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(11) |
EP 1 501 408 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2009 Patentblatt 2009/43 |
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Anmeldetag: 06.05.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/004725 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/094709 (20.11.2003 Gazette 2003/47) |
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VORRICHTUNG ZUR MESSUNG, AUFZEICHNUNG UND SPEICHERUNG VON PHYSIOLOGISCHEN DATEN UND
BEFINDLICHKEITSWERTEN EINES PATIENTEN
DEVICE FOR THE MEASUREMENT, RECORDING AND STORAGE OF PHYSIOLOGICAL DATA AND THE SENSITIVITY
VALUES OF A PATIENT
DISPOSITIF POUR MESURER, ENREGISTRER ET STOCKER DES DONNEES PHYSIOLOGIQUES ET DES
VALEURS DE SENSIBILITE D'UN PATIENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
08.05.2002 DE 10221324
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2005 Patentblatt 2005/05 |
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Patentinhaber: Von Zitzewitz, Falk |
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71638 Ludwigsburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Von Zitzewitz, Falk
71638 Ludwigsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heumann, Christian |
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Patentanwalt
Furtwänglerstrasse 91 70195 Stuttgart 70195 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/78577 WO-A-97/37585
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WO-A-01/93753 US-A- 5 513 646
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Messung, Aufzeichnung und Speicherung
von physiologischen, mittels Sensoren am Körper eines Patienten gemessenen Daten und
von vom Patienten eingegebenen Befindlichkeitswerten. Eine solche Vorrichtung wurde
durch die
WO 96/25877 bekannt. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Überwachung des Gesundheitszustandes
eines Patienten, insbesondere im Hinblick auf seine physiologischen, mittels Sensoren
messbaren Werte und seine subjektiven Befindlichkeitswerte.
[0002] In der
WO 96/25877 ist ein tragbares Gesundheitsüberwachungsgerät beschrieben, welches einerseits eine
Vielzahl von physiologischen Daten eines Patienten mittels geeigneter Sensoren misst
und speichert sowie andererseits auch subjektive Daten des Patienten, z B. Schmerz,
Stimmung oder Angst abfragt. Zu den objektiven, d. h. physiologischen Daten gehören
z. B. die Herzfrequenz, messbar mittels EKG-Elektroden, oder die Atmung, messbar mittels
eines Dehnungsmesssensors an einem elastischen Brustgurt. Die subjektiven und objektiven
Werte werden periodisch und parallel zueinander, d. h. teilweise synchron gemessen,
als individuelle Gesundheitsgeschichte des Patienten aufgezeichnet und dann vom Arzt
verwertet. Nachteilig bei diesem Gerät ist es - aus ärztlicher Sicht - dass durch
diese Gesundheitsgeschichte eine eventuelle Abhängigkeit zwischen den objektiven und
den subjektiven Daten nicht eindeutig erkennbar wird.
[0003] Durch die
EP-B 892 619 des Anmelders wurde ein tragbares Gerät zur Registrierung, Anzeige und Speicherung
von subjektiven Befindlichkeitswerten bekannt. Dabei gibt der Patient jeweils dann,
wenn er eine Änderung seiner Befindlichkeit, wahrnimmt, seinen akuten, subjektiv empfundenen
Befindlichkeitswert über eine erste oder zweite Taste ein, d. h. er registriert die
Änderung seines Zustandes ins Positive oder Negative. Außerdem gibt er vorher über
eine dritte Taste den Zeitpunkt, der Medikamenteneinnahme ein, so dass als Ergebnis
eine Funktion der Befindlichkeit des Patienten in Abhängigkeit von der Medikamenteneinnahme
vorliegt. Ferner sind bei diesem bekannten Gerät diverse Messfühler für physikalisch
messbare Patientendaten vorgesehen, also z. B. zur Messung des Blutsauerstoff bzw.
-zuckergehaltes oder der Herzfrequenz. Diese Werte werden automatisch, d. h. ohne
Zutun des Patienten gemessen und registriert, d. h. auch unabhängig von der Eingabe
der Befindlichkeitswerte durch den Patienten. Auch hier ist eine mögliche Abhängigkeit
der subjektiven und objektiven Daten voneinander nicht ohne weiteres aus der Aufzeichnung
erkennbar.
[0004] Die
WO 01/78577 A2 offenbart eine Vorrichtung zur Messung von physiologischen Daten mittels Sensoren
sowie eine Alarmeinrichtung, welche bei Überschreiten von bestimmten Soll-Werten eine
Alarmsituation erkennt und einen Alarm auslöst. Darüber hinaus erlaubt die bekannte
Vorrichtung in Form einer Mikroprozessoreinheit, dass ein Patient nicht messbare Daten,
z. B. seine Stimmung (mood) eingibt, beispielsweise über eine Tastatur. Wann diese
Stimmungswerte vom Patienten eingegeben werden sollen, bleibt dem Patienten überlassen.
