[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Türkämpfer für eine Aufzugtür.
[0002] Horizontal verschiebbare bzw. verfahrbare Schiebetüren sind bei Aufzuganlagen zum
Abschluß der Fahrkörbe und der Schachtöffnungen bekannt. Die Schiebetüren werden üblicherweise
an ihrer Oberkante mittels Laufrollen längs eines waagrecht über der Türöffnung verlaufenden
Stützbalkens der entsprechenden Türeinrichtung geführt, wobei ein solcher Stützbalken
auch als Türkämpfer bezeichnet wird.
[0003] Aus der EP 0 709 337 B1 ist ein oben liegender Stützbalken für eine Aufzugtür bekannt,
der mit Rollbahnen für die Laufrollen von Türblättern einer Aufzugschiebetür versehen
ist. Hierbei ist der Stützbalken in der Weise ausgebildet, daß die Rollbahnen einstückig
mit dem Stützbalken geformt sind. Jedoch unterliegt der hier gezeigte Stützbalken
dem Nachteil, daß zumindest der untere Bereich des Stützbalkens mit den daran angeordneten
Rollbahnen keine Abdeckung gegenüber den Türbenutzern aufweist, so daß diese ungehindert
in die Türführungen greifen und sich auch verletzen können. Um diese Gefahr zu vermeiden,
wäre eine zusätzliche Konstruktion zum Abdecken der entsprechenden Rollbahnen erforderlich.
[0004] Aus der EP 0 458 658 A1 ist ein Türkämpfer für eine Fahrkorbschiebetür bekannt, der
für zwei- oder mehrblättriqe Schiebetüren eingesetzt werden kann. Der Türkämpfer besteht
aus einem aus Aluminium oder Kunststoff hergestellten Profil in L-Form mit integrierten
Führungsbahnen, die für die Lauf- und Gegenrollen der jeweiligen Türblätter vorgesehen
sind. Bei der Herstellung aus Aluminium wird das Profil des Türkämpfers z.B. durch
Ziehen erzielt, wodurch sich im gleichen Fertigungsschritt diverse Nuten zur Befestigung
des Profils an dem Fahrkorb herstellen lassen. Diese Herstellungsweise ist jedoch
wegen der sehr aufwendigen und kostspieligen Matrize, die für das Ziehen erforderlich
ist, sehr teuer. Die vorgegebene Form der Matrize läßt ferner keine flexible Fertigung
des Türkämpfers zu. Letztlich bringt ein aus Aluminium gefertigter Türkämpfer aufgrund
des niedrigen Materialschmelzpunktes Probleme bei der Brandsicherheit mit sich.
[0005] Ein zum internen Stand der Technik der Patentanmelderin gehörender herkömmlicher
Türkämpfer ist in Figur 7 in einer seitlichen Querschnittsansicht gezeigt. Der Türkämpfer
100 besteht im wesentlichen aus einem aus einem Blech geformten Kastenelement 101
und aus einem Führungselement 102, an dem eine obere Laufschiene 103 und eine untere
Laufschiene 104 für die Laufrollen von entsprechenden Schiebetüren vorgesehen sind.
Bei der Fertigung eines solchen bekannten Türkämpfers werden das Kastenelement und
das Führungselement jeweils als Einzelteil hergestellt, und im Anschluß daran in einem
zweiten Fertigungsschritt in geeigneter Weise, z.B. durch Schweißen, miteinander verbunden.
Entsprechend ist die Herstellung dieses Türkämpfers im Hinblick auf ein exaktes Positionieren
von Kastenelement und Führungselement vor dem Verschweißen, auf eine hohe Güte der
Schweißverbindung und dergleichen relativ aufwendig und teuer. Im übrigen kann sich
beim Verschweißen der Bauteile durch die dabei eingebrachte Wärme ein Verzug einstellen,
mit entsprechend bekannten Nachteilen.
