Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Hochspannungsschaltertechnik, insbesondere
auf Kontaktfinger, wie sie in Hochleistungsschaltern, insbesondere in Trennschaltern,
verwendet werden. Sie bezieht sich auf ein Kontaktfingermodul, ein Trennermodul und
einen Hochleistungsschalter gemäss dem Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Kontaktfingermodule bekannt, welche aus einer entlang
einer Längsrichtung erstreckten Blattfeder und einem Kontaktfinger, aufweisend ein
Kontaktstück und einen entlang einer Längsrichtung erstreckten flexiblen Kontaktstückträger,
bestehen. In Hochleistungsschaltern, beispielsweise Generatorschaltern, werden solche
Kontaktfingermodule in Trennermodulen zur Kontaktierung des Trennerrohrs eingesetzt.
[0003] An einem einem Befestigungsende des Kontaktfingers abgewandten Ende überragt das
Kontaktstück der flexible Kontaktstückträger entgegen einer Auslenkrichtung, die im
wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung ausgerichtet ist. Mittels einer durch
den flexiblen Kontaktstückträger und mittig in das Kontaktstück verlaufenden Schraubverbindung
sind der flexible Kontaktstückträger und das Kontaktstück miteinander verbunden. Ein
auf der dem Kontaktstück abgewandten Seite des flexiblen Kontaktstückträgers angeordnetes
Isolierungsplättchen ist zwischen dem Kontaktstückträger und dem Kopf der Schraube
der Schraubverbindung angeordnet und erstreckt sich in Längsrichtung jenseits des
Kontaktstücks in Richtung Befestigungsende.
[0004] Die Blattfeder ist über fast seine gesamte Länge bogenförmig gekrümmt und erstreckt
sich im montierten Zustand von dem Befestigungsende in Längsrichtung bis vor dem Kontaktstück
und bis auf das Isolierungsplättchen. Im montierten Zustand liegt die Blattfeder auf
dem Isolierungsplättchen auf, so dass durch die Blattfeder eine einer Auslenkung des
Kontaktstückes in Auslenkungrichtung entgegenwirkende Kraft bewirkbar ist, ohne dass
durch die Blattfeder ein Strom in das Kontaktstück fliesst. An dem auf dem Isolierungsplättchen
aufliegenden Ende der Blattfeder weist die Blattfeder einen von dem flexiblen Kontaktstückträger
wegführenden Knick auf, wodurch ein im montierten Zustand mit der Längsrichtung einen
Winkel von etwa 20° einschliessendes und von dem Kontaktstückträger wegführendes Ende
der Blattfeder entsteht.
[0005] Ein derartiges Kontaktfingermodul hat den Nachteil einer ungünstigen Feldsteuerung,
da das Kontaktstück und der flexible Kontaktstückträger und auch der Kopf der Schraube
der Schraubverbindung sowie das von dem Kontaktstückträger wegführende Ende der Blattfeder
an dem dem Befestigungsende abgewandten Kontaktierungsende zu einer ungleichmässigen
Feldverteilung mit hohen elektrischen Feldern an Kanten und Enden des Kontaktfingermoduls
führen.
Darstellung der Erfindung
[0006] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Kontaktfingermodul der eingangs genannten
Art zu schaffen, welches die oben genannten Nachteile nicht aufweist. Insbesondere
soll eine gute Feldsteuerung im Bereich der Kontaktstücke erreicht werden.
[0007] Diese Aufgabe lösen Vorrichtungen mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
[0008] Das erfindungsgemässe Kontaktfingermodul zur Montage in einem Hochleistungsschalter
beinhaltet:
- mindestens einen Kontaktfinger aufweisend ein Kontaktstück und einen entlang einer
Längsrichtung erstreckten flexiblen Kontaktstückträger mit einem Befestigungsende
und einem Kontaktierungsende, wobei das Kontaktstück den Kontaktstückträger entgegen
einer Auslenkrichtung überragt und an dem Kontaktierungsende mit dem Kontaktstückträger
verbunden ist, und
- mindestens eine entlang der Längsrichtung erstreckte Blattfeder, welche ein Befestigungsende
aufweist, an welchem sie im montierten Zustand mit dem Befestigungsende des Kontaktstückträgers
verbunden ist,
wobei die Blattfeder derart ausgebildet und im montierten Zustand derart angeordnet
ist, dass durch sie eine einer Auslenkung des Kontaktstückes in Auslenkungrichtung
entgegenwirkende Kraft bewirkbar ist.
[0009] Das erfindungsgemässe Kontaktfingermodul ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die
Blattfeder im montierten Zustand in Längsrichtung bis mindestens zur Mitte der Ausdehnung
des Kontaktstücks in Längsrichtung erstreckt.