[0005] Die
WO 01/93753 A1 betrifft eine Vorrichtung zur Messung und Aufzeichnung von physiologischen Daten
eines Patienten, verbunden mit einer Überwachungseinrichtung, die den Patienten zu
bestimmten Handlungen, z. B. zur Einnahme von Medikamenten, zum Essen oder auch zur
Durchführung einer zusätzlichen Messung auffordert.
[0006] Durch die
US-A 5 513 646 wurde ein tragbares Gerät zur Überwachjung der Atmung einer Person bekannt, wobei
bei kritischen Atemzuständen, z. B. einer Apnoe ein Alarm ausgelöst und an eine Überwachungsstelle
gesendet wird. Die Person wird über den Alarm informiert und kann einen Alarm auch
selbst absetzen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gerät der eingangs genannten Art dahingehend
zu verbessern, dass eine eventuelle
[0008] Abhängigkeit der subjektiven von den objektiven Daten aus der Aufzeichnung der Daten
für den Arzt erkennbar wird. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
zur Überwachung des Gesundheitszustandes eines Patienten hinsichtlich seiner objektiven
und subjektiven Werte anzugeben.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patenansprüche 1 und 14 gelöst.
Danach werden einerseits die physiologischen Daten des Patienten kontinuierlich oder
in Zeitintervallen gemessen und mit vorgegebenen Sollwerten für den Patienten verglichen.
Bei Überschreiten dieser Sollwerte wird ein Alarm ausgelöst, der den Patienten auffordert,
seine Befindlichkeitswerte unmittelbar in das Gerät einzugeben und ein bestimmtes
Medikament einzunehmen. Die Alarmvorrichtung kann ein akustisches, visuelles, taktiles
Signal abgeben, und die entsprechende Aufforderung oder Anweisung an den Patienten
kann auf einem Display des Gerätes vom Patienten abgelesen, als Sprachausgabe gehört
oder als taktile Botschaft gefühlt werden. Aufgrund dieses Alarms gibt der Patient
also bei jeder Extremsituation (Sollwertüberschreitung) und im nachfolgenden Zeitraum
seine Befindlichkeitswerte ein, d. h. der Arzt kann später aus der Aufzeichnung erkennen,
in welchem Zustand sich der Patient befunden hat - z. B. wenn das EEG einen so genannten
Spike registriert hat.
[0010] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Alarmvorrichtung eine
elektronische Vergleichseinheit auf, in welcher die individuellen Sollwerte des Patienten
gespeichert und mit den gemessenen Werten verglichen werden. Vorteilhafterweise können
die gemessenen Daten per Funk an eine entsprechende Empfängerstation der Alarmvorrichtung
übermittelt werden. Dies erspart dem Patienten eine umständliche "Verdrahtung".
[0011] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die beim Patienten ermittelten
Messwerte und die von ihm eingegebenen Befindlichkeitswerte drahtlos an eine Zentrale
übermittelt werden. Dadurch wird erreicht, dass Veränderungen des Gesundheits- und
Befindlichkeitszustandes des Patienten auch vom behandelnden Arzt (oder einer vergleichbar
ausgebildeten Person) ohne Verzögerung verfolgt werden können; der Arzt kann gegebenenfalls
sofort reagieren und notwendige Maßnahmen, z. B. Änderung der Medikation oder Einweisung
in eine Klinik veranlassen.
[0012] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung werden die gemessenen Werte
und die eingegebenen Befindlichkeitswerte zunächst an eine stationäre oder mobile
Zwischenstation und von dort drahtlos oder per Datenleitung an die Zentrale übermittelt.
Die Zwischenstation dient als Verstärker und befindet sich in unmittelbarer Nähe oder
im näheren Umgebungsbereich des Patienten, z. B. stationär in seiner häuslichen Umgebung.
