(19)
(11) EP 1 496 185 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.12.2005  Patentblatt  2005/51

(21) Anmeldenummer: 04012836.5

(22) Anmeldetag:  29.05.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E05F 15/16, E05D 15/24

(54)

Sektionaltor

Sectional door

Porte sectionelle


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 08.07.2003 DE 10330693

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.01.2005  Patentblatt  2005/02

(73) Patentinhaber: Novoferm GmbH
46459 Rees (DE)

(72) Erfinder:
  • Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet

(74) Vertreter: Albrecht, Rainer Harald et al
Patentanwälte Andrejewski, Honke & Sozien, Theaterplatz 3
45127 Essen
45127 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 313 119
DE-A- 19 808 696
EP-A- 1 176 280
US-A- 3 934 635
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Sektionaltor mit
       einem mehrteiligen Torblatt aus gelenkig verbundenen und in seitlichen Führungsschienen geführten Paneelen,
       einer an das Torblatt angeschlossenen Gewichtsausgleichsvorrichtung und
       einem elektrischen Torantrieb mit mindestens einem Schlepper, der mit Laufrollen in einer der seitlichen Führungsschienen geführt ist und durch eine Kupplungsstange beweglich mit dem Torblatt verbunden ist,
    wobei der Schlepper ein elektromotorisch angetriebenes Antriebsrad aufweist, welches mit einem entlang des Fahrweges gespannten Zugmittel kämmt.

    [0002] Ein Sektionaltor mit den beschriebenen Merkmalen ist aus EP 1 176 280 A1 bekannt. Das bekannte Sektionaltor ist für Garagen bestimmt, die oft eine niedrige Deckenhöhe aufweisen. Im Rahmen der bekannten Maßnahmen ist das in Schließstellung oberste Paneel in seitlichen Führungsschienen geführt, die sich im Wesentlichen horizontal erstrecken. Alle übrigen Paneele laufen in seitlichen Führungsschienen, die einen vertikalen Abschnitt entlang der Torzarge, einen in den Garagenraum sich erstreckenden horizontalen Abschnitt sowie einen bogenförmigen Verbindungsabschnitt aufweisen. Der Torantrieb ist entlang der oberen, horizontalen Führungsschiene verfahrbar.

    [0003] Die Druckschrift EP 0 222 204 A1 beschreibt ein Sektionaltor für Garagen mit einem Antriebsmotor, der fest mit dem in Schließstellung obersten Paneel verbunden ist. Auf der Welle des Antriebsmotors ist ein Ritzel befestigt, das in einer Antriebsschiene mit Ausnehmungen kämmt. Die Antriebsschiene erstreckt sich bei der bekannten Vorrichtung in waagerechter Richtung und ist einteilig an eine Führungsschiene angeformt, in der die Paneele sowie außerdem der Antriebsmotor geführt sind. Ein nachträglicher Einbau des Antriebsmotors ohne Austausch vorhandener Führungsschienen ist nicht möglich.

    [0004] Auch die Druckschrift DE 198 08 696 A1 zeigt ein Sektionaltor für Garagen mit Antriebsmotor, der mit dem horizontalen Abschnitt der Führungsschienen für die Paneele in Kontakt steht. An den Antriebsmotor ist ein Zahnrad angeschlossen, das in eine parallel zum horizontalen Führungsschienenabschnitt gespannte Kette eingreift. Bei dieser Vorrichtung ist ein nachträglicher Einbau des Antriebsmotors ebenfalls nur sehr schwer durchführbar, da vorhandene Führungsschienen durch spezielle Schienenanordnungen ersetzt werden müssen.

    [0005] Bei Sektionaltoren für Hallen mit einem großen Freiraum oberhalb der Toröffnung, wie z.B. Industriehallen, besteht der Torantrieb üblicherweise aus einer motorisch angetriebenen Seilwelle, auf der Zugseile aufgewickelt sind, die mit dem untersten Paneel des Torblattes verbunden sind. Zur Vermeidung von Schiefstellungen des Torblattes sind Seilspannungsüberwachungen vorgesehen. Die bekannten Vorrichtungen sind aufwendig und reparaturanfällig. Ferner sind mechanische Verriegelungsvorrichtungen erforderlich, die bei geschlossenen Hallentoren ein Aufdrücken durch Unbefugte verhindern.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Torantrieb für ein Sektionaltor so auszubilden, dass ein nachträglicher Einbau des Torantriebes ohne Austausch vorhandener Führungsschienen möglich ist. Das Sektionaltor soll insbesondere für Industrietoranwendungen geeignet sein.

