[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch
variable Ventilsteuerungen mit einem auf einer Welle oder Achse drehbar gelagerten
Schwenkhebel, der durch den Eingriff in die Rolle oder Kontaktfläche eines Schwinghebels
die Ventile betätigt, wobei die Welle oder Achse in mit dem Zylinderkopf fest verbundenen
Lagerungen angeordnet ist. Die Schwenkhebel können hierbei auch Kipp- oder Winkelhebel
antreiben. Siehe zum Beispiel EP 1 039 103.
[0002] Die Ventilsteuerungen können gemäß der Erfindung derart eingestellt werden, dass
die Ventile von einem ständigen Geschlossenhalten stufenlos bis zu dem größten vorgesehenen
Ventilhub bei einer sich gleichzeitig mit der Vergrößerung des Ventilhubes stufenlos
verlängernden Ventilöffnungsdauer betätigt werden. Hierdurch sind die Ventilsteuerungen
für eine drosselfreie Laststeuerung geeignet.
[0003] Die Ventilsteuerungen können neben dem Antrieb eines Ventiles auch gleichzeitig mehrere
Ventile betätigen, wobei auch wahlweise nur ein Ventil eines Arbeitsraumes betätigt
werden kann, während das andere Ventil des Arbeitsraumes ständig geschlossen gehalten
ist.
[0004] Gemäß der Erfindung werden die Schwenkhebel durch einen Antriebshebel angetrieben,
der mit seinem unteren Ende den Schwenkhebel über ein Drehgelenk antreibt, wobei der
Antriebshebel an seinem oberen Ende mittels einer Rolle oder seiner Kontaktfläche
in einen Stellnocken einer Stellnockenwelle eingreift und mittig über eine Nockenrolle
oder seine Kontaktfläche von einem Nocken angetrieben wird.
[0005] In einer weiteren Bauweise treibt der Antriebshebel ebenfalls mit seinem unteren
Ende den Schwenkhebel über ein Drehgelenk an, wobei jedoch der Antriebshebel an seinem
oberen Ende über eine Nockenrolle oder seine Kontaktfläche von einem Nocken angetrieben
wird und mittig mittels einer Rolle oder seiner Kontaktfläche in einen Stellnocken
einer Stellnockenwelle eingreift.
[0006] Durch den Antrieb des Schwenkhebels mittels eines gesonderten Antriebshebels wird
die Herstellung von mechanisch variablen Ventilsteuerungen in einer einfachen und
Raum sparenden Bauweise ermöglicht, wobei die Ventilsteuerungen weitgehend vormontiert
in einfacher Weise in den Zylinderkopf eingesetzt werden können.
[0007] Durch den Eingriff des Antriebshebels in einen Stellnocken einer Stellnockenwelle
und dadurch, dass der Antriebshebel neben seiner Schwenkbewegung auch eine Längsbewegung
ausführt und hierdurch mit seiner Rolle oder Kontaktfläche auf der Kontaktfläche des
Stellnocken eine Hin- und Herbewegung ausführt, kann durch die Ventilsteuerungen bei
einer Anordnung eines sternförmigen Stellnockens auf der Stellnockenwelle, der einander
unterschiedliche Kontaktflächen aufweist, durch eine entsprechende Drehbewegung der
Stellnockenwelle die Kraftmaschine eines Fahrzeuges nach mehreren Programmen betrieben
werden, bei denen zum einen ein wirtschaftlicher Betrieb und zum anderen ein sportlicher
Betrieb sowie ein zwischen diesen Betriebsarten liegender Betrieb der Kraftmaschine
eingestellt werden kann. Durch die sternförmige Anordnung von Stellnocken auf der
Stellnockenwelle wird die Herstellung einer mechanischen, weitgehend vollvariablen
Ventilsteuerung ermöglicht, da zu jeder eingestellten Ventilhublänge verschiedene
Ventilöffnungszeiten zugeordnet werden können.
[0008] Fig. 1 zeigt eine Ventilsteuerung in der Seitenansicht mit einem durch einen Antriebshebel
gebildeten Antriebs- und Verstellsystem, wobei der Antriebshebel etwa mittig über
eine Nockenrolle angetrieben wird; mit einer an seinem oberen Ende angeordneten Rolle
in einen auf einer Stellnockenwelle drehfest gelagerten Stellnocken eingreift und
über ein an seinem unteren Ende angeordnetes Drehgelenk einen auf der Stellnockenwelle
drehbar gelagerten Schwenkhebel antreibt. Die Ventilsteuerung ist in der
Fig. 1 in der Stellung des ständigen Geschlossenhaltens der Ventile dargestellt.
[0009] Fig. 2 zeigt die Ventilsteuerung der
Fig. 1 in der Seitenansicht in der Stellung des größten Ventilhubes und der längsten Ventilöffnungszeit.
[0010] Fig. 3 zeigt eine Ventilsteuerung in der Seitenansicht mit einem durch einen Antriebshebel
gebildeten Antriebs- und Verstellsystem, wobei der Antriebshebel an seinem oberen
Ende über eine Nockenrolle angetriebenen wird; mit einer etwa mittig angeordneten
Rolle in einen auf einer Stellnockenwelle drehfest gelagerten Stellnocken eingreift
und über ein an seinem unteren Ende angeordnetes Drehgelenk einen auf der Stellnockenwelle
drehbar gelagerten Schwenkhebel antreibt. Die Ventilsteuerung ist in der
Fig. 3 in der Stellung des ständigen Geschlossenhaltens der Ventile dargestellt.
[0011] Fig. 4 zeigt die Ventilsteuerung der
Fig. 3 in der Seitenansicht in der Stellung des größten Ventilhubes und der längsten Ventilöffnungszeit.
[0012] Gemäß der Erfindung können die Schwenkhebel auch auf einer gesonderten Achse drehbar
gelagert werden, die mit dem Zylinderkopf fest verbunden ist, Hierbei weisen die Ventilsteuerungen
einen Antriebshebel auf, der sich an seinem oberen Ende auf einem Stellnocken einer
nur als Steuerwelle vorgesehenen Stellnockenwelle mittels einer Rolle abstützt und
über das an seinem unteren Ende angeordnete Drehgelenk den Schwenkhebel dadurch antreibt,
dass der Antriebshebel selbst über eine zwischen der in den Stellnocken eingreifenden
Rolle und dem Drehgelenk angeordnete Nockenrolle von einem Nocken angetrieben wird.
