| (19) |
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(11) |
EP 1 504 491 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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08.03.2017 Patentblatt 2017/10 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.2006 Patentblatt 2006/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.05.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/004843 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/098735 (27.11.2003 Gazette 2003/48) |
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| (54) |
ANTENNENANORDNUNG
ROOF FOR MOTOR VEHICLES
ANTENNE DE TOIT POUR VEHICULES AUTOMOBILES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
16.05.2002 DE 10221877
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.02.2005 Patentblatt 2005/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Kathrein-Werke KG |
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83022 Rosenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MAGG, Christian, Michael
84518 Garching (DE)
- PRASSMAYER, Peter, Karl
83109 Grosskarolinenfeld (DE)
- MIERKE, Frank
83024 Rosenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Flach, Dieter Rolf Paul et al |
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Andrae l Westendorp
Patentanwälte Partnerschaft
Adlzreiterstrasse 11 83022 Rosenheim 83022 Rosenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 637 093 EP-A- 0 989 629 WO-A-01/39321 DE-C- 19 918 894 US-A- 4 395 713 US-A- 5 999 132
|
EP-A- 0 862 239 WO-A-01/26182 DE-A1- 4 339 162 DE-U- 20 111 229 US-A- 5 181 044
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- ERIKOFER V.: 'Kombiantenne- eine für alles' FUNKSCHAU August 1998, Seiten 68 - 71
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Antennenanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Eine gattungsbildende Antennenanordnung ist beispielsweise aus der
DE 201 11 229 U1 bekannt geworden. In dieser Vorveröffentlichung wird eine Antennenanordnung für Kraftfahrzeuge
beschrieben, welche ein Chassis aufweist, oberhalb dessen eine Leiterplatine angeordnet
ist, und zwar zur Aufnahme von Schaltungsbauelementen. Vertikal zu der im Wesentlichen
horizontal ausgerichteten Leitungsplatine sind ein oder mehrere vertikal vorstehende
und zumindest zum Teil flächige Antennenelemente vorgesehen, und zwar zum Empfang
unterschiedlicher Dienste oder für den Mobilfunkbereich in verschiedenen Frequenzen.
[0003] Die gesamte Antennenanordnung ist durch eine Haube abgedeckt, die finnenähnliche
Form aufweisen kann. Derartige Antennen werden üblicherweise auf dem Kraftfahrzeug-Karosserieblech
angebracht, beispielsweise am Übergang des Kraftfahrzeug-Daches zum Heckfenster.
[0004] Eine Mehr-Frequenz-Antennenanordnung insbesondere für Kraftfahrzeuge mit einer entsprechenden
Haube ist aus der
EP 0 862 239 A1 bekannt geworden. In dem haubenförmigen Gehäuse sind beispielsweise zwei vertikal
ausgerichtete und quer zur Vertikalebene seitlich versetzt liegende Leiterplatinen
zur Aufnahme der elektronischen Bauelemente vorgesehen. Am oberen Ende des Gehäuses,
also am höchsten Punkt der Haube, ist ein Anschlussadapter vorgesehen, um dort eine
peitschenförmige Antenne befestigen zu können.
[0005] Aus der
DE 694 19 080 C2 ist ebenfalls eine vorzugweise für Autos verwendbare Antenne bekannt geworden. Auch
diese weist ein haubenförmiges Gehäuse auf, an derem höchsten Erhebungspunkt eine
Anschlussstelle für eine peitschenförmige Antenne vorgesehen ist. Innerhalb des Antennengehäuses
können eine oder mehrere vertikal oder horizontal ausgerichtete Leiterplatinenelemente
angeordnet sein. Diese sind in einer Ausführungsform ebenfalls parallel zueinander
und quer zur Ebene der Leiterplatine nebeneinander sitzend angeordnet, und zwar in
einer Ausrichtung quer zur Fahrzeuglängsachse. Ebenso können sie aber auch mit Seitenversatz
parallel zueinander angeordnet sein, und zwar in einer Ausrichtung längs zur Fahrzeugachse.
