[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bedrucken von im Wesentlichen nicht saugfähigem,
als Metalltafeln ausgebildetem Bedruckmaterial, mit einer einer Drucklinie angehörenden,
mindestens ein mit Druckfarbe ausgestattetes Druckwerk aufweisenden Druckmaschine.
[0002] Es ist eine Einrichtung zum Bedrucken von Blech bekannt, mit der das Rohblech zunächst
mittels einer Lackiereinrichtung mit einer Grundierung versehen wird. Der Lackiereinrichtung
ist ein thermischer Ofen nachgeschaltet, um die Grundierung zu trocknen. Das als Tafeln
vorliegende Blechmaterial wird nach Verlassen des Trocknungsofens insbesondere auf
Paletten gestapelt. Die Paletten werden zum Anleger einer Druckmaschine verbracht.
Dort erfolgt die Bedruckung der Bleche.
[0003] Ferner ist es bekannt, Blechtafeln einer Weißlacklackiereinrichtung zuzuführen. Die
einzelnen Bleche werden vom Stapel genommen, mit Weißlack beschichtet und dann durch
einen thermischen Ofen (Trocknungsofen) geführt, so dass am Ende dieses Vorgangs Bleche
mit Weißlackbeschichtungen vorliegen und aufgestapelt werden können. Der Druckvorgang
der Bleche erfolgt anschließend in einer weiteren Einrichtung, das heißt, die mit
Weißlack beschichteten, auf Paletten aufgestapelten Bleche werden einer Druckmaschine
zugeführt, die mindestens ein, vorzugsweise sechs Druckwerke mit verschiedenen Druckfarben
aufweist.
[0004] Nach Durchführung der Bedruckung wird in den beiden vorstehend genannten, bekannten
Fällen vorzugsweise eine Endlackierung vorgenommen. Hierzu folgt dem letzten Druckwerk
der Druckmaschine eine Lackierstation, der vorzugsweise eine thermische oder UV-Trocknungsstation
(Ultraviolettlicht-Trocknungsstation) folgt, um die Endlackierung auszuhärten. Die
dann fertigen, die Trocknungsstation verlassenden Bleche werden anschließend gestapelt
oder weiterverarbeitet.
[0006] Die vorstehend erwähnte Einrichtungen haben sich zwar bewährt, sind jedoch im Hinblick
auf die Arbeitsgeschwindigkeit, Passgenauigkeit der einzelnen Beschichtungen und die
Erstellungskosten des Bedruckmaterials noch nicht befriedigend.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die vorstehend erwähnten Nachteile
zu beseitigen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ei-ne Einrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Da diese Druckeinrichtungen derselben Drucklinie angehören wie die
Druckmaschine, insbesondere Blech-Druckmaschine, selbst, kann das Bedruckmaterial
in einem Arbeitsgang mit Grundierung und Weißlack versehen und dann dem eigentlichen,
mit Druckfarbe erfolgenden Druckprozess zugeführt werden. Ein Zwischenstapeln ist
nicht erforderlich. Die Erstellung der fertigen Bedruckung erfolgt ohne den Prozess
unterbrechende Wartezeiten, wobei die Bearbeitung vom Rohblech bis zum fertigen Produkt
durchgeführt wird. Die Grundierung sorgt vorzugsweise für eine hohe Haftung der folgenden
Beschichtungen; der Weißlack schafft einen hellen, gleichmäßigen Untergrund, so dass
die darauf erfolgende Bedruckung insbesondere farbunverfälscht darauf erfolgen kann.
[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Druckeinrichtung
ein Druckwerk der Druckmaschine ist. Mithin wird ein an sich für Druckfarbe vorgesehenes
Druckwerk nicht mit Druckfarbe beschickt, sondern mit Grundierung, so dass mit diesem
Druckwerk die entsprechenden Vorarbeiten durchgeführt werden können.
[0010] Ferner ist es vorteilhaft, wenn das mit Druckfarbe ausgestattete Druckwerk ein Offset-Druckwerk
ist. Mithin erfolgt die Bedruckung, also das Aufbringen des Designs mit einem Offset-Druckwerk.
Unter Offset-Druckwerk ist eine Einrichtung zu verstehen, die einen Druckzylinder
und einen mit diesem zusammenwirkenden Gummituchzylinder aufweist. Das Bedruckmaterial
wird in den Spalt zwischen Druckzylinder und Gummituchzylinder eingeführt und dort
bedruckt. Mit dem Gummituchzylinder wirkt ein Plattenzylinder zusammen, der mit einer
Druckplatte versehen ist. Die Druckplatte wird über ein Walzensystem mit dem Bedruckstoff,
Bedruckfarbe und -wie nachstehend noch verdeutlicht werden wird- Grundierung und Weißlack
versorgt.
[0011] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die mit Grundierung oder Weißlack ausgestattete erste
Druckeinrichtung ein Offset-Druckwerk ist. Insbesondere wird die Grundierung mit einem
Offset-Druckwerk auf das Bedruckmaterial aufgebracht.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die mit Grundierung
ausgestattete erste Druckeinrichtung ein Lackierwerk (Grundierungslackierwerk) ist.
[0013] In Druckrichtung gesehen folgt der ersten Druckeinrichtung eine zweite Druckeinrichtung,
wobei die erste Druckeinrichtung mit Grundierung (Grundierungsdruckeinrichtung) und
die zweite Druckeinrichtung mit Weißlack (Weißlackdruckeinrichtung) ausgestattet ist.
Die zweite Druckeinrichtung ist bevorzugt ein Druckwerk der Druckmaschine, gehört
also den baueinheitlichen Druckwerken der Druckmaschine an.
[0014] Es ist vorteilhaft, wenn die zweite Druckeinrichtung ein Offset-Druckwerk ist. Die
Definition für "Offset-Druckwerk" ist weiter oben bereits erfolgt. Alternativ kann
auch vorgesehen sein, dass die zweite Druckeinrichtung ein Lackierwerk ist. Im Gegensatz
zum Offset-Druckwerk weist das Lackierwerk keinen Plattenzylinder mit Druckplatte
auf, sondern es ist ein Druckzylinder und ein Gummituchzylinder vorgesehen, wobei
zwischen diesen beiden Zylindern das Bedruckmaterial durchläuft. Der Gummituchzylinder
wird mittels einer Walzeneinrichtung mit dem Weißlack versehen.
[0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Bedruckmaterial als Weißblech-, Chromblech-
oder Aluminiumblechtafeln ausgebildet.
