt.
[0021] Die Führungsschienen sind vorzugsweise in Richtung des Bodens konvergierend, auf
gleicher Höhe nebeneinander angeordnet, so dass die Tragelemente durch das Gewicht
der eingehängten Musikinstrumente gleichmäßig zusammengedrückt werden. Dabei können
die Neigungswinkel der Führungsschienen zur Horizontalen gleich oder unterschiedlich
sein. Es ist beispielsweise auch möglich dass eine der beiden Schienen um 90° aus
der Horizontalen geneigt ist und die andere eine beliebig andere Neigung aus der Horizontalen
aufweist.
[0022] Dagegen kann eine gemeinsame Kulissenführung für zwei Tragelemente beispielsweise
im Wesentlichen U- oder V-förmig ausgeführt sein, wobei je ein Tragelement in einem
Schenkel des U bzw. V angeordnet ist. Um den Bewegungsbereich der Tragelemente festzulegen
können entsprechende Stopper an den Schenkeln des U oder V angebracht sein. Ein noch
besserer Klemmeffekt lässt sich erzielen, wenn die Schenkel der V-förmigen Kulissenführung
nach eine Krümmung zur senkrechten Mittelachse des V aufweisen. Betrachtet man die
Schenkel der Kulissenführung als Kurve, bedeutet das in anderen Worten, dass die Schenkel
an ihrem tiefsten Punkt in Wirkrichtung der Schwerkraft bzw. an dem Punkt an dem der
Abstand der Schenkel am geringsten ist betragsmäßig die größte Steigung der Tangenten
aufweisen, wobei ein Schenkel eine negative Steigung und der zweite Schenkel eine
positive Steigung aufweist.
[0023] Sollen mehrere Tragelementenpaare in einer gemeinsamen Kulisseführung am Wandhalter
angeordnet werden, so kann die Kulissenführung im Wesentlichen eine Wellen- oder Zackenform
aufweisen, wobei jeweils eine Welle oder Zacke vorzugsweise die vorangehend beschriebenen
geometrischen Formen aufweisen kann.
[0024] Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Kulissenführungen wenigstens ein Paar in
Wirkrichtung der Schwerkraft konvergierende Führungsschlitze umfassen. Der Bereich,
in dem der Abstand der Tragelemente zueinander variierbar ist, lässt sich dann beispielsweise
so vorgeben, dass sich die Tragelemente während der Bewegung in keinem Punkt berühren,
sondern immer voneinander beabstandet sind. Das hat dann den Vorteil, dass sich die
Musikinstrumente immer einfach auch mit einer Hand in den Wandhalter einsetzen lassen,
da sich auch der minimale Abstand in der Regel durch entsprechendes Ansetzen des Musikinstruments
aufweiten lässt. Auch die Gefahr des Verhakens im Wandhalter wird vermindert, wenn
sich die Tragelemente in keinem Punkt berühren können, da beim Herausnehmen des Musikinstrumentes,
beispielsweise durch leichtes Anheben der Abstand zwischen den Tragelementen ausschließlich
vergrößert werden kann, was den Vorgang zusätzlich erleichtert.
[0025] Die Führungsschlitze sind bevorzugt gekrümmt ausgebildet, insbesondere im Wesentlichen
der Form eines Viertelkreises folgend. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die
gekrümmten Führungsschlitze eines Führungsschlitzpaares so ausgerichtet sind, die
Steigung einer Tangente in einem Punkt der Krümmung des jeweiligen Führungsschlitzes,
an dem die beiden Führungsschlitze den geringsten Abstand zueinander aufweisen (in
der Regel die äußersten Punkte der Führungsschlitze in Wirkrichtung der Schwerkraft),
betragsmäßig größer ist als die Steigung der Tangente in allen anderen Punkten der
Krümmung des Führungsschlitzes und dass die Steigungen der Tangenten in den beiden
Punkten des geringsten Abstands unterschiedliche Vorzeichen aufweisen. Bei einer Draufsicht
auf die Halterung ist dann vorzugsweise ein linker Führungsschlitz linksgekrümmt und
ein rechter Führungsschlitz rechtsgekrümmt. Die Krümmung lässt sich auch dadurch beschreiben,
dass die Tangenten an die Führungsschlitze an dem tiefsten Punkt der Führungsschlitze
in Wirkrichtung der Schwerkraft bzw. an dem Punkt an dem der Abstand der Führungsschlitze
zueinander am geringsten ist den kleinsten Winkel zu einer zwischen den Führungsschlitzen
verlaufenden vertikalen Achse aufweisen, wobei die Winkel unterschiedliche Vorzeichen
bzw. Drehrichtungen aufweisen müssen. Diese Ausrichtung der Krümmungen hat den Vorteil,
dass die Abstände zwischen den Tragelementen in sehr feinen Stufen einstellbar sind
und sich ein noch besserer Klemmeffekt erzielen lässt.
