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EP 1 494 938 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
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Anmeldetag: 15.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000256 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/086901 (23.10.2003 Gazette 2003/43) |
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BRAUSETABLETTENSPENDER
EFFERVESCENT TABLET DISPENSER
DISTRIBUTEUR DE COMPRIMES EFFERVESCENTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
17.04.2002 CH 647022002
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.01.2005 Patentblatt 2005/02 |
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Patentinhaber: Medisize Schweiz AG |
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8309 Nürensdorf (CH) |
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Erfinder: |
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- BRENNER, Andreas
CH-8475 Ossingen (CH)
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Vertreter: Felber, Josef et al |
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Felber & Partner AG
Dufourstrasse 116
Postfach 105 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 212 939 US-A- 3 295 726 US-A- 3 620 413 US-A- 5 071 033
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FR-A- 532 723 US-A- 3 300 090 US-A- 3 622 041
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Diese Erfindung betrifft einen Brausetablettenspender. Brausetabletten werden in
einer gewissen Grösse hergestellt, in der Regel scheibenförmig mit einem Durchmesser
in Form von etwa 30mm und einer Strärke von etwa 5mm, um eine Grössenordnung anzugeben.
Der hier vorgestellte Spender ist allerdings auch für Tabletten anderer Dimensionen
ausführbar und geeignet. Herkömmlich werden solche scheibenförmigen Brausetabletten
in Aluminiumröhrchen von etwa 10cm Länge verpackt und verkauft, die am einen Ende
einen Boden aufweisen, und deren offenes Ende nach dem Befüllen mit einem Kunststoffverschluss
verschlossen wird. Dieser Kunststoffverschluss kann als Zapfen ausgeführt sein, sodass
er also bloss in das Innere des offenen Röhrchens gepresst wird. Andere Verschlüsse
können durch eine spezielle Ausformung des Röhrchenrandes und des Verschlusses auf
den Röhrchenrand aufgeklickt werden oder einschnappend über denselben gestülpt werden.
Denkbar sind auch Verschlüsse, die kappenförmig ausgeführt sind, mit einem Innengewinde
in der Kappe, und die mittels dieses Gewindes auf das offene Ende des Röhrchens aufschraubbar
sind. Oftmals weisen die Kunststoff-Verschlüsse auf der Innenseite, die gegen das
Röhrchen hin gerichtet ist, eine am Verschluss angeformte elastische Spirale auf.
Wenn das Röhrchen vom Herstellerbetrieb der Tabletten mit diesen befüllt worden ist,
bilden diese Tabletten im Röhrcheninnern einen Stapel, der jedoch zwischen seinem
oberen Ende und der Unterseite des aufmontierten Verschlusses immer noch einen kleinen
Spalt offenlässt. Um diesen füllen bzw. auszugleichen und zu verhindern, dass die
Tabletten beim Umschlag und Transport wegen dieses Spaltes hin und hergeworfen werden
und damit Schaden nehmen, presst das Ende der elastischen Spirale federnd auf das
obere Ende des Stapels uns hält diesen kompakt zusammengedrückt zusammen. Ein weiterer
Verschluss ist als Scharnierverschluss ausgeführt. Dessen Unterteil wird auf das offene
Ende des Röhrchens montiert, und an diesem Unterteil ist über ein Filmscharnier ein
schwenkbarer Deckel angeformt, der bei Zuschwenken am Unterteil einklickt. Zum Entnehmen
einer einzelnen Tablette entfernt man den Verschlussdeckel oder im Falle eines Verschlusses
mit auf schwenkbarem Deckel schwenkt man den Deckel auf und kippt hernach das Röhrchen
mit einer Hand und hält sein offenes Ende in die hohle andere Hand. Oftmals muss man
das Röhrchen leicht schütteln, damit sich die Tabletten im Röhrchen lösen und der
Stapel nach aussen gleitet. Allerdings kollern dann in der Regel zwei oder gar mehr
Tabletten in die hohle Hand. Man entnimmt eine einzelne und muss die überzählig aus
dem Röhrchen herausgefallenen Tabletten wieder in das Röhrchen stecken. Das Entnehmen
einer einzelnen Tablette ist daher nicht unproblematisch und jedenfalls nicht praktisch
gelöst. Besonders das Vereinzeln ist technisch ungelöst und unwillkürlich fallen jeweils
mehr Tabletten aus dem Röhrchen als eigentlich gewünscht.