[0010] Dadurch ergibt sich eine verbesserte Feldsteuerung im Bereich der Kontaktstücke.
An Ecken oder Kanten des Kontaktfingermoduls nahe dem Kontaktierungsende angeordnete
Feldstärkespitzen werden zumindest teilweise abgeschirmt. Das Risiko von elektrischen
Überschlägen wird verringert.
[0011] Statt ausschliesslich nur der Erzeugung eines ausreichenden Kontaktdrucks des Kontaktstücks
auf ein weiteres Kontaktstück, das mit diesem zusammen einen lösbaren elektrischen
Kontakt bildet, zu dienen übernimmt die Blattfeder zusätzlich noch die Lösung von
Feldsteuerungsaufgaben.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erstreckt sich die
Blattfeder im montierten Zustand in Längsrichtung bis mindestens zum Ende der Ausdehnung
des Kontaktfingers in Längsrichtung. Dadurch wird eine noch bessere Feldsteuerung
erreicht.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes liegt der
Ort der Krafteinleitung von der Blattfeder in den Kontaktfinger bezüglich der Längsrichtung
in der Mitte der Ausdehnung des Kontaktstücks in Längsrichtung oder auf der dem Befestigungsende
abgewandten Seite dieser Mitte.
[0014] Dadurch wird bei einer geringen Vorspannung der Blattfeder ein relativ grosser Kontaktdruck
(grosse Kontaktkraft) des Kontaktstücks erreicht, welche durch den Druck der Blattfeder
auf den Kontaktfinger von dem Kontaktstück ausgeübt werden kann.
[0015] In einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
überragt die Blattfeder im montierten Zustand den Kontaktfinger in Längsrichtung.
Dies ergibt eine besonders gute Feldsteuerung durch die Blattfeder.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Blattfeder an dem ihrem Befestigungsende
abgewandten Ende entgegen der Auslenkrichtung gebogen oder um mindestens 180° in Auslenkrichtung
gebogen. Auf diese Weise werden Feldspitzen, die an freiliegenden Kanten der Blattfeder
aufgewiesen werden können, weitgehend vermieden, so dass eine weitgehend homogene
Feldverteilung und eine entsprechend gute Feldsteuerung erreicht wird.
[0017] Besonders vorteilhaft ist die Blattfeder an dem ihrem Befestigungsende abgewandten
Ende entgegen der Auslenkrichtung um mindestens 180°, insbesondere um mehr als 185°,
gebogen. Auf diese Weise werden Feldspitzen, die an freiliegenden Kanten der Blattfeder
aufgewiesen werden können, besonders gut vermieden, so dass eine weitgehend homogene
Feldverteilung und eine entsprechend besonders gute Feldsteuerung erreicht wird.
[0018] Vorteilhaft ist die Blattfeder im unmontierten Zustand zwischen ihren Enden ungekrümmt
ausgebildet. Insbesondere ist sie auch an ihrem Befestigungsende ungekrümmt ausgebildet.
Eine solche Blattfeder ist einfach und reproduzierbar herstellbar, das heisst es sind
enge Toleranzen vorgebbar, und es ist eine geringe Streuung der Kontaktkräfte erreichbar.
[0019] Und trotzdem kann eine solche Blattfeder eine ausreichend grosse Kraft auf den Kontaktfinger
ausüben.
[0020] Sehr vorteilhaft beinhaltet der flexible Kontaktstückträger ein Lamellenpaket aus
elektrisch leitfähigen Lamellen. Mit Vorteil werden versilberten Kupferlamellen, insbesondere
mit Dicken zwischen 0.1 mm und 0.7 mm, bevorzugt zwischen 0.15 mm und 0.3 mm, verwendet.
[0021] Besonders vorteilhaft ist der Kontaktstückträger in Auslenkrichtung oberhalb des
Kontaktstücks angeordnet, wobei der Kontaktstückträger und das Kontaktstück mittels
einer Radialniete aneinander fixiert sind. Gegenüber den bekannten Schraubverbindungen
zwischen Kontaktstück und flexiblem Kontaktstückträger weist eine Radialniete (auch
als Taumelverbindung bekannt) eine bessere Langzeitstabilität auf, so dass eine bessere
Konstanz des Kontaktdrucks während einer Vielzahl von Öffnen-Schliessen-Zyklen eines
mittels des Kontaktfingermoduls erzeugten Kontaktes erreicht wird. Zudem ist die Taumelverbindung
eine unverlierbare Verbindung.
