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EP 1 498 374 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
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Anmeldetag: 13.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Einrichtung zum Trennen von geschnittenen Bögen in einer Druckmaschine
Device for separating cut sheets in a printing machine
Dispositif pour séparer des feuilles coupées dans une machine à imprimer
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
18.07.2003 DE 10332670
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2005 Patentblatt 2005/03 |
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Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Zimmermann, Hans
01855 Sebnitz (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 720 742 US-A- 2 268 111
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DE-B- 1 215 177
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bogendruckmaschine mit einer Einrichtung
zum Trennen von geschnittenen Bogen gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Es ist bekannt, zur besseren Ausnutzung von großen Bogenformaten mehrere Nutzen nebeneinander
auf Bogen zu drucken und die Bogen längs mit Schneideinrichtungen zu zerteilen. Die
dabei entstehenden Bogen kleineren Formates bleiben, insbesondere wenn die Schneideinrichtungen
ungenau eingestellt oder deren Schneidwerkzeuge verschlissen sind, über Restfasern
miteinander verbunden, was zu Störungen bei der Ablage der Bogen auf mehreren nebeneinander
angeordneten Auslegerstapeln führt.
[0003] Die aus der
DE 197 20 742 A1 bekannte Einrichtung weist ein Trennschwert mit einer Schneidkehle auf, das fest
im Bereich des Auslegerstapels angeordnet ist. Das Trennschwert erstreckt sich vertikal
und trennt die Restfasern der mit der Vorderkante in die Schneidkehle einlaufenden
Bogen.
[0004] Aus der
DE 198 42 344 A1 ist bekannt, Bogen durch einen Längsschnitt entlang einer Schnittlinie in mehrere
nebeneinander liegende Teilbogen zu zerschneiden und mit einer Transporteinrichtung
zu mehreren nebeneinander liegenden Stapeln zu fördern. Nach der Freigabe der Teilbogen
durch eine Transporteinrichtung werden die Bogen von einer Trenneinrichtung quer zur
Transportrichtung auseinander bewegt, so dass zwischen ihnen ein Abstand gebildet
wird und sie sich frei fallend auf den Stapeln ablegen. Die Trenneinrichtung besteht
aus einer zwischen den Stapeln senkrecht verlaufenden Schiene mit parallelen Seitenflächen,
wobei die Schiene an ihrem oberen Rand symmetrisch zu ihrer Mittelebene geneigte Flächen
aufweist. Sind die Teilbogen noch durch Restfasern miteinander verbunden, reicht die
kinetische Energie der auf den Stapel absinkenden Teilbogen zumeist nicht aus, um
diese zuverlässig zu trennen. Zudem werden die fallenden Teilbogen während des Trennens
nicht mehr von dem Transportsystem geführt und können sich quer zu Förderrichtung
bewegen, so dass die Oberkante der Trenneinrichtung neben der Schnittlinie auf einen
Teilbogen auftrifft. Das führt zu Störungen der Bogenablage.
Ist eine Trenneinrichtung derart ausgeführt, dass sie sich in den Förderweg hinein
erstreckt, besteht die Gefahr, dass die Vorderkanten der Bogen beschädigt werden,
wenn sie gegen die Trenneinrichtung anlaufen, da die Greiferwagen die Teilbogen häufig
so transportieren, dass die Schnittlinie einen seitlichen Versatz zum Trennelement
aufweist.
[0005] Ein exaktes Anlaufen der Greiferwagen kann systembedingt nicht sichergestellt werden,
da die Greiferwagen für den störungsfreien Umlauf unter der Berücksichtigung der Wärmedehnung
auf Grund der auftretenden Temperaturschwankungen ein axiales Spiel aufweisen müssen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile
eine Einrichtung in einer bogenverarbeitenden Maschine, insbesondere Druckmaschine,
zum Trennen von Bogen zu schaffen, die eine zuverlässige Trennung der geschnittenen,
lediglich durch Restfasern miteinander verbundenen Bogen ermöglicht und Beschädigungen
der Bogenkante vermeidet.