[0002] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Brausetablettenspender
zu schaffen, der diese Probleme beseitigt und das sichere und praktische Entnehmen
einer einzelnen Tablette ermöglicht.
[0003] Die Aufgabe wird gelöst von einem Brausetablettenspender, der auf das offene Ende
eines Behälterröhrchens montierbar ist und sich durch die Merkmale des Patentanspruches
1 auszeichnet.
[0004] In den Zeichnungen wird eine vorteilhafte, jedoch bloss beispielsweise Ausführung
dieses Brausetablettenspenders in verschiedenen Ansichten gezeigt und er wird anhand
dieser Zeichnungen beschrieben und seine Funktion wird erklärt.
[0005] Es zeigt:
- Figur 1:
- Den Brausetablettenspender in geschlossenem Zustand, montiert auf ein Behälterröhrchen,
von der Seite her gesehen, mit dem zum Verschluss gehörigen Schnappscharnier und dem
gegenüberliegenden Garantieband;
- Figur 2:
- Den Brausetablettenspender in geschlossenem Zustand, montiert auf ein Behälterröhrchen,
gegenüber Figur 1 um 90° gedreht, in einer Ansicht auf die Vorderseite des Verschlusses
mit dem Garantieband;
- Figur 3:
- Den Brausetablettenspender in geschlossenem Zustand, montiert auf ein Behälterröhrchen,
in einem Schnitt Längs der Linie A-A von Figur 2;
- Figur 4:
- Den Brausetablettenspender im Ausschnitt C nach Figur 3 in vergrösserter Darstellung;
- Figur 5:
- Den Brausetablettenspender ohne Behälterröhrchen mit geöffnetem Deckel in einer perspektivischen
Ansicht schräg von vorne gesehen;
- Figur 6:
- Den Brausetablettenspender ohne Behälterröhrchen mit geöffnetem Deckel in einer perspektivischen
Ansicht schräg von hinten gesehen;
- Figur 7:
- Den Brausetablettenspender ohne Behälterröhrchen mit geöffnetem Deckel einer Ansicht
von der Seite her gesehen;
- Figur 8:
- Den Brausetablettenspender ohne Behälterröhrchen mit geöffnetem Deckel einer Ansicht
von oben gesehen;
- Figur 9:
- Den Brausetablettenspender montiert auf einem Behälterröhrchen, hier in gestürzter
Lage des Behälterröhchens, mit geöffnetem Deckel einer Ansicht von der Seite her gesehen,
teilweise in einem Schnitt, mit einer gespendeten Tablette;
- Figur 10:
- Den Brausetablettenspender montiert auf einem Behälterröhrchen, hier in gestürzter
Lage des Behälterröhchens, mit geöffnetem Deckel in einer perspektivischen Ansicht
schräg von unten gesehen, mit einer gespendeten Tablette.
[0006] In Figur 1 sieht man zunächst den Brausetablettenspender 1 in geschlossenem Zustand,
montiert auf ein Behälterröhrchen 2 von der Seite her gesehen. Rechts im Bild erkennt
man an diesem als Verschluss 1 ausgebildeten Brausetablettenspender 1 ein Schnappscharnier
6, um das der Deckel 4 gegenüber dem Unterteil 3 des Verschlusses 1 nach oben aufschwenkbar
ist. Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Verschluss mit einem Garantieband 5
ausgerüstet. Dieses muss weggerissen werden, damit der Deckel 4 das erste Mal aufgeschwenkt
werden kann. In Figur 2 rechts daneben sieht man den gleichen Gegenstand um 90° gedreht,
sodass nun das Garantieband 5 vorne liegt. Der Deckel 4 hat hier die Form eines Kegelstumpfes,
könnte jedoch auch halbkugelförmig oder anders gestaltet sein. Die Figur 3 schliesslich
zeigt den gleichen Gegenstand in einem Längsschnitt längs der Linie A-A in Figur 2.