[0022] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, in welcher
von dem Kontaktfingermodul zwei oder drei Kontaktfinger mit je mindestens einem Kontaktstück
und je mindestens einem flexiblen Kontaktstückträger aufgewiesen werden, welche Kontaktstückträger
ein gemeinsames Befestigungsende aufweisen, und wobei zwei oder drei Blattfedern aufgewiesen
werden, welche ein gemeinsames Befestigungsende aufweisen, wobei jeweils eine Blattfeder
mit jeweils einem Kontaktfinger derart zusammenwirkt, dass durch die Blattfeder eine
einer Auslenkung des Kontaktstückes des Kontaktfingers in Auslenkungrichtung entgegenwirkende
Kraft bewirkbar ist, und wobei sich die jeweilige Blattfeder im montierten Zustand
in Längsrichtung bis mindestens zur Mitte der Ausdehnung des jeweiligen Kontaktstücks
in Längsrichtung erstreckt.
[0023] Es sind also jeweils zwei oder drei Blattfedern in einem, vorzugsweise einstückig
ausgebildeten, Bauteil zusammengefasst und jeweils zwei oder drei Kontaktfinger in
einem Bauteil zusammengefasst, welches einstückig ausgebildet sein kann. Vorteilhaft
umfasst das die Kontaktfinger beinhaltende Bauteil aber zwei beziehungsweise drei
Kontaktstücke und ein die zwei oder drei flexiblen Kontaktstückträger aufweisendes
Bauteil. Letzteres Bauteil kann beispielsweise einstückig ausgebildet sein, oder,
im Falle eines Lamellenpaketes, sind vorteilhaft die einzelnen Lamellen der zwei oder
drei flexiblen Kontaktstückträger einstückig ausgebildet.
[0024] Dadurch ist eine vereinfachte Montage der Kontaktfinger und eine vereinfachte Herstellung
des Kontaktfingermoduls erreichbar.
[0025] Der erfindungsgemässe Hochleistungsschalter mit einer als Teil eines lösbaren elektrischen
Kontakts wirkenden Vielzahl von Kontaktfingermodulen kennzeichnet sich dadurch, dass
erfindungsgemässe Kontaktfingermodule aufgewiesen werden. Die Vorteile sind die oben
genannten. Die Kontaktfingermodule werden vorzugsweise im Nennstromkreis und/oder
im Trennschalter des Hochleistungsschalters verwendet. Typische Nennströme und -spannungen,
welche mit einem solchen Hochleistungsschalter geschaltet werden, betragen zwischen
6 kA und 40 kA bei 1 kV bis 50 kV.
[0026] Das erfindungsgemässe Trennermodul für einen Hochleistungsschalter umfasst mindestens
ein Antriebsgehäuse und ein bewegbares Trennerrohr und eine als Teil eines lösbaren
elektrischen Kontakts zwischen Trennerrohr und Antriebsgehäuse wirkenden Vielzahl
von am Antriebsgehäuse oder am Trennerrohr angeordneten Kontaktfingermodulen. Es kennzeichnet
sich dadurch, dass erfindungsgemässe Kontaktfingermodule aufgewiesen werden. Die Vorteile
sind die oben genannten.
[0027] Weitere bevorzugte Ausführungsformen und Vorteile gehen aus den abhängigen Patentansprüchen
und den Figuren hervor.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0028] Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen,
welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemässes Trennermodul, teilgeschnitten, schematisch;
- Fig. 2
- ein erfindungsgemässes Kontaktfingermodul im montierten Zustand, geschnitten;
- Fig. 3
- eine Ansicht des Kontaktfingermoduls gemäss Fig. 2 entlang der in Fig. 2 mit "III"
bezeichneten Richtung.
[0029] Die in den Zeichnungen verwendeten Bezugszeichen und deren Bedeutung sind in der
Bezugszeichenliste zusammengefasst aufgelistet. Grundsätzlich sind in den Figuren
gleiche oder gleichwirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die beschriebenen
Ausführungsbeispiele stehen beispielhaft für den Erfindungsgegenstand und haben keine
beschränkende Wirkung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0030] Fig. 1 zeigt schematisch ein erfindungsgemässes Trennermodul im geschlossenen Zustand
im Teilschnitt. Das Trennermodul ist vorgesehen als Teil eines Hochleistungsschalters,
insbesondere eines Hochstromschalters oder Generatorschalters. Das Trennermodul weist
ein Trennerantriebsgehäuse 10a und ein Löschkammerantriebsgehäuse 10b sowie ein Trennerrohr
1 1 auf. Das Trennermodul gehört zum Aktivteil des Hochleistungsschalters, und die
beiden Antriebsgehäuse 10a, 10b sind auf Isolatoren 13,14 auf einer Grundplatte 15
gelagert, welche sich auf Erdpotential befindet.