[0006] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Türkämpfer zu schaffen,
der kostengünstig und flexibel herstellbar ist und eine ausgezeichnete Brandsicherheit
und Betriebssicherheit bei der Betätigung einer Türe gewährleistet und auch einen
sichtbaren oberen Abschluß der Türöffnung bildet.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Türkämpfer mit den Merkmalen des Anspruches 1
vorgeschlagen. Bei dem erfindungsgemäßen Türkämpfer weist das Kastenteil einen Abschnitt
auf, der die Lauffläche gegenüber dem Türbenutzer abschirmt. Dabei ist sichergestellt,
daß der Türbenutzer nicht in den Bereich der Lauffläche hineingreifen kann, in dem
eine Laufrolle eines entsprechenden Türblattes auf der Lauffläche abrollt. Der genannte
Abschnitt des Kastenteils kann im wesentlichen vertikal ausgerichtet sein. Ferner
kann das Kastenteil einen unteren Bereich aufweisen, der einen dem Benutzer zugewandten
oberen Abschluß einer Türöffnung bildet. Das Kastenteil und der zumindest eine Laufflächenträger
sowie die zumindest eine Lauffläche sind aus einem einzigen Blech gebogen, wodurch
sich der Türkämpfer in einem einzigen Fertigungsschritt profilieren läßt. Zusätzliche
Fertigungsschritte zum separaten Verbinden des Kastenteils mit dem mindestens einen
Laufflächenträger sind somit nicht erforderlich. Eine solche Herstellung ist beispielsweise
durch Profilieren mittels einer Profiliermaschine realisierbar, z.B. durch Rollieren
als Meterware oder durch Kanten von Blechplatten mit einer Kantmaschine. Hierbei ist
in vorteilhafter Weise eine hohe Flexibilität der Fertigung gewährleistet, da keine
aufwendige und in ihren Abmessungen im voraus festgelegte Matrize zum Ziehen oder
dergleichen vorgehalten zu werden braucht. Im Ergebnis gewährleistet der erfindungsgemäße
Türkämpfer eine einfache und wirtschaftliche Herstellung, bei der außerdem eine hohe
Flexibilität möglich ist.
[0008] Der Laufflächenträger verläuft in Längsrichtung des Türkämpfers und erstreckt sich
von dem im wesentlichen vertikalen Abschnitt in Richtung des Schachtes, wobei an diesem
Laufflächenträger die zumindest eine Lauffläche ausgebildet ist. Dadurch ist eine
konstruktiv sehr einfache und wirksame Abschirmung der Lauffläche gegenüber dem Türbenutzer
sichergestellt. Ferner kann die Lauffläche hierbei in Form eines nach oben weisenden
180°-Bogens ausgebildet sein. Dies ist in doppelter Hinsicht von Vorteil, da neben
einer einfachen Fertigung eines solchen Profils der Lauffläche eine in Anpassung an
den 180°-Bogen entsprechend konkav profilierte Laufrolle eines Türblattes, die von
oben auf die Lauffläche aufgesetzt ist, ohne ein Entgleisen betriebssicher geführt
wird.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Laufflächenträger
eine zweite Lauffläche ausgebildet, die in Form eines nach unten weisenden 180°-Bogens
ausgebildet ist. Fertigungstechnisch von Vorteil ist hierbei, wenn die erste Lauffläche
und die zweite Lauffläche an einem freien Ende des genannten Laufflächenträgers entgegengesetzt
zueinander so angeordnet sind, daß sie sich vertikal übereinander befinden, wobei
die jeweiligen 180°-Bögen auf einer Seite miteinander verbunden sind. Die zweite Lauffläche
dient hierbei als Gegenführung für eine weitere Laufrolle des entsprechenden Türblattes,
die von unten an der zweiten Lauffläche anliegt und an dieser abrollt.
[0010] Ein versehentliches Abheben der von oben auf die Lauffläche aufgesetzten Laufrolle
und ein dadurch bewirktes mögliches Entgleisen des Türblattes läßt sich hiermit wirkungsvoll
unterbinden.
[0011] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung besteht der erste Laufflächenträger
im wesentlichen aus zwei aufeinander liegenden Blechabschnitten, die durch einen vom
Kastenteil wegführenden und einen zurückführenden Blechabschnitt gebildet werden.
Diese Blechabschnitte sind nachfolgend als oberer und unterer erster Laufflächenträgerbereich
bezeichnet. Die hierbei vorhandene doppelte Wandstärke im Vergleich zu einem einfachen
Blech gewährleistet vorteilhaft eine große Stabilität des Türkämpfers und insbesondere
des Laufflächenträgers in diesem Bereich, wodurch das Eigengewicht eines jeweiligen
auf der Lauffläche aufliegenden Türblattes gut aufgenommen werden kann. Die zwei aufeinander
liegenden Laufflächenträgerbereiche können noch zusätzlich direkt durch eine Längsschweißnaht
oder dergleichen an der Außenseite des im wesentlichen vertikalen Abschnitts verbunden
sein. Alternativ hierzu können die Laufflächenträgerbereiche auch in ihrem horizontalen
Bereich miteinander verschweißt, z.B. durch Punktschweißen, oder verschraubt sein.
[0012] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der untere Bereich des
Kastenteils einen zweiten Laufflächenträger aufweisen, der in Längsrichtung des Türkämpfers
verläuft und sich vom Kastenteil weg in Schachtrichtung erstreckt, wobei an dem zweiten
Laufflächenträger eine dritte Lauffläche ausgebildet ist. In gleicher Weise wie die
erste Lauffläche kann die dritte Lauffläche hierbei in Form eines nach oben weisenden
180°-Bogens ausgebildet sein, was, wie erläutert, in fertigungstechnischer Hinsicht
von Vorteil ist. Eine solche dritte Lauffläche ist hierbei horizontal zu der ersten
Lauffläche versetzt und dient als Laufschiene für ein weiteres Türblatt, so daß der
erfindungsgemäße Türkämpfer insgesamt eine Führung von mindestens zwei sich nebeneinander
bewegenden Türblättern ermöglicht. Im Falle einer Aufzugtür sind dies beispielsweise
ein langsam fahrendes Türblatt und ein schnell fahrendes Türblatt. Zur Erzielung einer
hohen Integration des erfindungsgemäßen Türkämpfers kann die dritte Lauffläche an
einem freien Ende des zweiten Laufflächenträgers ausgebildet sein.
