[0001] Die Erfindung betrifft eine Zigarettenpackung des Typs Klappschachtel mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Klappschachteln für Zigaretten mit "Rundkanten" sind bekannt aus der
US 5 478 011. Die aufrechten Packungskanten sind als viertelkreisförmige Rundung ausgebildet,
und zwar unter Anpassung an die Abmessung (Radius) der Zigaretten. Seitenwände des
Schachtelteils und des Deckels überlappen einander nur in einem Teilbereich zwischen
den Rundkanten und sind lediglich im Bereich dieser Überdeckung durch Klebung miteinander
verbunden. Im Bereich der Rundkanten (ausschließlich) sind aufrechte Rillungen angeordnet.
[0003] Weiterhin ist aus
EP 0 764 594 A1 eine Klappschachtel für Zigaretten bekannt, die frontseitig gerundete Kanten und
rückseitig im Querschnitt rechtwinklige Packungskanten aufweist. Die frontseitigen
Rundungen sind nicht viertelkreisförmig ausgebildet, sondern als Teil eines Ovals.
Im Bereich der Rundungen weist der Zuschnitt Rillungen auf. Innenlappen des Zuschnitts
sind randseitig, nämlich im Bereich eines Randstreifens, ebenfalls mit Rillungen versehen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zigarettenpackung des Typs Klappschachtel
so auszubilden, dass sie im äußeren Erscheinungsbild weitgehend einer Klappschachtel
mit insgesamt runden Seitenwänden entspricht.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Zigarettenpackung mit den Merkmalen
des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 ausgebildet.
[0006] Die stark gerundeten Packungskanten erleichtern das manuelle Halten der Packung wegen
der anschmiegenden Kontur. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass bei durchgehender
Rillung der äußeren Seitenlappen über die volle Breite der Seitenwände die zugeordneten
inneren Seitenlappen einen Randstreifen ohne Rillung aufweisen. Dadurch ist eine exakte
und wirksame Verbindung der einander zugeordneten Seitenlappen mittels Klebung gewährleistet.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Packung wird nachfolgend anhand der
Zeichnungen erläutert. Die Darstellungen gemäß Fig. 1 bis Fig. 4 sowie gemäß Fig.
9 gehören nicht zu dem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine gerundete, nicht die Erfindung bildende Klappschachtel für Zigaretten in Schließstellung,
bei perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- die Packung gemäß Fig. 1 bei geöffnetem Deckel,
- Fig. 3
- einen ausgebreiteten, ungefalteten Zuschnitt für eine Packung gemäß Fig. 1 und Fig.
2,
- Fig. 4
- einen Zuschnitt eines Kragens für eine Packung gemäß Fig. 1 und Fig. 2,
- Fig. 5
- ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Packung in einer Darstel- lung entsprechend
Fig. 1,
- Fig. 6
- die Packung gemäß Fig. 5 in Öffnungsstellung,
- Fig. 7
- einen ausgebreiteten, ungefalteten Zuschnitt für eine Packung gemäß Fig. 5 und Fig.
6,
- Fig. 8
- einen Zuschnitt für einen Kragen der Packung gemäß Fig. 5 und Fig. 6,
- Fig. 9
- eine Packung gemäß Fig. 1 und Fig. 2 in einem Horizontalschnitt in der Schrittebene
IX-IX der Fig. 1,
- Fig. 10
- eine Darstellung analog zu Fig. 9 für die Packung gemäß Fig. 5, Fig. 6 in der Schnittebene
X-X der Fig. 5.
[0008] Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen geht es um Packungen des Typs Klappschachtel
zur Aufnahme von Zigaretten 10. Eine derartige Packung besteht aus einem (unteren)
Schachtelteil 11 und einem Deckel 12. Letzterer ist schwenkbar mit dem Schachtelteil
11 verbunden. Weiterhin gehört zu dieser Packung ein Kragen 13, der im Schachtelteil
11 frontseitig verankert ist und mit einem oberen Bereich aus dem Schachtelteil 11
herausragt.
[0009] Der Packungsinhalt, nämlich eine Zigarettengruppe 14, ist von einem Innenzuschnitt
15 aus Stanniol oder Papier vollständig umgeben und bildet so einen Zigarettenblock
16. Die Packung ist üblicherweise in eine äußere Folie (nicht gezeigt) eingehüllt,
die ganz oder teilweise bei der erstmaligen Ingebrauchnahme entfernt wird.