[0007] Die Aufgabe wird durch die Lehre von Patentanspruch 1 gelöst, indem als Trennelement
ein Trennmesser mit einer Schneide vorgesehen ist, das zwischen einer Parkposition,
in der die Schneide außerhalb des Förderweges verläuft, und einer Trennposition, in
der sich die Schneide in Förderrichtung unmittelbar nach dem Übergabebereich in den
Förderweg hinein erstreckt, verlagerbar ist.
[0008] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die sich vom bogenführenden Zylinder
wegbewegenden Bogen genau mit ihrer Schnittlinie gegen die Schneide des Trennmessers
laufen. Nachdem sie die Bogen vom bogenführenden Zylinder übernommen haben, legen
die jeweiligen Greiferwagen bis zum Trennmesser nur einen vergleichsweise kurzen Weg
zurück. Der Bogen liegen mit ihrem mittleren und hinteren Bereich noch auf dem bogenführenden
Zylinder, während die Vorderkanten der Bogen das Trennmesser erreichen. Dadurch stabilisiert
der jeweilige Bogen die Bewegung des ihn fixierenden Greiferwagens und wirkt einer
axialen Bewegung entgegen. Von Vorteil ist weiterhin, dass bei einer Umstellung von
einer Produktion mit Längsschnitt zu einer Produktion ohne Längsschnitt das Trennmesser
aus der Park- in die Trennposition oder zurück verlagerbar ist, was die Umrüstzeit
verkürzt und Montageaufwand vermeidet.
[0009] Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, das Trennmesser in
Förderrichtung auslenkbar zu lagern. Damit kann das Trennmesser, wenn die Schneidkräfte
an der Schneide des Trennmessers durch Verschleiß der Schneide des Trennmessers oder
des Schneidwerkzeug der Schneideinrichtung einen kritische Wert überschreiten, ausweichen
und Beschädigungen durch Kollision der Greifer mit zusammengeknüllten Bogen werden
vermieden.
Nach einer bevorzugten Ausführung ist die Trennposition des Trennmessers in Förderrichtung
durch einen Anschlag und eine das Trennmesser gegen den Anschlag verspannende Feder
vorgegeben. Ein Verlagern des Messers wird bewirkt, wenn die Schneidkräfte an der
Schneide des Trennmessers größer als die Federkräfte sind. Eine weitere Weiterbildung
sieht einen Antrieb zur Verlagerung des Trennmessers zwischen der Trennposition und
der Parkposition vor, um den manuellen Umrüstaufwand weiter zu verringern. Der Antrieb
ist bevorzugt als Pneumatikzylinder ausgebildet.
Dem Trennmessers kann ein Schalter zugeordnet sein, der durch Verschwenken des Trennmessers
in Förderrichtung betätigbar ist und mit dem Antrieb derart zusammenwirkt, dass bei
Betätigung des Schalters das Trennmesser in die Parkposition verlagert wird. Diese
Ausgestaltung der Erfindung bewirkt eine automatische Verlagerung des Trennmesser
in die Parkposition, wenn dessen Schneide die Verschleißgrenze erreicht. Der Schalter
kann bei Betätigung auch den Druckmaschinenantrieb stillsetzen.
Die Bogenführung kann in vorteilhafter Weise durch einen von einer Blaseinrichtung
erzeugten, auf die dem bogenführenden Zylinder abgewandten Seiten der Bogen gerichteten
Blasluftstrom unterstützt werden. Zur Unterstützung der Bogenführung kann im Bereich
des Trennmessers auch ein Bogenleitblech vorgesehen sein.
Für die Anwendung der Erfindung kommt es nicht darauf an, an welche Stelle der Druckmaschine
die Schneideinrichtung angeordnet ist. Bevorzugt ist diese dem als Schneidtrommel
ausgebildeten, in Förderrichtung letzten bogenführenden Zylinder der Druckmaschine
zugeordnet.
[0010] Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben werden.
[0011] In den dazugehörigen Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung mit dem Trennmesser
in der Trennposition,
- Fig. 2
- die Einrichtung nach Fig. 1 mit dem in Förderrichtung ausgelenkten Trennmesser in
Trennposition und
- Fig. 3
- die Einrichtung nach Fig. 1 mit dem Trennmesser in der Parkposition.
[0012] Fig. 1 zeigt den in Förderrichtung letzten bogenführenden Zylinder 4 einer Druckmaschine,
der als Schneidtrommel ausgebildet ist. Dem bogenführenden Zylinder 4 ist eine nicht
dargestellte Schneideinrichtung zugeordnet, die die Bogen 18 auf der Mantelfläche
des bogenführenden Zylinders 4 entlang einer Schnittlinie längs schneidet, während
diese an ihren Vorderkanten 18.1 von den Greifern des bogenführenden Zylinders 4 gehalten
werden. Im Übergabebereich 2 werden die Vorderkanten 18.1 der Bogen 18 an das Greifersystem
3 übergeben, das Bestandteil eines als Kettenförderer ausgebildeten endlos umlaufenden
Fördersystems ist, welches die Bogen 18 in einer Förderrichtung entlang eines Förderweges
zum Zweck der Ablage bis zu einem Auslegerstapel transportiert. Unterhalb des bogenführenden
Zylinders 4 ist ein Trennmesser 1 in einer Trennmesseraufnahme 5 angeordnet, das eine
Schneide aufweist und mit der Trennmesseraufnahme 5 zwischen einer Parkposition, in
der die Schneide außerhalb des Förderweges verläuft, und einer Trennposition, in der
sich die Schneide in Förderrichtung unmittelbar nach dem Übergabebereich 2 in den
Förderweg hinein erstreckt, verlagerbar ist. Die Trennmesseraufnahme 5 ist mit einer
Nut 6 versehen, die in Gleitsteinen 8 geführt wird, welche an einem mit dem Maschinengestell
verbundenen Träger 7 angeordnet sind. Die Trennmesseraufnahme 5 ist über ein Drehgelenk
mit einem als Pneumatikzylinder ausgebildeten Antrieb 9 verbunden, mit dem die Trennmesseraufnahme
5 und damit auch das Trennmesser 1 annähernd senkrecht zum Förderweg verschiebbar
sind.
Auf der dem Drehgelenk abgewandten Seite weist die Trennmesseraufnahme 5 eine Stützkurve
10 auf, die sich an der drehbar auf dem Träger 7 gelagerten Rolle 11 abstützt.
Der Träger 7 ist über eine von gestellfesten Führungen 13 aufgenommene Führungsstange
12 in Förderrichtung verschiebbar zum Maschinengestell gelagert. Die Führungsstange
12 trägt einen, eine Endlage vorgebenden Anschlag 15 und wird von einer Feder 14 gegen
das Maschinengestell verspannt. Entlang des Verschiebeweges der Führungsstange 12
ist ein Schalter 16 angeordnet, der beim Verschieben der Führungsstange 12, das mit
einem Auslenken des Trennmessers 1 einhergeht, von dem zu einer Schaltfahne verlängerten
Anschlag 15 betätigt wird. Der Schalter 16 wirkt auf den Antrieb 9 des Trennmessers
1 derart, dass das Trennmesser 1 in die Parkposition verlagert wird, und/oder den
Antrieb 9 der Druckmaschine derart, dass die Druckmaschine stillgesetzt wird.
Entlang des Förderweges ist ein Bogenleitblech 19 angeordnet, dass im Bereich des
Trennmessers 1 ausgespart ist und die Bogen 18 im Bereich des Trennmessers 1 führt.
Der Bogen 18 läuft an der Mantelfläche des bogenführenden Zylinders 4 mit, bis er
das Bogenleitblech 19 erreicht. Mit der als Blasrohr ausgebildeten Blaseinrichtung
17 ist ein Blasluftstrom erzeugbar, der auf die dem bogenführenden Zylinder 4 abgewandte
Seite der Bogen 18 gerichtet ist und die Bogen 18 führt bzw. auf dem Bogenleitblech
19 hält.
[0013] Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende.
[0014] Das Trennmesser 1 wird mit der Anstellung der Schneideinrichtung an den bogenführenden
Zylinder 4 mit dem als Pneumatikzylinder ausgebildeten Antrieb 9 in die Trennposition
gesteuert. Alternativ dazu kann das Trennmesser 1 auch manuell nach Beurteilung des
Bogenschnitts eingesteuert werden.
Die Bogen 18 werden von den Greifersystemen 3 des Fördersystems über das Trennmesser
1 geführt. Dabei werden von dem Trennmesser 1 die quer zur Schnittlinie die geschnittenen
Bogen 18 miteinander verbindendenden Restfasern, die die Schneideinrichtung nicht
vollständig getrennt hat, beginnend von der Vorderkante 18.1 der Bogen 18 zerschnitten.
Der Bogen 18 läuft weiter am Mantel des bogenführenden Zylinders 4 mit, maximal bis
zum Auflaufen auf das Bogenleitblech 19. Die Schnittlinie läuft dabei am Trennmesser
1 entlang. Die Restfasern im mittleren und hinteren Bereich der Bogen 18 werden getrennt.
[0015] Erhöht sich die auf das Trennmesser 1 wirkende Kraft aufgrund unzureichend geschnittener
Bogen 18 oder unzureichender Schärfe des Trennmessers 1, wird die Trennmesseraufnahme
5 in Förderrichtung mit der Stützkurve 10 gegen die Rolle 11 und somit die Feder 14
gedrückt, bis über den Anschlag 15 das Verlagern des Trennmessers 1 in die Parkposition
mittels Pneumatikzylinder bewirkt und die Druckmaschine gestoppt wird. Mit der Blasluft
aus der Blaseinrichtung 17 werden die Bogen 18 in den Bereich des Trennmessers 1 gedrückt,
wenn diese nicht dem Mantel des bogenführenden Zylinders 4 folgen.
Bezugszeichenaufstellung
[0016]
- 1
- Trennmesser
- 2
- Übergabebereich
- 3
- Greifersysteme
- 4
- bogenführender Zylinder (Schneidtrommelmantel)
- 5
- Trennmesseraufnahme
- 6
- Nut
- 7
- Träger
- 8
- Gleitstein
- 9
- Antrieb (Pneumatikzylinder)
- 10
- Stützkurve
- 11
- Rolle
- 12
- Führungsstange
- 13
- Führungen
- 14
- Feder
- 15
- Anschlag
- 16
- Schalter
- 17
- Blaseinrichtung (Blasdüsen)
- 18
- Bogen
- 18.1
- Vorderkante
- 19
- Bogenleitblech
1. Bogendruckmaschine mit einer Einrichtung, die von einer Schneideinrichtung längs geschnittene,
lediglich durch Restfasern miteinander verbundene Bogen (18) trennt, die in einem
Übergabebereich (2) von einem bogenführenden Zylinder (4) an ein umlaufendes Fördersystem
übergeben werden, das die Bogen (18) bis zu ihrer Freigabe über einem Auslegerstapel
in einer Förderrichtung entlang eines Förderweges transportiert, umfassend ein Trennmesser
(1) mit einer Schneide,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Trennmesser (1) zwischen einer Parkposition, in der die Schneide außerhalb des
Förderweges verläuft, und einer Trennposition, in der sich die Schneide in Förderrichtung
unmittelbar nach dem Übergabebereich (2) in den Förderweg hinein erstreckt, verlagerbar
ist.
2. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmesser (1) in der Trennposition in Förderrichtung auslenkbar gelagert ist.
3. Bogendruckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennposition des Trennmessers (1) in Förderrichtung durch einen Anschlag (15)
und eine das Trennmesser (1) gegen den Anschlag (15) verspannende Feder (14) vorgegeben
ist.
4. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verlagerung des Trennmessers (1) zwischen der Trennposition und der Parkposition
ein Antrieb (9) vorgesehen ist.
5. Bogendruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (9) als Pneumatikzylinder ausgebildet ist.
6. Bogendruckmaschine nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter (16) vorgesehen ist, der durch Auslenken des Trennmessers (1) in Förderrichtung
betätigbar ist und mit dem auf das Trennmesser (1) wirkenden Antrieb (9) derart zusammenwirkt,
dass bei Betätigung des Schalters (16) das Trennmesser (1) in die Parkposition verlagert
wird.
7. Bogendruckmaschine nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter (16) vorgesehen ist, der durch Auslenken des Trennmessers (1) in Förderrichtung
betätigbar ist und mit einem Druckmaschihenantrieb derart zusammenwirkt, dass bei
Betätigung des Schalters (16) die Druckmaschine stillgesetzt wird.
8. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneideinrichtung dem als Schneidtrommel ausgebildeten bogenführenden Zylinder
(4) zugeordnet ist.
9. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmesser (1) annähernd senkrecht zum Förderweg verschiebbar gelagert ist.
10. Bogendruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich längs des Förderweges erstreckendes, die Bogen (18) im Bereich des Trennmessers
(1) führendes Bogenleitblech (19) vorgesehen ist.
11. Bogendruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmesser (1) austauschbar in einer Trennmesseraufnahme (5) angeordnet ist.
12. Bogendruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Blaseinrichtung (17) ein auf die dem bogenführenden Zylinder (4) abgewandten
Seiten der Bogen (18) gerichteter Blasluftstrom, der die Bogen (18) im Bereich des
Trennmessers (1) führt, erzeugbar ist.
1. Sheet printing machine with a device which separates sheets (18) longitudinally cut
by a cutting device and connected together merely by residual fibres, which sheets
are transferred in a transfer region (2) from a sheet-conducting cylinder (4) to an
encircling conveyor system, which transports the sheets (18), until release thereof
over a delivery stack, in a conveying direction along a conveying path, comprising
a separating knife (1) with a cutter, characterised in that the separating knife (1) is displaceable between a park position, in which the cutter
extends outside the conveying path, and a separating position, in which the cutter
extends into the conveying path directly after - with respect to the conveying direction
- the transfer region (2).
2. Sheet printing machine according to claim, characterised in that the separating knife (1) is mounted to be deflectable in the separating position
in conveying direction.
3. Sheet printing machine according to claim 2, characterised in that the separating position of the separating knife (1) is predetermined in conveying
direction by an abutment (15) and a spring (14) biasing the separating knife (1) against
the abutment (15).
4. Sheet printing machine according to claim 1, characterised in that a drive (9) is provided for displacement of the separating knife (1) between the
separating position and the park position.
5. Sheet printing machine according to claim 4, characterised in that the drive (9) is constructed as a pneumatic cylinder.
6. Sheet printing machine according to claim 2 and 4, characterised in that a switch (16) is provided, which is actuable by deflection of the separating knife
(1) in conveying direction and co-operates with the drive (9), which acts on the separating
knife (1), in such a manner that on actuation of the switch (16) the separating knife
(1) is displaced into the park position.
7. Sheet printing machine according to claim 2 and 4, characterised in that a switch (16) is provided, which is actuable by deflection of the separating knife
(1) in conveying direction and co-operates with a printing machine drive in such a
manner that on actuation of the switch (16) the printing machine is stopped.