[0031] Das Trennerrohr 11 dient der Erzeugung einer sichtbaren Trennstrecke. Das Trennerrohr
11 ist mittels eines schematisch angedeuteten Antriebs 12 entlang einer Achse bewegbar,
welche parallel zu einer in Fig. 1 dargestellten Längsrichtung x verläuft. Im in Fig.
1 dargestellten geschlossenen Zustand des Trennermoduls ist das Trennerrohr 11 an
seinen beiden Enden in elektrischem Kontakt mit Kontaktfingermodulen 1. An dem Trennerantriebsgehäuse
10a und an dem Löschkammerantriebsgehäuse 10b sind jeweils entlang eines Umfangs des
jeweiligen Antriebsgehäuses 10a,10b eine Vielzahl von Kontaktfingermodulen 1 angeordnet.
Die Kontaktfingermodule 1 beinhalten jeweils mindestens einen Kontaktfinger 2 mit
einem Kontaktstück 4 sowie mindestens eine Blattfeder 3. Dle Kontaktfingermodule 1
werden in den Figs. 2 und 3 genauer beschrieben.
[0032] Zur Erzeugung der sichtbaren Trennstrecke wird das Trennerrohr 11 entgegen der Längsrichtung
x bewegt, so dass die löschkammerantriebsgehäuseseitigen Kontaktfingermodule 1 nicht
mehr in elektrischem Kontakt mit dem Trennerrohr 11 sind und ein ausreichender Spalt
zwischen den Antriebskammern 10a, 10b aufgewiesen wird. Die Blattfedern 3 bewirken
im geschlossenen Zustand einen Kontaktdruck, durch welchen die Kontaktstücke 4 an
das Trennerrohr 11 gedrückt werden.
[0033] Zum Schliessen des Trennermoduls wird das Trennerrohr 11 in Längsrichtung x bewegt,
so dass sowohl die trennerantriebsgehäuseseitigen als auch die löschkammerantriebsgehäuseseitigen
Kontaktfingermodule 1 das Trennerrohr 11 kontaktieren.
[0034] Wie Fig. 1 zu entnehmen ist, weist das Trennerrohr 11 trennerantriebsgehäuseseitig
entlang der Längsrichtung x vorteilhaft einen abgerundet stufenförmig verlaufenden
Aussendurchmesser auf. Die trennerantriebsgehäuseseitigen Kontaktfingermodule 1 sind
auch im geöffneten Zustand in elektrischem Kontakt mit dem Trennerrohr 11; die trennerantriebsgehäuseseitigen
Kontaktstücke 4 sind dann auf dem Trennerrohr 11 in einem Bereich verringerten Trennerrohraussendurchmessers
abgestützt. Die Blattfedern 3 haben in diesem Zustand eine mechanische Vorspannung,
mittels welcher die Kontaktstücke 4 an das Trennerrohr 11 gedrückt werden. Eine tiefes
Verhältnis von dieser mechanischen Vorspannung zu dem Kontaktdruck mit welchem die
Kontaktstücke 4 im geschlossenen Zustand von den Blattfedern 3 an das Trennerrohr
gedrückt werden, ist sehr vorteilhaft, dadurch eine reduzierte Steckkraft für das
Trennerrohr 11 beim Schalten und ein verminderter Abrieb der Kontaktstücke 4 bei ausreichend
grossem Kontaktdruck vorliegt. Durch eine besonders weit kontaktierungsendenseitige
Anordnung des Ortes der Krafteinleitung von der Blattfeder 3 in den Kontaktfinger
2 wird das genannte Verhältnis niedrig. Bezüglich der löschkammerantriebsgehäuseseitigen
Kontaktfingermodule 1 bedeutet eine besonders weit kontaktierungsendenseitige Anordnung
des Ortes der Krafteinleitung von der Blattfeder 3 in den Kontaktfinger 2 bei gegebenem
Kontaktdruck eine Verringerung des mechanischen Einfahr-Widerstandes beim Schliessen
des Trennschalters. Denn auch in diesem Fall ist das Verhältnis von einer durch die
Blattfedern 3 bewirkten mechanischen Vorspannung zu dem Kontaktdruck klein.
[0035] Alle Kontaktstücke 4 erfahren beim Schliessen des Trennermoduls eine Auslenkung entlang
einer Auslenkrichtung, welche radial nach aussen gerichtet ist und somit senkrecht
zu der Längsrichtung x ausgerichtet ist. Kontaktkräfte zur Bewirkung geeigneter Kontaktdrücke
betragen pro Kontaktstück 4 typischerweise zwischen 20 N und 40 N, insbesondere zwischen
25 N und 35 N. Entsprechende Vorspannkräfte liegen pro Kontaktstück 4 typischerweise
zwischen 10 N und 20 N, insbesondere zwischen 12 N und 18 N.