[0006] Darüber hinaus sind auch Antennenanordnungen bekannt geworden, bei welchen auf einem
mehr oder weniger waagerechten Chassis aufbauend zunächst die erwähnte Leiterplatine
mit den schaltungselektronischen Bauelementen, Filterbaukreisen etc. vorgesehen ist,
und die Antennenelemente wiederum senkrecht dazu in Vertikalrichtung positioniert
sind. Diese können beispielsweise nicht nur aus metallisch leitenden selbsttragenden
Strahlereinrichtungen bestehen, sondern beispielsweise ebenfalls wieder aus einem
Leiterplatinenelement, d.h. allgemein aus einem dielektrischen Material, auf welchem
metallisierte Flächen zur Bildung der Strahler ausgebildet sind.
[0007] Soll nur in einem Frequenzbandbereich empfangen werden, so genügt ein Strahlerelement.
Sollen mehrere Dienste oder ein Dienst mehrmals realisiert werden, oder soll beispielsweise
eine Kommunikation in verschiedenen Frequenzbändern im Mobilfunkbereich ermöglicht
werden, so sind naturgemäß dann mehrere versetzt zueinander liegende Strahler oder
flächige Antennenelemente vorgesehen.
[0008] Eine gattungsbildende Antennenanordnung ist aus der
US 5 181 044 A bekannt geworden. Es handelt sich um eine auf einem Fahrzeugdach montierbare Antenne.
Diese Antenne umfasst als ein wesentliches strahlendes Element eine sogenannte "Top
Load Plate" oder "disk". Darunter liegend ist zwischen einer Basis- oder Metallplatte
und dem für die Antenne wesentlichen Strahlungselement eine Speise- und Anpassschaltung
vorgesehen, die auch aus einer Leiterplatine bestehen kann. Dabei kann die Speise-
und Anpassschaltung auch als kapazitives oder induktives Element ausgebildet sein.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ausgehend von diesem Stand der Technik
eine weitere verbesserte Antennenanordnung zu schaffen, die grundsätzlich gute Antenneneigenschaften
bei insgesamt verringerten Herstellungs-und Materialkosten aufweist.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0011] Erfindungsgemäß hat sich nunmehr gezeigt, dass die zumindest eine Strahleranordnung
aus einer leitenden oder metallisierten Fläche aus einer vertikal ausgerichteten Leiterplatine
bestehen kann. Anstelle der Leiterplatine kann auch ein anderes vertikal ausgerichtetes
dielektrisches Trägermaterial Verwendung finden. Die Leiterplatine sowie die zumindest
eine Strahleranordnung sind dabei parallel zueinander oder in einer gemeinsamen Ebene
liegend angeordnet.
[0012] Durch die Verwendung einer vertikal ausgerichteten Leiterplatine wird insgesamt ein
einfacher Gesamtaufbau einer entsprechenden Antennenanordnung möglich. überraschend
ist bei dieser Ausbildung, dass durch die vertikal ausgerichtete und seitlich an dem
Antennenelement ansetzende Leiterplatine das Antennen-Diagramm nicht in an sich zu
erwartender Weise nachteilig beeinflusst wird.
[0013] Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich unter anderem auch dadurch aus, dass abweichend
zum Stand der Technik die zumindest eine Antennen-Strahleranordnung nicht oberhalb
der Leiterplatinen, sondern seitlich neben dieser zumindest einen Leiterplatine vorgesehen
ist. Dadurch wird ein ungünstige Beeinflussung der Strahlungscharakteristik vermieden.
Dies ist vor allem deshalb auch überraschend und nicht naheliegend, da eine derartige
möglichst breitbandige Antenne für den Mobilfunkbereich auf Wellenlängen im Bereich
von rund 15 cm bis 30 cm ausgelegt ist, und somit die Größe der stehend angeordneten
Leiterplatine in diesem wellenlängenrelevanten Bereich liegt.
