| (19) |
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(11) |
EP 1 504 143 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.2007 Patentblatt 2007/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.04.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000252 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/095728 (20.11.2003 Gazette 2003/47) |
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| (54) |
SCHNURLOSE FADENSTEUERVORRICHTUNG
WIRELESS THREAD CONTROLLING DEVICE
DISPOSITIF DE COMMANDE DE FIL SANS CORDON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.05.2002 CH 796022002
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.02.2005 Patentblatt 2005/06 |
| (73) |
Patentinhaber: TEXTILMA AG |
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6362 Stansstad (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SPEICH, Francisco
CH-5073 Gipf-Oberfrick (CH)
- BORER, Silvan
CH-5070 Frick (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schmauder, Klaus Dieter et al |
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Schmauder & Partner AG
Patentanwälte
Zwängiweg 7 8038 Zürich 8038 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 016 743 DE-A- 3 524 569 GB-A- 1 219 012 US-B1- 6 289 755
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WO-A-99/10576 FR-A- 2 756 849 US-A- 4 667 704
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine schnurlose Fadensteuervorrichtung gemäss Oberbegriff
des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] Eine schnurlose Fadensteuervorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise
aus der GB 1 219 012 A bekannt. Ein als Stahlplatine ausgebildeter Mitnehmer für den
Faden weist an seinem einer Arretiervorrichtung zugewandten Endteil einen Haken auf,
mit dem die Stahlplatine mit der Arretiervorrichtung wahlweise verrastbar ist. Der
Haken ist bogenförmig ausgestaltet, um dem Endteil des Mitnehmers elastische Eigenschaften
zu verleihen, die ein Dämpfen des Verrastens des Hakens mit der Arretiervorrichtung
bewirken soll. Durch die bogenförmige und federnde Ausbildung des Hakens wird dieser
in Längsrichtung der Stahlplatine unstabil, wodurch ein sicheres Verrasten des Mitnehmers
mit der Arretiervorrichtung nicht gewährleistet ist. Dies kann zu einer ungenauen
Arbeitsweise der Fadensteuervorrichtung, zur einer Verringerung der Drehzahlen und
schliesslich zu Webfehlern in der hergestellten Warenbahn führen.
Darstellung der Erfindung
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fadensteuervorrichtung der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass sie die genannten Nachteile nicht aufweist.
[0004] Die Aufgabe wird bei der eingangs genannten Fadensteuervorrichtung erfindungsgemäss
gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
[0005] Dadurch, dass man in der Fadensteuervorrichtung den Mitnehmer zwischen der Hubvorrichtung
und den Steuermitteln teilt und die Mitnehmerteile über ein elastisches Dämpferglied
verbindet und/oder den Mitnehmer über ein als Dämpfer wirkendes elektromagnetisches
Feld einer elektromagnetischen Kopplungsvorrichtung berührungslos mit der Hubvorrichtung
koppelt, werden die Belastungen beim Verrasten des Mitnehmers an der Arretiervorrichtung
gedämpft und dennoch ein sicheres Verrasten des Mitnehmers an der Arretiervorrichtung
sicher gestellt. Dadurch erfolgt die Kraftübertragung in der Fadensteuervorrichtung
gedämpft, so dass insbesondere auch bei hohen Antriebszahlen Schläge gemindert werden
und somit ein Beschädigen der Arretiermittel reduziert wird. Dies führt insbesondere
zu einem wesentlich verminderten Verschleiss, damit höhere Lebensdauer bei gesteigerter
Leistung. Weiter wird die Geräuschentwicklung reduziert, wodurch sich für die Bedienungsperson
verbesserte Arbeitsbedingungen ergeben.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Fadensteuervorrichtungen sind in den Ansprüchen
2 bis 13 umschrieben.
[0007] Besonders zweckmässig ist es, wenn der Dämpfer gemäss Anspruch 2 als Anschlag für
die Hubvorrichtung ausgebildet ist, da hier die unmittelbare Krafteinleitung gegeben
ist.
