| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 505 253 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.01.2012 Patentblatt 2012/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.05.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Parallelgurtträger für insbesondere Streckenausbau und Tunnelausbau
Beam with parallel belt, in particular for the extension of underground galleries
and tunnels
Faisceau avec ceinture parallèle, en particulier pour la prolongation des galeries
et des tunnels souterrains
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE GB LI |
| (30) |
Priorität: |
07.08.2003 DE 10336154
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.02.2005 Patentblatt 2005/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co. KG |
|
44793 Bochum (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Domanski, Lothar Dipl.-Ing.
46149 Oberhausen (DE)
- Podjadtke, Rudi Dipl.-Ing.
44623 Herne (DE)
- Wunderlich, Franz-Josef Dipl.-Ing.
47495 Rheinberg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Ksoll, Peter |
|
Patentanwälte Bockermann, Ksoll, Griepenstroh
Bergstrasse 159 44791 Bochum 44791 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 033 820 DE-B- 1 198 768 GB-A- 2 287 729
|
EP-A- 0 073 733 DE-U1- 20 205 133
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Parallelgurtträger für insbesondere Streckenausbau und
Tunnelausbau, mit zwei parallelen Gurtstangen und die Gurtstangen verbindenden Querstäben,
und mit zumindest in den Trägerendbereichen angeordneten Verankerungsschlitten mit
jeweils einer Ankerplatte mit beidseitigen Rohrabschnitten, wobei die Ankerplatten
jeweils zumindest eine Durchbrechung zum Hindurchführen eines Gebirgsankers aufweisen
und die Rohrabschnitte auf die Gurtstangen aufgeschoben und in ausgerichteter Schlittenposition
fixierbar sind.
[0002] Beim Bergbau und Tunnelbau ist es bekannt, mit Hilfe von Ausbauprofilen einen Ausbau
zu verwirklichen, der eine Betonhinterfüllung aufweist. Diese Betonhinterfüllung wird
regelmäßig einerseits mit Hilfe von Gitterträgern bewehrt, andererseits im Gebirge
verankert. Die Gitterträger sind regelmäßig als Dreigurtträger ausgebildet. - Unabhängig
davon kennt man im Bergbau und Tunnelbau Strecken mit bogenförmigem Querschnitt und
Strecken mit rechteckigem Querschnitt. Im letzteren Fall handelt es sich um einen
Türstock mit Kappe und Stempeln aus Holz oder Stahl, wobei die dem Hangenden oder
der Firste zugeordnete Kappe erheblichen Biegebeanspruchungen unterworfen ist.
[0003] Im gattungsbildenden Stand der Technik nach der
DE 202 05 133 U1 wird ein Gitterträger für die Bewehrung von Betonkonstruktionen beschrieben. Bei
diesem bestehen Obergurt, Untergurt und die Querstäbe aus Kunststoff. Das Gleiche
gilt für die Ankerplatte mit zugehörigen Klemmköpfen. Zu ihrer Festlegung an den Gurten
sind die Klemmköpfe und folglich die Ankerplatten jeweils mit dem Obergurt und Untergurt
adhäsiv verbunden, beispielsweise verklebt. Dadurch ist eine Anpassung an bereits
vorhandene Gebirgsanker und/oder den Strecken- bzw. Tunnelausbau nicht möglich.
[0004] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen derartigen Parallelgurtträger
zu schaffen, welcher für den Einsatz in Strecken mit rechteckigem Querschnitt ebenso
wie für Strecken mit bogenförmigem Querschnitt zur Hangend/First-Sicherung geeignet
ist und sich durch seine Anpassungsfähigkeit an bereits gesetzte Gebirgsanker ebenso
auszeichnet wie durch seine Anschmiegsamkeit an die Oberfläche im Hangend/First-Bereich.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung bei einem gattungsgemäßen Parallelgurtträger
vor, dass die Gurtstangen als Gewindestangen ausgebildet und die Verankerungsschlitten
mittels ein- oder beidseitig der Rohrabschnitte angeordneter Gewindemuttern fixierbar
sind.
