| (19) |
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(11) |
EP 1 503 903 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
| (15) |
Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.03.2013 Patentblatt 2013/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.04.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/004221 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/091042 (06.11.2003 Gazette 2003/45) |
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| (54) |
SICHERHEITSELEMENT MIT METALLBESCHICHTUNGEN
SECURITY ELEMENT COMPRISING METALLIC LAYERS
ELEMENT DE SECURITE COMPRENANT DES COUCHES METALLIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
26.04.2002 DE 10218897
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.02.2005 Patentblatt 2005/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEIM, Manfred
83646 Bad Tölz (DE)
- SCHMITZ, Christian
83727 Schliersee-Neuhaus (DE)
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| (74) |
Vertreter: Metzler, Volker et al |
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Klunker Schmitt-Nilson Hirsch
Patentanwälte
Destouchesstrasse 68 80796 München 80796 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 037 507 EP-A- 0 374 763 WO-A-99/13157
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EP-A- 0 330 733 WO-A-02/18155 WO-A-99/67093
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement für Sicherheitspapiere, Banknoten,
oder Ausweiskarten, sowie ein Sicherheitspapier und ein Wertdokument mit einem derartigen
Sicherheitselement. Ferner betrifft die Erfindung Verfahren zur Herstellung des Sicherheitselements
bzw. des Sicherheitspapiers und des Wertdokuments mit einem derartigen Sicherheitselement.
[0002] In der
EP 0 330 733 A1 wird ein Sicherheitsfaden vorgeschlagen, der sowohl visuell als auch maschinell überprüfbar
ist. Zu diesem Zweck wird eine lichtdurchlässige Kunststofffolie metallisch beschichtet
und diese Beschichtung mit Aussparungen in Form von Zeichen oder Mustern versehen.
Außerdem enthält der Sicherheitsfaden in den zu den Aussparungen deckungsgleichen
Bereichen farbgebende und/oder lumineszierende Substanzen, durch die sich die Zeichen
oder Muster unter geeigneten Lichtbedingungen von der opaken Metallbeschichtung farblich
kontrastierend unterscheiden. Als Metallschicht wird vorzugsweise eine Aluminiumschicht
verwendet. Dieser Sicherheitsfaden wird als so genannter "Fenstersicherheitsfaden"
in Sicherheitspapiere eingebettet, d.h. er wird während der Blattbildung des Sicherheitspapiers
quasi in das Papier eingewebt, so dass er in regelmäßigen Abständen an der Oberfläche
des Papiers frei zugänglich und nur in den Zwischenbereichen vollständig in das Papier
eingebettet ist.
[0003] Dieser Sicherheitsfaden genügt bereits einem sehr hohen Sicherheitsstandard. Die
durchgehende metallische Beschichtung ermöglicht eine maschinelle Überprüfung der
elektrischen Leitfähigkeit, während die Aussparungen als visuelles, für den Betrachter
in Transmission gut erkennbares Echtheitsmerkmal dienen. Darüber hinaus weist der
Faden ein zusätzliches vom Betrachter nicht ohne weiteres erkennbares Merkmal auf,
nämlich die Lumineszenz im Bereich der Aussparungen, die ebenfalls maschinell überprüfbar
ist. Bei flüchtiger Betrachtung von Banknoten, die einen derartigen Sicherheitsfaden
aufweisen, fällt allerdings in erster Linie der metallische Glanz der Fensterbereiche
ins Auge. Dieser Glanz kann durch einfaches Aufkleben von Alufolienelementen imitiert
werden. Bei flüchtiger Prüfung allein im Auflicht könnten derartige Fälschungen daher
für echte Banknoten gehalten werden.
[0004] Die
WO 99/67093 betrifft Sicherheitsdokumente, wie Banknoten, Schecks, und Pässe, sowie Substrate
zur Herstellung solcher Sicherheitsdokumente. Ein solches Substrat für Sicherheitsdokumente
umfasst gemäß der Lehre der
WO 99/67093 eine Mehrzahl an Schichten aus Polymermaterial, die mitsamt mindestens einer zwischen
den Schichten liegenden Metallschicht aufeinander laminiert sind.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitselement sowie ein
Sicherheitspapier und ein Wertdokument vorzuschlagen, das im Vergleich zum Stand der
Technik eine erhöhte Fälschungssicherheit aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Gemäß der Erfindung weist das Sicherheitselement ein Substrat auf, auf welchem wenigstens
zwei Metallschichten vorzugsweise übereinander und/oder vorzugsweise auf derselben
Seite des Substrates angeordnet sind. Die Metallschichten sind hinsichtlich der jeweiligen
Schichtdicke und dem jeweils verwendeten Material derart ausgestaltet, dass sie unterschiedliche
optische Dichten aufweisen. Zumindest die optisch dichtere Schicht weist vorzugsweise
Aussparungen auf, d.h. dass zumindest in einem Teilbereich auf dem Substrat nur die
optisch dünnere Schicht der mindestens zwei Metallschichten mit unterschiedlichen
optischen Dichten vorliegt. Im Falle, dass die Metallschichten übereinander angeordnet
sind, grenzen die beiden Metallschichten insbesondere direkt aneinander, d.h. es liegen
keine weiteren Schichten zwischen den Metallschichten. Der optische Eindruck eines
derartigen Sicherheitselements kann, wenn überhaupt, nur mit sehr hohem Aufwand imitiert
werden, insbesondere wenn verschiedenfarbige Metallschichten in komplizierten Mustern
mit genau definierten Schicht-dicken aufgebracht sind, die eventuell auch noch ineinander
verschlungen sind.
[0008] Die Metallschichten weisen eine unterschiedliche optische Dichte auf, d.h. sie zeigen
unterschiedliches Transmissionsverhalten. Die optisch dichtere Metallschicht der wenigstens
zwei Metallschichten, im Folgenden mit Metallschicht A bezeichnet, zeigt dabei eine
geringere Transmission, bevorzugt maximal 30 %, besonders bevorzugt maximal 10 %.
Die optisch dünnere Metallschicht der wenigstens zwei Metallschichten, im Folgenden
mit Metallschicht B bezeichnet, zeigt eine höhere Transmission als Schicht A, bevorzugt
mehr als 10 %, besonders bevorzugt 25 bis 80 %. Besonders ansprechende Effekte ergeben
sich, wenn die Metallschicht A eine Transmission von maximal 10 % und die Metallschicht
B eine Transmission von mindestens 50 % aufweist.
[0009] Die Metallschicht A wird aufgrund der geringeren Transmission vom Betrachter als
opak wahrgenommen, während die Metallschicht B semitransparente Eigenschaften zeigt.
[0010] Unter "Semitransparenz" ist hierbei Transluzenz zu verstehen, d.h. die Schicht weist
eine Lichtdurchlässigkeit von unter 90%, vorzugsweise zwischen 80% und 20% auf.
[0011] Der funktionale Zusammenhang zwischen Transmission T und optischer Dichte OD formuliert
sich dabei wie folgt:

[0012] Die Transmissionswerte werden bevorzugt im visuell sichtbaren Spektralbereich ermittelt,
besonders bevorzugt bei einer Wellenlänge von 500 nm.
[0013] Die optische Dichte einer Metallschicht hängt erfindungsgemäß vom verwendeten Metall
und von der Schichtdicke ab. Je nach Metallart und je nachdem, welche Transmissionseigenschaften
erzielt werden sollen, kann als grober Richtwert für die Metallschicht A eine Schichtdicke
von ca. 20 bis 300 nm und für die Metallschicht B eine Schichtdicke von ca. 2 bis
20 nm angenommen werden.
[0014] Die Metallschichten können zum einen nebeneinander, überlappend oder übereinander
auf dem Substrat aufgebracht werden.
[0015] Grundsätzlich kann die Schichtreihenfolge der Metallschichten beliebig erfolgen.
Die Bezeichnung Metallschicht A und Metallschicht B gibt nicht die Reihenfolge in
Bezug auf einen Träger wieder, sondern soll lediglich eine sprachlich leichtere Unterscheidung
zwischen optisch dichter und weniger dichter Schicht ermöglichen. Beispielsweise kann
bei den übereinander liegenden Schichten auf das Substrat zuerst die optisch dichtere
und dann die optisch dünnere Metallschicht aufgebracht werden. Genauso gut kann die
Schichtreihenfolge umgekehrt werden. Welche Schichtreihenfolge geeigneter ist, ergibt
sich in jedem Einzelfall.
[0016] Die Metallschichten sind in der erfindungsgemäßen Ausführungsform vorzugsweise übereinander
angeordnet. Insbesondere grenzen die übereinander angeordneten Metallschichten direkt
aneinander, d.h. zwischen den Metallschichten A und B ist keine weitere Schicht angeordnet.
[0017] Die Metallschichten A und B können aus dem gleichen Material, aber auch aus unterschiedlichem
Material bestehen. Bei Kombination unterschiedlicher Metalle eignen sich insbesondere
die Farbkombinationen gold-/silberfarben, gold-/kupferfarben, chrom-/goldfarben, chrom-/kupferfarben.
[0018] Bei den Metallen kann es sich beispielsweise um Aluminium, Kobalt, Kupfer, Gold,
Eisen, Chrom, Nickel, Silber, Platin, Palladium, Titan oder andere "Buntmetalle" und
beliebige Legierungen daraus, wie z.B. Inconel, Goldbronzen, Silberbronzen handeln.
Vorzugsweise wird Aluminium für die optisch dichtere Schicht A wegen seiner geringen
Eindringtiefe für sichtbares Licht und leichteren Verarbeitbarkeit, und Gold, Kupfer,
Chrom, Silber oder Eisen als optisch dünnere Schicht B wegen ihrer großen Eindringtiefe
für sichtbares Licht und ihrer charakteristischen Farbe verwendet.