Man erkennt im Behälterröhrchen 2 die darin gestapelten Tabletten 7. Der Ausschnitt
C in Figur 3 ist in der Figur 4 vergrössert gezeigt. Man erkennt, dass eine Spenderlasche
8 auf der im Bild linken Seite über eine kleine Materialbrücke 9 am Unterteil 3 des
Verschlusses 1 angeformt ist, die noch genauer beschrieben wird. Links am Verschluss
sieht man das Schnappscharnier 6. Weiter erkennt man den nach innen auskragenden Rand
13 an der Unterseite des Unterteils 3 des Brausetablettenspenders 1, sowie den nach
aussen auskragenden Rand 14 an der Mündung des Behälterröhrchens 2. Dieser Brausetablettenspender
1, der gleichzeitig einen Verschluss für das Behälterröhrchen 2 bildet, kann dank
der Gestaltung seines unteren Randes 13 einschnappend über den auskragenden Rand 14
am Behälterröhrchen 2 gestülpt werden, sodass er darauf sicher gehalten ist. Hierzu
kann BrausetablettenSpender wohl einstückig, jedoch aus zwei verschiedenen Komponenten
gespritzt sein. Der Unterteil 3 kann zum Beispiel aus einem weicheren Material als
der Deckel 4 hergestellt sein. Für den Unterteil 3 eignet sich zum Beispiel ein Polyethylen,
während das Filmscharnier 6 und der Deckel 4 aus einem härteren Material wie etwa
Polypropylen gespritzt sind. Das Röhrchen 2 kann dabei zum Beispiel aus einem relativ
harten Polypropylen oder aus Aluminium bestehen, auf den der Unterteil 3 dann aufgeprellt
oder aufgeschraubt wird. Denkbar ist auch, dass für das Aufeinanderstülpen der beiden
Teile Deckel 4 und Unterteil 3 umgekehrt der Unterteil 3 zum Beispiel aus einem härteren
Material als der Deckel 4 hergestellt ist. Für den Unterteil 3 eignet sich dann zum
Beispiel ein Polypropylen, während das Filmscharnier 6 und der Deckel 4 aus einem
weicheren Material wie etwa Polyethylen gespritzt ist.
[0007] In Figur 5 ist der Brausetablettenspender 1 in geöffnetem Zustand in einer perspektivischen
Ansicht von vorne her gesehen gezeigt. Auf der hinteren Seite erkennt man das schnappende
Filmscharnier 6 zwischen dem ringförmigen Unterteil 3 und dem hier kegelstumpfförmigen
Deckel 4 des Spenderverschlusses 1. Das Schnappscharnier 6 ist in nach dem Stand der
Technik ausgeführt und zieht den Deckel 1 im geschlossenen Zustand an den Verschlussunterteil
3, während es ihn bei aufgeschwenktem Zustand in diesem offenen Zustand hält. Auf
der dem Schnappscharnier 6 gegenüberliegenden Seite erkennt man das Garantieband 5.
Dieser Brausetablettenspender 1 nach dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist nun als
wesentliches Merkmal eine sich im Unterteil 3 des Verschlusses 1 von der Scharnierseite
aus zungenförmig diametral in dessen lichte Öffnung erstreckende Spenderlasche 8 auf.
Im gezeigten Beispiel ist diese Spenderlasche 8 so lange ausgeführt, dass sie die
ganze lichte Weite des Spenderverschlussunterteils 3 durchmisst. Ihre Breite beträgt
ca. 1/3 des Innendurchmessers des VerschlussUnterteils 3. Sie könnte jedoch auch etwas
schmaler und/oder kürzer ausgeführt ist, je nach der Dimension der zu spendenden Tabletten.
In einer Variante könnte die Spenderlasche 8 auch tellerförmig gestaltet sein und
die ganze lichte Weite des Verschlussunterteils 3 ausfüllen. Diese Spenderlasche 8
ist über mindestens eine filmscharnierartige, dünne Materialverbindung 9 am Innenrand
10 des Unterteils 3 angeformt. In einer anderen Ausführung kann die zungen- oder tellerförmige
Spenderlasche auch als gesondertes Teil hergestellt werden und dann an den Verschlussunterteil
3 angeklipst werden, indem sie etwa an ihrer Hinterseite einen Scharnierbolzen angeformt
hat, der in eine horizontal am Verschlussunterteil 3 angeformte Scharnierbüchse einklickbar