    [0007] Ausgehend von einem Sektionaltor mit den eingangs beschriebenen Merkmalen wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der dem Schlepper zugeordneten Führungsschiene ein dem Schienenverlauf folgendes biegsames Rinnenprofil befestigt ist, in welches das endseitig gespannte Zugmittel eingelegt ist. Das Antriebsrad greift in das oberseitig offene Rinnenprofil ein und kämmt mit dem Zugmittel, das beispielsweise als Kette oder Zahnriemen ausgebildet sein kann. Das Rinnenprofil ist ein separates Profil, welches zwar mehrteilig ausgebildet sein kann, vorzugsweise aber einteilig in einer der Fahrstrecke des Torantriebes entsprechenden Länge zur Verfügung steht. Querschnittsprofil, Wandstärke und Material sind so gewählt, dass das Rinnenprofil biegsam ist und sich an den Verlauf der seitlichen Führungsschiene anpasst. Das Rinnenprofil kann aus Kunststoff bestehen. Vorzugsweise besteht es aus Metall. Zur Befestigung des Rinnenprofils an der Führungsschiene kommen Schraubverbindungen, Klebverbindungen, Klemmverbindungen oder bei metallischen Werkstoffen auch Schweißverbindungen in Betracht.

    [0008] Die Führungsschienen können in an sich bekannter Weise ein C-förmiges Querschnittsprofil aufweisen, wobei ein Schenkel des Profils als rinnenförmige Lauffläche ausgebildet ist und der andere Schenkel eine im Abstand zur Lauffläche angeordnete Stützfläche bildet. Das Rinnenprofil ist erfindungsgemäß an dem die Stützfläche bildenden Schenkel der Führungsschienen befestigt.

    [0009] Ein bevorzugtes Einsatzgebiet für das erfindungsgemäße Sektionaltor ist der Industrietorbereich. Bei Industrietoranwendungen sind die Paneele des mehrteiligen Torblatts seitlich in jeweils nur eine Führungsschiene geführt, die sich bis in einen deckennahen Bereich oberhalb der Toröffnung erstreckt und unterhalb der Hallendecke einen Bogen aufweisen kann, an den sich je nach den örtlichen Gegebenheiten ein horizontaler Abschnitt oder ein an den Verlauf der Hallendecke angepasster Abschnitt anschließt. Die Führungsschienen und das an ihnen befestigte Rinnenprofil werden entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zweckmäßig so verlegt, dass die Nutzung des Innenraums der Halle, insbesondere oberhalb der Toröffnung, durch die Schienen nicht beeinträchtigt wird. Das ist bei der Nutzung von Gabelstaplern in Lagerhallen oder dergleichen von besonderer Bedeutung und auch von Vorteil, wenn sich in der Nähe der Toröffnung hohe Aufbauten oder Apparate befinden. Vorzugsweise wird der Schlepper an das in Schließstellung oberste Paneel des Torblatts angekuppelt. Nach Maßgabe des Fahrweges für den Schlepper wird das Rinnenprofil an der Führungsschiene befestigt, die sich vertikal entlang der Torzarge erstreckt und häufig oberhalb der Toröffnung einen bogenförmigen Abschnitt sowie einen horizontalen oder an den Verlauf der Hallendecke angepassten Abschnitt aufweist. Das Rinnenprofil erstreckt sich dann von dem vertikalen Abschnitt bis zum horizontalen Abschnitt der Führungsschienen und liegt auch an dem bogenförmigen Abschnitt der Führungsschiene an.

    [0010] In weiterer Ausgestaltung lehrt die Erfindung, dass das Antriebsrad von dem Zugmittel teilweise umschlungen ist und dass der Schlepper beidseits des Antriebsrades Andruckrollen aufweist, die auf dem Rücken des Zugmittels laufen. Vorzugsweise wird als Zugmittel ein Zahnriemen verwendet.

    [0011] Eine bevorzugte konstruktive Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, dass der Schlepper eine Montageplatte aufweist, an der ein Antriebskopf mit Elektromotor und Antriebsrad befestigt ist und an der die in der Führungsschiene laufenden Laufrollen sowie in das Rinnenprofil eingreifenden Andruckrollen gelagert sind. Die Kupplungsstange kann bogenförmig gekrümmt sein und ist vorzugsweise seitlich zur Führungsschiene versetzt angeordnet.

