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(11) |
EP 1 498 569 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.2014 Patentblatt 2014/23 |
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Anmeldetag: 08.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Türdichtung
Door seal
Joint d'étanchéité pour porte
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE LI NL |
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Priorität: |
17.07.2003 CH 12522003
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2005 Patentblatt 2005/03 |
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Teilanmeldung: |
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10010033.8 / 2267263 |
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Patentinhaber: Planet GDZ AG |
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8317 Tagelswangen (CH) |
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Erfinder: |
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- Dintheer, Andreas
8308 Illnau (CH)
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Vertreter: Clerc, Natalia et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 230 998 EP-A- 0 736 405 DE-U- 29 916 090
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EP-A- 0 497 134 DE-U- 20 201 065
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Türdichtung gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung betrifft insbesondere eine absenkbare Türdichtung.
Stand der Technik
[0002] Türdichtungen werden in Bereichen eingesetzt, wo ein Schallschutz und ein Schutz
vor Zugluft gewünscht ist. Einfache Türdichtungen sind sogenannte Schleifdichtungen,
welche mittel oder unmittelbar an der Tür befestigt sind und deren Dichtelement, üblicherweise
eine Dichtlippe, eine untere Stirnfläche der Türe nach unten überragt. In einer Ausführungsform
sind diese Schleifdichtungen so angeordnet, dass sie lediglich im geschlossenen Zustand
der Türe auf dem Boden aufliegen und bei Öffnen und Schliessen der Türe einen Abstand
vom Boden aufweisen. Dies wird üblicherweise dadurch erzielt, indem am Boden eine
sogenannte Höckerschwelle angeordnet ist. Die Schleifdichtung kann, muss aber nicht,
höhenverstellbar sein.
[0003] Ferner sind absenkbare Türdichtungen bekannt, welche üblicherweise im wesentlichen
aus einer nach unten offenen, u-förmigen Führungsschiene, einer in der Führungsschiene
gehaltenen und relativ zu dieser verschiebbaren Dichtleiste und einem Antriebsmechanismus
zum Absenken beziehungsweise Anheben der Dichtleiste bestehen. Üblicherweise senkt
sich die Dichtleiste automatisch beim Schliessen der Tür ab. Es ist jedoch auch möglich,
einen von Hand betätigbaren Antriebsmechanismus vorzusehen.
[0005] Diese Türdichtungen haben sich bewährt. Insbesondere die Türdichtung gemäss
EP-A-0'338'974 zeichnet sich dank der einstückigen Dichtlippe, deren die Befestigungsstellen überragende
Schenkel gleitend an der Führungsschiene anliegen, durch eine besonders effiziente
Dichtleistung aus.
[0006] Derartige Türdichtungen konnten sich in gewissen Anwendungsbereichen jedoch nicht
in gewünschter Weise durchsetzen. So werden sie für Doppeltüren oft nicht verwendet,
da sich die zweite Türe aufgrund der sich im Zwischenraum zwischen den zwei Türen
anstauenden Luft nur noch schwer schliessen lässt. Zudem werden Räume, in welchen
eine Durchlüftung gewünscht ist, beispielsweise Duschräume oder Badezimmer, kaum mit
derartige Türdichtungen versehen. Des weiteren werden sie für Räume mit einem aktiven
Luftabzug, beispielsweise ebenfalls in Duschräumen und Küchen oder in Minergie®-Häusern
mit kontrollierter Zwangslüftung, nicht eingesetzt. Trotzdem ist auch für diese Räume
eine schalldichte oder zumindest schallhemmende Dichtung der Türe erwünscht. Des weiteren
ist oft auch ein Sichtschutz wünschenswert, um zu verhindern, dass Licht unter der
Tür durchschimmert.
[0007] JP A 20001110455 offenbart eine Tür mit einer unteren Türdichtung, um welche ein Luftkanal ausgebildet
ist. Hierzu ist die Türdichtung so in der Tür gehalten, dass auf beiden Längsseiten
und oben ein genügend grosser Spalt vorhanden ist, um eine Lüftung zu gewährleisten.
[0008] DE 196 46 383 zeigt eine Schleifdichtung, welche in einer Profilschiene angeordnet ist. Die Profilsschiene
ist auf einem Türblatt befestigt. Zwischen Profilschiene und Schleifdichtelement ist
beidseitig und oben ein Spalt vorhanden, welcher eine Lüftung gewährleistet.
[0009] DE 202 01 065 zeigt eine Dichtung für ein Sektionaltor, wobei in der Dichtleiste versetzt zueinander
angeordnete Öffnungen vorhanden sind. Der Strömungspfad verläuft oberhalb der Dichtleiste
durch einen Strömungsraum.
[0010] EP 0 736 405 beschreibt eine Lippendichtung eines Kofferraumdeckels oder eines anderen Teils eines
Fahrzeugs.
Darstellung der Erfindung
[0011] Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Türdichtung zu schaffen, welche auch
für Räume mit einer Luftzirkulation nach aussen und für Doppeltüren geeignet ist.
[0012] Diese Aufgabe löst eine Türdichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0013] Die erfindungsgemässe Türdichtung weist Druckausgleichsöffnungen auf, welche im dichtenden
Zustand einer Dichtleiste einen Luftdurchlass von einer Seite der Tür auf die andere
Seite der Tür ermöglicht.
[0014] Dadurch kann beim Schliessen der zweiten Tür eines Doppeltürsystems genügend Luft
aus dem Zwischenraum entweichen, um einen das Schliessen der Tür erschwerenden Überdruck
zu vermeiden.
[0015] Die Druckausgleichsöffnungen erlauben eine genügende Luftzirkulation nach aussen,
ohne dass der Schallschutz beziehungsweise der Lichtschutz wesentlich beeinträchtigt
wird. Auch der Schutz vor Zugluft ist bis zu einem gewissen Masse nach wie vor gewährleistet,
da die Druckausgleichsöffnung nur eine geringe Luftströmung zulässt. Die erfindungsgemässe
Türdichtung ist vorzugsweise eine Schleifdichtung oder eine absenkbare Dichtung.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen
hervor.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0017] Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen,
welche in der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind, erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Türdichtung gemäss einer ersten
Ausführungsform;
- Figur 2a
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Türdichtung gemäss einer zweiten
Ausführungsform;
- Figur 2b
- einen Schnitt durch die Türdichtung gemäss Figur 2a;
- Figur 3a
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Türdichtung gemäss einer dritten
Ausführungsform;
- Figur 3b
- einen Schnitt durch die Türdichtung gemäss Figur 3b;
- Figur 4
- einen Schnitt durch eine Türdichtung;
- Figur 5
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Türdichtung gemäss einer fünften Ausführungsform
und
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0018] Die in Figur 1 dargestellte Türdichtung weist im wesentlichen denselben Aufbau auf
wie die in EP-A-0'338'974 beschriebene Dichtung. Der Erfindungsgedanke ist jedoch
nicht auf derartige Dichtungen beschränkt.
[0019] Die Dichtung gemäss diesem Ausführungsbeispiel ist in einer Nut einer Tür T eingelassen.
Sie kann aber auch beispielsweise am seitlichen Türblatt befestigt sein oder an der
unteren Stirnfläche der Tür angeordnet sein.
[0020] Die Dichtung weist eine Führungsschiene 1 auf, welche vorzugsweise aus Aluminium
gefertigt ist. Die Führungsschiene 1 ist ein im wesentlichen u-förmiges Längsprofil
mit zwei vorzugsweise parallel zueinander verlaufenden Seitenwänden 10 und einem die
Seitenwände 10 verbindenden Steg 11. Das Profil ist nach unten offen ausgebildet.
[0021] In der Führungsschiene 1 ist eine Dichtleiste 2 selbsttätig absenkbar und anhebbar
angeordnet. Hierzu ist ein Betätigungsmechanismus vorhanden, welcher eine hier dargestellte
Betätigungsstange 3 und nicht sichtbare Federelemente umfasst.
[0022] Die Dichtleiste 2 weist in diesem Beispiel eine Trägerschiene 20 und mindestens ein
Dichtelement 21 auf. Die Trägerschiene 20 ist vorzugsweise ebenfalls aus einem Aluminiumprofil
gefertigt. Das Dichtelement 21 kann mehr- oder einstückig ausgebildet sein. In diesem
Beispiel ist das Dichtelement 21 ein einstückiges elastomeres Dichtprofil, welches
auf zwei gegenüberliegenden Seiten an der Trägerschiene 20 an Befestigungsstellen
23 befestigt ist und mit ihren diese Befestigungsstellen 23 überragenden Schenkeln
gleitend an den inneren Seitenwänden der Führungsschiene 1 anliegt. Im abgesenkten
Zustand liegt das Dichtungsprofil dichtend auf dem Boden auf, wobei sie dabei die
Unterseite der Tür T nach unten überragt.
