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EP 1 503 147 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
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Anmeldetag: 08.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ofen mit Vorrichtung zum Erfassen der Temperatur im Inneren eines Bratguts
Oven with device for sensing the temperature inside of an food item
Four avec dispositif pour la mensuration du température dedans un aliment
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
29.07.2003 DE 10334508
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2005 Patentblatt 2005/05 |
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Patentinhaber: Electrolux Home Products Corporation N.V. |
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1930 Zaventem (BE) |
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Erfinder: |
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- Pörner, Harald
91220 Schnaittach (DE)
- Beck, Wolfgang
91541 Rothenburg o.b.Tauber (DE)
- Walther, Christoph
91541 Rothenburg (DE)
- Lönnhed, Niklas
91541 Rothenburg (DE)
- Dänzer, Stefan
91631 Wettringen (DE)
- Lehmann, Gerhard
90522 Oberasbach (DE)
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Vertreter: Hochmuth, Jürgen |
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AEG Hausgeräte GmbH,
Patente, Marken & Lizenzen 90327 Nürnberg 90327 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/70087 US-A- 3 089 407
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DE-A- 3 104 926
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Ofen, insbesondere Bratofen oder Backofen, mit einer
Vorrichtung zum Erfassen der Temperatur im Innern eines Bratguts, Backguts oder dergleichen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Bei bekannten Bratöfen und Backöfen besteht die Möglichkeit, die Temperatur des Bratguts
bzw. Backguts mittels eines separaten Sensors zu bestimmen. Dazu umfasst der Sensor
ein langgestrecktes Teil, das in das Bratgut bzw. Backgut eindringbar ist. Der bekannte
Sensor ist über ein Kabel mit einem Stecker verbunden, der in einer Buchse lösbar
befestigbar ist. Üblicherweise befindet sich die Buchse in einer Seitenwand des zu
beheizenden Raums des Bratofens.
[0004] Dieses Konzept hat jedoch eine Reihe von Nachteilen. Da im beheizten Raum des Ofens
Temperaturen von mehreren 100° C auftreten, müssen sämtliche Teile der Temperaturerfassungsvorrichtung
entsprechend hitzebeständig ausgebildet sein. Dies bedeutet einen verhältnismäßig
hohen konstruktiven Aufwand. Insbesondere muss der Bereich um die Buchse herum thermisch
hinreichend abgedichtet sein. Aus Sicherheitsgründen sollte die Vorrichtung geerdet
sein, was in einem Bereich mit hohen Temperaturen einen erhöhten Aufwand bedeutet.
Im beheizten Raum kann Kondensat auftreten, das beispielsweise eine Korrosion auslösen
kann. Die elektrische Kontaktsicherheit lässt sich bei derart hohen Temperaturen nur
mit einem erhöhten konstruktiven Aufwand gewährleisten. Es sind Abschirmelemente erforderlich,
um die Vorrichtung beispielsweise vor direkter Wärmestrahlung oder Spritzflüssigkeit
zu schützen. Insgesamt sind für die bekannte Vorrichtung verhältnismäßig viele Einzelteile
erforderlich, was einen hohen Montage- und Kostenaufwand bewirkt.
[0005] Weiterhin ist die Handhabung der bekannten Vorrichtung für den Benutzer schwierig.
Bei der bekannten Vorrichtung ist die Buchse in einem schwer einsehbaren Bereich angeordnet,
so dass das Anschließen des Steckers an der Buchse mit Problemen behaftet sein könnte.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Ofen mit einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art bereitzustellen, bei der gegenüber dem Stand der Technik der konstruktive Aufwand
verringert und die Bedienbarkeit für den Benutzer verbessert ist.
[0007] Die Aufgabe wird durch den Gegenstand gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
[0008] Für den erfindungsgemäßen Ofen ist vorgesehen, dass die Buchse am Ofen außerhalb
eines beheizten oder beheizbaren Raumes angeordnet ist.