ist, die hierzu in axialer Richtung eine schlitzförmige Ausnehmung aufweist, welche
das Einklipsen des zugehörigen Scharnierbolzens erlaubt. Selbstverständlich ist es
umgekehrt auch möglich, dass die Spenderlasche 8 die auf einer Seite offene Scharnierbüchse
trägt und der Scharnierbolzen am Verschlussunterteil 3 angeformt ist. In beiden Fällen
ist kann dank dieser Verbindung die Spenderlasche im Verschlussunterteil 3 auf und
abgeschwenkt werden. Die Scharnier werden dabei so ausgeführt, dass der Schwenkbereich
begrenzt wird, zum Beispiel auf ca. 30°. Hierfür kann die äussere Seite der Spenderlasche
eine Verstärkungsrippe aufweisen, deren Hinterkante beim Schwenken der Spenderlasche
im Verschlussunterteil 3 an diesem einen Anschlag findet. Der Grund für die Begrenzung
des Schwenkbereichs wird später noch klar werden. Im gezeigten Beispiel handelt es
sich aber bei den Teilen, welche als Scharnier wirken, um zwei nebeneinander angeordnete
Materialverbindungen 9, über welche die Spenderlasche 8 um ihre Längsachse verwindungsstabil
am Unterteil 3 gehalten ist. Diese Materialverbindungen 9 sind so dünn ausgeführt,
dass die Spenderlasche 8 bezüglich des ringförmigen Unterteils 3 des Verschlusses
1 in axialer Richtung um wenigstens etwa 30° ausschwenkbar ist, das heisst im Bild
gegen oben aufschwenkbar ist. Desweiteren weist die hier gezeigte Spenderlasche 8
auf ihrer Oberseite und längs ihrer Mitte verlaufend eine Rippe 11 auf, die gegen
das vordere Ende der Lasche 9 keilförmig in eine Spitze ausläuft. Diese Rippe 11 verstärkt
die Spenderlasche 8 und macht sie steif. An ihrer Hinterseite 12 bildet diese Rippe
11 mit ihrer rückwärtigen Kante einen Anschlag. Wenn nämlich die Spenderlasche 8 um
ihre filmscharnierartige Wurzelverbindung 9 nach oben geschwenkt wird, schwenkt der
vertikale hintere Rand 12 der Rippe 11 nach hinten und schlägt schliesslich am Innenrand
10 des Spenderverschlussunterteils 3 an. Dadurch wird das Mass der Ausschwenkung der
Spenderlasche 8 begrenzt. Diese Funktion ist von Bedeutung, wie das noch erklärt wird.
[0008] Die Figur 6 zeigt den Brausetablettenspender 1 in einer perspektivischen Ansicht
von schräg hinten. Man erkennt hier die beiden Materialbrücken 9 sowie die Hinterkante
12 der Rippe 11, die einen Anschlag bildet, der beim Aufschwenken der Spenderlasche
8 am Innerand 10 des Unterteils 3 anschlägt und so die Schwenkbewegung begrenzt. Rund
um den inneren Umfang des Unterteils 3 verteilt sind kleine keilförmige Führungselemente
15 angeformt. Diese zentrieren die Tabletten, welche im Bild von unten nach oben durch
den Brausetablettenspender gelangen, wie das nachfolgend noch klar wird.
[0009] In Figur 7 sieht man den Brausetablettenverschluss in geöffnetem Zustand von der
Seite her gesehen in einem Schnitt durch seine Längsmitte. Man erkennt den Unterteil
3 mit dem um das Schnappscharnier 5 um 180° aufgeschwenkten Deckel 4. Weiter ist die
Spenderlasche 8 zu erkennen, die bündig mit der Oberkante des Unterteils 3 des Verschlusses
verläuft, sowie ein Materialbrücken 9 und die Verstärkungsrippe 11 mit ihrer Hinterkante
12, die beim Aufschwenken der Spenderlasche 8 am leicht erhöhten Innenrand 10 anschlägt.
Ausserdem sieht man eine Anzahl Führungselemente 15, die zum Zentrieren der Tabletten
dienen. In Figur 8 ist der Verschluss bzw. Brausetablettenspender 1 in geöffnetem
Zustand in einer Draufsicht gezeigt. Wie man sieht, erstreckt sich die Spenderlasche
8 über den lichten Durchmesser des Unterteils 3 und seine Breite misst ca. 1/3 dieses
Durchmessers. Man erkennt die beiden Materialbrücken 9 und die Rippe 11, welche zur
Versteifung der Spenderlasche 8 dient.