[0008] Vorteilhaft ist es, wenn die Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 3 einen am Mitnehmer
fest angeordneten Permanentmagnet aufweist, dessen Pol zwischen zwei gleichpoligen,
an der Hubvorrichtung angeordneten Polen einer Magneteinrichtung schwebend derart
gehalten ist, dass der Mitnehmer antriebsmässig mitnehmbar ist, solange der Mitnehmer
nicht durch die Steuermittel in seiner Bewegung arretiert ist. Die Pole des Permanentmagneten
können gemäss Anspruch 4 in Bewegungsrichtung des Mitnehmers oder gemäss Anspruch
5 quer zur Bewegungsrichtung des Mitnehmers ausgerichtet sein. Besonders vorteilhaft
ist es, wenn die Magneteinrichtung der Hubvorrichtung gemäss Anspruch 6 permanentmagnetisch
ausgebildet ist. Aber auch eine elektrische Ausbildung gemäss Anspruch 7 kann trotz
einer komplizierten Stromzuführung denkbar sein.
[0009] Eine besonders gedrungene Bauart ergibt sich, wenn gemäss Anspruch 8 eine Arretiervorrichtung
in Schussrichtung und/oder in Kettrichtung der Fachbildevorrichtung gesehen die gleiche
Teilung wie die die Kettfäden führenden Weblitzen aufweist.
[0010] Eine besonders flache und wirkungsvolle Bauart ergibt sich, wenn der Mitnehmer gemäss
Anspruch 9 als flache Platine ausgestaltet ist, deren einer Endteil direkt als Steuermittel
gestaltet ist, das unter dem Einfluss eines elektromagnetischen Aktuators mit einem
Arretierglied in Eingriff bringbar ist. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der
Aktuator gemäss Anspruch 10 als Schrägpolmagnet ausgebildet ist und der Endteil des
Mitnehmers gemäss Anspruch 11 als Blattfeder. Der Endteil des Mitnehmers kann gemäss
Anspruch 12 mit einer Rastausnehmung versehen sein, die mit dem Arretierglied zusammenwirkt.
Der Mitnehmer wirkt gemäss Anspruch 13 mit einer Rückzugsfeder zusammen, die zweckmässigerweise
an dem Endteil angeordnet ist, welcher dem Steuermittel abgewandt ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
beschrieben, dabei zeigen:
- Figur 1
- eine erste Fadensteuervorrichtung für eine Fachbildevorrichtung in schematischer Darstellung;
- Figur 2
- eine zweite Fadensteuervorrichtung für eine Fachbildevorrichtung in schematischer
Darstellung;
- Figur 3
- die Fadensteuervorrichtung der Figur 2 im Schnitt III-III;
- Figur 4
- die Fadensteuervorrichtung der Figur 2 im Schnitt IV-IV und in grösserem Massstab;
- Figur 5
- die Fadensteuervorrichtung der Figur 2 in Ansicht V-V;
- Figur 6
- eine dritte Fadensteuervorrichtung für eine Fachbildevorrichtung in schematischer
Darstellung;
- Figur 7
- die Kopplungsvorrichtung zwischen der Hubvorrichtung und dem Mitnehmer gemäss Figur
6, jedoch in grösserem Massstab.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0012] Die Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Fadensteuervorrichtung, wie sie
insbesondere als Fachbildevorrichtung für eine Webmaschine geeignet ist. Bei der Fadensteuervorrichtung
werden die über einen Kettbaum 8 zugeführten Kettfäden 2 mittels als Litzen ausgebildeter
Mitnehmer 4 zu einem Webfach 6 geöffnet. In das Webfach 6 wird ein Schussfaden 10
nach jedem Fachwechsel eingeschossen und am Warenrand 12 angeschlagen, so dass sich
eine Gewebebahn 14 ergibt, die über einen Warenbaum 16 abgezogen wird.
[0013] Die Fadensteuervorrichtung enthält die Mitnehmer 4, welche Oesen 18 aufweisen, durch
die die Kettfäden 2 geführt sind. Die Mitnehmer 4 sind in einer Richtung, hier beispielsweise
nach unten, mittels Federn 20 in Grundstellung vorgespannt. Eine oszillierende Hubvorrichtung
22 mit Hubmessern 24 greift über einen Anschlag 26 am Mitnehmer 4 an und bewegt diesen
im Rhythmus der Hubvorrichtung 22 auf und ab, und zwar so lange, bis der Mitnehmer
mittels der Arretiervorrichtung 28 in der Hochstellung blockiert wird. Die Arretiervorrichtung
enthält Steuermittel 30 in Form einer einseitig fest gespannten Blattfeder 32, die
unter dem Einfluss eines elektromagnetischen Aktuators 34 gegen den Mitnehmer 4 ausgeschwenkt
werden kann, so dass ein Haken 36 der Blattfeder 32 mit einem Haken 38 des Mitnehmers
zusammenwirkt und diesen in der oberen Stellung, der Hochfachstellung festhält.
