[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher mit Keramikboden nach dem Oberbegriff
des Hauptanspruchs 1.
[0002] Es gibt bereits schon derartige stehende Wärmetauscher, die beispielsweise mit der
DE 101 21 805 A1 offenbart wurden, und es ist auch bekannt, stehende Wärmetauscher
auf einen Keramikboden aufzusetzen. Bei Anfall von Kondenswasser ist es auch bekannt,
das Kondenswasser in einen topfförmigen Keramikboden abzuleiten.
[0003] Die Verwendung eines Keramikbodens wird nach dem Stand der Technik deshalb bevorzugt,
um zu verhindern, dass das Kondenswasser Korrosionserscheinungen ausübt. Nun hat es
sich gezeigt, dass in dem topfförmigen Keramikboden das Kondenswasser stehen bleibt
und unerwünschte Wirkungen entfaltet. Zum Einen bildet sich dort ein Sumpf mit entsprechender
Geruchsbelästigung, und zum Anderen können sich auch gefährliche Keime bilden.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen an sich bekannten Isolationsboden,
insbesondere einen Keramikboden für einen Wärmetauscher so weiterzubilden, dass das
Absetzen eines Sumpfes und die Bildung schädlicher Keime vermieden wird.
[0005] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass
der Isolationsboden mindestens ein Isolations-Element mit verminderter spezifischer
Wärmeleitfähigkeit und mindestens ein Wärmespeicher-Element mit erhöhter spezifischer
Wärmespeicherkapazität beinhaltet, wobei das mindestens eine Wärmespeicher-Element
näher am Wärmetauscher angeordnet ist, als das mindestens eine Isolations-Element.
[0006] Vorteilhafte Fortbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] In einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass mindestens im
Bodenbereich des Keramikbodens eine wärmespeichernde Scheibe angeordnet ist, die mindestens
teilweise von der sich absetzenden Flüssigkeit benetzt ist.
[0008] Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass durch
Anordnung einer wärmespeichernden Scheibe zwar Kondenswasser nach wie vor in den topfförmigen
Keramikboden einfließt, dass aber wegen der Wärmespeicherfähigkeit dieser Scheibe
(die z. B. aus einem Schamottestein besteht) nun die Möglichkeit besteht, dass der
Schamottestein durch den vorher erhitzten Wärmetauscher sich so stark erhitzt hat,
dass er dann das dort in den Bodenbereich hineinlaufende Kondenswasser erwärmt und
verdunstet.
[0009] Es handelt sich also um einen Wärmespeicherstein, der im Bodenbereich der Keramikscheibe
angeordnet ist und der dafür sorgt, dass eventuell in den Bodenbereich einfließendes
Kondenswasser sofort wieder verdunstet. Es wird also die Ausbildung eines unerwünschten
Sumpfes in diesem Bereich vermieden, damit auch eine entsprechende Geruchsbelästigung
und die Entfaltung entsprechender krankheitserzeugender Keime.
[0010] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die wärmespeichernde Scheibe bevorzugt
aus einem Schamottestein. Hierauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Sie kann
auch aus anderen beliebigen Stoffen bestehen, wie z. B. den an sich bekannten Lavasteinen
oder einem anderen hochwärmespeicherfähigen Material, insbesondere auch ein Metallmaterial.
[0011] Im Übrigen ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, dass das wärmespeichernde Material
nur im Bodenbereich der Keramikscheibe angeordnet ist. Es kann in einer anderen Ausführung
auch vorgesehen sein, dass der gesamte Bodenbereich aus einem wärmespeichernden Material
ausgebildet ist oder dass anstatt der Keramikscheibe als solche, welche den Auffangbehälter
für das Kondenswasser bildet, von Haus aus schon ein wärmespeicherndes Material verwendet
wird.