[0036] Ein erfindungsgemässer Hochleistungsschalter kann ein Trennermodul wie das in Fig.
1 dargestellte beinhalten, wobei dann vorteilhaft das Trennerantriebsgehäuse 10a netzseitig
angeordnet ist, während das Löschkammerantriebsgehäuse 10b mit einer nicht dargestellten
Löschkammer verbunden ist, welche generatorseitig angeordnet ist.
[0037] Erfindungsgemässe Kontaktfingermodule 1 sind auch an anderen Schaltstellen oder Kontaktstellen
in Hochleistungsschaltern einsetzbar, beispielsweise in der Löschkammer oder anderweitig
vorzugsweise in Nennstromkreis, insbesondere in Kombination mit abbrandresistenten
Kontaktpartien.
[0038] In Fig. 2 ist ein erfindungsgemässes Kontaktfingermodul 1 entsprechend einem der
in Fig. 1 dargestellten Kontaktfingermodule 1 im montierten Zustand im Schnitt dargestellt.
Das Kontaktfingermodul 1 ist an dem nur angedeutet dargestellten Trennerantriebsgehäuse
10a mittels einer Schraubverbindung 9 fixiert, welche gleichzeitig auch die Blattfeder
3 an dem Kontaktfinger 2, oder genauer einem flexiblen Kontaktstückträger 5 des Kontaktfingers
2, fixiert. Die Enden 31,51 der Blattfeder 3 beziehungsweise des flexiblen Kontaktstückträgers
5, an welchen die Blattfeder 3 beziehungsweise der flexible Kontaktstückträger 5 an
dem Hochleistungsschalter montiert ist, werden als Befestigungsenden 31,51 bezeichnet.
Als eine Befestigungsmittelaufnahme 7,8 weisen die Blattfeder 3 und der Kontaktstückträger
5 jeweils eine Bohrung 7,8 auf. Der flexible Kontaktstückträger 5 erstreckt sich entlang
der Längsrichtung x und weist ausserdem noch eine Erstreckung entlang der mit z bezeichneten
Auslenkrichtung auf. Diese ist optional, wird vorteilhaft durch einen oder zwei Knicke
oder Biegungen des Kontaktstückträgers 5 hervorgerufen und ist bevorzugt entgegen
der Auslenkrichtung z ausgerichtet.
[0039] An einem weiteren Ende 52 des Kontaktstückträgers 5, welches als Konktaktierungsende
52 bezeichnet ist, ist der Kontaktstückträger 5 mit dem Kontaktstück 4 vebunden. Dieses
überragt den Kontaktstückträger 5 entgegen der Auslenkrichtung z. Die Verbindung zwischen
dem Kontaktstückträger 4 und dem Kontaktstück 4 wird vorteilhaft durch eine Taumelverbindung
6, auch als Radialniete 6 bezeichnet, gebildet. Andere kraft-, form-, oder stoffschlüssige
Verbindungen sind auch möglich. Eine Unterlegscheibe 6a kann zwischen dem flexiblen
Kontaktstückträger 5 und dem Kopf der Radialniete 6 angeordnet sein.
[0040] Das Kontaktstück 4 dient der Kontaktierung eines zweiten, nicht dargestellten Kontaktstücks,
welches relativ zu dem Kontaktfingermodul 1 entlang der Längsrichtung x bewegbar ist
und einen lösbaren elektrischen Kontakt mit dem Kontaktstück 4 bilden kann (im geschlossenen
Zustand). In dem Aufbau von Fig. 1 wird dieses zweite Kontaktstück von dem Trennerrohr
11 gebildet. Zur Bildung des elektrischen Kontaktes (Einschalten) erfährt das Kontaktstück
4 aufgrund der Relativbewegung der Kontaktstücke entlang der Längsrichtung eine Auslenkung
in die zu der Längsrichtung x senkrechten Auslenkrichtung z. Das Kontaktstück 4 besteht
aus Material hoher elektrischer Leitfähigkeit, insbesondere aus Kupfer, welches vorteilhaft
eine Silberbeschichtung aufweist.
[0041] Der flexible Kontaktstückträger 5 ist vorteilhaft als ein Lamellenpaket ausgebildet.