Durch die Zwischenstation wird der Vorteil erreicht, dass auch größere Entfernungen
zwischen dem Patienten und der Zentrale wirksam überbrückt werden können, ohne große
Sendeleistungen am Patienten zu installieren, die der Patient als Gewicht mit sich
herumtragen muss. Die Zwischenstation kann auch mobil in einem Fahrzeug als geeignete
Empfangs- und Sendestation mitgeführt oder installiert sein, wobei die Weiterleitung
der Daten von der Zwischenstation an die Zentrale auch per Datenleitung, sofern vorhanden,
erfolgen kann.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können die Sollwertgrenzen
der Messfühler (Sensoren) und die der Befindlichkeitseingaben sowie die ärztlichen
Vorgaben für die Medikamenteneinnahme durch den Patienten von der Zentrale aus - gegebenenfalls
über die Zwischenstation - verändert werden. Durch diese zentrale Überwachung und
Steuerung, z. B. durch den behandelnden Arzt kann in geeigneter Weise und unverzüglich
auf kritische Änderungen des Zustandes beim Patienten reagiert werden.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können die vom Patienten
einzugebenden Befindüchkeitswerte über eine Multifunktionstaste, einen so genannten
Joystick, oder über ein so genanntes Berührfeld ("touch screen") eingegebenen werden.
Die an sich bekannte Multifunktionstaste erlaubt eine einfache Bedienung mit einem
Finger (dem Daumen oder Zeigefinger). Die Eingabe über ein Berührfeld ist von tragbaren
Computern (handelsüblich unter der Bezeichnung "Palm" oder hand-held-computer) bekannt
und erfolgt vorzugsweise über einen speziellen Stift für den "touch screen" oder direkt
mit den Fingern. Diese erweiterte Eingabemöglichkeit hat den Vorteil, dass auch weitere
für den Patienten relevante Daten eingegeben werden können, die bereits als Optionen
hinterlegt und aufrufbar sind.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Patienten mit Sensoren und Alarmvorrichtung sowie Zwischenstation und Zentrale,
- Fig. 2
- ein Flussdiagramm für die Steuerfunktion einer Zentrale,
- Fig. 3
- ein Gerät zur Eingabe von Befindlichkeitswerten über eine Multifunktionstaste und
- Fig. 4
- ein weiteres Gerät zur Eingabe von patientenrelevanten Daten über ein Berührfeld.
[0016] Die Fig. 1 zeigt einen Patienten 1, der eine Vielzahl von Sensoren zur Messung von
physiologischen Patientendaten trägt. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Sensoren:
auf dem Kopf des Patienten sind EEG-Elektroden 2 zur Messung der Gehimströme angebracht.
An den Augen des Patienten ist ein so genanntes ODG 3 zur Messung des Augendruckes
angeordnet. Im Herzbereich sind EKG-Elektroden 4 auf der Haut des Patienten befestigt.
Unterhalb der Elektroden 4 trägt der Patient einen elastischen Brustgurt 5, an welchen
nicht dargestellte Dehnungssensoren zur Messung der Atmung angebracht sind. Am Oberarm
trägt der Patient eine Manschette 6 zur Messung des Blutdruckes. Weitere nicht dargestellte
Sensoren sind möglich, um weitere physiologische Daten des Patienten, z. B. den Blutzuckergehalt
zu erfassen.
[0017] Im Hüftbereich trägt der Patient mittels eines Gürtels 7 eine so genannte Box 8,
die eine nicht näher dargestellte Alarmvorrichtung sowie eine Empfangsstation zur
Aufnahme der von den Sensoren abgegebenen Signale enthält. Schließlich trägt der Patient
an seinem Handgelenk ein Befindlichkeitsmessgerät 9, wie es aus dem eingangs genannten
Stand der Technik (
EP-B 892 619) bekannt ist.
[0018] Die Wirkungsweise der gesamten Vorrichtung ist Folgende: Die o. e. physiologischen
Werte des Patienten werden kontinuierlich oder in Zeitintervallen durch die Sensoren
2, 3, 4, 5, 6 gemessen und per Funk an die Box 8 übermittelt (die Übermittlung kann
auch auf anderem Wege, z. B. per Kabel oder andere Datenübertragungsmittel erfolgen).
Dort werden sie empfangen, registriert, gespeichert und mit den zugehörigen, für den
Patienten festgelegten Sollwerten verglichen. Übersteigt ein gemessener Wert, z. B.
die Herzfrequenz den vorgegebenen Sollwert für den Patienten, so wird über die Box
8 ein für den Patienten akustisch, visuell oder taktil wahrnehmbarer Alarm ausgelöst.
Der Patient wird jetzt über ein nicht dargestelltes Display (lesbare Flüssigkristallanzeige)
aufgefordert, seine akuten Befindlichkeitswerte, z. B. nach einer vorgegebenen Skala
in das Gerät 9 einzugeben. Zusätzlich kann der Patient, ebenfalls durch eine Anweisung
per Display, zur Einnahme eines Medikaments oder zur Durchführung einer speziellen
Therapie aufgefordert werden. Die Anweisung kann statt über ein Display auch sprachlich
über ein nicht dargestelltes Sprachmodul oder taktil über ein haptisches Modul erfolgen.