Der Antriebshebel kann auch an seinem oberen Ende über eine Nockenrolle von einem
Nocken angetrieben werden, wobei der Antriebshebel die in den Stellnocken der Stellnockenwelle
eingreifende Rolle zwischen der Nockenrolle und dem an dem unteren Ende des Antriebshebels
angeordneten Drehgelenk aufweist. Ein Nockeneingriff ist hier von beiden Längsseiten
des Antriebshebels möglich, wobei die Abstützung durch den Stellnocken immer auf der
dem Nockeneingriff entgegengesetzten Seite erfolgt. Gegenüber den Ventilsteuerungen
der
Fig. 1 und 2 ist der Raumbedarf der Ventilsteuerungen mit der gesonderten Achse, auf der die Schwenkhebel
gelagert sind, erheblich größer. In vorteilhafter Weise lässt sich hier die Stellnockenwelle
einteilig geschmiedet oder gegossen herstellen.
[0013] Bei der Stellnockenwelle der Ventilsteuerungen gemäß
Fig. 1 und 2, die auch als Lagerung der Schwenkhebel vorgesehen ist, sind die Stellnocken über
eine Stift-Niet- oder Schraubverbindung drehfest mit der Stellnockenwelle verbunden,
um geteilte Lagerungen bei den Schwenkhebeln zu vermeiden.
[0014] Weist die Stellnockenwelle in dem Zylinderkopf geteilte Lagerungen auf, kann die
Stellnockenwelle mit den auf ihr montierten Schwenkhebeln und mit den an den Schwenkhebeln
über das Drehgelenk verbundenen Antriebshebeln als Einheit in den Zylinderkopf eingesetzt
und dort montiert werden.
[0015] Sind die Schwenkhebel auf einer Achse in dem Zylinderkopf in geteilten Lagerungen
angeordnet, kann auch die Achse mit den Schwenkhebeln, mit den an den Schwenkhebeln
über das Drehgelenk verbundenen Antriebshebeln und mit der mit den Antriebshebeln
verbundenen Stellnockenwelle als Einheit in den Zylinderkopf eingesetzt und dort montiert
werden, wenn auch die Lagerungen der Stellnockenwelle ebenfalls geteilt ausgeführt
sind.
[0016] Fig. 1 zeigt eine mechanisch variable Ventilsteuerung in der Einstellung des ständigen Geschlossenhaltens
des Ventiles
1, bei dem ein Schwenkhebel
2, der auf einer Stellnockenwelle
3 drehbar gelagert ist und von einem für den Antrieb und die Einstellung vorgesehenen
Antriebshebel
4 über ein Drehgelenk
5 in eine Schwenkbewegung versetzt wird. Hierbei ist das Drehgelenk
5 an dem unteren Ende des Antriebshebels
4 und in der Nähe der aus zwei Bereichen
6 und
7 gebildeten Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 angeordnet und die als Lagerung des Schwenkhebels
2 dienende Stellnockenwelle
3 ist in fest mit dem Zylinderkopf
8 verbundenen Lagern angeordnet. Durch die aus zwei Bereichen
6 und
7 gebildete Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 wird ein das Ventil
1 betätigender Schwinghebel
9 über seine Rolle
10 angetrieben, wobei der Schwinghebel
9 auch über eine Kontaktfläche angetrieben werden kann. Die Stellnockenwelle
3 weist einen drehfest mit ihr verbundenen Stellnocken
11 auf, in den der Antriebshebel
4 mit einer an seinem oberen Ende angeordneten Rolle
12 eingreift. Für seinen Antrieb weist der Antriebshebel
4 zwischen dem Drehgelenk
5 und der Rolle
12 eine Nockenrolle
13 auf, in die ein Nocken
14 eingreift. Der Bereich
6 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 verläuft kreisförmig um die Drehachse der Steuerwelle
3 und ist für ein ständiges Geschlossenhalten des Ventiles
1 vorgesehen. Der Bereich
7 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 weist eine nach innen gewölbte, als Nase geformte Krümmung auf und ist für die Betätigung
des Ventiles
1 vorgesehen.
[0017] Die Rolle
12 des Antriebshebels
4 greift hier in den Grundkreis des auf der Stellnockenwelle
3 angeordneten Stellnockens
11 ein, die Nockenrolle
13 befindet sich auf dem Grundkreis des Nockens
14 und die Rolle
10 des Schwinghebels
9 steht in dem Punkt
A, dem Anfangspunkt des Bereiches
6 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2. Während der Antriebshebel
4 von dem Nocken
14 angetrieben wird, greift der Schwenkhebel
2 mit seinem kreisförmig um seine Drehachse verlaufenden Bereich
6 seiner Kontaktfläche in die Rolle
10 des Schwinghebels
9 in einer Hin- und Herbewegung zwischen dem Punkt
A und dem Punkt
B ein, wobei das Ventil
1 nicht betätigt wird.
[0018] Wird die Stellnockenwelle
3 in dem Uhrzeigersinn gedreht, stellt sich die Rolle
12 des Antriebshebels
4 auf die Erhebungskurve des Stellnockens
11 der Stellnockenwelle
3, wodurch der Antriebshebel
4 eine Drehbewegung in dem Uhrzeigersinn um die Drehachse seiner Nockenrolle
13 ausführt und der Schwenkhebel
2 über das Drehgelenk 5 nach links verschwenkt wird. Hierbei wird die Rolle
10 des Schwinghebels
9 von dem Punkt
A, in dem ein ständiges Geschlossenhalten des Ventiles
1 eingestellt ist, in die Richtung des Punktes
B verstellt. Durch den hiernach erfolgenden Eingriff der Nockenrolle
13 in die Erhebungskurve des Nockens
14 verschiebt sich der Eingriff der Rolle
10 des Schwinghebels
9 zusätzlich in die Richtung des Punktes
B.
[0019] Wenn die Rolle
12 des Antriebshebels
4 den höchsten festgelegten Punkt der Erhebungskurve des Stellnockens
11 erreicht hat und die Nockenrolle
13 des Antriebshebels
4 in den Grundkreis des Nockens
14 eingreift, beginnt der Eingriff der Rolle
10 des Schwinghebels
9 in dem Punkt
B, wobei hier der größte Ventilhub und die längste Ventilöffnungsdauer eingestellt ist.
[0020] Erfolgt der Eingriff der Rolle
10 des Schwinghebels
9 in einem kurzen Abstand zu dem Punkt
A in die Richtung des Punktes
B, wenn die Nockenrolle
13 sich auf dem Grundkreis des Nockens
14 befindet, und greift die Nockenrolle
13 des Antriebshebels
4 nun in die Erhebungskurve des Nockens
14 ein, beginnt die Rolle
10, den Punkt
B zu überschreiten und in den vorderen, nasenförmigen Bereich
7 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 einzugreifen. Hierdurch wird das Ventil
1 mit einem kurzen Ventilhub und einer kurzen Ventilöffnungszeit betätigt. Wird die
Rolle
12 des Antriebshebels
4 weitergehend auf die Erhebungskurve des Stellnockens
11 der Stellnockenwelle
3 gestellt, vergrößert sich der Ventilhub und es verlängert sich die Ventilöffnungsdauer.