    [0012] Insbesondere bei breiten Toren sind vorzugsweise an beiden Seiten des Torblattes Torantriebe mit jeweils einem Schlepper vorgesehen, deren Fahrbewegungen von einer zentralen Steuerung synchronisiert sind.

    [0013] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlich erläutert. Es zeigen schematisch
    Fig. 1
    ein Sektionaltor mit elektrischem Torantrieb,
    Fig. 2
    den Torantrieb in einer gegenüber Fig. 1 vergrößerten Darstellung,
    Fig. 3
    eine rückseitige Ansicht der in Fig. 2 dargestellten Anordnung.
    Zum grundsätzlichen Aufbau des in Fig. 1 dargestellten Sektionaltores gehören ein mehrteiliges Torblatt 1 aus gelenkig verbundenen und in seitlichen Führungsschienen 2 geführten Paneelen 3, eine an das Torblatt 1 angeschlossene Gewichtsausgleichsvorrichtung 4 sowie ein elektrischer Torantrieb 5 mit mindestens einem Schlepper 6, der mit Laufrollen 7 in einer der seitlichen Führungsschienen 2 geführt ist und durch eine Kupplungsstange 8 beweglich mit dem Torblatt 1 verbunden ist. Der Schlepper 6 weist einen Antriebskopf 9 mit Elektromotor und Antriebsrad 10 auf. Das Antriebsrad 10 wird von dem Motor angetrieben und kämmt mit einem entlang des Fahrweges gespannten Zugmittel 11. An der dem Schlepper 6 zugeordneten Führungsschiene 2 ist ein dem Schienenverlauf folgendes biegsames Rinnenprofil 12 befestigt, in welches das endseitig gespannte Zugmittel 11 eingelegt ist. Als Zugmittel 11 kann eine gespannte Kette oder, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, ein gespannter Zahnriemen verwendet werden.

    [0014] Die Führungsschienen 2 weisen ein C-förmiges Querschnittsprofil auf, wobei ein Schenkel 13 des Profils als rinnenförmige Lauffläche ausgebildet ist und der andere Schenkel 14 eine im Abstand zur Lauffläche angeordnete Stützfläche bildet. Das Rinnenprofil 12 ist an dem die Stützfläche bildenden Schenkel 14 der Führungsschiene befestigt. Das Rinnenprofil 12 ist ein separates Profil, das vorzugsweise einteilig in einer der Fahrstrecke des Schleppers entsprechenden Länge eingesetzt wird. Das Querschnittsprofil, die Wandstärke und das Material des Rinnenprofils sind so gewählt, dass das Rinnenprofil 12 sich dem Verlauf der Führungsschiene 2 anpasst. Vorzugsweise besteht das Rinnenprofil 12 aus Kunststoff oder einem gut verformbaren Metall, z.B. Buntmetall.

    [0015] Der Fig. 1 entnimmt man, dass die Führungsschienen 2 einen vertikalen Abschnitt, einen bogenförmigen Abschnitt sowie einen horizontalen oder an den Verlauf einer Raumdecke angepassten Abschnitt aufweisen. Der Schlepper 6 ist an das in Torblattschließstellung oberste Paneel angekuppelt und durchläuft bei einer Öffnungs- und Schließbewegung den bogenförmigen Bereich der Führungsschiene 2. Das Rinnenprofil 12 ist entlang des Fahrweges des Schleppers 6 verlegt und folgt dem Verlauf der Führungsschiene 2. Auch im bogenförmigen Bereich liegt das Rinnenprofil 12 an der Führungsschiene 2 an.

    [0016] Einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 2 und 3 entnimmt man, dass das Antriebsrad 10 des Schleppers 6 von dem Zugmittel 11 teilweise umschlungen ist und dass der Schlepper 6 beidseits des Antriebsrades 10 Andruckrollen 15 aufweist, die auf dem Rücken des Zugmittels 11 laufen. Der Schlepper 6 weist eine Montageplatte 16 auf, an der der Antriebskopf 9 mit Elektromotor und Antriebsrad 10 befestigt ist. Ferner sind an der Montageplatte 16 die in der Führungsschiene 2 laufenden Laufrollen 7 sowie die in das Rinnenprofil 12 eingreifenden Andruckrollen 15 gelagert. Ferner entnimmt man den Figuren, dass die Kupplungsstange 8 bogenförmig gekrümmt ist und seitlich zur Führungsschiene 2 versetzt angeordnet ist.