[0014] Zur Dämpfung des Mitnehmers 4 ist dieser geteilt und die Mitnehmerteile 4a,4b sind
berührungslos durch einen Dämpfer 40 verbunden, der aus einem elastischen Glied 42
gebildet ist, welches an dem Hubmesser 24 der Hubvorrichtung 22 angreift. Die auf
den Anschlag 26 wirkenden Schläge der Hubvorrichtung werden dadurch gedämpft, wodurch
eine Lärmentwicklung einerseits und ein Verschleiss der Fadensteuervorrichtung trotz
hoher Antriebsleistung verringert werden. Insbesondere werden dadurch der Verschleiss
der Haken 36,38 der Steuermittel 30 und des Mitnehmers 4 wesentlich reduziert und
damit die Standzeiten der Fachbildevorrichtung verbessert.
[0015] Die Figuren 2 bis 5 zeigen eine weitere Fadensteuervorrichtung, die analog der Fadensteuervorrichtung
der Figur 1 ausgebildet ist und zur Webfachbildung an einer Webmaschine verwendet
werden kann. Bei dieser Fadensteuervorrichtung sind die Mitnehmer 44 als flache Platinen
ausgebildet und bestehen aus zwei Mitnehmerteilen 44a,44b, die durch das Dämpfungsglied
40 berührungslos verbunden sind. Der obere Endteil der Mitnehmer 44 dient als Steuermittel
46 und ist hierzu als Blattfeder ausgestaltet, die gegen einen Aktuator 48 ausschwenkt,
wenn dieser aktiviert ist. Der Aktuator 48 ist als Schrägpolmagnet ausgestaltet, wie
insbesondere aus Figur 2 ersichtlich ist. Er weist einen im Wesentlichen E-förmigen
Querschnitt auf, dessen mittlerer Steg 50 mit einer Wicklung 52 versehen ist, so dass
der Aktuator beim Anlegen-eines Stromes elektromagnetisch wird und den oberen Endteil
54 anzieht. Der als Steuermittel 46 dienende obere Endteil 54 des Mitnehmers 44 enthält
eine Öffnung 56, mittels der er bei aktiviertem Aktuator 48 mit einer Arretiernase
58 zusammenwirkt und festgehalten wird. Dadurch können die von dem Mitnehmer 44 bewegten
Kettfäden in Hochfachstellung verharren, bis der Aktuator 48 wieder deaktiviert wird.
Die Ausbildung der Fadensteuervorrichtung ist derart, dass die aus den Aktuatoren
48 und dem Steuermittel 46 gebildeten Arretiervorrichtungen 60 - in Schussrichtung
62 und/oder Kettrichtung 64 der Fachbildevorrichtung gesehen - die jeweils gleiche
Teilung TK und/oder TS aufweisen, wie die die Kettfäden 2 führenden Mitnehmer 44.
Dadurch ergibt sich eine sehr gedrungene Bauform der Fadensteuervorrichtung, die für
die Fachbildevorrichtung einer Webmaschine besonders geeignet ist.
[0016] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine weitere Fadensteuervorrichtung, die analog der Figur
1 ausgebildet ist und die als Dämpfer 40a eine berührungslose magnetische Koppelungsvorrichtung
66 aufweist, mittels der die Mitnehmer 68 mit der Hubvorrichtung 70 verbunden sind.