[0019] Einige bevorzugte Materialkombinationen sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.
| T < 10 % Schicht A |
Alu |
Kupfer |
Gold |
Eisen |
Chrom |
Nickel |
Silber |
Platin |
Palladium |
Inconel |
| T > 50 % Schicht B |
| Alu |
D/A |
O |
O |
O M |
O |
M |
|
|
|
O |
| Kupfer |
O |
D/A |
O |
O M |
O |
M |
O |
O |
O |
O |
| Gold |
O |
O |
D/A |
OM |
O |
M |
O |
O |
O |
O |
| Eisen |
O |
O |
O |
D/A |
|
M |
O |
O |
O |
|
| Chrom |
O |
O |
O |
D/AM |
D/A |
M |
O |
O |
O |
|
| Nickel |
|
O |
O |
OM |
O |
D/A |
|
|
|
O |
| Silber |
|
O |
O |
O M |
O |
|
D/A |
|
|
O |
| Platin |
|
O |
O |
O M |
O |
|
|
D/A |
|
O |
| Palladium |
|
O |
O |
O M |
O |
|
|
|
D/A |
O |
| Inconel |
O |
O |
O |
M |
|
O |
O |
O |
O |
D/A |
T: Transmission
O: visuell leicht wahrnehmbarer Farbkontrast
M: bei entsprechender Dicke entsteht maschinenlesbarer Magnetismus in Schicht A
D / A: im Auflicht erscheint das Sicherheitselement homogen metallisiert; im Durchlicht
sieht man Aussparungen. |
[0020] Die Fälschungssicherheit kann noch zusätzlich erhöht werden, wenn die Aussparungen,
also die Stellen, an denen die optisch dichtere Schicht nicht vorliegt oder die metallfrei
sind, nicht lediglich eine einfache Form aufweisen, sondern die Form von alphanumerischen
Zeichen, Mustern, oder Logos aufweisen oder auch in Form eines Codes, z.B. eines Balkencodes
angeordnet sind.
[0021] Die optisch dichtere Metallschicht kann bei entsprechender Dicke zusätzlich magnetische
Eigenschaften aufweisen. Bei geeigneter Anordnung der Aussparungen kann sogar eine
maschinenlesbare Codierung in das Sicherheitselement eingebracht werden.
[0022] Das Substrat des Sicherheitselements ist vorzugsweise eine Kunststofffolie. Dieses
kann zudem mit Beugungsstrukturen in Form einer Reliefstruktur versehen sein. Die
Beugungsstrukturen können beliebige beugungsoptische Strukturen, wie Hologramme oder
Gitterstrukturen (z.B. Kinegramme®, Pixelgramme) sein.
[0023] Es ist auch möglich, dass das Substrat aus zusammenkaschierten Folien besteht. Insbesondere
können zwei Folien zusammenkaschiert werden, wobei jeweils eine Metallschicht auf
der Außenseite einer Folie vorliegt.
[0024] Im Folgenden werden die unterschiedlichen Varianten im Schichtmaterial und -aufbau
in Kombination mit Aussparungen und Beugungsstrukturen und deren unterschiedlichen
Erscheinungsformen beschrieben. Selbstverständlich können alle Varianten miteinander
in beliebiger Weise kombiniert werden.
Variante 1: Metallschichten aus gleichem Material
[0025] Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen die Metallschichten A und B aus demselben
Material. Zum Beispiel kann als Metallschicht A und B Aluminium auf das Substrat aufgedampft
werden. Die unterschiedlichen optischen Dichten der einzelnen Schichten werden z.B.
über Variation der Schichtdicke erreicht.
[0026] Der Schichtablauf im Sicherheitselement lautet beispielsweise Substrat, optisch dünne
Metallschicht B, optisch dichte Metallschicht A. Alternativ kann der Schichtaufbau
auch Substrat, optisch dichte Metallschicht A, optisch dünne Metallschicht B lauten.
Vorzugsweise liegen alle drei Schichten direkt übereinander und sind nicht durch weitere
Schichten voneinander getrennt. Die optisch dichte Metallschicht A ist dabei nicht
vollflächig aufgebracht, d.h. die opak erscheinende Schicht A weist Aussparungen auf.
[0027] Betrachtet man dieses Sicherheitselement im Durchlicht, sind die nicht mit der opak
erscheinenden Schicht A abgedeckten Bereiche als lichtdurchlässige Bereiche deutlich
zuerkennen. Je nachdem, wie die Transmissionseigenschaften der optisch dünnen Metallschicht
B eingestellt wurden, glaubt der Betrachter, trotz vorhandener Metallbeschichtung
B im Bereich der Aussparungen in Schicht A volltransparente Bereiche bis semitransparente
Bereiche wahrzunehmen.
[0028] Im Auflicht erscheint das Sicherheitselement als einheitliche vollflächig beschichtete
Fläche. Die Aussparungen sind also nicht sichtbar.
[0029] Neben den Aussparungen in der Metallschicht A können sich auch Aussparungen in der
Metallschicht B befinden. Wirkungsvolle Effekte ergeben sich immer dann, wenn die
Schichten A und B übereinander liegen und ein Teil der Aussparungen in den Metallschichten
A und B mindestens teilweise übereinander liegen und vorzugsweise deckungsgleich angeordnet
sind, oder übereinander liegen und vorzugsweise die Aussparungen in der Metallschicht
A größer sind als die Aussparungen in der semitransparenten Metallschicht B.
[0030] Die Aussparungen in einer bzw. in beiden Metallschichten können dabei in beliebiger
Form, Kombination und Reihenfolge angeordnet werden.
[0031] Zusätzlich kann das Sicherheitselement mit Beugungsstrukturen ausgestattet werden.
Vorzugsweise werden diese zumindest in Teilbereiche der Substratoberfläche eingebracht,
vorzugsweise eingeprägt, wobei die Metallschichten auf der Substratoberfläche mit
den Beugungsstrukturen zu liegen kommen. Vorzugsweise wird die Beschichtungsreihenfolge
Substrat mit Beugungsstruktur / Metallschicht A / Metallschicht B sein.
[0032] Die Beugungsstrukturen sind besonders brillant an den Stellen sichtbar, an denen
eine Metallschicht, also keine Aussparung vorliegt. Im Bereich der Aussparungen sind
die Beugungsstrukturen im Durchlicht nur sehr schwach bis nicht sichtbar. Im Auflicht
sind die Beugungsstrukturen sowohl im Bereich der Metallschicht als auch im Bereich
der Ausspärungen sichtbar.
Variante 2: Metallschichten aus unterschiedlichem Material
[0033] Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen die Metallschichten A und B aus unterschiedlichem
Material. Zum Beispiel kann als Metallschicht A Aluminium und als Metallschicht B
Gold auf das Substrat aufgedampft werden. Die unterschiedlichen optischen Dichten
der einzelnen Schichten werden z.B. über Variation der Schichtdicke und/oder des Materials
erreicht.
[0034] Der Schichtablauf im Sicherheitselement und die Anordnung der Aussparungen in den
einzelnen Schichten kann wie bei Variante 1 beschrieben vorliegen.
[0035] Betrachtet man dieses Sicherheitselement im Durchlicht sind die Aussparungen in der
Schicht A als lichtdurchlässige Bereiche deutlich zu erkennen. Je nachdem, wie die
Transmissionseigenschaften der optisch dünnen Metallschicht B eingestellt wurden,
glaubt der Betrachter, trotz vorhandener Metallbeschichtung B im Bereich der Aussparungen
in Schicht A volltransparente Bereiche bis semitransparente Bereiche wahrzunehmen.
Gegebenenfalls heben sich die semitransparenten Bereiche aufgrund der unterschiedlichen
Materialien in Schicht A und B von der Umgebung farblich ab.
[0036] Im Auflicht erscheint das Sicherheitselement nicht als einheitliche vollflächig beschichtete
Fläche, sondern zeigt in den Bereichen, die nicht mit dem optisch dichteren Metall
beschichtet sind, ein anderes Erscheinungsbild, nämlich Flächen im Farbton des zweiten
Metalls. Die Aussparungen in der Metallschicht A sind also auch im Auflicht sichtbar
und weisen die Farbe der Metallschicht B auf.
[0037] Neben den Aussparungen in der Metallschicht A können sich auch Aussparungen in der
Metallschicht B befinden. Wirkungsvolle Effekte ergeben sich immer dann, wenn die
Schichten A und B übereinander liegen und ein Teil der Aussparungen in den Metallschichten
A und B mindestens teilweise übereinander liegen und vorzugsweise deckungsgleich angeordnet
sind oder übereinander liegen und vorzugsweise die Aussparungen in der Metallschicht
A größer sind als die Aussparungen in der semitransparenten Metallschicht B.
[0038] Die Aussparungen in einer bzw. in beiden Metallschichten können dabei in beliebiger
Form, Kombination und Reihenfolge angeordnet werden. Zusätzlich kann das Sicherheitselement
mit Beugungsstrukturen ausgestattet werden. Vorzugsweise werden diese zumindest in
Teilbereiche der Substratoberfläche eingebracht, vorzugsweise eingeprägt, wobei die
Metallschichten auf der Substratoberfläche mit den Beugungsstrukturen zu liegen kommen.
Vorzugsweise wird die Beschichtungsreihenfolge Substrat mit Beugungsstrukturen / Metallschicht
A / Metallschicht B sein.
[0039] Die Beugungsstrukturen sind besonders brillant an den Stellen sichtbar, an denen
eine Metallschicht, also keine Aussparung vorliegt. Im Auflicht sind die Beugungsstrukturen
auch an Stellen der Aussparungen erkennbar.
[0040] Die folgende Beschreibung ist nicht auf die Varianten 1 und 2 beschränkt sondern
ist allgemein zu verstehen und gilt für alle Ausführungsformen gleichermaßen.
[0041] Bei dem Sicherheitselement kann es sich um einen Sicherheitsfaden handeln, der aus
einer selbsttragenden Kunststofffolie besteht, auf welcher die verschiedenen Metallschichten
aufgebracht sind. Dieser Sicherheitsfaden kann zumindest teilweise in ein Sicherheitspapier
bzw. Sicherheitsdokument eingebracht sein. Wird der Sicherheitsfaden so ausgeführt,
dass er von Vorder- und Rückseite identisch aussieht, muss nicht einmal auf das seitenrichtige
Einbringen geachtet werden. Es ist allerdings auch denkbar, das Sicherheitselement
band- oder etikettenförmig auszubilden und auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers
bzw. Wertdokuments zu befestigen.
