| (19) |
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(11) |
EP 1 497 124 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B41F 17/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/000763 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/089632 (21.10.2004 Gazette 2004/43) |
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| (54) |
TAMPONDRUCKMASCHINE
PAD PRINTER
MACHINE D'IMPRESSION AU TAMPON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
09.04.2003 DE 10317283
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2005 Patentblatt 2005/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Tampoprint AG |
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70825 Korntal-Münchingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLEY-BOSLER, Anton
72589 Westerheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Steimle, Josef |
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Patentanwälte
Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 659 556 GB-A- 2 305 633 US-A- 5 456 170
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DE-A- 4 340 315 US-A- 3 916 784
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Tampondruckmaschine mit einem Rundschalttisch, wenigstens
zwei auf dem Rundschalttisch angeordneten Klischees, jeweils einer auf dem Klischee
zwischen einer Ruheposition und einer Einfärbeposition in radialer Richtung verfahrbar
angeordneten Einfärbevorrichtung, und jeweils einem in vertikaler Richtung zwischen
einer Ruhelage und einer ersten und einer zweiten Arbeitslage verfahrbaren Tampon.
[0002] Bei Mehrfarbendruckmaschinen, wie z.B. im Dokument GB 2305633 beschrieben, sind Rundschalttische
bekannt, auf denen mehrere komplette Einzeltampondruckmaschinen sternförmig angeordnet
sind. Durch die Weiterschaltung des Rundschalttisches werden die einzelnen Tampondruckmaschinen
nacheinander an das zu bedruckende Werkstück herangeführt, so dass das Werkstück mittels
den unabhängig voneinander arbeitenden Tampondruckmaschinen mit den einzelnen Druckfarben
bedruckt wird.
[0003] Bei einer anderen Mehrfarbendruckmaschine sind mehrere Klischees mit Einfärbevorrichtungen
auf einem sternförmigen ersten Karussell und mehrere Tampons an einem zweiten Karussell
angeordnet. Die beiden Karussells greifen derart ineinander, dass im Schnittpunkt
immer ein Tampon Druckfarbe von einem eingefärbten Klischee aufnimmt, so dass die
Druckfarbe in einem nächsten Arbeitsschritt auf das Werkstück abgegeben werden kann.
[0004] Diese Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, dass die bewegten Massen entweder sehr
groß sind oder dass aufwändige Einstellarbeiten und Abstimmungsprozesse, insbesondere
bei ineinander greifenden Karussells, erforderlich sind, um die einzelnen Druckbilder
exakt übereinander drucken zu können.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Tampondruckmaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass der Tampon und die Einfärbevorrichtung an einem radial verfahrbaren
Schlitten befestigt sind.
[0006] Diese erfindungsgemäße Tampondruckmaschine hat den wesentlichen Vorteil, dass die
mittels des Rundschalttisches bewegten Massen gegenüber dem Stand der Technik verringert
sind, da keine kompletten Einzeltampondruckmaschinen auf dem Rundschalttisch platziert
werden, sondern lediglich Schlitten, wobei die Schlitten lediglich die Einfärbevorrichtung
und den Tampon mit Führungsstange tragen. Antriebe für die Einfärbevorrichtung und
den Tampon sind auf dem Rundschalttisch nicht vorhanden.
[0007] Daher ist die zu bewegende, und insbesondere zu beschleunigende und abzubremsende,
Masse gegenüber dem bekannten Stand der Technik wesentlich verringert. Da das Klischee
starr am Rundschalttisch angeordnet ist, verkürzen sich zudem die Einstellarbeiten
und es werden genauere Drucke erzielt.
[0008] Erfindungsgemäß weist der Rundschalttisch eine Steuerkurve für die Ansteuerung der
Radialbewegung des Schlittens auf. Diese Steuerkurve wird zum Beispiel von einer,
gegenüber dem Rundschalttisch ortsfesten Steuernut gebildet, in welcher eine Rolle
oder ein Gleitstein geführt ist. Diese Rolle steht mit dem Schlitten in Verbindung
und bewegt diesen in radialer Richtung zwischen einer Ruheposition und einer Arbeitsposition.