Die Lamellen bestehen aus Material hoher elektrischer Leitfähigkeit und können eine
elektrisch leitfähige Beschichtung aufweisen. Bevorzugt sind die Lamellen aus Kupfer
hergestellt und weisen vorteilhaft eine Silberbeschichtung auf. Die einzelnen Lamellen
sind vorteilhaft gleichartig ausgebildet und weisen eine Dicke von typischerweise
zwischen 0.1 mm und 0.7 mm, bevorzugt zwischen 0.15 mm und 0.3 mm, auf. Auf diese
Weise kann eine geeignete elastische Verformbarkeit des flexiblen Kontaktstückträgers
5 bei hoher elektrischer Leitfähigkeit erreicht werden.
[0042] Die bevorzugt metallische, insbesondere stählerne Blattfeder 3 ist auf der dem Kontaktstück
4 abgewandten Seite des flexiblen Kontaktstückträgers 5 angeordnet. Ausser an ihrem
Ende 32 ist sie ungekrümmt ausgebildet und erstreckt sich vorteilhaft , wie in Fig.
2 dargestellt, entlang der Längsrichtung x. An ihrem Ende 32 ist die Blattfeder 3
entgegen der Auslenkungsrichtung z um mehr als 180° gebogen. Sie könnte auch um einen
weniger grossen Winkel gebogen sein. Das letzte Stück des Endes 32 der Blattfeder
3 schliesst mit der Achse der Längsrichtung einen Winkel α ein, der vorteilhaft mindestens
5° oder mindestens 10° beträgt.
[0043] Durch die Biegung um mehr als 180° kann eine sichere Auflage der Blattfeder 3 auf
dem Kontaktfinger 2 und ein langer Hebelarm für die Blattfeder 3 erreicht werden.
Bezüglich der Längsrichtung x liegt der Auflage- und Krafteinleitungspunkt der Blattfeder
3 bei einer als x
F bezeichneten Längskoordinate, welche von dem Befestigungsende 31 weiter entfernt
ist als die Längskoordinate x
1 der Mitte des Kontaktstücks 4.
[0044] In Längsrichtung x erstreckt sich die Blattfeder bis zu einer Längsrichtungskoordinate
x
L. Diese ist in Fig. 2 auf der dem Befestigungsende 31,51 abgewandten Seite einer Längsrichtungskoordinate
x
1 angeordnet, welche die Mitte der Ausdehnung des Kontaktstücks 4 in Längsrichtung
bezeichnet. Ausserdem ist x
L auf der dem Befestigungsende 31,51 abgewandten Seite einer Längsrichtungskoordinate
x
0 angeordnet, welche das Ende der Ausdehnung des Kontaktfingers 2 in Längsrichtung
bezeichnet.
[0045] Das Kontaktstück 4 schliesst in Längsrichtung x nicht notwendigerweise bündig mit
dem Kontaktierungsende 52 des Kontaktstückträgers 5 ab, wie es in Fig. 2 dargestellt
ist. Das Kontaktstück 4 kann den Kontaktstückträger 5 in Längsrichtung x überragen
oder von diesem überragt werden. Das Kontaktstück 4 ist aber am Kontaktierungsende
52 des Kontaktstückträgers 5 angeordnet, und seine Längsausdehnung ist ein gutes Mass
für die Grösse des Kontaktfingermoduls 1. Eine gute Feldsteuerungswirkung der Blattfeder
3 wird bereits erreicht, wenn sich die Blattfeder 3 in Längsrichtung x bis mindestens
zur Mitte x
1 der Ausdehnung des Kontaktstücks 4 in Längsrichtung x erstreckt.
[0046] Es besteht keine Notwendigkeit, die Blattfeder 3 auf einem Isolationsplättchen statt
direkt auf dem Kontaktfinger 2 abzustützen. Experimente und Simulationen haben gezeigt,
dass Zweigströme, welche durch die Blattfeder 3 von dem Befestigungsende 31 durch
die Blattfeder 3 in das Kontaktierungsende 52 des Kontaktfingers 2 fliessen, nicht
zu einer derart grossen Erwärmung der Blattfeder 3 führen, dass diese in relevantem
Masse an Federkraft verlöre.
[0047] Die Blattfeder 3 kann auch in Richtung der Auslenkrichtung z gebogen sein (nicht
dargestellt). Dann ist eine Biegung um mindestens 180°, gern auch grösser gleich 270°,
vorteilhaft, um eine gute Feldsteuerung zu erreichen. In dem Fall einer Biegung der
Blattfeder 3 an ihrem Ende 32 in Richtung der Auslenkrichtung z kann die Blattfeder
3 vorteilhaft zwischen ihren Enden 31,32 entgegen der Auslenkrichtung z gebogen sein
und/oder sich dort (teilweise auch) entgegen der Auslenkrichtung z erstrecken, und
an dem Befestigungsende 31,51 kann vorteilhaft zwischen der Blattfeder 3 und dem Kontaktstückträger
5 ein Beabstandungsmittel (nicht dargestellt) angeordnet sein, um das Ausüben des
Kontaktdrucks durch die Blattfeder 3 auf den Kontaktfinger 2 zu vereinfachen.