[0016] Ferner ist es vorteilhaft, wenn -in Druckrichtung gesehen- der zweiten Druckeinrichtung
mindestens eine weitere, dritte Druckeinrichtung folgt, die mit Weißlack (Weißlackdruckeinrichtung)
ausgestattet ist. Mithin können mehrere Weißlacklackierungen nacheinander durchgeführt
werden.
[0017] In Druckrichtung gesehen folgt dem mit Druckfarbe ausgestatteten Druckwerk vorzugsweise
eine der Drucklinie angehörende Lackiereinrichtung. Hierbei handelt es sich um eine
übliche, der Druckmaschine nachgeschaltete Einrichtung, um eine Endlackierung vorzunehmen.
[0018] Um die Grundierung und die eine oder die mehreren Weißlackierungen zu trocknen, bevor
die Bedruckung mit Druckfarbe erfolgt, ist vorgesehen, dass zwischen der ersten und
zweiten und dritten Druckeinrichtung einerseits und dem mit Druckfarbe ausgestatteten
Druckwerk (Blechtafel-Druckwerk) andererseits mindestens eine der Drucklinie angehörende
UV-Trocknungseinrichtung (Ultraviolettstrahlungs-Trocknungseinrichtung) liegt. Diese
UV-Trocknungseinrichtung weist bevorzugt -wie insbesondere alle hier in dieser Anmeldung
erwähnten Trocknungseinrichtungen- eine oder mehrere Strahlungsquellen auf, die unterschiedliche
Emissionsspektren besitzen. Insbesondere ist vorgesehen, dass die UV-Trocknungseinrichtung
Gallium- und/oder Quecksilberdampf- und/oder dotierte Gallium- und/oder dotierte Quecksilberdampflampen
aufweist. Durch dieses "Mischlicht" werden besonders gute Ergebnisse erzielt. Sofern
eine erste, mit Grundierung ausgestattete Druckeinrichtung vorgesehen ist, ist bevorzugt
dieser eine UV-Trocknungszone oder weitere UV-Trocknungseinrichtung zugewiesen, das
heißt, das mit Grundierung versehene Bedruckmaterial durchläuft die UV-Trocknungszone
der Druckeinrichtung bevor das Bedruckmaterial das folgende Druckwerk oder die folgende
Druckeinrichtung erreicht, insbesondere bevor das Bedruckmaterial das mit Weißlack
ausgestattete Druckwerk erreicht. Insofern wird der Weißlack auf die bereits getrocknete
Grundierung aufgetragen. Bei mehreren in der Drucklinie hintereinander liegenden Weißlackdruckwerken
kann auch zwischen diesen eine zusätzliche UV-Trocknungszone oder zusätzliche UV-Trocknungseinrichtung
liegen. Die Weißlacklackierung wird daher getrocknet, bevor eine weitere Weißlacklackierung
erfolgt. Es ist jedoch auch möglich, keine UV-Zwischentrocknung vorzusehen, so dass
die mehreren Weißlacklackierungen "nass in nass" erfolgen.
[0019] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die UV-Trocknungseinrichtung
und/oder die zusätzliche UV-Trocknungseinrichtung oder UV-Trocknungszone separate
Baueinheiten der Drucklinie sind oder in mindestens ein Druckwerk und/oder mindestens
eine Druckeinrichtung und/oder mindestens ein Lackierwerk integrierte Baueinheiten
sind. Mithin können diese UV-Einrichtungen in die Druck- oder Lackiereinheiten unmittelbar
integriert sein oder aber die jeweilige Druck- oder Lackiereinheit ist separat als
Baueinheit aufgestellt und hierzu separat liegt jeweils nachgeschaltet die UV-Einrichtung.
Unabhängig davon, ob eine integrierte oder separate Bauform vorliegt, befinden sich
jedoch alle Komponenten innerhalb derselben Drucklinie.
[0020] Es ist vorgesehen, dass die Grundierung eine UV-trocknende Grundierung ist. Ferner
ist vorgesehen, dass der Weißlack ein UV-trocknender Weißlack ist. Mithin trocknen
sowohl Grundierung als auch Weißlack durch ultraviolettes Licht schnell und für eine
unproblematische Weiterbehandlung im Zuge der Prozessbewegung aus. Das Bedruckmaterial
wird also mit einer vorzugsweise gleichförmigen Geschwindigkeit durch die gesamte
Einrichtung geführt, so dass das Rohprodukt in sehr kurzer Zeit bis zum Fertigprodukt
entwickelt wird.
[0021] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die UV-Trocknungseinrichtung auch eine IR-Einrichtung
aufweist. Unter einer IR-Einrichtung ist eine Einrichtung mit infraroter Strahlung
zu verstehen, das heißt, es wird eine Wärmetrocknung der jeweiligen Beschichtung vorgenommen.
[0022] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen den einzelnen
Komponenten oder einigen Komponenten Überführungszylinder für die Übernahme und/oder
Übergabe der Metalltafeln angeordnet sind. Mithin wird von Komponente zu Komponente
eine reproduzierbare Übergabe durchgeführt, so dass es zu einer hochgenauen Passgenauigkeit
der einzelnen Beschichtungen/Bedruckungen kommt. Unter Komponenten sind sämtliche
Einrichtungen zu verstehen, die der Drucklinie angehören, unabhängig davon, ob sie
bedrucken, beschichten, lackieren, UV-Licht aufbringen usw..
[0023] Zusätzlich kann insbesondere vorgesehen sein, dass mindestens ein Druckwerk und/oder
mindestens eine Druckeinrichtung und/oder mindestens eine Lackiereinrichtung als Flexodruckwerk
oder Tiefdruck-Druckwerk ausgebildet ist/sind.
[0024] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Bedrucken von im Wesentlichen nicht
saugfähigem Bedruckmaterial mit einer Einrichtung der vorstehend erwähnten Art. Insbesondere
ist vorgesehen, dass bei der Verfahrensdurchführung die Grundierung und die Weißlackbeschichtung
und die Bedruckung und die Lackierung in ein und derselben Drucklinie unter Beibehaltung
eines einzigen, das Bedruckmaterial haltenden Greiferschlusses durchgeführt wird.