[0012] Die Flamme des Flammengenerators des Wärmetauschers wirkt nach unten, und zwar mittig
auf den Bodenbereich, wobei die Keramikscheibe unterhalb des untersten horizontalen
Verbindungsrohres angeordnet ist, bzw. unterhalb der Bodenplatte. Die Keramikscheibe
ist also genau unterhalb des untersten horizontalen Verbindungsrohres angeordnet,
bzw. unterhalb der Bodenplatte, und die Flamme ist nun genau auf die Mitte dieses
Keramiktopfes gerichtet und somit genau zentrisch auf die wärmespeichernde Scheibe,
die in der Mitte angeordnet ist. Daher erwärmt sich diese wärmespeichernde Scheibe
als Schamottestein bis zur Rotglut und hält seine gespeicherte Wärme über eine lange
Zeit aufrecht, auch wenn das umliegende Keramikmaterial schon längst abgekühlt ist.
[0013] Dies führt dazu, da aufgrund der hohen Wärmespeicherfähigkeit des Wärmespeichersteins
die möglicherweise in den Bodenbereich gelangende Kondensflüssigkeit schnell verdunstet
wird, so dass dort eine Ablagerung von Kondensflüssigkeit mit Sicherheit vermieden
wird.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass keine wärmespeichernde
Scheibe etwa im Mittenbereich des Keramiktopfes angeordnet ist, sondern dass der Keramiktopf
unterschiedlich dichte Bereiche aufweist, wobei bevorzugt ein dichter wärmespeichernder
Bereich in dem Mittenbereich des Keramiktopfes angeordnet ist und es sich hierbei
um eine Materialverdichtung handelt.
[0015] Es muss also bei dieser weiteren Ausführungsform kein andersartiger Werkstoff in
Form einer wärmespeichernden Scheibe eingesetzt werden, sondern auch der Keramiktopf
als solcher kann wärmespeichernd ausgebildet werden, indem sein Material als solches
im Mittenbereich mit höherer Wärmespeicherungseigenschaft ausgebildet ist, als vergleichsweise
im Randbereich.
[0016] Vorteil der Maßnahme, dass die Wärmespeicherung direkt im Material selbst integriert
ist, ist die Tatsache, dass sich ein fließender Übergang von dem wärmespeichernden
dichteren Innenbereich zu dem äußeren weniger wärmespeichernden Bereich ergibt, so
dass eine kontinuierlichere Aufheizung der gesamten Keramikscheibe gegeben ist. Dieses
Teil ist im Übrigen auch aus fertigungstechnischen Gründen einfacher herzustellen,
als ein zweistückiges Teil mit einer mittleren inneren wärmespeichernden Scheibe.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellende Zeichnungen
näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere
Merkmale, Vorteile und Anwendungen der Erfindung hervor.
[0018] Es zeigen:
- Figur 1:
- Schnitt durch einen Wärmetauscher ohne Einbauten;
- Figur 2:
- Schnitt durch den Keramiktopf mit eingelegtem Schamottstein nach Figur 1;
- Figur 3:
- Perspektivische Darstellung des Schamottsteins nach Figuren 1 und 2;
- Figur 4:
- Schnitt durch den Keramiktopf mit verdichtetem Mittenbereich gemäß einer anderen Ausführungsform.
[0019] In Figur 1 wird schematisiert ein stehender Wärmetauscher dargestellt. Auf die weiteren
Erläuterungen, die Funktion und die sonstigen Einbauten wird nochmals auf den Offenbarungsgehalt
der DE 101 21 805 A1 verwiesen, der voll inhaltlich von der Offenbarung der vorliegenden
Anmeldung umfasst sein soll.
[0020] Der Wärmetauscher nach Figur 1 besteht im Wesentlichen aus einer radial inneren Heizwicklung
2, die einen etwa zylindrischen Innenraum 13 definiert. Diese innere Heizwicklung
2 ist auf eine Bodenplatte 1 aufgesetzt und abgestützt, welche hier auch als Prallelement
zur Umlenkung der Heizgase dient.
[0021] Im Abstand von der inneren Heizwicklung 2 ist radial auswärts eine äußere Heizwicklung
3 angeordnet.