[0042] Alternativ kann das Sicherheitselement auch als Transferelement oder Kaschierfolie
ausgeführt sein. Diese Variante ist besonders vorteilhaft, wenn das Sicherheitselement
vollständig auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers bzw. Wertdokuments angeordnet
ist. In diesem Fall wird der Schichtaufbau des Sicherheitselements auf einer Trägerfolie,
üblicherweise einer Kunststofffolie, vorbereitet und anschließend z.B. in einem Heißprägeverfahren
in den gewünschten Umrisskonturen auf das Sicherheitspapier bzw. Wertdokument übertragen.
[0043] Wird das Sicherheitselement auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers bzw. Wertdokuments
angeordnet, so kann es beliebige Umrissstrukturen, wie beispielsweise runde, ovale,
sternförmige, rechteckige, trapezförmige oder streifenförmige Umrisskonturen aufweisen.
[0044] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Sicherheitspapier bzw. Wertdokument,
auf welches das Sicherheitselement aufgebracht wird, eine durchgehende Öffnung auf.
Das Sicherheitselement wird hierbei im Bereich der Öffnung angeordnet und überragt
diese allseitig.
[0045] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist das Sicherheitspapier bzw. Wertdokument
ein Sicherheitselement in Form eines Sicherheitsfadens auf.
[0046] In beiden Ausführungsformen ist das Sicherheitselement von Vorder- und Rückseite
des Papiers bzw. Dokuments aus überprüfbar, was die Echtheitsüberprüfung auch für
den ungeübten Betrachter deutlich erleichtert.
[0047] Eine Imitation des Farbeffektes ist bei diesen Ausführungsformen deshalb besonders
schwierig bzw. völlig auszuschließen.
[0048] Die Verwendung des erfindungsgemäßen Sicherheitselements ist jedoch nicht auf den
Bereich der Sicherheitsdokumente beschränkt. Das erfindungsgemäße Sicherheitselement
lässt sich auch auf dem Gebiet der Produktsicherung zur Fälschungssicherung beliebiger
Waren vorteilhaft einsetzen. Hierfür kann das Sicherheitselement zusätzliche diebstahlsichernde
Elemente, wie beispielsweise eine Spule oder einen Chip aufweisen. Analoges gilt für
das mit einem derartigen Sicherheitselement versehene Sicherheitspapier bzw. Wertdokument.
[0049] Das Aufbringen der Metallschichten erfolgt vorzugsweise mit einer Vakuumaufdampfanlage,
z.B. mittels Sputtern oder mittels Elektronenstrahlauf dampfverfahren.
[0050] Die Erzeugung der Aussparungen in den jeweiligen Metallschichten erfolgt vorzugsweise
mithilfe eines Waschverfahrens, wie es in der
WO 99/23157 beschrieben ist. Die Sicherheitselemente werden dabei als Sicherheitsfolie, die mehrere
Nutzen des Sicherheitselements aufweist, vorbereitet. Das Grundmaterial bildet eine
selbsttragende, vorzugsweise transparente Kunststofffolie. Diese Kunststofffolie entspricht
im Falle von Sicherheitsfäden oder Etiketten der erfindungsgemäßen Kunststoffschicht
des Sicherheitselements. Werden die Sicherheitselemente aus einer Prägefolie herausgelöst,
so bildet die Kunststofffolie das Trägermaterial dieses Transfermaterials, auf welches
die Kunststoffschicht in Form einer Lackschicht aufgebracht ist. In diese Lackschicht
oder, im Falle von Sicherheitsfäden oder Etiketten, in die Kunststofffolie können
Beugungsstrukturen eingeprägt sein. Die erfindungsgemäße Kunststoffschicht des Sicherheitselements
wird in Form der späteren Aussparungen vorzugsweise im Tiefdruck bedruckt. Hierfür
wird eine Druckfarbe mit einem hohen Pigmentanteil verwendet, die einen porigen, erhabenen
Farbauftrag bildet. Anschließend werden die verschiedenfarbigen Metallschichten auf
die bedruckte Kunststoffschicht aufgedampft. In einem letzten Schritt schließlich
wird der Farbauftrag und die darüber liegende Metallschicht durch Auswaschen mit einer
Flüssigkeit, eventuell kombiniert mit mechanischer Einwirkung entfernt. Vorzugsweise
wird eine wasserlösliche Druckfarbe verwendet, so dass als Flüssigkeit Wasser verwendet
werden kann. Damit ist dieses Verfahren sehr umweltfreundlich und erfordert keine
besonderen Schutzmaßnahmen. Dieses Verfahren hat ferner den Vorteil, dass die Aussparungen
für beide oder mehrere Metallschichten in einem Arbeitsgang erzeugt werden.
[0051] Das Auswaschen kann durch mechanische Mittel, wie eine rotierende Walze, Bürste oder
Ultraschall unterstützt werden.
[0052] Alternativ zum Aufdampfen der Schichten auf ein Substrat können die Schichten auf
jeweils ein Substrat aufgebracht werden. Die beschichteten Substrate werden dann zusammenkaschiert,
vorzugsweise so, dass die beschichteten Seiten der Substrate zueinander zu liegen
kommen.
[0053] Aufgrund dessen, dass das erfindungsgemäße Sicherheitselement nicht mit einfachen
technischen Mitteln nachahmbar ist und jeder Versuch der Nachstellung leicht zu erkennen
ist, aber auch aufgrund der für einen Betrachter leicht zu erkennenden, visuell deutlich
wahrnehmbaren Farb- sowie Durchlicht-/ Auflichteffekte zeigt das erfindungsgemäße
Sicherheitselement eine enorm verbesserte Fälschungssicherheit. Insbesondere kann
das Sicherheitselement nicht durch bloßes Ausstanzen von Folie, Wegätzen oder Abkratzen
der Metallschicht erzeugt werden, da die Metallisierungstechnik bei gleichzeitig exakter
Kontrolle der Schichtdicken beherrscht werden muss. Weitere Ausführungsformen und
Vorteile des erfindungsgemäßen Sicherheitselements bzw. Sicherheitspapiers und Wertdokuments
werden anhand der Figuren erläutert. Die Darstellungen sind dabei schematisiert und
entsprechen nicht unbedingt den tatsächlichen Größenverhältnissen und Proportionen.
[0054] Es zeigen:
- Fig.1
- ein erfindungsgemäßes Wertdokument,
- Fig. 2a
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 2b
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 2a in Aufsicht bei Durchlicht,
- Fig. 2c
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 2a in Aufsicht bei Auflicht,
- Fig. 3a
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 3b
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 4a
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 4b
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 4a in Aufsicht bei Durchlicht,
- Fig. 4c
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 4a in Aufsicht bei Auflicht,
- Fig. 5a
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 5b
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 5a in Aufsicht bei Durchlicht,
- Fig. 5c
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 5a in Aufsicht bei Auflicht,
- Fig. 6a
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 6b
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 6a in Aufsicht bei Durchlicht,
- Fig. 6c
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 6a in Aufsicht bei Auflicht,
- Fig. 7a
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 7b
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 7a in Aufsicht bei Durchlicht,
- Fig. 7c
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 7a in Aufsicht bei Auflicht,
- Fig. 8a
- Schichtaufbau und Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement entlang der
Linie A - A,
- Fig. 8b
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 8a in Aufsicht bei Durchlicht,
- Fig. 8c
- das Sicherheitselement gemäß Fig. 8a in Aufsicht bei Auflicht,
- Fig. 9a bis 9e
- Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
- Fig. 10a bis 13
- weitere Varianten des erfindungsgemäßen Sicherheitsheitselements in Aufsicht bei Durchlicht
und im Querschnitt.
[0055] Fig.1 zeigt ein erfindungsgemäßes Wertdokument in Aufsicht. Im gezeigten Beispiel
handelt es sich um eine Banknote 1. Diese Banknote weist ein streifenförmiges Sicherheitselement
2 auf, das sich über die gesamte Breite der Banknote 1 erstreckt und ein Loch 3 in
der Banknote überspannt. Bei dem dargestellten Sicherheitselement handelt es sich
um ein Sicherheitselement, das aus einer Kunststoffschicht und zwei Metallschichten
unterschiedlicher optischer Dichte besteht. Zumindest in der optisch dichteren Schicht,
gegebenenfalls auch in der optisch dünneren Schicht, befinden sich Aussparungen. Die
gesamte dem Betrachter zugewandte Oberfläche des Sicherheitselements 2 ist erfindungsgemäß
beschichtet, wobei die insbesondere im Bereich des Loches 3 visuell wahrnehmbaren
Effekte in den folgenden Figuren beschrieben sind. Zur besseren Anschaulichkeit zeigen
die folgenden Figuren jeweils den auf den Erfindungsgrundgedanken minimierten Schichtaufbau.
Weitere Schichten, wie Kleberschichten oder zum Schutz der Oberfläche verwendete Kaschierfolien
etc. können selbstverständlich zusätzlich vorliegen und sind vom Fachmann je nach
Anwendungsfall zu ergänzen.
[0056] Fig. 2a zeigt ausschnittsweise den Querschnitt des Sicherheitselements 2 entlang
der Linie A - A in Fig.1 in einem ersten Ausführungsbeispiel. Hier ist die Kunststofffolie
4, die als Substrat für die noch aufzudampfenden Metallschichten dient, zu erkennen.
In die Kunststoffschicht sind die Beugungsstrukturen 5 eingebracht. Alternativ könnten
die Beugungsstrukturen auch in eine zusätzlich aufgebrachte Lackschicht eingebracht
sein. Auf die Seite der Kunststofffolie, auf der sich die Beugungsstrukturen befinden,
wurde direkt angrenzend eine Metallschicht 6 aufgedampft, bei der es sich um die optisch
dichtere Metallschicht A handelt und die bei Betrachtung opak erscheint. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel besteht die Metallschicht A aus Aluminium. Darüber befindet sich
wiederum eine Metallschicht 7, nämlich die optisch dünnere Metallschicht B, die ebenfalls
aus Aluminium besteht. In den Schichten 6 und 7 liegen ebenfalls die Beugungsstrukturen
wie in der Kunststofffolie 4 vor. Zusätzlich befinden sich in der Schicht 6 Aussparungen
8, bei denen es sich um beliebige Zeichen, alpha-numerische Zeichen, Muster oder Logos
handelt. Die Schichtreihenfolge Substrat / Schicht A/ Schicht B führt insbesondere
bei im Substrat vorhandenen Beugungsstrukturen zu vorteilhaft ausgestalteten Sicherheitselementen.