[0013] Gleichzeitig dient die Unterseite des zweiten Laufflächenträgers als sichtbarer Abschluß
der nutzbaren Türöffnung.
[0014] Ein nachteiliges Abheben einer auf die dritte Lauffläche aufgesetzten Laufrolle von
dieser Lauffläche läßt sich vorteilhaft dadurch vermeiden, daß in weiterer vorteilhafter
Ausgestaltung der Erfindung der erste Laufflächenträger eine vierte Lauffläche aufweist,
die der dritten Lauffläche gegenüberliegend und mit dieser vertikal ausgerichtet ist.
An dem Türblatt, das auf der dritten Lauffläche geführt wird, ist eine weitere Laufrolle
vorgesehen, die von unten an der vierten Lauffläche anliegt und an dieser abrollt.
Auch hierbei kann die vierte Lauffläche vorteilhaft in Form eines nach unten weisenden
180°-Bogens ausgebildet sein, an den die Profilierung der daran anliegenden Laufrolle
entsprechend angepasst ist. Statt einer Rolle an der als Gegenführung verwendeten
vierten Lauffläche kann auch eine Gleitführung verwendet werden.
[0015] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist der Türkämpfer an seiner Oberseite
einen horizontalen Abdeckbereich gegen von oben herabfallendes Material, Schmutz oder
Flüssigkeit auf, an dessen freiem Ende ein nach unten weisendes Abdeckblech zur offenen
Schachtseite hin angebracht werden kann.
[0016] Der erfindungsgemäße Türkämpfer läßt sich vorteilhaft für jegliche Aufzugtürbetätigungseinrichtungen
verwenden, bei denen horizontal verschiebbare Türblätter bzw. Schiebetüren vorgesehen
sind.
[0017] Zusätzlich zu den bisher genannten Laufflächen können für den erfindungsgemäßen Türkämpfer
noch weitere Laufflächen für weitere Türblätter vorgesehen sein, welche Laufflächen
auf die gleiche, voranstehend erläuterte Art hergestellt werden können. Beispielsweise
lässt sich dies realisieren, indem eine oder mehrere Faltungen mit entsprechender
Ausformung an den gewünschten Stellen des Türkämpferquerschnitts eingefügt werden.
Somit ist der erfindungsgemäße Türkämpfer nicht auf die Führung von Türblättern in
nur zwei nebeneinanderliegenden Ebenen beschränkt, sondern es können nach Wunsch weitere
Laufflächen angeordnet werden, die über die ganze Länge des Türkämpfers verlaufen,
wobei diese Laufflächen für eine dritte Ebene, eine vierte Ebene oder auch noch weitere
Ebenen dienen.
[0018] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
und der beiliegenden Zeichnung.
[0019] Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0020] Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung schematisch dargestellt
und wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt einen seitlichen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Türkämpfers.
- Figur 2
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Türkämpfers der Figur 1.
- Figur 3
- zeigt den Türkämpfer der Figur 1 mit einem eingehängten Türblatt.
- Figur 4
- zeigt einen seitlichen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Türkämpfers gemäß einer
weiteren Ausführungsform.
- Figur 5
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Türkämpfers der Figur 4.
- Figur 6
- zeigt den Türkämpfer der Figur 4 mit zwei eingehängten Türblättern.
- Figur 7
- zeigt einen seitlichen Querschnitt des erfindungsgemäßen Türkämpfers gemäß einer weiteren
Ausführungsform.
- Figur 8
- zeigt einen bekannten Türkämpfer nach dem Stand der Technik, der in herkömmlicher
Weise aus verschiedenen Einzelteilen hergestellt ist.
[0021] Figur 1 zeigt einen seitlichen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Türkämpfers 10
in einer ersten Ausführungsform. Der Türkämpfer 10 weist ein Kastenteil 11 auf, das
sich in einem Hauptabschnitt auf der dem Schacht abgewandten Seite vertikal erstreckt
und hierbei einen vertikalen Abschnitt 11a mit einem oberen Teil 15a und einem unteren
Teil 15b bildet. Im Querschnitt weist der Türkämpfer 10 in dem Bereich, wo der obere
Teil 15a und der untere Teil 15b aneinanderstoßen, einen ersten Laufflächenträger
12 auf, der sich auf der Schachtseite des Kastenteils 11, in der Figur 1 auf der rechten
Seite des Kastenteils 11, vom Kastenteil 11 weg in Richtung Schacht, also in der Fig.