Durch die Alarmvorrichtung in der Box 8 kann somit sichergestellt werden, dass die
Befindlichkeitswerte, d. h. die subjektiv vom Patienten wahrgenommenen Werte gleichzeitig
mit der Überschreitung der Sollwerte registriert und gespeichert werden. Dies kann
der Arzt aus der Aufzeichnung der Box 8 entnehmen.
[0019] In der Zeichnung ist auch eine zentrale Empfangs- und Kontrollstation 10 dargestellt,
an welche sowohl die am Patienten gemessenen physiologischen Messwerte als auch die
eingegebenen Befindlichkeitswerte drahtlos übermittelt werden. Diese Zentralstation
10 (im Folgenden Zentrale genannt) ist dann auch in der Lage, die Sollwertgrenzen
- für den Patienten zu korrigieren, d. h. nach oben oder nach unten zu verschieben.
Dies kann bei bestimmten Zustandsänderungen des Patienten erforderlich werden. Darüber
hinaus kann diese Zentralstation auch die Vorgaben für den Patienten zur Medikamenteneinnahme
oder zur Einleitung einer speziellen Therapie durch drahtlose Übermittlung ändern.
Diese zentrale Empfangs- und Überwachungsstation kann somit in kritischen Zuständen
des Patienten sofort, also z. B. in Notfallsituationen mit gezielten Maßnahmen reagieren.
[0020] Alternativ kann die Datenübertragung an die Zentrale 10 auch über eine in der Nähe
des Patienten installierte Zwischenstation 10a erfolgen, wodurch eine Verstärkung
der Sendeleistung und eine Erhöhung der Reichweite erreicht wird. Die Zwischenstation
10a kann sich z. B. im häuslichen Umgebungsbereich des Patienten befinden, aber auch
im Auto, im Zug, im Flugzeug oder auf dem Schiff, d. h. stationär oder mobil. Die
Datenübertragung von der Zwischenstation 10a an die Zentrale 10 erfolgt drahtlos oder
per Datenleitung, z. B. über das Internet. Ebenso erfolgt die Datenrückübertragung
von der Zentrale 10 auf die Zwischenstation 10a und von dort auf die Box 8.
[0021] Die Funktion der Zentrale 10 ist in einem Flussdiagramm in Fig. 2 dargestellt, aus
dem die Entscheidungsabläufe und Aktionen deutlich werden, dargestellt durch einzelne
mit Bezugszahlen versehene Felder. Diese Bezugszahlen sind nachfolgend in Klammern
gesetzt.
[0022] Fig. 2 zeigt zwei Alarmvorrichtungen (11, 12), die bei einer Sollwertüberschreitung der
durch die Sensoren gemessenen Werte (13) bzw. bei Überschreitung der Sollwerte der
vom Patienten eingegebenen Befindlichkeitswerte (14) ansprechen. Die überschrittenen
Werte (15, 16) werden jeweils in der Zentrale registriert, wo eine Aufforderung zur
ärztlichen Beurteilung (17) erfolgt. Der Arzt trifft eine Entscheidung (18), z. B.
gibt er eine Therapieanweisung (19), die beim Patienten im Display (20) angezeigt wird. Der
Patient bestätigt dann die Therapieanweisung (21), was anschließend an die Zentrale
(22) zurückgemeldet wird. Alternativ oder kumulativ zu der obigen Entscheidung (19)
kann der Arzt (oder eine entsprechend ausgebildete Person) einen neuen Sollwert vorgeben
(23), der je nach dem, ob es sich um einen physiologischen oder Befindlichkeitswert
handelt, an die Sensoren (24) oder an die Befindlichkeitsregistrierung (25) übermittelt
wird. Es erfolgt dann eine Neueinstellung der Sensoren mit neuem Sollwert (26) bzw.
eine Neueinstellung (27) am Patienten. Mit den neuen Sollwerten erfolgt dann eine
neue Messung (28) durch die Sensoren, und diese Messwerte am Patienten werden registriert
(29). Die Messergebnisse werden an die Zentrale übertragen (30) und im Archiv gespeichert
(31). Parallel zur Übermittlung der geänderten Sollwerte (26) an die Sensoren läuft
die Übermittlung der neuen Befindlichkeitssollwerte: nach der Neueinstellung am Patienten
(27) wird dieser zur Neubewertung aufgefordert (32) und die neuen Befindlichkeitswerte
werden registriert (33). Auch diese Befindlichkeitswerte werden an die Zentrale übertragen
(34), wo sie ebenfalls gespeichert werden (31).