Dabei ist der Schlitten in Drehrichtung starr mit dem Rundschalttisch verbunden und
wird von diesem mitgenommen.
[0009] Erfindungsgemäß ist ein vom Rundschalttisch unabhängiger, insbesondere stationärer,
Tamponantrieb für den Tampon vorgesehen. Dieser Tamponantrieb, der hydraulischer,
pneumatischer, elektrischer, magnetischer und/oder mechanischer Natur sein kann, ist
ebenfalls stationär, so dass er von den Drehbewegungen des Rundschalttisches abgekoppelt
ist. Hierfür ist es erforderlich, dass er eine Kupplung aufweist, über die der Tampon
ein- beziehungsweise auskuppelbar ist.
[0010] Um den Antrieb des Rundschalttisches möglichst einfach zu gestalten, ist der Tamponantrieb
oberhalb des Schlittens vorgesehen. Dies trifft auch für die Steuerkurve zu.
[0011] Um den Tampon präzise und schwingungsfrei zu halten und zu führen, weist der Schlitten
eine Längsführung für eine Führungsstange des Tampons auf. Dabei besitzt die Längsführung
eine Haltevorrichtung für die Führungsstange, so dass diese ihre Ruhelage beibehält,
auch wenn sie vom Tamponantrieb abgekoppelt ist.
[0012] Die Haltevorrichtung ist erfindungsgemäß deaktivierbar, nachdem die Führungsstange
des Tampons über die Kupplung mit dem Tamponantrieb gekoppelt ist. Die Haltevorrichtung
kann z.B. auch ein Magnet sein, dessen Haltekraft vom Tamponantrieb überwunden werden
kann. Nach dem Verbinden des Tampons mit dem Tamponantrieb kann der Tampon sofort
in die gewünschte Arbeitslage, das heißt entweder auf das Klischee oder auf den zu
bedruckenden Gegenstand oder auf eine Reinigungsvorrichtung bewegt werden.
[0013] Um die erfindungsgemäße Tampondruckmaschine schnell und einfach auf andere Farben,
Druckbilder, Druckgrößen und so weiter umstellen zu können, ist der Schlitten mit
Einfärbeyorrichtung und Tampon als separat handhabbares Modul ausgebildet. Reparatur-
und Wartungsarbeiten sowie Rüstzeiten werden hierdurch auf ein Minimum reduziert.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Steuerkurve einen teilkreisförmigen
und einen ε-förmigen Abschnitt auf und bilden die beiden Abschnitte eine geschlossene
Kurve. Über den ε-förmigen Abschnitt wird die Einfärbevorrichtung von der eingefärbten
Gravur des Klischees weg und der Tampon über die Gravur verlagert. Dadurch, dass der
ε-förmige Abschnitt austauschbar ist, kann die Bewegung des Schlittens einfach an
andere Klischees, insbesondere anders dimensionierte Gravuren, angepasst werden.
[0015] Erfindungsgemäß können auf dem Rundschalttisch mehr als zwei Schlitten vorgesehen
sein. Bei einem Fünf-Farben-Druck werden zum Beispiel fünf Schlitten, insbesondere
mit gleichem Abstand zueinander, das heißt im Winkelabstand von 72°, montiert.
[0016] Mit Vorzug weist die erfindungsgemäße Tampondruckmaschine zumindest eine Einfärbestation,
eine Farbabholstation, eine Farbabgabestation und eine Reinigungsstation für den Tampon
auf. Dabei können auch mehrere Stationen, z.B. die Einfärbestation und die Farbabgabestation
oder die Reinigungsstation zusammengefasst sein. Die Reinigung der Tampons kann über
die Maschinensteuerung so eingestellt werden, dass sie nicht nach jedem Druck, sondern
nach einer bestimmten Anzahl von Drucken erfolgt.
[0017] Um unterschiedlich hohe Werkstücke einfach bedrucken zu können, ist die Fahrstrecke
des Tampons zur ersten und/oder zweiten Arbeitslage einstellbar. Dies erfolgt durch
gezielte Ansteuerung des Tamponantriebs.
[0018] Ein Doppeldruck, insbesondere bei schlecht deckenden Druckfarben, kann auf einfache
Weise dadurch erzielt werden, dass der Rundschalttisch reversierbar antreibbar ist.