[0022] Über eine nicht näher dargestellte Flamme, die etwa in Pfeilrichtung 14 in Figur
1 in den Innenraum des Wärmetauschers wirkt, strömen die Heizgase nun in den Pfeilrichtungen
19 um den unteren Teil der inneren Heizwicklung 2 herum, werden umgelenkt und strömen
dann in Pfeilrichtung 9 nach oben und zwar durch den Zwischenraum 11 zwischen der
inneren Heizwicklung 2 und der äußeren Heizwicklung 3. Die Umlenkung erfolgt hierbei
im Bereich der Bodenplatte 1.
[0023] Im Bereich der Flammumlenkungsstrecke sind die äußeren Heizwicklungen 3 noch vertikal
übereinanderliegend angeordnet, und sie bilden keinen Zwischenspalt. Sie bilden also
in diesem Bereich eine durchgehende Wand um die noch eventuell bestehende Heizflamme
in diesem Bereich aufrecht zu erhalten. Erst im Abstand von der Bodenplatte 1 fängt
die schikanenartige Anordnung der Heizschlangen der äußeren Heizwicklung 3 an.
[0024] Zwischen der inneren und der äußeren Heizwicklung 2, 3 gleichmäßig am Umfang verteilt
Stegbleche 4 angeordnet.
[0025] Die Verbindung zwischen der inneren Heizwicklung 2 und der äußeren Heizwicklung 3
erfolgt über Verbindungsrohre 7, 8. Die beiden Heizwicklungen 2, 3 sind miteinander
über die Verbindungsrohre 7, 8 und jeweils durch Anschlüsse 5, 6 mit Warm- und Kaltwasser
verbunden. Das Kaltwasser strömt also über den Kaltwasseranschluss 5 in den Wärmetauscher
ein, durchfließt die radial innere Heizwicklung 2 bis hin zur Bodenplatte 1 und tritt
in diesem Bereich bereits vorgewärmt in die radial äußere Heizwicklung 3 ein, durchfließt
dann die Heizwicklung 3 unter weiterer Erwärmung, und tritt über den Warmwasseranschluss
6 wieder aus dem Wärmetauscher aus. Alternativ hierzu ist natürlich eine umgekehrte
Strömungsrichtung möglich, bei welcher das Kaltwasser über den Anschluss 6 ein- und
das Warmwasser über den Anschluss 5 ausströmt. Je nach dem, ob überwiegend Gleichstrom-Wärmetausch
oder Gegenstrom-Wärmetausch vorliegen soll, wird die Strömungsrichtung des Wassers
gewählt, wobei im ersten Fall der Gleichstrom-Wärmetausch überwiegt, im zweiten Fall
der Gegenstrom-Wärmetausch.
[0026] Wie bereits erwähnt, strömt das Heizgas in Pfeilrichtung 10 im Strömungskanal 11,
der berandet ist durch die inneren Heizwicklungen 2 und die äußeren Heizwicklungen
3. Es kommt hierbei zu einem ersten, kleineren Heizstrom der in Pfeilrichtung 10 strömt
und einem größeren und intensiveren Heizstrom, welcher, die zwischen den Heizschlangen
der äußeren Heizwicklung 3 gebildeten Strömungskanäle 23 schikanenartig durchsetzt
und etwa in Pfeilrichtung 20 durchströmt. Hierdurch kommt es zu einer längeren Verweilzeit
der Heizgase auf dem jeweiligen Außenumfang der Heizschlangen der äußeren Heizwicklung
3 und damit zu einem verbesserten Wärmeübergang. Der Wirkungsgrad des Wärmetauschers
ist damit wesentlich gesteigert.
[0027] Die Stegbleche 4 weisen eine gerade Stirnkante 18 auf, die radial einwärts gerichtet,
an den zugeordneten, radial auswärts gerichteten Flächen der inneren Heizwicklung
2 anliegt. In diesem Bereich werden Schweißverbindungen 21 hergestellt. Der geradlinig
ausgebildeten Stirnkante 18 im Stegblech 4 sind entsprechend gegenüber liegende Ausnehmungen
15, 16, 17 zugeordnet, an denen die radial äußere Heizwicklung 3 ebenfalls mit dem
Stegblech 4 mittels Schweißverbindungen 22 verbunden sind.