[0023] Fig. 3 zeigt ein vereinfachtes Gerät 40 zur Eingabe von Befindlichkeitswerten - es
stellt eine neue Ausführungsform des oben erwähnten Gerätes 9 dar, welches durch den
Stand der Technik des Anmelders bekannt ist. Bei diesem bekannten Gerät nach der
EP-B 0 892 619 sind mindestens drei Tasten vorgesehen, eine so genannte M-Taste zur Registrierung
des Zeitpunktes der Medikamenteneinnahme, eine zweite so genannte P-Taste zur Registrierung
einer positiven Wirkung und eine dritte so genannte N-Taste zur Registrierung einer
negativen Wirkung. Möglicherweise ist noch eine vierte, so genannte W-Taste für zusätzlich
auftretende Ereignisse und deren Bewertung vorgesehen. Bei dem neuen Gerät 40 sind
alle vier Tasten in einer Multifunktionstaste, d. h. in einem in "vier Himmelsrichtungen"
schwenkbaren Knopf 41, einem so genannten Joystick zusammengefasst. Rechts und links
neben dem Joystick 41 sind zwei zusätzliche Tasten 46, 47 angeordnet, und zwar für
die Bestätigung (Taste 46) oder für die Löschung (Taste 47) einer Eingabe. Die Taste
46 kann daher mit "ja" und die Taste 47 mit "nein" bezeichnet werden. Der vorgenannte
Joystick 41 ist an sich aus mobilen Navigationsgeräten (GPS) bekannt; er weist vier
Pfeile 42, 43, 44, 45 auf, die jeweils in eine Himmelsrichtung weisen. Über dem "Nord-Pfeil"
ist ein Plus eingezeichnet und über dem "Süd-Pfeit" 44 ein Minus. Der Patient kann
somit durch Drücken mit seinem Daumen (oder beispielsweise mit dem Zeigefinger) auf
den "Nord-Pfeil" 42 eine positive Wirkung registrieren, die auf einem Display 48 sichtbar
wird. Analog kann er durch Drücken des "Süd-Pfeils" 44 eine negative Wirkung registrieren.
Die beiden anderen Pfeile 43 und 45 können analog zu den bekannten M- und W-Tasten
benutzt werden:
[0024] Beispielsweise führt der Druck auf den Pfeil 43 des Joysticks zur "W-Funktion", also
zur Wahl einer Befindlichkeit 1, ein weiterer Druck auf den Pfeil 43 zur Befindlichkeit
II, ein weiterer Druck auf den Pfeil 43 zur Befindlichkeit III. Ein Druck in anderer
Richtung, z. B. auf den Pfeil 42 führt zur Auswahl einer positiven Stufe I, ein weiterer
Druck auf den Pfeil 42 zu einer positiven Stufe II und so weiter; dagegen führt ein
Druck auf den gegenüberliegenden Pfeil 44 zunächst zu einer positiven Stufe I, d.
h. zur Subtraktion von dem eingegebenen Wert. Durch weiteres Drücken des Pfeils für
44 - gelangt man zu den negativen Stufen I, II und so weiter. Bei Einstellung der
Befindlichkeit III (beispielsweise Kopfschmerzen) und negativer Stufe II (beispielsweise
stark) wird bei nachfolgend gedrückter Taste 46 "Kopfschmerzen: stark" registriert;
mit der Taste 47 ist diese Registrierung wieder löschbar, so dass eine andere Stufe
oder auch eine andere Befindlichkeit wählbar ist. Der Druck auf den Pfeil 45 des Joystick
führt über Befindlichkeit II und III zur Medikamentenwahl, ähnlich wie bei der Befindlichkeit,
wobei ein Druck auf den Pfeil 45 zu Medikament I, dann bei erneutem Druck auf den
Pfeil 45 zu Medikament II und so weiter führen. Die Bestätigungstaste 46 registriert
die Einnahme des Medikaments, die Löschtaste 47 hebt diese Registrierung wieder auf.
[0025] Bei Einstellung des Medikaments II führt ein Druck auf den Pfeil 42 zur zusätzlichen
Angabe einer Dosierung, die größer als eine Einheit (1/1 Tablette) ist, dagegen führt
ein Druck auf den Pfeil 44 beispielsweise zu ½ Tablette, ein erneuter Druck auf Pfeil
44 zu % Tablette und dann bei einem erneuten Druck auf Pfeil 44 zu 1/8 Tablette. Im
entgegen gesetzten Sinne führt ein Druck auf den gegenüberliegenden Pfeil 42 wieder
zu ¼ Tablette, dann zu ½ Tablette und weiter über 1/1 Tablette zu 1 ½ Tabletten. Mit
Taste 46 ist diese Einstellung registrierbar, z. B. "Medikament I: ½ Tablette eingenommen".