[0019] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung
ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Dabei
können die in der Zeichnung dargestellten sowie in den Ansprüchen und in der Beschreibung
erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich
sein.
[0020] In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer Vier-Farben-Tampondruckmaschine;
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Tampondruckmaschine in Richtung des Pfeils II gemäß Figur 1;
und
- Figur 3
- eine Draufsicht auf die Tampondruckmaschine.
[0021] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine insgesamt mit 10 bezeichnete Mehrfarbendruckmaschine,
die einen Rundschalttisch 12 aufweist, der über einen elektromechanischen Antrieb
(nicht dargestellt) angetrieben wird. Auf dem Rundschalttisch 12 sind, wie aus Figur
3 deutlich erkennbar, vier Schlitten 14 gleichmäßig über den Umfang, das heißt im
Winkelabstand von 90° angeordnet. Jeder Schlitten 14 ist in radialer Richtung bezüglich
eines Klischees 16 verfahrbar gelagert und trägt eine Einfärbevorrichtung 18, über
welche die Gravur des Klischees 16 eingefärbt und abgerakelt wird. Außerdem ist an
jedem Schlitten 14 eine Längsführung 20 für eine Führungsstange 22 eines vertikal
verlagerbaren Tampons 24 angeordnet. Über die Längsführung 20 wird der Tampon 24 präzise
in vertikaler Richtung positioniert und gehalten. Schließlich weist jeder Schlitten
14 noch eine Führungsrolle 26 auf, die in eine oberhalb der Schlitten 14 angeordnete,
ortsfeste Steuerkurve 28, eingreift.
[0022] Oberhalb der Steuerkurve 28 befindet sich ein ortsfestes Gerüst 30, an dem insgesamt
drei Tamponantriebe 32 befestigt sind. Diese Tamponantriebe 32 weisen Pneumatikzylinder
auf, deren Pleuel 34 mit Kupplungen 36 versehen sind. In diese Kupplungen 36 greifen
Gegenkupplungen 38 ein, die an den freien, oberen Enden der Führungsstangen 22 für
die Tampons 24 vorgesehen sind. Dabei sind die Kupplungen 36 und Gegenkupplungen 38
so ausgestaltet, dass die Gegenkupplungen 38 seitlich in die Kupplungen 36 ein- und
ausfahrbar sind und von den Kupplungen 36 in vertikaler Richtung mitgenommen werden
können.
[0023] Die Steuerkurve 28 besitzt einen teilkreisförmigen, über 180° sich erstreckenden,
Abschnitt 40 und einen ε-förmigen, ebenfalls über 180° sich erstreckenden Abschnitt
42. Im ε-förmigen Abschnitt 42 wird der Schlitten 40 radial nach innen gefahren, wodurch
die eingefärbte Gravur von der Einfärbevorrichtung 18 abgerakelt wird, so dass die
Farbe vom Tampon 24, der ebenfalls radial nach innen gefahren wird, aus der Gravur
ausgehoben werden kann. Anschließend wird der Schlitten 14 radial nach außen gefahren.
[0024] Um bei einem Stillstand der Tampondruckmaschine 10 zu verhindern, dass Druckfarbe
in die eingefärbte Gravur eintrocknet, wird der ε-förmige Abschnitt 42 mittels eines
Pneumatikzylinders 54 (Figur 2) vom Abschnitt 40 weg radial nach außen verlagert.
Dies hat zur Folge, dass Führungsrolle 26 aus der Steuerkurve 28 frei kommt, so dass
der Schlitten 14 nicht radial nach innen bewegt wird. Dadurch verbleibt die Einfärbevorrichtung
18 auf der eingefärbten Gravur und deckt diese ab, so dass ein Eintrocknen der Farbe
verhindert wird.
[0025] Die erfindungsgemäße Tampondruckmaschine 10 arbeitet wie folgt:
[0026] In der ersten Station 44 wird die Gravur des Klischees 18 eingefärbt. In der zweiten
Station 46 wird, wie bereits erwähnt, der Schlitten 14 radial nach innen gefahren,
um das Klischee 14 zum Abgeben der in der Gravur sich befindenden Farbe abzurakeln.
