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EP 1 494 957 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
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Anmeldetag: 10.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B67B 7/04 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000238 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/086948 (23.10.2003 Gazette 2003/43) |
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KORKENZIEHER MIT IN DEN GRIFF EINSETZBAREN KAPSELSCHNEIDER
CORK SCREW PROVIDED WITH A CAP CUTTER WHICH CAN BE INSERTED INTO THE HANDLE
TIRE-BOUCHON AVEC COUPE-CAPSULE INSERABLE DANS LA POIGNEE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
12.04.2002 CH 617022002
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.01.2005 Patentblatt 2005/02 |
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Patentinhaber: Heftitec SA |
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6516 Cugnasco (CH) |
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Erfinder: |
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- HEFTI, Rolf
CH-6516 Cugnasco (CH)
- RUFFNER, Walter
CH-7304 Maienfeld (CH)
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Vertreter: Walder, Martin Bernhard et al |
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Riederer Hasler & Partner
Patentanwälte AG
Elestastrasse 8 7310 Bad Ragaz 7310 Bad Ragaz (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/30684 FR-A- 739 784
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DE-C- 839 319
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Flaschenöffner gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Der Flaschenöffner umfasst einen Korkenzieher mit einem Drehgriff und einer im
Drehgriff verankerten, in einen Korken eindrehbaren, axialen Schraube und einen vom
Korkenzieher getrennt benützbaren Kapselschneider.
[0002] Es sind verschiedene Flaschenöffner bekannt, bei denen ein Korkenzieher mit einer
Schneide zum Schneiden von Kapseln ausgerüstet ist. Der Vorteil dieser Flaschenöffner
ist, dass der am Korkenzieher ausgebildete Kapselschneider immer zusammen mit dem
Korkenzieher zur Hand ist. Nachteilig daran ist jedoch, dass beim Kapseln Schneiden
jeweils der ganze Korkenzieher in die Hand genommen und mit der Schneide um den Flaschenhals
herumgeführt werden muss. Zudem ist bei diesen Flaschenöffnern jeweils lediglich eine
Schneide vorhanden, so dass ein solcher Korkenzieher zudem um 360 Grad um den Flaschenhals
herumgeführt zu werden braucht, um die Kapsel vollständig abzuschneiden.
[0003] Es gibt auch Flaschenöffner mit einem Korkenzieher und einem dazu gelieferten, vom
Korkenzieher getrennt zu benützenden Kapselschneider. Der Vorteil eines solchen Sets
ist, dass der Kapselschneider ein kleines, handliches, vom Korkenzieher getrennt benützbares
Teil mit vorzugsweise mehr als einer Schneide ist. Dank der Mehrzahl von Schneiden
ist der notwendige Drehwinkel zum Rundumschneiden der Kapsel möglichst klein. Diese
Sets weisen aber den Nachteil auf, dass der Kapselschneider und der Korkenzieher auch
gerne getrennte Wege gehen, so dass im Bedarfsfall dem Benützer nicht unbedingt beide
Teile vorliegen. Um dies zu vermeiden, werden beispielsweise Halter zum Einsetzen
von Korkenzieher und Kapselschneider bereitgestellt.
[0004] Aus der US-A-6,151,992 ist ein selbstziehender Korkenzieher bekannt, der ein Führungsteil
zum Abstützen eines Schraubenteils auf dem Flaschenhals und ein in das Führungsteil
von oben einführbares Schraubenteil mit einer an einem Drehgriff befestigte Schraube
aufweist. Der Drehgriff besitzt klappbare Endabschnitte. Mit abgeklappten Endabschnitten
ist der Schraubenteil von unten in das Führungsteil einsteckbar, damit zum Aufbewahren
des Korkenziehers die Spitze der Schraube durch das obere Ende des Führungsteils geschützt
ist. Im Führungsteil ist ein Kapselschneider ausgebildet. Zum Benützen des Kapselschneiders
muss das Schraubenteil aus dem Führungsteil entfernt werden.