[0028] Unterhalb der Bodenplatte 1 oder anstatt der Bodenplatte 1 ist nun die erfindungsgemäße
Isolationsplatte 24 angeordnet, zur thermischen Isolierung nach unten hin und zum
Auffangen des Kondensats, das von den Heizwicklungen herabtropft, aber auch zum Verdampfen
bzw. Verdunsten dieses Kondensats.
[0029] Die Isolationsplatte 24 ist hier als wärmeisolierende topfförmige Keramikplatte ausgeführt,
in deren Zentrum eine wärmespeichernde Wärmespeicher-Scheibe 25 eingebracht ist. Die
topfförmige Isolationsplatte 24 hat einen Rand 26, der sich axial aus einem vertikalen
Bodenbereich 27 erhebt, wodurch ein Aufnahmeraum 28 für Kondenswasser definiert wird.
[0030] Die Isolationsplatte 24 ist in Figuren 2 und 3 näher dargestellt, wobei alle Bauteile
und Bestandteile der Isolationsplatte 24 rotationssymmetrisch ausgebildet sind. Dies
ist aber nicht einschränkend aufzufassen, so dass die Form der Isolationsplatte 24
und deren Bauteile und Bestandteile nahezu beliebig geformt sein können. Die zylindrische
Form hat aber kostengünstige Vorteile bei der Herstellung und Montage, so dass diese
bevorzugt ist.
[0031] Der vertikale Rand 26 hat hier etwa die gleiche absolute Höhe als der Boden 27 und
ist mit diesem über eine ringsumlaufende Schräge 32 verbunden die in eine ringsumlaufende
Rundung 29 übergeht, so dass das von oben her abtropfende Kondenswasser besser in
das Zentrum des Aufnahmeraums 28 ablaufen kann und zudem die Verdampfung/Verdunstung
verbessert wird. Zudem werden dadurch Ecken zwischen Boden 27 und Rand 26 vermieden,
in denen sich Keime anhaften könnten.
[0032] Die wärmespeichernde Wärmespeicher-Scheibe 25 ist zentral im Boden 27 integriert,
hier umlaufend eingeklebt, wobei auch Einpressungen möglich sind oder alle Arten von
reib- oder formschlüssigen Verbindungsverfahren. Auch kann die Wärmespeicher-Scheibe
25 sogar nur mit Spiel in die Aufnahmeöffnung des Bodens eingelegt sein, so dass dann
je nach Anwendungsfall unterschiedliche Wärmespeicher-Scheiben 25 mit unterschiedlichen
Wärmespeichervermögen eingebracht werden können und diese bei Bedarf auch ausgetauscht
werden können.
[0033] Die Höhe der Wärmespeicher-Scheibe 25 entspricht etwa der Hälfte der Höhe des Bodens
27, der Durchmesser der Wärmespeicher-Scheibe 25 entspricht etwa einem Drittel des
Durchmessers des Bodens 27 der Isolationsplatte 24.
[0034] Alle zuvor genannten Maße können natürlich in weiten Bereichen variieren und sind
hier nur beispielhaft beschrieben.
[0035] Am oberen Rand 26 der Isolationsplatte 24, am Außendurchmesser ist eine durchmesservermindernde
umlaufende radiale Nut 30 eingebracht, die einen wärmebeständigen Dichtring 31 aufnimmt,
zur dichten Verbindung mit dem Wärmetauscher an Statt oder unterhalb der Bodenplatte
1 des Wärmetauschers.
[0036] In Figur 3 ist zu sehen, dass die gesamte Isolationsplatte 24 und auch die darin
eingelassene Wärmespeicher-Scheibe 25 rotationssymmetrisch ausgebildet sind.
[0037] Die Isolationsplatte 24 ist bevorzugt als Isokeram 1250C vorgesehen. Die Wärmespeicher-Scheibe
25 ist bevorzugt als Schamottestein vorgesehen, Klasse A35pSt3, und ist nachgepresst.