[0057] Fig. 2b zeigt den in Fig. 2a gezeigten Ausschnitt, wie er sich bei Betrachtung im
Durchlicht zeigt. Betrachtet man das Sicherheitselement von der unbeschichteten Seite
des Substrates 4 aus, ist im Durchlicht die Aussparung 8 als transparenter Bereich
bzw. als semitransparenter Bereich erkennbar. Die Aussparung 8, hier in Form eines
Sternes, ist dabei vollflächig von der silber erscheinenden Aluminiumschicht 6 umgrenzt.
[0058] Fig. 2c zeigt den gleichen Ausschnitt in Auflichtbetrachtung. Die Aussparung 8 ist
als solche nicht mehr erkennbar und dem Betrachter zeigt sich ein scheinbar vollflächig
homogen beschichtetes Sicherheitselement.
[0059] In Fig. 3a wird eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sicherheitselementes
im Querschnitt gezeigt. Hier wurde die Kunststofffolie 4 zunächst mit einer optisch
dünneren Aluminiumschicht 7 beschichtet, auf der sich wiederum eine optisch dichtere
Aluminiumschicht 6 mit Aussparungen 8 befindet. Auf die optisch dichtere Aluminiumschicht
6 wurde nochmals eine zweite optisch dünnere Aluminiumschicht 7 aufgedampft. Im Bereich
der Aussparung 8 grenzen hierbei die beiden optisch dünneren Aluminiumschichten 7
aneinander, wobei die Schichtdicke in Summe der beiden Aluminiumschichten 7 kleiner
ist als die Schichtdicke der Metallschicht 6. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht
darin, dass es sich hierbei um ein symmetrisches Sicherheitselement handelt, d.h.
bei Betrachtung von Vorder- und Rückseite das gleiche Erscheinungsbild bietet.
[0060] In Fig. 3b wird eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements
im Querschnitt gezeigt, bei dem die optisch dichtere Schicht 6 und die optisch dünnere
Schicht 7 nicht übereinander, sondern nebeneinander platziert sind. Zunächst wurde
eine Kunststofffolie 4 mit einer optisch dünneren Aluminiumschicht 7 nur teilweise,
z.B. streifenförmig beschichtet. In einem zweiten Schritt wurde die optisch dichtere
Aluminiumschicht 6 in die Zwischenräume passergenau oder leicht überlappend mit Schicht
7 aufgebracht. Auch diese Ausführungsform zeigt bei Betrachtung von Vorder- und Rückseite
das gleiche Erscheinungsbild. Im Durchlicht sieht der Betrachter auf dem bandförmigen
Substrat quer dazu verlaufende, abwechselnd helle und dunkle Streifen. Im Auflicht
erscheint das Substrat einheitlich silbrig beschichtet.
[0061] Fig. 4a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel im Querschnitt. Bei dieser Variante
wurde auf das Substrat 4 zuerst die optisch dünnere Schicht B und danach die optisch
dichtere Schicht A im Gegensatz der Schichtreihenfolge in Fig. 2a aufgebracht. Diese
Schichtfolge wird bevorzugt für nicht geprägte Substrate eingesetzt. Diese Ausführungsvariante
zeichnet sich dadurch aus, dass die optisch dünnere und optisch dichtere Schicht aus
jeweils unterschiedlichen Metallen zusammengesetzt sind. Dem Fachmann sind hierbei
keinerlei Grenzen gesetzt. Beispielhaft wird anhand der Fig. 4a eine Möglichkeit stellvertretend
für viele andere beschrieben. Auf dem Substrat 4 befindet sich im linken Figurbereich
die optisch dünnere Metallschicht 9 aus Aluminium und im rechten Figurbereich die
optisch dünnere Metallschicht 10 aus Chrom. Über der Metallschicht 9 aus Aluminium
befindet sich eine weitere Aluminiumschicht 11, allerdings als optisch dichtere Schicht
ausgeführt. Über der Chrombeschichtung befindet sich die optisch dichtere Metallschicht
12 aus Gold. Die optisch dichteren Schichten aus Aluminium und Gold wurden dabei so
angeordnet, dass sich eine Aussparung 8 in dem Bereich ergibt, an dem die optisch
dünneren Schichten 9 und 10 aneinander grenzen.
[0062] Fig. 4b zeigt den in Fig. 4a im Querschnitt gezeigten Ausschnitt des Sicherheitselementes
bei Betrachtung im Durchlicht. Betrachtet man das Sicherheitselement aus Richtung
der optisch dichteren Schicht, sieht man im linken Bildbereich den silbrig erscheinenden
Bereich 13 und im rechten Bereich den goldfarben erscheinenden Bereich 14. Die Aussparung
8 ist als transparenter Ausschnitt, der sowohl in den Bereich 11 wie auch in den Bereich
12 hineinragt, zu erkennen.
[0063] Fig. 4c zeigt denselben Ausschnitt im Auflicht. Im linken Figurbereich erscheint
dem Betrachter das Sicherheitselement als vollflächige, homogene, silberglänzende
Fläche 13, während im rechten Figurbereich 14 ein silberfarbener Teilbereich 15, größtenteils
von dem goldfarbenen Bereich 14 umgeben, sichtbar ist.
[0064] Fig. 5a zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitselementes
2. Bei dieser Variante sind sowohl die optisch dünnere wie auch die optisch dichtere
Metallschicht aus Aluminium. Auf das Substrat 4 wird zunächst die optisch dünnere
Aluminiumschicht 7 aufgebracht, wobei sich bereits in dieser Schicht eine Aussparung
16 befindet. Auf die optisch dünnere Aluminiumschicht 7 wird die optisch dichtere
Aluminiumschicht 6 so aufgebracht, dass die Aussparungen in der optisch dichteren
Schicht 8 zum einen deckungsgleich mit der Aussparung 16 zu liegen kommen und sich
andererseits über der optisch dünneren Schicht 7 befinden.
[0065] Betrachtet man das Sicherheitselement aus Fig. 5a im Durchlicht, erscheint dem Betrachter,
wie in Fig. 5b gezeigt, ein silberglänzendes Band mit transparenten Bereichen, die
zum einen als Quadrat 17, zum anderen als Kreis 18 ausgestaltet sind.
[0066] Wie in Fig. 5c gezeigt, ergibt sich für den Betrachter im Auflicht ein anderes Bild.
Hier kann die Aussparung 16, die mit Aussparung 8 deckungsgleich liegt, weiterhin
als transparenter Bereich 17 wahrgenommen werden, während der Bereich 18 nicht mehr
erkennbar ist, sondern sich das Sicherheitselement in diesem Bereich als scheinbar
homogen beschichtetes Element präsentiert.
[0067] Fig. 6a zeigt eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Sicherheitselementes.
Auch bei diesem Element sind die optisch dünnere Schicht 7 und die optisch dichtere
Schicht 6 aus dem gleichen Material, nämlich Aluminium. Die Aussparungen in beiden
Schichten sind so angeordnet, dass die Aussparung 16 in der optisch dünneren Schicht
und die Aussparung 8 in der optisch dichteren Schicht übereinander angeordnet sind,
wobei die Aussparung 8 größer als die Aussparung 16 ist. Die Schichtanordnung auf
dem Substrat 4 entspricht der in Fig. 5a. Betrachtet man dieses Sicherheitselement
im Durchlicht, wie in Fig. 6b gezeigt, nimmt der Betrachter einen transparenten Bereich
19 wahr, der den Umrissformen der Aussparung 8 entspricht. Aussparung 16 ist als solche
nicht erkennbar.
[0068] Betrachtet man diesen Abschnitt im Auflicht, wie in Fig. 6c gezeigt, kann als transparenter
Bereich nur noch Aussparung 16 wahrgenommen werden. Aussparung 8 wird wiederum als
homogene Fläche, die von der restlichen opaken Schicht nicht unterschieden werden
kann, wahrgenommen.
[0069] Inwieweit die optisch dünnere Schicht 7 als transparent oder semitransparent empfunden
wird, hängt von den jeweiligen Materialien und Schichtdicken ab. Dies kann vom Fachmann
je nach gewünschtem Effekt entsprechend eingestellt werden.
[0070] Fig. 7a zeigt eine Ausführungsform, die den gleichen Schichtaufbau wie Fig. 5a zeigt,
unterscheidet sich jedoch von der Ausführungsform aus Fig. 5a darin, dass die optisch
dünnere Schicht 7 aus Kupfer, die optisch dichtere Schicht 6 aus Aluminium besteht.
Im Durchlicht, wie in Fig. 7b gezeigt, sind im Bereich der Aussparungen 8 und 16 wiederum
transparente Bereiche 20, 21 erkennbar. Falls gewünscht, kann die Transmissionseigenschaft
der Kupferschicht so eingestellt werden, dass im Bereich 21 der Betrachter keine volltransparente
Aussparung wahrnimmt, sondern einen leicht
grünlichen semitransparenten Bereich erkennt. Im Auflicht, wie in Fig. 7c gezeigt, ist die Aussparung
16 weiterhin als transparenter Bereich 20 erkennbar, während im Bereich der Aussparung
8, die auf der Kupferschicht aufliegt, ein kreisförmiges, kupferfarbenes Element 21
in silbriger Umgebung erscheint.
[0071] Analog zur Fig. 6a wird in Fig. 8a eine Ausführungsform gezeigt, bei der die Aussparung
8 über der Aussparung 16 zu liegen kommt und eine größere Fläche als diese einnimmt.
Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel in Fig. 6a zeigt Fig. 8 eine Variante, bei
der die optisch dichtere Schicht 6 aus Aluminium und die optisch dünnere Schicht 7
aus Kupfer besteht. Der im Durchlicht wahrnehmbare Effekt, wie in Fig. 8b gezeigt,
entspricht dem in Fig. 6b gezeigten. D.h., die transparente Fläche 22, die der Betrachter
wahrnehmen kann, entspricht der Aussparung 8. Im Auflicht zeigt Fig. 8c jedoch eine
andere Erscheinungsform als die in Fig. 6c beschriebene. Aussparung 16 ist als transparenter
Bereich 23 in Form eines Rechtecks erkennbar, während die Aussparung 16 als kupferfarbenes
Dreieck 22 wahrgenommen werden kann. Die restliche Oberfläche des Sicherheitselements
erscheint aufgrund der Aluminiumschicht als silberfarben.