[0010] Die Figur 9 zeigt ein mit Tabletten 7 gefülltes Behälterröhrchen 2 in gestürzter
Lage mit auf seiner offenen Seite montiertem Brausetablettenspender 1 mit augeschwenktem
Deckel 4, also in geöffnetem Zustand. Der sich im Behälterröhrchen 2 befindliche Tablettenstapel
7 drückt mit seinem Gewicht auf die Spenderlasche 8. Unter der Last dieses Gewichtes
schwenkt die Spenderlasche 8 nach unten, bis die Hinterseite 12 der Rippe 11 am Innenrand
10 der Verschlussunterseite 3 zum Anschlag kommt. Dann stellt sich die hier gezeigte
Schwenklage der Lasche 8 ein. Die in der gezeigten Darstellung unterste Tablette 7
liegt dann unten am Stapel, ist jedoch gegenüber den darüberliegenden Tabletten 7,
die noch satt im Innern des Behälterröhrchens 2 liegen, um ca. 30° nach unten geschwenkt,
denn der etwas weitere Innendurchmesser des ringförmigen Verschlussunterteils 3 unterhalb
der Führungselemente 15 erlaubt diese Schwenkung der untersten, auf der Spenderlasche
8 liegenden Tablette 7. Sie wird darüberhinaus beim Durchfallen durch den Verschlussunterteil
3 durch die rundum angeformten Führungselemente 15 zentriert. Im leicht heruntergeschwenkten
Zustand kann diese Tablette 7 leicht mit dem Daumen und Zeige- oder Mittelfinger einer
Hand ergriffen und längs der Spenderlasche 8 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles
herausgezogen werden. Sobald die Tablette in Pfeilrichtung herausgezogen ist, fängt
die Spenderlasche 8 die nächstfolgende Tablette auf, die man dann allerdings nicht
mehr entnimmt, sondern durch Zurückschwenken der Spenderlasche 8 durch leichten Druck
auf ihre Oberseite in das Behälterröhrchen 2 zurückschiebt, wonach der Deckel 4 verschlossen
werden kann. Die Materialbrücken 9, über welche die Spenderlasche 8 an der Verschlussunterseite
3 angeformt ist, sind so dünn und schwach ausgeführt, dass sie auch unter dem Gewicht
von bloss noch einer einzigen im Behälterröhrchen 2 enthaltenen Tablette 7 noch nach
unten geschwenkt werden. Andrerseits aber sind die Materialbrücken 9 so stark, dass
sie unter der Last des ganzen Stapels, wenn also das Behälterröhrchen 2 noch gänzlich
gefüllt ist, unter der Last des Tablettenstapels nicht abbrechen. Vielmehr sorgt dann
der durch die Hinterkante 12 der Rippe 11 gebildete Anschlag 12 dafür, dass die Spenderlasche
8 nicht zu stark nach unten geschwenkt wird und somit sichergestellt ist, dass jeweils
nur eine einzige Tablette für die Entnahme gespendet wird. Durch die dünnen Materialbrücken
9 und den Anschlag 12 ist also sichergestellt, dass die Spenderlasche 8 stets und
zuverlässig im gleichen Mass nach unten schwenkt, egal wie viele Tabletten 7 bei gestürztem
Behälterröhrchen 2 auf ihr lasten.
[0011] In Figur 10 schliesslich ist die gleiche Situation wie in Figur 9 dargestellt, jedoch
in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten. Der Innenrand des Unterteils 3
ist im Bereich der Materialbrücken 9 der Spenderlasche 8 leicht erhöht, sodass die
Hinterkante der Rippe 11 daran einen Anschlag findet. Anstelle von zwei Materialbrücken
kann auch eine einzige treten, die sich dann über einen Teil der hinteren Breitseite
der Spenderlasche oder gar über deren ganze Breite erstreckt. Wie schon erwähnt kann
die Spenderlasche auch schwenkbar ausgeführt sein, indem sie als separates Teil ausgeführt
und dann über ein Scharnier mit Bolzen und Büchse am Verschlussunterteil befestigt
ist. Allerdings entwickelt dann das Scharnier keine Rückstellkraft und die Spenderlasche
muss jedes Mal mit dem Finger in die ursprüngliche Lage zurückgedrückt werden. Ausserdem
sollte das Scharnier so leichtgängig sein, dass eine einzelne Tablette die Spenderlasche
noch nach unten zu schwenken vermag. Wenn das Scharnier zuwenig leichtgängig ist,
kann an der Aussenseite der Spenderlasche ein Griff zum Beispiel in Form eines kleinen
Höckers angeformt sein. Man kann dann die Spenderlasche dort ergreifen und aktiv nach
unten schwenken, damit eine einzelne Tablette gespendet wird.