nach rechts erstreckt. An einem freien Ende 12a auf der Schachtseite des ersten Laufflächenträgers
12 ist zumindest eine Lauffläche, nachfolgend als erste Lauffläche 13 bezeichnet,
ausgebildet. Ferner ist an dem freien Ende 12a des ersten Laufflächenträgers 12 eine
zweite Lauffläche 14 ausgebildet, die der ersten Lauffläche 13 vertikal entgegengesetzt
ist. Dabei ist die erste Lauffläche 13 nach oben gerichtet und die zweite Lauffläche
14 zeigt nach unten. Beide Laufflächen sind jeweils als 180°-Bögen geformt und auf
der Schachtseite miteinander verbunden. Die erste Lauffläche 13 und die zweite Lauffläche
14 bilden jeweils Laufschienen für entsprechende Laufrollen eines Türblattes, die
auf den Laufschienen abrollen können.
[0022] Der erste Laufflächenträger 12 verläuft in Längsrichtung des Türkämpfers 10. Da entsprechend
die genannten beiden Laufflächen 13 und 14 ebenfalls in Längsrichtung des Türkämpfers
verlaufen, ist somit eine Führungseinrichtung über die Breite des Türkämpfers vorgesehen.
[0023] Gemäß Figur 3 ist der vertikale Abschnitt 11a des Kastenteils 11 mit dem oberen Teil
15a und dem unteren Teil 15b dem Türbenutzer zugewandt und deckt den oberen Bereich
einer Wandöffnung 46 ab, in der der Türkämpfer 10 angeordnet ist. Dadurch sind die
Laufflächen, bzw. die Kontaktstellen zwischen den jeweiligen Laufrollen und den Laufflächen,
von dem Benutzer abgeschirmt, so daß ein verletzungsträchtiger Eingriff in die Türblattführung
wirksam unterbunden ist.
[0024] Die genannte Wandöffnung 46 ist z.B. in einer Schacht- oder Fahrkorbwand 45 angeordnet,
die in der Figur 3 oben ausschnittsweise gezeigt ist. Der Türkämpfer 10 weist am freien
Ende seiner horizontalen Abdeckung 11b ferner eine Abkantung 16 auf, an der beispielsweise
eine Abdeckung 40 als Abdeckung gegen den offenen Schacht aufgehängt werden kann.
[0025] Aus der Figur 1 ist ersichtlich, daß der gesamte Türkämpfer 10 aus einem einzigen
gebogenen Blech hergestellt ist. Im Ergebnis sind die Laufflächen einstückig mit dem
Kastenteil und dem Laufflächenträger ausgebildet, was Vorteile bei der Fertigung bietet.
Die hier im Querschnitt gezeigte Formgebung des Türkämpfers 10 läßt sich durch Profilieren
mittels einer Profiliermaschine oder dergleichen erzielen. Der Türkämpfer 10 kann
insbesondere durch Rollieren als Meterware hergestellt werden.
[0026] Beim Herstellen des Türkämpfers durch Rollieren werden aus dem Blech folgende Bauteile
des Türkämpfers aufeinanderfolgend ausgebildet. Zunächst wird eine obere horizontale
Abdeckung 11b des Kastenteils 11 geformt, und daran anschließend der obere Teil 15a
des im wesentlichen senkrechten Abschnitts 11a. Hiernach wird das Blech um ca. 90°
gebogen, um den ersten Laufflächenträger 12 auszubilden, der aus dem oberen ersten
Laufflächenträgerbereich 12b und aus dem unteren ersten Laufflächenträgerbereich 12c
besteht. Die Verformung des Blechs geschieht dabei in der Weise, daß am freien Ende
12a des Laufflächenträgers, also zwischen den oberen und unteren ersten Laufflächenträgerbereichen,
die erste Lauffläche 13 und die zweite Lauffläche 14 vorgesehen sind, wobei das Blech
direkt von der ersten zur zweiten Lauffläche verläuft. Hieran anschließend wird das
Blech nach dem unteren ersten Laufflächenträgerbereich wieder um 90° verformt, so
daß der untere Teil 15b des im wesentlichen vertikalen Abschnitts 11a ausgebildet
wird, wobei der untere Teil 15b mit dem oberen Teil 15a fluchtet. Der untere Teil
15b wird schließlich wieder um 90° gebogen, um einen zweiten Laufflächenträger 22
auszubilden, an dessen Ende eine dritte Lauffläche 23 ausgebildet ist. Eine Erläuterung
von einzelnen Merkmalen des in dieser Form hergestellten Türkämpfers ist nachfolgend
unter Bezugnahme auf Figur 3 gegeben.
[0027] Alternativ kann der Türkämpfer durch Kanten von Blechplatten mit einer Kantmaschine
hergestellt werden. Infolge der Verformung eines einzigen Blechs besteht der erste
Laufflächenträger 12 aus zwei aufeinander liegenden Blechabschnitten 12b und 12c.