[0005] Nachteilig an diesem Korkenzieher ist, dass das Schraubenteil aus dem Korkenzieher
entnommen werden muss, um den Kapselschneider benützen zu können. Zudem ist der Kapselschneider
lediglich mit zwei gegenüberliegenden Klingen ausgerüstet und muss demzufolge um mindestens
180 Grad gedreht werden. Auch ist mit Klingen ein im Vergleich mit Schneidrädern schlechteres
Schneidresultat zu erwarten.
[0006] Die US-B-6,196,086, die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, offenbart einen
Kapselschneider in Kombination mit einem Korkenzieher. Der Kapselschneider ist ringförmig
gestaltet, mit einer Durchgangsöffnung durch den Ring. Der Korkenzieher ist vom Kapselschneider
trennbar und besitzt zwei gegeneinander und voneinander weg schwenkbare Arme. Diese
Arme sind an ihren unteren Enden zusammenlaufend und derart ausgebildet, dass sie
mit den unteren Enden in die Durchgangsöffnung des Kapselschneiders passen. Dabei
dient der Kapselschneider als Sockel, der den Korkenzieher in einer aufrechten Position
halten kann. Der Kapselschneider ist mit zwei Schneidrädern ausgerüst. In einer Ausführungsform
ist noch ein zusätzliches Führungsrad vorgesehen. Die Räder schliessen gleiche Winkel
zwischen sich ein.
[0007] Nachteilig an diesem Set ist, dass der Kapselschneider vom Korkenzieher getrennt
werden muss, um den Korkenzieher zu benützen. Zudem muss der Kapselschneider um wenigstens
180 Grad gedreht werden, um die Kapsel ringsum durchzuschneiden.
[0008] Aus der US-A-5,351,579 schliesslich ist ein aufladbarer, elektrischer Korkenzieher
bekannt. Dieser besitzt einen vor- und rückwärts schaltbaren Antrieb. In einem Körper
sind eine aufladbare Energiequelle und der Antrieb untergebracht. Aus dem Körper steht
axial eine vom Antrieb angetriebene Korkenschraube vor. Ein Hüllstück besitzt ein
erstes Ende, in welches der Körper verschieblich eingesetzt werden kann, und ein zweites
Ende, das in zwei Arme unterteilt ist und einen Anschlag bildet, der mit einer Flaschenöffnung
zusammenwirken kann. Zwischen diesen Armen ist ein C-förmiger Kapselschneider einsteckbar.
Der Kapselschneider ist mit drei Schneidrädern ausgerüstet.
[0009] Nachteilig an diesem Korkenzieher ist, dass der Kapselschneider vom Korkenzieher
entfernt werden muss, um den Korkenzieher benützen zu können.
[0010] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Flaschenöffner mit einem Korkenzieher
und einem vom Korkenzieher getrennt benützbaren Kapselschneider zu schaffen, bei welchem
der Korkenzieher auch dann benützbar ist, wenn der Kapselschneider am Korkenzieher
angeordnet ist.
[0011] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Beim eingangs erwähnten Flaschenöffner ist der Kapselschneider zur Aufbewahrung
mit dem Korkenzieher zusammensteckbar. Dadurch sind der Kapselschneider und der Korkenzieher
lösbar miteinander verbindbar. Dies gewährleistet einerseits, dass Kapselschneider
und Korkenzieher zusammen aufbewahrt, hervorgenommen und zur Benützung bereitgestellt
werden, aber andererseits auch, dass die Kapsel mit einem vom Korkenzieher getrennten
Teil geschnitten werden kann.
[0012] Der Kapselschneider ist am Drehgriff angeordnet. Dank der Anordnung des Kapselschneiders
am Drehgriff, muss dieser zum Betätigen des Korkenziehers nicht entfernt werden. Vielmehr
komplettiert er den Drehgriff. Dies hat den Vorteil, dass bei Flaschen ohne Kapsel,
der Kapselschneider an seinem Ort bleiben kann und daher nicht verloren geht. Zudem
ist diese Lösung auch bei Korkenziehern anwendbar, die kein Distanzteil aufweisen,
und daher nicht selbstziehend sind.
