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EP 1 505 032 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
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Anmeldetag: 16.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kettenzug
Chain hoist
Palan à chaîne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
01.08.2003 DE 10335984
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.02.2005 Patentblatt 2005/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Demag Cranes & Components GmbH |
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58300 Wetter (DE) |
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Erfinder: |
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- Moll, Oliver
42699 Solingen (DE)
- Heun, Jürgen
44379 Dortmund (DE)
- Eising, Ralf
44627 Herne (DE)
- Gersemsky, Udo
58313 Herdecke (DE)
- Norpoth, Bernhard
58300 Wetter (DE)
- Walloschek, Thilo
58285 Gevelsberg (DE)
- Appel, Erik
58300 Wetter (DE)
- Wissing, Klaus
76889 Pleisweiler-Oberhofen (DE)
- Sattler, Torsten
45549 Sprockhövel (DE)
- Linde, Hansjürgen
96450 Coburg (DE)
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Vertreter: Moser & Götze |
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Patentanwälte
Paul-Klinger-Strasse 9 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 284 807 DE-A1- 3 710 331
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EP-A- 0 758 623 DE-A1- 19 849 995
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kettenzug mit einem Kettenrad zur formschlüssigen Übertragung
der Hubkraft auf die Kette und einer im Bereich des Kettenrades angeordneten Kettenführung
zur Führung der Kette, insbesondere Rundgliederkette, auf dem Kettenrad.
[0002] Aus dem
deutschen Patent DE 198 49 693 sind beispielsweise Kettenzüge der eingangs beschriebenen Art bekannt. Diese Kettenzüge
weisen zum störungsfreien Umlauf der Kette um das Kettenrad eine Kettenführung auf,
die sicherstellt, dass sich die Kettenglieder nicht verhaken oder verklemmen. Um den
Verschleiß der Kette zu mindern, wird diese über die gesamte Länge geschmiert.
[0003] Die Kette, die Kettenführung und auch das Kettenrad unterliegen dennoch einem natürlichen
Verschleiß, der je nach der Nutzungsintensität des Kettenzuges und je nach der Größe
der zu manipulierenden Lasten einen Austausch der verschlissenen Kette, der Kettenführung
und auch des Kettenrades von Zeit zu Zeit erforderlich macht. Auch kann durch Längen
der Kettenglieder aufgrund bleibender Werkstoffdehnungen mit der Zeit der formschlüssige
Umlauf der Kette um das Kettenrad gestört werden, so dass das Kettenrad stärker verschlissen
wird. Im Rahmen regelmäßiger Wartungsintervalle werden deshalb alle Verschleißteile
überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Bei den bekannten Kettenzügen bedeutet
der Austausch, beispielsweise der Kette und des Kettenrades einen erheblichen Aufwand,
der darin besteht, dass nach Abnehmen des Kettenzuges von seiner Aufhängung, der Motor
und weitere Kleinteile zu demontieren sind, um an die Verschleißteile zu gelangen.
Diese Arbeiten sind sehr zeitintensiv und aufwendig. Die Verfügbarkeit des Kettenzugs
wird dadurch beeinträchtigt. Die Wartungskosten sind aufgrund der erforderlichen Arbeitszeit
hoch. Gleichermaßen aufwendig ist die Montage des Kettenzuges bei dessen Fertigung
im Werk; demgemäß sind die Fertigungskosten beachtlich hoch.
[0004] Aus der
deutschen Offenlegungsschrift DE 37 10 331 A1, welche dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, ist bereits ein Elektrokettenzug
bekannt, der im Wesentlichen aus einem in einem Getriebegehäuse untergebrachten Getriebe
besteht, das eingangsseitig von einem Elektromotor angetrieben wird. Ausgangsseitig
weist das Getriebe eine Ausgangswelle auf, auf der drehfest ein Kettenrad für eine
Rundgliederkette drehfest angeordnet ist. Das Kettenrad ist von einer Kettenführung
umgeben, die beidseitig des Kettenrades geradlinig verlaufende Kettenführungsbahnen
enthält, zwischen denen ein Auswerfer angeordnet ist. Die Kettenführung ist als Gehäuse
ausgebildet und besteht aus zwei exakt gleichen Gehäusehälften, die längs einer Trennfuge
zusammengesetzt sind. Des Weiteren sind die Gehäusehälften an einer Stirnwand des
Getriebegehäuses befestigt. Um eine Montage des Gehäuses an der Stirnwand zu erleichtern,
sind die Gehäusehälften von zwei Querschrauben zusammengehalten, die von entgegen
gesetzten Seiten in Fortsätze eingedreht sind. Entsprechend werden die Gehäusehälften
getrennt um das Kettenrad an die Stirnwand herangebracht und erst anschließend dort
in dieser Position verschraubt. Das Kettenrad, die Kette und die Kettenführung bilden
somit nur im Betriebszustand des Kettenzuges eine Baueinheit aus.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Kettenzug zu schaffen,
der einen Austausch von Verschleißteilen, wie Kette, Kettenrad und Kettenführung schnell,
einfach und mit geringem Aufwand ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Kettenzug nach den Merkmalen des Anspruches der vorliegenden
Erfindung gelöst. In der Unteransprüchen 2 bis 5 sind vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß wird bei einem Kettenzug mit einem Kettenrad zur formschlüssigen
Übertragung der Hubkraft auf die Kette und einer im Bereich des Kettenrades angeordneten
Kettenführung zur Führung der Kette, insbesondere Rundgliederkette, auf dem Kettenrad,
dadurch erreicht, dass die Kettenführung, das Kettenrad und die Kette zu einer Baueinheit
derart zusammengefasst sind, dass die Baueinheit insgesamt bei einer Montage am Kettenzug
befestigt wird und die Baueinheit insgesamt bei einer Demontage vom Kettenzug gelöst
wird, dass die Montage und auch Demontage der zu der als Kettenset bezeichneten Baueinheit
gehörenden Bauteile erleichtert wird. Eine Demontage von Einzelteilen des Kettensets
entfällt ebenso, wie das Abnehmen des kompletten Flaschenzuges. Vielmehr wird die
Baueinheit insgesamt montiert und demontiert. Eine verschlissene Baueinheit wird nur
durch eine neue vorgefertigte Baueinheit ausgetauscht. Die erfindungsgemäße Setbildung
und Handhabung der Verschleißteile als Baueinheit vereinfachen die Montage und Demontage
erheblich und helfen Kosten, sowohl bei der Fertigung als auch bei Wartungs- und Reparaturarbeiten
zu sparen. Auch sind das Kettenrad, die Kettenführung und die Kette so aufeinander
abgestimmt, dass diese etwa gleichmäßig verschleißen und somit etwa zum gleichen Zeitpunkt
auszutauschen sind.
[0008] Besonders vorteilhaft ist, dass die Kettenführung schwimmend auf dem Kettenrad und
der mit dem Kettenrad im Eingriff befindlichen Kette gelagert ist. In Abkehr von der
üblichen Verschraubung der Kettenführung mit dem Gehäuse des Kettenzuges gestattet
die schwimmende Befestigung auf dem Kettenrad und der Kette, eine günstige Ausrichtung
der Kettenführung dem Kettenrad und der Kette, so dass das Verschleißverhalten begünstigt
wird. Zwänge aus dem Kettentrieb werden nicht mehr an das Gehäuse übertragen, sondern
innerhalb der Kettenführung aufgefangen.
[0009] In weiterer Ausgestaltung ist die Kettenführung in Umlaufrichtung des Kettenrades
gesehen gegenüber dem Kettenzug, insbesondere dessen Getriebegehäuse, über einen Zapfen
verdrehgesichert. Hierdurch wird die schwimmende Lagerung der Kettenführung an sich
nicht aufgehoben.
[0010] In vorteilhafter Ausgestaltung ist die die Baueinheit zusätzlich um ein Entflechterblech
mit Bohrungen zur Durchführung des Lastrums und des Leertrums der Kette und Endstücken
an den Enden der Kette ergänzt. Als weitere Bauteile können dem Kettenset im Bereich
des Endstücks und des Hakengeschirrs jeweils mindestens ein Puffer auf die Kette zugefügt
werden, die auf die Kette aufgeschoben und daran befestigt werden.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben.
[0012] Es zeigen:
- Figur 1
- die zur Erfindung gehörende auswechselbare Baueinheit (Kettenset) in der Zusammenstellung,
- Figur 2
- den teilweise aufgebrochenen Kettenzug der Erfindung mit der auswechselbaren Baueinheit
und
- Figur 3
- eine vergrößerte Darstellung der erfindungsgemäßen auswechselbaren Baueinheit.
[0013] In Figur 1 ist eine auswechselbare und als Kettenset bezeichnete Baueinheit 1 der
Erfindung in einer schematischen Übersicht vereinfacht dargestellt. Mit 2 ist eine
Kettenführung für eine Kette 3 bezeichnet, die mit ihrem Gehäuse 2a die Kette 3, eine
Rundgliederkette, umgreift und führt. Bei 4 ist ein Kettenrad erkennbar, das auf einer
Ausgangswelle 16 eines Getriebes des Kettenzuges angeordnet ist und über Kettentaschen
und Nuten am Umfang des Kettenrades 4 die Hubkraft des Kettenzuges 7 formschlüssig
auf die Kette 2 überträgt. Am in der Zeichnung rechten Ende der Kette 3 ist ein Endstück
5 befestigt, das in den hier nicht dargestellten Kettenspeicher 10 (siehe Figur 2)
einläuft. Das Endstück 5 besteht aus zwei Hälften, die zumindest teilweise formschlüssig
mehrere benachbarte Kettenglieder umgreifen und lösbar oder dauerhaft miteinander
verbunden sind. Als Befestigungsarten kommen Verstemmen oder Vernieten zum Einsatz.
Am entgegen gesetzten Ende der Kette 3 ist ein Hakengeschirr 6 angeordnet. Auch an
diesem Ende der Kette 3 ist ein nicht dargestelltes Endstück 5 befestigt, das von
den Hälften des Hakengeschirrs 6 formschlüssig umschlossen wird. Im Bereich des Hakengeschirrs
6 und des Endstücks 5 beziehungsweise der beiden Endstücke 5 sind auf der der Kettenführung
2 zugewandten Seite sind jeweils auf der Kette 3 Puffer 8 angeordnet. Die Kettenführung
2 besteht aus einem längsgeteilten Gehäuse 2a, das aus Kunststoff hergestellt ist.
Die schalenförmigen Hälften des Gehäuses 2a sind bei 9 zusammengeschraubt. Vor dem
Zusammenschrauben werden in eine Hälfte des Gehäuses 2a das Kettenrad 4 und die Kette
3 eingelegt.
[0014] Außerdem ist der Figur 1 zu entnehmen, dass ein bei Kettenzügen übliches Entflechterblech
20, mit entsprechenden aber nicht dargestellten Bohrungen für die Durchführung des
Lasttrums und des Leertrums der Kette 3 zu der Baueinheit 1 gehört. Dieses Entflechterblech
20 hat die Aufgabe das Lasttrum und das Leertrum der Kette 3 beim Ein- und Auslauf
in beziehungsweise von dem Kettenrad 4 zu führen und ein Verfangen von Lasttrum und
Leertrum zu verhindern. Dieses Entflechterblech 20 wird im Zuge der Montage der Baueinheit
1 von unten an das Gehäuse 22 des Getriebes 12 angeschraubt.
[0015] In Figur 2 ist der Kettenzug 7 insgesamt dargestellt. Erkennbar ist dieser mittels
der Aufhängung 13 an einem nicht dargestellten Festpunkt aufgehängt. Mit 11 ist ein
Motor des Kettenzuges 7 bezeichnet, bei 12 ist dessen Getriebe angedeutet, dessen
Gehäuse 22 erkennbar ist. Der Kettenspeicher 10 ist unterhalb des Kettenzuges 7, insbesondere
unterhalb des Kettenrades 4, zur Aufnahme des Leertrums der Kette 3 aufgehängt. Seitlich
ist der Kettenzug 7, insbesondere der Bereich des Kettensets 1 und eines hieran angrenzenden
Einbauraums 21, mit einer Abdeckung 14 verschlossen. Diese Abdeckung 14 ist lösbar
mit dem Kettenzug 7 verbunden und kann für die Montage oder Demontage der Baueinheit
abgenommen werden. Die Abdeckung 14 ist auf seiner Vorderseite aufgebrochen dargestellt,
um die Einbaulage der auswechselbaren Baueinheit 1 darstellen zu können.
[0016] Die Figur 3 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung von Figur 2 aus dem Bereich der auswechselbaren
Baueinheit 1. Die Baueinheit 1 besteht im wesentlichen - wie bereits zu der Figur
1 beschrieben - aus der Kettenführung 2, der Kette 3, dem Kettenrad 4- hierzu können
das Hakengeschirr 5, die Endstücke 6, die Puffer 8 und das Entflechterblech 20 kommen.
Für die Montage wird die Baueinheit 1, insbesondere dessen Kettenführung 2 und das
darin befindliche Kettenrad 4 und der zugehörige Abschnitt der Kette 3 von der Seite
in den offen und an die Abtriebswelle 16 angrenzenden Einbauraum 21 eingeschoben.
Im Bereich des Einbauraums 21 ist das Gehäuse 22 geschlitzt und somit nach unten offen,
so dass auch das Lastrum und das Leertrum sowie das Entflechterblech 20 in ihre Einbaulage
bewegt werden können. Anschließend wird das Kettenrad 4 zusammen mit der Kettenführung
4 und der Kette 3 auf die Welle 16 des Getriebes 12 geschoben und mit einem Sicherungsring
18 auf der Welle gesichert. Ein an dem Kettenführungsgehäuse 2a angeordneter Zapfen
17 greift in das Gehäuse des Kettenzuges 7 ein und sichert die Baueinheit 1 gegen
Verdrehung auf der Welle 16. Bei 15 ist ein Kugellager erkennbar, mit dem die Welle
16 im Getriebegehäuse gelagert ist. Die Stirnseite der Welle 16 ist durch einen Deckel
19 verschlossen, der rastend in einer Öffnung des Kettenführungsgehäuse 2a eingesteckt
ist.
[0017] Zum Auswechseln der Kette 3 oder des Kettenrades 4 beziehungsweise eines anderen
Verschleißteiles wird nicht mehr das Gehäuse 2a der Kettenführung 2 geöffnet und demontiert,
sondern die gesamte Baueinheit 1, bestehend aus Kettenführung 2, der Kette 3, dem
Kettenrad 4, dem Hakengeschirr 5 und dem Endstück 6, den Puffern 8 und dem Entflechterblech
20, wird nach Öffnen der Deckels 19, Lösen des Entflechterblechs 20 und Lösen des
Sicherungsringes 18 von der Welle 16 abgezogen und gegen eine andere Baueinheit 1
ausgetauscht, die in umgekehrter Reihenfolge auf die Welle 16 aufgeschoben und dort
mit dem Sicherungsring 18 fixiert wird.
Bezugszeichenliste
[0018]
- 1
- Baueinheit
- 2
- Kettenführung
- 2a
- Kettenführungsgehäuse
- 3
- Kette
- 4
- Kettenrad
- 5
- Hakengeschirr
- 6
- Endstück
- 7
- Kettenzug
- 8
- Puffer
- 9
- Schalenverbindung
- 10
- Kettenspeicher
- 11
- Motor
- 12
- Getriebe
- 13
- Aufhängung
- 14
- Abdeckung
- 15
- Lager
- 16
- Welle
- 17
- Zapfen
- 18
- Sicherungsring
- 19
- Deckel
- 20
- Entflechterblech
- 21
- Einbauraum
- 22
- Gehäuse
1. Kettenzug mit einem Kettenrad zur formschlüssigen Übertragung der Hubkraft auf die
Kette und einer im Bereich des Kettenrades angeordneten Kettenführung zur Führung
der Kette, insbesondere Rundgliederkette, auf dem Kettenrad,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kettenführung (2), das Kettenrad (4) und die Kette (3) zu einer Baueinheit (1)
derart zusammengefasst sind, dass die Baueinheit (1) insgesamt bei einer Montage am
Kettenzug (7) befestigt wird und die Baueinheit (1) insgesamt bei einer Demontage
von dem Kettenzug (7) gelöst wird.
2. Kettenzug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kettenführung (2) schwimmend auf dem Kettenrad (4) und der mit dem Kettenrad
(4) im Eingriff befindlichen Kette (3) gelagert ist.
3. Kettenzug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kettenführung (2) in Umlaufrichtung des Kettenrades (4) gesehen gegenüber dem
Kettenzug (7), insbesondere dessen Getriebegehäuse (22), über einen Zapfen (17) verdrehgesichert
ist.
4. Kettenzug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Baueinheit (1) zusätzlich ein Entflechterblech (20) mit Bohrungen zur Durchführung
des Lastrums und des Leertrums der Kette (3), ein an einem Ende der Kette (3) angeordnetes
Endstück (5) und ein an dem anderen Ende der Kette (3) angeordnetes Hakengeschirr
(6) aufweist.
5. Kettenzug nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich des Endstücks (5) und des Hakengeschirrs (6) jeweils mindestens ein Puffer
(8) auf die Kette (3) aufgeschoben und daran befestigt ist und die Puffer (8) auch
Bestandteile der Baueinheit (1) sind.
1. Chain hoist having a chain wheel for the transmission of the lifting force to the
chain by positive interengagement and having a chain guide, arranged in the region
of the chain wheel, for guiding the chain, in particular a round-link chain, on the
chain wheel, characterised in that the chain guide (2), the chain wheel (4) and the chain (3) are combined into a modular
unit (1) in such a way that, when being fitted, the modular unit (1) as a whole is
fastened to the chain hoist (7) and, when being removed, the modular unit (1) as a
whole is detached from the chain hoist (7).
2. Chain hoist according to claim 1, characterised in that the chain guide (2) is mounted on the chain wheel (4), and on the chain (3) which
is in engagement with the chain wheel (4), in such a way as to float.
3. Chain hoist according to claim 1 or 2, characterised in that that, looking in the direction of rotation of the chain wheel (4), the chain guide
(2) is secured against rotation relative to the chain hoist (7), and in particular
to its gearbox (22), by means of a spigot (17).
4. Chain hoist according to one of claims 1 to 3, characterised in that the modular unit (1) has, in addition, a disentangling plate (20) having holes for
the load-carrying run of the chain (3) and its return run to pass through, an end-piece
(5) arranged at one end of the chain (3) and hook fittings (6) arranged at the other
end of the chain (3).
5. Chain hoist according to claim 4, characterised in that at least one buffer (8) is inserted on the chain (3) and fastened thereto in the
region of the end-piece (5) and the hook fittings (6) respectively and the buffers
(8) too are part of the modular unit (1).
1. Palan à chaîne comportant un pignon à chaîne pour transmettre la force de levage à
la chaîne par complémentarité de formes et un guide de chaîne qui est disposé dans
la région du pignon à chaîne pour guider la chaîne, notamment une chaîne à maillons
ronds, sur le pignon à chaîne, caractérisé en ce que le guide de chaîne (2), le pignon à chaîne (4) et la chaîne (3) sont rassemblés pour
former une unité de construction (1) de telle sorte que l'unité de construction (1)
est fixée d'un seul bloc au palan à chaîne (7) lors d'un montage et que l'unité de
construction (1) est détachée d'un seul bloc du palan à chaîne (7) lors d'un démontage.
2. Palan à chaîne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le guide de chaîne (2) est monté de façon flottante sur le pignon à chaîne (4) et
sur la chaîne (3) en engagement avec le pignon à chaîne (4).
3. Palan à chaîne selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guide de chaîne (2) est bloqué en rotation, par référence à la direction de rotation
du pignon à chaîne (4), par rapport au palan à chaîne (7), notamment au boîtier de
réducteur à engrenages (22) de celui-ci, au moyen d'une goupille (17).
4. Palan à chaîne selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'unité de construction (1) comporte en plus une tôle anti-emmêlement (20) dotée
de perçages pour le passage du brin en charge et du brin à vide de la chaîne (3),
une pièce d'extrémité (5) disposée à une extrémité de la chaîne (3) et un crochet
porte-charge (6) disposé à l'autre extrémité de la chaîne (3).
5. Palan à chaîne (4), caractérisé en ce qu'au moins un amortisseur (8) est enfilé sur la chaîne et fixé à celle-ci respectivement
dans la région de la pièce d'extrémité (5) et dans la région du crochet porte-charge
(6), et les amortisseurs (8) font également partie de l'unité de construction (1).
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