[0001] Die Erfindung betrifft ein Mehrscheibenfenster bei welchem Luftströme durch das Fenster
gezielt steuerbar sind.
Um den Wärmeverlust aus Gebäuden durch Fenster zu verringern wurden die Fenster in
den letzten Jahrzehnten mit immer besserer Isolierwirkung, sowohl gegen Wärmeleitung,
Wärmestrahlung und Wärmekonvektion ausgeführt.
Da insbesondere die Unterdrückung von Wärmekonvektion, also die Vermeidung von Luftströmen
durch die Fensteröffnung häufig zu Nachteilen wie Schimmelbildung, schlechte Raumluft
etc. führt wurden in den letzten Jahren Fenster entwickelt die wiederum einigermaßen
definiert einen Luftfluß durch die Fensteröffnungen ermöglichen.
In der AT 394 751 B wird vorgeschlagen das Gebäudeinnere über eine verschließbare
Nut im Blendenrahmen mit dem Flügelzwischenraum eines zweiflügeligen Fensters zu verbinden.
Der Flügelzwischenraum ist wiederum über Kanäle mit dem Außenraum verbunden.
Gemäß der CH 518 439 wird vorgeschlagen das Blendenrahmenprofil als Mehrkammer-Hohlprofil
auszubilden, es mit Öffnungen normal zur Profilrichtung zu versehen und betätigbare
Elemente in Profilkammern einzubauen durch welche diese Öffnungen wieder wahlweise
verschlossen werden können.
Gemäß der DE 101 40 060 A1 wird ein zweiflügeliges Fenster vorgeschlagen, wobei der
Flügelzwischenraum dauerhaft durch Öffnungen im Blendenrahmen mit dem Außenraum verbunden
ist.
Gemäß der DE 199 02 382 C1 ist es möglich die Dichtung zwischen Blendenrahmen und
Flügelrahmen wahlweise anzuheben und so luftdurchlässig zu machen.
Entsprechend den genannten Schriften ist die Dichtheit des Fensters durch Lüftungsöffnungen
in den Blenden- bzw. Flügelrahmenprofilen in definierter Weise unterbrochen. Entsprechend
manchen Schriften sind diese Öffnungen verschließbar, sodaß der Grad der Lüftung beeinflußbar
ist. Die Beeinflußbarkeit des Raumklimas ist damit in jenem Bereich ermöglicht, welcher
sich durch öffnen bzw. verschließen von Lüftungsöffnungen im Fenster ergibt.
[0002] Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Fenster zur Verfügung
zu stellen, welches die gezielte Beeinflußung des Raumklimas in einem weiteren Bereich
als dies mit den vorbekannten Fenstern möglich ist, ermöglicht.
[0003] Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, ein Fenster mit mehreren Scheiben zu verwenden.
Sowohl im unteren als auch im oberen Rahmenprofil des Fensterflügels befindet sich
ein Hohlraum, welcher durch Kanäle mit dem Außenraum, dem Innenraum und dem Flügelzwischenraum
verbunden ist. Die Kanäle können durch von außen betätigbare Ventile - die vorzugsweise
im Hohlraum angeordnet sind geöffnet oder geschlossen werden. Aus der Kombination
der möglichen Ventilstellungen im oberen Flügelrahmenprofil mit jener im unteren Flügelrahmenprofil
ergeben sich eine Fülle von verschiedene Möglichkeiten Luftströme im Fenster nicht
nur an und abzustellen sondern auch in der Richtung einzustellen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen, welche prinzipielle Ausführungsformen der
Erfindung beispielhaft zeigen, anschaulicher.
- Fig. 1: -
- zeigt in einer Prinzipdarstellung einen erfindungsgemäßen Fensterflügel in einer vertikalen
Schnittansicht wobei die Schnittebene normal zur Fensterebene liegt..
- Fig. 2: -
- zeigt in einer Prinzipdarstellung den unteren Rahmenteil eines weiteren erfindungsgemäßen
Fensterflügels in einer Schnittansicht wie bei Fig 1.
- Fig. 3:
- zeigt in einer Darstellung wie in Fig. 2 einen dritten erfindungsgemäßen Fensterflügel.