[0026] Zur beschleunigten Auswahl eines Medikamentes bzw. einer Befindlichkeit ist auch
eine andere Vorgehensweise möglich: ein Druck auf den Pfeil 45 führt zu "Medikamentenwahl",
Druck auf den Pfeil 42 ermöglicht ein "Rollen" in der Liste der Medikamente nach oben,
Druck auf den Pfeil 44 ein Rollen nach unten. Eine Bestätigung erfolgt durch Drücken
der Taste 46; dadurch wird durch Drücken des Pfeils 42 bzw. 44 wieder eine Dosiswahl
möglich, die mit Taste 46 gespeichert wird. Ein Druck auf den Pfeil 43 führt dagegen
beispielsweise zu Befindlichkeiten, Druck auf die Tasten 42 oder 44 ermöglicht wieder
eine Auswahl der speziellen Befindlichkeit aus der Liste, Druck auf die Taste 46 führt
zur Fixierung dieser Befindlichkeit, die bezüglich ihrer Intensität mit Pfeil 42 oder
44 wieder bewertet werden kann. Eine Abspeicherung kann mit Taste 46, eine Rücknahme
der Registrierung mit Taste 47 erfolgen. Wird die Taste 47 ein weiteres Mal gedrückt,
ist wieder der Modus zur Wahl der Befindlichkeiten aus der Liste eingestellt, so dass
man mit Pfeil 42 oder 44 "Rollen" kann. Eine Registrierung ist immer dann erfolgt,
wenn die Bestätigung nacheinander insgesamt zweimal durchgeführt wurde.
[0027] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform für ein Gerät 49 zur Eingabe von Befindlichkeitswerten
- als Alternative zu dem zuvor beschriebenen Gerät 40 gemäß Fig. 3. Das Eingabegerät
49 entspricht einem tragbaren Rechner, einem so genannten hand-held-computer (oder
auch PDA = personal digital assistant), handelsüblich unter der Bezeichnung "Palm"-
Dieses Gerät 49 weist eine Berührfläche 50, einen so genannten touch screen auf, welcher
Eingaben und Eintragungen sowie Aufzeichnungen durch Berühren mit einem speziellen
Stift oder direkt mit den Fingern zulässt und speichert. Außerdem können durch "Anticken"
bestimmte Felder oder Benutzeroberflächen mit für den Patienten relevanten Daten aufgerufen
werden. Im Prinzip können über dieses Gerät dieselben Eingaben erfolgen wie über das
bekannte Gerät des Anmelders.
[0028] Ebenso wie das o. e. Gerät 9 (vgl. Seite 6, 7) sind auch die Geräte 40 (vgl. Seite
9) und 49 in der Lage, die eingegebenen, registrierten und gespeicherten Befindlichkeitswerte
direkt an die Zentrale 10 oder indirekt über die Zwischenstation 10a (vgl. Seite 7)
zu funken.
1. Vorrichtung zur Messung, Aufzeichnung und Speicherung von physiologischen, mittels
Sensoren (2, 3, 4, 5, 6) am Körper eines Patienten (1) gemessenen Daten und von vom
Patienten eingegebenen Befindlichkeitswerten, wobei die Vorrichtung eine Alarmvorrichtung
(8) aufweist, die geeignet ist, bei Überschreiten von vorgegebenen Sollwerten für
die physiologischen Daten einen ersten Alarm auszulösen wobei die Vorrichtung ein
lesbares Display, eine hörbare Sprachaugabevorrichtung oder eine taktil wirksame Anweisungsvorrichtung
beinhaltet, dadurch gekennzeichnet dass die Vorrichtung nach Auslösen des ersten Alarms den Patient durch die lesbare Anweisung
auf dem Display, durch eine hörbare Sprachausgabe oder durch eine taktile Anweisung
auffordert, seine akuten Befindlichkeitswerte einzugeben, und dass die Alarmvorrichtung
(8) bei Überschreiten von vorgegebenen Sollwerten für die Befindlichkeitswerte einen
zweiten Alarm auslöst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Patient aufgefordert wird, mindestens ein Medikament einzunehmen oder eine Therapie
durchzuführen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass der Alarm durch ein akustisches oder visuelles oder taktiles oder ein anderes sensorielles
Signal wirksam wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Alarmvorrichtung (8) eine elektronische Vergleichseinheit aufweist, in welcher
die von den Sensoren (2, 3, 4, 5, 6) gemessenen Werte und/oder Befindlichkeitsangaben
empfangen und mit für den Patienten eingegebenen Sollwerten verglichen werden.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Sensoren (2, 3, 4, 5, 6) gemessenen Werte und/oder Befindlichkeitsangaben
per Funk (drahtlos) an eine Empfängerstation der Alarmvorrichtung (8) übermittelt
werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Sensoren (2, 3, 4, 5, 6) gemessenen Werte und die vom Patienten eingegebenen
Befindlichkeitswerte an eine Zentrale (10) drahtlos übermittelt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gemessenen Werte und die eingegebenen Befindlichkeitswerte über eine Zwischenstation
(10a) an die Zentrale (10) übermittelt werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gemessenen Werte und die eingegebenen Befindlichkeitswerte von der Zwischenstation
(10a) per Datenleitung an die Zentrale (10) übermittelt werden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Sollwerte für die physiologischen Daten und/oder die Befindlichkeitswerte