8. Sheet printing machine according to claim 1, characterised in that the cutting device is associated with the sheet-conducting cylinder (4) constructed
as a cutting drum.
9. Sheet printing machine according to claim 1, characterised in that the separating knife (1) is mounted to be displaceable approximately perpendicularly
to the conveying path.
10. Sheet printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that a sheet guide plate (19) which extends longitudinally of the conveying path and guides
the sheets (18) in the region of the separating knife (1) is provided.
11. Sheet printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the separating knife (1) is exchangeably arranged in a separating knife mount (5).
12. Sheet printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that a blowing air flow, which is directed onto the sides of the sheets (18) remote from
the sheet-conducting cylinder (4) and which guides the sheets (18) in the region of
the separating knife (1), is producible by a blowing device (17).
1. Machine d'impression feuille à feuille comportant une installation qui sépare des
feuilles (18) coupées longitudinalement par une installation de coupe et qui restent
uniquement reliées par des fibres résiduelles, les feuilles étant transférées dans
une zone de transfert (2), à partir d'un cylindre (4) guidant les feuilles vers à
un système de transfert en circulation qui transporte les feuilles (18) jusqu'à leur
libération au-dessus d'une pile de margeur, dans la direction de transfert, le long
d'un chemin de transfert, et comprenant un couteau (1) muni d'une arête de coupe,
caractérisée en ce que
le couteau (1) est mobile entre une position de stationnement dans laquelle l'arête
de coupe est en dehors du chemin de transfert et une position de séparation dans laquelle
l'arête de coupe s'étend dans le chemin de transfert, directement en aval de la zone
de transfert (2) selon le sens de transfert.
2. Machine d'impression feuille à feuille selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le couteau (1) peut être dévié dans la direction de transfert, dans sa position de
séparation.
3. Machine d'impression feuille à feuille selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
la position de séparation du couteau (1) dans la direction de transfert est prédéfinie
par une butée (15) et un ressort (14) mettant le couteau (1) en tension contre la
butée (15).
4. Machine d'impression feuille à feuille selon la revendication 1,
caractérisée par
un moyen d'entraînement (9) pour déplacer le couteau (1) entre sa position de séparation
et sa position de stationnement.
5. Machine d'impression feuille à feuille selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
le moyen d'entraînement (9) est un vérin pneumatique.
6. Machine d'impression feuille à feuille selon les revendications 2 et 4,
caractérisée par
un interrupteur (16) actionné par la déviation du couteau (1) dans la direction de
transfert et cet interrupteur coopère avec le moyen d'entraînement (9) du couteau
(1) de façon que le couteau (1) soit mis dans sa position de stationnement par l'actionnement
de l'interrupteur (16).
7. Machine d'impression feuille à feuille selon les revendications 2 et 4,
caractérisée par
un interrupteur (16) actionné par la déviation du couteau (1) dans la direction de
transfert et qui coopère avec le moyen d'entraînement de la machine à imprimer de
façon que l'actionnement de l'interrupteur (16) arrête la machine à imprimer.
8. Machine d'impression feuille à feuille selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'installation de coupe est associée à un cylindre (4) de guidage de feuilles en forme
de tambour de coupe.
9. Machine d'impression feuille à feuille selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le couteau (1) est monté de façon coulissante pratiquement dans la direction perpendiculaire
au chemin de transfert.
10. Machine d'impression feuille à feuille selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par
une tôle de guidage de feuilles (19) s'étendant le long du chemin de transfert et
guidant les feuilles (18) au niveau du couteau (1).
11. Machine d'impression feuille à feuille selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le couteau (1) est logé de manière amovible dans un porte-couteau (5).
12. Machine d'impression feuille à feuille selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par
une installation de soufflage (17) qui génère un jet d'air dirigé sur le côté des
feuilles (18) à l'opposé du cylindre (4) guidant les feuilles, et ce jet d'air guide
les feuilles (18) au niveau du couteau (1).


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