[0010] Der Schachtelteil 11 besteht aus einer Vorderwand 17, einer Rückwand 18, Seitenwänden
19 und 20 sowie einer Bodenwand 21. Analog besteht der Deckel aus Deckel-Vorderwand
22, Deckel-Rückwand 23, Deckel-Seitenwänden 24, 25 und einer oberen Stirnwand 26.
Die Deckel-Rückwand 23 ist mit der Rückwand 18 des Schachtelteils 11 über ein quergerichtetes
Liniengelenk 27 verbunden.
[0011] Der Zuschnitt für diesen Packungstyp ist so aufgebaut, dass Vorderwand 17, Bodenwand
21, Rückwand 18, Deckel-Rückwand 23, Stirnwand 26 und Deckel-Vorderwand 22 aufeinanderfolgend
eine Einheit bilden. Am freien Rand der Deckel-Vorderwand 22 ist ein üblicher Deckel-Innenlappen
28 angebracht, der bei der fertigen Packung gegen die Innenseite der Deckel-Vorderwand
22 gefaltet und mit dieser verbunden ist.
[0012] Die Seitenwände 19, 20 bzw. Deckel-Seitenwände 24, 25 bestehen aus einander teilweise
überdeckenden Seitenlappen, nämlich äußeren Seitenlappen 29, inneren Seitenlappen
30, äußeren Deckel-Seitenlappen 31 und inneren Deckel-Seitenlappen 32.
[0013] Der Kragen 13 besteht aus einem gesonderten Zuschnitt (Fig. 4, Fig. 8) unter Bildung
einer Kragen-Vorderwand 33 und Kragen-Seitenlappen 34.
[0014] Eine Besonderheit der Packungen ist die Ausgestaltung der Seitenwände 19, 20 und
Deckel-Seitenwände 24, 25. Diese sind mit starken Rundungen bzw. insgesamt abgerundet.
[0015] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis Fig. 4 sowie Fig. 9 sind die Seitenwände
19, 20 bzw. 24, 25 insgesamt und durchgehend gerundet. Die Seitenwände 19, 20; 24,
25 bestehen aus Rundungsbereichen unterschiedlicher Form und Größe bzw. mit unterschiedlichem
Radius, jedoch derart, dass die einzelnen Bereiche absatzfrei, nämlich etwa tangential
ineinander sowie in die zugeordneten Packungswände übergehen.
[0016] Bei einer Klappschachtel übliche, aufrechte Packungskanten 35, 36 sind mit einer
deutlichen Rundung versehen. Jede dieser runden Packungskanten 35, 36 erstreckt sich
- im Querschnitt gesehen - über einen Bereich, der deutlich kleiner ist als der eines
Viertelkreises. Die Rundung, also der Radius der Packungskanten 35, 36, ist deutlich
größer als die Rundung einer Zigarette 10, weist nämlich einen Radius von 6 mm bis
10 mm auf, insbesondere von etwa 8 mm. Zwischen den so ausgebildeten Packungskanten
35, 36 ist ein rundes Zwischenstück gebildet, nämlich ein Rundungsbereich 37. Dieser
schließt übergangsfrei an die Rundungen der Packungskanten 35, 36 an, so dass sich
eine insgesamt harmonische runde Form der Seitenwände 19, 20; 24, 25 ergibt. Insgesamt
bestehen demnach die Seitenwände aus drei aneinanderschließenden Rundungen. Der mittleren
Rundungsbereich 37 hat einen deutlich größeren Radius als die Rundungen der Packungskanten
35, 36, nämlich in der Größenordnung von 15 mm bis 20 mm, insbesondere etwa 17 mm.
[0017] Die Seitenwände 19, 20; 24, 25 werden durch die Seitenlappen 29, 30; 31, 32 gebildet.
Die vorgenannten Seitenlappen überdecken einander ausschließlich im Bereich des mittleren
Rundungsbereichs 37.
[0018] Der Kragen 13 ist an die innenseitige Form der Packung angepasst, nämlich parallel
zu den Rundungen der frontseitigen Packungskanten 35, 36. Rückseitig erstrecken sich
die Kragen-Seitenlappen 34 bis an die Packungskanten 35, 36.
[0019] Bei der Klappschachtel gemäß Fig. 5 bis Fig. 9 sowie Fig. 10 sind die runden Packungskanten
35, 36 deutlicher ausgeprägt, erstrecken sich nämlich exakt über einen Viertelkreis.