[0048] Das Kontaktfingermodul 1 gemäss Fig. 2 kann einen, zwei, drei oder mehr Kontaktfinger
2 und Blattfedern 3 aufweisen. Die besonders vorteilhafte Ausführungsform mit je zwei
Kontaktfingern und Blattfedern ist in Fig. 3 dargestellt.
[0049] Fig. 3 zeigt eine Ansicht des entsprechenden Kontaktfingermoduls 1 gemäss Fig. 2
aus der in Fig. 2 mit "III" bezeichneten Richtung. Es werden zwei Kontaktfinger 2,2'
mit je einem flexiblen Kontaktstückträger 5,5' und je einem Kontaktstück 4,4' aufgewiesen
sowie zwei mit den Kontaktfingern 2,2' in der oben beschriebenen Weise zusammenwirkenden
Blattfedern 3,3'. Die zwei Kontaktfinger 2,2' (oder genauer: die zwei Kontaktstückträger
5,5') weisen vorteilhaft ein gemeinsames Befestigungsende 51 auf. Und auch die zwei
Blattfedern 3,3' weisen vorteilhaft ein gemeinsames Befestigungsende 31 auf (in Fig.
3 nicht sichtbar).
[0050] Vorteilhaft sind die jeweils zwei Kontaktfinger 2,2' und die zwei Blattfedern 3,3'
gleichartig ausgebildet und vorteilhaft auch gleichwirkend. Ein Kontaktfinger 2 kann
zwei- oder mehrstückig, aber auch einstückig ausgebildet sein. Ströme, die im geschlossenen
Zustand dauerhaft durch einen Kontaktfinger 2 fliessen, liegen typischerweise zwischen
80 A und 200 A, insbesondere zwischen 100 A und 160 A. Ein zwei Kontaktfinger 2,2'
aufweisendes Kontaktfingermodul 1 trägt entsprechend doppelt so grosse Ströme.
[0051] In der in Fig. 2 mit y bezeichneten Querrichtung können die Blattfedern 3,3' gleich
breit, breiter oder vorteilhaft weniger breit ausgebildet sein als die flexiblen Kontaktstückträger
5,5'.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Kontaktfingermodul
- 2,2'
- Kontaktfinger
- 3,3'
- Blattfeder
- 31
- Befestigungsende der Blattfeder
- 32
- Ende der Blattfeder
- 4,4'
- Kontaktstück
- 5,5'
- flexibler Kontaktstückträger, Lamellenpaket
- 51
- Befestigungsende des flexiblen Kontaktstückträgers
- 52
- Kontaktierungsende des flexiblen Kontaktstückträgers
- 6
- Radialniete, Taumelverbindung
- 6a
- Unterlegscheibe
- 7
- Bohrung, Befestigungsmittelaufnahme
- 8
- Bohrung, Befestigungsmittelaufnahme
- 9
- Befestigungsmittel, Schraube
- 10a
- Trennerantriebsgehäuse
- 10b
- Löschkammerantriebsgehäuse
- 11
- Trennerrohr
- 12
- Trennerantrieb
- 13
- Isolator
- 14
- Isolator
- 15
- Grundplatte
- x
- Längsrichtung
- x0
- Ende der Ausdehnung des Kontaktfingers in Längsrichtung
- x1
- Mitte der Ausdehnung des Kontaktstücks in Längsrichtung
- xF
- Ort der Krafteinleitung in Längsrichtung
- xL
- Ende der Ausdehnung der Blattfeder in Längsrichtung
- y
- Querrichtung
- z
- Auslenkrichtung
1. Kontaktfingermodul (1) zur Montage in einem Hochleistungsschalter, beinhaltend
- mindestens einen Kontaktfinger (2) aufweisend ein Kontaktstück (4) und einen entlang
einer Längsrichtung (x) erstreckten flexiblen Kontaktstückträger (5) mit einem Befestigungsende
(51) und einem Kontaktierungsende (52), wobei das Kontaktstück (4) den Kontaktstückträger
(5) entgegen einer Auslenkrichtung (z) überragt und an dem Kontaktierungsende (52)
mit dem Kontaktstückträger (5) verbunden ist, und
- mindestens eine entlang der Längsrichtung (x) erstreckte Blattfeder (3), welche
ein Befestigungsende (31) aufweist, an welchem sie im montierten Zustand mit dem Befestigungsende
(51) des Kontaktstückträgers (5) verbunden ist,
wobei die Blattfeder (3) derart ausgebildet und im montierten Zustand derart angeordnet
ist, dass durch sie eine einer Auslenkung des Kontaktstückes (4) in Auslenkrichtung
(z) entgegenwirkende Kraft bewirkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Blattfeder (3) im montierten Zustand in Längsrichtung (x) bis mindestens
zur Mitte (x
1) der Ausdehnung des Kontaktstücks (4) in Längsrichtung (x) erstreckt.
