[0001] Die Erfindung betrifft einen Schuh, wie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben.
[0002] Aus der EP 0 594 518 A1 ist ein Schuhartikel, insbesondere Arbeits- und/oder Sicherheitsschuh
einer Luftzirkulationsvorrichtung bekannt, wonach diese in einer Laufsohle integriert
ist und im wesentlichen durch einen hohlen, geschlossenen Körper, der wenigstens teilweise
verformbar ist und mit einem Lufteinlassstutzen verbunden ist, gebildet ist, und ein
Strömungskanal in den Innenraum des Schuhartikels führt, der durch einen Luftauslassschlauch
variabler Länge gebildet ist. Die Vorrichtung ist an einer Brandsohle des Schuhartikels
mittels einer Schnellanbringungsvorrichtung fixiert. Der Lufteinlassstutzen ist in
einem Absatz der Laufsohle mit einer Öffnung in der Aufstandsfläche der Laufsohle
angeordnet, wodurch bei Verschmutzungen Störungen in der Luftversorgung nicht auszuschließen
sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schuh mit einer Belüftungseinrichtung zu schaffen,
die eine störungsfreie Luftversorgung gewährleistet und bei der ein Eindringen von
Schmutz, Feuchtigkeit und auch Bakterien und Viren in einen Schuhinnenraum wirkungsvoll
verhindert wird.
[0004] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergegebenen
Merkmale erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass damit eine wirkungsvolle
Belüftung des Schuhinnenraumes mit einer den Tragekomfort des Schuh maßgeblich steigernden
Fußbetteinlage erreicht wird und zusätzliche Luftverteileinrichtungen nicht erforderlich
sind.
[0005] Vorteilhaft ist jedoch auch eine Ausbildung nach Anspruch 2, weil dadurch eine gleichmäßige
flächige Verteilung eines Luftstroms im sensiblen Vorfußbereich erreicht wird.
[0006] Es sind aber auch Ausbildungen gemäß den Ansprüchen 3 und 4 von Vorteil, wodurch
ein auf etwaige Einsatzbedingungen des Schuh abgestimmte Materialwahlmöglichkeit gegeben
ist.
[0007] Möglich ist dabei auch eine Ausbildung nach Anspruch 5, wodurch eine, die Ventilationszone
umfassende, gegenüber der Brandsohle dichtende Anlage der Fußbetteinlage erreicht
wird und dies zu einer Konzentration des Luftstroms im Vorfußbereich führt und eine
Vereinfachung des Fertigungsvorganges zur Herstellung der Formlage mit der Ventilationszone
erreicht wird.
[0008] Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 6, weil durch die Verwendung Leder,
Kork oder Textilstoff als unmittelbare Kontaktzone zum Fuß in Verbindung mit der Fußbelüftung
das Fußbettklima und damit der Tragekomfort des Schuh verbessert wird.
[0009] Die vorteilhafte Weiterbildung, wie im Anspruch 7 beschrieben, gewährleistet durch
den ständig wechselnden Auflagerdruck im Fersenbereich während der Gehbewegung eine
permanente Luftzufuhr und Ventilation.
[0010] Gemäß der im Anspruch 8 beschriebenen vorteilhaften Weiterbildung wird ein unmittelbarer
Kontakt des Einströmkanals mit dem den Schuh umgebenden Schmutz weitestgehend verhindert
und die Belüftung nicht beeinträchtigt.
[0011] Die in den Ansprüchen 9 und 10 gekennzeichneten vorteilhaften Ausbildungen gewährleisten
geringe Strömungswiderstände, wodurch die Luftzirkulation verbessert wird.
[0012] Möglich ist auch eine vorteilhafte Ausbildung, wie im Anspruch 11 beschrieben, wodurch
zusätzliche Elemente, wie Leitungsschläuche etc., eingespart werden und fertigungstechnisch
und kostenmäßig Vorteile erzielt werden.
[0013] Gemäß der im Anspruch 12 beschriebenen vorteilhaften Ausbildung wird auch bei hoher
Belastung des Absatzes eine Querschnittsveränderung des Einströmkanals wirkungsvoll
verhindert.
[0014] Schließlich sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 13 und 14 von Vorteil,
weil dadurch wirkungsvoll das Eindringen von Verunreinigungen, wie Feuchtigkeit, Schmutz,
Öl, Fett, aber auch von Bakterien und Viren, wirkungsvoll verhindert wird.
[0015] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand des in der Figur gezeigten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0016] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Schuh mit einer Belüftungseinrichtung, in Ansicht, geschnitten.
[0017] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters
können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen
unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder
erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
[0018] In der Fig. 1 ist ein Schuh 1 mit einer aus einer Laufsohle 2 und einer Brandsohle
3 gebildeten Sohle 4 und mit einem mit der Sohle 4 verbundenem Schuhoberteil 5, der
einen Schuhinnenraum 6 umgrenzt, gezeigt. Auf der Brandsohle 3 ist eine an die anatomische
Ausbildung einer Fußsohle etwa angepasste Fußbetteinlage 7 aufgelagert, wobei auf
eine Verbindung, z.B. durch Klebung, vielfach verzichtet wird, um die Fußbetteinlage
7 gegebenenfalls bei einer Beschädigung bzw. Abnutzung einfach auswechseln zu können.
[0019] Die Fußbetteinlage 7 ist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wie gezeigt zweilagig,
durch eine Formlage 8 und eine Decklage 9 gebildet. Bevorzugt besteht die Formlage
8 aus einem Kunststoff-Spritzteil, insbesondere aus Polyurethan, mit geschlossenzelliger
Oberflächenausbildung. Auf der Formlage 8, auf einer dem Schuhinnenraum 6 zugewandten
Oberseite 10, ist die Decklage 9, die bevorzugt aus einem Leder gebildet ist, angeordnet
und mit dieser über eine Kleberschicht 11 verbunden.
[0020] Selbstverständlich ist auch eine einlagige geformte Fußbetteinlage 7 z.B. aus Kunststoff,
Kork, verpresstem Ledergranulat etc. für den erfindungsgemäßen Schuh 1 möglich wie
auch die Kombination derartiger Materialien mit der Decklage 9.
[0021] Die Laufsohle 2 ist ebenfalls in einer bevorzugten Ausbildung als Kunststoff-Spritzteil
mit entsprechender, dem Verwendungszweck des Schuhs angepasster Profilierung auf einer
Aufstandsfläche 12 und Formgebung zur Ausbildung eines Absatzes 13 gefertigt. Weiters
ist die Laufsohle 2 zur Erzielung einer elastischen Nachgiebigkeit der Brandsohle
3 zugewandt, mit durch Stege 14 unterteilte Kammern 15 versehen, die gleichermaßen
einen Luftpolster in der Laufsohle 2 ausbilden.
[0022] Die Befestigung der Sohle 4 mit dem Schuhoberteil 5 kann nach den verschiedenen,
auf dem Gebiet der Schuherstellung bekannten Stand der Technik, z.B. durch Nähen,
Kleben, Umformen etc. erfolgen.
[0023] Die auf der Brandsohle 3 aufgelegte Fußbetteinlage 7 weist nun in einem Fersenbereich
16 eine der Brandsohle 3 zugewandt offene Luftkammer 17 auf, die über in der Brandsohle
3 angeordnete Bohrungen 18 mit einer oder mehreren der Kammern 15 für einen Luftstrom,
gemäß - Pfeile 19 -, strömungsverbunden ist. Im Absatz 13 ist eine Einströmöffnung
20 ausgebildet, über die die Kammer 15 mit der den Schuh 1 umgebenden Atmosphäre strömungsverbunden
ist. Diese Einströmöffnung 20 wird durch ein mit einer Bohrung 21 versehenes Hülsenelement
22 gebildet, welches zwischen einer Stirnfläche 23 der Laufsohle 2 bzw. des Absatzes
13 und der Kammer 15 verlaufend, in einem Endsteg 24 des Absatzes 13 unmittelbar einer
Unterseite der Brandsohle benachbart, angeordnet ist. Damit ist die Einströmöffnung
20 nicht im unmittelbaren Bereich der Aufstandsfläche 12, wodurch die Verschmutzungsgefahr
stark reduziert wird.