[0012] Es ist klar, dass ein solcher Spenderverschluss für Brausetabletten auch als Gewindeverschluss
ausgeführt werden kann, indem der Verschlussunterteil 3 auf seiner Aussenseite ein
Gewinde aufweist und der zugehörige Deckel 4 ein dazupassendes Innengewinde. Die Nahtstelle
zwischen Verschlussunterteil 3 und Deckel 4 kann in diesem Fall mit einem umlaufenden
Garantieband versehen sein. Der Verschlussunterteil 3 kann in verschiedener Weise
auf dem Behälterröhrchen 2 befestigt sein. Es kann dies ein Innengewinde sind, das
auf eine entsprechendes Aussengewinde am Behälterröhrchen 2 passt. Oder der Verschlussunterteil
3 ist an seinem unteren Rand mit einem leicht nach innen auskragenden Rand 13 versehen,
der über eine leichte Auskragung 14 am Aussenrand der Behälterröhrchen-Öffnung passt,
wie das in Figur 4 gezeigt ist.
1. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem ringförmigen Unterteil (3) besteht, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens
(2) montierbar ist, sowie einem zugehörigen Deckel (4) zum Verschliessen dieses ringförmigen
Unterteils (3), wobei sich im Unterteil (3) eine Spenderlasche (8) diametral in dessen
lichte Öffnung erstreckt, wobei diese Spenderlasche (8) scharnierend am Innenrand
(10) des Unterteils (3) angeformt ist, sodass sie bezüglich des ringförmigen Unterteils
(3) in axialer Richtung begrenzt soweit ausschwenkbar ist, dass bei gestürztem Behälterröhrchen
(2) mit dann an seinem unteren Ende befindlichem Brausetablettenspender und geöffnetem
Deckel (4) eine auf der nach unten geschwenkten Spenderlasche (8) liegende Tablette
freigelegt gehalten ist und in dieser Position zur Entnahme ergreifbar ist.
2. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er einstückig, jedoch aus zwei verschiedenen Komponenten gespritzt ist, sodass entweder
der Unterteil 3 aus einem weicheren Material als der Deckel 4 und das Filmscharnier
6 hergestellt ist oder umgekehrt der Unterteil 3 aus einem härteren Material als der
Deckel 4 und das Filmscharnier 6.
3. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Unterteil (3) die Spenderlasche (8) zungenförmig diametral in dessen lichte
Öffnung erstreckt, wobei diese Spenderlasche (8) filmscharnierartig am Innenrand (10)
des Unterteils (3) angeformt ist, sodass sie bezüglich des ringförmigen Unterteils
(3) in axialer Richtung um wenigstens 10° ausschwenkbar ist.
4. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Unterteil (3) eine separat gefertigte Spenderlasche (8) teller- oder zungenförmig
diametral in dessen lichte Öffnung erstreckt, wobei diese Spenderlasche (8) über ein
Scharnier aus Bolzen und Büchse am Innenrand (10) des Unterteils (3) einklickbar ist,
sodass sie bezüglich des ringförmigen Unterteils (3) in axialer Richtung um wenigstens
10° ausschwenkbar ist.
5. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die im Unterteil (3) zungenförmig und diametral in dessen lichte Öffnung erstreckende
Spenderlasche (8) eine Breite von einem 1/3 des Innendurchmessers des Unterteils (8)
aufweist und sich mit ihrer Länge über den ganzen Innendurchmesser des Unterteils
(3) erstreckt.
6. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spenderlasche (8) einenends über zwei voneinander beabstandeten dünnen, filmscharnierartigen
Materialbrücken am Innenrand (10) des Unterteils (3) angeformt ist, sodass sie um
ihre Längsachse verwindungsstabil angeformt ist.
7. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spenderlasche (8) mindestens eine vertikal auf ihre stehende Rippe (11) zu ihrer
Verstärkung aufweist, und dass um den Umfang der Innenwand des Unterteils (3) verteilt
keilförmige Führungselemente (15) zur Zentrierung einer durch den Unterteil (3) fallenden
Tablette (7) angeformt sind.
8. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach einem der Ansprüche 1-3, 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spenderlasche (8) über eine dünne, filmscharnierartige Materialbrücke am Innenrand
(10) des Unterteils (3) angeformt ist, die sich über einen Teil oder über die ganze
Breite der Spenderlasche erstreckt, und dass die Spenderlasche (8) mindestens eine
vertikal auf ihre stehende Rippe (11) zu ihrer Verstärkung aufweist und die Hinterkante
(12) dieser Rippe (11) bei ihrem Aufschwenken im Unterteil (3) einen Anschlag am Innenrand
(10) des Unterteils (3) bildet, welcher die Schwenkbewegung begrenzt.
9. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Unterteil (3) mit einem Innengewinde ausgerüstet ist, sodass er auf
das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) aufschraubbar ist, oder dass er einen
nach innen auskragenden Rand aufweist, mittels dessen er auf ein zugehöriges Behälterröhrchen
mit nach aussen auskragendem Wulst einklickend aufstülpbar ist.
10. Brausetablettenspender, der auf das offene Ende eines Behälterröhrchens (2) montierbar
ist, nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (4) über ein filmscharnierartiges Schnappscharnier (6) mit dem Unterteil
(3) des Verschlusses (1) verbunden ist oder dass der Deckel (4) ein Gewindedeckel
(4) mit Innengewinde ist, der auf ein passendes Aussengewinde am ringförmigen Unterteil
(3) aufschraubbar ist.
1. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), characterized in that it consists of an annular lower part (3) which may be assembled onto the open end
of a container tube (2), as well as of an associated lid (4) for the closure of this
annular lower part (3), wherein in the lower part (3), a dispenser tab (8) extends
diametrically into the clear opening of said lower part, wherein this dispenser tab
(8) is integrally formed on the inner edge (10) of the lower part (3) in a hinged
manner so that it may be pivoted out in the axial direction with respect to the annular
lower part (3) to a limit, so that when the container tube (2) is in an upside down
position and its dispenser is then on the bottom end with opened lid (4), a tablet
laying on the downward pivoted dispenser tab (8) is layed open and being kept and
may be gripped for taking.
2. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of the container
tube (2), according to claim 1, characterized in that it is injected as one piece, however of two different components, so that either
the lower part (3) is manufactured of a softer material than the lid (4) and the film
hinge (6), or reversely the lower part (3) of a harder material than the lid (4) and
the film hinge (6).
3. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the preceding claims, characterized in that in the lower part (3), the dispenser tab (8) extends in a tongue-like manner diametrically
in the clear opening of said lower part, wherein this dispenser tab (8) is integrally
formed on the inner edge (10) of the lower part (3) in the manner of a film hinge
so that with respect to the annular lower part (3) it may be pivoted out in the axial
direction by at least 10 °.
4. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the claims 1 to 2, characterized in that in the lower part (3), a separately manufactured dispenser tab (8) extends diametrically
in the clear opening of said lower part in a plate-like or tongue-like manner, wherein
this dispenser tab (8) via a hinge of a bolt and sleeve may be clicked in on the inner
edge (10) of the lower part (3) so that with respect to the annular lower part (3)
it may be pivoted out in the axial direction by at least 10°.
5. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the dispenser tab (8) which extends in the lower part (3) into its clear opening
in a tongue-like and diametrical manner has a width of 1/3 of the inner diameter of
the lower part (3) and with its length extends over the whole inner diameter of the
lower part (3).
6. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the claims 1 to 3 or 5, characterized in that the dispenser tab (8) at one end is integrally formed on the inner edge (10) of the
lower part (3) via two thin, film-hinge-like material bridges distanced to one another,
so that it is integrally formed in a twist-stable manner about its longitudinal axis.
7. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the preceding claims, characterized in that the dispenser tab (8) comprises at least one rib (11) standing vertically on it for
its reinforcement, and wherein wedge-like guide elements (15) for centering a tablet
(7) falling through the lower part (3) are integrally formed, distributed around the
periphery of the inner wall of the lower part (3).
8. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the claims 1-3, 5 or 7,
characterized in that the dispenser tab (8) is integrally formed on the inner edge (10) of the lower part
(3) via a thin film-hinge-like material bridge which extends over a part or the over
whole width of the dispenser tab, and wherein the dispenser tab (8) comprises at least
one rib (11) standing vertically on it for its reinforcement, and the rear edge (12)
of this rib (11) on its pivoting open, in the lower part (3) forms an abutment at
the inner edge (10) of the lower part (3) which limits the pivot movement.
9. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the preceding claims, characterized in that the annular lower part (3) is provided with an inner thread so that it may be screwed
onto the open end of a container tube (2), or wherein it comprises an inwardly projecting
edge by way of which it may pushed over an associated container tube with an outwardly
projecting bead in a click-in manner.
10. An effervescent tablet dispenser which may be assembled onto the open end of a container
tube (2), according to one of the preceding claims, characterized in that the lid (4) is connected to the lower part (3) of the closure (1) via a film-hinge-like
snap hinge (6) or wherein the lid (4) is a threaded lid with an inner thread which
may be screwed onto a fitting outer thread on the annular lower part (3).
1. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2), caractérisé en ce qu' il est constitué par une embase annulaire (3), pouvant être disposée sur l'extrémité
ouverture du tube (2), ainsi que par un couvercle correspondant (4), destiné à fermer
cette embase annulaire (3), cependant que dans l'embase (3) une patte de distribution
(8) s'étend diamétralement dans son ouverture libre et que cette patte (8) est rattachée
en forme de charnière au bord intérieur (10) de l'embase (3), de sorte que, par rapport
à l'embase annulaire (3) elle est axialement limitée et capable de pivoter vers l'extérieur,
au point que, quand le tube (2) est renversé sens dessus dessous avec le distributeur
de comprimés effervescents, qui se trouve alors à son extrémité inférieure, et avec
le couvercle (4) ouvert, un comprimé se trouvant sur la patte de distribution (8)
ayant pivoté vers le bas soit maintenu libéré et que, dans cette position, il puisse
être prélevé.
2. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu' il est injecté d'une seule pièce, mais à partir de deux composants, de sorte que
soit l'embase (3) est réalisée en une matière plus tendre que celle du couvercle (4)
et de la charnière mince et souple (6) soit, inversement, que l'embase (3) est en
une matière plus dure que celle du couvercle (4) et de la charnière (6).
3. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans l'embase (3), la patte de distribution (8) s'étend diamétralement en forme de
languette dans son ouverture libre, cependant que cette patte de distribution (8)
est rattachée en forme de charnière mince et souple au bord intérieur (10) de l'embase
(3), de sorte que, par rapport à l'embase annulaire (3), la patte de distribution
(8) peut pivoter axialement d'au moins 10° vers l'extérieur.
4. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que dans l'embase (3) une patte de distribution (8) réalisée séparément s'étend en forme
de disque ou, diamétralement, en forme de languette dans l'ouverture libre de l'embase
(3), cette patte (8) pouvant être rattachée avec un déclic à détente élastique, par
l'intermédiaire d'une charnière constituée par un axe et une douille, au bord intérieur
(10) de l'embase (3), de sorte que, par rapport à l'embase annulaire (3), elle puisse
pivoter axialement vers l'extérieur d'au moins 10°.
5. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la patte de distribution (8) s'étendant, dans l'embase (3), en forme de languette
et diamétralement dans l'ouverture libre de l'embase (3) présente une largeur d'un
tiers du diamètre intérieur de l'embase (3) et que cette patte s'étend dans sa longueur
sur tout le diamètre intérieur de l'embase (3).
6. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications 1 à 3 ou 5, caractérisé en ce que la patte de distribution (8) est rattachée à une extrémité, par deux pontets en matière
mince et souple en forme de charnière ainsi qu'espacés l'un de l'autre, au bord intérieur
(10) de l'embase (3), de sorte qu'elle est rattachée d'une manière résistant bien
à la torsion autour de son axe longitudinal.
7. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la patte de distribution (8) présente pour son renforcement au moins une nervure
(11) disposée verticalement sur elle et qu'autour du pourtour de la paroi intérieure
de l'embase (3) sont répartis des éléments de guidage (15) coniques pour le centrage
d'un comprimé (7) tombant à travers l'embase (3).
8. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications 1 à 3, 5 ou 7, caractérisé en ce que la patte de distribution (8) est rattachée par un pontet de matière mince et souple
en forme de charnière au bord intérieur (10) de l'embase (3), ce pontet s'étendant
sur une partie de la largeur de la patte de distribution (8) ou sur toute la largeur
de cette patte (8), et que cette patte présente pour son renforcement au moins une
nervure (11) disposée verticalement sur elle et que la face arrière (12) de cette
nervure (11) forme, dans son pivotement vers le haut, dans l'embase (3) une butée
contre le bord intérieur (10) de l'embase (3), qui limite le mouvement de pivotement.
9. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'embase annulaire (3) est taraudée, de sorte qu'elle peut se visser sur l'extrémité
ouverte d'un tube récepteur (2) ou qu'elle présente un bord saillant vers l'intérieur,
au moyen duquel elle peut se fixer avec un déclic par dessus un tube récepteur correspondant,
comportant un bord saillant vers l'extérieur.
10. Distributeur de comprimés effervescents, pouvant être disposé sur l'extrémité ouverte
d'un tube récepteur (2) suivant une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (4) est relié par une charnière mince et souple (6) à déclic à l'embase
(3) de la fermeture (1) ou que le couvercle (4) est taraudé et se visse sur un filetage
extérieur correspondant, disposé sur l'embase annulaire (3).