Durch die somit im Vergleich zum Querschnitt des Kastenteils verdoppelte Wanddicke
ist für den ersten Laufflächenträger 12 eine erhöhte Stabilität sichergestellt, was
im Hinblick auf eine mögliche Abstandsvergrößerung zwischen dem vertikalen Abschnitt
11a und der Lauffläche 13 vorteilhaft ist. Die Stabilität des ersten Laufflächenträgers
12 kann weiter erhöht werden, indem an der dem Schacht abgewandten Außenseite des
im wesentlichen vertikalen Abschnitts 11a zwischen dem Teil 15a und dem Teil 15b in
dem in Figur 1 mit I bezeichneten Bereich eine Längsschweißnaht gezogen wird, die
sich durchlaufend oder mit Unterbrechungen über die gesamte Breite des Türkämpfers
in seiner Längsrichtung erstreckt. Alternativ hierzu, oder aber auch in Ergänzung
zu der vorgenannten Längsschweißnaht im Bereich I, können die beiden aufeinander liegenden
Laufflächenträgerbereiche in dem horizontalen Bereich zwischen dem im wesentlichen
vertikalen Abschnitt 11a und dem freien Ende des ersten Laufflächenträgers 12 miteinander
durch z.B. Punkt- oder Lochschweißen verbunden und/oder verschraubt sein.
[0028] Figur 2 zeigt den Türkämpfer 10 von Figur 1 in einer Perspektivansicht. Wie aus Figur
2 zu erkennen, erstrecken sich die erste Lauffläche 13 und die zweite Lauffläche 14,
die an dem freien Ende 12a des ersten Laufflächenträgers 12 an der dem Schacht zugewandten
Innenseite des Kastenteils 11 ausgebildet sind, über die gesamte Breite des Türkämpfers
10 in dessen Längsrichtung. Ein Türblatt bzw. mehrere Türblätter lassen sich somit
über die gesamte Breite des Türkämpfers 10 horizontal verschieben.
[0029] Der Türkämpfer 10 weist in seinem oberen Bereich 11b ferner Durchgangsbohrungen 17
auf, die für eine entsprechende Befestigung des Türkämpfers 10 an einer Türumfassung
oder Schacht- bzw. Fahrkorbwand 45 vorgesehen sind.
[0030] Figur 3 zeigt den voranstehend erläuterten Türkämpfer 10 in einer seitlichen Querschnittsansicht
mit einem Türblatt 18, das an dem freien Ende 12a des ersten Laufflächenträgers 12
eingehängt ist. Im einzelnen weist das Türblatt 18 eine obere Türblattaufhängung 19
auf, an der eine Laufrolle 20 angeordnet ist. Vertikal ausgerichtet mit der Laufrolle
20 ist an dem Türblatt 18 ferner eine Gegenrolle 21 angeordnet. Der Abstand zwischen
den jeweiligen Achsen der Laufrolle 20 bzw. der Gegenrolle 21 ist dabei so bemessen,
daß er mit dem Abstand der ersten Lauffläche 13 von der zweiten Lauffläche 14 abgestimmt
ist. Die Querschnittsdarstellung der Figur 3 zeigt deutlich, daß beide Laufrollen
20, 21 über ihre Breite konkav ausgebildet sind, um sich einer konvexen Krümmung der
jeweiligen Lauffläche 13, 14 anzupassen. Durch diese Abstimmung der Laufrollen auf
ihre zugehörige Lauffläche läßt sich im Ergebnis ein spurtreues Abrollen der Laufrollen
und damit eine exakte Längsverschieblichkeit des Türblattes erzielen. Die Laufrolle
20 und die Gegenrolle 21 umfassen das freie Ende 12a von oben und von unten, wodurch
eine unerwünschte Vertikalbewegung des Türblattes 18 und somit ein "Entgleisen" des
Türblattes ausgeschlossen ist.
[0031] In der Figur 3 oben ist ein Teil einer Wand 45 dargestellt, die hier die obere Kante
einer Wandöffnung 46 bildet , in welcher der Türkämpfer 10 als oberer Abschluß der
Türöffnung 47 angeordnet ist. Unterhalb dieses Wandteils 45 ist die obere horizontale
Abdeckung 11b des Kastenteils 11 angeordnet. Hierbei kann das Kastenteil 11 beispielsweise
direkt an der Wand 45 anliegen, oder aber ein Spalt zwischen dem Kastenteil 11 und
der Wand 45 (wie in Figur 3 gezeigt) kann geeignet durch ein entsprechendes Dichtmaterial
ausgefüllt sein. Der Wandbereich 45, an dem das Kastenteil mit seiner oberen Abdeckung
anliegt, kann als Mauerwerk oder aber auch aus Metall und/oder Kunststoff ausgeführt
sein. Ferner ist in Figur 3 unten mit Bezugszeichen 47 eine Türöffnung angedeutet,
die unterhalb des unteren Endes des unteren Teils 15b beginnt und die nutzbare Türöffnung
für den Türbenutzer bildet.