[0026] Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn zur Befestigung der Tragelemente an der Halterung
eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen ist. Dabei ist es wichtig, dass die Tragelemente
durch die Befestigungsvorrichtung beweglich in dem Führungsschlitz gehalten werden.
[0027] In einer einfachen Ausführungsform des Wandhalter gemäß der Erfindung, kann die Öffnungsweite
des Führungsschlitzes größer oder gleich dem kleinsten Durchmesser des Tragelements
sein, so dass das Tragelement teilweise in Richtung der Wand durch den Führungsschlitz
durchgeführt werden kann. Auf der der Wand zugewandten Seite könnte das Tragelement
beispielsweise mit einer Befestigungsvorrichtung, die eine an das Tragelement angeformte
Verbreiterung oder ein mit dem Tragelement verbundenes Befestigungselement, beispielsweise
eine Platte oder Ringscheibe oder einen Quader mit einem größeren Durchmesser als
die Öffnungsweite des Führungsschlitzes umfasst, an dem Führungsschlitz befestigt
werden.
[0028] In einer weitere Ausführungsform kann die Öffnungsweite des Führungsschlitzes kleiner
dem kleinsten Durchmesser des Tragelements sein. Die Befestigung der Tragelemente
an der Halterung erfolgt dann vorzugsweise über eine Befestigungsvorrichtung, die
ein Führungselement umfasst, das im Führungsschlitz angeordnet und an der dem Raum
zugewandten Seite bzw. der Wand abgewandten Seite der Halterung mit dem Tragelement
fest oder lösbar verbunden ist. An der der Wand zugewandten Seite der Halterung kann
das Führungselement eine angeformte Verbreiterung mit einem größeren Durchmesser als
die Öffnungsweite des Führungsschlitzes aufweisen oder mit einem Befestigungselement,
beispielsweise einer Platte oder Ringscheibe oder einem Quader mit einem größeren
Durchmesser als die Öffnungsweite des Führungsschlitzes, verbunden sein. Das Führungselement
kann auch die Form eines Bügels aufweisen, der durch den Führungsschlitz geführt ist
und an seinem einen Ende mit dem Tragelement fest oder lösbar verbunden und an seinem
anderen Ende beweglich in der Halterung angeordnet ist.
[0029] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform gemäß der Erfindung ist die Halterung
als Hohltopf oder Hohlkasten mit einem fest oder lösbar verbundenen Deckel auf der
der Wand abgewandten Seite ausgebildet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Hohltopf
oder Hohlkasten auf der der Wand zugewandten Seite offen ist. Die Halterung ist damit
relativ leicht und auch sehr einfach zu montieren. Die Halterung kann dann einfach
von vorne mit der Wand verschraubt werden, wobei die Schrauben beispielsweise durch
Öffnungen am Deckel oder durch an der Seitenwand der Halterung angebrachte Flansche
geführt werden. Der Hohltopf oder Hohlkasten kann zusätzlich auf der der Wand zugewandten
Seite einen fest oder lösbar verbundenen Boden aufweist. Der Wandhalter ist dadurch
stabiler.
[0030] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Kulissenführung am Deckel der Halterung
ausgebildet. Dadurch ist im Hohltopf oder Holkasten genügend Platz für die Vorrichtungen
zur Befestigung der Tragelemente an der Halterung und für Mittel zur Befestigung der
Halterung an der Wand.