[0014] Bevorzugt ist es ferner möglich, lediglich eine einzige Leiterplatine vorzusehen,
auf der dann nicht nur die eventuell vorgesehene Hochfrequenz-Schaltung untergebracht
ist, sondern auf anderen Abschnittsbereichen dann beispielsweise auch flächige leitende
Abschnitte ausgebildet sein können, die das betreffende Antennenelement bilden. Dabei
sind unterschiedlichste geometrische Formen zur Bildung des Antennenelements möglich,
beispielsweise auch peitschenähnliche Ausbildungsformen, die einen vertikal verlaufenden,
flächigen Antennenabschnitt aufweisen, der oben in einen beispielsweise nachlaufenden
Antennenabschnitt übergeht.
[0015] Soll beispielsweise für ein zweites Frequenzband für den Mobilfunkbereich oder für
die Realisierung weiterer Dienste ein weiteres Antennenelement vorgesehen sein, so
kann dieses ebenfalls bevorzugt als flächig ausgebildetes Antennenelement in einem
zum ersten Antennenelement versetzten Bereich auf der Leiterplatine realisiert werden.
Genauso kann aber auch ein weiteres Leiterplatinenelement verwendet werden, was in
der gleichen Ebene zum ersten Leiterplatinenelement liegt oder beispielsweise mit
Parallelversatz seitlich dazu, um hier das zumindest eine weitere Antennenelement
unterzubringen.
[0016] Somit lassen sich letztlich bevorzugt auf einer einzigen gemeinsamen Leiterplatinenanordnung
die Antennenelemente und die eventuell vorgesehene Hochfrequenz-Schaltung unterbringen.
[0017] Lediglich für den Einbau am Kraftfahrzeug sowie für die mechanische Verankerung der
Leiterplatine und der darauf befindlichen Antennenelemente ist noch ein der mechanischen
Halterung dienender Sockel notwendig.
[0018] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus den "dargestellten Ausführungsbeispielen". Dabei zeigen im Einzelnen:
- Figur 1:
- Eine schematische seitliche Darstellung einer Antennenanordnung mit einer seitlich
dazu in einer gemeinsamen Ebene in Vertikalrichtung verlaufenden Leiterplatine;
- Figur 1a:
- ein Ausführungsbeispiel entsprechend Figur 1, jedoch mit dem Unterschied, dass es
sich hierbei um eine Aufdach-Montage handelt;
- Figur 1b:
- ein zu Figur 1 und 1a nochmals abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei welchem die
Antennenanordnung mit abgewandelter Basis am oberen Rand einer Heckscheibe montiert
ist;
- Figur 2:
- eine schematische perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels nach Figur
1; und
- Figur 3:
- eine Seitendarstellung eines weiteren abgewandelten Ausführungsbeispiels einer Leiterplatine
mit darauf befindlichem Antennenstrahler.
[0019] In Figur 1 ist eine schematische Seitendarstellung, ein Kraftfahrzeug-Karosserieblech
1, beispielsweise am hinteren Dachende am Übergang zu einem Heckfenster 2 in schematischer
Seitendarstellung, wiedergegeben.
[0020] Am Karosserieblech 1 ist bei entsprechend groß dimensionierter Öffnung 3 im Karosserieblech
1 von unten her eine Sockel- oder Basisplatte 7 mit einer dazu vertikal ausgerichteten
Leiterplatine 5 mit darauf elektrisch leitenden Flächenabschnitten 9' montiert, wodurch
eine Strahleranordnung 9 gebildet wird. Die flächigen Elemente 9' sind dabei üblicherweise
in Fahrzeuglängsrichtung ausgerichtet. Die gesamte Strahleranordnung 9 wird üblicherweise
auf der Symmetrie-Linie am Kraftfahrzeug angebracht.
[0021] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Strahleranordnung 9, ausgehend
von der unteren Sockel- oder Basisplatte 7, welche im Wesentlichen waagerecht oder
leicht winkelig gegenüber einer Waagerechten auf dem Kraftfahrzeug-Karosserieblech
1 angeordnet ist, einen vertikal verlaufenden ersten flächigen Abschnitt 9', an welchen
sich dann ein peitschenförmiger, nach hinten erstreckender anschließender Antennenabschnitt
9" anschließen kann. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind beide Antennenabschnitte
9' und 9" über eine Kombination bestehend aus Induktivität und Kapazität 13 elektrisch
miteinander verbunden.