Unter "Beibehaltung eines einzigen, das Bedruckmaterial haltenden Greiferschlusses"
ist zu verstehen, dass eine reproduzierbare Weitergabe des Bedruckmaterials von Prozessschritt
zu Prozessschritt mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung durchgeführt wird, das
heißt, beispielsweise wird eine Blechtafel der Einrichtung zugeführt und dabei von
einer entsprechenden mechanischen Vorrichtung gegriffen. Dieser Greiferschluss bleibt
bis zum Ende der Bearbeitung, also bis zum Fertigprodukt aufrechterhalten. Dies bedeutet,
dass ein und derselbe Greifer das gesamte System durchläuft, beispielsweise mittels
Kettenführung; es bedeutet jedoch auch, dass eine Übergabe auf eine Greifer- oder
Halteeinrichtung einer Komponente der Drucklinie von einer vorherigen Greifer- oder
Halteeinrichtung einer vorherigen Komponente der Drucklinie erfolgen kann, wobei diese
Übergabe jedoch aufgrund der ein und derselben Drucklinie reproduzierbar und hochgenau,
also ohne Fehlausrichtung oder Passerprobleme erfolgt. Damit ist eine hochpräzise
Fertigung möglich. Der erwähnte Greiferschluss zwischen den einzelnen Komponenten
kann bevorzugt mittels entsprechender, mit Greifeinrichtungen ausgestatteten Übergabezylinder
erfolgen, das heißt, zwischen den einzelnen Druckwerken/Lackierwerken befindet sich
jeweils mindestens ein Übergabezylinder, der das Bedruckmaterial, insbesondere eine
Blechtafel, reproduzierbar präzise übernimmt und reproduzierbar und präzise der nächsten
Komponente zuleitet. Insbesondere ist vorgesehen, dass eine Blechtafel zunächst mit
einer Grundierung versehen wird. Dies erfolgt im ersten Druckwerk. Danach wird die
UV-härtende Grundierung durch Bestrahlen mit UV-Licht getrocknet. Die Blechtafel gelangt
dann zum zweiten Druckwerk, das eine Weißlack-Bedruckung vornimmt oder weiße Druckfarbe
auf die Blechtafel aufbringt. Anschließend wird der UV-härtende Weißlack oder die
UV-härtende, weiße Druckfarbe mittels UV-Licht getrocknet. Dann wird die Blechtafel
einem weiteren Druckwerk zugeführt, das den Designdruck (metal decorating) vornimmt.
Es können sich weitere Druckwerke für den Designdruck anschließen. Die Übergabe vom
Grundierungsdruckwerk zum Weißlackdruckwerk beziehungsweise Druckwerk mit weißer Druckfarbe
erfolgt mittels mindestens eines Übergabezylinders. Die Übergabe vom Weißlackzylinder
beziehungsweise Druckwerk mit weißer Druckfarbe zum Designdruckwerk erfolgt ebenfalls
mittels mindestens eines Übergabezylinders. Entsprechendes gilt, wenn sich weitere
Designdruckwerke anschließen. Damit ist eine Bearbeitung der Blechtafel in ein und
derselben Maschinenlinie unter Beibehaltung eines reproduzierbaren Greiferschlusses
realisiert. Sofern sich zwischen Grundierungsdruckwerk und Weißlackdruckwerk beziehungsweise
Druckwerk mit weißer Druckfarbe und auch dem Weißlackdruckwerk beziehungsweise Druckwerk
mit weißer Druckfarbe und dem folgenden Designdruckwerk separate UV-Bestrahlungsstationen
befinden, erfolgt die jeweilige Übergabe vom Druckwerk zur UV-Bestrahlungsstation
und von der UV-Bestrahlungsstation zum entsprechenden Nachfolgedruckwerk ebenfalls
"im Greiferschluss", bevorzugt mittels Übergabezylindern. Alternativ -wenn keine separaten
UV-Bestrahlungsstationen vorliegen, sondern die Transportstrecke zwischen den Druckwerken
genutzt wird, um die UV-Bestrahlung vorzunehmen, sich also UV-Bestrahlungsstationen
zwischen den Druckwerken befinden, ohne dass diese als separate Komponenten ausgebildet
sind- sind spezielle, den UV-Einrichtungen zugeordnete Übergabezylinder nicht erforderlich.
In einem solchen Falle befinden sich die Übergabezylinder somit nur zwischen den einzelnen
Druckwerken, wobei jedoch dennoch sichergestellt ist, dass bei der Übergabe vom Grundierungs-Druckwerk
zum Weißlackdruckwerk beziehungsweise Druckwerk mit weißer Druckfarbe und vom WeißlackDruckwerk
beziehungsweise Druckwerk mit weißer Druckfarbe und erstem Designdruckwerk eine UV-Bestrahlung
stattfindet. Zwischen den einzelnen Designdruckwerken kann ebenfalls eine UV-Bestrahlung
vorgesehen sein, sofern UV-trocknende Druckfarbe verwendet wird.
[0025] Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung und zwar zeigt:
- Figur 1
- eine Einrichtung zum Bedrucken von im We- sentlichen nicht saugfähigem Bedruckmate-
rial in schematischer Darstellung und
- Figur 2
- einen Ausschnitt aus der eine einzige Drucklinie bildenden Einrichtung zum Be- drucken.
[0026] Die Figur 1 zeigt eine Einrichtung 1 zum Bedrucken eines Bedruckmaterials 2, das
als Weißblechtafel 3 ausgebildet ist. Die Weißblechtafel 3 durchläuft in Druckrichtung
4 die Einrichtung 1 und wird dabei von ihrem Zustand "Rohmaterial" in den Zustand
"Fertigprodukt" 5 überführt, das heißt, es liegt eine fertig bedruckte Weißblechtafel
vor.
[0027] Der Einrichtung 1 gehören die nachfolgenden Komponenten 6 bis 15 an. Die Komponenten
6 bis 15 gehören zu ein und derselben Drucklinie 16, das heißt alle Komponenten sind
reihenförmig angeordnet und aufeinander abgestimmt, so dass eine problemlose und hochgenaue
Übergabe des Bedruckmaterials 2 von einer zur anderen Komponente erfolgt, insbesondere
unter Beibehaltung eines einzigen Greiferschlusses. Hierunter ist zu verstehen, dass
das Bedruckmaterial 2 von der Komponente 6 übernommen und dann bis zur Komponente
15 hochgenau durch die gesamte Einrichtung hindurchgeführt wird, das heißt, es wird
eine reproduzierbare, passergenaue Verarbeitung vorgenommen. Unter "einem einzigen
Greiferschluss" ist nicht zu verstehen, dass nur ein und dieselbe Greif- oder Halteeinrichtung
wirksam ist, sondern dies kann der Fall sein oder es können auch Übergaben auf nachfolgende
Greifer- oder Halteeinrichtungen erfolgen, wobei diese Übergaben jedoch hinsichtlich
der Lage des Bedruckmaterials 2 maßlich präzise ist und aufgrund der ein und derselben
Drucklinie einfach und mit der gewünschten Präzision in einem einzigen Bearbeitungsdurchgang
durchgeführt wird.
[0028] Bei der Komponente 6 handelt es sich um eine erste Druckeinrichtung 17, die als Offset-Druckwerk
18 ausgebildet ist. Dieses Offset-Druckwerk 18 kann Bestandteil einer Gesamtdruckmaschine
mit mehreren Druckwerken sein. Die Druckeinrichtung 17 ist mit UV-trocknender Grundierung
ausgestattet und weist ferner in ihrem Ausgangsbereich eine UV-Trocknungszone 19 auf.
[0029] Die ansteigende Ziffernfolge der Komponenten 6 bis 15 entspricht der zeitlichen Abfolge
der Bearbeitung des Bedruckmaterials 2, das heißt, das Bedruckmaterial 2 wird zunächst
der Komponente 6, dann der Komponente 7, dann der Komponente 8 usw. zugeführt, bis
die Komponente 15 erreicht ist. Die Komponente 15 gibt an ihrem Ausgang das Fertigprodukt
5 aus.
[0030] Bei der Komponente 7 handelt es sich um eine zweite Druckeinrichtung 20, die als
Offset-Druckwerk 21 ausgestaltet ist und mit Weißlack beschickt wird. Alternativ kann
-nicht dargestellt- auch vorgesehen sein, dass es sich bei der zweiten Druckeinrichtung
20 nicht um ein Offset-Druckwerk, sondern um eine Beschichtungseinrichtung handelt,
die lediglich einen Druckzylinder und einen Gummituchzylinder aufweist. Ein Plattenzylinder
mit Druckplatte ist dann nicht vorgesehen.
[0031] Ferner kann alternativ vorgesehen sein, dass der Komponente 7 eine gleichartige Komponente
folgt, dass also eine zweifache Beschichtung mit Weißlack durchgeführt wird. Bei dem
Weißlack handelt es sich um einen UV-trocknenden Weißlack, der eine Grundbeschichtung
bildet, um die nachfolgend aufzubringenden Druckfarben besser zur Geltung zu bringen.
[0032] Bei der Komponente 8 handelt es sich um eine UV-Trocknungseinrichtung 22, die eine
UV-Lichteinrichtung mit verschiedenen Wellenlängen aufweist. Insbesondere sind sowohl
Gallium- als auch Quecksilberdampflampen vorgesehen. Das beschichtete Produkt wird
daher mit UV-Strahlung verschiedener Längenwelle bestrahlt. Zusätzlich -als Option-
kann die UV-Trocknungseinrichtung 22 ferner auch eine IR-Einrichtung 23 (Infrarotstrahlungseinrichtung)
aufweisen.
[0033] Bei den Komponenten 9 bis 14 handelt es sich um mit Druckfarbe ausgestattete Druckwerke
24 einer Druckmaschine, wobei die Druckwerke 24 als Offset-Druckwerke 25 ausgestaltet
sind. Jedes der Offset-Druckwerke 25 weist eine andere Druckfarbe auf. Wie bereits
erwähnt, kann auch die Komponente 6 ein Druckwerk der Druckmaschine bilden. Ferner
ist es möglich, dass alternativ oder zusätzlich auch die Komponente 7 ein Druckwerk
der Druckmaschine ist.
[0034] Bei der Komponente 15 handelt es sich um eine Lackiereinrichtung 26, die ein entsprechendes
Lackierwerk zum Aufbringen einer Endlackierung aufweist und mit einer nachfolgenden
Trocknungseinrichtung, beispielsweise auf UV-Basis und/oder IR-Basis oder als thermischer
Trocknungsofen, ausgebildet ist.
[0035] Das Bedrucken der Weißblechtafel 3 erfolgt mittels der aus der Figur hervorgehenden
Vorrichtung im Zuge eines Transportdurchgangs derart, dass die Komponente 6 eine UV-trocknende
Grundierung aufbringt, die dann von der zugeordneten UV-Trocknungszone 19 getrocknet
wird. Die Weißblechtafel 3 durchläuft anschließend die Komponente 7 und erhält dort
eine Weißlackbeschichtung, die mittels der Komponente 8 getrocknet wird. Hierzu weist
die Komponente 8 die UV-Trocknungseinrichtung mit verschiedenen Wellenlängen, insbesondere
mit Gallium- und Quecksilberdampflampen, auf. Anschließend durchläuft die Weißblechtafel
3 die aufeinanderfolgenden Komponenten 9 bis 14, das heißt sechs Druckwerke, die mit
verschiedenfarbigen Druckfarben versehen sind. Schließlich durchläuft die Weißblechtafel
3 die Lackiereinrichtung 26, wo sie eine Endlackierung mit entsprechender Trocknung
erhält. Insgesamt entsteht das Fertigprodukt 5 im Zuge einer einzigen, sehr schnellen
und hochpräzisen Bearbeitung mittels ein und derselben Drucklinie im Hinblick auf
die Grundierung und/oder die Weißlackbeschichtung und/oder das Aufbringen der verschiedenfarbigen
Druckfarben und/oder die Trocknungsvorgänge.
[0036] Die Figur 2 zeigt einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Einrichtung 1, die
als gemeinsame Drucklinie 16 ausgebildet ist. Die Druckrichtung ist mit Pfeil 30 gekennzeichnet.
Die Drucklinie 16 weist ein erstes Druckwerk 17 auf, das als Offset-Druckwerk 18 ausgebildet
ist. Das erste Druckwerk 17 bildet ein Grundierungs-Druckwerk 31, das heißt, es bedruckt
das als Blechtafeln ausgebildete Bedruckmaterial 2 mit UV-trocknender Grundierung.
Das erste Druckwerk 17 weist einen Druckzylinder 32 und einen mit diesem zusammenwirkenden
Gummituchzylinder 33 auf. Der Druckzylinder 32 wirkt mit einem Übergabezylinder 34
zusammen, dem ein Vorgreifer 35 eines nicht näher dargestellten Vorderkanten- und
Seitenanschlags zugeordnet ist. Ferner wirkt mit dem Druckzylinder 32 -in Druckrichtung
30 gesehenein weiterer Übergabezylinder 34 zusammen, der das bogenförmige Bedruckmaterial
2 zu einem zweiten Druckwerk 20 reproduzierbar befördert. Das zweite Druckwerk 20
ist ebenfalls als Offset-Druckwerk 21 ausgebildet. Es weist einen Druckzylinder 36
auf, der mit einem Gummituchzylinder 37 zusammenwirkt. Der Übergabezylinder 34 arbeitet
mit dem Druckzylinder 36 zusammen. Das zweite Druckwerk 20 dient dem Bedrucken des
Bedruckmaterials 2 mit Weißlack, der UV-härtend ist, oder mit weißer Druckfarbe, die
ebenfalls UV-härtend ist.
[0037] Der Figur 2 ist deutlich entnehmbar, dass für einen reproduzierbaren Transport des
Bedruckmaterials 2 innerhalb der Einrichtung 1 am eingangsseitigen Übergabezylinder
34 eine Greifereinrichtung 38, am Druckzylinder 32 zwei Greifereinrichtungen 38, am
folgenden Übergabezylinder 34 zwei Greifereinrichtungen 38 und am folgenden Druckzylinder
36 wiederum zwei Greifereinrichtungen 38 angeordnet sind. Dem zweiten Druckwerk 20
folgen weitere Druckeinrichtungen (nicht dargestellt), die den Designdruck bewirken,
das heißt, dort wird das Bedruckmaterial 2 mit individuellem Aufdruck versehen, beispielsweise
dem Aufdruck für ein Markengetränk, wenn aus den das Druckmaterial 2 bildenden Blechtafeln
Aerosoldosen gefertigt werden. Wenn im Zuge dieser Anmeldung von Greifer oder Greifereinrichtung
die Rede ist, so ist hierunter jeweils stets eine Vielzahl von Einzelgreifern zu verstehen,
die über die Druckformatbreite verteilt angeordnet sind.
[0038] Nicht dargestellt sind in Figur 2 zwei UV-Bestrahlungseinrichtungen, die in der Zone
zwischen dem ersten und dem zweiten Druckwerk 17, 20 und in der Zone zwischen dem
zweiten Druckwerk 20 und dem sich anschließenden Designdruckwerk angeordnet sind,
um in diesen Zonen eine UV-Trocknung der Bedruckung des Bedruckmaterials 2 vorzunehmen.
[0039] Die aus der Figur 2 hervorgehende Einrichtung 1 arbeitet folgendermaßen: Eine das
Bedruckmaterial 2 bildende Blechtafel wird dem Vorgreifer hochgenau und ausgerichtet
zugeführt. Die ausgerichtete Blechtafel wird positionsgenau vom Greifer 38 des Übergabezylinders
34 übernommen, der die Blechtafel entsprechend ausgerichtet dem Greifer 38 des Druckzylinders
32 zuführt, der die Blechtafel übernimmt und in den Spalt zwischen Gummituchzylinder
33 und Druckzylinder 32 führt. Dort wird die Blechtafel mit UV-trocknender Grundierung
bedruckt. Die so bedruckte Blechtafel wird nunmehr in der Zone zwischen dem ersten
Druckwerk 17 und dem zweiten Druckwerk 20 mittels der dort angeordneten, nicht dargestellten
UV-Bestrahlungseinrichtung getrocknet. Dann erfolgt die Übergabe zum Greifer 38 des
Übergabezylinders 34 und anschließend die Übergabe zur Greifereinrichtung 38 des Druckzylinders
36 der zweiten Druckeinrichtung 20. Mittels des Gummituchzylinders 37 erfolgt die
Bedruckung mittels UV-trocknendem Weißlack oder UV-trocknender, weißer Druckfarbe.
Nachfolgend wird in der Übergangszone bis zum nachfolgenden Design-Druckwerk mittels
einer dort angeordneten UV-Bestrahlungseinrichtung der Weißlack beziehungsweise die
weiße Druckfarbe getrocknet. Auch in den nachfolgenden Druckwerken wird der vorstehend
erwähnte "gemeinsame Greiferschluss" von Zylinder zu Zylinder aufrechterhalten, so
dass die Blechtafel bis an das Ende der Drucklinie 16 hochgenau und reproduzierbar
"in einem Greiferschluss" transportiert wird.
[0040] Selbstverständlich können die Offset-Druckwerke der Figur 2 alle oder auch einige
davon anders ausgebildet sein, insbesondere als Lackierwerke. Ein Lackierwerk ist
dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des Plattenzylinders mit Druckplatte ein Lackierformzylinder mit Gummituch
oder Photopolymer-Platte vorhanden ist.
[0041] Das besondere an der erfindungsgemäßen Einrichtung ist, dass alle Vorgänge, nämlich
das Grundieren, das Bedrucken mit Weißlack oder mit weißer Druckfarbe, das Designbedrucken
und gegebenenfalls auch noch ein anschließendes Überlackieren in ein und derselben
Einrichtung/Maschine erfolgt. Es werden sehr hohe Druckgeschwindigkeiten von bis zu
10000 Tafeln pro Stunde erzielt. Für das Aufbringen der UV-härtenden Grundierung wird
bevorzugt ein Druckwerk mit Druckzylinder und Druckplatte verwendet, wobei die Grundierung
auf die Druckplatte über eine Anzahl von Gummiwalzen unterschiedlichen Durchmessers
übertragen wird. Die Grundierung wird von der erhabenen Druckplatte (Reliefplatte)
auf den Gummituchzylinder übertragen und von dort aus auf das zu bedruckende Material
(insbesondere Blechtafeln). Insgesamt handelt es sich daher um einen Letterset-Prozess,
durchgeführt auf einer Offset-Maschine. Anschließend wird eine so bedruckte Blechtafel
direkt zu einer zweiten Druckstation transportiert und gleichzeitig mit UV-Licht von
UV-Lampen beaufschlagt. Anschließend wird dann UV-trocknender Weißlack auf eine erhabene
Druckplatte des Druckplattenzylinders des zweiten Druckwerks über eine Anzahl von
Gummizylindern mit unterschiedlichen Durchmessern aufgebracht. Zusätzlich oder alternativ
zu den Gummizylindern kann ein eingehaustes Rakelsystem (Chambered Doctor Blade System)
mit Rasterwalze zur Lackübertragung oder anstelle des Rakelsystems und der Rasterwalze
eine Rastertauchwalze vorgesehen sein. Der Weißlack von der Druckplatte wird auf den
zugeordneten Gummituchzylinder zur Bedruckung der Blechtafel übertragen. Anschließend
wird das mit Weißlack bedruckte Bedruckmaterial mit UV-Licht einer UV-Lampenanordnung
beaufschlagt. Die UV-Beaufschlagung dieser und bevorzugt auch aller anderen UV-Lichtanordnungen
erfolgt mit unterschiedlichen Wellenlängen des UV-Spektrums, bevorzugt mit einer oder
mehreren Gallium-UV-Lampen. Insbesondere können Überkopf-UV-Lampen vorgesehen sein,
wobei insbesondere drei Lampen vorgesehen sind, und zwar eine Gallium- und zwei Quecksilberdampflampen.
Nunmehr ist an dieser Stelle der Auftrag auf der Blechtafel hinreichend getrocknet
beziehungsweise ausgehärtet. Die Weißlackbedruckung mit UV-Trocknung oder eine Bedruckung
mit weißer Druckfarbe und UV-Trocknung kann sich optional wiederholt anschließen.
Es folgt nun die Dekorierung (Design-Bedruckung). Die Blechtafel wird vorzugsweise
durch sechs weitere oder weniger Stationen mit dazwischenliegenden UV-Beaufschlagungen
transportiert, wobei die Bedruckung unter Verwendung eines offset-lithografischen
Prozesses erfolgt. Die Blechtafel wird nach der letzten Bedruckung über schmale Transportriemen
in eine UV-Trocknungseinrichtung mit insbesondere vier UV-Lampen transportiert und
danach einem Blechtafel-Managementsystem zugeführt. Jeglicher Ausschluss durch beschädigte
Platten, beschädigter Oberfläche, Fehldruck oder dergleichen wird aussortiert; hierzu
ist ein entsprechender Inspektionsprozess vorgesehen. Anschließend gelangen die Blechtafeln
in eine Lackiereinrichtung, wo sie mit UV-trocknendem Überlack mittels eines Lackierformzylinders
beschichtet werden. Die Blechtafeln werden dann mittels Transportriemen zu einer UV-Trocknungsstation
mit insbesondere sechs UV-Lampen transportiert. Anschließend erfolgt der Transport
der fertigen Blechtafeln in ein Lagersystem, das sich neben der In-Line-Druckmaschinenanordnung
(Einrichtung 1) befindet.
[0042] Insgesamt werden durch die Erfindung die Arbeiten in einem Zuge durchgeführt, so
dass separate Tätigkeiten entfallen, es wird eine sehr kurze Bearbeitungszeit erreicht,
Makulatur und Fehler werden reduziert, da auch die Anzahl der durchzuführenden Arbeitsschritte
reduziert wird. Ferner ist weniger Bedienungspersonal erforderlich, die Energiekosten
werden gesenkt, auch kann die gesamte Aufstellungsfläche der Maschine reduziert werden.
[0043] Die auf die Blechtafeln aufzubringende Grundierung bildet einen Haftvermittler, der
bevorzugt eine Schichtdicke von 1,5 bis 3, µm aufweist. Anstelle der Verwendung eines
Gummituchs können zur Grundierungs- oder Lackübertragung auch Photopolymerplatten
eingesetzt werden. Der Weißgrad des Weißlacks oder der aufgebrachten weißen Druckfarbe
wird durch die zuvor erfolgte Grundierung wesentlich verbessert und seine Wirkung
intensiviert. Aufgrund der zuvor erfolgten Grundierung kann bei der nachfolgenden
Beschichtung mit Weißlack oder mit weißer Druckfarbe weniger Weiß eingesetzt werden,
und dennoch wird die gleiche Farbdichte erzielt, die erreicht werden würde, wenn man
-nicht erfindungsgemäß- keine Grundierung genommen hätte und dafür mehr Weiß einsetzen
müsste. Insgesamt kann daher die Weiß-Schichtdicke geringer gehalten werden, so dass
die UV-Trocknung schneller und in der Schichttiefe gleichmäßiger vonstatten geht und
insgesamt dadurch auch eine bessere Haftung erzielt ist. Es ist dadurch erkennbar,
dass die Grundierung ein wichtiger erster Verfahrensschritt ist. In praktischer Hinsicht
ist anzumerken, dass die zumeist transparente und dünne Grundierungsschicht für den
Bediener kaum zu erkennen ist. Es lässt sich daher vom Bediener schwer abschätzen,
ob diese Schicht einwandfrei aufgebracht wurde. Der Grundierung wird daher bevorzugt
ein Zusatz (Agens) beigemischt, der es ermöglicht, die Schicht unter einem bestimmten
Licht besser zu erkennen und daher erlaubt, ihre Qualität besser zu beurteilen. Zu
diesem Zweck werden am Leitstand oder an der Inspektionsstelle besondere Lampen spezieller
Wellenlänge eingebaut, deren Licht die Kontrolle der Grundierung zulassen.
[0044] Die Grundierung kann auch durch den Begriff "Haftlack" charakterisiert werden, da
sie die Haftung der Beschichtung auf dem Bedruckstoff erheblich verbessert. Sie ist
daher unter anderem ein Haftvermittler.
[0045] Sofern die Grundierung nicht mit transparentem Lack durchgeführt wird, könnte sie
auch mit opakem (das heißt nicht durchscheinendem) Lack irgendeiner beliebigen Farbe
erfolgen. Die nachfolgende Weißlackierung wird -wie bereits ausgeführt- mit UV-Lampen
verschiedener spektraler Emissionsverteilung getrocknet. Bevorzugt sind dies Galliumlampen
oder Gallium- und Quecksilberdampf-Lampen in Kombination oder nur Quecksilberdampf-Lampen.
Dies ist individuell zu entscheiden, wobei allerdings die Kombination dieser beiden
verschiedenen Lampentypen (Gallium- und Quecksilberdampf-Lampen) besonders bevorzugt
ist. Wenn ausschließlich Quecksilberdampf-Lampen eingesetzt werden, sollte bevorzugt
die Weißlack-Schichtdicke reduziert werden.
[0046] Nachdem die Designbedruckung erfolgt ist (Metal-Decorating) erfolgt ein Überlackieren
oder -alternativ- wird das Erzeugnis nicht mit Überlack versehen. Grundsätzlich lässt
sich sagen, dass etwa bei 90 % aller Anwendungen das Überlackieren durchgeführt wird.
Die restlichen 10 % erfordern keinen Überlack. Grundsätzlich ist bei der Maschinenlinie
der Erfindung eine Überlackstation mit UV-Trocknung integriert und somit eine "In-line-Konstruktion"
gegeben. Es kann vorgesehen sein, dass auch diese Endlackierstation "im Greiferschluss"
betrieben wird, dass also auch dort ein einmal in die Linie eingebrachtes, zu beschichtendes
Bedruckungsmaterial von Greiferschluss zu Greiferschluss reproduzierbar überführt
wird. Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass die Schluss-Überlackierung nicht
im Greiferschluss erfolgt, sondern dass dort Transportsysteme, zum Beispiel Riementransporte,
bestehen, die zwar eine In-line-Transportmöglichkeit darstellen, jedoch den ansonsten
in den übrigen Druckwerken vorhandenen Greiferschluss nicht vorsehen. Die Überlackierung
kann beispielsweise daher auch mit einer herkömmlichen Lackiermaschine durchgeführt
werden, die an die eigentliche Druckmaschine über beispielsweise Riementransportstrecken
angebunden ist. Daher ist der "Greiferschluss" dann in der Überlackierstation nicht
mehr gegeben, wohl aber der "unterbrechungsfreie Einmaldurchgang" durch die Gesamtanordnung.
[0047] Zu erwähnen ist ferner, dass es sich bei den zu beschichtenden und zu dekorierenden
Blechtafeln bevorzugt um verzinnte Blechtafeln (Weißblechtafeln) oder Aluminiumtafeln
(Vollmaterial) handelt. Die aufzubringende Beschichtung (Grundierung, Weißlack oder
weiße Druckfarbe, Dekorierungslack) weist insgesamt eine Dicke von etwa 4 bis 12 µm
auf, wobei die gesamte Beschichtung im Zuge eines Einmaldurchgangs durch eine Maschine
realisiert wird. Zusätzlich kann am Schluss noch ein Überlack aufgebracht werden,
der bevorzugt transparent ist und einen Schutzlack darstellt. Dieser Überlack ist
UV-härtend oder thermisch härtend, so dass entweder eine UV-Station oder eine thermische
Station vorgesehen ist.
[0048] Wie bereits erwähnt, werden die aufzubringenden Materialien mittels UV-Licht nach
ihrem Aufbringen getrocknet. Es besteht auch die Möglichkeit, nicht nach jedem Druckwerk
zu trocknen, so dass ein Nassin-Nass-Auftrag erfolgt. Zusätzlich kann -wie erwähnt-
bei der Grundierung ein Additiv vorgesehen sein, das es erlaubt, unter speziellen
Lichtkonditionen die Beschichtung besser zu erkennen. Bei Tageslicht ist die entsprechende
Beschichtung so gut wie unsichtbar. Gleiches gilt auch für normales Kunstlicht, das
heißt, auch dort ist quasi eine Unsichtbarkeit gegeben. Unter bestimmten Umständen
kann die Grundierung nicht farblos, sondern bewusst mit opakem Lack durchgeführt werden.
Die Dekorations-Bedruckung (Design) kann mittels UV-härtender Druckfarbe oder aber
auch thermisch härtender Druckfarbe erfolgen. Bei thermisch härtender Druckfarbe sind
entsprechende thermische Einrichtungen zur Trocknung nach den Druckwerken vorgesehen.
Auch bei dem Aufbringen des Schutzlackes (Überlack) kann entweder ein UV-härtender
oder ein thermisch härtender Überlack vorgesehen sein. Dementsprechend wird der Überlack
mittels einer UV-Anordnung oder einer thermischen Anordnung getrocknet.
1. Einrichtung (1) zum Bedrucken von im Wesentlichen nicht saugfähigem, als Metalltafeln
(3) ausgebildetem Druckmaterial (2), mit einer einer Drucklinie (16) angehörenden,
mindestens ein mit Druckfarbe ausgestattetes Druckwerk (24) aufweisenden Druckmaschine,
wobei eine erste Druckeintichtung (17) und eine zweite Druckeintichtung (20) vorgesehen
sind, die jeweils der Drucklinie (16) angehörer und dem Druckwerk (24) -in Druckrichtung
(4) gesehen- vorgelagert sind wobei -in Druckrichtung (4) gesehen- der ersten Druckeinrichtung
(17) die zweite Druckeinrichtung (20) folgt, und wobei die erste Druckeinrichtung
(17) mit UV-trocknender Grundierung und die zweite Druckeinrichtung (20) mit UV-trocknendem
Weißlack ausgestattet sind und der ersten Druckeinrichtung (17) und der zweiten Druckeinrichtung
(20) jeweils eine der Drucklinie angehörende UV-Trocknungseinrichtung (22) nachgeschaltet
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Druckeinrichtung (17) ein Druckwerk (24) der Druckmaschine ist.
3. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mit Druckfarbe ausgestattete Druckwerk (24) ein Offset-Druckwerk (25) ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Grundierung ausgestattete erste Druckeinrichtung (17) ein Offset-Druckwerk
(18) ist.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Grundierung ausgestattete erste Druckeinrichtung (17) ein Lackierwerk ist.
6. Druckeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Druckeinrichtung (20) ein Druckwerk (24) der Druckmaschine ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Druckeinrichtung (20) ein Offset-Druckwerk (25) ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Druckeinrichtung (20) ein Lackierwerk ist.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalltafeln Weißblech-, Chromblech- oder Aluminiumblechtafeln sind.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass -in Druckrichtung (4) gesehen- der zweiten Druckeinrichtung (20) mindestens eine
weitere, dritte Druckeinrichtung (20) folgt, die mit Weißlack ausgestattet ist.
11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass -in Druckrichtung (4) gesehen- dem mit Druckfarbe ausgestatteten Druckwerk (24) eine
der Drucklinie (16) angehörende Lackiereinrichtung (26) folgt.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der zweiten und der dritten Druckeinrichtung (17,20) eine oder eine zusätzliche
UV-Trocknungseinrichtung oder UV-Trocknungszone liegt.
13. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Trocknungseinrichtung (22) eine oder mehrere Strahlungsquellen aufweist, die
unterschiedliche Emissionsspektren besitzen.
14. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Trocknungseinrichtung (22) Gallium- und/oder Quecksilberdampf- und/oder dotierte
Gallium- und/oder dotierte Quecksilberdampflampen aufweist.
15. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, mit Grundierung ausgestattete Druckeinrichtung (17) eine UV-Trockenzone
aufweist.
16. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Trocknungseinrichtung (22) und/oder die zusätzliche UV-Trocknungseinrichtung
oder UV-Trocknungszone separate Baueinheiten der Drucklinie sind oder in mindestens
ein Druckwerk und/oder mindestens eine Druckeinrichtung und/oder mindestens ein Lackierwerk
integrierte Baueinheiten sind.
17. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Trocknungseinrichtung (22) auch eine IR-Einrichtung aufweist.
18. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Komponenten (6 bis 15) oder einigen Komponenten (6 bis 15)
Überführungszylinder für die Übernahme und/oder Übergabe der Metalltafeln angeordnet
sind.
19. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Druckwerk und/oder mindesten eine Druckeinrichtung und/oder mindestens
eine Lackiereinrichtung als Flexodruckwerk oder Tiefdruck-Druckwerk ausgebildet ist/sind.
20. Verfahren zum Bedrucken von im Wesentlichen nicht saugfähigem Bedruckmaterial mit
einer Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundierung und die Weißlackbeschichtung und die Bedruckung und die Lackierung
in ein und derselben Drucklinie unter Beibehaltung eines einzigen, das Bedruckmaterial
haltenden Greiferschlusses durchgeführt wird.
1. A device (1) for imprinting substantially non-absorbent printing material (2) embodied
as metal panels (3), comprising a printing machine, which belongs to a printing line
(16) and which encompasses at least one printing unit (24), which is equipped with
printing ink, wherein provision is made for a first printing device (17) and for a
second printing device (20), which in each case belong to the printing line (16) and
which are located upstream of the printing unit (24) - viewed in printing direction
(4) -, wherein - viewed in printing direction (4) - the second printing device (20)
follows the first printing device (17) and wherein the first printing device (17)
is equipped with a UV drying primer and the second printing device (20) is equipped
with a UV drying white lacquer and a UV drying device (22), which belongs to the printing
line, is in each case connected downstream from the first printing device (17) and
from the second printing device (20).
2. The device according to claim 1, characterized in that the first printing device (17) is a printing unit (24) of the printing machine.
3. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the printing unit (24) equipped with printing ink is an offset printing unit (25).
4. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the first printing device (17) equipped with a primer is an offset printing unit
(18).
5. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the first printing device (17) equipped with a primer is a lacquering unit.
6. The printing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the second printing device (20) is a printing unit (24) of the printing machine.
7. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the second printing device (20) is an offset printing unit (25).
8. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the second printing device (20) is a lacquering unit.
9. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the metal panels are tin plate, chrome plate or aluminum plate panels.
10. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that - viewed in printing direction (4) - at least a further, third printing device (20),
which is equipped with a white lacquer, follows the second printing device (20).
11. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that - viewed in printing direction (4) - a lacquering device (26), which belongs to the
printing line (16), follows the printing unit (24), which is equipped with printing
ink.
12. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that one UV drying device or an additional UV drying device or UV drying zone is located
between the second and the third printing device (17, 20).
13. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the UV drying device (22) encompasses one or a plurality of radiation sources, which
have different emission spectra.
14. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the UV drying device (22) encompasses gallium and/or mercury vapor and/or doped gallium
and/or doped mercury vapor lamps.
15. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the first printing device (17) equipped with a primer, encompasses a UV drying zone.
16. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the UV drying device (22) and/or the additional UV drying device or UV drying zone
are separate structural units of the printing line or are structural units, which
are integrated into at least one printing unit and/or at least one printing device
and/or at least one lacquering unit.
17. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that the UV drying device (22) also encompasses an IR device.
18. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that transfer cylinders for the take-over and/or transfer of the metal panels are arranged
between the individual components (6 to 15) or several components (6 to 15).
19. The device according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one printing unit and/or at least one printing device and/or at least one
lacquering device is/are embodied as a flexographic printing unit or a gravure printing
unit.
20. A method for imprinting substantially non-absorbent material to be imprinted by means
of a device according to any one or a plurality of the preceding claims.
21. The method according to claim 20, characterized in that the primer and the white lacquer coating and the imprinting and the lacquering is
carried out in one and the same printing line while maintaining a single gripper bite,
which holds the material to be imprinted.
1. Dispositif (1) pour l'impression de matériau d'impression (2) essentiellement non
absorbant, réalisé en tant que plaques métalliques (3), comprenant une imprimeuse
appartenant à une chaîne d'impression (16), présentant au moins un élément d'impression
(24) équipé d'une encre d'imprimerie, un premier dispositif d'impression (17) et un
deuxième dispositif d'impression (20) étant prévus, lesquels appartiennent chacun
à la chaîne d'impression (16) et sont logés en amont de l'élément d'impression (24),
vu dans le sens d'impression (4), le deuxième dispositif d'impression (20) suivant
le premier dispositif d'impression (17), vu dans le sens d'impression (4), et le premier
dispositif d'impression (17) étant équipé d'une couche séchant aux UV et le deuxième
dispositif d'impression (20) étant équipé d'un enduit blanc séchant aux UV et un dispositif
de séchage aux UV (22) appartenant à la chaîne d'impression étant à chaque fois monté
en aval du premier dispositif d'impression (17) et du deuxième dispositif d'impression
(20).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier dispositif d'impression (17) est un élément d'impression (24) de l'imprimeuse.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'impression (24) équipé d'une encre d'imprimerie est un élément d'impression
offset (25).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'impression (17) équipé d'une première couche est un élément
d'impression offset (18).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'impression (17) équipé d'une première couche est un élément
d'enduction.
6. Dispositif d'impression selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième dispositif d'impression (20) est un élément d'impression (24) de l'imprimeuse.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième dispositif d'impression (20) est un élément d'impression offset (25).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième dispositif d'impression (20) est un élément d'enduction.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les plaques métalliques sont des plaques de fer-blanc, de tôle chromée ou de tôle
d'aluminium.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un troisième dispositif d'impression supplémentaire (20) suit le deuxième
dispositif d'impression (20), vu dans le sens d'impression (4), lequel est équipé
d'un enduit blanc.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif d'enduction (26) appartenant à la chaîne d'impression (16) suit l'élément
d'impression (24) équipé d'une encre d'imprimerie, vu dans le sens d'impression (4).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de séchage aux UV ou un dispositif de séchage aux UV supplémentaire
ou une zone de séchage aux UV supplémentaire se trouve entre le deuxième et le troisième
dispositif d'impression (17, 20).
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de séchage aux UV (22) présente une ou plusieurs sources de rayonnement
qui possèdent différents spectres d'émission.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de séchage aux UV (22) présente des lampes à vapeur de gallium et/ou
de mercure et/ou à vapeur de gallium dopé et/ou de mercure dopé.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'impression (17) équipé d'une première couche présente une
zone de séchage aux UV.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de séchage aux UV (22) et/ou le dispositif de séchage aux UV ou la
zone de séchage aux UV supplémentaire sont des modules séparés de la chaîne d'impression
ou sont des modules intégrés dans au moins un élément d'impression et/ou au moins
un dispositif d'impression et/ou au moins un élément d'enduction.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de séchage aux UV (22) présente également un dispositif IR.
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des cylindres de transport pour le transfert et/ou la remise des plaques métalliques
sont disposés entre les composants individuels (6 à 15) ou certains composants (6
à 15).
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément d'impression et/ou au moins un dispositif d'impression et/ou au
moins un dispositif d'enduction est/sont réalisé(s) en tant qu'élément d'impression
flexographique ou élément d'impression en héliogravure.
20. Procédé pour l'impression de matériau d'impression essentiellement non absorbant avec
un dispositif selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes.
21. Procédé selon la revendication 20, caractérisé en ce que la première couche et le revêtement d'enduit blanc et l'impression et l'enduction
sont réalisés dans une seule et même chaîne d'impression en conservant une fin de
griffe unique tenant le matériau d'impression.