Hierbei steht die Größe des Ventilhubes und die hiervon abhängige Länge der Ventilöffnungsdauer
in Abhängigkeit von der Weite des Eingriffs der Rolle
10 des Schwinghebels
9 in den nasenförmigen Bereich
7 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2.
[0021] Solange die Rolle
10 des Schwinghebels
9 in den nasenförmigen Bereich
7 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 eingreift, erfolgt eine Rückstellung des Schwenkhebels
2 durch die Kraft der Ventilfeder
15, wobei sich die auf den Schwenkhebel
2 übertragene Rückstellkraft, wenn der Ventilhub verkleinert und die Ventilöffnungsdauer
verkürzt wird, mit der Verstellung der Rolle
10 des Schwinghebels
9 in die Richtung des Bereiches
6 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 verringert und wobei die Rückstellkraft nicht mehr vorhanden ist, wenn die Rolle
10 in den um die Drehachse des Schwenkhebels
2 kreisförmig verlaufenden Bereich
6 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
2 eingreift. Aus diesem Grunde ist als Rückstellfeder eine Druckfeder
16 zwischen dem Schwenkhebel
2 und einem drehfest mit der Steuerwelle
3 verbundenen Stellarm
17 angeordnet, wobei sowohl der Schwenkhebel
2 einen Federteller
18 als auch der Stellarm
17 einen Federteller
19 aufweist.
[0022] In vorteilhafter Weise wird während der Verstellung der Ventilsteuerung auf einen
geringeren Ventilhub und eine verkürzte Ventilöffnungsdauer, bei der sich die von
der Ventilfeder
15 auf den Schwenkhebel
2 einwirkende Kraft vermindert, durch die hierbei mit der Steuerwelle
3 erfolgende Drehbewegung des Stellarmes
17 gegen den Uhrzeigersinn von der Achse
C zu der Achse
D die Druckfeder
16 in ihrer Länge verkürzt, wodurch die auf den Schwenkhebel
2 einwirkende Rückstellkraft der Druckfeder
16 vergrößert wird.
[0023] In einfacher Weise kann der Stellarm
17 mit dem Stellnocken
11 zu einem Bauteil zusammengefasst sein.
[0024] Während der Schwenkbewegung des Schwenkhebels
2 führt der Antriebshebel
4 neben seiner Schwenkbewegung auch eine Längsbewegung aus; wodurch der Antriebshebel
4 mit seiner Rolle
12 auf dem Stellnocken
11 eine Hin- und Herbewegung ausführt. Durch die Formgebung der Erhebungskurve des Stellnockens
11 lässt sich die durch den Nocken
14 erzeugte Ventilerhebungskurve verändern.
[0025] Aus diesem Grunde kann vorteilhaft auf der Stellnockenwelle
3 ein mehrere Kontaktflächen aufweisender Stellnocken
11 drehfest angeordnet sein, wodurch die Rolle
12 des Antriebshebels
4 durch eine entsprechende Drehung der Stellnockenwelle
3 auf einander unterschiedliche Kontaktflächen des Stellnockens
11 gestellt werden kann. Hierbei können die Erhebungskurven der Kontaktflächen des Stellnockens
11 nach innen gewölbt, nach außen gewölbt, geradlinig oder s-förmig gestaltet sein,
wodurch für jede eingestellte Ventilhublänge unterschiedliche Ventilöffnungszeiten
bei unterschiedlichen Ventilerhebungskurven vorgesehen werden können und eine Kraftmaschine
in unterschiedlichen Arbeitsprogrammen betrieben werden kann.
[0026] In einfacher Weise kann die für den größten Ventilhub vorgesehene Kontaktfläche des
Stellnockens
11 mittels eines sich hier anschließenden Kreisbogens verlängert werden, der als Mittelpunkt
die Drehachse der Stellnockenwelle
3 aufweist, wodurch mittels einer Drehung der Stellnockenwelle
3 durch die hierbei veränderte Weite des Eingriffs der Rolle
12 des Antriebshebels
4 in den Kreisbogen der Kontaktfläche des Stellnockens
11 bei dem größten Ventilhub die Ventilerhebungskurve verändert werden kann.
[0027] Um eine Abschaltung eines Einlasskanals einer zwei Einlasskanäle aufweisenden Kraftmaschine
zu bewirken, wodurch eine Kraftmaschine im Leerlauf und unteren Leistungsbereich für
die Erzeugung eines vorteilhaften Dralls der Ansaugluft nur mit einem Einlasskanal
betrieben werden kann, können die Kontaktflächen der Stellnocken
11 von zwei jeweils ein Ventil
1 betätigenden Ventilsteuerungen derart ausgebildet sein, dass durch eine Drehung der
Stellnockenwelle
3 durch die Antriebshebel
4 zuerst ein Schwenkhebel
2 für die Betätigung eines Ventiles
1 und hiernach für den oberen Leistungsbereich der andere Schwenkhebel
2 für die Betätigung des anderes Ventiles
1 eingestellt wird, wonach beide Ventile
1 gleichzeitig betätigt werden.
[0028] Bei einer Anordnung von zwei Ventilen
1 mit einander unterschiedlichen Tellerdurchmessem kann die Kraftmaschine auch wechselseitig
mit einem Einlasskanal vorteilhaft betrieben werden, wobei für den Betrieb der Kraftmaschine
im Leerlauf und in dem unteren Leistungsbereich ein Einlasskanal mit einem kleinen
Durchmesser und einem Ventil
1 mit dem kleinen Tellerdurchmesser und für den mittleren Leistungsbereich nach der
Schaltung des Ventiles
1 mit dem kleineren Tellerdurchmesser in ein ständiges Geschlossenhalten ein Einlasskanal
mit dem größeren Durchmesser und einem Ventil
1 mit dem größeren Tellerdurchmesser für den Betrieb der Kraftmaschine herangezogen
werden können. Hierbei wird auch durch die unterschiedlichen Durchmesser der beiden
Einlasskanäle und der Ventile
1 vorteilhaft ein Drall der Ansaugluft im oberen Leistungsbereich erzeugt, wenn beide
Ventile
1 betätigt sind.