[0032] Die in den Figuren 1 bis 3 erläuterte Ausführungsform des Türkämpfers 10 ist so konzipiert,
daß Türblätter in einer Ebene verschoben werden können. Somit eignet sich diese Ausführungsform
vorzugsweise für eine einblättrige, seitlich öffnende Schiebetür oder eine zweiblättrige,
mittig öffnende Schiebetür. Demgegenüber ist in Figur 4 eine weitere Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Türkämpfers 10 in einer seitlichen Querschnittsansicht dargestellt,
bei der verschiedene Türblätter in nebeneinander liegenden Ebenen geführt sind, so
daß sich diese weitere Ausführungsform vorzugsweise für eine zweiblättrige, seitlich
öffnende Schiebetür oder für eine vierblättrige, zentral öffnende Schiebetür eignet.
Diese weitere Ausführungsform stimmt im wesentlichen mit der in den Figuren 1 bis
3 gezeigten Ausführungsform des Türkämpfers 10 überein, wobei baugleiche Elemente
jeweils mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Zur Vermeidung von Wiederholungen
sind nachstehend lediglich die relevanten Unterschiede erläutert.
[0033] Am unteren Ende des unteren Bereichs 15 des Kastenteils 11 (vgl. Fig. 4) erstreckt
sich in Richtung Schacht ein zweiter Laufflächenträger 22, der in gleicher Weise wie
der erste Laufflächenträger 12 und parallel dazu in Längsrichtung des Türkämpfers
10 verläuft, und an dessen freiem Ende 22a eine dritte Lauffläche 23 ausgebildet ist.
Die dritte Lauffläche ist ebenfalls in Form eines nach oben weisenden 180°-Bogens
ausgebildet. Die dritte Lauffläche 23 dient als Laufschiene für ein weiteres Türblatt,
das seitlich versetzt zu dem oben genannten Türblatt 18 geführt wird, welches an der
ersten Lauffläche 13 und der zweiten Lauffläche 14 geführt ist.
[0034] Figur 4 verdeutlicht, daß der Abstand zwischen dem senkrechten Teil 11a und den Laufschienen
13 und 14 bei dieser Ausführungsform größer ausgeführt ist als der Abstand zwischen
dem senkrechten Teil 11a und der Lauffläche 23. Ferner weist der untere erste Laufflächenträgerbereich
12c des Laufflächenträgers 12 an seiner Unterseite eine vierte Lauffläche 24 auf,
die der dritten Lauffläche 23 gegenüberliegend und mit dieser vertikal ausgerichtet
ist. Im Hinblick auf eine problemlose Fertigung, bspw. mittels einer Profiliermaschine,
ist die vierte Lauffläche 24 in gleicher Weise wie die oben genannten übrigen Laufflächen
in Form eines 180°-Bogens ausgebildet. Dabei sind die erste und zweite Lauffläche
13, 14 gegenüber der dritten und vierten Lauffläche 23, 24 seitlich versetzt, so daß
hierdurch entsprechend zwei seitlich zueinander versetzte Führungsebenen definiert
sind.
[0035] In Figur 5 ist der Türkämpfer 10 von Figur 4 in einer Perspektivansicht dargestellt.
Es ist hierin deutlich zu erkennen, daß sich das freie Ende 22a des zweiten Laufflächenträgers
22 parallel zum freien Ende 12a des ersten Laufflächenträgers 12 und seitlich versetzt
zu diesem über die gesamte Breite des Türkämpfers 10 in dessen Längsrichtung erstreckt.
Dadurch wird eine Verschieblichkeit von zwei nebeneinander laufenden Türblättern ermöglicht,
ohne daß diese störend miteinander in Kontakt kommen.
[0036] Figur 6 zeigt eine seitliche Querschnittsansicht des unter Bezugnahme auf die Figuren
4 und 5 erläuterten Türkämpfers 10 mit zwei verschiedenen Türblättern, die entsprechend
dem erläuterten seitlichen Versatz der beiden Laufflächen 13, 14 relativ zu den beiden
Laufflächen 23, 24 in nebeneinander liegenden Ebenen geführt sind. Hierbei ist neben
dem Türblatt 18 an dem Türkämpfer ein weiteres Türblatt 25 eingehängt. Eine an der
zugehörigen Türblattaufhängung 41 angebrachte Laufrolle 26 ist auf die dritte Lauffläche
23 aufgesetzt.
[0037] An der Türblattaufhängung 41 ist oberhalb der Laufrolle 26, und mit dieser vertikal
ausgerichtet, ein Gleitelement 27 angebracht, das an seiner der vierten Lauffläche
24 zugewandten Seite eine Nut 28 aufweist. Die Nut 28 ist dabei so bemessen, daß das
Gleitelement 27 die vierte Lauffläche umfaßt und dadurch eine Führung des entsprechenden
Türblattes 25 sicherstellt. Der Abstand zwischen der Laufrolle 26 und dem Gleitelement
28 ist auf den Abstand zwischen der dritten Lauffläche 23 und der vierten Lauffläche
24 abgestimmt, so daß ein vertikales Abheben der Laufrolle 26 von der dritten Lauffläche
und damit ein Entgleisen des Türblattes 25 ausgeschlossen ist. Statt des Gleitelements
27 kann jedoch alternativ auch eine weitere Laufrolle vorgesehen sein, die auf der
vierten Lauffläche 24 abrollt und damit eine sichere Führung des Türblattes 25 gewährleistet.
[0038] Im Unterschied zu der anhand der Figuren 1 bis 3 erläuterten Ausführungsform ist
an dem Türblatt 18, das an der ersten und zweiten Lauffläche 13, 14 geführt ist, anstelle
der Gegenrolle 21 ein Gleitelement 29 angebracht, dessen obere Seite, d.h. die der
zweiten Lauffläche 14 zugewandte Seite, eine konkave Krümmung aufweist, die der konvexen
Krümmung der zweiten Lauffläche 14 angepaßt ist.
[0039] Aus Figur 6 ist ferner ersichtlich, daß das Gleitelement 27 und das Gleitelement
29 baugleich ausgeführt sein können, was in vorteilhafter Weise zu Kosteneinsparungen
führt. Ein solches Gleitelement 27, 29 weist also an seiner einen Seite die der Fläche
24 angepaßte Nut 28 und an seiner anderen Seite eine der Fläche 14 angepaßte Nut auf,
und braucht lediglich mit der entsprechend richtigen Ausrichtung an dem Türblatt 18
bzw. an dem Türblatt 25 montiert werden, um die gewünschte Gegenführung für dieses
Türblatt zu bilden.
[0040] Wie im übrigen aus Figur 6 ersichtlich, schirmen der untere Teil 15b des Kastenteils
11 des Türkämpfers 10 und die Unterseite des Führungsteils 22 auch die dritte Lauffläche
23 und die vierte Lauffläche 24 bzw. die Führung des Türblatts 25 geeignet von dem
Benutzer ab, so daß ein verletzungsträchtiger Eingriff in diesen Führungsbereich wirksam
ausgeschlossen ist. Da der Türkämpfer 10 wie voranstehend erläutert insgesamt aus
einem einzigen gebogenen Blech hergestellt ist, und somit der genannte untere Teil
15b und das Führungsteil 22 Bestandteil des Kastenteils 11 ist, ist keine zusätzliche
Konstruktion erforderlich, um die genannte Abschirmung zu gewährleisten.
[0041] Ähnlich zu der Darstellung in Figur 3 ist in Figur 6 links oben ein Bereich einer
Wand 45 gezeigt, als oberer Bereich einer Wandöffnung 46, gegen den der obere Teil
15a des im wesentlichen vertikalen Abschnitts 11a anliegt. Hierbei bildet ein Stahlträger
den Wandabschluß über der Wandöffnung 46. Dazu ist unten eine Türöffnung 47 angedeutet,
die unterhalb des zweiten Laufflächenträgers 22 beginnt. Im Unterschied zu der in
Figur 3 gezeigten Ausführungsform ist das Blech im Anschluß an die dritte Lauffläche
23 verkürzt ausgeführt, was eine noch einfachere Profilierung des Blechs in diesem
Bereich gewährleistet.
[0042] Figur 7 zeigt den erfindungsgemäßen Türkämpfer in einer weiteren Ausführungsform,
bei der drei nebeneinander angeordnete Türblattführungen vorgesehen sind. Hierbei
weist jede Türblattführung eine Haupt- und eine Gegenführungsfläche auf. Im einzelnen
weist hierbei der Türkämpfer außer dem ersten Laufflächenträger 12 und dem zweiten
Laufflächenträger 22 noch einen dritten Laufflächenträger 62 auf, an dem in gleicher
Weise an einem freien Ende davon zwei Laufflächen ausgebildet sind. Mit weiteren Faltungen
oder der Anordnung von Faltungen an anderen Stellen des Türkämpferquerschnitts lassen
sich weitere Führungsflächen, oder auch anders angeordnete Führungsflächen, schaffen.
Mittels der weiteren Faltungen von Blechbereichen in Längsrichtung des Türkämpfers
mit entsprechenden Ausformungen können können an jeder gewünschten Stelle im Querschnitt
des Türkämpfers weitere Laufflächen gebildet werden.
[0043] Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellten und in der Figurenbeschreibung
beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Der Türkämpfer ist zum Einsatz bei einer
Aufzugeinrichtung geeignet und kann über einer Fahrkorbtüröffnung oder einer Stockwerktüröffnung
angebracht sein.
1. Türkämpfer (10) für eine Aufzugtür in einer Wandöffnung, mit einem Kastenteil (11)
und mit mindestens einem Laufflächenträger (12, 22) mit mindestens einer Lauffläche
(13, 14, 23, 24) für eine Laufrolle (20, 21, 26) eines Türblattes (18, 25), wobei
das Kastenteil (11) einen Abschnitt (11a) aufweist, der die Lauffläche (13, 14, 23,
24), die auf der dem Schacht zugewandten Seite des Kastenteils (11) angeordnet ist,
gegenüber dem Türbenutzer abschirmt, wobei der Laufflächenträger (12, 22) und das
Kastenteil (11) einstückig aus einem gebogenen Blech hergestellt sind.
2. Türkämpfer (10) nach Anspruch 1, bei dem der Laufflächenträger (12, 22) und/oder die
Lauffläche (13, 14, 23, 24) durch Faltung eines Kastenteilblechs mit entsprechender
Ausformung der Faltungen hergestellt ist.
3. Türkämpfer (10) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem der Abschnitt (11a) im wesentlichen
vertikal ist.
4. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Abschnitt (11a) des
Kastenteils einen dem Türbenutzer zugewandten oberen Bereich der Wandöffnung (46)
abdeckt und mit seiner unteren Kante den oberen Abschluß einer Türöffnung (47) bildet
und einen oberen Teil (15a) und einen unteren Teil (15b) aufweist.
5. Türkämpfer (10) nach Anspruch 4, bei dem sich an den oberen Teil (15a) im Querschnitt
des Türkämpfers nach unten ein erster Laufflächenträger (12) mit einem oberen ersten
Laufflächenträgerbereich (12b) und einem unteren ersten Laufflächenträgerbereich (12c)
anschließt, wobei das Blech zwischen dem oberen ersten Laufflächenträgerbereich (12b)
und dem unteren ersten Laufflächenträgerbereich (12c) eine erste Lauffläche (13) und
eine zweite Lauffläche (14) ausbildet.
6. Türkämpfer (10) nach Anspruch 5, bei dem der untere Teil (15b) anschließend an den
unteren ersten Laufflächenträgerbereich (12c) ausgebildet ist, wobei an dem unterem
Ende des unteren Teils (15b) ein zweiter Laufflächenträger (22) mit einer dritten
Lauffläche (23) ausgebildet ist.
7. Türkämpfer (10) nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der untere erste Laufflächenträgerbereich
(12c) eine vierte Lauffläche aufweist.
8. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem der erste und/oder der zweite
Laufflächenträger (12, 22) in Längsrichtung des Türkämpfers verlaufen und sich von
dem im wesentlichen vertikalen Abschnitt (11a) in Richtung Schacht erstrecken.
9. Türkämpfer (10) nach Anspruch 1 bis 8, bei dem zumindest eine der Laufflächen (13,
14, 23, 24) in Form eines 180°-Bogens ausgebildet ist.
10. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, bei dem die erste Lauffläche (13)
in Form eines nach oben weisenden 180°-Bogens ausgebildet ist.
11. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, bei dem die zweite Lauffläche (14)
in Form eines nach unten weisenden 180°-Bogens ausgebildet ist.
12. Türkämpfer (10) nach Anspruch 11, bei dem die erste Lauffläche (13) und die zweite
Lauffläche (14) an einem freien Ende (12a) des ersten Laufflächenträgers (12) vertikal
übereinander und entgegengesetzt zueinander angeordnet sind, wobei die jeweiligen
180°-Bögen miteinander verbunden sind.
13. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, bei dem die dritte Lauffläche (23)
in Form eines nach oben weisenden 180°-Bogens ausgebildet ist.
14. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 13, bei dem die dritte Lauffläche (23)
an einem freien Ende (22a) des zweiten Laufflächenträgers (22) ausgebildet ist.
15. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 7 bis 14, bei dem die vierte Lauffläche (24)
der dritten Lauffläche (23) gegenüberliegend und mit dieser vertikal ausgerichtet
ist.
16. Türkämpfer (10) nach Anspruch 15, bei dem die vierte Lauffläche (24) in Form eines
nach unten weisenden 180°-Bogens ausgebildet ist.
17. Türkämpfer (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 13, bei dem der obere erste Laufflächenträgerbereich
(12b) und der untere erste Laufflächenträgerbereich (12c) im Mittelbereich des Laufflächenträgers
und/oder angrenzend an den Abschnitt (11a) zumindest teilweise miteinander verbunden
sind.
18. Türkämpfer (10) nach Anspruch 17, bei dem der obere Teil (15a) und der untere Teil
(15b) an der Außenseite des Abschnitts (11a) durch eine Längsschweißnaht (I) oder
dergleichen miteinander verbunden sind.
19. Türkämpfer (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, der an seiner Oberseite eine
Abkantung (16) aufweist, an deren freiem Ende ein Abdeckblech anbringbar ist.
20. Türkämpfer (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, der durch Profilieren mittels
einer Profiliermaschine hergestellt ist.
21. Aufzugeinrichtung, die einen Türkämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 20 aufweist.