    [0017] Bei breiten Toren sind an beiden Seiten des Torblatts 1 Torantriebe 5 mit jeweils einem Schlepper 6 vorgesehen, deren Fahrbewegungen von einer zentralen Steuerung synchronisiert sind.


    Ansprüche

    1. Sektionaltor mit
       einem mehrteiligen Torblatt (1) aus gelenkig verbundenen und in seitlichen Führungsschienen (2) geführten Paneelen (3),
       einer an das Torblatt (1) angeschlossenen Gewichtsausgleichsvorrichtung (4) und
       einem elektrischen Torantrieb (5) mit mindestens einem Schlepper (6), der mit Laufrollen (7) in einer der seitlichen Führungsschienen (2) geführt ist und durch eine Kupplungsstange (8) beweglich mit dem Torblatt (1) verbunden ist,
    wobei der Schlepper (6) ein elektromotorisch angetriebenes Antriebsrad (10) aufweist, welches mit einem entlang des Fahrweges gespannten Zugmittel (11) kämmt, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Schlepper (6) zugeordneten Führungsschiene (2) ein dem Schienenverlauf folgendes biegsames Rinnenprofil (12) befestigt ist, in welches das endseitig gespannte Zugmittel (11) eingelegt ist.
     
    2. Sektionaltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (2) ein C-förmiges Querschnittsprofil aufweisen, wobei ein Schenkel (13) des Profils als rinnenförmige Lauffläche ausgebildet ist und der andere Schenkel (14) eine im Abstand zur Lauffläche angeordnete Stützfläche bildet, und dass das Rinnenprofil (12) an dem die Stützfläche bildenden Schenkel (13) der Führungsschiene (2) befestigt ist.
     
    3. Sektionaltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (2) einen vertikalen, einen bogenförmigen und einen horizontalen oder an den Verlauf einer Raumdecke angepassten Abschnitt aufweist und dass das Rinnenprofil (12) sich von dem vertikalen Abschnitt bis zum horizontalen Abschnitt erstreckt und an dem bogenförmigen Abschnitt der Führungsschiene (2) anliegt.
     
    4. Sektionaltor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (10) von dem Zugmittel (11) teilweise umschlungen ist und dass der Schlepper (6) beidseits des Antriebsrades (10) Andruckrollen (15) aufweist, die auf dem Rücken des Zugmittels (11) laufen.
     
    5. Sektionaltor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (11) aus einem Zahnriemen besteht.
     
    6. Sektionaltor nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlepper (6) eine Montageplatte (16) aufweist, an der ein Antriebskopf (9) mit Elektromotor und Antriebsrad (10) befestigt ist und an der die in der Führungsschiene laufenden Laufrollen sowie die in das Rinnenprofil (12) eingreifenden Andruckrollen (15) gelagert sind.
     
    7. Sektionaltor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsstange (8) bogenförmig gekrümmt und seitlich zur Führungsschiene (2) versetzt angeordnet ist.
     
    8. Sektionaltor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten des Torblattes (1) Torantriebe (5) mit jeweils einem Schlepper (6) vorgesehen sind, deren Fahrbewegungen von einer zentralen Steuerung synchronisiert sind.
     


    Claims

    1. Sectional door having
          a multipart door leaf (1) made of hinge-connected panels (3) guided in lateral guide rails (2),
       a weight-equalizing apparatus (4) connected to the door leaf (1), and
       an electrical door drive (5) having at least one drag unit (6), which is guided with rollers (7) in one of the lateral guide rails (2) and is connected movably to the door leaf (1) by a coupling rod (8),
    the drag unit (6) having an electromotively driven drive wheel (10), which meshes with a traction means (11) clamped along the path of travel, characterized in that to the guide rail (2) assigned to the drag unit (6) there is fastened a flexible grooved profile (12), which follows the course of the rail and into which the traction means (11), which is clamped on the end face, is inserted.
     
    2. Sectional door according to Claim 1, characterized in that the guide rails (2) have a C-shaped cross-sectional profile, one limb (13) of the profile being configured as a groove-shaped running surface and the other limb (14) forming a support surface disposed at a distance to the running surface, and in that the grooved profile (12) is fastened to the limb (13) of the guide rail (2) which forms the support surface.
     