[0031] In eine besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Wandhalters gemäß der Erfindung
sind die Tragelemente mit einem rutschhemmenden Material überzogen. Als rutschhemmendes
Material kann beispielsweise ein Kunststoffüberzug mit einer hohen Haftreibungszahl
zum Einsatz kommen, wobei der Kunststoff vorzugsweise aufgeschäumt ist. Ein solcher
rutschhemmender Überzug hat den weiteren Vorteil, dass gleichzeitig die Oberfläche
des Gitarrenhalses oder -kopfes geschützt ist, beispielsweise gegen Zerkratzen an
den starren Tragelementen. Als weitere Überzugsmaterialien für die Tragelemente können
Gummi oder textile Gewebe eingesetzt werden.
[0032] Die Form der Tragelemente ist im Grunde beliebig wählbar, sofern diese geeignet sind
die Musikinstrumente zu tragen, ohne sie zu beschädigen. In der Regel werden die Tragelemente
jedoch eine längliche, vorzugsweise zylindrische Form aufweisen. Die Tragelemente
können dabei auch einfach oder mehrfach gekrümmt ausgeführt sein.
[0033] Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Tragelemente von der Wand weg eine Neigung
aus der Horizontalen entgegen der Wirkrichtung der Schwerkraft aufweisen, die maximal
10° beträgt. Damit soll verhindert werden, dass der Gitarrenkopf von der Wand weg
aus dem Wandhalter herausrutschen kann. Kommt die Gitarre ins Rutschen, wird sie sich
aufgrund der Neigung eher zur Wand hin bewegen. Die Neigung wird vorzugsweise etwa
zwischen 2° und 8° gewählt, so dass die Gitarre bzw. der Gitarrenkopf oder Gitarrenhals
sich beim Herausnehmen möglichst nicht verklemmt und das Einsetzen in den Wandhalter
nicht erschwert wird. Als zusätzliche Sicherheit gegen das Herausrutschen der Musikinstrumente
können die Tragelemente an ihrem von der Halterung abgewandten Ende eine Verbreiterung
aufweisen. Die Verbreiterung kann beispielsweise annähernd in Form einer angesetzten
Kugel, eines Kegels oder einer Platte ausgeführt sein.
[0034] Besonders vorteilhaft ist es auch wenn die Tragelemente um eine Rotationsachse drehbar
an der Halterung angeordnet sind. Sind die Tragelemente geneigt oder gebogen ausgeführt,
kann durch Rotation der Tragelemente der Abstand zwischen den Tragelementen noch weiter
verkleinert oder vergrößert werden.
[0035] Die Tragelemente können so ausgeführt sein, dass sie unabhängig voneinander in den
Führungsschlitzen bewegbar sind. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn eine Übersetzungsvorrichtung
vorgesehen ist, die die Bewegung eines Tragelements in eine Bewegung eines zweiten
Tragelements umsetzt. Dabei kann in einer einfachen Ausführungsform ausschließlich
die Bewegung in der Kulissenführung, beispielsweise das Verschieben eines Tragelements,
auf das zweite Tragelement übertragen werden. So lässt sich zum Beispiel erreichen,
dass sich die beiden Tragelemente stets auf gleicher Höhe in der Horizontalen befinden
und somit das Musikinstrument senkrecht zum Boden gehalten wird, wobei auch die Haltekräfte
gleichmäßig auf das Instrument wirken.
[0036] Es ist aber auch möglich durch die Übertragungsvorrichtung eine Rotationsbewegung
eines Tragelements auf das zweite Tragelement zu übertragen, so dass beispielsweise
beide Tragelemente gegensinnig rotieren. Das ist von Vorteil, wenn die Tragelemente
eine Neigung oder Krümmung aufweisen. es kann dann zum einen bewirkt werden, das sich
die Tragelemente bei der Bewegung in Richtung der Schwerkraft durch die Rotation mit
ihren von der Wand abgewandten Enden noch näher aufeinander zu bewegen und den Gitarrenhals
dadurch teilweise umschließen, um ihn zusätzlich zu sichern. Zum anderen kann durch
die Übertragung der Rotationsbewegung beispielsweise auch erreicht werden, dass sich
die geneigten oder gekrümmten Tragelemente bei einer Bewegung in den gekrümmten Führungsschlitzen
gerade nicht so verdrehen, dass sie den Hals des Musikinstrument umschließen, sondern
dass die Neigung stets in ihrem Winkel und in ihrer Richtung konstant bleibt, wodurch
ein Verklemmen des Musikinstruments verhindert wird.