Bevor der Schlitten 14 die zweite Station 46 vollständig erreicht hat, fährt die Gegenkupplung
38 der Führungsstange 22 des Tampons 14 in die Kupplung 36 ein, wodurch der Tampon
24 mit dem Tamponantrieb 32 der zweiten Station 46 verbunden wird. Der Tampon 24 kann
nun in vertikaler Richtung zum Aufnehmen der Farbe aus der Gravur bewegt werden.
[0027] Sobald der Schlitten 14 die zweite Station 46 verlässt, wird die Gegenkupplung 38
aus der Kupplung 36 ausgefahren und die Führungsstange 22 kommt vom Tamponantrieb
32 frei. Dabei bewegt sich der Schlitten 14 wieder radial nach außen und gelangt zur
dritten Station 48, in welcher die Gravur von der Einfärbevorrichtung 18, die ebenfalls
radial nach außen fährt, wieder eingefärbt wird, und in welcher der Tampon 24 die
aufgenommene Druckfarbe auf das Druckgut abgibt. Bevor der Schlitten 14 vollständig
in die Station 48 einfährt, greift die Gegenkupplung 38 in die Kupplung 36 des dortigen
Tamponantriebs 32 ein, so dass der Tampon 18 vertikal nach unten auf den zu bedruckenden
Gegenstand gefahren werden kann.
[0028] Sobald der Tampon 24 wieder nach oben in seine Ruhelage gefahren worden ist, wird
der Rundschalttisch 12 um eine Station weitergeschaltet, so dass die Gegenkupplung
38 außer Eingriff mit der Kupplung 36 kommt und der Schlitten 14 in die vierte Station
50 einfährt. Diese Station 50 besitzt ebenfalls einen Tamponantrieb 32 und dient zum
Reinigen des Tampons 24, der nach dem Einkuppeln vertikal nach unten auf eine Reinigungsfolie
52 aufgepresst wird. Diese Reinigungsfolie 52 beziehungsweise dieses Reinigungsband
wird nach jedem Reinigungsvorgang um einen Abschnitt weitertransportiert, so dass
für den nächsten Reinigungsvorgang frische, ungebrauchte Folie zur Verfügung steht.
[0029] Nach dieser vierten Station 50 wird der Schlitten 14 wieder in die erste Station
44 bewegt, und der Druckvorgang beginnt von Neuem.
[0030] Die erfindungsgemäße Tampondruckmaschine 10 besitzt den wesentlichen Vorteil, dass
die vom Rundschalttisch 12 bewegten Massen relativ gering sind, da alle Antriebe stationär
sind.
1. Tampondruckmaschine (10) mit einem Rundschalttisch (12), wenigstens zwei auf dem Rundschalttisch
(12) angeordneten Klischees (16), jeweils einer auf dem Klischee (16) zwischen einer
Ruheposition und einer Einfärbeposition in radialer Richtung verfahrbar angeordneten
Einfärbevorrichtung (18), und jeweils einem in vertikaler Richtung zwischen einer
Ruhelage und einer ersten und einer zweiten Arbeitslage verfahrbaren Tampon (24),
dadurch gekennzeichnet, dass der Tampon (24) und die Einfärbevorrichtung (18) an einem radial verfahrbaren Schlitten
(14) befestigt sind.
2. Tampondruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundschalttisch (12) eine Steuerkurve (28) für die Ansteuerung der Radialbewegung
des Schlittens (14) aufweist.
3. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (14) in Drehrichtung starr mit dem Rundschalttisch (12) gekoppelt ist.
4. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Rundschalttisch (12) unabhängiger, insbesondere stationärer, Tamponantrieb
(32) für den Tampon (24) vorgesehen ist.
5. Tampondruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tampon (24) in den Tamponantrieb (32) ein- beziehungsweise auskuppelbar ist.
6. Tampondruckmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Tamponantrieb (32) oberhalb des Rundschalttisches (12) und insbesondere oberhalb
der Schlitten (14) vorgesehen ist.
7. Tampondruckmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Tamponantrieb (32) einen hydraulischen, pneumatischen, elektrischen und/oder
mechanischen Antrieb aufweist.
8. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (14) eine Längsführung (20) für eine Führungsstange (22) des Tampons
(14) aufweist.
9. Tampondruckmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (20) mit einer Haltevorrichtung für die Führungsstange (22) versehen
ist.
10. Tampondruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung deaktivierbar ist oder überwunden werde kann, nachdem die Führungsstange
(22) des Tampons (24) über eine Kupplung (36) mit einem Tamponantrieb (32) gekuppelt
ist.
11. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (14) mit Einfärbevorrichtung (18) und Tampon (24) als Modul austauschbar
ist.
12. Tampondruckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (28) einen teilkreisförmigen und einen ε-förmigen Abschnitt (40 und
42) aufweist und die beiden Abschnitte (40 und 42) eine geschlossene Kurve bilden.
13. Tampondruckmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der ε-förmige Abschnitt (42) verfahrbar und/oder austauschbar ist.
14. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Mehrfarbendruckmaschine, entsprechend der Anzahl an Farben Schlitten (14)
vorgesehen sind.
15. Tampondruckmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Schlitten (14) gleichmäßig über den Umfang auf dem Rundschalttisch (12)
verteilt angeordnet sind.
16. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einfärbestation (50), eine Farbabholstation (44), eine Farbabgabestation (46)
und eine Reinigungsstation (48) für den Tampon (24) vorgesehen sind.
17. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergenender Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrstrecke des Tampons (24) zur ersten und/oder zweiten Arbeitslage einstellbar
ist.
18. Tampondruckmaschine nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrstrecke des Tampons (24) an jeder Station (44, 46, 48, 59) individuell einstellbar
und unabhängig voneinander ist.
19. Tampondruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundschalttisch (12) reversierbar antreibbar ist.
1. Pad printing press (10) comprising a rotary indexing table (12), at least two plates
(16) arranged on the rotary indexing table (12), in each case an inking device (18)
arranged so as to be movable in the radial direction on the plate (16) between a rest
position and an inking position, and in each case a pad (24) movable in the vertical
direction between a rest position and a first and a second working position, characterized in that the pad (24) and the inking device (18) are fastened to a radially movable slide
(14).
2. Pad printing press according to Claim 1, characterized in that the rotary indexing table (12) has a cam (28) for actuating the radial movement of
the slide (14).
3. Pad printing press according to either of the preceding Claims, characterized in that the slide (14) is rigidly coupled to the rotary indexing table (12) in the direction
of rotation.
4. Pad printing press according to any of the preceding Claims, characterized in that a pad drive (32) independent of the rotary indexing table (12), in particular a stationary
pad drive (32), is provided for the pad (24).
5. Pad printing press according to Claim 4, characterized in that the pad (24) can be coupled to the pad drive (32) or uncoupled therefrom.
6. Pad printing press according to Claim 4 or 5, characterized in that the pad drive (32) is provided above the rotary indexing table (12) and in particular
above the slide (14).
7. Pad printing press according to any of Claims 4 to 6, characterized in that the pad drive (32) has a hydraulic, pneumatic, electrical and/or mechanical drive.
8. Pad printing press according to any of the preceding Claims, characterized in that the slide (14) has a longitudinal guide (20) for a guide rod (22) of the pad (24).
9. Pad printing press according to Claim 8, characterized in that the longitudinal guide (20) is provided with a retaining device for the guide rod
(22).
10. Pad printing press according to Claim 9, characterized in that the retaining device can be deactivated or can be overridden after the guide rod
(22) of the pad (24) is coupled to a pad drive (32) via a coupling (36).
11. Pad printing press according to any of the preceding Claims, characterized in that the slide (14) with inking device (18) and pad (24) can be exchanged as a module.
12. Pad printing press according to Claim 2, characterized in that the cam (28) has an arc-shaped and an ε-shaped section (40 and 42) and the two sections
(40 and 42) form a closed curve.
13. Pad printing press according to Claim 12, characterized in that the ε-shaped section (42) is movable and/or exchangeable.
14. Pad printing press according to any of the preceding Claims, characterized in that, in a multicolour printing press, slides (14) are provided according to the number
of colours.
15. Pad printing press according to Claim 14, characterized in that a plurality of slides (14) are distributed uniformly over the circumference on the
rotary indexing table (12).