- Fig. 4:
- zeigt in einer abstrahierten Darstellung die Anordnung von Kanälen entlang des Flügelrahmenprofils
und entlang des Ventilschiebers von dem Fensterflügel gemäß Fig. 3.
- Fig. 5:
- zeigt in einer Darstellung wie Fig. 1 wie einen Fensterflügel gemäß der Erfindung
mit aufgesetzten (symbolisiert dargestellten) Lüftern.
- Fig. 6:
- zeigt anhand einer um 90° gedrehten vertikalen Schnittansicht mit fensterparalleler
Schnittebene wie (symbolisiert dargestellte) Lüfter im Innenraum des unteren oder
oberen Flügelrahmenprofils des Fensters gemäß Fig. 3 angeordnet werden können.
[0004] Der Fensterflügel gemäß Fig. 1 ist zweigeteilt, er besteht aus einem Außenflügel
und einem Innenflügel. Der Innenflügel ist vorteilhafterweise mit einer Isolierglasscheibe
ausgestattet; für den Außenflügel wird man üblicherweise eine einfache Glasscheibe
verwenden.
Im Inneren des oberen Flügelrahmenprofils 1 und des unteren Flügelrahmenprofils 2
erstreckt sich in Profilrichtung jeweils eine Hohlraum 3 mit kreisförmiger Querschnittsfläche
welcher normal zur Profilrichtung durch Kanäle 4.1, 4.2, 4.3 die beispielsweise als
Bohrungen ausgeführt sein können mit dem Innenraum, dem Außenraum und mit dem Flügelzwischenraum
verbunden ist. Im Hohlraum 3 ist ein Ventilschieber 5 angeordnet. Der Ventilschieber
5 hat im wesentlichen die Form eines Hohlzylinders. Er liegt mit seinem Außenmantel
am Mantel des Hohlraums 3 an, ist in Profilrichtung fixiert und um seine Zylinderachse
unter Überwindung von Gleitreibung drehbar.
In der dargestellten Stellung korrespondiert mit jedem Kanal 4.1, 4.2, 4.3 in den
Flügelrahmenprofilen eine Bohrung 6 durch die Mantelfläche des hohlzylinderförmigen
Ventilschiebers. Der Fensterflügel ist maximal luftdurchlässig. Bei großer Auslegung
der Kanalquerschnitte ist damit die Raumlüftung so gut, daß es damit eine gekippte
Stellung des Fensterflügels unnötig wird. Damit wird die Sicherheit des Fensters verbessert.
Außerdem braucht dann ein allfällig gewünschtes Insektenschutzgitter nur an oder in
den Kanälen 4.3 oder 4.1 angebracht zu werden und nicht wie bei Kippfenstern über
die gesamte Fensterfläche; es ist damit auch möglich ein Insektenschutzgitter von
außen unsichtbar anzubringen. Was für Insektenschutzgitter gilt, gilt insbesondere
auch für allenfalls gewünschte Pollenfilter. Werden beide Ventilschieber von der dargestellten
Stellung aus um eine Achteldrehung um ihre Achse gedreht, so sind alle Kanäle geschlossen;
der Fensterflügel hat maximale Isolierwirkung. Diese Stellung ist vor allem dann gut
wenn es draußen sehr kalt ist und der Innenraum geheizt wird.
[0005] Werden beide Ventilschieber von der dargestellten Stellung aus um eine Vierteldrehung
gegen den Uhrzeigersinn gedreht so ist der Außenraum über den Hohlraum im unteren
Flügelrahmenprofil mit dem Flügelzwischenraum und über den Hohlraum im oberen Flügelrahmenprofil
des weiteren mit dem Innenraum verbunden. Diese Stellung ist dann vorteilhaft, wenn
die Sonne von außen auf das Fenster scheint und die zwecks Raumlüftung erforderliche,
von Außen nach innen durch das Fenster strömende Luft gegenüber der sonstigen Außenluft
erwärmt sein soll.
[0006] Wird der untere Ventilschieber von der dargestellten Stellung aus um eine Vierteldrehung
gegen den Uhrzeigersinn gedreht und der obere Ventilschieber im Uhrzeigersinn, so
ist der Flügelzwischenraum maximal mit Außenluft durchlüftet. Das ist beispielsweise
dann vorteilhaft, wenn die Sonne sehr stark scheint und verhindert werden soll, daß
sich im Flügelzwischenraum sich erhitzende Luft staut die dann auch das Fenster erhitzt.
[0007] Um durch thermisch hervorgerufene Luftkonvektion das Raumklima stark beeinflussen
zu können ist es vorteilhaft die innere Scheibe nicht nur in Isolierglas auszuführen
sondern nach außen hin auch mit einer Reflexionsschicht gegen Wärmestrahlung auszustatten.
Dadurch wird stärkere Erwärmung der Luft im Flügelzwischenraum erreicht und die damit
ermöglichte Luftkonvektion kann gezielt eingesetzt werden.
[0008] Werden die Ventilschieber von dieser Stellung aus um eine halbe Umdrehung gedreht,
so ist der Flügelzwischenraum maximal mit der Innenluft durchlüftet. Damit wird ohne
Luftwechsel und bei guter Geräuschisolierung eine sanfte Beeinflußung der Innentemperatur
erreicht - je nach Außentemperatur und Sonneneinstrahlung Erwärmung oder Abkühlung.
[0009] Wenn man nur jene Stellungen der Ventilschieber in Betracht zieht bei denen Kanäle
4.1, 4.2, 4.3 entweder ganz geschlossen oder ganz geöffnet sind, so kann jeder der
beiden Ventilschieber fünf unterschiedliche Ventilstellungen einnehmen. Aus der Kombination
von oberem und unterem Ventilschieber ergeben sich damit 25 verschiedene Möglichkeiten
Lufträume beidseits und im Fensterflügel miteinander zu verbinden bzw. zu trennen.
Damit kann das Fenster auf eine Vielzahl von Anforderungen zwischen der bestmöglicher
Isolierung, direktester Belüftung, Erwärmung oder Abkühlung der Luft im Innenraum
flexibel eingestellt werden.
[0010] Der Ventilschieber 5 gemäß Fig. 1 ist von außen manuell oder über eine elektrische
Steuerung betätigbar, also verdrehbar. Eine manuelle Betätigbarkeit kann z. B. erreicht
werden, indem an einer Stirnseite des Schiebers eine Kappe mit einem zahnradförmigen
Fortsatz aufgesteckt wird, wobei die Achse des Zahnrades gleich der Längsachse des
Ventilschiebers ist. Mit dem Zahnrad in Eingriff steht eine Zahnstange welche von
außen zugänglich in einer Nut in dem angrenzenden vertikalen Flügelrahmenprofil beweglich
gelagert ist.
Bei Verwendung eines kreiszylinderförmigen Ventilschiebers wie bei dem Fensterflügel
entsprechend Fig. 1 ist es vorteilhaft die Öffnungen der drei Kanalarten 4.1, 4.2
und 4.3 zum Ventilschieber hin am Schieberumfang um jeweils 90° zu versetzen. (Die
Reihenfolge ist dabei nicht wichtig.) Genau dann können bei einfachster Geometrie
der verwendeten Teile, allein durch Drehen des Ventilschiebers, alle drei Möglichkeiten
genau zwei Kanalarten miteinander zu verbinden, sowie alle drei Kanalarten miteinander
zu verbinden, sowie alle drei Kanalarten zu verschließen, eingestellt werden.
[0011] Gemäß Fig. 2 wird vorgeschlagen jede der drei verschiedenen Kanalarten 4.1, 4.2 und
4.3 mit jeweils einem eigenen Ventilschieber 5.1, 5.2, 5.3 verschließbar zu machen.
Im einfachsten Fall sind die Ventilschieber dabei flache Stäbe mit Bohrungen im selben
Raster wie die korrespondierenden Öffnungen der zugehörigen Kanäle; sie werden betätigt
indem sie in Profilrichtung des Flügelrahmenprofils bewegt werden. Die Ventilschieber
sind zu diesem Zweck durch Wände der Flügelrahmenprofile in Profilrichtung gleitend
gelagert. Um die Ventilschieber händisch betätigen zu können müssen diese direkt oder
über ein damit verbundenes Verbindungsstück an die Oberfläche des Fensterflügels ragen;
sie brauchen jeweils nur um die Abmessung einer Öffnung in Profillängsrichtung beweglich
sein.
[0012] Gemäß Fig. 3 wird wie entsprechend Fig. 1 vorgeschlagen einen einzigen Ventilschieber
5.4 für alle drei Kanalarten 4.1, 4.2 und 4.3 zu verwenden. Im Unterschied zu der
Bauart gemäß Fig. 1 muß der Ventilschieber in diesem Fall in Profilrichtung bewegt
werden. Der Ventilschieber ist ein Profil mit einem Raster von in Profilrichtung aufeinanderfolgenden
Bohrungen; er liegt parallel zum Flügelrahmenprofil und ist in diesem durch Profilwände
in Profilrichtung gleitend gelagert. Ein möglicher Raster der Bohrungen im Profilschieber
5.4 und im Flügelrahmenprofil 1 bzw. 2 ist in Fig. 4 dargestellt. Um alle Funktionen
des Fensters auszunützen muß der Profilschieber um eine Periodenlänge des Rastermusters
der Bohrungen verschiebbar sein. Einer einfach herzustellenden Ventilmechanik als
Vorteil stehen ein großer Betätigungsweg des Ventilschiebers und ein geringer Gesamtquerschnitt
der durchflutbaren Kanäle als Nachteil gegenüber.
[0013] Die drei skizzierten Methoden den Verbindungsraum 3 in den Flügelrahmenprofilen gegen
die Kanäle 4.1, 4.2, 4.3 abzudichten, sind nur ein kleiner anschaulicher Ausschnitt
aus einer Vielzahl von Möglichkeiten. Prinzipiell funktioniert es beispielsweise auch
mit klappenden Ventilen oder mit drei Ventilschiebern in der Form von dünnen durchbohrten
Drehzylindern die um ihre Achse gedreht werden. Wichtig ist das Prinzip, daß die einzelnen
Kanäle willentlich miteinander verbunden, bzw. voneinander getrennt werden können.
Zum Teil unbedingt notwendige zum Teil sinnvoll ergänzende weitere Vorrichtungen wie
Dichtungen zwischen Blendenrahmen und Flügelrahmen, Wetterschutzabdeckungen, Filter
gegen Insekten und Staub, poröse Einlagen in den Strömungskanälen welche hohe Strömungsgeschwindigkeiten
vermeiden, Sonnenschutzlammellen im Flügelzwischenraum oder im Gasbereich des Isolierglases
etc., sind selbstverständlich auch an dem erfindungsgemäßen Fenster sinnvoll, werden
aber, da sie nicht Gegenstand der Erfindung sind, hier nicht weiter beschrieben.
[0014] Die gezielte Beeinflussung des Raumklimas durch das Fenster kann deutlich verstärkt
werden, wenn wie in Fig. 5 beispielhaft gezeigt Kanalöffnungen durch eine Umfassung
zu einem elektrisch betriebenen Lüfter 7 zusammengefaßt werden. Damit können Luftströme
in Richtung und Ausmaß erzwungen werden. Werden Lüfter verwendet, so wird es im allgemeinen
ausreichen sie nur an einem einzigen Rahmenprofil anzubringen.
Es ist auch möglich kleine Lüfter 8 in dem die Kanäle 4.1, 4.2, 4.3 verbindenden,
parallel zum Flügelprofil verlaufenden Hohlraum 3 in einem oder in beiden Flügelrahmenprofilen
unterzubringen (Fig. 6). Da damit im Hohlraum 3 unmittelbar nur Luftströme in Profilrichtung
erzwungen werden können, müssen die Öffnungen im Ventilschieber 5.5 so gerastert sein,
daß in den durch die Lüfter 7 begrenzten Längsbereichen der Flügelprofile jeweils
unterschiedliche Kanalarten 4.1, 4.2, 4.3 geöffnet bzw. verschlossen sind.
Es ist auch möglich den Hohlraum 3 und die Kanäle 4.1, 4.2, 4.3 nicht im Flügelrahmenprofil
sondern im Blendenrahmenprofil unterzubringen. Die Lüftungskanäle 4.2 müssen sich
dann bei geschlossenem Fensterflügel vom Blendenrahmenprofil weiter durch das Flügelrahmenprofil
in den Flügelzwischenraum erstrecken.
Damit ergibt sich auch die vor allem optisch vorteilhafte Möglichkeit Lüfter im Blendenrahmenprofil
oder in dem das Blendenrahmenprofil umgebenden Mauerwerk anzubringen. Die Kanäle 4.1
bzw. 4.3 führen dann erst an dem das Blendenrahnenprofil umgebenden Mauerwerk zum
Innenraum bzw. Außenraum.
[0015] Insbesondere dann, wenn Lüfter 7, 8 verwendet werden kann es auch nützlich sein nicht
nur die horizontal verlaufenden Rahmenprofile steuerbar durchflutbar auszubilden sondern
auch die vertikal verlaufenden Rahmenprofile.
[0016] Es ist auch möglich den bzw. die Ventilschieber nicht im Hohlraum 3 anzubringen sondern
an den anderen Enden der Kanäle 4.1, 4.2, 4.3, also am Innenraum, am Außenraum und
am Rand des Flügelzwischenraums.
[0017] Das erfindungsgemäße Fenster erfordert keine Kippstellung und es ist in einfacher
Weise in einem sehr weiten Bereich bezüglich Lüftung und Wärmetransport einstellbar.
Damit kann das erfindungsgemäße Fenster sehr großflächig ausgeführt und eingesetzt
werden ohne daß deswegen großer sonstiger Aufwand im bzw. am Gebäude wie Beschattung,
separate Lüfterklappen, Klimaanlage, starke Heizung erforderlich ist.
1. Fenster welches mindestens zwei Scheiben und eine Flügelzwischenraum aufweist, wobei
die Dichtheit der Rahmenprofile einstellbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß sich im Innenraum zweier sich gegenüberliegenden Rahmenprofile (1, 2) des Fensters
Kanalgruppen (4.1, 4.2, 4.3) erstrecken die in den Innenraum, den Außenraum und den
Flügelzwischenraum münden und wobei jeder dieser Kanalgruppen mit jeweils einer anderen
Kanalgruppe oder mit beiden anderen Kanalgruppen in dem jeweiligen Rahmenprofil über
Ventile (5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5) verbunden werden oder getrennt werden kann.
2. Fenster nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich im Inneren der Rahmenprofile (1,2) ein Hohlraum (3) befindet in welchen die
Kanäle (4.1, 4.2, 4.3) münden und daß die Ventile in diesem Hohlraum 3 angeordnet
sind.
3. Fenster nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß die Rahmenprofile (1, 2) das obere und das untere Rahmenprofil des Fensterflügels
sind.
4. Fenster nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Hohlraum (3) als Kreiszylinder ausgebildet ist, welcher sich in Profilrichtung
der Rahmenprofile erstreckt und normal durch die Kanäle (4.1, 4.2, 4.3) erweitert
ist und daß das Ventil (5) als Hohlzylinder mit in einem Raster durchbohrter Mantelfläche
ausgebildet ist, welche im inneren des Hohlraumes (3) am Umfang anliegt und an diesem
drehbar gleitend gelagert ist.
5. Fenster nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß jede der drei verschiedenen Kanalarten (4.1, 4.2, 4.3) in einem Rahmenprofil mit
jeweils einem eigenen Ventilschieber (5.1, 5.2, 5.3) verschließbar ist wobei die Ventilschieber
als durchbohrte Stäbe ausgeführt sind, sich in Längsrichtung des Rahmenprofils erstrecken
und in dieser Richtung gleitend geführt sind.
6. Fenster nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß alle drei Kanalarten (4.1, 4.2, 4.3) in einem Rahmenprofil durch einen einzigen Ventilschieber
(5.5) geschlossen bzw. geöffnet werden können, wobei der Ventilschieber als in einem
Raster durchbohrtes Profil ausgebildet ist, welches sich im Rahmenprofil parallel
zu diesem erstreckt und in dieser Richtung gleitend geführt ist.
7. Fenster nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß die zur Umgebung des Fensters führenden Öffnungen einer Kanalgruppe (4.1, 4.3) zusammengefaßt
und durch einen Lüfter (7) geführt werden.
8. Fenster nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß sich in einem Hohlraum (3) ein elektrisch betriebener Lüfter (8) befindet und in
den durch den Lüfter getrennten unterschiedlichen Bereichen des Hohlraumes (3) jeweils
andere der Kanalarten (4.1, 4.2, 4.3) zu dem Hohlraum 3 geöffnet sind.