[0013] Vorteilhaft ist im Drehgriff ein von aussen zugänglicher Hohlraum vorhanden. Der
Kapselschneider ist dann in diesen Hohlraum einsetzbar und aus dem Hohlraum herausnehmbar.
Es kann zwischen Kapselschneider und Korkenzieher vorteilhaft eine Klemmverbindung
oder eine Einschnapp-Verbindung vorgesehen sein. Diese haben den Vorteil, dass die
beiden Teile zusammengesteckt werden können und sich nicht unbeabsichtigt voneinander
lösen.
[0014] Vorteilhaft ist der Hohlraum U-förmig um einen zentralen Befestigungsblock für die
Schraube ausgebildet. Der Kapselschneider seinerseits weist dann dieser U-Form entsprechend
eine Ausnehmung auf, in welcher der Befestigungsblock Platz findet. Dies erlaubt eine
Platz sparende Anordnung des Kapselschneiders im Drehgriff des Korkenziehers.
[0015] Ist der Kapselschneider in einer die Achse der Schraube enthaltenden Ebene in den
Hohlraum einführbar, so kann der Kapselschneider Teil eines Griffflügels des Drehgriffes
sein, so dass ein vorhandenes Volumen des Drehgriffes optimal genutzt ist.
[0016] Vorteilhaft ist der Kapselschneider U-förmig. Dadurch passt er zum Hohlraum mit dem
zentral angeordneten Befestigungsblock. Wenigstens an einem Schenkel des U muss der
Kapselschneider wenigstens einen Schneidkopf aufweisen. Es können vorteilhaft zwei,
drei oder vier Schneidköpfe vorgesehen sein. Diese sind vorzugsweise auf beide Schenkel
verteilt. Vorteilhaft ist der Steg des U elastisch ausgebildet. Wenn nun nämlich der
Kapselschneider an beiden Schenkeln des U einander gegenüberliegende Griffflächen
aufweist, können durch Druck auf die Griffflächen die an den Schenkeln vorliegenden
Schneidköpfe gegen die Kapsel geführt werden. Mit einer Drehung des Kapselschneiders
um ca. 90,120 oder 180 Grad, je nach Anzahl und Anordnung der Schneidköpfe, kann die
Kapsel ringsum geschnitten werden.
[0017] Vorteilhaft weist der Drehgriff zwei im Wesentlichen parallele Wandungen auf, die
zu einer die Schraubenachse enthaltenden Ebene etwa parallel sind. Dies ist in Kunststoff
sehr einfach herstellbar. Vorteilhaft ist der Hohlraum zur Aufnahme des Kapselschneiders
zwischen diesen Wandungen ausgebildet. Diese Wandungen bilden beim Drehen des Drehgriffes
zweckmässigerweise Angriffsflächen für die Finger des Benützers des Korkenziehers.
So sind Griffflügel gebildet durch diese Wandungen und den darin eingefügten Kapselschneider.
[0018] Vorteilhafte Korkenzieher weisen in bekannter Weise ein Distanzgehäuse auf. Dieses
dient dem Übertragen von beim Entkorken einer Flasche von der Schraube auf den Drehgriff
wirkenden Zugkräfte in Form von Druckkräften auf die zu entkorkende Flasche. Vorteilhaft
ist dabei der Drehgriff zusammen mit der Schraube gegenüber dem Distanzgehäuse in
Achsrichtung der Schraube verschiebbar. Dies ermöglicht, zwischen einer Auflagefläche
zum Übertragen der Druckkräfte vom Distanzgehäuse auf die Flasche und dem Drehgriff
im Distanzgehäuse einen Bereich mit in den Korken einpressbaren Rippen auszubilden.
In diesem Bereich kann der Korken mittels dieser Rippen gegen ein Verdrehen gesichert
und so die Schraube aus dem Korken ausgedreht werden.
[0019] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel wird anhand der Figuren beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines erfindungsgemässen Flaschenöffners,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Flaschenöffners gemäss Figur 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht eines Kapselschneiders, wie er im Drehgriff des Flaschenöffners gemäss
Figuren 1 und 2 integriert ist,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Kapselschneider gemäss Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Ansicht der Schneidkopfseite des Kapselschneiders gemäss Figuren 3 und 4,
- Fig. 6
- ein Schnitt entlang der Linie X-X durch den Flaschenöffner gem. Fig. 3 bis 5,
- Fig. 7
- einen Vertikalschnitt durch den Drehgriff des Flaschenöffners gemäss Figuren 1 und
2,
- Fig. 8
- einen vertikalen Querschnitt durch den Drehgriff gemäss Figur 7,
- Fig. 9
- eine Aufsicht auf den Drehgriff gemäss Fig. 7 und 8,
- Fig. 10
- eine Untersicht unter den Drehgriff gemäss Figur 9,
- Fig. 11
- eine Ansicht der Schneidkopfseite eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Kapselschneiders
mit lediglich drei Schneidköpfen.
[0020] Der in Figuren 1 und 2 gezeigte Flaschenöffner 11 ist ein Korkenzieher. Zum Korken
Ziehen besitzt der Korkenzieher 13 eine Schraube 15 aus einer Drahtwicklung. Die Schraube
15 ist mit einem Kunststoffbelag überzogen, um die Gleitfähigkeit der Schraube im
Korken zu verbessern. Die Schraube 15 ist in einem Drehgriff 17 verankert. Der Drehgriff
17 sitzt um die Schraubenachse 19 drehbar auf einem Distanzteil 21. Das Distanzteil
21 besitzt in bekannter Art zwei Bereiche: Einen unteren Bereich 23 zum Aufsetzen
auf einen Flaschenhals. Mit diesem wird die beim Ziehen des Korken auftretende Kraft
als Druckkraft auf den Flaschenhals abgetragen. In einem oberen Bereich 25 kann der
ausgezogenen Korken gegen ein Verdrehen um die Schraubenachse gesichert werden. Dazu
sind in einer die Schraubenachse 19 einschliessenden Ebene zwei Rippen 27 am Distanzteil
21 ausgebildet.
[0021] Der Drehgriff 17 ist auf das Distanzteil 21 aufklipsbar. Er kann durch Zug auf den
Drehgriff vom Distanzteil 21 gelöst werden. Dadurch kann ein eingeschraubter Korken
ganz in den oberen Bereich 25 gezogen und dort gehalten werden. In dieser Stellung
kann die Schraube 15 aus dem Korken ausgedreht werden.
[0022] Der Drehgriff 17 besitzt Griffflügel 29, auf die bequem die zum Drehen der Schraube
15 aufzubringende Kraft aufgebracht werden kann. Diese Griffflügel bestehen im Wesentlichen
aus zwei etwa parallelen Wandungen 31, die teilweise verbunden sind.
[0023] Zwischen diesen Wandungen 31 ist ein Kapselschneider 33 eingeschoben. In den Wandungen
31 sind Ausnehmung vorgesehen, die durch den Kapselschneider 33 ergänzt sind.
[0024] Der Kapselschneider 33 ist in den Figuren 3 bis 6 dargestellt. Der Kapselschneider
33 besitzt eine U-förmige Grundform. Er weist einen elastischen Steg 35 und zwei mittels
Querrippen 37 versteifte Schenkel 39 auf. An den Schenkeln 39 sind Griffflächen 41
ausgebildet. Durch Druck auf die einander gegenüberliegenden Druckflächen 41 kann
der Steg 35 gebogen werden. So können die beiden Schenkel 39 einander angenähert werden.
[0025] Die Versteifungsrippen 37 sind einseitig an den Schenkeln 39 angeordnet. Die Griffflächen
41 sind die Versteifungsrippen 37 auf einer Seite überragend ausgebildet. Auf dieselbe
Seite, auf welche die Griffflächen 41 überragen, stehen auch Schneidköpfe 43 von den
Versteifungsrippen 37 weg. Die Schneidköpfe 43 können je mit einem Messer 45 oder
einer beim Schneidern abrollenden Schneidscheibe 47 ausgebildet sein. Es können zwei
gegenüberliegende Schneidköpfe 43, drei oder auch, wie abgebildet, vier Schneidköpfe
43 ausgebildet sein.
[0026] Dieser Kapselschneider 33 ist in den in Figuren 7 bis 10 dargestellten Drehgriff
17 einsetzbar. Dazu ist der Drehgriff 17 als Hohlteil ausgebildet. Im Drehgriff ist
ein Befestigungsblock 51 ausgebildet, in welchem die Schraube 15 eingegossen ist.
Am Befestigungsblock 51 ist ein zylindrischer Lagerkörper 53 ausgebildet, der in eine
entsprechende Vertiefung im Distanzteil 21 einschnappbar ist. Aus der Stirnseite dieses
Lagerkörpers 53 tritt die Schraube 15 aus dem Befestigungsblock 51 aus.
[0027] Der Befestigungsblock 51 ist mit den zwei Wandungen 31 verbunden, die zusammen die
Griffflügel 29 bilden. Für eine ausreichende Versteifung der Wandungen 31 sind diese
partiell verbunden. Der Hohlraum 55 zwischen den Wandungen 51 ist teilweise nach oben
und teilweise nach unten hin offen. Zentral und über den Befestigungsblock 51 hinweg
ist eine obere Öffnung 57 vorhanden, in welche der Kapselschneider 33 einsteckbar
ist. In diesem Bereich sind die Wandungen 31 durch den Befestigungsblock 51 und einen
gegenüber der oberen Öffnung 57 angeordneten Boden 59 verbunden. Neben der oberen
Öffnung 57 sind die beiden Wandungen durch eine Deckfläche 61 verbunden. Dieser Bereich
der Wandungen 31, der mit der Deckfläche 61 verbunden ist, überragt die zylindrische
Umrissfläche des Distanzteils 21. In diesen überragenden Teilen ist der Hohlraum 55
nach unten offen. Diese unteren Öffnungen 63 überschneiden die obere Öffnung 57, so
dass der Drehgriff als gegossenes Kunststoffteil hergestellt werden kann.
[0028] An diese Wandungen 31 ist eine Halbkugel angeformt, die dazu dient, dem Distanzteil
21 einen fürs Auge schönen Abschluss zu schaffen. Gleichzeitig bildet diese Halbkugel
auch eine Versteifung der beiden Wandungen 31. Die Halbkugel umschliesst einen nach
unten hin offenen Hohlraum.
[0029] In Figur 11 ist ein Kapselschneider 34 mit drei abrollenden Schneidscheiben 47 dargestellt.
Dieser ist mit dem Kapselschneider 33 gemäss Figuren 3 bis 6 weitgehend identisch.
Im Unterschied zu jenem besitzt der Kapselschneider 34 jeweils lediglich eine Schneidscheibe
47 an jeder Querrippe 37 der beiden Schenkel 39. Eine dritte Schneidscheibe ist auf
der Symmetrieachse des Kapselschneiders an einer weiteren Rippe 38 angeordnet. Die
Rippe 38 liegt in derselben Ebene wie die Querrippen 37 und ist am Steg 35 ausgebildet.
Auf beiden Seiten dieser Rippe 38 ist eine Stelle im Steg 35 ausgebildet, welche nicht
versteift ist durch eine Querrippe 37, so dass der Steg 35 an diesen Stellen elastisch
nachgeben kann, wenn die Schenkel 39 gegeneinander gedrückt werden.
[0030] Zusammenfassend gesagt ist in einen Korkenzieher 13 ein Kapselschneider 33 derart
integriert, dass er in den Drehgriff 17 zum Eindrehen der Schraube 15 in den Korken
einsteckbar ist, und zum Schneiden einer Kapsel vom Korkenzieher 13 lösbar ist.
1. Flaschenöffner (11), welcher einen Korkenzieher (13) mit einem Drehgriff (17) und
einer im Drehgriff (17) verankerten, in einen Korken eindrehbaren, axialen Schraube
(15) und einen vom Korkenzieher (13) getrennt benützbaren und zur Aufbewahrung mit
dem Korkenzieher (13) zusammensteckbaren Kapselschneider (33) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapselschneider (33) mit dem Drehgriff (17) zusammensteckbar ist.
2. Flaschenöffner (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Drehgriff (17) ein von aussen zugänglicher Hohlraum (55) vorhanden ist, und der
Kapselschneider (33) in diesen Hohlraum (55) einsetzbar und aus dem Hohlraum (55)
herausnehmbar ist.
3. Flaschenöffner (11) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (55) U-förmig um einen zentralen Befestigungsblock (51) für die Schraube
(15) ausgebildet ist, und der Kapselschneider (33) dieser U-Form entsprechend eine
Ausnehmung aufweist, in welcher der Befestigungsblock (51) Platz findet.
4. Flaschenöffner (11) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapselschneider (33) in einer die Achse (19) der Schraube (15) enthaltenden Ebene
in besagten Hohlraum (55) einführbar ist.
5. Flaschenöffner (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, dass der Kapselschneider (33) U-förmig ist und wenigstens an einem Schenkel (39) des U
wenigstens einen Schneidkopf (43), vorzugsweise an beiden Schenkeln (39) jeweils zwei
Schneidköpfe (43) aufweist.
6. Flaschenöffner (11) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapselschneider (33) an beiden Schenkeln (39) des U einander gegenüberliegende
Griffflächen (41) aufweist und der Steg (35) des U elastisch ausgebildet ist.
7. Flaschenöffner (11) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgriff (17) zwei im Wesentlichen parallele Wandungen (31) aufweist, die zu
einer die Schraubenachse (19) enthaltenden Ebene parallel sind, und dass besagter
Hohlraum (55) zwischen diesen Wandungen (31) ausgebildet ist.
8. Flaschenöffner (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgriff (17) ein aus Kunststoff hergestellter Hohlkörper ist.
9. Flaschenöffner (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein Distanzgehäuse (21) zum Übertragen von beim Entkorken einer Flasche von der Schraube
(15) auf den Drehgriff (17) wirkenden Zugkräfte in Form von Druckkräften auf die zu
entkorkende Flasche.
10. Flaschenöffner (11) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgriff (17) zusammen mit der Schraube (15) gegenüber dem Distanzgehäuse (21)
in Achsrichtung der Schraube (15) verschiebbar ist und zwischen einer Auflagefläche
zum Übertragen der Druckkräfte vom Distanzgehäuse (21) auf die Flasche und dem Drehgriff
(17) im Distanzgehäuse (21) ein Bereich mit in den Korken einpressbaren Rippen (27)
ausgebildet ist, in welchem der Korken mittels dieser Rippen (27) gegen ein Verdrehen
gesichert werden kann.
1. Bottle opener (11) which comprises a cork screw (13) with a twist handle (17) and
an axial screw (15), fastened in the twist handle (17), which can be screwed into
a cork and a cap cutter (33) which can be used separately from the cork screw (13)
and which can be stuck together with the cork screw (13) for storing, characterized in that the cap cutter (33) can be stuck together with the twist handle (17).
2. Bottle opener (11) according to claim 1, characterized in that in the twist handle (17) there is a hollow space (55) accessible from the outside
and the cap cutter (33) can be inserted into this hollow space (55) and removed from
the hollow space (55).
3. Bottle opener (11) according to claim 2, characterized in that the hollow space (55) is configured U-shaped around a central fastening block (51)
for the screw (15) and the cap cutter (33) has a recess fitting with this U-shape
in which the fastening block (51) is lodged.
4. Bottle opener (11) according to any of the claims 2 or 3, characterized in that the cap cutter (33) can be introduced in a plane in said recess (55) which contains
the axle (19) of the screw (15).
5. Bottle opener (11) according to any of the claims 1 to 4, characterized in that the cap cutter (33) is U-shaped and has at least on one leg (39) of the U at least
one cutting head (43), preferably on both legs (39) respectively two cutting heads
(43).
6. Bottle opener (11) according to claim 5, characterized in that the cap cutter (33) has on both legs (39) of the U opposed gripping surfaces (41)
and the web (35) of the U is configured elastic.
7. Bottle opener (11) according to any of the claims 2 to 6, characterized in that the twist handle (17) has two substantially parallel walls (31) which are parallel
to a plane containing the screw axle (19) and that said hollow space (55) is configured
between these walls (31).
8. Bottle opener (11) according to any of the claims 1 to 7, characterized in that the twist handle (17) is a hollow body made of plastics.
9. Bottle opener (11) according to any of the claims 1 to 8, characterized by a distance casing (21) for transmitting tensile forces in form of pressure forces
acting, by removing the cork of a bottle, from the screw to the twist handle (17)
onto the bottle the cork of which has to be removed.
10. Bottle opener (11) according to claim 9, characterized in that the twist handle (17) can be pushed together with the screw (16) with respect to
the distance casing (21) in axle direction of the screw (15) and an area with ribs
(27) which can be pressed into the cork is configured between a bearing surface for
transmitting the pressure forces from the distance casing (21) onto the bottle and
the twist handle (17) in the distance casing (21), area in which the cork can be secured
against twisting by means of these ribs (27).
1. Ouvre-bouteilles (11) qui comprend un tire-bouchon (13) avec une poignée tournante
(17) et une vis axiale (15) ancrée dans la poignée tournante (17) qui peut être enfoncée
en tournant dans un bouchon et un coupe-capsules (33) qui peut être utilisé séparément
du tire-bouchon (13) et qui peut être emboîté avec le tire-bouchons (13) pour le stockage,
caractérisé en ce que le coupé-capsules (33) est emboîtable avec la poignée tournante (17).
2. Ouvre-bouteilles (11) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il y a dans la poignée tournante (17) un espace creux (55) accessible de l'extérieur
et que le coupe-capsules (33) peut être mis en place dans cet espace creux (55) et
qu'il peut être sorti de l'espace creux (55).
3. Ouvre-bouteilles (11) selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'espace creux (55) est configuré en forme d'U autour d'un bloc de fixation central
(51) pour la vis (15) et que le coupe-capsules (33) présente un évidement qui correspond
à cette forme en U dans lequel le bloc de fixation (51) trouve place.
4. Ouvre-bouteilles (11) selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le coupe-capsules (33) peut être introduit dans un plan qui contient l'axe (19) de
la vis (15) dans ledit espace creux (55).
5. Ouvre-bouteilles (11) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le coupe-capsules (33) est en forme d'U et présente au moins sur un montant (39)
du U au moins une tête de coupe (43), de préférence sur les deux montants (39) respectivement
deux têtes de coupe (43).
6. Ouvre-bouteilles (11) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le coupe-capsules (33) présente sur les deux montants (39) du U des faces de préhension
opposées (41) et que le dos (35) du U est configuré élastique.
7. Ouvre-bouteilles (11) selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que la poignée tournante (17) présente deux parois (31) substantiellement parallèles
qui sont parallèles à un plan qui contient l'axe de la vis (19) et que ledit espace
creux (55) est configuré entre ces parois (31).
8. Ouvre-bouteilles (11) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la poignée tournante (17) est un corps creux fabriqué en matière plastique.
9. Ouvre-bouteilles (11) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par un boîtier d'écartement (21) pour la transmission de forces de traction agissant
lors de l'enlèvement du bouchon d'une bouteille de la vis (15) sur la poignée tournante
(17) sous forme de forces de pression sur la bouteille dont il faut enlever le bouchon.
10. Ouvre-bouteilles (11) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la poignée tournante (17) peut être déplacée avec la vis (15) par rapport au boîtier
d'écartement (21) dans le sens de l'axe de la vis (15) et qu'une zone avec des nervures
(27) qui peuvent être enfoncées dans le bouchon est formée entre une surface d'appui
pour transmettre les forces de pression du boîtier d'écartement (21) à la bouteille
et de la poignée tournante (17) dans le boîtier d'écartement (21), zone dans laquelle
le bouchon peut être bloqué au moyen de ces nervures (27) pour ne pas se tourner.