An diese übereinstimmenden runden Packungskanten 35, 36 schließt ein Seitenstreifen
38 an, der mit den Packungskanten 35, 36 die Seitenwand 19, 20 bzw. Deckel-Seitenwand
23, 24 bildet. Die Rundungen der Packungskanten 35, 36 gehen dabei tangential in den
Seitenstreifen 38 einerseits und in Vorderwand 17, 22 bzw. Rückwand 18, 23 andererseits
über. Die Breite des Seitenstreifens 38 ergibt sich aus den Querabmessungen der Packung
in Abhängigkeit von der Anzahl der Zigaretten 10 und beträgt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
etwa 7 mm bis 8 mm. Die Packungskanten haben auch bei diesem Beispiel einen Radius
von etwa 8 mm.
[0020] Die Seitenlappen 29, 30; 31, 32 überdecken einander ausschließlich im Bereich des
mittleren Seitenstreifens 38, und zwar nur in einem mittleren Teilbereich desselben
unter beidseitiger Freilassung eines Abstands von etwa 0,5 mm (Fig. 10).
[0021] Die Zuschnitte für die Fertigung der Packungen sind in besonderer Weise auf deren
Form abgestimmt. Der in Fig. 3 gezeigte Zuschnitt für eine Packung in der Querschnittsform
der Fig. 9 ist über die gesamte Breite der Seitenlappen 29, 30 und Deckel-Seitenlappen
31, 32 auf die Rundbereiche vorbereitet, und zwar durch entsprechende Vorbehandlung
dieser Zuschnittteile. Konkret handelt es sich dabei um in Längsrichtung verlaufende
parallele Rillungen 39, die durch Prägen der Zuschnitte eingebracht sind. Die durch
Rillung 39 vorbereiteten Zuschnittbereiche sind durch gestrichelte parallele Linien
gekennzeichnet.
[0022] Bodenwand 21 und Stirnwand 26 sind an die Querschnittskontur der Packung (Fig. 9)
angepasst. Seitliche Ränder 40 sind gerundet, und zwar entsprechend der beschriebenen
Kontur der Seitenwände 19, 20; 24, 25 in Fig. 9, also mit mehreren aneinander anschließenden
Rundungen.
[0023] In besonderer Weise sind Ecklappen 41, 42 ausgebildet, die der Bodenwand 21 einerseits
und der Stirnwand 26 andererseits zugeordnet sind. Die Ecklappen 41, 42 sind an den
innenliegenden Seitenlappen 30 bzw. Deckel-Seitenlappen 32 angebracht, und zwar -
in Ausgangsstellung - in einem freien Bereich neben Bodenwand 21 bzw. Stirnwand 26.
[0024] Es sind jeder Seite zwei Ecklappen 41, 42 zugeordnet, die durch eine keilförmige
Stanzung 43 voneinander getrennt sind. Bei der fertigen Packung (Fig. 2) liegen die
beiden Ecklappen 41, 42 jeweils im Bereich einer Seitenwand 19, 20 innen an der Stirnwand
26 und analog an der Bodenwand 21 an. Die Relativstellung ist in Fig. 2 anhand der
Stirnwand 26 gezeigt. Aufgrund der Rundung einerseits und der V-förmigen Stanzung
43 andererseits liegen die beiden Ecklappen 41, 42 ohne Überdeckung direkt aneinander.
[0025] Eine weitere Besonderheit ist die Kontur des Ecklappens 42, der jeweils einer gerundeten,
frontseitigen Packungskante 35 zugeordnet ist. Der im Wesentlichen trapezförmige Ecklappen
42 weist außen eine zunächst bogenförmige und dann geradlinig, schräg verlaufende
Kontur 44 auf. Diese ist so ausgebildet, dass der Ecklappen 42 mit dieser Kontur 44
an der zugeordneten runden Packungskante 35 und anschließenden Bereichen der Vorderwand
17 bzw. Deckel-Vorderwand 22 anliegt (Fig. 2). Der Ecklappen 42 trägt so zur Stabilisierung
der Packungsform im Bereich der frontseitigen runden Packungskante 35 bei. Die Ecklappen
41, 42 sind mit Bodenwand 21 bzw. Stirnwand 26 zweckmäßigerweise durch Klebung verbunden.
[0026] In besonderer Weise ist der Zuschnitt für die Ausführung der Packung gemäß Fig. 10
ausgebildet. Der äußere Seitenlappen 29 ist vollflächig mit Rillungen 39 versehen.
Die inneren Seitenlappen 30 sind in einem gerundeten Bereich mit Rillungen 39 versehen,
nämlich unter Bildung eines Rillungsstreifens 49. Daneben befindet sich ein Randstreifen
45 frei von Rillungen. Dieser Randstreifen 45 erstreckt sich im Bereich des Seitenstreifens
38, ist also nicht bogenförmig gestaltet. Der äußere Seitenlappen 29 kann analog ausgebildet
sein, also ebenfalls mit einem rillungsfreien Randstreifen.
[0027] Die Ecklappen 42 sind auch bei diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass eine
formschlüssige Positionierung an der Innenseite der Bodenwand 21 und Stirnwand 26
möglich ist. Eine Außenkante 46 erstreckt sich in der Längsrichtung des Zuschnitts.
Eine Innenkante 47 ist leicht schräg verlaufend.
[0028] Der Kragen 13 (Fig. 8) ist in gleicher Weise ausgebildet wie bei dem oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel.
[0029] Der Deckel-Innenlappen 28 ist bei den gezeigten Ausführungsbeispielen mit einer randseitigen
Ausstanzung 48 versehen zur Schaffung einer bei Klappschachteln bekannten Schließhilfe
für den Deckel 12.
[0030] Die Zigaretten 10 können innerhalb der in vorstehender Weise ausgebildeten Zigarettenpackung
in verschiedener Weise formiert sein. Vorteilhaft ist eine Anordnung gemäß Fig. 9
und Fig. 10 mit Anordnung in Querreihen mit jeweils drei Zigaretten 10 nebeneinander
oder mit zwei Zigaretten 10 nebeneinander. Dadurch können die Zigaretten 10 - bis
auf den Bereich einer mittleren Querebene - in "Sattellage", also versetzt zueinander
positioniert werden. An den jeweiligen Seitenwänden 19, 20 bzw. Deckel-Seitenwänden
24, 25 sind jeweils zwei nebeneinanderliegende Zigaretten 10 positioniert.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 10
- Zigarette
- 11
- Schachtelteil
- 12
- Deckel
- 13
- Kragen
- 14
- Zigarettengruppe
- 15
- Innenzuschnitt
- 16
- Zigarettenblock
- 17
- Vorderwand
- 18
- Rückwand
- 19
- Seitenwand
- 20
- Seitenwand
- 21
- Bodenwand
- 22
- Deckel-Vorderwand
- 23
- Deckel-Rückwand
- 24
- Deckel-Seitenwand
- 25
- Deckel-Seitenwand
- 26
- Stirnwand
- 27
- Liniengelenk
- 28
- Deckel-Innenlappen
- 29
- Seitenlappen (außen)
- 30
- Seitenlappen (innen)
- 31
- Deckel-Seitenlappen (außen)
- 32
- Deckel-Seitenlappen (innen)
- 33
- Kragen-Vorderwand
- 34
- Kragen-Seitenlappen
- 35
- Packungskante
- 36
- Packungskante
- 37
- Rundungsbereich
- 38
- Seitenstreifen
- 39
- Rillung
- 40
- Rand
- 41
- Ecklappen
- 42
- Ecklappen
- 43
- Stanzung
- 44
- Kontur
- 45
- Randstreifen
- 46
- Außenkante
- 47
- Innenkante
- 48
- Ausstanzung
- 49
- Rillungsstreifen
1. Zigarettenpackung des Typs Klappschachtel (Hinge Lid Pack), bestehend aus Schachtelteil
(11), mit diesem verbundenem Deckel (12) und einem Kragen (13), wobei Schachtelteil
(11) und Deckel (12) miteinander korrespondierende, aufrechte frontseitige und rückseitige
als Rundkanten mit der Form eines Viertelkreises ausgebildete Packungskanten (35,
36) aufweisen und schmale, aufrechte Seitenwände (19, 20) sowie Deckel-Seitenwände
(24, 25) aus einander lediglich in einem ebenen Bereich außerhalb der gerundeten Packungskanten
(35, 36) überdeckenden und miteinander verbundenen Seitenlappen (29, 30) sowie Deckel-Seitenlappen
(31, 32) bestehen, wobei im Bereich der gerundeten Packungskanten (35, 36) Rillungen
(39) in das Material der Packung eingeformt sind,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Rundungen der Packungskanten (35, 36) weisen einen Radius auf, der deutlich
größer ist als der Radius einer Zigarette (10), nämlich 6 mm bis 10 mm,
b) im Bereich der Seitenwände (19, 20) und der Deckel-Seitenwände (24, 25) ist zwischen
den gerundeten Packungskanten (35, 36) ein verhältnismäßig schmaler, ebener Zwischenbereich
gebildet, nämlich ein Seitenstreifen (38),
c) der ebene Seitensteifen (38) weist eine Breite von etwa 7 mm bis 8 mm auf,
d) die Seitenlappen (29, 30) bzw. Deckel-Seitenlappen (31, 32) überdecken einander
lediglich im Bereich des Seitenstreifens (38),
e) die Rillungen (39) erstrecken sich über die volle Breite der äußeren Seitenlappen
(29) und Deckel-Seitenlappen (31) einschließlich des Seitenstreifens (38),
f) die inneren Seitenlappen (30) und die inneren Deckel-Seitenlappen (32) sind derart
mit Rillungen (39) versehen, dass ein äußerer Randstreifen (45) ohne Rillungen ausgebildet
ist,
g) die inneren Seitenlappen (30) und die inneren Deckel-Seitenlappen (32) sind nur
im Bereich des Randstreifens (45) durch Klebung mit der Innenseite der äußeren Seitenlappen (29) bzw. Deckel-Seitenlappen
(31) verbunden.
2. Zigarettenpackung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Ecklappen (42) im Bereich einer Bodenwand (21) und im Bereich einer Stirnwand (26)
weisen eine Außenkante (46) mit gerundeter Kontur (44) auf, die formschlüssig an den
runden Packungskanten (35, 36) und an angrenzenden Bereichen von Seitenwand (19, 20)
und Deckel-Seitenwand (24, 25) anliegen,
b) die Ecklappen (42) sind ausschließlich im Bereich des rillungsfreien Randstreifens
(45) mit dem inneren Seitenlappen (30) und dem inneren Deckel-Seitenlappen (32) verbunden.
3. Zigarettenpackung nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) eine Zigarettengruppe (14) als Packungsinhalt ist in Querreihen formiert, derart,
dass den Seitenwänden (19, 20) jeweils eine Querreihe mit zwei nebeneinander liegenden
Zigaretten (10) zugekehrt und benachbart hierzu eine Querreihe mit drei nebeneinander
liegenden Zigaretten (10) angeordnet ist,
b) die Zigaretten (10) der benachbarten Querreihen sind versetzt zueinander angeordnet,
also "auf Bücke"
1. A cigarette pack of the hinge-lid-box (hinge-lid pack) type, comprising a box part
(11), a lid (12) connected thereto and a collar (13), the box part (11) and lid (12)
having mutually corresponding, upright front and rear pack edges (35, 36) formed as
rounded edges with the shape of a quarter-circle, and narrow, upright side walls (19,
20) and lid side walls (24, 25) comprising side tabs (29, 30) and lid side tabs (31,
32) which overlap and are connected to one another only in a planar region outside
of the rounded pack edges, with scorings (39) being stamped in the material of the
pack in the region of the rounded pack edges (35, 36),
characterized by the following features:
a) the rounded portions of the pack edges (35, 36) have a radius which is considerably
larger than the radius of a cigarette (10), namely 6 mm to 10 mm,
b) a relatively narrower, planar intermediate region, namely a side strip (38), is
formed in the region of the side walls (19, 20) and lid side walls (24, 25) between
the rounded pack edges (35, 36),
c) said planar side strip (38) has a width of approximately 7 mm to 8 mm,
d) the side tabs (29, 30) and lid side tabs (31, 32) overlap one another merely in
the region of the side strip (38),
e) the scorings (39) extend across the entire width of the outer side tabs (29) and
lid side tabs (31), including the side strip (38),
f) the inner side tabs (30) and the inner lid side tabs (32) are provided with scorings
(39) in such a manner that an outer border strip (45) is configured without scorings,
g) the inner side tabs (30) and the inner lid side tabs (32) are connected by adhesive
bonding to the inner side of the outer side tabs (29) and lid side tabs (31), respectively,
only in the region of the border strip (45).
2. The cigarette pack according to Claim 1,
characterized by the following features:
a) corner tabs (42) in the region of a base wall (21) and in the region of an end
wall (26) have an outer edge (46) with a rounded contour (44) that abuts in a form-fit
against the rounded pack edges (35, 36) and adjacent regions of side wall (19, 20)
and lid side wall (24, 25),
b) the corner tabs (41, 42) are connected to the inner side tab (30) and the lid inner
side tab (32) exclusively in the region of the border strip (45) free of scorings.
3. The cigarette pack according to Claim 1 or 2.
characterized by the following features.
a) a cigarette group (14) is formed in transverse rows as the pack's contents such
that each side wall (19, 20) faces a transverse row with two adjacent cigarettes (10)
and that a transverse row of three adjacent cigarettes (10) is arranged adjacent thereto,
b) the cigarettes (10) of the adjacent transverse rows are arranged in an offset manner,
that is to say, assume a "saddle position".
1. Paquet de cigarettes du type paquet à couvercle rabattable (Hinge Lid Pack), constitué
d'une partie de paquet (11), d'un couvercle (12) connecté à celle-ci et d'un col (13),
la partie de paquet (11) et le couvercle (12) présentant des arêtes de paquet (35,
36) se correspondant mutuellement, réalisés debout du côté avant et du côté arrière
sous forme d'arêtes rondes ayant la forme d'un quart de cercle, et des parois latérales
droites étroites (19, 20) ainsi que des parois latérales de couvercle (24, 25) se
composant de volets latéraux (29, 30) et de volets latéraux de couvercle (31, 32)
connectés les uns aux autres et se recouvrant mutuellement uniquement dans une région
plane en dehors des arêtes de paquet arrondies (35, 36), des rainurages (39) dans
le matériau du paquet étant formés dans la région des arêtes de paquet arrondies (35,
36),
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) les arrondis des arêtes de paquet (35, 36) présentent un rayon qui est nettement
plus grand que le rayon d'une cigarette (10), à savoir de 6 mm à 10 mm,
b) dans la région des parois latérales (19, 20) et des parois latérales de couvercle
(24, 25) est formée, entre les arêtes de paquet arrondies (35, 36), une région intermédiaire
plane relativement étroite, à savoir une bande latérale (38),
c) la bande latérale plane (38) présente une largeur d'environ 7 mm à 8 mm,
d) les volets latéraux (29, 30) ou les volets latéraux de couvercle (31, 32) se recouvrent
mutuellement uniquement dans la région de la bande latérale (38),
e) les rainurages (39) s'étendent sur toute la largeur des volets latéraux extérieurs
(29) et des volets latéraux de couvercle (31) y compris de la bande latérale (38),
f) les volets latéraux intérieurs (30) et les volets latéraux de couvercle intérieurs
(32) sont pourvus de rainurages (39) de telle sorte qu'une bande de bord extérieure
(45) soit réalisée sans rainurages,
g) les volets latéraux intérieurs (30) et les volets latéraux de couvercle intérieurs
(32) sont connectés par collage au côté intérieur des volets latéraux extérieurs (29),
respectivement des volets latéraux de couvercle extérieurs (31), seulement dans la
région de la bande de bord (45).
2. Paquet de cigarettes selon la revendication 1,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) des volets de coin (42) dans la région d'une paroi de fond (21) et dans la région
d'une paroi frontale (26) présentent une arête extérieure (46) de contour arrondi
(44), qui s'applique à chaque fois par engagement par coopération géométrique contre
les arêtes de paquet arrondies (35, 36) et contre des régions adjacentes de la paroi
latérale (19, 20) et de la paroi latérale de couvercle (24, 25),
b) les volets de coin (42) sont connectés au volet latéral intérieur (30) et au volet
latéral de couvercle intérieur (32) uniquement dans la région de la bande de bord
sans rainurages (45).
3. Paquet de cigarettes selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par les caractéristiques suivantes
a) un groupe de cigarettes (14), constituant le contenu du paquet, est formé en rangées
transversales, de telle sorte qu'une rangée transversale avec deux cigarettes juxtaposées
(10) soit tournée à chaque fois vers les parois latérales (19, 20) et qu'une rangée
transversale avec trois cigarettes juxtaposées (10) soit disposée de manière adjacente
à celle-ci,
b) les cigarettes (10) des rangées transversales adjacentes sont décalées les unes
par rapport aux autres, c'est-à-dire "en quinconce".