[0029] Fig. 2 zeigt die Ventilsteuerung in der Einstellung des größten Ventilhubes und der längsten
Ventilöffnungszeit, wobei sich die Rolle
12 des Antriebshebels
4 auf dem höchsten festgelegten Punkt der Erhebungskurve des Stellnockens
11 befindet und die Nockenrolle
13 in den Grundkreis des Nockens
14 eingreift. Der Stellarm
17 hat sich mit der Drehung der Stellnockenwelle
3 in dem Uhrzeigersinn auf die Achse
C gestellt, wodurch die Druckfeder
16 durch die hierdurch erhaltene größere Länge in vorteilhafter Weise eine verminderte
Rückstellkraft auf den Schwenkhebel
2 ausübt.
[0030] Durch eine beiderseitige Verlängerung der Achse des Drehgelenkes
5 kann der Antriebshebel
4 beiderseitig einen Schwenkhebel
2 antreiben, der ein Ventil
1 über einen Schwinghebel
9 betätigt.
[0031] Fig. 3 zeigt eine mechanisch variable Ventilsteuerung in der Einstellung des ständigen Geschlossenhaltens
des Ventiles
20, bei dem ein Schwenkhebel
21, der auf einer Stellnockenwelle
22 drehbar gelagert ist und von einem für den Antrieb und die Einstellung vorgesehenen
Antriebshebel
23 über ein Drehgelenk
24 in eine Schwenkbewegung versetzt wird. Hierbei ist das Drehgelenk
24 an dem unteren Ende des Antriebshebels
23 in der Nähe der aus zwei Bereichen
25 und
26 gebildeten Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 angeordnet und die als Lagerung des Schwenkhebels
21 dienende Steuerwelle
22 ist in fest mit dem Zylinderkopf
27 verbundenen Lagern angeordnet. Durch die aus zwei Bereichen
25 und
26 gebildete Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 wird ein das Ventil
20 betätigender Schwinghebel
28 über seine Rolle
29 angetrieben, wobei der Schwinghebel
28 auch über eine Kontaktfläche angetrieben werden kann. Für seinen Antrieb weist der
Antriebshebel
23 an seinem oberen Ende eine Nockenrolle
30 auf, in die ein Nocken
31 eingreift. Zwischen der Nockenrolle
30 und dem Drehgelenk
24 des Antriebshebels
23 ist eine Rolle
32 angeordnet, die in einen drehfest mit der Stellnockenwelle
22 verbundenen Stellnocken
33 eingreift. Der Bereich
25 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 verläuft kreisförmig um die Drehachse der Stellnockenwelle
22 und ist für ein ständiges Geschlossenhalten des Ventiles
20 vorgesehen. Der Bereich
26 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 weist eine nach innen gewölbte, als Nase geformte Krümmung auf und ist für die Betätigung
des Ventiles
20 vorgesehen.
[0032] Die Rolle
32 des Antriebshebels
23 greift hier in den Grundkreis des auf der Stellnockenwelle
22 angeordneten Stellnockens
33 ein, die Nockenrolle
30 befindet sich auf dem Grundkreis des Nockens
31 und die Rolle
29 des Schwinghebels
28 steht in dem Punkt
A, dem Anfangspunkt des Bereiches
25 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21. Während der Antriebshebel
23 von dem Nocken
31 angetrieben wird, greift der Schwenkhebel
21 mit seinem kreisförmig um seine Drehachse verlaufenden Bereich
25 seiner Kontaktfläche in die Rolle
29 des Schwinghebels
28 in einer Hin- und Herbewegung zwischen dem Punkt
A und dem Punkt
B ein, wobei das Ventil
20 nicht betätigt wird.
[0033] Wird die Steuerwelle
22 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, stellt sich die Rolle
32 des Antriebshebels
23 auf die Erhebungskurve des Stellnockens
33 der Stellnockenwelle
22, wodurch der Antriebshebel
23 eine Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn um die Drehachse seiner Nockenrolle
30 ausführt und der Schwenkhebel
21 über das Drehgelenk
24 nach rechts verschwenkt wird. Hierbei wird die Rolle
29 des Schwinghebels
28 von dem Punkt
A, in dem ein ständiges Geschlossenhalten des Ventiles
20 eingestellt ist, in die Richtung des Punktes
B verstellt. Durch den hiernach erfolgenden Eingriff der Nockenrolle
30 in die Erhebungskurve des Nockens
31 verschiebt sich der Eingriff der Rolle
29 des Schwinghebels
28 zusätzlich in die Richtung des Punktes
B.
[0034] Wenn die Rolle
32 des Antriebshebels
23 den höchsten festgelegten Punkt der Erhebungskurve des Stellnockens
33 erreicht hat und die Nockenrolle
30 des Antriebshebels
23 in den Grundkreis des Nockens
31 eingreift, beginnt der Eingriff der Rolle
29 des Schwinghebels
28 in dem Punkt
B, wobei hier der größte Ventilhub und die längste Ventilöffnungsdauer eingestellt ist.
[0035] Erfolgt der Eingriff der Rolle
29 des Schwinghebels
28 in einem kurzen Abstand zu dem Punkt
A in die Richtung des Punktes
B, wenn die Nockenrolle
30 sich auf dem Grundkreis des Nockens
31 befindet und greift die Nockenrolle
30 des Antriebshebels
23 nun in die Erhebungskurve des Nockens
31 ein, beginnt die Rolle
29, den Punkt
B zu überschreiten und in den vorderen, nasenförmigen Bereich
26 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 einzugreifen. Hierdurch wird das Ventil
20 mit einem kurzen Ventilhub und einer kurzen Ventilöffnungszeit betätigt. Wird die
Rolle
32 des Antriebshebels
23 weitergehend auf die Erhebungskurve des Stellnockens
33 der Stellnockenwelle
22 gestellt, vergrößert sich der Ventilhub und es verlängert sich die Ventilöffnungsdauer.
Hierbei steht die Größe des Ventilhubes und die hiervon abhängige Länge der Ventilöffnungsdauer
in Abhängigkeit von der Weite des Eingriffs der Rolle
29 des Schwinghebels
28 in den nasenförmigen Bereich
26 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21.
[0036] Solange die Rolle
29 des Schwinghebels
28 in den nasenförmigen Bereich 26 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 eingreift, erfolgt eine Rückstellung des Schwenkhebels
21 durch die Kraft der Ventilfeder
34, wobei sich die auf den Schwenkhebel
21 übertragene Rückstellkraft, wenn der Ventilhub verkleinert und die Ventilöffnungsdauer
verkürzt wird, mit der Verstellung der Rolle
29 des Schwinghebels
28 in die Richtung des Bereiches
25 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 verringert und die Rückstellkraft nicht mehr vorhanden ist, wenn die Rolle
29 in den um die Drehachse des Schwenkhebels
21 kreisförmig verlaufenden Bereich
25 der Kontaktfläche des Schwenkhebels
21 eingreift. Aus diesem Grunde sind als Rückstellfeder beiderseitig von dem Schwenkhebel
21 je eine Drehfeder
35 angeordnet, von denen ein Schenkel die Achse des auf dem Schwenkhebel
21 und Antriebshebel
23 angeordneten Drehgelenkes
24 und der andere Schenkel einen in dem Stellarm
36 angeordneten Dom
37 als Widerlager besitzt.
[0037] In vorteilhafter Weise werden während der Verstellung der Ventilsteuerung auf einen
geringeren Ventilhub und eine verkürzte Ventilöffnungsdauer, bei der sich die von
der Ventilfeder
20 auf den Schwenkhebel
21 einwirkende Kraft vermindert, durch die hierbei mit der Stelinockenwelle
22 erfolgende Drehbewegung des Stellarmes
36 in dem Uhrzeigersinn von der Achse
C zu der Achse
D die Drehfedern
35 in ihrem Drehwinkel verkleinert, wodurch die auf den Schwenkhebel
21 einwirkende Rückstellkraft der Drehfedern
35 vergrößert wird.
[0038] In einfacher Weise kann der Stellarm
36 mit dem Stellnocken
33 zu einem Bauteil zusammengefasst sein.
[0039] Während der Schwenkbewegung des Schwenkhebels
21 führt der Antriebshebel
23 neben seiner Schwenkbewegung auch eine Längsbewegung aus, wodurch der Antriebshebel
23 mit seiner Rolle
32 auf dem Stellnocken
33 eine Hin- und Herbewegung ausführt. Durch die Formgebung der Erhebungskurve des Stellnockens
33 lässt sich die durch den Nocken
31 erzeugte Ventilerhebungskurve verändern.
[0040] Aus diesem Grunde kann vorteilhaft drehfest auf der Stellnockenwelle
22 ein Stellnocken
33 mit mehreren Kontaktflächen angeordnet werden, wodurch die Rolle
32 des Antriebshebels
23 durch eine entsprechende Drehung der Stellnockenwelle
22 auf einander unterschiedliche Kontaktflächen des Stellnockens
33 gestellt werden kann. Hierbei können die Erhebungskurven der Kontaktflächen des Stellnockens
11 nach innen gewölbt, nach außen gewölbt, geradlinig oder s-förmig gestaltet sein,
wodurch für jede eingestellte Ventilhublänge einander unterschiedliche Ventilöffnungszeiten
bei verschiedenen Ventilerhebungskurven vorgesehen werden können und eine Kraftmaschine
in unterschiedlichen Arbeitsprogrammen betrieben werden kann.
[0041] In einfacher Weise kann die für den größten Ventilhub vorgesehene Kontaktfläche des
Stellnockens
33 mittels eines sich hier anschließenden Kreisbogens verlängert werden, der als Mittelpunkt
die Drehachse der Stellnockenwelle
22 aufweist, wodurch mittels einer Drehung der Stellnockenwelle
22 durch die hierbei veränderte Weite des Eingriffs der Rolle
32 des Antriebshebels
23 in den Kreisbogen der Kontaktfläche des Stellnockens
33 bei dem größten Ventilhub die Ventilerhebungskurve verändert werden kann.
[0042] Um eine Abschaltung eines Einlasskanals einer zwei Einlasskanäle aufweisenden Kraftmaschine
zu bewirken, wodurch eine Kraftmaschine im Leerlauf und unteren Leistungsbereich für
die Erzeugung eines vorteilhaften Dralls der Ansaugluft nur mit einem Ansaugkanal
betrieben werden kann, können die Kontaktflächen der Stellnocken
33 von zwei jeweils ein Ventil
20 betätigenden Ventilsteuerungen derart ausgebildet sein, dass durch eine Drehung der
Stellnockenwelle
22 durch die Antriebshebel
23 zuerst ein Schwenkhebel
21 für die Betätigung eines Ventiles
20 und hiernach für den oberen Leistungsbereich der andere Schwenkhebel
21 für die Betätigung des anderes Ventiles
20 eingestellt wird, wonach beide Ventile
20 gleichzeitig betätigt werden.
[0043] Bei einer Anordnung von zwei Ventilen
20 mit einander unterschiedlichen Tellerdurchmessern kann die Kraftmaschine auch wechselseitig
mit einem Einlasskanal vorteilhaft betrieben werden, wobei für den Betrieb der Kraftmaschine
im Leerlauf und in dem unteren Leistungsbereich ein Einlasskanal mit einem kleinen
Durchmesser und einem Ventil
20 mit dem kleinen Tellerdurchmesser und für den mittleren Leistungsbereich nach der
Schaltung des Ventiles
20 mit dem kleineren Tellerdurchmesser in ein ständiges Geschlossenhalten ein Einlasskanal
mit dem größeren Durchmesser und einem Ventil
20 mit dem größeren Tellerdurchmesser für den Betrieb der Kraftmaschine herangezogen
werden können. Hierbei wird auch durch die unterschiedlichen Durchmesser der beiden
Einlasskanäle und der Ventile 20 vorteilhaft ein Drall der Ansaugluft im oberen Leistungsbereich
erzeugt, wenn beide Ventile
20 betätigt sind.
[0044] Fig. 4 zeigt die Ventilsteuerung in der Einstellung des größten Ventilhubes und der längsten
Ventilöffnungszeit, wobei sich die Rolle
32 des Antriebshebels
23 auf dem höchsten festgelegten Punkt der Erhebungskurve des Steuernockens
33 befindet und die Nockenrolle
30 in den Grundkreis des Nockens
31 eingreift. Der Stellarm
36 hat sich mit der Drehung der Stellnockenwelle
22 gegen den Uhrzeigersinn auf die Achse
D gestellt, wodurch die Drehfeder
35 durch die hierdurch erhaltene kleinere Vorspannung in vorteilhafter Weise eine verminderte
Rückstellkraft auf den Schwenkhebel
21 ausübt.
[0045] Durch eine beiderseitige Verlängerung der Achse des Drehgelenkes
24 kann der Antriebshebel
23 beiderseitig einen Schwenkhebel
21 antreiben, der ein Ventil
20 über einen Schwinghebel
28 betätigt.
1. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen, die einen
auf einer Achse drehbar gelagerten Schwenkhebel aufweisen, der für ein ständiges Geschlossenhalten
des Venbles eine kreisförmige Kontaktfläche und für die Betätigung des Ventiles eine
sich anschließende, nasenförmige Kontaktfläche für den Eingriff einer Rolle oder Kontaktfläche
eines das Ventil betätigenden Schwinghebels besitzt, wobei in Abhängigkeit von der
Weite des Eingriffs der Rolle oder Kontaktfläche des Schwinghebels das Ventil sowohl
mit einem stufenlos variablen Ventilhub als auch mit einer hiervon abhängigen Ventilöffnungsdauer
betätigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (2) mittels eines aus einem Antriebshebels (4) gebildeten Antriebs- und Verstellsystem über ein Drehgelenk (5) des Antriebshebels (4) mit einer stufenlos einstellbaren Weite der Schwenkbewegung angetrieben wird, wobei
der Antriebshebel (4) selbst über eine Nockenrolle (13) oder Kontaktfläche von einem Nocken (14) angetrieben wird und die Schwenkbewegung des Schwenkhebels (2) durch den Eingriff des Antriebshebels (4) in den Stelinocken (11) einer Stellnockenwelle (3) verändert werden kann.
2. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebshebel (4) etwa mittig von einem Nocken (14) über eine Nockenrolle (13) oder über seine Kontaktfläche angetrieben wird, wobei der Antriebshebel (4) an seinem oberen Ende mit einer Rolle (12) oder seiner Kontaktfläche in einen Stellnocken (11) einer Stellnockenwelle (3) eingreift und mit seinem unteren Ende über ein Drehgelenk (5) den Schwenkhebel (2) antreibt.
3. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet dass der Antriebshebel (23) an seinem oberen Ende von einem Nocken (31) über eine Nockenrolle (30) oder über seine Kontaktfläche angetrieben wird, wobei der Antriebshebel (23) etwa mittig mit einer Rolle (32) oder seiner Kontaktfläche in einen Stellnocken (33) einer Stellnockenwelle (22) eingreift und mit seinem unteren Ende über ein Drehgelenk (24) den Schwenkhebel (21) antreibt.
4. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (2) oder (21) auf der Stellnockenwelle (3) oder (22) drehbar gelagert ist, wobei der Stellnocken (11) oder (33) über eine Stift- Niet- oder Schraubverbindung drehfest mit der Stellnockenwelle (3) oder (22) verbunden ist, um geteilte Lagerungen bei den Schwenkhebeln (2) oder (21) zu vermeiden.
5. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Stellnockenwelle (3) oder (22) drehfest ein mehrere Kontaktflächen aufweisender Stellnocken (11) oder (33) angeordnet ist, wodurch die Rolle (12) oder (32) des Antriebshebels (4) oder (23) durch eine entsprechende Drehung der Stellnockenwelle (3) oder (22) auf einander unterschiedliche Kontaktflächen des Stellnockens (11) oder (33) gestellt werden kann.
6. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungskurven der Kontaktflächen des Stellnockens (11) oder (33) nach innen gewölbt, nach außen gewölbt, geradlinig oder s-förmig gestaltet sind,
wodurch für jede eingestellte Ventilhublänge einander unterschiedliche Ventilöffnungszeiten
bei unterschiedlichen Ventilerhebungskurven vorgesehen werden können
7. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, dass die für den größten Ventilhub vorgesehene Kontaktfläche des Stellnockens (11) oder (33) mittels eines sich anschließenden Kreisbogens verlängert ist, der als Mittelpunkt
die Drehachse der Stellnockenwelle (3) oder (22) aufweist, wodurch mittels einer Drehung der Stellnockenwelle (3) oder (22) durch die hierbei veränderte Weite des Eingriffs der Rolle (12) oder (32) des Antriebshebels (4) oder (23) in den Kreisbogen der Kontaktfläche des Stellnockens (11) oder (33) bei dem größten Ventilhub die Ventilerhebungskurve verändert werden kann.
8. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen der Stellnocken (11) oder (33) zweier für einen Arbeitsraum vorgesehener Einlassventile (1) oder (20) derart gestaltet sind, dass nach einem ständigen Geschlossenhalten beider Einlassventile
(1) oder (20) für den Betrieb des Arbeitsraumes nur über einen Einlasskanal durch eine Drehung
der Stellnockenwelle (3) oder (22) für den unteren Leistungsbereich der Kraftmaschine zuerst ein Einlassventil (1) oder (20) betätigt wird und für den oberen Leistungsbereiche auch das zweite Einlassventil
(1) oder (20) betätigt wird.
9. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen der Stelinocken (11) oder (33) zweier für einen Arbeitsraum vorgesehener, verschiedene Tellerdurchmesser aufweisender
Einlassventile (1) oder (20), die jeweils einen eigenen Einlasskanal besitzen können, derart gestaltet sind, dass
nach einem ständigen Geschlossenhalten beider Einlassventile (1) oder (20) für den Betrieb des Arbeitsraumes in dem unteren Leistungsbereich durch eine Drehung
der Stellnockenwelle (3) oder (22) zuerst das Einlassventil (1) oder (20) mit dem kleinen Tellerdurchmesser betätigt wird, für den Betrieb in dem mittleren
Leistungsbereich das Ventil (1) oder (20) mit dem kleinen Tellerdurchmesser in ein ständiges Geschlossenhalten geschaltet wird,
wonach das Ventil (1) oder (20) mit dem großen Tellerdurchmesser betätigt wird und für den Betrieb in dem oberen
Leistungsbereich beide Ventile (1) und (20) betätigt werden, wodurch in allen Leistungsbereichen ein vorteilhafter Drall der
Ansaugluft in dem Arbeitsraum entsteht.
10. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass drehfest auf der Stellnockenwelle (3) oder (22) Stellarme (17) oder (36) angeordnet sind, die als Widerlager für Druckfedern (16) oder Drehfedern (35) vorgesehen sind, wobei die Anordnung der Druckfedern (26) oder Drehfedern (35) derart angeordnet sind, dass mit der Drehung der Stellnockenwelle (3) oder (22) auf einen kleineren Ventilhub und auf eine kürzere Vertilöffnungsdauer sich die auf
den Schwenkhebel (2) oder (21) einwirkende Rückstellkraft durch die Verkürzung der Länge der Druckfeder (16) oder durch die Verkleinerung des Drehwinkels der Drehfeder (35) vergrößert.
11. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellarm (17) oder (36) mit dem Stellnocken (11) oder (33) eine Einheit bilden.
12. Antriebs- und Verstellsystem für mechanisch variable Ventilsteuerungen nach Anspruch
1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer beiderseitigen Verlängerung der Achse des Drehgelenkes (5) oder (24) der Antriebshebel (4) oder (23) beiderseitig einen Schwenkhebel (2) oder (21) antreibt, der jeweils ein Ventil (1) oder (20) über einen Schwinghebel (28) betätigt.
1. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls which have
a pivot lever which is rotatably mounted on a spindle and which, in order to keep
the valve constantly closed, has a circular contact surface and, in order to actuate
the valve, has an adjoining lug-like contact surface for engagement of a roller or
contact surface of a rocker lever which actuates the valve, wherein, in dependence
upon the extent of the engagement of the roller or contact surface of the rocker lever,
the valve can be actuated both with a continuously variable valve stroke and also
with a valve opening duration dependent thereon, characterised in that the pivot lever (2) is driven by means of a drive and displacement system formed
from a drive lever (4) via a swivel joint (5) of the drive lever (4), the extent of
the pivoting movement being continuously adjustable, wherein the drive lever (4) is
itself driven by a cam (14) via a cam roller (13) or contact surface and the pivot
movement of the pivot lever (2) can be changed by the engagement of the drive lever
(4) into the adjusting cam (11) of an adjusting cam shaft (3).
2. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claim 1, characterised in that the drive lever (4) is driven approximately centrally by a cam (14) via a cam roller
(13) or via its contact surface, wherein the drive lever (4) at its upper end engages
with a roller (12) or its contact surface into an adjusting cam (11) of an adjusting
cam shaft (3) and with its lower end drives the pivot lever (2) via a swivel joint
(5).
3. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claim 1, characterised in that the drive lever (23) is driven at its upper end by a cam (31) via a cam roller (30)
or via its contact surface, wherein the drive lever (23) engages approximately centrally
with a roller (32) or its contact surface into an adjusting cam (33) of an adjusting
cam shaft (22) and with its lower end drives the pivot lever (21) via a swivel joint
(24).
4. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claims 1, 2 and 3, characterised in that the pivot lever (2) or (21) is rotatably mounted on the adjusting cam shaft (3) or
(22), wherein the adjusting cam (11) or (33) is connected in a non-rotational manner
to the adjusting cam shaft (3) or (22) via a pin, rivet or screw connection in order
to avoid the division of bearings in the pivot levers (2) or (21).
5. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claims 1, 2 and 3, characterised in that an adjusting cam (11) or (33) comprising a plurality of contact surfaces is disposed
in a non-rotational manner on the adjusting cam shaft (3) or (22), whereby the roller
(12) or (32) of the drive lever (4) or (23) can be adjusted by a corresponding rotation
of the adjusting cam shaft (3) or (22) on mutually different contact surfaces of the
adjusting cam (11) or (33).
6. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claim 5, characterised in that the elevation curves of the contact surfaces of the adjusting cam (11) or (33) are
inwardly curved, outwardly curved, straight or s-shaped, wherein for each set valve
stroke length mutually different valve opening times can be provided in the case of
different valve elevation curves.
7. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claim 5, characterised in that the contact surface of the adjusting cam (11) or (33) provided for the largest valve
stroke is extended by means of an adjoining circular arc which as its middle point
has the axis of rotation of the adjusting cam shaft (3) or (22), whereby the valve
elevation curve can be changed by means of a rotation of the adjusting cam shaft (3)
or (22) through the thus changed extent of the engagement of the roller (12) or (32)
of the drive lever (4) or (23) into the circular arc of the contact surface of the
adjusting cam (11) or (33) in the case of the largest valve stroke.
8. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claim 5, characterised in that the contact surfaces of the adjusting cams (11) or (33) of two inlet valves (1) or
(20) provided for a working chamber are formed in such a way that after both inlet
valves (1) or (20) have been kept constantly closed for operation of the working chamber
via only one inlet channel by a rotation of the adjusting cam shaft (3) or (22) for
the lower performance range of the power machine an inlet valve (1) or (20) is first
actuated and for the upper performance ranges the second inlet valve (1) or (20) is
also actuated.
9. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claim 5, characterised in that the contact surfaces of the adjusting cams (11) or (33) of two inlet valves (1) or
(20), which are provided for a working chamber, have different plate diameters and
can each have their own inlet channel, are formed in such a way that, after both inlet
valves (1) or (20) have been kept constantly closed for operation of the working chamber
in the lower performance range by a rotation of the adjusting cam shaft (3) or (22)
first the inlet valve (1) or (20) with the small plate diameter is actuated, for operation
in the middle performance range the valve (1) or (20) with the small plate diameter
is switched into a constantly closed state, whereupon the valve (1) or (20) with the
large plate diameter is actuated and for operation in the upper performance range
both valves (1) and (20) are actuated, whereby in all performance ranges an advantageous
twisting of the intake air in the working chamber is produced.
10. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claims 1, 2 and 3, characterised in that adjusting arms (17) or (36) are disposed in a non-rotational manner on the adjusting
cam shaft (3) or (22) and are provided as counter bearings for compression springs
(16) or torsion springs (35), wherein the compression springs (26) or torsion springs
(35) are disposed in such a way that with the rotation of the adjusting cam shaft
(3) or (22) to a smaller valve stroke and to a shorter valve opening duration the
restoring force acting upon the pivot lever (2) or (21) is increased by the shortening
of the length of the compression spring (16) or by the reduction in the rotary angle
of the torsion spring (35).
11. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claim 10, characterised in that the adjusting arm (17) or (36) form a unit with the adjusting cam (11) or (33).
12. Drive and displacement system for mechanically variable valve controls as claimed
in claims 1, 2 and 3, characterised in that by means of the extension of the spindle of the swivel joint (5) or (24) on both
sides the drive lever (4) or (23) drives a pivot lever (2) or (21) on both sides,
which pivot lever actuates a respective valve (1) or (20) via a rocking lever (28).
1. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables,
qui présentent un levier oscillant monté à rotation sur un axe, lequel possède une
surface de contact circulaire pour un maintien à l'état constamment fermé de la soupape
et, pour l'actionnement de la soupape, une surface de contact en forme de nez, qui
s'y raccorde, pour engager un galet ou une surface de contact d'un culbuteur actionnant
la soupape, dans lequel la soupape peut être actionnée, en fonction de la distance
d'engagement du galet ou de la surface de contact du culbuteur, aussi bien pour une
levée de soupape variable, continue, que pour une durée d'ouverture variable qui en
dépend, caractérisé en ce que le levier oscillant (2) est entraîné au moyen d'un système d'entraînement et d'ajustement
formé par un levier d'entraînement (4) par l'intermédiaire d'une articulation rotoïde
(5) du levier d'entraînement (4), avec une amplitude ajustable en continu du mouvement
de pivotement, le levier d'entraînement (4) lui-même étant entraîné par l'intermédiaire
d'un galet de came (13) ou de la surface de contact d'une came (14), et le mouvement
de pivotement du levier oscillant (2) pouvant être modifié par l'engagement du levier
d'entraînement (4) avec la came d'ajustement (11) d'un arbre à came d'ajustement (3).
2. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier d'entraînement (4) est entraîné sensiblement en son centre par une came
(14), par l'intermédiaire d'un galet de came (13) ou par sa surface de contact, le
levier d'entraînement (4) s'engageant à son extrémité supérieure, par un galet (12)
ou sa surface de contact, avec une came d'ajustement (11) d'un arbre à came d'ajustement
(3) et entraînant le levier oscillant (2) par son extrémité inférieure, par l'intermédiaire
d'une articulation rotoïde (5).
3. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier d'entraînement (23) est entraîné à son extrémité supérieure par une came
(31), par l'intermédiaire d'un galet de came (30) ou par l'intermédiaire de sa surface
de contact, le levier d'entraînement (23) agissant sensiblement au centre avec un
galet (32) ou sa surface de contact dans une came d'ajustement (33) d'un arbre à came
d'ajustement (22) et entraînant le levier oscillant (21) par son extrémité inférieure,
par l'intermédiaire d'une articulation rotoïde (24).
4. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon les revendications 1, 2 et 3 caractérisé en ce que le levier oscillant (2) ou (21) est monté à rotation sur l'arbre à came d'ajustement
(3) ou (22), la came d'ajustement (11) ou (33) étant reliée de manière solidaire en
rotation avec l'arbre à came d'ajustement (3) ou (22), par l'intermédiaire d'un assemblage
à broche, riveté ou vissé, pour éviter des paliers divisés pour les levier oscillants
(2) ou (21).
5. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon les revendications 1, 2 et 3 caractérisé en ce qu'une came d'ajustement (11) ou (33) présentant plusieurs surfaces de contact est agencée
de manière solidaire en rotation sur l'arbre à came d'ajustement (3) ou (22), ce qui
fait que le galet (12) ou (32) du levier d'entraînement (4) ou (23) peut être ajusté
par une rotation correspondante de l'arbre à came d'ajustement (3) ou (22) sur des
surfaces de contact différentes l'une de l'autre de la came d'ajustement (11) ou (33).
6. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon la revendication 5, caractérisé en ce que les courbes de levée des surfaces de contact de la came d'ajustement (11) ou (33)
sont bombées vers l'intérieur, bombées vers l'extérieur, droites ou en S, ce par quoi,
pour chaque réglage de la longueur de levée de la soupape, des durées d'ouverture
de la soupape différentes les unes des autres peuvent être prévues pour des courbes
de levée de soupape différentes.
7. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon la revendication 5, caractérisé en ce que la surface de contact de la came d'ajustement (11) ou (33), prévue pour la plus forte
levée de soupape est prolongée au moyen d'un arc de cercle qui s'y raccorde, lequel
présente comme centre l'axe de rotation de l'arbre à came d'ajustement (3) ou (22),
ce par quoi la courbe de levée de la soupape peut être modifiée, pour la levée de
soupape la plus forte, au moyen d'une rotation de l'arbre à came d'ajustement (3)
ou (22) par l'intermédiaire de la distance d'engagement ainsi modifiée du galet (12)
ou (32) du levier d'entraînement (4) ou (23) avec l'arc de cercle de la surface de
contact de la came d'ajustement (11) ou (33).
8. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon la revendication 5, caractérisé en ce que les surfaces de contact des cames d'ajustement (11) ou (33) de deux soupapes d'admission
(1) ou (20) prévues pour une chambre de travail sont conformées de telle sorte que,
après un maintien constant à l'état fermé des deux soupapes d'admission (1) ou (20)
pour le fonctionnement de la chambre de travail, seule une soupape d'admission (1)
ou (20) pour un canal d'admission est d'abord actionnée par une rotation de l'arbre
à came d'ajustement (3) ou (22) pour le domaine de puissance inférieure du moteur
et, pour le domaine de puissance supérieure, la seconde soupape d'admission (1) ou
(20) est également actionnée.
9. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon la revendication 5, caractérisé en ce que les surfaces de contact de la came d'ajustement (11) ou (33) des cames d'ajustement
(11) ou (33) de deux soupapes d'admission (1) ou (20) présentant des diamètres de
têtes différents, prévues pour une chambre de travail, lesquelles peuvent chacune
posséder un canal d'admission distinct, sont conformées de telle sorte que, pour le
fonctionnement de la chambre de travail dans le domaine de puissance inférieure, après
un maintien à l'état fermé des deux soupapes d'admission (1) ou (20), d'abord la soupape
d'admission (1) ou (20) avec la tête de plus petit diamètre est actionnée par une
rotation de l'arbre à came d'ajustement (3) ou (22), pour le fonctionnement dans le
domaine de puissance moyenne, la soupape (1) ou (20) avec la tête de petit diamètre
est maintenue à l'état fermé, après quoi la soupape (1) ou (20) avec la tête de grand
diamètre est actionnée et, pour le domaine de puissance élevée, les deux soupapes
(1) et (20) sont actionnées, ce qui fait que, dans tous les domaines de puissance
il existe un tourbillonnement avantageux de l'air d'admission dans la chambre de travail.
10. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon les revendications 1, 2 et 3, caractérisé en ce que des bras d'ajustement (17) ou (36) sont disposés fixes en rotation sur l'arbre à
came d'ajustement (3) ou (22), lesquels sont prévus comme contre appui pour des ressorts
de pression (16) ou des ressorts de rotation (35), la disposition des ressorts de
pression (16) ou des ressorts de rotation (35) étant telle que, avec une rotation
de l'arbre à came d'ajustement (3) ou (22) dans le sens d'une plus faible levée de
soupape et d'une plus courte durée d'ouverture de soupape, la force de rappel agissant
sur le levier oscillant (2) ou (21) augmente par raccourcissement de la longueur du
ressort de pression (16) ou par diminution de l'angle d'enroulement du ressort de
torsion (35).
11. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon la revendication 10, caractérisé en ce que le bras d'ajustement (17) ou (36) forme une unité avec la came d'ajustement (11)
ou (33).
12. Système d'entraînement et d'ajustement pour commandes de soupapes mécaniquement variables
selon les revendications 1, 2 et 3, caractérisé en ce que, au moyen d'un prolongement de part et d'autre de l'axe de l'articulation rotoïde
(5) ou (24), le levier d'entraînement (4) ou (23) entraîne dans un sens et dans l'autre
un levier oscillant (2) ou (21), qui commande chaque fois une soupape (1) ou (20)
par l'intermédiaire d'un culbuteur (28).