2. Kontaktfingermodul (1 ) gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Blattfeder (3) im montierten Zustand in Längsrichtung (x) bis mindestens
zum Ende (xo) der Ausdehnung des Kontaktfingers (2) in Längsrichtung (x) erstreckt.
3. Kontaktfingermodul (1) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ort (xF) der Krafteinleitung von der Blattfeder (3) in den Kontaktfinger (2) bezüglich der
Längsrichtung (x) in der Mitte (x1) der Ausdehnung des Kontaktstücks (4) in Längsrichtung (x) oder auf der dem Befestigungsende
(31) abgewandten Seite dieser Mitte liegt.
4. Kontaktfingermodul (1 ) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (3) im montierten Zustand den Kontaktfinger (2) in Längsrichtung (x)
überragt.
5. Kontaktfingermodul (1) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (3) an dem ihrem Befestigungsende (31) abgewandten Ende (32) entgegen
der Auslenkrichtung (z) gebogen ist oder um mindestens 180° in Auslenkrichtung (z)
gebogen ist.
6. Kontaktfingermodul (1) gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (3) an dem ihrem Befestigungsende (31) abgewandten Ende (32) entgegen
der Auslenkrichtung (z) um mindestens 180°, insbesondere um mehr als 185°, gebogen
ist.
7. Kontaktfingermodul (1) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (3) im unmontierten Zustand zwischen ihren Enden (31,32) ungekrümmt
ausgebildet ist, und insbesondere auch an ihrem Befestigungsende (31) ungekrümmt ausgebildet
ist.
8. Kontaktfingermodul (1) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Kontaktstückträger (5) ein Lamellenpaket (5) aus elektrisch leitfähigen
Lamellen beinhaltet, vorzugsweise aus versilberten Kupferlamellen, insbesondere wobei
die Dicke der Lamellen zwischen 0.1 mm und 0.7 mm beträgt.
9. Kontaktfingermodul (1) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Kontaktstückträger (5) in Auslenkrichtung (z) oberhalb des Kontaktstücks
(4) angeordnet ist, insbesondere wobei der flexible Kontaktstückträger (5) und das
Kontaktstück (4) mittels einer Radialniete (6) aneinander fixiert sind.
10. Kontaktfingermodul (1) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder drei Kontaktfinger (2,2') mit je mindestens einem Kontaktstück (4,4') und
je mindestens einem flexiblen Kontaktstückträger (5,5') aufgewiesen werden, welche
Kontaktstückträger (5,5') ein gemeinsames Befestigungsende (51) aufweisen, und wobei
zwei oder drei Blattfedern (3,3') aufgewiesen werden, welche ein gemeinsames Befestigungsende
(31) aufweisen, wobei jeweils eine Blattfeder (3;3') mit jeweils einem Kontaktfinger
(2;2') derart zusammenwirkt, dass durch die Blattfeder (3;3') eine einer Auslenkung
des Kontaktstückes (4,4') des Kontaktfingers (2;2') in Auslenkungrichtung (z) entgegenwirkende
Kraft bewirkbar ist, und wobei sich die jeweilige Blattfeder (3;3') im montierten
Zustand in Längsrichtung (x) bis mindestens zur Mitte (x1) der Ausdehnung des jeweiligen Kontaktstücks (4,4') in Längsrichtung (x) erstreckt.
11. Hochleistungsschalter mit einer als Teil eines lösbaren elektrischen Kontakts wirkenden
Vielzahl von Kontaktfingermodulen (1), dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktfingermodule (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10 aufgewiesen werden.
12. Trennermodul für einen Hochleistungsschalter, beinhaltend mindestens ein Antriebsgehäuse
(1 0a;10b) und ein bewegbares Trennerrohr (11) und eine als Teil eines lösbaren elektrischen
Kontakts zwischen Trennerrohr (11) und Antriebsgehäuse (10a;10b) wirkenden Vielzahl
von am Antriebsgehäuse (1 0a;10b) oder am Trennerrohr (11) angeordneten Kontaktfingermodulen
(1), dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktfingermodule (1 ) gemäss einem der vorangegangenen Ansprüche aufgewiesen werden.