[0024] Die Formeinlage 8 weist nunmehr in einem Vorfußbereich 25 einen Durchbruch 26 auf,
in dem zur Ausbildung einer Ventilationszone 27 eine Gitter- oder Netzlage 28, insbesondere
aus einem faserverstärktem Gewebe oder Gewirke aus Kunststoff, angeordnet ist. Insbesondere
wird die Gitter- oder Netzlage 28 in dem entsprechenden Bereich bei der Herstellung
der Formlage 8 in ein Spritzwerkzeug eingelegt und im Randbereich durch das nachträgliche
Einbringen des die Formlage 8 bildenden Kunststoffschaums mit dieser thermisch verbunden.
[0025] Diese durch den Durchbruch 26 festgelegte Ventilationszone 27 mit der Gitter- oder
Netzlage 28 ist nun mit zumindest einem an einer der Brandsohle 3 zugewandten Unterseite
29 der Formlage 8 verlaufenden nutförmigen Strömungskanal 30 mit der Pumpkammer 17
strömungsverbunden, um damit die in der Pumpkammer 17 eingeströmte Luft bei einer
Kompression der Luftkammer 17 - wie sie beim Gehen durch wechselnden Auflagerdruck
- gemäß Pfeil 31 - eines Fußes 32 erreicht wird - in den Bereich der Ventilationszone
27 über den Strömungskanal 30 weitergeleitet. Eine die Bohrung 21 des Hülsenelementes
22 in einem der Kammer 15 zugewandtem Endbereich 33 überdeckende mikroporöse Membrane
34 aus einem Gewebe, Gewirke, Folie etc. gewährleistet einen freien Luftdurchtritt
in die Kammer 15, verhindert jedoch damit wirkungsvoll das Eindringen von, Feuchtigkeit
und Verunreinigungen.
[0026] Möglich ist weiters die Membrane 34 als sog. Rückstromsperre auszubilden um ein Ausströmen
der Luft aus der Kammer 15 entgegen der Einströmrichtung zu verhindern, wodurch eine
Wirkungssteigerung der Belüftung des Schuhinnenraumes 6 erreicht wird.
[0027] Weiters ist es möglich die Membran 34 zur Verhinderung des Eindringens von, Bakterien
oder Viren aus einem antimikrobielles Gewebe oder Gewirke zu bilden. Darüber hinaus
ist die Einströmöffnung 20 in einem Abstand 35 zu der vom Absatz 13 gebildeten Aufstandsfläche
12 angeordnet, der gering kleiner einer Höhe 36 des Absatzes 13 ist und verläuft eine
durch die Bohrung 21 gebildete Strömungsrichtung etwa parallel zur Aufstandsfläche
12, wodurch ebenfalls ein weiterer Schutz vor dem Eindringen der vorerwähnten Verunreinigen
gegeben ist. Im übrigen ist die Membran 34 wie bereits erwähnt mikroporös, wodurch
flüssige Verunreinigungen aufgrund ihrer Molekulargröße am Eindringen gehindert sind.
[0028] Zur Belüftung des Schuhinnenraumes 6 und somit des Fußes 32 auf einer Sohlenfläche
37 sind im Bereich der Ventilationszone 27 in der Decklage 9 in einem vorgegebenen
Raster Durchbrüche 38, z.B. durch Stanzung hergestellte Löcher, bevorzugt mit einem
Durchmesser zwischen 0,5 mm und 2,0 mm, vorgesehen, über die die aus der Luftkammer
17 und durch den Strömungskanal 30 wobei zur gleichmäßigen Versorgung der Ventilationszone
27 mit der Luft - gemäß Pfeile 19 - mehrere der Strömungskanäle 30 in der Formlage
8 vorgesehen sind.
[0029] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus des erfindungsgemäßen Systems dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich
und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
[0030] Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der
Beschreibung entnommen werden.
[0031] Vor allem können die einzelnen in der Fig. 1 gezeigten Ausführungen den Gegenstand
von eigenständigen erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen erfindungsgemäßen
Aufgaben und Lösungen ist der Detailbeschreibung dieser Figur zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung
[0032]
- 1
- Schuh
- 2
- Laufsohle
- 3
- Brandsohle
- 4
- Sohle
- 5
- Schuhoberteil
- 6
- Schuhinnenraum
- 7
- Fußbetteinlage
- 8
- Formlage
- 9
- Decklage
- 10
- Oberseite
- 11
- Kleberschicht
- 12
- Aufstandsfläche
- 13
- Absatz
- 14
- Steg
- 15
- Kammer
- 16
- Fersenbereich
- 17
- Pumpkammer
- 18
- Bohrung
- 19
- Pfeil
- 20
- Einströmöffnung
- 21
- Bohrung
- 22
- Hülsenelement
- 23
- Stirnfläche
- 24
- Endsteg
- 25
- Vorfußbereich
- 26
- Durchbruch
- 27
- Ventilationszone
- 28
- Gitter- oder Netzlage
- 29
- Unterseite
- 30
- Strömungskanal
- 31
- Pfeil
- 32
- Fuße
- 33
- Endbereich
- 34
- Membrane
- 35
- Abstand
- 36
- Höhe
- 37
- Sohlenfläche
- 38
- Durchbruch
1. Schuh (1) mit einer aus einer Laufsohle (2) und einer mit dieser verbundenen Brandsohle
(3) gebildeten Sohle (4) und einem mit dieser verbundenen Schuhoberteil (5) und mit
einer Belüftungseinrichtung für einen Schuhinnenraum (6), dadurch gekennzeichnet, dass im Schuhinnenraum (6) eine durch zumindest eine Formlage (8) gebildete Fußbetteinlage
(7) angeordnet ist die in einem Fersenbereich (16) eine zur Brandsohle (3) offene
Pumpkammer (17) und in einem Vorfußbereich (25) eine über zumindest einen Strömungskanal
(30) verbundene Ventilationszone (27) aufweist und die Pumpkammer (17) über eine Einströmöffnung
(20) mit der Umgebungsatmosphäre des Schuh (1) strömungsverbunden ist.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußbetteinlage (7) mehrlagig, bevorzugt aus der Formlage (8) und einer mit dieser
verbundenen Decklage (9) gebildet ist und in der Formlage (8) die Ventilationszone
(27) durch eine Gitter- oder Netzlage (28) aus faserverstärktem Gewebe oder Gewirke
aus Kunststoff ausgebildet ist in deren Bereich in der Decklage (9) die Ventilationszone
(27) mit dem Schuhinnenraum (6) verbindende Durchbrüche (38) angeordnet sind.
3. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formlage (8) aus einem geschlossenzelligem Kunststoff, insbesondere aus Polyurethan,
gebildet ist.
4. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formlage (8) aus gebundenem Kork-, Leder- oder Kunststoff- Recyclinggranulat
gebildet ist.
5. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter- oder Netzlage (28) in einem Durchbruch (26) der Formlage (8) integriert
und in einem Randbereich eingeformt angeordnet ist.
6. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Decklage (9) aus einer Leder-, Textil- oder Korklage gebildet ist.
7. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Fersenbereich in der Formlage (8) eine der Brandsohle (3) zugewandt offene
Pumpkammer (17) angeordnet ist.
8. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einströmöffnung (20) einen etwa parallel zu einer Aufstandsfläche (12) verlaufenden
Kanal ausbildet.
9. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal in einem stimendigen Endsteg (24) der Laufsohle (2) angeordnet ist und
mit zumindest einer der Brandsohle (3) zugewandt offenen Kammer (15) strömungsverbunden
ist.
10. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Brandsohle (3) zumindest eine die Kammer (15) mit der Pumpkammer (17) verbindende
Bohrung (18) angeordnet ist.
11. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Pumpkammer (17) mit der Ventilationszone (27) verbindende Strömungskanal
(30) durch zumindest eine nutförmige Vertiefung in einer der Brandsohle (3) zuwandten
Unterseite (29) der Formlage (8) gebildet, insbesondere eingeformt ist.
12. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal durch eine Bohrung (21) eines, eine Stirnfläche (23) der Laufsohle (2)
im Absatzbereich mit der Kammer verbindendes Hülsenelement (22) gebildet ist.
13. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (21) durch eine luftdurchlässige mikroporöse Membrane (34) in einem der
Kammer zugewandtem Endbereich (33) des Hülsenelementes (22) überdeckt ist.
14. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (34) durch ein antimikrobielles Gewebe oder Gewirke gebildet ist.