Der Dichtring ist bevorzugt als Isokeram-Schnur vorgesehen und insbesondere sechs
mal am Außenumfang der Isolationsplatte 24 geklammert.
[0038] Figur 4 zeigt noch eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der eine Isolationsplatte
33 die Eigenschaften der beiden Bauteile 24 (Isolationsplatte) und 25 (Wärmespeicher-Scheibe)
innerhalb eines einzigen Elementes vereint, nämlich die Wärmeisolation und die Wärmespeicherung.
Dies wird durch unterschiedlich dichte Bereiche 34, 35 erzielt, wobei der mittlere
Zentrumsbereich 35 höherer Dichte für die Wärmespeicherung und Verdampfung/Verdunstung
des Kondenswassers zuständig ist, der ringförmig um diesen Zentrumsbereich 35 angeordnete
Ringbereich 34 geringerer Dichte ist dabei für die Wärmeisolierung zuständig. Die
beiden Bereiche 34, 35 bestehen bevorzugt aus dem selben Material, das insbesondere
aus Keramik besteht.
[0039] Weiterhin ist zu sehen, dass der dichtere Bereich 35 nicht bis zur Bodenfläche 36
der Isolationsplatte 33 reicht, sondern, dass hier das Material 34 mit geringerer
Dichte vorliegt. Das Material 35 mit höherer Dichte ist also etwa in dem Bereich vorgesehen,
wie auch schon die Wärmespeicher-Scheibe 25 im ersten Ausführungsbeispiel.
[0040] Auch die Isolationsplatte 33 weist wiederum die gleiche oder ähnliche Form auf, als
die Isolationsplatte 24 des ersten Ausführungsbeispiels, nämlich einen Aufnahmeraum
28, Rundung 29 mit Schräge 32, Nut 30 zur Aufnahme der Ringschnur 31, wobei aber die
Ausnehmung fehlt zur Aufnahme der Wärmespeicher-Scheibe 25.
[0041] Zusammenfassend betrifft die Erfindung also einen Wärmetauscher mit Boden, der teils
erhöht wärmeisolierend und teils erhöht wärmespeichernd ist, und der insbesondere
aus einem ringförmigen, erhöht isolierenden Keramiktopf mit einem zentral darin aufgenommenen
erhöht wärmespeichernden Schamottestein besteht. Hierdurch wird gewährleistet, dass
durch VerdampfenNerdunsten des am Boden aufgefangenen Kondenswassers des Wärmetauschers
dessen Heizschlangen immer trocken bleiben und eine Korrosion der Heizschlangen vermieden
wird, als auch der Boden von Kondensat befreit wird, so dass eine Verkeimung aber
auch Überlaufen vermieden wird und damit eine diesbezügliche Wartung nicht nötig ist.
Zeichnungslegende
[0042]
- 1
- Bodenplatte
- 2
- innere Heizwicklung
- 3
- äußere Heizwicklung
- 4
- Stegblech
- 5
- Anschluss
- 6
- Anschluss
- 7
- Verbindungsrohr
- 8
- Verbindungsrohr
- 9
- Pfeilrichtung
- 10
- Pfeilrichtung
- 11
- Strömungskanal (zwischen 2 und 3)
- 12
- Stirnkante
- 13
- Innenraum
- 14
- Pfeilrichtung
- 15
- Ausnehmungen
- 16
- Ausnehmungen
- 17
- Ausnehmungen
- 18
- Stirnkante
- 19
- Pfeilrichtung
- 20
- Pfeilrichtung
- 21
- Schweißverbindung
- 22
- Schweißverbindung
- 23
- Strömungskanal (zwischen Windungen von 3)
- 24
- Isolationsplatte
- 25
- Wärmespeicher-Scheibe
- 26
- Rand
- 27
- Boden
- 28
- Aufnahmeraum für Kondenswasser
- 29
- Rundung
- 30
- Nut
- 31
- Dichtring
- 32
- Schräge
- 33
- Isolationsplatte
- 34
- Bereich niederer Dichte
- 35
- Bereich hoher Dichte
- 36
- Bodenfläche
1. Wärmetauscher mit Isolationsboden, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsboden (24, 25; 33, 35) mindestens ein Isolations-Element (24, 33) mit
verminderter spezifischer Wärmeleitfähigkeit und mindestens ein Wärmespeicher-Element
(25, 35) mit erhöhter spezifischer Wärmespeicherkapazität beinhaltet, wobei das mindestens
eine Wärmespeicher-Element (25, 35) näher am Wärmetauscher angeordnet ist, als das
mindestens eine Isolations-Element (24, 33).
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die spezifische Wärmeleitfähigkeit des Isolations-Elements (24, 33) etwa im Bereich
von 1,0 W/m*K oder darunter liegt und die spezifische Wärmespeicherkapazität des Wärmespeicher-Elements
(25, 35) etwa im Bereich von 0,7 kJ/kg*K oder darüber liegt.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die spezifische Wärmespeicherkapazität auch des Isolations-Elements (24, 33) etwa
im Bereich von 0,7 kJ/kg*K oder darüber liegt und die spezifische Wärmeleitfähigkeit
des Wärmespeicher-Elements (25, 35) auch etwa im Bereich von 0,7 kJ/kg*K oder aber
darunter liegt.
4. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Materialien für das Isolations-Element (24, 33) Keramik, Porzellan, Schamottestein
oder anderes Steingut oder Glas verwendet werden.
5. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Materialien für das Wärmespeicher-Element (25, 35) Keramik, Porzellan, Schamottestein,
anderes Steingut, Glas oder Metallmaterialien verwendet werden.
6. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsboden (24, 25; 33, 35) etwa axial fluchtend unterhalb des Innenraumes
(13) der Heizwicklungen (2, 3) des stehend angeordneten Wärmetauschers angebracht
ist.
7. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmespeicher-Element (25, 35) etwa zentral mittig unterhalb des Innenraumes
(13) der Heizwicklungen (2, 3) des stehend angeordneten Wärmetauschers angebracht
ist.
8. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsboden (24, 25; 33, 35) unterhalb oder anstatt einer Bodenplatte (1)
des stehend angeordneten Wärmetauschers angebracht ist.
9. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Isolations-Element (24, 33) und Wärmespeicher-Element (25, 35) aus einem einzigen
oder aber zwei verschiedenen Werkstoffen bestehen.
10. Wärmetauscher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Isolations-Element (24) und Wärmespeicher-Element (25) aus zwei verschiedenen Werkstoffen
bestehen, die über eine Fügeverbindung miteinander verbunden sind.
11. Wärmetauscher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Isolations-Element (33) und Wärmespeicher-Element (35) aus einem einzigen Werkstoff
bestehen, aber unterschiedliche Dichten aufweisen.
12. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolations-Element (24, 33) topfförmig ausgebildet ist mit einem vertikalen Rand
(26) und einem horizontalen Bodenbereich (27), die einen Aufnahmeraum (28) definieren,
in dem das Wärmespeicher-Element (25) eingebracht ist.
13. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmespeicher-Element (25, 35) etwa zentral mittig im Aufnahmeraum (28) des Isolations-Elementes
(24) angeordnet ist.
14. Wärmetauscher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmespeicher-Element (25) in eine Aufnahmeöffnung des Isolations-Elementes (24)
eingepresst oder eingeklebt ist.
15. Wärmetauscher nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung des Isolations-Elementes (24) für das Wärmespeicher-Element (25)
eine das Material nicht völlig durchbrechende Ausnehmung (z.B. Sackbohrung) darstellt.
16. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmespeicher-Element (25, 35) scheibenförmig ausgebildet ist.
17. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Isolations-Element (24, 33) und Wärmespeicher-Element (25, 35) im Wesentlichen rotationssymmetrisch
ausgebildet sind.
18. Wärmetauscher nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenverhältnis zwischen Isolations-Element (24, 33) und Wärmespeicher-Element
(25, 35) etwa 5:1 bis 10:1 beträgt.