[0009] Durch die Anordnung der Buchse in einem Bereich mit verhältnismäßig niedrigen Temperaturen
können kostengünstige Standardbauteile als Buchse und Stecker verwendet werden. Auch
die Korrosions- und Dichtungsprobleme, wie sie bei einer Buchse innerhalb eines beheizten
Raumes auftreten würden, sind beim erfindungsgemäßen Ofen gelöst.
[0010] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Buchse neben einer Öffnung des beheizten oder
beheizbaren Raumes angebracht oder anbringbar ist. Dadurch befindet sich die Buchse
in einem Bereich, der für den Benutzer leicht einsehbar und zugänglich ist. Der Stecker
kann auf einfache Weise in die Buchse eingeführt werden.
[0011] Weiterhin ist vorgesehen, dass der Ofen einen Rahmen aufweist, an dem die Buchse
angebracht oder anbringbar ist. Ein solcher Rahmen befindet sich in einem Bereich
mit verhältnismäßig niedriger Temperatur, so dass für Buchse und Stecker kostengünstige
Standardbauteile verwendbar sind.
[0012] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Rahmen eine Öffnung des beheizten oder beheizbaren
Raumes zumindest teilweise umschließt. Dadurch befindet sich die Buchse in einer geometrisch
vorteilhaften Position, da einerseits der Abstand zum beheizten Raum verhältnismäßig
gering und andererseits die Temperatur relativ niedrig ist. Weiterhin zeichnet sich
der Rahmen, der den beheizten Raum umschließt, dadurch aus, dass er für den Benutzer
leicht zugänglich und einsehbar ist.
[0013] Ebenso kann vorgesehen sein, dass der Ofen eine Ausnehmung, Bohrung, Ausstanzung,
Prägung oder dergleichen aufweist, die zur Aufnahme der Buchse vorgesehen ist. Durch
eine derartige Ausnehmung oder dergleichen kann beispielsweise die Buchse lösbar in
der Ausnehmung montierbar sein. Dabei besteht auch die Möglichkeit, dass der Ofen
auch nachträglich mit einer Temperaturerfassungsvorrichtung nachrüstbar ist. Weiterhin
besteht die Möglichkeit, dass zur Aufnahme der Buchse derartige Ausnehmungen oder
dergleichen verwendet werden können, die bereits ohnehin im Ofen vorhanden sind.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Ofen
eine Verarbeitungseinrichtung aufweist, die mit der Buchse gekoppelt ist. Dabei handelt
es sich vorzugsweise um eine elektrische oder elektronische Schaltung. Beispielsweise
kann die Verarbeitungseinrichtung zum Weiterverarbeiten temperaturabhängiger Signale
vorgesehen sein.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein erfasster Temperaturwert
zum Steuern und/oder Regeln der Temperatur des beheizten Raumes vorgesehen ist.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Verarbeitungseinrichtung eine Temperaturanzeigeeinrichtung
auf. Damit hat der Benutzer die Möglichkeit, den weiteren Brat- oder Backvorgang manuell
zu steuern.
[0017] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Verarbeitungseinrichtung
eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung zum Einstellen der Temperatur im beheizten
Raum aufweist. Damit besteht die Möglichkeit, den weiteren Brat- oder Backvorgang
automatisch zu steuern. Dazu kann die Verarbeitungseinrichtung auch ein Computerprogramm
aufweisen. Mit einer solchen Verarbeitungseinrichtung besteht die Möglichkeit, den
Brat- oder Backvorgang so zu steuern, dass ein Anbrennen oder ein fehlerhaftes Braten
oder Backen verhindert wird.
[0018] Außerdem ist vorgesehen, dass der Stecker als Winkelstecker ausgebildet ist. Der
Winkelstecker lässt sich beispielsweise in einem engen Zwischenraum zwischen Rahmen
und Ofentür anordnen. Bei dem Winkelstecker handelt es sich um ein kostengünstiges
Standardbauelement.
[0019] Ebenso kann vorgesehen sein, dass die elektrische Leitung als Litze ausgebildet ist.