[0023] Ferner kann in einer nach oben offenen u-förmigen Aufnahme der Trägerschiene 20 noch
ein Dämpfungselement 22 angeordnet sein. Dieses soll ein allfälliges Klappergeräusch
beim Absenken und Anheben der Dichtleiste 2 dämpfen.
[0024] Erfindungsgemäss weist die Türdichtung Druckausgleichsöffnungen auf, welche versetzt
zueinander angeordnet sind. In diesem Beispiel sind diese Druckausgleichsöffnungen
4, 4' im elastomeren Dichtprofil angeordnet, wobei sie sich unterhalb der Befestigungsstellen
23 befinden. Dadurch ist gewährleistet, dass selbst bei geringem Hub der abgesenkten
Dichtung die Druckausgleichsöffnungen bereits freigelegt sind und einen Luftdurchlass
gewährleisten. Die versetzte Anordnung weist den Vorteil auf, dass ein Lichtdurchtritt
verhindert ist.
[0025] Die Luftströmung kann noch besser geregelt werden, indem der Strömungspfad mit Schikanen
versehen ist. Dieser Strömungspfad zwischen den Druckausgleichsöffnungen der zwei
Seiten ist in den Figuren mit einem Pfeil dargestellt. In dem in den Figuren 2a und
2b dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese Schikanen oder Umlenkmittel im u-förmigen
Bogen des Dichtprofils 21 angeordnete Blöcke 5, welche im Bereich der Druckausgleichsöffnungen
4, 4' angeordnet sind. Diese Blöcke 5 können in der Dichtlippe befestigt, beispielsweise
angeklebt sein. Sie können aber auch einstückig mit der Dichtlippe gefertigt sein.
Als Material eignet ist insbesondere Metall, Holz, Filz oder ein Kunststoff. Als Umlenkmittel
lassen sich auch andere nach innen vorstehende Erhebungen einsetzen, beispielsweise
Rillen.
[0026] In dem in den Figuren 3a und 3b dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Dichtungsprofil
21 ein Ventil 6 angeordnet, welches die Luftströmung in einer Richtung zulässt, in
die andere Richtung jedoch blockiert. Dieses Ventil 6 ist insbesondere bei Türdichtungen
geeignet, bei welcher auf einer Seite der Tür eine aktive Luftabsaugung erfolgt. Beispielweise
in Minergie®-Häusern mit kontrollierter Zwangslüftung erfolgt die Absaugung der Luft
oft über Badzimmer und/oder über die Küche. Das Ventil lässt in diesen Fällen eine
Absaugung zu, verhindert jedoch eine Luftströmung in die andere Richtung.
[0027] Im hier dargestellten Beispiel ist dieses Ventil durch eine Dichtlippe 6 gebildet,
welche am unteren Steg 210 des Dichtprofils 21 angeformt ist und vorzugsweise unter
Vorspannung an einer inneren Seitenwand des Dichtprofils 21 anliegt. Um die Herstellung
zu erleichtern, erstreckt sich die Dichtlippe 6 vorzugsweise über die gesamte Länge
des Dichtprofils 21. Es ist jedoch auch möglich, sie lediglich im Bereich der Druckausgleichsöffnungen
4, 4' anzuordnen.
[0028] In Figur 4 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt das das Verständnis der Erfindung
erleichtert und nicht in den Ansprüchen erfasst ist, bei welchem die Druckausgleichsöffnungen
4, 4' der zwei gegenüberliegenden Seiten je paarweise in einer Linie fluchtend angeordnet
sind. In dieser Figur ist dargestellt, wie eine Luftströmung von der linken auf die
rechte Seite erfolgen kann, der umgekehrte Weg jedoch durch das Ventil 6 geschlossen
ist.
[0029] In Figur 5 ist ein Ventil in Form einer elastomeren Dichtlippe 6' dargestellt, welche
an der Trägerschiene 20 befestigt ist. Weitere Materialien, Formen und Anordnungen
für das Ventil sind jedoch möglich.
[0030] In weiteren hier nicht dargestellten Ausführungsbeispielen können sowohl in der Führungsschiene
1 wie auch in der Dichtleiste 2 Druckausgleichsöffnungen 4, 4' vorhanden sein. Des
weiteren können derartige Öffnungen 4, 4' in der Trägerschiene 20 und im Dichtungselement
21 angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Öffnungen 4, 4' im Vergleich zur restlichen
Dichtfläche jedoch stets um eine Vielfaches kleiner ausgebildet.
[0031] Die erfindungsgemässen Druckausgleichsöffnungen 4, 4' lassen sich bereits bei der
Herstellung der Türdichtung einbringen. Es ist jedoch auch möglich, sie erst beim
Einbau der Tür einzubringen. Insbesondere im zweiten Fall lassen sie sich abhängig
vom Anwendungsbereich in gewünschter Anzahl, Grösse und Abstand ausbilden.
[0032] In den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen sind auf beiden Seiten der Türdichtung
Druckausgleichsöffnungen 4, 4' vorhanden.
[0033] Die erfindungsgemässe Türdichtung bietet einen guten Schallschutz und Lichtschutz
und schützt nach wie vor vor Zugluft. Sie lässt aber dennoch eine gewisse Luftzirkulation
zu.
Bezugszeichenliste
[0034]
- T
- Türe
- 1
- Führungsschiene
- 10
- Seitenwand
- 11
- Steg
- 2
- Dichtleiste
- 20
- Trägerschiene
- 21
- Dichtungselement
- 210
- Steg
- 22
- Dämpfungselement
- 23
- Befestigungsstelle
- 3
- Bestätigungsstange
- 4, 4'
- Druckausgleichsöffnung
- 5
- Block
- 6
- Angeformte Ventillippe
- 6'
- separate Ventillippe
1. Türdichtung mit einer Dichtleiste (2) mit einem Dichtungselement (21), welches im
dichtenden Zustand der Dichtleiste (2) eine Unterseite einer Tür (T) überragend auf
einem Boden dichtend aufliegt, wobei die Türdichtung Druckausgleichsöffnungen (4,
4') aufweist, welche mindestens im dichtenden Zustand der Dichtleiste (2) einen Luftdurchlass
von einer Seite der Tür (T) auf die andere Seite der Tür (T) ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckausgleichsöffnungen (4, 4') im Dichtungselement (21) angeordnet sind, dass
auf beiden Seiten der Türdichtung Druckausgleichsöffnungen (4, 4') vorhanden sind,
dass die Druckausgleichsöffnungen (4, 4') der einen Seite versetzt zu denjenigen der
anderen Seite angeordnet sind und dass der Strömungspfad der Luftströmung zwischen
den gegenüberliegenden Druckausgleichsöffnungen innerhalb des Dichtungselements (21)
verläuft.
2. Türdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Druckausgleichsöffnungen (4, 4') mittels eines Ventils (6, 6'),
insbesondere mittels einer Ventillippe, verschliessbar ist.
3. Türdichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Strömungspfad zwischen den versetzt angeordneten Druckausgleichsöffnungen (4,
4') Schikanen (5, 6, 6') angeordnet sind.
4. Türdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Führungsschiene (1) aufweist, dass die Dichtleiste (2) in der Führungsschiene
(1) verschiebbar gehalten ist, wobei das Dichtungselement (21) im abgesenkten Zustand
der Dichtleiste (2) auf dem Boden dichtend aufliegt.
5. Türdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungselement (21) ein elastomeres Dichtungsprofil umfasst, wobei die Druckausgleichsöffnungen
(4,4') im elastomeren Dichtungsprofil angeordnet sind.
6. Türdichtung nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Ventil (6, 6') am Dichtungsprofil (21) angeformt oder an der
Dichtleiste (2) befestigt ist.
7. Türdichtung nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (21) einen im wesentlichen u-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkeln
aufweist, dass die Dichtleiste (2) eine Trägerschiene (20) aufweist, an welcher dass
Dichtungsprofil (21) an mindestens einer Befestigungsstelle (23) befestigt ist, wobei
sich zwei Schenkel des Dichtungsprofils (21) mindestens im angehobenen Zustand der
Dichtleiste (2) zwischen Führungsschiene (1) und Trägerschiene (20) erstrecken und
dass mindestens ein Teil der Druckausgleichsöffnungen (4, 4') unterhalb der mindestens
einen Befestigungsstelle (23) des Dichtungsprofils (21) angeordnet ist.
1. Door seal comprising a sealing strip (2) with a sealing element (21) which, in the
sealing state of the sealing strip (2), bears in a sealing manner on a floor while
projecting beyond an underside of a door (T), wherein the door seal has pressure-equalizing
openings (4, 4') which, at least in the sealing state of the sealing strip (2), allow
air to pass from one side of the door (T) to the other side of the door (T), characterized in that the pressure-equalizing openings (4, 4') are arranged in the sealing element (21),
in that pressure-equalizing openings (4, 4') are present on both sides of the door seal,
in that the pressure-equalizing openings (4, 4') of one side are arranged in an offset manner
to those of the other side, and in that the flow path of the air flow between the opposite pressure-equalizing openings extends
within the sealing element (21).
2. Door seal according to Claim 1, characterized in that at least one of the pressure-equalizing openings (4, 4') can be closed by means of
a valve (6, 6'), in particular by means of a valve lip.
3. Door seal according to either of Claims 1 and 2, characterized in that chicanes (5, 6, 6') are arranged in the flow path between the offset pressure-equalizing
openings (4, 4').
4. Door seal according to one of Claims 1 to 3, characterized in that it has a guide rail (1), and in that the sealing strip (2) is held displaceably in the guide rail (1), wherein, in the
lowered state of the sealing strip (2), the sealing element (21) bears in a sealing
manner on the floor.
5. Door seal according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the sealing element (21) comprises an elastomeric sealing profile, wherein the pressure-equalizing
openings (4, 4') are arranged in the elastomeric sealing profile.
6. Door seal according to Claims 2 and 5, characterized in that at least one valve (6, 6') is integrally formed on the sealing profile (21) or is
fastened to the sealing strip (2).
7. Door seal according to Claim 4 and either of Claims 5 and 6, characterized in that the sealing profile (21) has a substantially U-shaped cross section with two legs,
in that the sealing strip (2) has a carrier rail (20) to which the sealing profile (21) is
fastened at at least one fastening point (23), wherein, at least in the raised state
of the sealing strip (2), two legs of the sealing profile (21) extend between the
guide rail (1) and carrier rail (20), and in that at least some of the ,pressure-equalizing openings (4, 4') are arranged below the
at least one fastening point (23) of the sealing profile (21).
1. Joint d'étanchéité pour porte comprenant une nervure d'étanchéité (2) avec un élément
d'étanchéité (21), qui, dans l'état de scellage de la nervure d'étanchéité (2), repose
de manière hermétique sur un sol en dépassant depuis un côté inférieur d'une porte
(T), le joint d'étanchéité pour porte présentant des ouvertures de compensation de
pression (4, 4'), lesquelles, au moins dans l'état de scellage de la nervure d'étanchéité
(2), permettent un passage d'air depuis un côté de la porte (T) jusqu'à l'autre côté
de la porte (T), caractérisé en ce que les ouvertures de compensation de pression (4, 4') sont disposées dans l'élément
d'étanchéité (21), en ce que des deux côtés du joint d'étanchéité pour porte sont prévues des ouvertures de compensation
de pression (4, 4'), en ce que les ouvertures de compensation de pression (4, 4') d'un côté sont disposées de manière
décalée par rapport à celles de l'autre côté et en ce que le chemin d'écoulement de l'écoulement d'air entre les ouvertures de compensation
de pression opposées s'étend à l'intérieur de l'élément d'étanchéité (21).
2. Joint d'étanchéité pour porte selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins l'une des ouvertures de compensation de pression (4, 4') peut être fermée
au moyen d'une soupape (6, 6'), en particulier d'une lèvre de soupape.
3. Joint d'étanchéité pour porte selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le chemin d'écoulement entre les ouvertures de compensation de pression (4,
4') disposées de manière décalée sont disposées des chicanes (5, 6, 6').
4. Joint d'étanchéité pour porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il présente un rail de guidage (1), en ce que la nervure d'étanchéité (2) est retenue de manière déplaçable dans le rail de guidage
(1), l'élément d'étanchéité (21) reposant de manière hermétique sur le sol dans l'état
abaissé de la nervure d'étanchéité (2).
5. Joint d'étanchéité pour porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (21) comprend un profilé d'étanchéité élastomère, les ouvertures
de compensation de pression (4, 4') étant disposées dans le profilé d'étanchéité élastomère.
6. Joint d'étanchéité pour porte selon les revendications 2 et 5, caractérisé en ce que l'au moins une soupape (6, 6') est façonnée sur le profilé d'étanchéité (21) ou est
fixée à la nervure d'étanchéité (2).
7. Joint d'étanchéité pour porte selon la revendication 4, et selon l'une quelconque
des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que le profilé d'étanchéité (21) présente une section transversale essentiellement en
forme de U avec deux branches, en ce que la nervure d'étanchéité (2) présente un rail de support (20), sur lequel est fixé
le profilé d'étanchéité (21) au niveau d'au moins un point de fixation (23), deux
branches du profilé d'étanchéité (21), au moins dans l'état soulevé de la nervure
d'étanchéité (2), s'étendant entre le rail de guidage (1) et le rail de support (20)
et en ce qu'au moins une partie des ouvertures de compensation de pression (4, 4') est disposée
en-dessous de l'au moins un point de fixation (23) du profilé d'étanchéité (21).
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