[0072] In Fig. 9a bis 9e wird das Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselementes,
wie in Fig. 5a und 7a gezeigt, schematisch dargestellt. Das Verfahren wird exemplarisch
für Sicherheitsfäden bzw. -etiketten erläutert, kann aber selbstverständlich bei Sicherheitselementen
mit anderen Schichtfolgen in analoger Weise verwendet werden. Die Sicherheitselemente
werden vorzugsweise als Sicherheitsfolie hergestellt, die mehrere Nutzen des Sicherheitselements
aufweist. Ausgangspunkt im hier dargestellten Beispiel bildet eine selbsttragende
Kunststofffolie 4. Diese wird, wie in Fig. 9a gezeigt, in einem ersten Schritt in
den Bereichen, in welchen später die Aussparungen 16, 8 vorliegen sollen, mit einer
stark pigmenthaltigen Druckfarbe 24 bedruckt, so dass ein großporiger Aufdruck entsteht.
Anschließend wird die in diesem Fall optisch dünnere Metallschicht 7 aus Aluminium
auf die bedruckte Kunststofffolie 4 aufgebracht. Hierfür wird vorzugsweise ein Vakuumdampfverfahren
verwendet, bei dem die Metalle nacheinander, gegebenenfalls über Masken auf die Kunststofffolie
4 aufgedampft werden. Im Bereich des Aufdruckes 24 bildet sich aufgrund der porösen
Oberflächenstruktur der Druckfarbe keine zusammenhängende Metallschicht aus. Das mit
der Metallschicht 7 versehene Zwischenprodukt ist in Fig. 9b dargestellt.
[0073] Mithilfe des ersten Aufdrucks von Waschfarbe wird in der in Fig. 5a und 7a gezeigten
Ausführungsform die Aussparung 16 erzeugt werden. Um die Aussparungen 8 zu erzeugen,
wird nochmals ein Aufdruck 25 mit Waschfarbe an der gewünschten Stelle vorgenommen.
Fig. 9c zeigt hierbei das mit der Druckfarbe 24 bedruckte, anschließend mit Aluminium
beschichtete und wiederum mit Farbe 25 bedruckte Zwischenprodukt.
[0074] Dieses Zwischenprodukt wird wiederum mit Metall beschichtet, z.B. mit Aluminium,
um die optisch dichtere Schicht 6 zu erzeugen (siehe Fig. 9d).
[0075] Da sich im Bereich des Aufdrucks 24 und 25 keine geschlossene Metalloberfläche bildet,
kann der Aufdruck und die in diesen Bereichen vorhandene Metallschicht 6 bzw. 6 und
7 nahezu mühelos durch Auswaschen entfernt werden. Vorzugsweise wird für das Auswaschen
Wasser verwendet. Unter Umständen kann es nötig sein, zusätzlich Bürsten zu verwenden,
die für ein vollständiges Entfernen des Aufdrucks 24 und 25 sorgen. Das Endprodukt
zeigt Fig. 9e. Die Metallschichten 6 und 7 weisen die Aussparungen 8 und 16 auf. Die
Sicherheitsfolie kann anschließend in Sicherheitselemente der gewünschten Form geschnitten
werden.
[0076] Das Waschverfahren bietet den Vorteil, dass scharfe und definierte Kanten und Konturen
erreicht werden, so dass mithilfe dieses Verfahrens auch sehr feine, hoch aufgelöste
Zeichen oder Muster in den Metallschichten erzeugt werden können.
[0077] Die Fig. 10a bis 13 zeigen weitere Varianten des erfindungsgemäßen Sicherheitselements,
wobei Aussparungen als Positiv- oder Negativtext kombiniert sind und diese in einer
oder beiden Schichten vorliegen können.
[0078] Fig.10a zeigt eine Ausführungsform, bei der zum einen die Aussparungen 16 in der
optisch dünneren Schicht 7 deckungsgleich mit den Aussparungen 8 in der optisch dichteren
Schicht 6 zu liegen kommen und zum anderen die Aussparung 8 in der optisch dichteren
Schicht wesentlich größer ist als die Aussparungen 16. Durch diese explizite Anordnung
der Aussparungen erscheint dem Betrachter der Schriftzug "PL 2000" im Durchlicht stets
als transparenter Bereich, der zum einen in einem opaken Feld und zum anderen in einem
semitransparenten Feld angeordnet ist. In Fig.10b ist der Schichtaufbau des in Fig.10a
gezeigten Sicherheitselements im Querschnitt ersichtlich. Die Querschnittsdarstellung
beschränkt sich dabei auf die Darstellung der in Fig.10a gezeigten beiden linken Felder.
[0079] In Fig.11a ist eine Ausführungsvariante gezeigt, bei der in einem Bereich die Aussparungen
in der optisch dichteren und optisch dünneren Schicht deckungsgleich zu liegen kommen
und in einem weiteren Bereich die optisch dünnere Schicht vollflächig vorliegt, während
die Aussparungen in der optisch dichteren Schicht so ausgestaltet sind, dass sich
der Schriftzug "PL 2000" als Positivtext von einem semitransparenten Hintergrund abhebt.
Der zugehörige Schichtaufbau wird in Fig.11b dargestellt, wobei wiederum die beiden
linken Felder des in Fig. 11a gezeigten Sicherheitselements dargestellt sind.
[0080] In Fig. 12a wird ein Sicherheitselement dargestellt, das Bereiche aufweist, in denen
der semitransparente Schriftzug "PL 2000" in opaker Umgebung erscheint, während in
anderen Feldern der opake Positivschriftzug "PL 2000" in semitransparenter Umgebung
erscheint. Dieses Erscheinungsbild wird dadurch erreicht, dass die optisch dünnere
Schicht 7 vollflächig vorliegt und die darauf aufgebrachte optisch dickere Schicht
6 mit den gewünschten Aussparungen zur Erzeugung eines Positiv- bzw. Negativtextes
aufgebracht wird. Fig.12b zeigt den dazugehörigen Schichtaufbau der beiden linken
in Fig. 12a gezeigten Felder.
[0081] In Fig. 13 werden verschiedene in den vorherigen Figuren gezeigte Aussparungsvarianten
miteinander kombiniert. So liegt bei diesem Sicherheitselement ein semitransparent
erscheinender Negativschriftzug "PL 2000" in opaker Umgebung vor, benachbart von einem
semitransparenten Feld, in dem der opak erscheinende Positivschriftzug "PL 2000" erscheint
und wiederum hiervon benachbart liegt ein opak erscheinendes Feld mit dem transparent
erscheinenden Schriftzug "PL 2000". Der Schichtaufbau dieser drei Felder entspricht
dem Schichtaufbau aus Fig. 12b, kombiniert mit dem Schichtaufbau des ersten Feldes,
das in Fig.11b gezeigt ist.
1. Sicherheitselement (2) für Sicherheitspapiere oder Wertdokumente (1) wie Banknoten
oder Ausweiskarten, mit einem Substrat (4); auf welchem wenigstens zwei Metallschichten
(6, 7; 9, 10, 11, 12) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12) hinsichtlich jeweiliger Schichtdicke und
jeweils verwendetem Material derart ausgestaltet sind, dass sie unterschiedliche optische
Dichten aufweisen.
2. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens zwei Metallschichten
(6, 7; 9, 10, 11, 12) auf derselben Seite des Substrates (4) angeordnet sind.
3. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Metallschichten (6, 7; 9,
10, 11, 12) direkt übereinander liegen.
4. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die optisch
dünnere Schicht (7; 9, 10) der wenigstens zwei Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12)
zumindest in den Bereichen auf dem Substrat (4) vorliegt, in denen die optisch dichtere
Schicht (6; 11, 12) nicht vorliegt.
5. Sicherheitselement (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei zumindest die optisch
dichtere Schicht (6; 11, 12) der mindestens zwei Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11,
12) Aussparungen (8, 16) aufweist.
6. Sicherheitselement (2) nach Anspruch 5, wobei die Aussparungen (8, 16) in Form von
beliebigen Zeichen alphanumerischen Zeichen, Mustern oder Logos in Form eines Barcodes
vorliegen.
7. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die optisch
dünnere Schicht (7) vollflächig vorliegt.
8. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die optisch
dichtere Schicht (6; 11, 12) eine Transmission von maximal 30 %, vorzugsweise maximal
10 %, aufweist.
9. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Transmission
der optisch dichteren Metallschicht (6; 11, 12) maximal 10 % und die der optisch dünneren
Metallschicht (7; 9, 10) minimal 50 % beträgt.
10. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Metallschichten
(6, 7; 9, 10, 11, 12) aus dem gleichen Material bestehen.
11. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Metallschichten
(6, 7; 9, 10, 11, 12) aus unterschiedlichem Material bestehen.
12. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Metall
Aluminium, Silber, Kupfer, Gold, Eisen, Chrom, Nickel, Kobalt, Platin, Palladium,
Titan, Inconel, Silberbronze, Goldbronze oder eine Legierung aus mindestens zwei Metallen
davon sein kann.
13. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die wenigstens
zwei Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12) unterschiedliche Schichtdicken aufweisen.
14. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei eine Metallschicht
(6; 11, 12) opak und eine Metallschicht (7; 9, 10) semitransparent ausgeführt ist.
15. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei ein Teil
der Aussparungen (8, 16) in den wenigstens zwei Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11,
12) deckungsgleich vorliegt.
16. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Schichtdicke
der optisch dichteren Schicht (6; 11, 12) von ca. 20 bis 300 nm und die der optisch
dünneren Schicht (7; 9, 10) von ca. 2 bis 20 nm reicht.
17. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei es sich
bei dem Substrat (4) um eine Kunststoffschicht handelt.
18. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei das Substrat
(4) eine Beugungsstruktur (5) in Form einer Reliefstruktur aufweist.
19. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das Substrat
(4) eine selbsttragende Kunststofffolie ist.
20. Sicherheitselemen (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei das Substrat
(4) auf einem Trägermaterial angeordnet ist.
21. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei das Sicherheitselement
(2) ein Transferelement ist.
22. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 21, wobei das Sicherheitselement
(2) ein selbsttragendes Etikett ist.
23. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei das Sicherheitselement
(2) runde, ovale, sternförmige, rechteckige, trapezförmige oder streifenförmige Umrisskonturen
aufweist.
24. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 23, wobei das Sicherheitselement
(2) ein Sicherheitsfaden ist.
25. Sicherheitselement (2) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 23, wobei das Sicherheitselement
(2) eine Kaschierfolie ist.
26. Sicherheitspapier für die Herstellung von Wertdokumenten (1), dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens ein Sicherheitselement (2) gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
25 aufweist.
27. Sicherheitspapier nach Anspruch 26, wobei das Sicherheitselement (2) ein Sicherheitsfaden
ist, der zumindest teilweise in das Sicherheitspapier eingebettet ist.
28. Sicherheitspapier nach Anspruch 26, wobei das Sicherheitspapier eine durchgehende
Öffnung (3) aufweist, wobei das Sicherheitselement im Bereich der Öffnung angeordnet
ist und diese allseitig überragt.
29. Sicherheitspapier nach Anspruch 26, wobei das Sicherheitselement (2) ein Transferelement
oder eine Kaschierfolie ist, das bzw. die auf die Oberfläche des Sicherheitspapiers
aufgebracht ist.
30. Sicherheitspapier nach wenigstens einem der Ansprüche 26 bis 29, wobei das Sicherheitselement
(2) runde, ovale, sternförmige, rechteckige, trapezförmige oder streifenförmige Umrisskonturen
aufweist.
31. Wertdokument (1), wie eine Banknote oder eine Ausweiskarte, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens ein Sicherheitselement (2) gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
25 aufweist.
32. Transfermaterial oder Kaschierfolie für die Herstellung von Sicherheitselementen (2),
das bzw. die eine Trägerfolie und ein Substrat (4) aufweist, auf welchem wenigstens
zwei Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12) hinsichtlich jeweiliger Schichtdicke und
jeweils verwendetem Material derart ausgestaltet sind, dass sie unterschiedliche optische
Dichten aufweisen.
33. Transfermaterial oder Kaschierfolie nach Anspruch 32, wobei die wenigstens zwei Metallschichten
(6, 7; 9, 10, 11, 12) auf derselben Seite des Substrat (4) angeordnet sind.
34. Transfermaterial oder Kaschierfolie nach Anspruch 32 oder 33, wobei die Metallschichten
(6, 7; 9, 10, 11, 12) direkt übereinander liegen.
35. Transfermaterial oder Kaschierfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 32 bis 34,
wobei die optisch dünnere Schicht (7; 9, 10) der wenigstens zwei Metallschichten (6,
7; 9, 10, 11, 12) zumindest in den Bereichen auf dem Substrat (4) vorliegt, in denen
die optisch dichtere Schicht (6; 11, 12) nicht vorliegt.
36. Transfermaterial oder Kaschierfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 32 bis 35,
wobei zumindest die optisch dichtere Schicht (6; 11, 12) der mindestens zwei Metallschichte
(6, 7; 9, 10, 11, 12) Aussparungen (8, 16) aufweist.
37. Transfermaterial oder Kaschierfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 32 bis 36,
wobei das Substrat (4) eine Kunststoffschicht ist.
38. Transfermaterial oder Kaschierfolie nach wenigstens einem der Ansprüche 32 bis 37,
dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (4) eine Beugungsstruktur (5) in Form einer Reliefstruktur aufweist.
39. Verwendung eines Sicherheitselements (2) gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
25 für die Fälschungssicherung von Waren beliebiger Art.
40. Verwendung eines Sicherheitspapiers gemäß wenigstens einem der Ansprüche 26 bis 30
für die Fälschungssicherung von Waren beliebiger Art.
41. Verwendung eines Wertdokuments (1) gemäß Anspruch 31 für die Fälschungssicherung von
Waren beliebiger Art.
42. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements (2) für Sicherheitspapiere oder
Wertdokumente (1) wie Banknoten oder Ausweiskarten, mit einem Substrat (4), auf welchem
wenigstens zwei Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12) angeordnet sind, wobei die Metallschichten
(6, 7; 9, 10, 11, 12) unterschiedliche optische Dichten aufweisen,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a1) Bereitstellen des Substrates (4) in Form einer selbsttragenden Kunststofffolie
oder eines Trägermaterials auf welcher eine Kunststoffschicht angeordnet ist;.
b1) gegebenenfalls Bedrucken des Substrates (4) mit alphanumerischen Zeichen, Mustern
oder Logos unter Verwendung einer Druckfarbe (24) mit einem hohen Pigmentanteil und
Trocknen der Druckfarbe (24) zur Bildung eines porigen, erhabenen Farbauftrags;
c1) Aufbringen der optisch dünneren Metallschicht (7; 9, 10) auf das gegebenenfalls
bedruckte Substrat (4);
d1) Bedrucken der optisch dünneren Metallschicht (7; 9, 10) mit alphanumerischen Zeichen,
Mustern oder Logos unter Verwendung einer Druckfarbe (25) mit einem hohen Pigmentanteil
und Trocknen der Druckfarbe (25) zur Bildung eines porigen, erhabenen Farbauftrags;
e1) Aufbringen der optisch dichteren Metallschicht (6; 11, 12) auf die optisch dünnere
Metallschicht (7; 9, 10); wobei hinsichtlich jeweiliger Schichtdicke und jeweils verwendetem
Material die beiden Metallschichten derart ausgestaltet werden, dass sie unterschiedliche
optische Dichte aufweisen;
f1) Entfernen des Farbauftrags und der darüber liegenden bzw. in den Farbauftrag eingedrungenen
Metallschicht (6; 11, 12) bzw. Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12) durch Auswaschen
mit einer Flüssigkeit, eventuell kombiniert mit mechanischer Einwirkung;
g1) Trocknen und gegebenenfalls Zuschneiden des Substrates (4).
oder
a2) Bereitstellen des Substrates (4)Form einer selbsttragenden Kunststofffolie oder
eines Trägermaterials auf welcher eine Kunststoffschicht angeordnet ist;
b2) Bedrucken des Substrates (4) mit alphanumerischen Zeichen, Muster oder Logos unter
Verwendung einer Druckfarbe (24) mit einem hohen Pigmentanteil und Trocknen der Druckfarbe
(24) zur Bildung eines porigen, erhabenen Farbauftrags;
c2) Aufbringen der optisch dichteren Metallschicht (6; 11, 12) auf das bedruckte Substrat
(4);
d2) Entfernen des Farbauftrags und der darüber liegenden bzw. in den Farbauftrag eingedrungenen
Metallschicht (6; 11, 12) bzw. Metallschichten (6; 11, 12) durch Auswaschen mit einer
Flüssigkeit, eventuell kombiniert mit mechanischer Einwirkung;
e2) Aufbringen der optisch dünneren Metallschicht (7; 9, 10) auf die optisch dichtere
Metallschicht (6; 11, 12) wobei hinsichtlich jeweiliger Schichtdicke und jeweils verwendetem
Material die beiden Metallschichten derart ausgestaltet sind, dass sie unterschiedliche
optische Dichten aufweisen;
f2) gegebenenfalls Zuschneiden des Substrates (4).
43. Verfahren nach Anspruch 42, wobei die Metallschichten (6, 7; 9, 10, 11, 12) durch
Aufdampfen gegebenenfalls mithilfe von Masken aufgebracht werden.
44. Verfahren nach Anspruch 42 oder 43, wobei das Substrat (4) in Form eines endlosen
Bandes bereitgestellt wird und das Verfahren kontinuierlich durchgeführt wird.
45. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 42 bis 44, wobei die Druckfarbe (24,
25) wasserlöslich ist und zum Auswaschen Wasser verwendet wird.
46. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 42 bis 45, wobei das Bedrucken des Substrates
(4) im Tiefdruck erfolgt.
47. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 42 bis 46, wobei die Kunststoffschicht
in Schritt a1) bzw. a2) in Form einer endlosen Kunststofffolie bereitgestellt wird
und in Schritt g1) bzw. f2) zu Sicherheitsfäden vorbestimmter Breite geschnitten wird.
48. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 42 bis 47, wobei die Kunststoffschicht
in Schritt a1) bzw. a2) auf einem speziell präpariertem Trägermaterial angeordnet
wird, um ein Transfermaterial zu bilden, das in Schritt g1) bzw. f2) in Streifen vorgegebener
Breite geschnitten wird.
49. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 42 bis 48, wobei in das Substrat (4)
vor Schritt b1) bzw. b2) eine Beugungsstruktur (5) eingeprägt wird.
50. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitspapiers für die Herstellung von Wertdokumenten
(1), gekennzeichnet durch die Schritte des Herstellens eines Sicherheitselements in Form eines Sicherheitsfadens
nach wenigstens einem der Ansprüche 42 bis 49 und des Einbettens des Sicherheitsfadens
in das Sicherheitspapier während der Herstellung des Sicherheitspapiers.
51. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitspapiers für Wertdokumente (1), gekennzeichnet, durch die Schritte des Herstellens eines Sicherheitselements (2) gemäß wenigstens einem
der Ansprüche 42 bis 49 und des Aufbringens des Sicherheitselements (2) auf die Oberfläche
des fertigen Sicherheitspapiers.
52. Verfahren nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass in das Sicherheitspapier während der Papierherstellung eine Öffnung (3) eingebracht
wird, die anschließend zumindest einseitig mit dem Sicherheitselement (2) verschlossen
wird.
1. A security element (2) for security papers or documents of value (1), such as bank
notes or ID cards, with a substrate (4) on which at least two metal layers (6, 7;
9, 10, 11, 12) are disposed, characterized in that the metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) are designed with regard to respective layer
thickness and respectively employed material in such a way that they have different
optical densities.
2. The security element (2) according to claim 1, wherein the at least two metal layers
(6, 7; 9, 10, 11, 12) are disposed on the same side of the substrate (4).
3. The security element (2) according to claim 1 or 2, wherein the metal layers (6, 7;
9, 10, 11, 12) lie directly one above the other.
4. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 3, wherein the optically
thinner layer (7; 9, 10) of the at least two metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) is
present at least in those areas on the substrate (4), in which the optically denser
layer (6; 11, 12) is not present.
5. The security element (2) according to one of claims 1 to 4, wherein at least the optically
denser layer (6; 11, 12) of the at least two metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) has
gaps (8, 16).