[0022] In der gleichen Ebene liegend ist unmittelbar angrenzend an die Strahleranordnung
9, d.h. im gezeigten Ausführungsbeispiel an den ersten sich vertikal erstreckenden
flächigen Strahlerabschnitt 9' in einer gleichen Vertikalebene eine Leiterplatine
15 vorgesehen, auf dem die eventuell vorgesehene Hochfrequenz-Schaltung der Antennenanordnung
untergebracht ist. Mit anderen Worten sitzen auf diesem Leiterplatinenabschnitt 15
alle nötigen elektrischen Baukomponenten und Baugruppen, Filterbausteine, etc.
[0023] Über eine in der Sockel- oder der Basisplatte 7 gegebenenfalls vorgesehenen Öffnung
16 können dann die entsprechenden Anschlusskabel ins Kraftfahrzeuginnere eingeführt
werden. Dies ist in dem zweiten Ausführungsbeispiel nicht näher dargestellt.
[0024] In Figur 2 ist die entsprechende Anordnung in schematischer perspektivscher Darstellung
nochmals wiedergegeben, wobei zur Verdeutlichung der Perspektive die drei Raumkoordinaten
X, Y und Z eingezeichnet sind.
[0025] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist gezeigt, dass die gesamte Anordnung
auf einer gemeinsamen Leiterplatine 15 vorgesehen ist. Mit anderen Worten ist auf
dieser gemeinsamen Leiterplatine 15 in Kraftfahrzeugrichtung vorlaufend, also im gezeigten
Ausführungsbeispiel in der Zeichnung auf der links liegenden vorlaufenden Seite 17
wieder das flächige Strahlerelement 9 mit den beiden flächigen Strahlerabschnitten
9', 9" und der Kombination bestehend aus Induktivität und Kapazität 13 vorgesehen,
beispielsweise durch eine entsprechende auf der Leiterplatine 15 ausgebildeten Metallisierung.
[0026] In einem z.B. rechteckförmig umgrenzten Raum 15' ist dann wiederum die eventuell
vorgesehene Hochfrequenz-Schaltung mit den entsprechenden Bauteilen und Baukomponenten
untergebracht.
[0027] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist ferner auf der gemeinsamen, vertikal
ausgerichteten Leiterplatine 15 im nachlaufenden Bereich 18 der Leiterplatine 15 eine
zweite Strahleranordnung 29 z.B. in Form einer metallisierten Fläche vorgesehen. Die
eventuell vorgesehene Hochfrequenz-Schaltung für die beiden Strahleranordnungen 9,
29 im Leiterplatinenabschnitt 15' ist auf der gemeinsamen Leiterplatine 15 zwischen
den beiden Strahleranordnungen 9, 29 untergebracht.
[0028] Abweichend zu dem gezeigten Ausführungsbeispiel nach Figur 3 können natürlich die
Strahleranordnungen 9 und 29 von der Leiterplatine 15 getrennt ausgebildet sein. Aber
auch in diesem Ausführungsbeispiel würde die Leiterplatine 15 in Vertikalausrichtung
bevorzugt unmittelbar seitlich zwischen den beiden Strahleranordnungen 9, 29 zu liegen
kommen.
[0029] Die gesamte Anordnung wird wie erwähnt durch den Sockel oder die sogenannte Basisplatte
7 mechanisch gehalten.
[0030] Bei Bedarf können an der Leiterplatine 15 auch gewisse Abschnitte weggelassen oder
ausgebrochen sein, wenn dort beispielsweise ein Antennenelement untergebracht werden
soll, welches in Abweichung zum gezeigten Ausführungsbeispiel nicht vertikal ausgerichtet
ist, beispielsweise im Fall einer GPS-Antenne.