von der Zentrale (10) durch drahtlose Übermittlung von Signalen änderbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Übermittlung der Signale von der Zentrale (10) an die Zwischenstation (10a) drahtlos
oder per Datenleitung erfolgt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Patienten einzugebenden Befindlichkeitswerte über eine Multifunktionstaste
(41) eines Registriergerätes (40) eingebbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingaben des Patienten über zusätzliche Tasten (46, 47) registrierbar oder löschbar
sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Berührfeld (50), über welches die Befindlichkeitswerte und weitere für den Patienten
relevante Daten durch Berühren, insbesondere durch einen Stift eingebbar sind.
14. Verfahren zur Überwachung des Gesundheitszustandes eines Patienten unter Verwendung
einer Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
- die mittels der Sensoren (2,3,4,5) gemessenen physiologischen Werte an die Alarmvorrichtung
(8) übermittelt werden,
- bei Überschreiten vorgegebener Sollwerte ein Alarm ausgelöst wird und
- der Patient nach. Auslösung des Alarms zur Eingabe seiner akuten Befindlichkeitswerte
aufgefordert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die gemessenen und eingegebenen Werte zusätzlich
an eine Zentrale (10) übermittelt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die gemessenen und eingegebenen Werte über eine
Zwischenstation (10a) an die Zentrale (10) übermittelt werden.
17. Verfahren nach Anspruch 14, 15 oder 16, wobei die Alarmsignale direkt oder indirekt
an die Zentrale (10) übermittelt werden.
1. Apparatus for measuring, recording and storing physiological data, measured on the
body of a patient (1) by means of sensors (2, 3, 4, 5, 6), and the state of health
entered by the patient, the apparatus having an alarm apparatus (8) which is suitable
for triggering a first alarm if predetermined reference values for the physiological
data are exceeded, the apparatus comprising a readable display, an audible speech
output apparatus or an instruction apparatus effective by touch, characterized in that the apparatus uses the readable instruction on the screen, an audible speech output
or a tactile instruction to request that the patient enter his or her acute state
of health after the first alarm is triggered and in that the alarm apparatus (8) triggers a second alarm if predetermined reference values
for the state of health are exceeded.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the patient is requested to take at least one medicament or carry out therapy.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the alarm becomes effective by an acoustic or visual or tactile or another sensorial
signal.
4. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the alarm apparatus (8) has an electronic comparator in which the values measured
by the sensors (2, 3, 4, 5, 6) and/or statements regarding the state of health are
received and compared to reference values entered for the patient.
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the values measured by the sensors (2, 3, 4, 5, 6) and/or statements regarding the
state of health are transmitted to a receiver station of the alarm apparatus (8) by
radio waves (wirelessly).
6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the values measured by the sensors (2, 3, 4, 5, 6) and the state of health entered
by the patient are transmitted wirelessly to a command centre (10).
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the measured values and the entered state of health are transmitted to the command
centre (10) via an intermediate station (10a).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that a data line is used to transmit the measured values and the entered state of health
to the command centre (10) from the intermediate station (10a).
9. Apparatus according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the predetermined reference values for the physiological data and/or the state of
health can be amended by the command centre (10) by wireless transmission of signals.
10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the transmission of the signals from the command centre (10) to the intermediate
station (10a) is effected wirelessly or by a data line.
11. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the state of health to be entered by the patient can be input using a multifunction
key (41) of a register unit (40).
12. Apparatus according to Claim 11, characterized in that the inputs of the patient can be registered or deleted using additional keys (46,
47).
13. Apparatus according to one of Claims 1 to 9, characterized by a touch field (50) by means of which the state of health and further data relevant
to the patient can be entered by touch, in particular by using a pen.