16. Pad printing press according to any of the preceding Claims, characterized in that an inking station (50), an ink collection station (44), an ink transfer station (46)
and a cleaning station (48) are provided for the pad (24).
17. Pad printing press according to any of the preceding Claims, characterized in that the distance covered by the pad (24) to the first and/or second working position
is adjustable.
18. Pad printing press according to Claim 16 or 17, characterized in that the distance covered by the pad (24) at each station (44, 46, 48, 59) is individually
adjustable and independent of one another.
19. Pad printing press according to any of the preceding Claims, characterized in that the rotary indexing table (12) is reversibly driveable.
1. Machine d'impression au tampon (10) comportant une table à transfert circulaire (12),
au moins deux clichés (16) disposés sur la table à transfert circulaire (12), un dispositif
d'encrage (18) agencé sur chaque cliché (16) de manière mobile dans la direction radiale
entre une position de repos et une position d'encrage et, pour chaque cliché, un tampon
(24) mobile dans la direction verticale entre une position de repos et une première
et une deuxième positions de travail, caractérisée en ce que le tampon (24) et le dispositif d'encrage (18) sont fixés sur un coulisseau (14)
mobile dans le sens radial.
2. Machine d'impression au tampon selon la revendication 1, caractérisée en ce que la table à transfert circulaire (12) présente une came de commande (28) pour la commande
du mouvement radial du coulisseau (14).
3. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le coulisseau (14) est accouplé à la table à transfert circulaire (12) de manière
rigide dans le sens de rotation.
4. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu une commande (32) pour le tampon (24) indépendante de la table à transfert
circulaire (12), en particulier stationnaire.
5. Machine d'impression au tampon selon la revendication 4, caractérisée en ce que le tampon (24) peut être accouplé et désaccouplé dans la commande du tampon (32).
6. Machine d'impression au tampon selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que la commande du tampon (32) est prévue au-dessus de la table à transfert circulaire
(12) et en particulier au-dessus des coulisseaux (14).
7. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que la commande du tampon (32) présente une commande hydraulique, pneumatique, électrique
et/ou mécanique.
8. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le coulisseau (14) présente un guidage longitudinal (20) pour une tige de guidage
(22) du tampon (24).
9. Machine d'impression au tampon selon la revendication 8, caractérisée en ce que le guidage longitudinal (20) est muni d'un dispositif de retenue pour la tige de
guidage (22).
10. Machine d'impression au tampon selon la revendication 9, caractérisée en ce que le dispositif de retenue peut être désactivé ou neutralisé après que la tige de guidage
(22) du tampon (24) ait été accouplée à une commande du tampon (32) par l'intermédiaire
d'un accouplement (36).
11. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le coulisseau (14) est échangeable en tant que module avec le dispositif d'encrage
(18) et le tampon (24).
12. Machine d'impression au tampon selon la revendication 2, caractérisée en ce que la came de commande (28) présente un segment en forme d'arc de cercle et un segment
en forme de e (40 et 42), les deux segments (40 et 42) formant une courbe fermée.
13. Machine d'impression au tampon selon la revendication 12, caractérisée en ce que le segment en forme de e (42) est mobile et/ou échangeable.
14. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans le cas d'une machine d'impression polychrome, des coulisseaux (14) sont prévus
en fonction du nombre de couleurs.
15. Machine d'impression au tampon selon la revendication 14, caractérisée en ce que les coulisseaux (14) sont disposés en étant répartis régulièrement sur la périphérie
de la table à transfert circulaire (12).
16. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu une station d'encrage (50), une station de prise d'encre (44), une station
de distribution d'encre (46) et une station de nettoyage (48) pour le tampon (24).
17. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la distance parcourue par le tampon (24) vers la première et/ou la deuxième position
de travail est réglable.
18. Machine d'impression au tampon selon la revendication 16 ou 17, caractérisée en ce que la distance parcourue par le tampon (24) est réglable à chaque station (44, 46, 48,
59) individuellement et indépendamment l'une par rapport aux autres.
19. Machine d'impression au tampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la table à transfert circulaire (12) peut être commandée de manière réversible.