[0031] In Ergänzung zur gezeigten und beschriebenen Figur 1 ist noch eine weitere Figur
la dargestellt, wobei derwesentliche Unterschied bei Figur la gegenüber Figur 1 ist,
dass es sich bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur la um eine Aufdach-Montage handelt.
Mit anderen Worten wird also die Sockel- oder Basisplatte 7 von oben her auf dem Karosserieblech
1, in der Regel auf dem Karosseriedach montiert, so dass die Sockel- oder Basisplatte
7 die Öffnung 3 überdeckt.
[0032] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1b ist mit einer andersartig ausgebildeten
Basis- oder Sokkelplatte 7 gezeigt, dass die Antennenanordnung auch auf einer Scheibe,
vorzugsweise auf einer Heckscheibe eines Kraftfahrzeuges bevorzugt am oberen Rand
in der Nähe zum Übergang zum Karosseriedach montiert werden kann. In allen Fällen
wird noch eine entsprechende, nicht näher dargestellte Schutzhaube aufgesetzt, die
die gesamte gezeigte Antennenanordnung überdeckt und schützt.
1. Antennenanordnung für Kraftfahrzeuge, insbesondere zur Anbringung auf einer Karosseriefläche
(1), mit folgenden Merkmalen:
- mit einem Montagesockel (7),
- mit zumindest einer sich in einer ersten vertikal verlaufenden Ebene erstreckenden
Strahleranordnung (9, 29),
- mit einer vertikal verlaufend angeordneten Leiterplatine (15) mit einer Hochfrequenzschaltung
mit elektrischen Baugruppen und/oder Baukomponenten, und
- mit einer Schutzhaube
- die zumindest eine Strahleranordnung (9) erstreckt sich von dem unteren Montagesockel
(7) ausgehend in Vertikalrichtung,
- die Strahleranordnung (9 und ein die elektrischen Baugruppen und Baukomponenten
umfassender Abschnitt (15') der Leiterplatine (15) sind jeweils bei Betrachtung senkrecht
zur Strahleranordnung (9) seitlich nebeneinander angeordnet,
- die zumindest eine Strahleranordnung (9) besteht aus einer leitenden oder metallisierten
Fläche auf einer vertikal ausgerichteten Leiterplatine (15) oder einem vertikal ausgerichteten
dielektrischen Trägermaterial (15),
- die Leiterplatine (15) und die zumindest eine Strahleranordnung (9) sind parallel
zueinander oder in einer gemeinsamen Ebene liegend angeordnet,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale:
- die zumindest eine Strahleranordnung (9) weist winkelig zueinander ausgerichtete
Strahlerabschnitte (9', 9") auf, die in einer gemeinsamen Ebene liegen, und
- die beiden Strahlerabschnitte (9', 9") sind über eine Kombination bestehend aus
Induktivität und Kapazität (13) elektrisch miteinander verbunden
2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Strahlerabschnitt (9") gegenüber dem tiefer liegenden Strahlerabschnitt
(9') in Nachlaufrichtung ausgerichtet ist und oberhalb der Leiterplatine (15) oder
zumindest des Abschnittes (15') der Leiterplatine (15) liegt, auf welchem elektronische
Baukomponenten vorgesehen sind.
3. Strahleranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine zur ersten Strahleranordnung (9) versetzt liegende zweite Strahleranordnung
(29) vorgesehen ist, die in einer vertikalen Ebene mit der ersten Strahleranordnung
(9), vorzugsweise in einer gemeinsamen vertikalen Ebene mit der ersten Strahleranordnung
(9) liegt.
4. Strahleranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die elektronischen Baugruppen aufnehmende Bereich (15') der Leiterplatine (15)
oder die Leiterplatine (15) insgesamt zwischen den beiden Strahleranordnungen (9,
29) vorgesehen ist.
5. Strahleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Strahleranordnung (9, 29) sowie die Leiterplatine (15) oder zumindest
ein Abschnitt (15') auf der Leiterplatine zur Aufnahme von elektronischen Baukomponenten
als getrennte Baugruppen ausgebildet sind, die vorzugsweise in einer gemeinsamen Vertikalebene
liegend versetzt zueinander angeordnet sind.
6. Strahleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Strahleranordnung (9, 29) sowie der Abschnitt (15') zur Aufnahme
elektrischer Baukomponenten auf einer gemeinsamen Leiterplatine (15) ausgebildet sind.
7. Strahleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatine (15) Durchbrüche oder ausgebrochene Abschnitte aufweist, um in
diesem Raum zusätzliche Strahlerelemente mit unterzubringen.
8. Strahleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagesockel (7) nach Art einer Aufdach-Montage vorzugsweise mit seinem Randabschnitt
zumindest mittelbar auf der Karosseriefläche (1) ruht.
9. Strahleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahleranordnung nach Art einer Unterbau-Montage vorzugsweise mit ihrem Randabschnitt
zumindest mittelbar mit der Karosseriefläche (1) verbunden ist.
10. Strahleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagesockel (7) auf einer Scheibe, vorzugsweise im Bereich des oberen Randes
der Heckscheibe montierbar ist.
1. Antenna arrangement for motor vehicles, in particular for fitting to a bodywork plate
(1), having the following features:
- having a mounting cap (7),
- having at least one antenna element arrangement (9, 29) which extends on a first
vertically running plane,
- having a printed circuit board (15), which is arranged such that it runs vertically,
having a radio-frequency circuit with electrical assemblies and/or components, and
- having a protective shroud,
- the at least one antenna element arrangement (9) extends from the lower mounting
cap (7) in the vertical direction,
- the antenna element arrangement (9) and a section (15') of the printed circuit board
(15) which surrounds the electrical assemblies and components are in each case arranged
laterally alongside one another when viewed at right angles to the antenna element
arrangement (9),
- the at least one antenna element arrangement (9) comprises a conductive or metallized
surface on a vertically aligned printed circuit board (15) or on a vertically aligned
dielectric mount material (15),
- the printed circuit board (15) and the at least one antenna element arrangement
(9) are arranged parallel to one another or lying on a common plane,
characterized by the following further features:
- the at least one antenna element arrangement (9) has antenna element sections (9',
9") which are aligned at an angle to one another and lie on a common plane and
- the two antenna element sections (9', 9") are electrically interconnected by a combination
consisting of inductance and capacitance (13).
2. Antenna arrangement according to Claim 1, characterized in that the upper antenna element section (9") is aligned in the direction behind the antenna
element section (9') which is located at a lower level and is located above the printed
circuit board (15), or at least that section (15') of the printed circuit board (15)
on which electronic components are provided.
3. Antenna element arrangement according to either Claim 1 or Claim 2, characterized in that at least one second antenna element arrangement (29) is provided, which is offset
with respect to the first antenna element arrangement (9) and lies on the same vertical
plane as the first antenna element arrangement (9), preferably on a common vertical
plane with the first antenna element arrangement (9).
4. Antenna element arrangement according to Claim 3, characterized in that the area (15') of the printed circuit board (15) which accommodates the electronic
assemblies, or the printed circuit board (15) overall, is provided between the two
antenna element arrangements (9, 29).
5. Antenna element arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the at least one antenna element arrangement (9, 29) as well as the printed circuit
board (15) or at least a section (15') on the printed circuit board are designed to
accommodate electronic components as separate assemblies, which are preferably arranged
offset with respect to one another on a common vertical plane.
6. Antenna element arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the at least one antenna element arrangement (9, 29) as well as the section (15')
for accommodation of electrical components are formed on a common printed circuit
board (15).
7. Antenna element arrangement according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the printed circuit board (15) has apertures or knocked-out sections in order to
accommodate additional antenna elements in this area.
8. Antenna element arrangement according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the mounting cap (7) rests in the form of a roof mounting, preferably by its edge
section, at least indirectly on the bodywork plate (1).
9. Antenna element arrangement according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the antenna element arrangement is connected in the form of a flush mounting, preferably
by means of its edge section, at least indirectly to the bodywork plate (1).
10. Antenna element arrangement according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the mounting cap (7) can be mounted on a glass pane, preferably in the area of the
upper edge of the rear windscreen.
1. Agencement d'antenne pour véhicule automobile, en particulier pour le montage sur
une surface de carrosserie (1), présentant les éléments suivants :
- un socle de montage (7),
- au moins un agencement rayonneur (9, 29) qui s'étend dans un premier plan vertical,
- une carte à circuits imprimés (15) agencée verticale et pourvue d'un circuit haute
fréquence comportant des sous-ensembles et/ou des composants électriques, et
- une coiffe de protection,
- ledit au moins un agencement rayonneur (9) s'étend à partir du socle de montage
inférieur (7) en direction verticale,
- l'agencement rayonneur (9) et une portion (15') de la carte à circuits imprimés
(15) comprenant les sous-ensembles et les composants électriques sont agencés latéralement
l'un à côté de l'autre, vus perpendiculairement à l'agencement rayonneur (9),
- ledit au moins un agencement rayonneur (9) est constitué par une surface conductrice
ou métallisée sur une carte à circuits imprimés (15) orientée verticalement ou sur
un matériau porteur diélectrique (5) orienté verticalement,
- la carte à circuits imprimés (15) et ledit au moins un agencement rayonneur (9)
sont agencés parallèlement l'un à l'autre ou dans un plan commun,
caractérisé par les autres éléments suivants :
- ledit au moins un agencement rayonneur (9) comprend des portions de rayonnement
(9', 9") orientées sous un angle l'une par rapport à l'autre, qui se trouvent dans
un plan commun, et
- les deux portions de rayonnement (9', 9") sont reliées électriquement l'une à l'autre
via une combinaison constituée d'une inductance et d'une capacité (13).
2. Agencement d'antenne selon la revendication 1, caractérisé en ce que la portion de rayonnement supérieure (9") est orientée en direction de suivi par
rapport à la portion de rayonnement (9') située plus bas et se trouve au-dessus de
la carte à circuits imprimés (15) ou au moins de la portion (15') de la carte à circuits
imprimés (15) sur laquelle sont prévus des composants électroniques.
3. Agencement d'antenne selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un second agencement rayonneur (29) décalé par rapport au premier
agencement rayonneur (9), qui se trouve dans un seul plan vertical avec le premier
agencement rayonneur (9), de préférence dans un plan vertical commun avec le premier
agencement rayonneur (9).
4. Agencement d'antenne selon la revendication 3, caractérisé en ce que la zone (15') de la carte à circuits imprimés (15) recevant les sous-ensembles électroniques
ou bien la carte à circuits imprimés (15) dans son ensemble est prévue entre les deux
agencements rayonneurs (9, 29).
5. Agencement d'antenne selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que ledit au moins un agencement rayonneur (9, 29) ainsi que la carte à circuits imprimés
(15) ou une portion (15') au moins sur la carte à circuits imprimés sont réalisés
sous forme de sous-ensembles séparés destinés à recevoir des composants électroniques
et agencés de préférence en décalage dans un plan vertical commun.
6. Agencement d'antenne selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que ledit au moins un agencement rayonneur (9, 29) ainsi que la portion (15') destinée
à recevoir des composants électriques sont réalisés sur une carte à circuits imprimés
(15) commune.
7. Agencement d'antenne selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la carte à circuits imprimés (15) présente des traversées ou des parties arrachées
afin de loger dans cet espace des éléments rayonneurs supplémentaires.
8. Agencement d'antenne selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le socle de montage (7) repose à la manière d'un montage en applique sur la toiture
de préférence par sa portion de bord au moins indirectement sur la surface de carrosserie
(1).
9. Agencement d'antenne selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'agencement rayonneur est relié, à la manière d'un montage encastré, de préférence
par sa portion de bord au moins indirectement à la surface de carrosserie (1).
10. Agencement d'antenne selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le socle de montage (7) est susceptible d'être monté sur une vitre, de préférence
dans la zone du bord supérieur de la lunette arrière.
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