6. The security element (2) according to claim 5, wherein the gaps (8, 16) are present
in the form of arbitrary characters, alphanumeric characters, patterns or logos or
in the form of a bar code.
7. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 6, wherein the optically
thinner layer (7) is present all-over.
8. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 7, wherein the optically
denser layer (6; 11, 12) has a maximum transmission of 30 %, preferably maximally
10 %.
9. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 8, wherein the maximum
transmission of the optically denser metal layer (6; 11, 12) amounts to 10 % and the
minimum transmission of the optically thinner metal layer (7; 9, 10) amounts to 50
%.
10. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 9, wherein the metal
layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) consist of the same material.
11. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 9, wherein the metal
layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) consist of different materials.
12. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 11, wherein the
metal can be aluminum, silver, copper, gold, iron, chromium, nickel, cobalt, platinum,
palladium, titanium, Inconel, silver bronze, gold bronze or an alloy made of at least
two of the aforementioned metals.
13. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 12, wherein the
at least two metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) have different layer thicknesses.
14. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 13, wherein one
metal layer (6; 11, 12) is designed opaque and one metal layer (7; 9, 10) semitransparent.
15. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 14, wherein a part
of the gaps (8, 16) in the at least two metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) is present
in congruent fashion.
16. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 15, wherein the
layer thickness of the optically denser layer (6; 11, 12) amounts to between approx.
20 and 300 nm and the layer thickness of the optically thinner layer (7; 9, 10) amounts
to between approx. 2 and 20 nm.
17. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 16, wherein the
substrate (4) is a plastic layer.
18. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 17, wherein the
substrate (4) has a diffraction structure (5) in the form of a relief structure.
19. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 18, wherein the
substrate (4) is a self-supporting plastic foil.
20. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 19, wherein the
substrate (4) is disposed on a carrier material.
21. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 20, wherein the
security element (2) is a transfer element.
22. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 21, wherein the
security element (2) is a self-supporting label.
23. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 22, wherein the
security element (2) has round, oval, star-shaped, rectangular, trapezoidal or strip-shaped
outline contours.
24. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 23, wherein the
security element (2) is a security thread.
25. The security element (2) according to at least one of claims 1 to 23, wherein the
security element (2) is a laminate foil.
26. A security paper for producing documents of value (1), characterized in that it has at least one security element (2) according to at least one of claims 1 to
25.
27. The security paper according to claim 26, wherein the security element (2) is a security
thread, which is at least partially embedded in the security paper.
28. The security paper according to claim 26, wherein the security paper has a continuous
opening (3), wherein the security element is disposed in the area of the opening and
protrudes it on all sides.
29. The security paper according to claim 26, wherein the security element (2) is a transfer
element or a laminate foil, which is applied onto the surface of the security paper.
30. The security paper according to at least one of claims 26 to 29, wherein the security
element (2) has round, oval, star-shaped, rectangular, trapezoidal or strip-shaped
outline contours.
31. A document of value (1), such as a bank note or an ID card, characterized in that it has at least one security element (2) according to at least one of claims 1 to
25.
32. A transfer material or laminate foil for producing security elements (2), which transfer
material or laminate foil has a carrier foil and a substrate (4), on which at least
two metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) are disposed, characterized in that the metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) are designed with regard to respective layer
thickness and respectively employed material in such a way that they have different
optical densities.
33. The transfer material or laminate foil according to claim 32, wherein the at least
two metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) are disposed on the same side of the substrate
(4).
34. The transfer material or laminate foil according to claim 32 or 33, wherein the metal
layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) lie directly one above the other.
35. The transfer material or laminate foil according to at least one of claims 32 to 34,
wherein the optically thinner layer (7; 9, 10) of the at least two metal layers (6,
7; 9, 10, 11, 12) is present at least in those areas on the substrate (4), in which
the optically denser layer (6; 11, 12) is not present.
36. The transfer material or laminate foil according to at least one of claims 32 to 35,
wherein at least the optically denser layer (6; 11, 12) of the at least two metal
layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) has gaps (8, 16).
37. The transfer material or laminate foil according to at least one of claims 32 to 36,
wherein the substrate (4) is a plastic layer.
38. The transfer material or laminate foil according to at least one of claims 32 to 37,
characterized in that the substrate (4) has a diffraction structure (5) in the form of a relief structure.
39. A use of a security element (2) according to at least one of claims 1 to 25 for protecting
goods of any kind from forgery.
40. A use of a security paper according to at least one of claims 26 to 30 for protecting
goods of any kind from forgery.
41. A use of a document of value (1) according to claim 31 for protecting goods of any
kind from forgery.
42. A method for producing a security element (2) for security papers or documents of
values, such as bank notes or ID cards, with a substrate (4) on which at least two
metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) are disposed, wherein the metal layers (6, 7; 9,
10, 11, 12) have different optical densities,
characterized by the following steps:
a1) providing the substrate (4) in the form of a self-supporting plastic foil or in
the form of a carrier material on which a plastic layer is disposed;
b1) optionally, printing the substrate (4) with alphanumeric characters, patterns
or logos using a printing ink (24) with a high pigment content and drying the printing
ink (24) as to form a pored, raised inking;
c1) applying the optically thinner metal layer (7; 9, 10) onto the, optionally, printed
substrate (4);
d1) printing the optically thinner metal layer (7; 9, 10) with alphanumeric characters,
patterns or logos using a printing ink (25) with a high pigment content and drying
the printing ink (25) as to form a pored, raised inking;
e1) applying the optically denser metal layer (6; 11, 12) onto the optically thinner
metal layer (7; 9, 10), wherein the two metal layers are designed with regard to respective
layer thickness and respectively employed material in such a way that they have different
optical densities;
f1) removing the inking and the metal layer (6; 11, 12) or metal layers (6, 7; 9,
10, 11, 12) lying thereabove or having penetrated the inking, by washing out with
a liquid, possibly combined with mechanical action;
g1) drying and, optionally, cutting the substrate (4) to size.
or
a2) providing the substrate (4) in the form of a self-supporting plastic foil or in
the form of a carrier material on which a plastic layer is disposed;
b2) printing the substrate (4) with alphanumeric characters, patterns or logos using
a printing ink (24) with a high pigment content and drying the printing ink (24) as
to form a pored, raised inking;
c2) applying the optically denser metal layer (6; 11, 12) onto the printed substrate
(4);
d2) removing the inking and the metal layer (6; 11, 12) or metal layers (6; 11, 12)
lying thereabove or having penetrated the inking, by washing out with a liquid, possibly
combined with mechanical action;
e2) applying the optically thinner metal layer (7; 9, 10) onto the optically denser
metal layer (6; 11, 12), wherein the two metal layers are designed with regard to
respective layer thickness and respectively employed material in such a way that they
have different optical densities;
f2) optionally, cutting the substrate (4) to size.
43. The method according to claim 42, wherein the metal layers (6, 7; 9, 10, 11, 12) are
applied by vapor deposition, optionally with the aid of masks.
44. The method according to claim 42 or 43, wherein the substrate (4) is provided in the
form of an endless ribbon and the method is performed continuously.
45. The method according to at least one of claims 42 to 44, wherein the printing ink
(24, 25) is water-soluble and water is used for washing out.
46. The method according to at least one of claims 42 to 45, wherein the printing of the
substrate (4) is effected by gravure printing.
47. The method according to at least one of claims 42 to 46, wherein in step a1) or a2)
the plastic layer is provided in the form of an endless plastic foil and in step g1)
or f2) is cut into security threads of predetermined width.
48. The method according to at least one of claims 42 to 47, wherein in step a1) or a2)
the plastic layer is disposed on a specifically prepared carrier material, so as to
form a transfer material that is cut into strips of predetermined width in step g1)
or f2).
49. The method according to at least one of claims 42 to 48, wherein a diffraction structure
(5) is embossed into the substrate (4) before step b1) or b2).
50. A method for producing a security paper for the production of documents of value (1),
characterized by the steps of producing a security element in the form of a security thread according
to at least one of claims 42 to 49 and of embedding the security thread in the security
paper during the production of the security paper.
51. A method for producing a security paper for documents of value (1), characterized by the steps of producing a security element (2) according to at least one of claims
42 to 49 and of applying the security element (2) onto the surface of the finished
security paper.
52. The method according to claim 51, characterized in that in the security paper there is incorporated during the papermaking an opening (3)
which is afterwards closed at least on one side with the security element (2).
1. Elément de sécurité (2) pour papiers de sécurité ou documents de valeur (1) tels que
billets de banque ou cartes d'identité, avec un substrat (4) sur lequel sont agencées
au moins deux couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12), caractérisé en ce que les couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) sont réalisées de telle sorte en ce
qui concerne l'épaisseur respective de couche et le matériau respectivement utilisé
qu'elles présentent des densités optiques différentes.
2. Elément de sécurité (2) selon la revendication 1, les au moins deux couches métalliques
(6, 7; 9, 10, 11, 12) étant agencées du même côté du substrat (4).
3. Elément de sécurité (2) selon la revendication 1 ou 2, les couches métalliques (6,
7; 9, 10, 11, 12) se trouvant directement les unes sur les autres.
4. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 3, la couche
optiquement plus mince (7; 9, 10) des au moins deux couches métalliques (6, 7; 9,
10, 11, 12) se trouvant sur le substrat (4) au moins dans les zones dans lesquelles
la couche optiquement plus dense (6; 11, 12) ne se trouve pas.
5. Elément de sécurité (2) selon une des revendications de 1 à 4, au moins la couche
optiquement plus dense (6; 11, 12) des au moins deux couches métalliques (6, 7; 9,
10, 11, 12) comportant des évidements (8, 16).
6. Elément de sécurité (2) selon la revendication 5, les évidements (8, 16) se trouvant
sous forme de signes quelconques, signes alphanumériques, motifs ou logos ou sous
forme d'un code-barres.
7. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 6, la couche
optiquement plus mince (7) se trouvant sur toute la surface.
8. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 7, la couche
optiquement plus dense (6; 11, 12) présentant une transmission d'un maximum de 30
%, de préférence d'un maximum de 10%.
9. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 8, la transmission
de la couche métallique optiquement plus dense (6; 11, 12) étant d'un maximum de 10
% et celle de la couche métallique optiquement plus mince (7; 9, 10) étant d'un minimum
de 50 %.
10. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 9, les couches
métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) consistant en le même matériau.
11. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 9, les couches
métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) consistant en un matériau différent.
12. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 11, le métal
pouvant être de l'aluminium, de l'argent, du cuivre, de l'or, du fer, du chrome, du
nickel, du cobalt, du platine, du palladium, du titan, de l'Inconel, du bronze argenté,
du bronze doré ou un alliage d'au moins deux de ces métaux.
13. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 12, les au moins
deux couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) présentant des épaisseurs de couches
différentes.
14. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 13, une couche
métallique (6; 11, 12) étant réalisée sous forme opaque et une couche métallique (7;
9, 10) étant réalisée sous forme semitransparente.
15. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 14, une partie
des évidements (8, 16) étant congruents dans les au moins deux couches métalliques
(6, 7; 9, 10, 11, 12).
16. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 15, l'épaisseur
de couche de la couche optiquement plus dense (6; 11, 12) allant d'env. 20 à 300 nm
et celle de la couche optiquement plus mince (7; 9, 10) allant d'env. 2 à 20 nm.
17. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 16, le substrat
(4) consistant en une couche de matière plastique.
18. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 17, le substrat
(4) comportant une structure de diffraction (5) sous forme d'une structure en relief.
19. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 18, le substrat
(4) étant une feuille en matière plastique autoportante.
20. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 19, le substrat
(4) étant agencé sur un matériau support.
21. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 20, l'élément
de sécurité (2) étant un élément de transfert.
22. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 21, l'élément
de sécurité (2) étant une étiquette autoportante.
23. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 22, l'élément
de sécurité (2) présentant des contours de profil ronds, ovales, en forme d'étoile,
rectangulaires, trapézoïdaux ou en forme de rubans.
24. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 23, l'élément
de sécurité (2) étant un fil de sécurité.
25. Elément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de 1 à 23, l'élément
de sécurité (2) étant une feuille de doublage.
26. Papier de sécurité destiné à la fabrication de documents de valeur (1), caractérisé en ce qu'il comporte au moins un élément de sécurité (2) selon au moins une des revendications
de 1 à 25.
27. Papier de sécurité selon la revendication 26, l'élément de sécurité (2) étant un fil
de sécurité encastré au moins partiellement dans le papier de sécurité.
28. Papier de sécurité selon la revendication 26, le papier de sécurité comportant une
ouverture (3) de part en part, l'élément de sécurité étant agencé dans la zone de
l'ouverture et en coiffant le pourtour.
29. Papier de sécurité selon la revendication 26, l'élément de sécurité (2) étant un élément
de transfert ou une feuille de doublage, lequel ou laquelle est appliqué sur la surface
du papier de sécurité.
30. Papier de sécurité selon au moins une des revendications de 26 à 29, l'élément de
sécurité (2) présentant des contours de profil ronds, ovales, en forme d'étoile, rectangulaires,
trapézoïdaux ou en forme de rubans.
31. Document de valeur (1) tel qu'un billet de banque ou une carte d'identité, caractérisé en ce qu'il comporte au moins un élément de sécurité (2) selon au moins une des revendications
de 1 à 25.
32. Matériel de transfert ou feuille de doublage pour la fabrication d'éléments de sécurité
(2), lequel ou laquelle comporte une feuille support et un substrat (4) sur lequel
sont agencées au moins deux couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12), caractérisé en ce que les couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) sont réalisées de telle sorte en ce
qui concerne l'épaisseur respective de couche et le matériau respectivement utilisé
qu'elles présentent des densités optiques différentes.
33. Matériel de transfert ou feuille de doublage selon la revendication 32, les au moins
deux couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) étant agencées du même côté du substrat
(4).
34. Matériel de transfert ou feuille de doublage selon la revendication 32 ou 33, les
couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) se trouvant directement les unes sur les
autres.
35. Matériel de transfert ou feuille de doublage selon au moins une des revendications
de 32 à 34, la couche optiquement plus mince (7; 9, 10) des au moins deux couches
métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) se trouvant sur le substrat (4) au moins dans les
zones dans lesquelles la couche optiquement plus dense (6; 11, 12) ne se trouve pas.
36. Matériel de transfert ou feuille de doublage selon au moins une des revendications
de 32 à 35, au moins la couche optiquement plus dense (6; 11, 12) des au moins deux
couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) comportant des évidements (8, 16).
37. Matériel de transfert ou feuille de doublage selon au moins une des revendications
de 32 à 36, le substrat (4) étant une couche de matière plastique.
38. Matériel de transfert ou feuille de doublage selon au moins une des revendications
de 32 à 37, caractérisé(e) en ce que le substrat (4) comporte une structure de diffraction (5) sous forme d'une
structure en relief.
39. Utilisation d'un élément de sécurité (2) selon au moins une des revendications de
1 à 25 pour la protection contre la contrefaçon de marchandises de nature quelconque.
40. Utilisation d'un papier de sécurité selon au moins une des revendications de 26 à
30 pour la protection contre la contrefaçon de marchandises de nature quelconque.
41. Utilisation d'un document de valeur (1) selon la revendication 31 pour la protection
contre la contrefaçon de marchandises de nature quelconque.
42. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (2) pour papiers de sécurité ou documents
de valeur (1) tels que billets de banque ou cartes d'identité, avec un substrat (4)
sur lequel sont agencées au moins deux couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12),
les couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) présentant des densités optiques différentes,
caractérisé par les étapes suivantes:
a1) mise à disposition du substrat (4) sous forme d'une feuille en matière plastique
autoportante ou d'un matériau support sur lequel est agencée une couche de matière
plastique;
b1) le cas échéant, impression du substrat (4) avec des signes alphanumériques, motifs
ou logos en utilisant une encre d'impression (24) à taux de pigments élevé et séchage
de l'encre d'impression (24) pour la formation d'une strate d'encre à pores, ressortante;
c1) application de la couche métallique optiquement plus mince (7; 9, 10) sur le substrat
(4) éventuellement imprimé;
d1) impression de la couche métallique optiquement plus mince (7; 9, 10) avec des
signes alphanumériques, motifs ou logos en utilisant une encre d'impression (25) à
taux de pigments élevé et séchage de l'encre d'impression (25) pour la formation d'une
strate d'encre à pores, ressortante;
e1) application de la couche métallique optiquement plus dense (6; 11, 12) sur la
couche métallique optiquement plus mince (7; 9, 10), les deux couches métalliques
étant réalisées de telle sorte en ce qui concerne l'épaisseur respective de couche
et le matériau respectivement utilisé qu'elles présentent des densités optiques différentes;
f1) enlèvement, par lavage avec un liquide éventuellement combiné avec une action
mécanique, de la strate d'encre et de la couche métallique (6; 11, 12) ou des couches
métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) se trouvant par-dessus ou s'étant infiltrées dans
la strate d'encre;
g1) séchage et le cas échéant découpe du substrat (4).
ou
a2) mise à disposition du substrat (4) sous forme d'une feuille en matière plastique
autoportante ou d'un matériau support sur lequel est agencée une couche de matière
plastique;
b2) impression du substrat (4) avec des signes alphanumériques, motifs ou logos en
utilisant une encre d'impression (24) à taux de pigments élevé et séchage de l'encre
d'impression (24) pour la formation d'une strate d'encre à pores, ressortante;
c2) application de la couche métallique optiquement plus dense (6; 11, 12) sur le
substrat (4) imprimé;
d2) enlèvement, par lavage avec un liquide éventuellement combiné avec une action
mécanique, de la strate d'encre et de la couche métallique (6; 11, 12) ou des couches
métalliques (6; 11, 12) se trouvant par-dessus ou s'étant infiltrées dans la strate
d'encre;
e2) application de la couche métallique optiquement plus mince (7; 9, 10) sur la couche
métallique optiquement plus dense (6; 11, 12); les deux couches métalliques étant
réalisées de telle sorte en ce qui concerne l'épaisseur respective de couche et le
matériau respectivement utilisé qu'elles présentent des densités optiques différentes;
f2) le cas échéant, découpe du substrat (4).
43. Procédé selon la revendication 42, les couches métalliques (6, 7; 9, 10, 11, 12) étant
appliquées par dépôt en phase vapeur, le cas échéant à l'aide de masques.
44. Procédé selon la revendication 42 ou 43, le substrat (4) étant mis à disposition sous
forme d'une bande sans fin et le procédé étant effectué de manière continue.
45. Procédé selon au moins une des revendications de 42 à 44, l'encre d'impression (24,
25) étant hydrosoluble et de l'eau étant utilisée pour le lavage.
46. Procédé selon au moins une des revendications de 42 à 45, l'impression du substrat
(4) ayant lieu par impression en creux.
47. Procédé selon au moins une des revendications de 42 à 46, la couche de matière plastique
étant mise à disposition à l'étape a1) ou a2) sous forme d'une feuille en matière
plastique sans fin et étant découpée à l'étape g1) ou f2) en fils de sécurité de largeur
prédéterminée.
48. Procédé selon au moins une des revendications de 42 à 47, la couche de matière plastique
étant agencée à l'étape a1) ou a2) sur un matériau support spécialement préparé, afin
de constituer un matériel de transfert qui est découpé à l'étape g1) ou f2) en rubans
de largeur prescrite.
49. Procédé selon au moins une des revendications de 42 à 48, une structure de diffraction
(5) étant gaufrée dans le substrat (4) avant l'étape b1) ou b2).
50. Procédé de fabrication d'un papier de sécurité pour la fabrication de documents de
valeur (1), caractérisé par les étapes de la fabrication d'un élément de sécurité sous forme d'un fil de sécurité
selon au moins une des revendications de 42 à 49 et de l'encastrement du fil de sécurité
dans le papier de sécurité pendant la fabrication d'un papier de sécurité.
51. Procédé de fabrication d'un papier de sécurité pour documents de valeur (1), caractérisé par les étapes de la fabrication d'un élément de sécurité (2) selon au moins une des
revendications de 42 à 49 et de l'application de l'élément de sécurité (2) sur la
surface du papier de sécurité achevé.
52. Procédé selon la revendication 51, caractérisé en ce qu'il est pratiqué dans le papier de sécurité pendant la fabrication du papier une ouverture
(3) qui est ensuite fermée au moins d'un côté par l'élément de sécurité (2).
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente