[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elastisches Übungsgerät nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, wie es insbesondere für sportliche oder sportmedizinische Zwecke Verwendung
findet.
[0002] Es ist bekannt, zwischen zwei festen Handgriffen eines Übungsgerätes (Extensor) Gummikordeln
zu befestigen und beim Üben über die Griffe axial an den Kordeln zu ziehen. Durch
Einhängen einer entsprechender Anzahl von Kordeln an den Innenseiten der Griffe kann
zwar die Zugkraft geändert werden, nicht jedoch die Länge der Kordeln und somit des
gesamten Übungsgerätes. Dies wäre aber je nach Übung oder übender Person notwendig.
[0003] Aus der US-PS 1,729,399 und der US 2002/0052270 A1 sind elastische Übungsgeräte bekannt,
bei denen jeweils ein elastisches Element zwischen zwei Griffen befestigbar ist. In
den Griffen ist jeweils eine konische Klemmöffnung vorgesehen, durch welche das elastische
Element hindurchgeführt und über einen Keil in Verbindung mit einer keilförmigen Verdickung
der Bandenden oder über eine Kugel, zum Teil nur schwer wieder lösbar festgeklemmt
ist. Ein sicheres, schnell lösbares Klemm-/Befestigen der Griffe auf einem elastischen
Übungsband mit gleichmäßiger Banddicke ist nicht möglich.
[0004] Für flache, elastische Übungsbänder, die immer mehr zu Trainings- bzw. Übungszwecken
verwendet werden ist es nicht üblich, Griffe zu verwenden, zwischen denen die z.B.
unter 0,15 mm dicken und bis über 200 mm breite Bänder befestigbar wären. Wird ein
solches Band von einer übenden Person ergriffen, um z.B. eine Extension in Brusthöhe
durchzuführen, dann muss die übende Person sich richtig im Bandmaterial festkrallen,
um beim Dehnen des Bandes nicht abzurutschen. Zudem ist es so gut wie unmöglich, freihändig
das Band verzerrungsfrei zu dehnen, so dass ein auf der Bandoberfläche vorhandenes
Muster (siehe DE 20013 074 U1 oder EP 1 175 922 A2) sich gleichmäßig über die ganze
Bandbreite dehn-verändert und visuell voll konzentriert beobachtet werden kann.
[0005] So ist das Physioband der Firma Tilia GmbH, 87484 Nesselwang bekannt, aus dessen
Übungsposter zu erkennen ist, dass das Festhalten des Bandes in flachoffener verzerrungsfreier
Stellung nicht ohne weiteres möglich ist. Die übende Person ist daher mehr auf das
Sich-Festkrallen im Band konzentriert als auf die damit ausgeführte Übung. Diesem
Übungsprospekt bzw. -poster ist des Weiteren zu entnehmen, dass das lose Physioband
über einen Clip, der in der Verpackung ebenfalls beiliegt, zu einer Endlosschlaufe
zusammengehalten werden kann, um z.B. entsprechende Arm- oder Beinübungen im eingehängten
Zustand des schlaufenförmig zusammengeclipten Bandes durchführen zu können.
[0006] Solcherart Clips, wie sie zum schlaufenförmigen Zusammenhalten von Übungsbändern
verwendet werden, sind bereits in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt, werden
jedoch stets zum Verschließen von Beuteln, Taschen, Säcken usw. verwendet, wie z.B.
in den US-PS 2,818,871, US-PS 3,571,861, DE 25 47 875 A1, US-PS 4,296,529, US-PS 4,523,353
US-PS 5, 379, 489, EP 0 156 779 B1 und WO 93116930 A1 beschrieben. Es sind somit einteilige
Verschlussvorrichtungen wie Spangen bzw. Clips für Beutel oder Schläuche bekannt,
die aus zwischen zwei mit einem Filmschamier verbundenen Armen bestehen, die an den
in geschlossenem Zustand einander zugekehrten Flächen ineinander greifende Klemmprofile
aufweisen und über eine Rastierung an den freien Armenden im geschlossenen Zustand
festsetzbar sind. Im geöffneten Zustand stehen die Arme in einem Winkel von max. 90°
zueinander. Das zu verschließende Ende des Beutels oder die zu verbindenden beiden
Enden eines Übungsbandes werden aufeinanderliegend quer auf den einen, meist unteren
Arm gelegt, wonach der zweite, meist obere Arm auf den unteren Arm geschwenkt und
so gedrückt wird, dass deren ineinandergreifenden Längsprofile das zwischenbefindliche
Beutel- oder Bandmaterial festklemmen. Über eine Rastierung an den Armenden wird der
Clip im geschlossenen Zustand zusammengehalten. Dieser Clip wird somit lediglich zum
Schließen oder Koppeln verwendet, nicht jedoch als Griff, über den ein Zug angeübt
wird.
[0007] Auch ist aus der US-PS 3,036, 506 ein Verschlussclip für den Isolationsbeutel einer
Unterwasserkamera bekannt, mit einem rinnenförmigen Unterarm und einem flachstabförmigen
Oberarm, wobei die Arme über einen quer die beiden ineinander greifenden Teile durchsetzenden
Achsstift gelenkig verbunden sind. Über eine am entgegengesetzten Ende des unteren
Armes schwenkbar befestigte Öse wird der Oberarm über eine an diesem vorgesehene Kerbe
in geschlossenem Klemmzustand und somit auch der Beutel festgehalten. Diese Clips
nun als Griffe zu verwenden, ist nicht bekannt.
Somit ist Aufgabe der Erfindung, ein elastisches Übungsgerät anzugeben, das ein sicheres,
bequemes, vielseitiges und konzentriertes Handhaben und Üben ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein elastisches Übungsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0009] Dem gemäß weist das elastische Übungsgerät als Griffe jeweils zwei Clip-Griffe auf,
die in Art bekannter Beutelverschluss-Clips aufgebaut sind, in denen mindestens ein
elastisches Übungsband auf vorbestimmter Länge fest oder lösbar geklemmt befestigt
ist. Zudem sind in Dehnrichtung des Übungsbandes mindestens eine geometrische Figur
auf dem Band vorgesehen, die bei Dehnung mit vorbestimmter Kraft eine andere vorbestimmte
geometrische Figur bilden oder ergeben. Es werden somit im Verlauf eines z. B. Übungsbandes
(oder eines Gummiseiles oder Gummischlauches) zwei Clip-Griffe im benötigten Abstand
von z. B. 40 cm Länge zueinander senkrecht, also quer zur Längs- bzw. Zugrichtung
des Bandes befestigt. Damit kann die übende Person das Band an den beiden Clip-Griffen
ergreifen und die entsprechenden Dehnübungen sicher ausführen. Dabei wird so an diesen
Clips gezogen, dass sie parallel auseinanderbewegt werden, wodurch das zwischengeklemmte
Bandteil gleichmäßig in die Länge gedehnt wird und die darauf befindlichen geometrischen
Figuren nicht verzerrt werden und während dem Üben stets gut sichtbar sind.
[0010] Von Vorteil ist, wenn an den Clip-Griffen jeweils ein in Band-Zugrichtung weisendes
Greif- bzw. Halteelement vorgesehen ist. Es werden dann zwei Griffe so an einem Band
befestigt, dass die jeweiligen Halteelemente nach außen weisen, wodurch das Ergreifen
und insbesondere das Halten des Bandes unter Spannung erleichtert wird.
[0011] Dabei kann erfindungsgemäß als Halteelement ein steifer Bügel, eine flexible Lasche
bzw. Schlaufe wie Seil oder Kordel, ein mittiger T-Griff oder Ring o.ä. vorgesehen
sein. Wichtig - und nur erfindungsgemäß möglich - ist, dass beim Dehnen und insbesondere
beim gedehnt Halten des Bandes über die Halteelemente an den Griffen, das Band bei
den Übungen in Brusthöhe in ganzer Breite verzerrungsfrei sichtbar bleibt, so dass
vom Übenden die Dehn-Veränderungen eines gemäß der DE 200 13 074 U1 auf der Bandoberfläche
befindlichen geometrischen Musters möglich ist.
Wird z. B. ein Seil-Halteelement vorgesehen, das in vorteilhafter Weise über je eine
Öse an den beiden Enden der einen Griffseite befestigt ist, dann kann die übende Person
in die jeweilig gebildete Halteschlaufe den Daumen einer Hand einhängen und in Brusthöhe
mit annähernd ausgestreckten Armen die Griffe auseinander drücken, wodurch das dazwischenliegende
Band entsprechend gedehnt wird. Durch das lediglich über die Daumen eingehängte Ergreifen
und Auseinanderziehen des in voller Breite schlupffrei gehaltenen Bandes, findet ein
freies Einpendeln von Band und Halterung um die beiden Daumen-Drehpunkte statt. Dadurch
kann eine Extension praktiziert werden kann, bei der eine weitgehend verzerrungsfreie,
d. h. vektorenfreie Längsdehnung des Bandes erzielt werden kann. Diese Wirkung wird
selbstverständlich auch bei Verwendung von Halteringen erzielt.
[0012] Erfindungsgemäß kann an der Halteschlaufe - aber auch an einem steifen Haltebügel
- eine Kugel oder ein Rohr aus starrem oder flexiblem Material wie z. B. aus Holz
oder Kunststoff, verschieblich über deren zentrale Bohrung aufgezogen sein. Wird nun
der Griff über die Kugel oder das Rohr ergriffen und extensiert, dann kann ebenfalls
ein verzerrungsfreies Einpendeln der Griffe stattfinden.
[0013] Auch kann am Seil bzw. an der Kordel der Halteschlaufe mittig ein Daumen-Greifring
integriert sein, der z. B. ebenfalls aus Holz oder Kunststoff gefertigt sein kann.
Dadurch dass die Daumen-Greifringe wesentlich dicker sind als das Seil bzw. die Kordel
und eine feste, abgerundete Greif-Innenfläche aufweisen, kann auch das Einpendeln
am Daumen über den Ring leichter und angenehmer stattfinden, als über den direkt in
der Seilschlaufe eingehängten Daumen. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß bei relativ
dünner Auslegung des Schlaufenseiles unter Belastung am Daumen ein relativ unangenehmes
Quetschen und Einschneiden stattfindet, was bei relativ dicken Daumenringen, deren
Dicke der Höhe der geschlossenen Klemmhalterung entsprechen kann, nicht der Fall ist.
[0014] Erfindungsgemäß sind auf dem Übungsband als geometrische Figuren z. B. Ellipsen,
Rechtecke oder Rauten vorgesehen sind, die bei Dehnung mit einer Kraft von z. B. 1,5
kg oder 2 kg Kreise oder Quadrate bilden oder ergeben. Dabei kann in oder neben mindestens
einer der geometrischen Figuren eine entsprechende Dehnkraftangabe wie 1,5 kg oder
2 kg aufgebracht sein und zwar so, dass bei Ausbildung unter Dehnung z. B. eines Kreises
aus einer Ellipse, die entsprechende Angabe von z. B. 1,5 kg sehr gut lesbar ist.
[0015] Von Vorteil ist, wenn auf dem Übungsband ein Quer-Rhomben-Muster, ein Rechteck-Muster
oder ein Ellipsen-Muster vorgesehen ist, die jeweils aus mindestens einem entlang
ihrer kurzen Achse in Dehnrichtung weisenden Rhombus, Rechtecke oder Ellipse besteht,
die in vorbestimmter Dehnsituation jeweils zu einem Quer-Quadrat, Normal-Quadrat oder
Kreis verformt werden. Dabei kann am Band mittig jeweils nur eine geometrische Figur
angeordnet sein oder es können zwei oder mehr identischer Figuren symmetrisch zur
Bandmitte oder entlang des gesamten Bandes in gleichmäßiger Beabstandung zueinander
aufgebracht sein.
[0016] Es kann aber auch besonders vorteilhaft sein, mindestens zwei gleiche geometrische
Figuren unterschiedlicher Abmessungen benachbart zueinander vorzusehen, denen unterschiedliche
Kraftangaben zugeordnet sind und die bei Erreichen der jeweiligen entsprechenden Dehnkraft
die vorbestimmte andere geometrische Figur bilden, also z. B. aus einer Ellipse zu
einem Kreis werden. Dabei können in der Bandmitte z.B. ein Figurenpaar mit z. B. zwei
unterschiedlich große Ellipsen vorgesehen sein oder es können mehrere Figurenpaare
mittensymmetrisch nebeneinander oder auf der gesamten Bandlänge in gleichmäßiger Beabstandung
der Figurenpaare zueinander vorgesehen oder angeordnet sein. Selbstverständlich können
aber auch mehr als zwei Figuren unterschiedlicher Dimensionierung und somit unterschiedlicher
Belastungszuordnung nebeneinander vorgesehen sein, mit entsprechenden Kräfte-Angaben,
wie z. B. vier unterschiedlich breite bzw. unterschiedlich breite und hohe Ellipsen,
ausgelegt für und beschriftet mit 0,5 kg, 1 kg, 1,5 kg und 2 kg oder noch eine fünfte
Ellipse mit 2,5 kg. So kann das Übungsgerät von unterschiedlich kräftigen Personen
zu unterschiedlichen Übungen verwendet werden, z. B. für Übungen unter Konstanthaltung
einer bestimmten Kraft oder zwischen unterschiedlichen Dehnbelastungen ständig wechselnden,
also intermittierenden Übungen.
[0017] In besonders vorteilhafter Weise können die als Clip-Griffe verwendeten Klemm-Clips
zwar Cliparme aufweisen an deren Innenseite ähnliche Klemmprofile vorhanden sind,
wie bei den bekannten Beutelclips. Zum Unterschied zu diesen sind sie jedoch nicht
mehr über ein Film-Scharnier verbunden, das ein Aufklappen und offenes Liegenbleiben
der beiden Arme in einer 180°-Auflagestellung nicht zulässt, sondern die beiden Arme
meist in einem Winkel kleiner als 90° hält, wodurch der Einblick in die Klemmflächen
und damit ein optimales Einlegen des Bandes behindert wird. Durch die Verbindung der
beiden eigenständigen Klemmarme über ein Scharnier mit Lageraugen und Lagerstift können
die beiden Halterungsarme in komplett geöffnetem, also aufgeklapptem Zustand flach
und kippfrei auf einer Unterlage aufliegen. Danach kann das Übungsband im rechten
Winkel zur Längserstreckung der Arme leichter und genauer auf den einen Arm aufgelegt
werden. Sodann wird der zweite Arm über den ruhig aufliegend verbleibenden unteren
Arm mitaufliegen dem Band geklappt und fest auf diesen gedrückt, so dass der Verschluss
an den Armenden, der vorzugsweise als Schwenkbügel ausgebildet ist, hält.
[0018] Von Vorteil ist, wenn am Grund der Klemmnut des unteren Armes ein balliges Widerlager
vorgesehen ist, auf dem in geschlossenem Zustand der Klemmarme der mindestens eine
Steg des oberen Armes mit zwischenliegendem Band ansteht. Es sind dann zudem zwei
obere Klemmstege vorhanden, die so zueinander beabstandet sind, dass sie das ballige
Widerlager teilweise umgreifen, Wodurch das zwischengeklemmte Band noch zusätzlich
eine Umlenkung erfährt. Dadurch ist das Band nicht nur V- sondern W-förmig umgelenkt,
wodurch eine sicherere Klemmung stattfindet und somit höhere Zugkräfte Ober die Griffe
auf das Band ausgeübt werden, ohne dass das Band aus den Klemmhalterungen der Griffe
rutscht.
[0019] Das ballige Widerlager kann dabei eine weichelastische Schnur sein, die im Grund
der Nut z. B. durch Kleben befestigt ist, wobei die Stege dann kürzer und unelastisch
auslegbar sind. Durch das weichelastische Widerlager wird eine optimale rutschfeste
Klemmung erreicht, ohne dass die Gefahr besteht, das Band durch Quetschen zu beschädigen.
[0020] Ein sicheres Klemmen wird auch erhalten, wenn das Widerlager eine halbkreisförmige,
starre Erhebung am Nutengrund ist, während die beiden Klemmstege eine etwas längere,
elastische Auslegung erfahren, so dass sie beim Aufdrücken auf das Widerlager leicht
auseinandergespreizt werden und so das zwischenliegende Band nicht quetschen können.
[0021] Von Vorteil ist des weiteren, wenn die beiden Arme des Clip Griffes, im Verhältnis
zu deren Höhe und Länge relativ breite Auflagesockel aufweisen, die z.B. 1,5- bis
5-fach breiter als die aktive Innenseite der Arme ist. Dadurch wird eine besonders
breite Auflagefläche der Arme erhalten, die dann in offenem, aufgeklapptem Zustand
z. B. auf dem Tisch oder Boden kippfrei aufliegen, so dass das Band in Ruhe entsprechend
ausgerichtet auf diesen auflegbar ist. Auch beim Verschwenken und Klappen des oberen
Armes auf den unteren Arm und Zudrücken besteht keine Gefahr des Kippens der Halterung,
wodurch das Band aus seiner ausgerichteten Position verrutschen könnte. Zudem kann
dieser Auflagesockel eine geschweifte Ausbildung erfahren und mittig breiter sein,
als an den Enden. Dadurch wird gleichzeitig eine ansprechende Form, mit guter Handhabbarkeit
erzielt.
[0022] Von besonderem Vorteil ist auch, wenn an der Innenseite des Sockelrandes des unteren
Armes, auf den das Band zum Festklemmen aufgelegt wird, quer zu dessen Längserstreckung
mehrere Markierungen wie Rillen, Striche, Noppen oder Wülste in gleichmäßiger Beabstandung
zur Mitte vorgesehen sind. Dies ist in einfacher Weise möglich, da die Auflagesockel
zu den mittigen Profilleisten seitlich relativ weit ausholend abstehen, so dass im
wesentlichen eine T-Form des Armes erhalten wird, Somit ist zu jeweils beiden Seiten
ein relativ breiter Sockelrand vorhanden, wodurch die Markierungen gut sichtbar an
den Innenseiten anbringbar sind. Das Band kann somit genau senkrecht und gleichzeitig
in mittiger Ausrichtung in den Griffclip eingelegt und festgeklemmt werden.
[0023] Nachfolgend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele unter Bezug auf
die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Draufsicht eines elastischen Übungsgerätes mit zwei Klemmgriffen;
- Fig. 2:
- eine Draufsicht wie in Fig. 1, mit Klemmgriffen mit starren Bügel-Halteelementen;
- Fig. 3:
- eine Draufsicht wie in Fig. 1 und 2 mit Griffen mit Halteschlaufen;
- Fig. 4:
- eine Draufsicht auf einen Clip-Griff in Ausführung, mit Halteschlaufe und Daumen-Greifring;
- Fig. 5:
- eine Draufsicht auf einen Clip-Griff aus in Fig. 4, mit Halteschlaufe und Greifkugel;
- Fig. 6:
- einen Schnitt VI-VI aus Fig. 4 durch einen Clip-Griff mit starrem Widerlager und elastischen
Stegen;
- Fig. 7:
- einen Schnitt VII-VII durch einen Clip-Griff mit elastischer Widerlager-Schnur und
steifen Stegen;
- Fig. 8:
- eine Seitenansicht des Clip-Griffes gemäß Fig. 4 bis 7, in teilweise geöffnetem Zustand;
- Fig. 9:
- eine Draufsicht auf den Clip-Griff Halterung gemäß Fig. 8, den unteren Arm mit Einlegemarkierungen
veranschaulichend;
- Fig. 10:
- eine Seitenansicht wie in Fig. 8, in geschlossenem Zustand;
- Fig. 11:
- eine-Draufsicht auf einen Clip-Griff in komplett geöffnetem Zustand;
- Fig. 12:
- eine Seitenansicht des clip-Griffes im Zustand aus Fig. 11;
- Fig. 13:
- eine Draufsicht auf ein Übungsband mit einer längsmittigen Reihe von Rechtecken mit
Belastungsangaben 1,5 kg, in ungedehntem Zustand;
- Fig. 14:
- eine Draufsicht auf das Band nach Fig. 13, in mit einer Dehnkraft von 1,5 kg gedehntem
Zustand;
- Fig. 15:
- eine Draufsicht auf ein Übungsband mit einer längsmittigen Reihe von Rauten mit Belastungsangaben
1,5 kg, in ungedehntem Zustand;
- Fig. 16:
- eine Draufsicht auf das Band nach Fig. 15, in mit einer Dehnkraft von 1,5 kg gedehntem
Zustand;
- Fig. 17:
- eine Draufsicht auf ein Übungsband mit einer längsmittigen Reihe von Ellipsenpaaren,
mit unterschiedlich großen Ellipsen und zugeordneten Belastungsangaben 1,5 kg und
2 kg, in ungedehntem Zustand;
- Fig. 18:
- eine Draufsicht auf das Band nach Fig. 17, in mit einer Dehnkraft von 1,5 kg gedehntem
Zustand;
- Fig. 19:
- eine Draufsicht auf das Band nach Fig. 17, in mit einer Dehnkraft von 2 kg gedehntem
Zustand;
- Fig. 20:
- eine Draufsicht auf ein Übungsband mit einem mittigen Rechteck mit Belastungsangaben
1,5 kg und an den Bandenden fest angebrachten Griffen, in ungedehntem Zustand;
- Fig. 21:
- eine Draufsicht auf das Band ähnlich wie nach Fig. 20, mit einer Ellipse, einer mittigen
Raute und einem Rechteck und den Dehnkraftangaben 1 kg, 1,5 kg und 2 kg, in ungedehntem
Zustand, und
- Fig. 22:
- eine Draufsicht auf das Band nach Fig. 21, in mit einer Dehnkraft von 1,5 kg gedehntem
Zustand.
- Fig. 23:
- eine Draufsicht auf eine Halterung mit mittiger Öse und Daumen-Greifring;
[0024] In Fig. 1 ist ein elastisches Übungsgerät 1 dargestellt, das aus einem an sich bekannten
Übungsband 2 besteht, an dem im für die entsprechende Übung optimalen Abstand zwei
Klemm-Griffe 3 angebracht sind. Es ist zu erkennen, dass es sich hier um ein Übungsband
handelt, auf dessen Oberfläche mindestens eine Reihe eines geometrischen Musters aufgebracht
ist. Auch ist zu ersehen, dass das ungespannte Band-Motiv 4 hier eine Ellipse ist,
die unter vorbestimmter Zugkraft als gespanntes Band-Motiv 5 zu einem Kreis gedehnt
wird. Die Übungsperson kann nun bei Extensionsübungen das zwischen den Klemm-Griffen
3 eingespannte Übungsband 2 gleichmäßig dehnen und den Dehnvorgang visuell und mental
verfolgen, bis die vorgesehene Motivänderung eintritt. Diese zeigt an, dass die Zugkraft
bzw. Spannung erreicht ist, unter der das Band während der Übung konstant zu halten
ist. Dies geschieht ohne verkrampftes, direktes Einkrallen der Hände in das Band,
wodurch keine Verzerrungen im Band und frühzeitige Ermüdungserscheinungen in den Händen
stattfinden können.
[0025] Fig. 2 zeigt ein ähnliches Übungsgerät wie Fig. 1, nur dass hier das Übungsband 2
als geometrisches Motiv 4 in ungespanntem Zustand des Bandes Rauten aufweist, die
in entsprechend gespanntem Zustand als Motive 5 zu Quadraten werden. Zudem sind an
den Klemm-Griffen 3 je ein Halteelement 6 vorgesehen, der hier ersichtlich als steifer
Bügel ausgebildet ist, der an der einen Längsseite der Griffe angebracht ist. Die
Übungsperson kann nun in einfacher Weise die Griffe an den Bügeln mit der vollen Faust
packen und an den beiden Griffen und somit am Band ziehen. Die Übungsperson kann aber
auch in sehr wirkungsvoller Weise jeweils nur den Daumen 8 ihrer Hand einhängen, wie
dies aus Fig. 3 genauer ersichtlich ist. Hierdurch wirkt der Daumen als Drehachse,
über die sich ein freies Einpendeln während der Übung vollzieht, so dass die beiden
Klemm-Griffen sich selbsttätig stets parallel zueinander ausrichten, unter gleichmäßigem
Zug des schlupffrei eingeklemmten Bandes 2.
[0026] Aus Fig. 3 ist zu ersehen, dass die Griffe 3, zwischen denen das Band 2 eingeklemmt
ist, als Halteelemente flexible Halteschlaufen 7 tragen, in die Daumen 8 der Hände
9 der Übungsperson eingehängt sind. Es ist zu erkennen, wie ein sich einpendelndes,
korrektes Ausrichten des Übungsgerätes durch die Aufhängung zwischen den Daumen stattfindet
und so ein gleichmäßiges, verzerrungsfreies Dehnen des Bandes erlaubt.
[0027] In Fig. 4 bis 12 ist der Klemm-Griff in seiner besonderen Ausführung als Clip-Griff
10 dargestellt, bei dem das Band 2 zwischen zwei zueinander schwenkbaren Klemmarmen
sicher festgeklemmt wird, wie im weiteren genauer beschrieben wird.
[0028] So zeigt Fig. 4, wie am Clip-Griff 10 eine Halteschlaufe 7 über längs-endseitig angebrachte
Ösen 11 befestigt ist. Das Seil, die Schnur oder die Kordel, aus der die Halteschlaufe
7 gebildet wird, ist dabei durch die beiden Ösen 11 hindurchgeführt und endet in einem
Daumengreifring 12, in dem die Schlaufenenden sicher befestigt sind. In der exzentrischen
Öffnung 13 des Greifringes hängt nun die übende Person ihren Daumen 8 ein. Es ist
zu erkennen, wie ein Einpendeln der Griffe stattfindet, wobei hier zusätzlich auch
noch ein Verschieben der Schlaufenkordel in den Ösen stattfinden kann, zur symmetrischen
Ausrichtung des Ringes 12 zum Griff und damit zum Band.
[0029] Fig. 5 zeigt die gleiche Ansicht und gleiche Ausführungsform wie in Fig. 4, nur dass
hier an der ungespannt dargestellten Halteschlaufe als Greifelement eine Greifkugel
14 vorgesehen ist, die über ihre zentrische Bohrung 15 auf der Schlaufenkordel 7 aufgereiht
ist. Die Übungsperson ergreift nun die Halteschlaufe 7 nicht direkt, sondern über
die Greifkugel 14. Durch das axiale Verrutschen der Kugel auf der Kordel erfolgt ebenfalls
ein freies Einpendeln des Übungsgerätes. Selbstverständlich können statt einer Greifkugel
auch mehrere Greifkugeln gleichen oder unterschiedlichen Durchmessers auf der Halteschlaufe
aufgereiht sein, oder es kann eine Greifspule 16, wie in Fig. 11 dargestellt, Verwendung
finden.
[0030] Aus Fig. 6, die einen Querschnitt durch einen Clip-Griff 10 in geschlossenem Spannungszustand
zeigt, ist zu erkennen, dass der Griff aus einem unteren Arm 20 und einem oberen Arm
21 besteht, die durch ihre entsprechend ausgestalteten Innenprofile ineinander greifen
und das zwischengelegte Band 2 dadurch klemmend festhalten. Dabei ist in der Profilleiste
19 des unteren Armes 20 längsmittig eine V-Nut 18 vorgesehen, an deren Nutengrund
ein balliges Widerlager 17 eingeformt ist. Der obere Arm 21 besitzt an seiner Profilleiste
22 zwei über eine mittige Nut 23 getrennte elastische Stege 24. Es ist zu erkennen,
dass in gespannt-geschlossen-em Zustand des Clip-Griffes 10 die Stege 24 so auf dem
balligen Widerlager 17 aufstehen, dass sie leicht auseinandergedrückt werden und dabei
auf dessen Umfang seitlich gleitend elastisch anliegen, ohne senkrecht bzw. radial
drückend anzustehen. Dadurch wird auch das zwischengelegte Band 2 nicht wie in einer
Zange abgedrückt, sondern lediglich zwischen den Stegen und dem Widerlager elastisch
angedrückt festgehalten. Durch die fünf Umlenkpunkte im Bandverlauf wird ein sicheres,
schlupffreies Festhalten des Bandes auf dessen ganzer Länge sichergestellt. Dieses
sichere Festhalten kann auch bei Bändern unterschiedlicher Dicke erfolgen, da sich
die elastischen Stege bedarfsweise nur etwas mehr oder weniger auseinander spreizen.
Des weiteren ist ersichtlich, wie an der Profilleiste 19 des unteren Armes 20 die
Ösen 11 vorgesehen sind, wobei zu beachten ist, dass die Öse so weit zum oberen Rand
der Profilleiste 19 hochgezogen ist, dass die Halteschlaufe möglichst nahe dem Band
2 an der Öse befestigbar ist. Schließlich sind am inneren Sockelrand Markierungswülste
29 vorgesehen, wie noch genauer aus Fig. 8 bis 11 ersichtlich wird.
[0031] Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform des Clip-Griffes 10 ist an der Profilleiste
19 des unteren Armes 20 eine U-Nut 30 vorgesehen, in deren Grund eine elastische Schnur
31 kreisrunden Querschnitts eingelegt und z. B. durch Kleben darin befestigt ist.
Zudem besitzt die Profilleiste 22 des oberen Armes 21 zwei starre Stege 34, die durch
eine Nut 33 voneinander getrennt sind. Die Stege 34 stehen mit ihren abgerundeten
Stirnseiten mit senkrechtem Druck auf der weichelastischen Schnur 31 auf, diese leicht
eindrückend. Es ist selbstverständlich, dass das zwischengelegte Band 2, das hier
W-förmig fünf Umlenkungen erfährt, äußerst sicher, aber gleichzeitig beschädigungsfrei
elastisch geklemmt festgehalten wird. Dabei sind die Profile und die elastische Schnur
dimensionsmäßig so aufeinander abgestimmt, dass auch das dünnste Band durch leichtes
Eindrücken der elastischen Schnur sicher festgehalten wird. Aber auch das dickste
Band, an dem bestimmungsgemäß die stärksten Zugkräfte appliziert werden, wird durch
entsprechend stärkeres, durch die Dicke des Bandes bestimmtes Eindrücken der elastischen
Schnur ebenfalls schlupf-bzw. rutschsicher festgehalten.
[0032] Wie aus Fig. 8 zu erkennen ist, ist der untere Arm 20 mit dem oberen Arm 21 über
ein Scharnier 35 mit Achse 36 schwenkbar bzw. auf min. 180° auf- und zuklappbar verbunden.
Am anderen Ende des unteren Armes 20 ist ein vorzugsweise aus Federstahldraht gefertigter
Schwenkbügel 37 vorgesehen, an dem wiederum eine Führungsrolle 38 oder-Kugel drehbar
aufgezogen ist. Zudem weist das äußere Ende des oberen Armes 21 eine Nase 39 auf,
über die in geschlossenem Zustand des Clip-Griffes, also im aufgedrückten Zustand
des oberen Armes auf den unteren Arm, beim Hochschwenken des Schwenkbügels 37 die
Führungsrolle 38 einrollt und die beiden Arme festhält. Schließlich ist zu erkennen,
wie auf der Innenseite des Sockelrandes 27 die Markierungswülste 29 in gleichmäßiger
Beabstandung zueinander und gleichzeitig zur Armmitte, angeordnet sind und wie desgleichen
die beiden Ösen 11 vorgesehen sind, in die die Kordel der Halteschlaufe 7 eingehängt
ist.
[0033] Fig. 9, die durch den weggebrochenen oberen Arm 21 einen freien Blick auf die Oberseite
des unteren Armes 20 erlaubt, veranschaulicht insbesondere das erfindungsgemäße Breitenverhältnis
zwischen der Profilleiste 19 mit V- bzw. U-Nut 18 bzw. 30 und dem Sockel 25. Es ist
zu erkennen, dass der Sockel 25 in seiner mittigen größten Breite hier mehr als dreimal
so breit ist wie die Profilleiste 19. Dadurch ist eine optimale Kippfestigkeit des
unteren Armes und auch der gesamten Griffes vorhanden, in auf einer ebenen Unterlagen
aufliegenden Situation, wie dies z. B. beim Einlegen des Übungsbandes der Fall ist.
Zudem sind die am inneren Sockelrand vorgesehenen Markierungswülste 28 zu beiden Seiten
der Profilleiste 19 in Querrichtung des Clips, d. h. in eine in Einlegerichtung des
Bandes auf beiden Seiten fluchtend zueinander verlaufend vorgesehen. Dadurch erlauben
sie ein leichtes und genaues Einlegen des Bandes und "führen" das menschliche Auge.
Den Markierungswülsten 28 können zusätzlich Ziffern oder Buchstaben beigeordnet sein
und zwar z. B. spiegelbildlich angeordnet, jeweils ausgehend von der Mitte nach außen.
So muss beim Einlegen nicht das große Zählen beginnen, sondern einfach links und rechts
beachtet werden, dass an den Rändem des Bandes jeweils die gleichen Buchstaben oder
Zahlen oder andere Symbole gleicher Art sichtbar sind. So kann das Band schnell und
genau sowohl mittig, als auch senkrecht auf dem unteren Arm und damit zum gesamten
Clip aufgelegt bzw. ausgerichtet werden.
[0034] Fig. 10 zeigt den Clip-Griff in geschlossenem bzw. über das Scharnier 35 in zusammengeklapptem
Zustand der Arme 20 und 21 und mit hochgeschwenktem Bügel 37, wobei dessen Führungsrolle
38 die Nase 39 übergreift und so die beiden Armenden fest zusammenhält.
[0035] Fig. 11 und 12 zeigen den Clip-Griff 10 in komplett über das Scharnier 35 aufgeklapptem
Zustand und nach außen aufgeklapptem Schwenkbügel 37. Es ist zu erkennen, dass dabei
die Arme 20 und 21 über ihre breiten Sockel 25 und auch der Schwenkbügel 37 auf einer
ebenen Unterlage 32 aufliegen. In diesem spannungsfreien aufgeklappten, kippsicheren
Zustand des Clip-Griffes kann das Übungsband einfach auf den unteren Arm in entsprechender
Ausrichtung aufgelegt werden, zumal auch durch die Quer-Markierungswülste 29, die
nur am unteren Arm vorgesehen sind, schnell und sicher zu erkennen ist, wo und wie
das Band in korrekter Ausrichtung aufzulegen ist, nämlich auf den unteren Arm 20.
Ist das Band dann ordnungsgemäß auf diesem aufgelegt, dann kann ohne jegliche Kippgefahr
der obere Arm 21 von der Unterlage 32 über dessen äußeren Ende mit Nase 39 angehoben
und um 180° verschwenkt bzw. über den unteren Arm geklappt werden. Danach wird nahe
dem äußeren Ende des oberen Armes in Richtung auf den unteren Arm gedrückt und der
Schwenkbügel 37 mit seiner Führungsrolle 38 über die Nase 39 des oberen Armes geclipst.
Aus Fig. 11 ist zudem zu erkennen, wie an der Halteschlaufe 7 eine Haltespule 16 vorgesehen
ist, die mittig mit einer tiefen Ringnut versehen ist, in die der Daumen 8 einhängbar
ist.
[0036] Abschließend ist noch anzumerken, dass die erfindungsgemäßen Griffe zwar insbesondere
zum Halten von Übungsbändern und Gummikordeln ausgelegt sind, jedoch auch bedarfsweise
zum Endlosmachen der Bänder und Kordeln erfolgreichverwendbar sind. Dabei kann bei
entsprechenden Übungen auch direkt am Griff, der z. B. die beiden Enden eines Übungsbandes
koppelt, gezogen werden, während die Bandschlaufe sich eingehängt befindet.
[0037] In Fig. 13 ist ein flaches Übungsband 2 in unbelastetem Zustand dargestellt, auf
dem eine längsmittige Reihe von gleichmäßig zueinander beabstandeten Rechtecken 57
aufgebracht sind. Innerhalb eines jeden Rechteckes 2 ist mit 1,5 kg die Dehnkraftangaben
58 eingeschrieben, unter deren Einwirkung die Rechtecke 57 zu den in Fig. 14 ersichtlichen
Quadraten 59 gedehnt sind. Dabei wird auch die entsprechende Angabe 1,5 kg sehr gut
lesbar.
[0038] Fig. 15 zeigt ebenfalls ist ein flaches Übungsband 2 in unbelastetem Zustand, auf
dem eine längsmittige Reihe von gleichmäßig zueinander beabstandeten Rauten 60 aufgebracht
sind. Innerhalb einer jeden Raute 60 ist ebenfalls mit 1,5 kg die Dehnkraft 58 eingeschrieben,
unter deren Einwirkung die Rauten 60 zu den in Fig. 16 ersichtlichen Quer-Quadraten
61 gedehnt sind. Dabei wird auch hier die entsprechende Angabe 1,5 kg sehr gut lesbar.
[0039] Aus Fig. 17 ist ein flaches Übungsband 2 in unbelastetem Zustand ersichtlich, auf
dem eine längsmittige Reihe von gleichmäßig zueinander beabstandeten Ellipsen-Paaren
angeordnet sind, gebildet jeweils aus einer breiteren Ellipse 62 und einer schmäleren
Ellipse 63. Dabei ist innerhalb einer jeden breiteren Ellipse 62 mit 1,5 kg die Dehnkraftangabe
58 eingeschrieben, unter deren Einwirkung diese breiteren Ellipsen 62 zu den aus Fig.
18 ersichtlichen Kreisen 65 gedehnt werden, während innerhalb einer jeden schmäleren
Ellipse 63 mit 2 kg die Dehnkraftangabe 64 eingeschrieben ist, unter deren Einwirkung
diese schmäleren Ellipsen 63 zu den aus Fig. 19 ersichtlichen Kreisen 66 gedehnt werden.
[0040] Fig. 20 zeigt ein kurzes elastisches Übungsband 2, auf dem mittig nur ein Rechteck
57 mit der Dehnkraftangabe 58 aufgebracht ist, während an beiden Enden des Bandes
je ein Griff 67 fest angebracht ist.
[0041] Das in Fig. 21 dargestellte ungedehnte Band 2 weist ebenfalls zwei feste Griffe 67
an seinen Enden auf, nur dass hier drei unterschiedliche geometrische Figuren, mit
jeweils unterschiedlichen Dehnkraftangaben bandmittig aufgebracht sind. So ist eine
breitere Ellipse 68 mit der Angabe 69 von 1 kg, eine Raute 60 mit der Angabe 58 von
1,5 kg und ein schmales Rechteck 57 mit der Angabe 64 von 2 kg vorhanden.
[0042] Fig. 22 zeigt schließlich, wie das Band aus Fig. 21 unter einer Dehnkrafteinwirkung
von 1,5 kg so gedehnt wird, dass die Quer-Ellipse 68 mit der Angabe 1 kg zu einer
Längsellipse überdehnt wird, die Raute 60 zu einem Quer-Quadrat 61 wird und das schmale
Rechteck 57 zu einem etwas breiteren Rechteck gedehnt wird. Es ist zu erkennen, dass
bei Dehnung mit 1,5 kg die dieser Dehnkraft entsprechende Figur eines Quer-Quadrates
61 mit entsprechender Dehnkraftangabe klar sichtbar ist, während die beiden anderen
Figuren nicht zu einer klaren Dehnungsfigur (Kreis oder Quadrat) gezogen wurden.
[0043] Fig. 23 zeigt noch einen Griff 3, der prinzipiell als Clip-Griff, ausgeführt sein
kann und als Halteelement eine mittige Öse 55 hat, an der ein Greifring 56 schwenkbar
und verschiebbar eingehängt ist. Dieser Greifring 56 kann als normaler Ring ausgebildet
sein oder als Exzenterring wie der Greifring 12 aus Fig. 4.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1.
- Elastisches Übungsgerät
- 2.
- Elastisches Übungsband
- 3.
- Klemm-Griffe
- 4.
- Motive, ungespannt
- 5.
- Motive, gespannt
- 6.
- Haltebügel
- 7.
- Halteschlaufe
- 8.
- Daumen
- 9.
- Hand
- 10.
- Clip-Griffe
- 11.
- Öse
- 12.
- Daumen-Greifring
- 13.
- Öffnung
- 14.
- Greifkugel
- 15.
- Bohrung
- 16.
- Greifspule
- 17.
- Widerlager
- 18.
- V-Nut
- 19.
- Profilleiste
- 20.
- Unterer Arm
- 21.
- Oberer Arm
- 22.
- Profilleiste
- 23.
- Nut
- 24.
- Stege, elastisch
- 25.
- Sockel
- 26.
- Auflagefläche
- 27.
- Sockelrand
- 28.
- Markierungen (Wülste)
- 29.
- ---
- 30.
- U-Nut
- 31.
- Elastische Schnur
- 32.
- Unterlage
- 33.
- Nut
- 34.
- Stege, starr
- 35.
- Scharnier
- 36.
- Achse
- 37.
- Schwenkbügel
- 38.
- Führungsrolle
- 39.
- Nase
- 40.
- ---
- 41.
- ---
- 42.
- ---
- 43.
- ---
- 44.
- ---
- 45.
- ---
- 46.
- ---
- 47.
- ---
- 48.
- ---
- 49.
- ---
- 50.
- ---
- 51.
- ---
- 52.
- ---
- 53.
- ---
- 54.
- ---
- 55.
- Öse, mittig
- 56.
- Greifring
- 57.
- Rechteck
- 58.
- Dehnkraftangabe 1,5 kg
- 59.
- Quadrat
- 60.
- Raute
- 61.
- Quer-Quadrat
- 62.
- breite Ellipse
- 63.
- schmale Ellipse
- 64.
- Dehnkraftangabe 2 kg
- 65.
- Kreis 1,5 kg
- 66.
- Kreis 2 kg
- 67.
- feste Griffe
- 68.
- breite Ellipse
- 69.
- Dehnkraftangabe 1 kg
1. Elastisches Übungsgerät, bei dem jeweils zwischen zwei Klemm-Griffen (3, 10) ein elastisches
Übungsband (2) befestigt ist, wobei in klemmendem Zustand das elastische Übungsband
(2, 48) auf vorbestimmter Länge fest oder lösbar geklemmt gehalten ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klemm-Griffe (3, 10) in Art von als Beutel-Verschlusselemente bekannten Klemm-Clips
(10) ausgebildet sind mit zwei zueinander über ein Scharnier (35) schwenkbaren Armen
(20, 21), wobei einerseits an der Innenseite des einen Armes (21) mindestens ein Steg
(24, 34) vorgesehen ist, der in eine Nut (30 oder 18) des zweiten Armes (20) eingreift
und das zwischengelegte, bandförmige elastische Element (2) klemmend festhält, und
wobei andererseits ein Verschluss (37, 38, 39) vorgesehen ist zum Festhalten der beiden
Arme im geschlossenen, klemmenden Zustand und dass in Dehnrichtung des Übungsbandes
(2) mindestens eine bestimmte geometrische Figur aufgebracht ist, die bei Dehnung
mit vorbestimmter Kraft eine andere vorbestimmte geometrische Figur bildet oder ergibt.
2. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Griffen(3, 10, 40, 50) je ein in Zugrichtung weisendes Halteelement (6, 7,
56) vorgesehen ist, wobei das Halteelement ein steifer Bügel (6) oder eine flexible
Schlaufe (7) aus z. B. einem Seil oder einer Kordel ist.
3. Übungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Schlaufe (7) mindestens eine Kugel (14), ein Rohr oder eine Greifspule (16)
aus starrem oder flexiblem Material wie z. B. Holz oder Kunststoff verschieblich über
deren zentrale Bohrung (15) aufgezogen ist, oder mittig ein Daumen-Greifring (12)
integriert ist, der parallel oder in gleicher Ebene mit dem eingeklemmten elastischen
Übungsband (2, 48) angeordnet ist.
4. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die auf dem Übungsband (2) aufgebrachten geometrischen Figuren z. B. Ellipsen (62,63),
Rechtecke (57) oder Rauten (60) sind, die bei Dehnung mit einer Kraft von z. B. 1,5
kg oder 2 kg Kreise (65, 66) oder Quadrate (59, 61) bilden oder ergeben, und dass
zumindest einer der geometrischen Figuren des Übungsbandes (2) die entsprechende Dehnkraftangabe
(58, 64) von z. B. 1,5 kg oder 2 kg zugeordnet ist, in oder neben den Figuren, neben
oder auf den Griffen aufgetragen.
5. Übungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass auf einem Band (2) mindestens eine geometrische Figur gleicher Auslegung, d. h. nur
eine mittige Figur oder Figurengruppe oder mehrere Figuren in Längsrichtung auf der
gesamten Länge des Bandes gleichmäßig beabstandet vorgesehen sind, oder dass mehrere
geometrische Figuren unterschiedlicher Auslegung, z. B. zwei Figuren paarweise angeordnet
sind, wobei jeder Figurenauslegung eine bestimmte Dehnkraft entspricht und eine Dehnkraftangabe
zugeordnet ist.
6. Übungsgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenseite des einen, beim Einlegen des Bandes (2) oberen Armes (21) mindestens
ein, vorzugsweise zwei Stege (24, 34) vorgesehen sind, die in die U- oder V-Nut (30
oder 18 des zweiten, bei Einlegen des Bandes (2) unteren Armes (20) eingreifen und
dass am Grund der Nut (18, 30) des unteren Armes (20) ein balliges Widerlager (17,31)
vorgesehen ist, auf dem in geschlossenem Zustand der Klemmarme der mindestens eine
Steg (24, 34) des oberen Armes (21) mit zwischenliegendem Band (2) elastisch anstehen,
wobei das Widerlager eine weichelastische Schnur (31) ist, die im Grund der Nut (30)
die ganze nutzbare Klemmbreite einnimmt und z. B. durch Kleben befestigt ist und dass
der mindestens eine Steg (34) starr ist, oder das Widerlager eine im Querschnitt halbkreisförmige,
starre Erhebung (17) am Nutengrund ist und zwei zueinander elastisch biegsame Stege
(24) vorgesehen sind, die elastisch sich auseinanderbiegend am Widerlager anstehen.
7. Übungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Arme (20, 21) an ihrem in geschlossenem, klemmendem Zustand einander abgekehrten
Seiten je einen im Verhältnis zu deren Höhe und Länge breiten Auflagesockel (25) aufweisen,
dessen Breite die ca. 1,5- bis 5-fache Breite.der Profilleistedes unteren Armes (20)
beträgt.
8. Übungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass am unteren Klemmarm (20) an einer der Längsseiten, nahe dem jeweiligen äußeren Ende
zwei Ösen (11) vorgesehen sind oder mittig eine Öse (55) vorgesehen ist, zur Befestigung
des Griffseiles (7) oder eines Griffringes (56).
9. Übungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Arme (20, 21) separat gefertigte Teile sind, die über ein Schwenklager
(35) mit Achse (36) miteinander verbunden sind und um mindestens 180° beim Öffnen
zueinander verschwenkbar oder klappbar sind, wobei in zueinander fluchtender Offenstellung
beide Arme auf ihren Sockel-Auflageflächen (25, 26) gerade aufliegen.
10. Übungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Sockelrandes (27) zumindest des unteren Armes (20), quer zu
dessen Längserstreckung Markierungen wie Rillen, Striche, Noppen oder Wülste in gleichmäßiger
Beabstandung zur Mitte vorgesehen sind.
11. Übungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass als Verschluss am unteren Arm (20) ein Schwenkbügel (37) vorgesehen ist, der über
eine Nase (39) am oberen Arm (21) elastisch einschnappbar ausgelegt ist.
1. An elastic exercise apparatus, in which an elastic exercise band (2) is fixed in each
case between two clamping handles (3, 10), the elastic exercise band (2, 48) in the
clamping position being held clamped fixedly or releasably at a predetermined length,
characterised in that the clamping handles (3, 10) are designed in the manner of clamping clips (10), known
in the form of bag-closing elements, with two arms (20, 21) pivotable in relation
to one another via a hinge (35), at least one bar (24, 34) being provided, on the
one hand, on the inner side of one arm (21), which engages into a groove (30 or 18)
of the second arm (20) and secures the band-shaped elastic element (2) laid therebetween
to effect clamping, and a fastener (37, 38, 39) being provided, on the other hand,
to secure the two arms in the closed, clamping state, and in that in the expanding direction of the exercise band (2) at least one specific geometric
shape is applied which, when expanded with a predetermined force, forms or results
in a different predetermined geometric shape.
2. An exercise apparatus according to Claim 1, characterised in that a holding element (6, 7, 56) directed in the pulling direction is provided on each
of the handles (3, 10, 40, 50), the holding element being a rigid bow (6) or a flexible
loop (7) composed of a cable or a cord, for example.
3. An exercise apparatus according to Claim 2, characterised in that at least one ball (14), a tube or a gripping reel (16) made of rigid or flexible
material such as wood or plastics material is fitted slidably via its central bore
(15) on the loop (7), or a thumb grip ring (12) is incorporated centrally, arranged
parallel to or in the same plane as the elastic exercise band (2, 48) clamped therein.
4. An exercise apparatus according to Claim 1, characterised in that the geometric shapes applied on the exercise band (2) are ellipses (62, 63), rectangles
(57) or diamonds (60), for example, which, when expanded with a force of e.g. 1.5
kg or 2 kg, form or result in circles (65, 66), or squares (59, 61), and in that the correspondina expansion force indication (58, 64) of e.g. 1-5 kg or 2 kg is assigned
to at least one of the geometric shapes of the exercise band (2), marked in or next
to the shapes, next to or on the handles.
5. An exercise apparatus according to Claim 4, characterised in that at least one geometric shape of the same design, i.e. just one central shape or group
of shapes or several shapes, are provided on a band (2), evenly spaced in the longitudinal
direction over the whole length of the band, or in that several geometric shapes of different designs, e.g. two shapes, are arranged in pairs,
a specific expansion force corresponding to, and an expansion force indication being
assigned to, each shape design.
6. An exercise apparatus according to Claim 1 to 3, characterised in that at least one, preferably two, bars (24, 34) are provided on the inner side of one
arm (21), the upper one when inserting the band (2), which engage into the U- or v-shaped
groove (30 or 18) of the second, lower arm (20) when inserting the band (2), and in that a spherical abutment (17, 31) is provided on the bottom of the groove (18, 30) of
the lower arm (20), on which, in the closed state of the clamping arms, the at least
one bar (24, 34) of the upper arm (21) resiliently [rests]1 with the band (2) lying therebetween, the abutment being a soft-elastic cord (31)
which occupies the entire usable clamping width in the bottom of the groove (30) and
is fixed by adhesive bonding, for example, and in that the at least one bar (34) is rigid, or the abutment is a rigid elevation (17), semicircular
in cross-section, on the groove bottom, and two bars (24) which are resiliently flexible
in relation to one another are provided, which rest on the abutment, bending resiliently
apart.
1 Plural verb in the source document.
7. An exercise apparatus according to Claim 6, characterised in that the two arms (20, 21) have respective supporting bases (25) on their sides directed
away from one another in the closed, clamping state, which bases are wide in relation
to the height and length thereof, the width of the said bases amounting to about 1.5
to 5 times the width of the shaped strip of the lower arm (20).
8. An exercise apparatus according to Claim 6, characterised in that two eyelets (11) are provided, or one eyelet (55) is provided centrally, on the lower
clamping arm (20) on one of the longitudinal sides close to the respective outer end,
for the attachment of the gripping cable (7) or a gripping ring (56).
9. An exercise apparatus according to Claim 6, characterised in that the two arms (20, 21) are separately manufactured parts which are joined together
via a pivot bearing (35) with an axis (36) and are pivotable or hinged relative to
one another around at least 180° when opening, both arms lying straight on their bases'
supporting surfaces (25, 26) in the mutually aligned open position.
10. An exercise apparatus according to Claim 7, characterised in that on the inner side of the base margin (27) at least of the lower arm (20), markings
such as grooves, lines, knobs or beads are provided transversely to the longitudinal
extent thereof, in equal spacing relative to the centre.
11. An exercise apparatus according to Claim 6, characterised in that a pivoting bow (37) is provided as fastener on the lower arm (20), which is designed
so as to snap resiliently into place over a projection (39) on the upper arm (21).
1. Appareil d'exercice élastique sur lequel une bande d'exercice (2) élastique est respectivement
fixée entre deux poignées de serrage (3, 10), à l'état de serrage la bande d'exercice
(2, 48) élastique étant maintenue serrée de façon fixe ou amovible à une longueur
prédéfinie,
caractérisé en ce que les poignées de serrage (3, 10) sont conçues sous forme de clips de serrage (10)
connus comme éléments de fermeture pour poche et comportent deux bras (20, 21) pivotants
l'un par rapport à l'autre par l'intermédiaire d'une charnière (35), d'une part au
moins une nervure (24, 34) qui pénètre dans une rainure (30 ou 18) du deuxième bras
(20) et qui maintient en la serrant l'élément élastique en bande placé entre eux est
prévue sur le côté intérieur de l'un des bras (21) et d'autre part une fermeture (37,
38, 39) est prévue pour maintenir les deux bras en état fermé et serré et en ce qu'au moins un certain motif géométrique est appliqué dans le sens où on étire la bande
d'exercice (2) et forme ou donne un autre motif géométrique prédéfini quand il est
étiré à une force prédéfinie.
2. Appareil d'exercice selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément de maintien (6, 7, 56) orienté en sens de traction est respectivement prévu
sur les poignées (3, 1,0, 40, 50), l'élément de maintien étant un étrier (6) rigide
ou une boucle (7) flexible, par exemple en corde ou en ficelle.
3. Appareil d'exercice selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins une boule (14), un tube ou une bobine de saisie (16) en un matériau rigide
ou souple, comme le bois ou une matière plastique, est passé dans la boucle (7) par
dessus le perçage (15) central de manière à se déplacer, ou un anneau de saisie pour
le pouce (12), parallèle ou dans le même plan que la bande d'exercice (2, 48) élastique
enserrée, est intégré au centre.
4. Appareil d'exercice selon la revendication 1, caractérisé en ce que les motifs géométriques disposés sur la bande d'exercice (2) sont par exemple des
ellipses (62, 63), des rectangles (57) ou des losanges (60) qui forment ou donnent,
quand ils sont étirés par une force de 1,5 ou de 2 kg par exemple, des cercles (65,
66) ou des carrés (59, 61) et la mention correspondante de force d'ètirement (58,
64) de 1,5 kg ou de 2 kg par exemple est associée à au moins un des motifs géométriques
de la bande d'exercice (2) et est appliquée soit dans soit à côté des motifs, soit
à côté des ou sur les poignées.
5. Appareil d'exercice selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'il est prévu sur une bande (2) au moins un motif géométrique de même type, c'est-à-dire
seulement un motif ou un groupe de motifs central ou plusieurs motifs à intervalles
réguliers en direction longitudinale sur toute la longueur de la bande, ou il est
disposé par paires plusieurs motifs géométriques de types différents, par exemple
deux motifs, une force d'étirement donnée correspond alors à chaque type de motif
et est associée à une mention de force d'étirement.
6. Appareil d'exercice selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sur le côté intérieur d'un des bras (21), celui du haut quand on insère la bande
(2), il y a au moins une, de préférence deux nervures (24, 34) qui pénétrent dans
la rainure (30 ou 18) en U ou en V du deuxième bras (20), celui du bas quand on insère
la bande (2), en ce qu'à la base de la rainure (18, 30) du bras inférieur (20) on prévoit une butée (17,
31) convexe sur laquelle l'au moins une nervure (24, 34) du bras supérieur (21) s'applique
élastiquement, la bande (2) étant intercalée, quand les bras de serrage sont en état
fermé, la butée étant un fil (31) élastique souple qui prend toute la largeur disponible
de serrage à la base de la rainure (30) et est fixée par exemple par collage et en ce que l'au moins une nervure (34) est rigide ou la butée est un bossage (17) rigide situé
à la base de la rainure et dont la section transversale est semi-circulaire et on
prévoit deux nervures (24) qui peuvent se rapprocher élastiquement l'une de l'autre
et qui s'appliquent sur la butée en se déployant élastiquement.
7. Appareil d'exercice salon la revendication 6, caractérisé en ce que, sur leurs côtés détournés l' un de l'autre à l'état fermé et serré, les deux bras
(20, 21) comportent chacun des socles d'appui (25) larges par rapport à leur hauteur
et à leur longueur, leur largueur représentant environ 1, 5 à 5 fois la largeur du
rebord profilé du bras inférieur (20).
8. Appareil d'exercice selon la revendication 6, caractérisé en ce que, pour fixer la corde de saisie (7) ou un anneau de saisie (56), il est prévu deux
oeillets (11) sur le bras de serrage (20) inférieur sur un des grands côtés près de
l'extrémité extérieure respective ou un oeillet (55) au centre.
9. Appareil d'exercice selon la revendication 6, caractérisé en ce que les deux bras (20, 21) sont des pièces fabriquées séparément et reliées l'une à l'autre
par l'axe (36) par l'intermédiaire d'un palier à tourillon (35) et peuvent pivoter
ou se replier l'un par rapport à l'autre d'au moins 180° à l'ouverture, en position
ouverte et alignée l'un par rapport à l'autre les deux bras reposant en ligne droite
sur leurs surfaces d'appui (25, 26) du socle.
10. Appareil d'exercice selon la revendication 7, caractérisé en ce que des marques comme des cannelures, des traits, des reliefs ou des renflements sont
prévus à écarts réguliers sur le côté intérieur du bord de socle (27) au moins sur
le bras inférieur (20) transversalement à son extension longitudinale.
11. Appareil d'exercice selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un étrier pivotant (37) est prévu comme fermeture sur le bras inférieur (20) et est
conçu pour se bloquer élastiquement sur le bras supérieur (21) par l'intermédiaire
d'un bec (39).