Die Mitnehmer 68 können ungeteilt oder analog dem Ausführungsbeispiel der Figur 1
zusätzlich geteilt ausgebildet sein, wobei die Mitnehmerteile 68a,68b über einen Dämpfer
40 berührungslos mit einander verbunden sind. Die Kopplungsvorrichtung 66 enthält
ein permanentmagnetisches Koppelglied 72, das mit entsprechenden Koppelgliedern 74
der Hubvorrichtung 70 zusammenwirkt, wie dies im Detail in Figur 7 gezeigt ist. Das
permanentmagnetische Koppelglied 72 des Mitnehmers 68 ist in Bewegungsrichtung des
Mitnehmers 68 ausgerichtet und wirkt mit Koppelgliedern 74 der Hubvorrichtung 70 zusammen,
die ebenfalls in Bewegungsrichtung ausgerichtet sind, bei denen jedoch die Pole so
orientiert sind, dass auf jeder Seite gleich lautende Pole zwischen den Koppelgliedern
72 und 74 zusammenwirken. Durch das so ausgebildete Magnetfeld wird das Koppelglied
72 des Mitnehmers 68 zwischen den Koppelgliedern 74 der Hubvorrichtung 70 berührungslos
in der Schwebe gehalten und mitgenommen. Die Kopplungsvorrichtung liefert einen besonders
schlagfreien Antrieb der Mitnehmer, was sich Lärm und Verschleiss mindernd auswirkt.
[0017] Die Mitnehmer müssen in-Verschieberichtung eine ausreichende Biegesteifigkeit aufweisen
und können aus den verschiedensten Werkstoffen wie zum Beispiel Kunststoff bestehen,
üblicherweise sind sie jedoch aus Stahl gefertigt.
Bezugszeichenliste
[0018]
- 2
- Kettfaden
- 4
- Mitnehmer
- 4a
- Mitnehmer
- 4b
- Mitnehmer
- 6
- Webfach
- 8
- Kettbaum
- 10
- Schussfaden
- 12
- Warenrand
- 14
- Gewebebahn
- 16
- Warenbaum
- 18
- Öse
- 20
- Feder
- 22
- Hubvorrichtung
- 24
- Hubmesser
- 26
- Anschlag
- 28
- Arretiervorrichtung
- 30
- Steuermittel
- 32
- Blattfeder
- 34
- Aktuator
- 36
- Haken von 32
- 38
- Haken von 4
- 40
- Dämpfer
- 40a
- Dämpfer
- 42
- elastisches Glied
- 44
- Mitnehmer
- 44a
- oberer Mitnehmerteil
- 44b
- unterer Mitnehmerteil
- 46
- Steuermittel
- 48
- Aktuator
- 50
- Steg
- 52
- Wicklung
- 54
- oberer Endteil 44a
- 56
- Öffnung
- 58
- Arretiernase
- 60
- Arretiervorrichtung
- 62
- Schussrichtung
- 64
- Kettrichtung
- 66
- Kopplungsvorrichtung
- 68
- Mitnehmer
- 68a
- Mitnehmer
- 68a
- Mitnehmer
- 70
- Hubvorrichtung
- 72
- Koppelglied für 68
- 74
- Koppelglied für 70
1. Schnurlose Fadensteuervorrichtung zur wahlweisen Steuerung einer oszillierenden Bewegung
eines Fadens (2) quer zu dessen Laufrichtung, insbesondere eines Kettfadens (2) einer
Fachbildevorrichtung einer Webmaschine, mit mindestens einer oszillierend antreibbaren
Hubvorrichtung (22,70), mit mindestens einem Mitnehmer (4, 44, 68) mit einer Führung
(18) für den Faden (2), ferner mit mindestens einer Arretiervorrichtung (28,60) mit
einem mittels eines Aktuators (34, 48) betätigbaren Steuermittel (30, 46), um den
Mitnehmer (4, 44, 68) selektiv mit der Hubvorrichtung (22,70) in Eingriff zu bringen,
wobei der Mitnehmern (4,44,68) einen Dämpfer (40,40a) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4,44,68) in Längsrichtung biegesteif ausgebildet ist; wobei der Mitnehmer
zwischen der Hubvorrichtung (22,70) und dem Steuermittel (30, 46) geteilt ist und
die Mitnehmerteile (4a,4b,44a,44b,68a,68b) über ein elastisches Dämpferglied (40,42)
miteinander verbunden sind und/oder der Mitnehmer (68) über ein als Dämpfer (40a)
wirkendes elektromagnetisches Feld einer elektromagnetischen Kopplungsvorrichtung
(66) berührungslos mit der Hubvorrichtung (70) koppelbar ist.
2. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfer (40) als Anschlag (26) für die Hubvorrichtung (22) ausgebildet ist.
3. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung (66) einen am Mitnehmer (68) fest angeordneten Permanentmagnet
(72) aufweist, dessen Pol zwischen zwei gleichpoligen, an der Hubvorrichtung (70)
angeordneten Polen einer Magneteinrichtung (74) schwebend derart gehalten ist, dass
der Mitnehmer (68) antriebsmässig mitnehmbar ist, solange der Mitnehmer (68) nicht
durch die Steuermittel (46) arretiert ist.
4. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole des Permanentmagneten (72, 74) in Bewegungsrichtung des Mitnehmers (68)
ausgerichtet sind.
5. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole des Permanentmagneten quer zur Bewegungsrichtung des Mitnehmers ausgerichtet
sind.
6. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Magneteinrichtung (72) der Hubvorrichtung (70) permanentmagnetisch ausgebildet
ist.
7. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Magneteinrichtung der Hubvorrichtung elektromagnetisch ausgebildet ist.
8. Fadensteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung - in Schussrichtung (76) und/oder Kettrichtung der Fachbildevorrichtung
gesehen - die gleiche Teilung (TS und/oder TK) wie die die Kettfäden (2) führenden
Mitnehmer (44) aufweist.
9. Fadensteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (44) als flache Platine ausgebildet ist, deren einer Endteil (54) als
Steuermittel (46) ausgebildet ist, das unter dem Einfluss eines elektromagnetischen
Aktuators (48) mit einem Arretierglied (58) in Eingriff bringbar ist.
10. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (48) als Schrägpolmagnet ausgebildet ist.
11. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Endteil (54) des Mitnehmers als Blattfeder ausgebildet ist.
12. Fadensteuervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Endteil (54) des Mitnehmers (68) mit einer Rastausnehmung (56) versehen ist,
die mit dem Arretierteil (58) zusammenwirkt.
13. Fadensteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4,44,68) mit einer Rückzugfeder (20) zusammenwirkt, die an dem Endteile
angeordnet ist, welcher dem Steuermittel (30) abgewandt ist.
1. A cordless thread control device for the selective control of an oscillating movement
of a thread (2) transversely to its running direction, in particular of a warp thread
(2) of a shedding device of a weaving machine, with at least one lifting device (22,
70) capable of being driven in oscillation, with at least one driver (4, 44, 68) having
a guide (18) for the thread (2), furthermore with at least one detaining device (28,
60) having a control means (30, 46) actuable by means of an actuator (34, 48), in
order to bring the driver (4, 44, 68) selectively into engagement with the lifting
device (22, 70), the driver (4, 44, 68) having a damper (40, 40a), characterized in that the driver (4, 44, 68) is designed to be bend-resistant in the longitudinal direction,
the driver being divided between the lifting device (22, 70) and the control means
(30, 46), and the driver parts (4a, 4b, 44a, 44b, 68a, 68b) being connected to one
another via an elastic damper member (40, 42) and/or the driver (68) being capable
of being coupled contactlessly to the lifting device (70) via an electromagnetic field,
acting as a damper (40a), of an electromagnetic coupling device (66).
2. The thread control device as claimed in claim 1, characterized in that the damper (40) is designed as a stop (26) for the lifting device (22).
3. The thread control device as claimed in claim 1, characterized in that the coupling device (66) has a permanent magnet (72) which is arranged fixedly on
the driver (68) and the pole of which is held suspended between two homopolar poles
of a magnetic device (74) which are arranged on the lifting device (70), in such a
way that the driver (68) can be driven as long as said driver (68) is not detained
by the control means (46).
4. The thread control device as claimed in claim 3, characterized in that the poles of the permanent magnet (72, 74) are oriented in the direction of movement
of the driver (68).
5. The thread control device as claimed in claim 3, characterized in that the poles of the permanent magnet are oriented transversely to the direction of movement
of the driver.
6. The thread control device as claimed in claim 3, characterized in that magnetic device (72) of the lifting device (70) is of permanent-magnetic design.
7. The thread control device as claimed in claim 3, characterized in that the magnetic device of the lifting device is of electromagnetic design.
8. The thread control device as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that, as seen in the weft direction (76) and/or warp direction of the shedding device,
the detaining device has the same division (TS and/or TK) as the drivers (44) guiding
the warp threads (2).
9. The thread control device as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that the driver (44) is designed as a flat lifter, one end part (54) of which is designed
as a control means (46) which can be brought into engagement with a detaining member
(58) under the influence of an electromagnetic actuator (48).
10. The thread control device as claimed in claim 9, characterized in that the actuator (48) is designed as an oblique-pole magnet.
11. The thread control device as claimed in claim 9, characterized in that the end part (54) of the driver is designed as a leaf spring.
12. The thread control device as claimed in claim 9, characterized in that the end part (54) of the driver (68) is provided with a locking recess (56) which
cooperates with the detaining part (58).
13. The thread control device as claimed in one of claims 1 to 12, characterized in that the driver (4, 44, 68) cooperates with a return spring (20) which is arranged on
the end part which faces away from the control means (30).
1. Dispositif de commande de fil sans cordon pour la commande sélective du mouvement
oscillant d'un fil (2) transversalement par rapport à sens de marche, en particulier
d'un fil de chaîne (2) d'un dispositif de formation de foule d'un métier à tisser,
comprenant au moins un dispositif de levage (22, 70) pouvant être entraîné de manière
oscillante, au moins un élément d'entraînement (4, 44, 68) avec un guidage (18) pour
le fil (2), et en outre au moins un dispositif d'arrêt (28, 60) avec au moins un moyen
de commande (30, 46) pouvant être actionné au moyen d'un actionneur (34, 48) afin
d'amener l'élément d'entraînement (4, 44, 68) sélectivement en prise avec le dispositif
de levage (22, 70), l'élément d'entraînement (4, 44, 68) présentant un amortisseur
(40, 40a),
caractérisé en ce que
l'élément d'entraînement (4, 44, 68) est rigide en flexion en direction longitudinale,
et divisé entre le dispositif de levage (22, 70) et le moyen de commande (30, 46),
et les parties d'élément d'entraînement (4a, 4b, 44a, 44b, 68a, 68b) sont reliées
entre elles par un élément d'amortissement élastique (40, 42) et/ou l'élément d'entraînement
(68) est couplé sans contact avec le dispositif de levage (70) par un champ électromagnétique
agissant comme amortisseur (40a) d'un dispositif de couplage électromagnétique (66).
2. Dispositif de commande de fil selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'amortisseur (40) est une butée (26) pour le dispositif de levage (22).
3. Dispositif de commande de fil selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de couplage (66) présente un aimant permanent (72) fixé sur l'élément
d'entraînement (68), dont le pôle est maintenu de manière flottante entre deux pôles
homopolaires d'un dispositif magnétique (74) montés sur le dispositif de levage (70),
de telle sorte que l'élément d'entraînement (68) peut être entraîné tant que l'élément
d'entraînement (68) n'est pas arrêté par les moyens de commande (46).
4. Dispositif de commande de fil selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les pôles de l'aimant permanent (72, 74) sont orientés dans la direction de mouvement
de l'élément d'entraînement (68).
5. Dispositif de commande de fil selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les pôles de l'aimant permanent sont orientés transversalement par rapport à la direction
de mouvement de l'élément d'entraînement.
6. Dispositif de commande de fil selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le dispositif magnétique (72) du dispositif de levage (70) est un aimant permanent.
7. Dispositif de commande de fil selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le dispositif magnétique du dispositif de levage est électromagnétique.
8. Dispositif de commande de fil selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le dispositif d'arrêt, vu dans la direction de trame (76) et/ou dans la direction
de chaîne du dispositif de formation de foule, présente la même répartition (TS et/ou
TK) que les éléments d'entraînement (44) guidant les fils de chaîne (2).
9. Dispositif de commande de fil selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
l'élément d'entraînement (44) est une platine plate, dont une partie d'extrémité (54)
est un moyen de commande (46) pouvant venir en prise avec un élément d'arrêt (58)
sous l'influence d'un actionneur électromagnétique (48).
10. Dispositif de commande de fil selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
l'actionneur (48) est un aimant à pôle incliné.
11. Dispositif de commande de fil selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
la partie d'extrémité (54) de l'élément d'entraînement est un ressort à lames.
12. Dispositif de commande de fil selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
la partie d'extrémité (54) de l'élément d'entraînement (68) est pourvue d'un évidement
d'accrochage (56) qui coopère avec l'élément d'arrêt (58).
13. Dispositif de commande de fil selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
l'élément d'entraînement (4, 44, 68) coopère avec un ressort de rappel (20) disposé
au niveau de la partie d'extrémité opposée au moyen de commande (30).