[0037] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Wandhalters sind Rückstellelemente
vorgesehen, die die Tragelemente nach Entfernen des Musikinstruments in eine vorgegebene
Ausgangsposition zurückstellen. Das ermöglicht ein sehr einfaches Einsetzen bzw. Einhängen
verschiedener Musikinstrumente unterschiedlicher Abmessungen.
[0038] Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Tragelemente auf der der Halterung zugewandten
Seite einen Abstandhalter, beispielsweise in der Form einer Verbreiterung aufweisen.
Durch diese Verbreiterung wird dann ein zusätzlicher Abstand zwischen dem Gitarrenhals
und der Wand geschaffen, so dass die empfindlichen Teile des Gitarrenkopfs die Wand
und/oder die Halterung nicht berühren können, auch dann nicht wenn der Gitarrenkopf
gegenüber dem Gitarrenhals geneigt ist.
[0039] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Wandhalters ist an wenigstens
einem der Tragelemente eine Verriegelungseinheit angeordnet.
[0040] Die Verriegelungseinheit verhindert mit sehr hoher Sicherheit ein Herausfallen des
Instrument aus dem Wandhalter. Die Verriegelungseinheit ist vorzugsweise als ein an
der von der Halterung abgewandten Seite eines Tragelements drehbar gelagerter Bügel,
der bis zum zweiten Tragelement reicht. Für eine sichere Verriegelung kann der Bügel
eine Vertiefung aufweisen, mit der er das zweite Tragelement zumindest teilweise umschließt.
Der Bügel kann dann auch an dem Tragelement verschiebbar ausgeführt sein. Eine weitere
Möglichkeit der Verriegelung ist, im zweiten Tragelement eine Vertiefung auszubilden,
in die der Bügel eingreifen kann.
[0041] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen weiter erläutert.
[0042] Es zeigen jeweils in schematischer Darstellung:
FIG 1 eine Explosionszeichnung einer vorteilhaften Ausführungsform eines Wandhalters
gemäß der Erfindung,
FIG 2 eine perspektivische Ansicht der Vorderseite des Wandhalters nach FIG 1 mit
eingehängter Gitarre,
FIG 3 eine Seitenansicht des Wandhalters nach FIG 2,
FIG 4 eine Rückansicht des Wandhalters nach FIG 1.
[0043] Einander entsprechende Teile und Größen sind in FIG 1 bis FIG 4 mit denselben Bezugszeichen
versehen.
[0044] FIG 1 zeigt die einzelnen Teile einer vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Wandhalters 1 für Saiteninstrumente wie Gitarren und dergleichen. Der Wandhalter 1
umfasst eine Halterung 2 und zwei Tragelemente 3. Die Halterung 2 ist als sechseckiger
Hohlkasten ausgebildet, ein Deckel 4 ist mit den Seitenwänden des Hohlkastens fest
verbunden. In dem Deckel 4 sind Führungsschlitze 5 ausgebildet, die annähernd die
Form von Viertelkreisen aufweisen. Dabei ist der linke der Führungsschlitze 5 in der
Abbildung linksgekrümmt und der rechte der Führungsschlitze 5 rechtsgekrümmt. Der
Deckel 4 weist neben den Führungsschlitzen 5 zusätzliche Öffnungen 6 auf, durch die
Schrauben zur Befestigung der Halterung 2 an der Wand durchgeführt werden können.
[0045] Der Wandhalter 1 umfasst weiterhin eine Befestigungsvorrichtung mit Führungselementen
7, die durch die Führungsschlitze 5 geführt und an ihrem dem Tragelement 3 zugewandten
Ende mit diesem lösbar verbunden sind. Die Tragelemente 3 sind auf den aus den Führungsschlitzen
5 herausragenden Teil der Führungselemente 7 aufgesetzt, so dass sie bis an den Deckel
4 heranreichen. Zur Befestigung der Führungselemente 7 in den Tragelementen 3 sind
Manschetten 9 vorgesehen. Die Manschetten 9 sind vorzugsweise aus einem Material mit
hoher Haftreibungszahl hergestellt, beispielsweise Gummi, und werden über die Führungselemente
7 gezogen, so dass nach Einführen der Führungselemente 7 die Materialschicht zwischen
der Innenwand der Tragelemente 3 und den Führungselementen 7 eingepresst ist und diese
nicht mehr aus dem Trageelementen 3 herausrutschen können. Als Abschluss der Tragelemente
3 in Richtung des Deckels sind an den Führungselementen 7 Abschlussscheiben 8 ausgebildet.
An der der Wand zugewandten Seite des Deckels 4 sind auf die Führungselemente 7 Befestigungselemente
13 in Form einer Manschette oder Kappe aufgesteckt, die auf der dem Deckel 4 zugewandten
Seite einen größeren Durchmesser als die Öffnungsweite der Führungsschlitze 5 aufweisen.
Die Befestigungselemente 13 sind mit Federringen 14 gesichert, so dass sie nicht von
den Führungselementen 7 herunterrutschen können.
[0046] Auf die Tragelemente 3 ist ein Überzug 10 aufgebracht, der vorzugsweise aus einem
rutschhemmenden Material besteht, so dass eine in den Wandhalter 1 eingehängte Gitarre
am Herausrutschen gehindert wird. Der Überzug 10 kann zudem die Aufgabe haben die
Gitarre an den Auflageflächen vor Beschädigung, beispielsweise Zerkratzen durch die
starren Tragelemente 3, zu schützen. Der Überzüge 10 können beispielsweise aus weichen
Materialien wie Kunststoffen, vorzugsweise aufgeschäumt, Gummi, textilem Gewebe oder
auch aus Filz gefertigt sein.
[0047] An den von der Halterung 2 abgewandten Enden weisen die Tragelemente 3 und Überzüge
10 eine Verbreiterung 11, 11' auf, die zusätzliche Sicherheit gegen Herausrutschen
einer eingehängten Gitarre bieten soll. An den der Halterung zugewandten Enden weisen
die Tragelemente 3 und Überzüge 10 Abstandhalter 12, 12' auf. Die Abstandhalter 12,
12' sind als eine Vergrößerung des Durchmessers der Tragelemente 3 mit einem abgeschrägten
Übergang zu dem Bereich kleineren Durchmessers ausgebildet, so dass annähernd eine
Kegelstumpfform entsteht.
[0048] Der Deckel 4 der Halterung 2 ist an der der Wand abgewandten Seite mit einer Auflage
aus einem glatten, gleitfähigen Material versehen, so dass die Tragelemente 3 bzw.
die Abschlussscheibe 8 sehr leicht über den Deckel 4 führbar ist. Die Tragelemente
3 lassen sich dadurch sehr leicht verstellen.
[0049] Aus FIG 2 wird deutlich, dass die Abstandhalter 12, 12' verhindern, dass ein Gitarrenkopf
15 einer in den Wandhalter 1 eingehängten Gitarre 17 die Wand (hier nicht dargestellt)
oder die Halterung 2 berührt, so dass beispielsweise eine Stimmmechanik 16 durch das
Einhängen nicht beschädigt oder bewegt werden kann. Die Abstandhalter 12' sorgen zudem
dafür, dass der Abstand zur Wand und zur Halterung 2 so groß ist, dass auch eine Gitarre
17 mit geneigtem Gitarrenkopf 15 in den Wandhalter 1 eingehängt werden kann, ohne
die Wand und die Halterung 2 zu berühren (vgl. auch FIG 3).
[0050] FIG 4 zeigt die Rückansicht des Wandhalters 1. In der Abbildung ist zu erkennen wie
die Führungselemente 7 im Inneren der Halterung 2 befestigt sind. Die Führungselemente
7 ragen durch die Führungsschlitze 5 ins Innere der Halterung 2. Auf die Führungselemente
7 sind die Befestigungselemente 13 aufgesteckt und mit Federringen 14 gesichert, so
dass sie nicht von den Führungselementen 7 herunterrutschen können.
[0051] FIG 4 ist zudem zu entnehmen wie die Überzüge 10 auf den Tragelementen 3 befestigt
werden. Die Tragelemente 3 weisen an den der Halterung 2 zugewandten Enden acht Kerben
18 auf, die paarweise in gleichen Abständen um den Umfang verteilt sind. Die Überzüge
10 besitzen an den der Halterung 2 zugewandten Enden korrespondierende Nasen 19, die
in die Kerben 18 eingreifen. Dadurch werden die Überzüge 10 am Herunterrutschen gehindert.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Wandhalter
- 2
- Halterung
- 3
- Tragelemente
- 4
- Deckel
- 5
- Führungsschlitze
- 6
- Öffnungen
- 7
- Führungselemente
- 8
- Abschlussscheiben
- 9
- Manschetten
- 10
- Überzüge
- 11, 11'
- Verbreiterungen
- 12, 12'
- Abstandhalter
- 13
- Befestigungselemente
- 14
- Federringe
- 15
- Gitarrenkopf
- 16
- Stimmmechanik
- 17
- Gitarre
- 18
- Kerben
- 19
- Nasen
1. Wandhalter für wenigstens ein einen Hals oder eine ähnliche Verjüngung aufweisendes
Musikinstrument, insbesondere eine Gitarre oder Bassgitarre, umfassend
eine Halterung (2), die an der Wand befestigt oder befestigbar ist und wenigstens
zwei Tragelemente (3), die an der Halterung angeordnet sind und zwischen die der Hals
des Musikinstruments einführbar ist, wobei der Hals und/oder der Kopf (15) des Musikinstruments
an den Tragelementen (3) zur Anlage kommt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (2) wenigstens eine Kulissenführung für die Tragelemente (3) aufweist,
über die die Tragelemente (3) relativ zueinander bewegbar sind.
2. Wandhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Tragelement (3) eine separate Kulissenführung vorgesehen ist.
3. Wandhalter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführungen wenigstens ein Paar in Wirkrichtung der Schwerkraft konvergierende
längliche Führungsschlitze (5) umfassen.
4. Wandhalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze (5) gekrümmt sind, insbesondere im Wesentlichen der Form eines
Viertelkreises folgen.
5. Wandhalter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmten Führungsschlitze (5) eines Führungsschlitzpaares so ausgerichtet sind,
dass die Steigung einer Tangente in einem Punkt der Krümmung des jeweiligen Führungsschlitzes,
an dem die beiden Führungsschlitze den geringsten Abstand zueinander aufweisen, betragsmäßig
größer ist als die Steigung der Tangente in allen anderen Punkten der Krümmung des
Führungsschlitzes und dass die Steigungen der Tangenten in den beiden Punkten des
geringsten Abstands unterschiedliche Vorzeichen aufweisen.
6. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Tragelemente (3) an der Halterung (2) eine Befestigungsvorrichtung
vorgesehen ist.
7. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (2) als Hohltopf oder Hohlkasten ausgebildet ist mit einem fest oder
lösbar verbundenen Deckel (4) auf der der Wand abgewandten Seite, der vorzugsweise
die Kulissenführung aufweist.
8. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (3) mit einem rutschhemmenden Material überzogen sind.
9. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (3) von der Wand weg eine Neigung aus der Horizontalen entgegen
der Wirkrichtung der Schwerkraft aufweisen, die maximal 10° beträgt, vorzugsweise
zwischen 2° und 8°.
10. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (3) um eine Rotationsachse rotierbar an der Halterung (2) angeordnet
sind.
11. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Übersetzungsvorrichtung vorgesehen ist, die die Bewegung eines Tragelements
(3) in eine Bewegung eines zweiten Tragelements (3) umsetzt.
12. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Rückstellelemente vorgesehen sind zum Rückstellen der Tragelemente (3) in eine Ausgangsposition
nach Entfernen des Musikinstruments.
13. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (3) an der der Halterung (2) zugewandten Seite einen Abstandhalter
(12, 12') aufweisen.
14. Wandhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem der Tragelemente (3) eine Verriegelungseinheit angeordnet ist.