    3. Sectional door according to Claim 1 or 2, characterized in that the guide rails (2) have a vertical portion, an arc-shaped portion and a horizontal portion, or one matched to the course of a room ceiling, and in that the grooved profile (12) extends from the vertical portion to the horizontal portion and bears against the arc-shaped portion of the guide rail (2).
     
    4. Sectional door according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the drive wheel (10) is partially enveloped by the traction means (11), and in that the drag unit (6) has on both sides of the drive wheel (10) pressure rollers (15), which run on the back of the traction means (11).
     
    5. Sectional door according to Claim 4, characterized in that the traction means (11) consists of a toothed belt.
     
    6. Sectional door according to Claim 4 or 5, characterized in that the drag unit (6) has a mounting plate (16), to which a drive head (9) with electric motor and drive wheel (10) is fastened and on which the rollers running in the guide rail, and the pressure rollers (15) engaging in the grooved profile (12), are mounted.
     
    7. Sectional door according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the coupling rod (8) is curved in an arc shape and is disposed laterally offset with respect to the guide rail (2).
     
    8. Sectional door according to one of Claims 1 to 7, characterized in that on both sides of the door leaf (1) door drives (5), with a respective drag unit (6), are provided, the travelling motions of which are synchronized by a central control system.
     


    Revendications

    1. Porte sectionnelle comprenant

    - un vantail de porte (1) en plusieurs parties constitué de panneaux (3) articulés et guidés dans des rails de guidage (2) latéraux,

    - un dispositif d'équilibrage de poids (4) raccordé au vantail de porte (1) et

    - une commande de porte, électrique (5) avec au moins un dispositif tracteur (6), qui est guidé par des galets de roulement (7) dans l'un des rails de guidage latéraux (2) et est assemblé de façon mobile, par une barre de couplage (8), avec le vantail de porte (1),

    le dispositif tracteur (6) comportant une roue motrice (10) entraînée par moteur électrique, qui engrène avec un moyen de traction (11) tendu le long de la trajectoire de déplacement, caractérisée en ce qu'un profilé en goulotte (12) flexible, qui suit l'allure des rails, est fixé sur le rail de guidage (2) associé au dispositif tracteur (6), le moyen de traction (11) tendu côté extrême étant inséré dans ledit profilé en goulotte (12).
     
    2. Porte sectionnelle suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les rails de guidage (2) comportent un profilé en C en coupe transversale, une branche (13) du profilé étant réalisée sous forme de surface de roulement en goulotte et l'autre branche (14) formant une surface d'appui disposée à distance de la surface de roulement, et en ce que le profilé en goulotte (12) est fixé sur la branche (14), formant la surface d'appui, du rail de guidage (2).
     
    3. Porte sectionnelle suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le rail de guidage (2) comporte une section verticale, une section en arc et une section horizontale ou adaptée au tracé d'un plafond apparent, et que le profilé en goulotte (12) s'étend de la section verticale jusqu'à la section horizontale et s'applique sur la section en arc du rail de guidage (2).
     
    4. Porte sectionnelle suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le moyen de traction s'enroule en partie sur la roue motrice (11) et en ce que le dispositif tracteur (6) comporte des deux côtés de la roue motrice (10) des galets-presseurs (15), qui roulent sur le dos du moyen de traction (11).
     
    5. Porte sectionnelle suivant la revendication 4, caractérisée en ce que le moyen de traction (11) est constitué d'une courroie dentée.
     
    6. Porte sectionnelle suivant l'une des revendications 4 et 5, caractérisée en ce que le dispositif tracteur (6) comporte une plaque de montage (16), sur laquelle sont fixées une tête d'entraînement (9) avec moteur électrique et une roue motrice (10) et sur laquelle sont montés les galets de roulement tournant dans le rail de guidage ainsi que les galets-presseurs (15) s'engageant dans le profilé en goulotte (12).
     
    7. Porte sectionnelle suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la barre de couplage (8) est cintrée en arc et est disposée en déport latéral par rapport au rail de guidage (2).
     
    8. Porte sectionnelle suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que des commandes de porte (5) avec chacune un dispositif tracteur (6), dont les déplacements sont synchronisés par une commande centrale, sont prévues sur les deux côtés du vantail de porte (1).
     




    Zeichnung