14. Method for monitoring the physical condition of a patient using an apparatus according
to one of the preceding claims, in which
- the physiological values measured by the sensors (2, 3, 4, 5) are transmitted to
the alarm apparatus (8),
- an alarm is triggered if predetermined reference values are exceeded, and
- the patient is requested to input his or her acute state of health after the alarm
is triggered.
15. Method according to Claim 14, in which the measured and entered values are additionally
transmitted to a command centre (10).
16. Method according to Claim 15, in which the measured and entered values are transmitted
to the command centre (10) via an intermediate station (10a).
17. Method according to Claim 14, 15 or 16, in which the alarm signals are transmitted
to the command centre (10) directly or indirectly.
1. Dispositif pour mesurer, enregistrer et mémoriser des données physiologiques mesurées
au moyen de capteurs (2, 3, 4, 5, 6) sur le corps d'un patient (1) et des valeurs
d'état de santé ressenti saisies par le patient, le dispositif présentant un dispositif
d'alarme (8) qui est conçu pour déclencher une première alarme en cas de dépassement
de valeurs de consigne prédéfinies pour les données physiologiques, le dispositif
comprenant un afficheur lisible, un dispositif d'émission vocale audible ou un dispositif
de notification à action tactile, caractérisé en ce que le dispositif, après le déclenchement de la première alarme, invite le patient par
le biais de la notification lisible sur l'afficheur, par une émission vocale audible
ou par une notification tactile à saisir ses valeurs d'état de santé ressenti aiguës
et que le dispositif d'alarme (8) déclenche une deuxième alarme en cas de dépassement
de valeurs de consigne prédéfinies pour les valeurs d'état de santé ressenti.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le patient est invité à absorber au moins un médicament ou à effectuer une thérapie.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'alarme est matérialisée par un signal sonore ou visuel ou tactile ou un autre signal
sensoriel.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'alarme (8) présente une unité de comparaison électronique dans laquelle
les valeurs mesurées par les capteurs (2, 3, 4, 5, 6) et/ou les valeurs d'état de
santé ressenti sont réceptionnées et comparées avec des valeurs de consigne saisies
pour le patient.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les valeurs mesurées par les capteurs (2, 3, 4, 5, 6) et/ou les valeurs d'état de
santé ressenti sont transmises par voie hertzienne (sans fil) à une station réceptrice
du dispositif d'alarme (8).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les valeurs mesurées par les capteurs (2, 3, 4, 5, 6) et les valeurs d'état de santé
ressenti saisies par le patient sont transmises sans fil à une centrale (10).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les valeurs mesurées et les valeurs d'état de santé ressenti saisies sont transmises
à la centrale (10) par le biais d'une station intermédiaire (10a).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les valeurs mesurées et les valeurs d'état de santé ressenti saisies sont transmises
de la station intermédiaire (10a) à la centrale (10) par ligne de données.
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les valeurs de consigne prédéfinies pour les données physiologiques et/ou les valeurs
d'état de santé ressenti peuvent être modifiées par la centrale (10) par une transmission
sans fil de signaux.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la transmission des signaux de la centrale (10) à la station intermédiaire (10a)
est réalisée sans fil ou par ligne de données.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les valeurs d'état de santé ressenti à saisir par le patient peuvent être saisies
par le biais d'une touche multifonction (41) d'un appareil d'enregistrement (40).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les saisies du patient peuvent être enregistrées ou effacées par le biais de touches
supplémentaires (46, 47).
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par une zone tactile (50) par le biais de laquelle les valeurs d'état de santé ressenti
ainsi que d'autres données pertinentes concernant le patient peuvent être saisies
par un contact, notamment par un stylet.
14. Procédé de surveillance de l'état de santé d'un patient en utilisant un dispositif
selon l'une des revendications précédentes, les valeurs physiologiques mesurées au
moyen des capteurs (2, 3, 4, 5) étant transmises au dispositif d'alarme (8), une alarme
étant déclenchée en cas de dépassement de valeurs de consigne prédéfinies et le patient
étant invité, après le déclenchement de l'alarme, à saisir sa valeur d'état de santé
ressenti actuelle.
15. Procédé selon la revendication 14, les valeurs mesurées et saisies étant en plus transmises
à une centrale (10).
16. Procédé selon la revendication 15, les valeurs mesurées et saisies étant transmises
à une centrale (10) par le biais d'une station intermédiaire (10a).
17. Procédé selon la revendication 14, 15 ou 16, les signaux d'alarme étant transmis directement
ou indirectement à la centrale (10).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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