Die Litze zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Knickfestigkeit aus, was die
Funktionssicherheit erhöht. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Litze zwischen der
flexiblen Dichtung und der Ofentür einzuklemmen, ohne dass die Dichtigkeit des zu
beheizenden Raumes beeinträchtigt wird.
[0020] Aus Sicherheitsgründen kann vorgesehen sein, dass der Sensor mit einer Niederspannung
beaufschlagt oder beaufschlagbar ist. Dies trägt zur Sicherheit des Benutzers und
des Gerätes bei. Außerdem bedeutet die Verwendung der Niederspannung einen relativ
geringen konstruktiven Aufwand.
[0021] Schließlich kann vorgesehen sein, dass der Ofen eine Mehrzahl von Vorrichtungen aufweist,
die zum Erfassen der Temperatur im Innern eines Bratguts, Backguts oder dergleichen,
vorgesehen sind. Damit kann gleichzeitig die Temperatur des Bratguts oder Backguts
an mehreren Stellen unabhängig voneinander erfasst werden. Damit besteht beispielsweise
die Möglichkeit, die räumliche Temperaturverteilung im beheizten Raum zu regeln.
[0022] Weitere Merkmale, Vorteile und besondere Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0023] In der nachstehenden Figurenbeschreibung wird eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- FIG 1
- eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung des erfindungsgemäßen Ofens zum Erfassen
der Temperatur im Innern eines Bratguts, Backguts oder dergleichen; und
- FIG 2
- eine Perspektivansicht eines zentralen Bereichs eines erfindungsgemäßen Ofens.
[0024] In FIG 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung des erfindungsgemäßen
Ofens zum Erfassen der Temperatur dargestellt. Die Vorrichtung umfasst einen Temperatursensor
10, eine elektrische Leitung 12, einen elektrischen Stecker 14 und eine elektrische
Buchse 16. Der Temperatursensor 10 ist als langgestreckter Stift ausgebildet, der
in Bratgut, Backgut oder dergleichen eindringbar ist. Dazu weist der Temperatursensor
10 an seinem vorderen Ende eine Spitze auf. Die Temperatur in der Umgebung der Spitze
wird vom Temperatursensor 10 erfasst. Am hinteren Ende des Temperatursensors 10 ist
eine elektrische Leitung 12 angeschlossen. Die elektrische Leitung 12 ist als Litze
ausgebildet. Die elektrische Leitung 12 verbindet den Temperatursensor 10 mit dem
elektrischen Stecker 14. Die elektrische Buchse 16 ist kompatibel zum elektrischen
Stecker 14 ausgebildet. Es ist vorgesehen, die elektrische Buchse 16 außerhalb des
beheizten oder zu beheizenden Raumes an einem Ofen anzubringen. Weiterhin ist vorgesehen,
dass der elektrischen Buchse 16 eine Verarbeitungseinrichtung nachgeschaltet ist,
die temperaturabhängige Signale verwertet. Dabei kann es sich beispielsweise um eine
Temperaturanzeigeeinrichtung handeln, von der ein Benutzer die Temperatur ablesen
kann, die im Innern des Bratguts oder Backguts vorherrscht. Dies ermöglicht dem Benutzer,
beispielsweise manuell den Ofen einzustellen oder die Bratzeit bzw. Backzeit festzusetzen.
Ebenso kann die Verarbeitungseinrichtung als Steuerschaltung oder Regelschaltung für
den Ofen ausgebildet sein. Damit kann beispielsweise die Wärmezufuhr oder der Luftdurchsatz
für den beheizten Raum des Ofens eingestellt werden.
[0025] Es ist vorgesehen, dass lediglich der Temperatursensor 10 und derjenige Abschnitt
des elektrischen Kabels 12, der sich an den Temperatursensor 10 anschließt, im beheizten
Raum befinden und somit einer hohen Temperatur ausgesetzt sind. Im Gegensatz dazu
befinden sich die Buchse 16 und der Stecker 14 außerhalb des beheizten Raumes des
Ofens. Dadurch sind der Stecker 14 und die Buchse 16 nicht allzu hohen Temperaturen
ausgesetzt, was die Verwendung von kostengünstigen Standardbauelementen für den Stecker
14 und die Buchse 16 ermöglicht. Lediglich der Temperatursensor 10 und die elektrische
Leitung 12 müssen den hohen Temperaturen, die im beheizten Raum vorherrschen, standhalten.
Da die elektrische Leitung 12 als Litze ausgebildet ist, kann sie beispielsweise zwischen
Ofentür und Dichtung eingeklemmt werden, ohne dass eine Beschädigungsgefahr für die
Leitung 12 besteht. Außerdem wird dadurch die Dichtigkeit des beheizten Raumes 20
nicht beeinträchtigt.
[0026] In FIG 2 ist eine Perspektivansicht des zentralen Bereiches des erfindungsgemäßen
Ofens dargestellt. Der Ofen umfasst einen beheizbaren Raum 20, dessen Vorderseite
eine Öffnung 18 aufweist und dessen übrige Seiten abgeschlossen sind. Die Öffnung
18 ist mittels einer nicht dargestellten Ofentür abschließbar. Die Öffnung 18 umfasst
eine flexible Dichtung 24, die die Öffnung 18 vollständig umschließt. Die Dichtung
24 ist dazu vorgesehen, den beheizbaren Raum 20 zur Ofentür hin abzudichten. Die Öffnung
18 ist von einem Rahmen 22 umschlossen. Der Rahmen 22 dient insbesondere zur Montage
des beheizbaren Raumes 20. Außerdem ist an dem Rahmen 22 die Ofentür montierbar. Die
Buchse 16 ist ebenfalls am Rahmen 22 angeordnet. Die Buchse 16 befindet sich ebenso
wie der Rahmen 22 außerhalb des beheizten Raumes 20, so dass diese nur verhältnismäßig
niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind. Der Stecker 14 befindet sich in der Buchse
16, so dass auch dieser keiner hohen Temperatur ausgesetzt ist. Lediglich die elektrische
Leitung 12 und der Temperatursensor 10 sind zum Einsatz innerhalb des beheizten Raumes
20 vorgesehen. Dies bedeutet, dass für den Stecker 14 und die Buchse 16 kostengünstige
Standardbauelemente verwendet werden können. Da die Buchse 16 im Rahmen 22 und nicht
im beheizbaren Raum 20 installiert ist, werden von der Buchse 16 keine Korrosionsprobleme,
Dichtungsprobleme und dergleichen verursacht.
[0027] Weiterhin kann die Buchse 16 im Rahmen 22 innerhalb einer Ausnehmung, Prägung, Bohrung,
Ausstanzung oder dergleichen angeordnet sein, die auf einfache Weise herstellbar sind.
Die Buchse 16 kann auch im Rahmen 22 innerhalb einer Ausnehmung angeordnet sein, die
ohnehin schon im Rahmen 22 vorhanden ist. Dieses Konzept ermöglicht einem Hersteller,
den Rahmen 22 für verschiedene Öfen sowohl mit als auch ohne Temperaturerfassungsvorrichtung
anzubieten, wobei der Mehraufwand für eine Montage der Temperaturerfassungsvorrichtung
sehr gering ist. Auch das Auswechseln der Temperaturerfassungsvorrichtung lässt sich
auf einfache Weise durchführen.
[0028] Die Anordnung der Buchse 16 im Rahmen 22 hat weiterhin den Vorteil, dass für den
Benutzer die Buchse 16 ohne weiteres einsehbar und zugänglich ist. Dadurch lässt sich
auf einfache Weise der Stecker 14 mit dem Temperatursensor 10 anschließen und wieder
abklemmen.
[0029] Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann ein Ofen mehrere Temperaturerfassungsvorrichtungen
aufweisen. Dabei könnten beispielsweise im Rahmen 22 mehrere Buchsen 16 angeordnet
sein, an denen mehrere Stecker 14 mit angekoppelten Temperatursensoren 10 anschließbar
sind. Damit besteht die Möglichkeit, gleichzeitig an mehreren Stellen des Bratguts
oder Backguts die Innentemperatur zu erfassen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn die Temperatur im beheiz-baren Raum 20 lokal abhängig einstellbar ist.
Bezugszeichen
[0030]
- 10
- Temperatursensor
- 12
- Leitung
- 14
- Stecker
- 16
- Buchse
- 18
- Öffnung
- 20
- beheizbarer Raum
- 22
- Rahmen
- 24
- Dichtung
1. Ofen, insbesondere Bratofen oder Backofen, mit einer Vorrichtung zum Erfassen der
Temperatur im Innern eines Bratguts, Backguts oder dergleichen, wobei die Vorrichtung
Folgendes aufweist:
- eine elektrische Buchse (16), die am Ofen angebracht ist,
- einen elektrischen Stecker (14), der in der Buchse (16) lösbar befestigbar und anschließbar
ist,
- einen langgestreckten Sensor (10), der in das Bratgut eindringbar ist, und
- eine elektrische Leitung (12), die zwischen dem Sensor (10) und dem Stecker (14)
geschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (16) am Ofen außerhalb,eines beheizten oder beheizbaren Raumes (20) angeordnet
ist.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (16) neben einer Öffnung des beheizten oder beheizbaren Raumes (20) angebracht
ist.
3. Ofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen einen Rahmen (22) aufweist, an dem die Buchse (16) angebracht ist.
4. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekenntzeichnet, dass der Rahmen (22) eine Öffnung (18) des beheizten oder beheizbaren Raumes zumindest
teilweise umschließt.
5. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen eine Ausnehmung, Bohrung oder Ausstanzung, Prägung aufweist, die zur Aufnahme
der Buchse (16) vorgesehen ist.
6. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen eine Verarbeitungseinrichtung aufweist, die mit der Buchse (16) gekoppelt
ist.
7. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinrichtung zum Weiterverarbeiten temperaturabhängiger Signale vorgesehen
ist.
8. Ofen nach einem der Ansprüche 1, 2, 4, 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erfasster Temperaturwert zum Steuern und/oder Regeln der Temperatur des beheizten
Raumes (20) vorgesehen ist.
9. Ofen nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinrichtung eine Temperaturanzeigeeinrichtung aufweist.
10. Ofen nach einem der Ansprüche 6, 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinrichtung eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung zum Einstellen
der Temperatur im beheizbaren Raum aufweist.
11. Ofen nach einem der Ansprüche 1-7, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (14) als Winkelstecker ausgebildet ist.
12. Ofen nach einem der Ansprüche 2-7 oder 9-11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Leitung (12) als Litze ausgebildet ist.
13. Ofen nach einem der Ansprüche 1-7 oder 9-12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (10) mit einer Niederspannung beaufschlagt oder beaufschlagbar ist.
14. Ofen nach einem der Ansprüche 1-7 oder 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen eine Mehrzahl von Vorrichtungen zur Erfassung der Temperatur im Innern eines
Bratguts, Backguts aufweist.
1. Oven, in particular roasting oven or baking oven, having a device for recording the
temperature in the interior of a roasting item, baking item or the like, wherein the
device has the following:
- an electric bushing (16) which is attached to the oven,
- an electric plug (14) which can be fastened and connected releasably in the bushing
(16),
- an elongated sensor (10) which can be inserted into the roasting item, and
- an electric lead (12) which is connected between the sensor (10) and the plug (14),
characterised in that the bushing (16) is arranged on the oven outside of a heated or heatable chamber
(20).
2. Oven according to claim 1, characterised in that the bushing (16) is attached next to an opening of the heated or heatable chamber
(20).
3. Oven according to claim 1 or 2, characterised in that the oven has a frame (22), to which the bushing (16) is attached.
4. Oven according to claim 2, characterised in that the frame (22) at least partly encloses an opening (18) of the heated or heatable
chamber.
5. Oven according to one of claims 1 to 4, characterised in that the oven has a recess, bore or hole, shape which is provided to receive the bushing
(15).
6. Oven according to one of claims 1 to 5, characterised in that the oven has a processing device which is coupled to the bushing (16).
7. Oven according to claim 6, characterised in that the processing device is provided for further processing temperature-dependent signals.
8. Oven according to one of claims 1, 2, 4, 5 or 7, characterised in that a recorded temperature value is provided to control and/or regulate the temperature
of the heated chamber (20).
9. Oven according to claim 6 or 7, characterised in that the processing device has a temperature display device.
10. Oven according to one of claims 6, 7 or 9, characterised in that the processing device has a control device and/or regulating device for setting the
temperature in the heatable chamber.
11. Oven according to one of claims 1 - 7, 9 or 10, characterised in that the plug (14) is designed as an elbow plug.
12. Oven according to one of claims 2 - 7 or 9 - 11, characterised in that the electric lead (12) is designed as a stranded wire.
13. Oven according to one of claims 1 - 7 or 9 - 12, characterised in that the sensor (10) is exposed or can be exposed to a low voltage.
14. Oven according to one of claims 1 - 7 or 9 - 13, characterised in that the oven has a plurality of devices for recording the temperature in the interior
of a roasting item, baking item.
1. Four, en particulier four de cuisson ou four à pâtisserie, comportant un dispositif
destiné à détecter la température à l'intérieur d'un rôti, d'une pâtisserie ou tout
élément similaire, ledit dispositif comportant les éléments suivants :
- une douille électrique (16), qui est montée sur le four,
- un connecteur à fiche (14) électrique, qui peut être fixé ou raccordé de manière
amovible dans la douille (16),
- un capteur (10) allongé, qui est destiné à être enfiché dans le rôti, et
- une ligne électrique (12), qui est montée entre le capteur (10) et le connecteur
à fiche (14),
caractérisé en ce que la douille (16) est disposée sur le four, à l'extérieur d'une enceinte (20) chauffée
ou destinée à être chauffée.
2. Four selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille (16) est disposée à côté d'une ouverture de l'enceinte (20) chauffée ou
destinée à être chauffée,
3. Four selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le four comporte un cadre (22), sur lequel est agencée la douille (16).
4. Four selon la revendication 2, caractérisé en ce que le cadre (22) entoure au moins partiellement une ouverture (18) de l'enceinte chauffée
ou destinée à être chauffée.
5. Four selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le four comporte un évidement, une forure ou découpe, une empreinte, qui est prévu
pour recevoir la douille (16).
6. Four selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le four comporte un dispositif de traitement qui est couplé à la douille (16).
7. Four selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de traitement est prévu pour le traitement des signaux dépendants de
la température.
8. Four selon la revendication 1, 2, 4, 5 ou 7, caractérisé en ce qu'une valeur de température enregistrée est prévue pour commander et/ou régler la température
de l'enceinte (20) chauffée.
9. Four selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le dispositif de traitement comporte un dispositif d'affichage de la température.
10. Four selon la revendication 6, 7 ou 9, caractérisé en ce que le dispositif de traitement comporte un dispositif de commande et/ou un dispositif
de réglage pour le réglage de la température dans l'enceinte destinée à être chauffée.
11. Four selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, 9 ou 10, caractérisé en ce que le connecteur à fiche (14) est réalisé sous la forme d'un connecteur à fiche coudé.
12. Four selon l'une quelconque des revendications 2 à 7 ou 9 à 11, caractérisé en ce que la ligne électrique (12) est réalisée sous forme de toron.
13. Four selon l'une quelconque des revendications 1 à 7 ou 9 à 12, caractérisé en ce que le capteur (10) est sollicité ou peut être sollicité par une basse tension.
14. Four selon l'une quelconque des revendications 1 à 7 ou 9 à 13, caractérisé en ce que le four comporte une pluralité de dispositifs destinés à détecter la température
à l'intérieur d'un rôti, d'une pâtisserie.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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