[0006] Der erfindungsgemäße Parallelgurtträger lässt sich für den Ausbau von Strecken mit
rechtseckigem Querschnitt und folglich Türstock ebenso wie für den Ausbau von Strecken
mit bogenförmigem Querschnitt partiell am Umfang und/oder in Streckenlängsrichtung
einsetzen. Bevorzugt wird eine Hangend/Firste-Sicherung erreicht. Darüber hinaus ist
der erfindungsgemäße Parallelgurtträger aber auch als Felsbruch-Sicherung im Gebirge,
bei Böschungen oder im Straßenbau geeignet. Die endseitigen Verankerungsschlitten
ermöglichen eine Anpassung des erfindungsgemäßen Parallelgurtträgers an bereits gesetzte
Gebirgsanker und folglich dadurch vorgegebene Anker-Abstände. Darüber hinaus ist eine
Verankerung aber auch nahezu an jeder Stelle innerhalb der Lieferlängen eines solchen
Parallelgurtträgers möglich, wenn über die Länge der Gurtstangen mehrere Verankerungsschlitten
angeordnet sind.
[0007] Der erfindungsgemäße Parallelgurtträger wird an seinen Enden im Bereich der dort
vorhandenen Verankerungsschlitten auf bereits gesetzte Gebirgsanker eingefädelt und
mit Anker-Muttern werden Zugkräfte in den Gurtstangen erzeugt, so dass sich eine polygonartige
Beanspruchung nach Art eines Seilecks anstellt. Zwischen den Endankern, die bei Türstock-Ausbau
funktionell schräg zur Längsachse des erfindungsgemäßen Parallelgurtträgers gesetzt
werden, können zusätzlich je nach Bedarf über die Gurtlänge weitere Gebirgsanker in
etwa gleichmäßigen Abständen eingebracht werden. Im Ergebnis erfüllt der erfindungsgemäße
Parallelgurtträger gleichsam eine Hängemattenfunktion.
[0008] Durch die Ausbildung der Gurtstangen als Gewindestangen, wobei die Verankerungsschlitten
hieraus mittels beidseitig der Rohrabschnitte angeordneter Gewindemuttern fixierbar
sind, lässt sich unschwer eine Feinabstimmung auf bereits gesetzte Gebirgsanker und
folglich einwandfreie Ausrichtung des Parallelgurtträgers erreichen. Darüber hinaus
besteht im Rahmen der Erfindung aber auch die Möglichkeit, gleichsam einen Endlos-Parallelgurtträger
zur variablen Anpassung an die jeweiligen Ausbauverhältnisse zu verwirklichen. Das
gelingt erfindungsgemäß durch eine Anschlusseinrichtung zur Verlängerung des Parallelgurtträgers,
mit einer Verbindungslasche und beidseitig an der Verbindungslasche vier paarweise
befestigten Rohrabschnitten, von denen jeweils zwei fluchtende Rohrabschnitte auf
der einen und anderen Seite der Verbindungslasche zum Einsetzen von Gewindemuttern
um ein vorgegebenes Maß voneinander distanziert sind, wobei das eine Rohrabschnittspaar
auf die Gewindestangen des einen Parallelgurtträgers und das andere Rohrabschnittspaar
auf die Gurtstangen eines anzuschließenden Parallelgurtträgers aufschiebbar und mittels
auf die Gurtstangen einseitig oder beidseitig der Rohrabschnitte aufschraubbarer Gewindemuttern
in ausgerichteter Position zug- und gegebenenfalls druckfest verspannbar sind. Bei
zugfester Verspannung werden die Gewindemuttern nur einseitig der Rohrabschnitte,
bei druckfester Verspannung beidseitig der Rohrabschnitte auf die Gurtstangen in Zug-
und/oder Druckrichtung aufgeschraubt. Auf diese Weise lässt sich eine Mehrzahl von
Parallelgurtträgern gleicher oder unterschiedlicher Länge kraftschlüssig miteinander
verbinden. Dabei können die Verbindungslaschen unter Bildung einer Verankerungslasche
eine oder mehrere Durchbrechungen aufweisen und sind folglich ebenfalls zum Anschluss
an Gebirgsanker eingerichtet. Nach einer anderen Ausführungsform weist die Anschlusseinrichtung
zur Verlängerung des Parallelgurtträgers zwei gekröpfte und zumindest im Bereich ihrer
Kröpfung miteinander befestigte, zum Beispiel verschweißte Verbindungsstäbe auf, wobei
beidseitig an den Verbindungsstäben in deren ungekröpften Bereichen vier paarweise
befestigte Rohrabschnitte vorgesehen sind, von denen jeweils zwei fluchtende Rohrabschnitte
an dem einen und dem anderen Verbindungsstab zum Einsetzen von Gewindemuttern um ein
vorgegebenes Maß voneinander distanziert sind und wobei ferner das eine Rohrabschnittspaar
wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform auf die Gewindestangen des einen
Parallelgurtträgers und das andere Rohrabschnittspaar auf die Gurtstangen eines anzuschließenden
Parallelgurtträgers aufschiebbar und mittels auf die Gurtstangen einseitig oder beidseitig
der Rohrabschnitte aufschraubbarer Gewindemuttern in ausgerichteter Position zug-
und gegebenenfalls druckfest verspannbar sind. In diesem Fall können die beiden Verbindungsstäbe
an ihren ungekröpften Stabenden mittels Stabilisierungsstegen miteinander verbunden,
zum Bespiel miteinander verschweißt sein.
[0009] Zwischen der Kröpfung und den Verbindungsstäben sind Durchbrechungen zum Hindurchführen
von Gebirgsankern verwirklicht. Im Rahmen der Erfindung besteht im Übrigen die Möglichkeit
drei Parallelgurtträger zu einem Dreigurtträger oder vier Parallelgurtträger zu einem
Viergurtträger sowie mehrere Parallelgurtträger zu einem Vieleckträger zusammenzusetzen.
Ferner kann der erfindungsgemäße Parallelgurtträger aus Stahl oder Kunststoff bestehen.
Im letzteren Fall wird man Glasfaser- oder Kohlenstofffaser verstärkten Kunststoff
verwenden. Diese Ausführungsform 'ist auch für eine Kohlenstoß-Sicherung geeignet,
weil eine derartige Kunststoff-Konstruktion unschwer von Gewinnungsmaschinen im Zuge
des Hereingewinnens von Kohle überfahren und in Kleinteile zerschnitten werden kann,
die sich in der Wäsche von der Kohle unschwer separieren lassen.
[0010] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Parallelgurtträger in Draufsicht,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1 als Kappe bei einem Türstock-Ausbau,
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich eines Verankerungsschlittens,
- Fig. 4
- den Gegenstand nach Fig. 3 in Ansicht aus Richtung des Pfeiles X,
- Fig. 5
- eine Anschlusseinrichtung für den Gegenstand nach Fig. 1 in Draufsicht,
- Fig. 6
- eine abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes nach Fig. 5 in Draufsicht und
- Fig. 7
- eine Montagefolge für den Gegenstand nach Fig. 6.
[0011] In den Figuren ist ein Parallelgurtträger 1 für insbesondere Streckenausbau und Tunnelausbau
dargestellt, mit zwei parallelen Gurtstangen 2 und die Gurtstangen 2 verbindenden
Querstäben 3, beispielsweise Diagonalstäben. Zumindest in den Trägerendbereichen sind
Verankerungsschlitten 4 angeordnet, die jeweils eine Ankerplatte 5 mit beidseitigen
Rohrabschnitten 6 aufweisen, wobei die Ankerplatten 5 jeweils zumindest eine Durchbrechung
7 bzw. Lochung zum Hindurchführen eines Gebirgsankers 8 aufweisen. Die Rohrabschnitte
6 sind auf die Gurtstangen 2 aufgeschoben und in ausgerichteter Schlittenposition
fixierbar. Die Gurtstangen 2 sind als Gewindestangen ausgebildet. Die Verankerungsschlitten
4 sind mittels ein- oder beidseitig der Rohrabschnitte 6 angeordneter Gewindemuttern
9 fixierbar. Über die Länge der Gurtstangen 2 können mehrere Verankerungsschlitten
4 angeordnet sein, was nicht gezeigt und lediglich in Fig. 2 durch die Gebirgsanker
8 angedeutet ist.
[0012] Zur Verlängerung des Parallelgurtträgers 1 ist eine Anschlusseinrichtung 10 vorgesehen,
die nach einer ersten Ausführungsform zwei gekröpfte und zumindest im Bereich ihrer
Kröpfung 11 miteinander verschweißte Verbindungsstäbe 12 aufweist. Auf den Außenseiten
der Verbindungsstäbe 12 sind in deren ungekröpften Bereichen vier paarweise befestigte
Rohrabschnitte 6 vorgesehen, von denen jeweils zwei fluchtende Rohrabschnitte 6a,
6b an dem einen und an dem anderen Verbindungsstab 12 zum Einsetzen von Gewindemuttern
9 um ein vorgegebenes Maß voneinander distanziert sind, wobei das eine Rohrabschnittpaar
6a auf die Gurt- bzw. Gewindestangen 2 des einen Parallelträgers 1 und das andere
Rohrabschnittpaar 6b auf die Gurt- bzw. Gewindestangen 2 eines anzuschließenden Parallelgurtträgers
1a aufschiebbar und mittels auf die Gurtstangen 2 einseitig oder beidseitig der Rohrabschnitte
6 aufschraubbarer Gewindemuttern 9 in ausgerichteter Position zug- und gegebenenfalls
druckfest verspannbar sind. Die zugfeste Verspannung ist zeichnerisch dargestellt,
die druckfeste Verspannung durch gestrichelte Gewindemuttern 9 angedeutet. Die beiden
Verbindungsstäbe sind an ihren ungekröpften Stabenden mittels Stabilisierungsstegen
13 miteinander verschweißt. Dadurch sind zwischen den ungekröpften Stabenden Durchbrechungen
7a für Gebirgsanker 8 gebildet.
[0013] Bei einer anderen Ausführungsform weist die Anschlusseinrichtung 10 eine Verbindungslasche
14 und beidseitig an der Verbindungslasche 14 vier paarweise befestigte Rohrabschnitte
6a, 6b auf, von denen jeweils zwei fluchtende Rohrabschnitte 6a, 6b auf der einen
und anderen Seite der Verbindungslasche 14 zum Einsetzen von Gewindemuttern 9 um ein
vorgegebenes Maß voneinander distanziert sind. Auch in diesem Fall ist das eine Rohrabschnittpaar
6a auf die Gurtstangen 2 des einen Parallelgurtträgers 1 und das andere Rohrabschnittpaar
6b auf die Gurtstangen 2 eines anzuschließenden Parallelgurtträgers 1a aufschiebbar.
Die Rohrabschnittpaare 6a, 6b und folglich die gesamte Anschlusseinrichtung 10 sind
mittels auf die Gurtstangen 2 einseitig oder beidseitig der Rohrabschnitte 6 aufschraubbarer
Gewindemuttern 9 in ausgerichteter Position verspannbar. Die Verbindungslasche 14
weist unter Bildung einer Verankerungslasche eine oder mehrere Durchbrechungen 7 auf.
[0014] Der Parallelgurtträger 1 sowie die Anschlusseinrichtung 10 können aus Stahl oder
Kunststoff bestehen.
1. Parallelgurtträger (1) für insbesondere Streckenausbau und Tunnelausbau, mit zwei
parallelen Gurtstangen (2) und die Gurtstangen (2) verbindenden Querstäben (3), und
mit zumindest in den Trägerendbereichen angeordneten Verankerungsschlitten (4) mit
jeweils einer Ankerplatte (5) mit beidseitigen Rohrabschnitten (6), wobei die Ankerplatten
(5) jeweils zumindest eine Durchbrechung (7) zum Hindurchführen eines Gebirgsankers
(8) aufweisen und die Rohrabschnitte (6) auf die Gurtstangen (2) aufgeschoben und
in ausgerichteter Schlittenposition fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurtstangen (2) als Gewindestangen ausgebildet und die Verankerungsschlitten
(4) mittels ein- oder beidseitig der Rohrabschnitte (6) angeordneter Gewindemuttern
(9) fixierbar sind.
2. Parallelgurtträger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über die Länge der Gurtstangen (2) mehrere Verankerungsschlitten (4) angeordnet sind.
3. Parallelgurtträger (1) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Anschlusseinrichtung (10) zur Verlängerung des Parallelgurtträgers (1), mit
einer Verbindungslasche (14) und beidseitig an der Verbindungslasche (14) vier paarweise
befestigten Rohrabschnitten (6), von denen jeweils zwei fluchtende Rohrabschnitte
(6a, 6b) auf der einen und anderen Seite der Verbindungslasche (14) zum Einsetzen
von Gewindemuttern (9) um ein vorgegebenes Maß voneinander distanziert sind, wobei
das eine Rohrabschnittspaar (6a) auf die Gurtstangen (2) des einen Parallelgurtträgers
(1) und das andere Rohrabschnittspaar (6b) auf die Gurtstangen (2) eines anzuschließenden
Parallelgurtträgers (1 a) aufschiebbar und mittels auf die Gurtstangen (2) einseitig
oder beidseitig der Rohrabschnitte (6) aufschraubbarer Gewindemuttern (9) verspannbar
sind.
4. Parallelgurtträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslasche (14) unter Bildung einer Verankerungslasche eine oder mehrere
Durchbrechungen (7) aufweist.
5. Parallelgurtträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Anschlusseinrichtung (10) zur Verlängerung des Parallelgurtträgers (1), mit
zwei gekröpften und zumindest im Bereich ihrer Kröpfung (11) miteinander befestigten,
zum Beispiel verschweißten Verbindungsstäben (12) und mit beidseitig an den Verbindungsstäben
(12) in deren ungekröpften Bereichen vier paarweise befestigten Rohrabschnitten (6),
von denen jeweils zwei fluchtende Rohrabschnitte (6a, 6b) an dem einen und dem anderen
Verbindungsstab (12) zum Einsetzen von Gewindemuttern (9) um ein vorgegebenes Maß
voneinander distanziert sind, wobei das eine Rohrabschnittspaar (6a) auf die Gurtstangen
(2) des einen Parallelgurtträgers (1) und das andere Rohrabschnittspaar (6b) auf die
Gurtstangen (2) eines anzuschließenden Parallelgurtträgers (1a) aufschiebbar und mittels
auf die Gurtstangen (2) einseitig oder beidseitig der Rohrabschnitte (6) aufschraubbarer
Gewindemuttern (9) verspannbar sind.
6. Parallelgurtträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsstäbe (12) an ihren ungekröpften Stabenden mittels Stabilisierungsstegen
(13) miteinander verbunden sind.
7. Parallelgurtträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass drei Parallelgurtträger (1) zu einem Dreigurtträger oder vier Parallelgurtträger
(1) zu einem Viergurtträger zusammensetzbar sind.
8. Parallelgurtträger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Ausführungsform in Stahl oder Kunststoff.
9. Parallelgurtträger nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (10) aus Stahl und Kunststoff besteht.
1. Beam with parallel belt (1), in particular for the extension of underground galleries
and tunnels, with two parallel wire rods (2) and transverse bars (3) that connect
the wire rods (2), and with anchorage clamps (4) arranged at least in the beam end
areas each with one anchorage plate (5) with bilateral pipe sections (6), wherein
the anchorage plates (5) each have at least one aperture (7) for passing through a
rock bolt (8) and the pipe sections (6) are pushed onto the wire rods (2) and are
fixable in the aligned clamp position, characterised in that the wire rods (2) are designed as threaded rods and the anchorage clamps (4) are
fixable by means of locknuts(9) arranged on one side or both sides of the pipe sections
(6).
2. Beam with parallel belt (1) according to claim 1, characterised in that several anchorage clamps (4) are arranged over the length of the wire rods (2).
3. Beam with parallel belt (1) according to claim 1 or 2, characterised by a connection device (10) for extending the beam with parallel belt (1), with a connection
plate (14) and four pipe sections (6) attached in pairs on both sides of the connection
plate (14), of which two aligned pipe sections (6a, 6b) each are distant from one
another, by a specified dimension, on the one and other side of the connection plate
(14), for inserting locknuts (9), wherein the one pipe section pair (6a) can be pushed
onto the wire rods (2) of the one beam with parallel belt (1) and the other pipe section
pair (6b) can be pushed onto the wire rods (2) of a beam with parallel belt (1a) which
is to be connected and can be tensioned by means of locknuts (9) which can be screwed
onto the wire rods (2) on one side or both sides of the pipe sections (6).
4. Beam with parallel belt according to claim 3, characterised in that the connection plate (14) has one or several apertures (7) while forming an anchorage
plate.
5. Beam with parallel belt according to one of the claims 1 to 4, characterised by a connection device (10) for extending the beam with parallel belt (1), with two
connection bars (12) which are cranked and, at least in the area of their crank throw
(11), are attached to each other, for example welded, and with four pipe sections
(6) attached in pairs bilaterally to the connection bars (12) in their non-cranked
areas, of which two aligned pipe sections (6a, 6b) each are distant from one another,
by a specified dimension, at the one and the other connection bar (12), for inserting
locknuts (9), wherein the one pipe section pair (6a) can be pushed onto the wire rods
(2) of the one beam with parallel belt (1) and the other pipe section pair (6b) can
be pushed onto the wire rods (2) of a beam with parallel belt (1a) which is be connected
and can be tensioned by means of locknuts (9) which can be screwed onto the wire rods
(2) on one side or both sides of the pipe sections (6).
6. Beam with parallel belt according to claim 5, characterised in that the two connection bars (12) are connected with each other at their non-cranked rod
ends by means of stabilising webs (13).
7. Beam with parallel belt according to one of the claims 1 to 6, characterised in that three beams with parallel belt (1) can be put together to form a beam with three
belts or four beams with parallel belt (1) can be put together to form a beam with
four belts.
8. Beam with parallel belt according to one of the claims 1 to 7, characterised by an embodiment in steel or plastic.
9. Beam with parallel belt according to one of the claims 3 to 6, characterised in that the connection device (10) consists of steel and plastic.
1. Poutre à membrures parallèles (1), en particulier pour le soutènement de galeries
souterraines et de tunnels, comportant deux tiges de membrure (2) parallèles et des
barres transversales (3) reliant les tiges de membrure (2), et comportant des coulisseaux
d'ancrage (4) disposés aux moins dans les régions terminales de la poutre et dotés
chacun d'une plaque d'ancrage (5) pourvue de tronçons de tube (6) de part et d'autre,
les plaques d'ancrage (5) présentant chacune au moins une ouverture (7) pour le passage
d'un boulon à roche (8) et les tronçons de tube (6) étant enfilés sur les tiges de
membrure (2) et pouvant être immobilisés sur celles-ci dans la position alignée du
coulisseau, caractérisée en ce que les tiges de membrure (2) sont réalisées sous la forme de tiges filetées, et en ce que les coulisseaux d'ancrage (4) peuvent être immobilisés au moyen d'écrous filetés
(9) disposés d'un côté ou des deux côtés des tronçons de tube (6).
2. Poutre à membrures parallèles (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que plusieurs coulisseaux d'ancrage (4) sont disposés sur la longueur des tiges de membrure
(2).
3. Poutre à membrures parallèles (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par un dispositif de raccordement (10) pour prolonger la poutre à membrures parallèles
(1), comportant une patte de liaison (14) et quatre tronçons de tube (6) fixés par
paires de part et d'autre sur la patte de liaison (14), parmi lesquels deux tronçons
de tube (6a, 6b) respectivement alignés de part et d'autre sur la patte de liaison
(14) sont mutuellement distants d'une distance prédéterminée en vue de l'insertion
d'écrous filetés (9), la première paire de tronçons de tube (6a) pouvant être enfilée
sur les tiges de membrure (2) de la première poutre à membrures parallèles (1) et
l'autre paire de tronçons de tube (6b) sur les tiges de membrure (2) d'une poutre
à membrures parallèles (1a) à raccorder, et lesdites paires pouvant être assujetties
au moyen d'écrous filetés (9) pouvant être vissés sur les tiges de membrure (2) d'un
côté ou des deux côtés des tronçons de tube (6).
4. Poutre à membrures parallèles selon la revendication 3, caractérisée en ce que la patte de liaison (14) comporte une ou plusieurs ouvertures (7), formant ainsi
une patte d'ancrage.
5. Poutre à membrures parallèles selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée par un dispositif de raccordement (10) pour prolonger la poutre à membrures parallèles
(1), comportant deux barres de liaison (12) déportées, fixées entre elles au moins
dans leur partie déportée (11), par exemple par soudage, et comportant quatre tronçons
de tube (6) fixés par paires de part et d'autre sur les barres de liaison (12) dans
les parties non déportées de celles-ci, parmi lesquels deux tronçons de tube (6a,
6b) respectivement alignés sur l'une et l'autre des barres de liaison (12) sont mutuellement
distants d'une distance prédéterminée en vue de l'insertion d'écrous filetés (9),
la première paire de tronçons de tube (6a) pouvant être enfilée sur les tiges de membrure
(2) de la première poutre à membrures parallèles (1) et l'autre paire de tronçons
de tube (6b) sur les tiges de membrure (2) d'une poutre à membrures parallèles (1a)
à raccorder, et lesdites paires pouvant être assujetties au moyen d'écrous filetés
(9) pouvant être vissés sur les tiges de membrure (2) d'un côté ou des deux côtés
des tronçons de tube (6).
6. Poutre à membrures parallèles selon la revendication 5, caractérisée en ce que les deux barres de liaison (12) sont, à leurs extrémités non déportées, reliées entre
elles au moyen d'entretoises stabilisatrices (13).
7. Poutre à membrures parallèles selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'on peut réunir trois poutres à membrures parallèles (1) pour former une poutre triangulaire,
ou quatre poutres à membrures parallèles (1) pour former une poutre carrée.
8. Poutre à membrures parallèles selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée par une forme de réalisation en acier ou en matière plastique.
9. Poutre à membrures parallèles selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisée en ce que le dispositif de raccordement (10) est constitué d'acier et de matière plastique.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente