[0001] Die Erfindung betrifft eine Sprühanordnung mit mindestens einem das zu versprühende
Medium führenden Rohr, das mit mindestens einer Sprühdüse versehen ist, die in eine
in der Rohrwand vorgesehene Öffnung eingesetzt und durch einen Adapter dicht in der
Öffnung gehalten ist.
[0002] Es sind Sprühanordnungen bekannt, die aus Kunststoff bestehende Sprühdüsen aufweisen,
die mit einem zylindrischen Ansatz in die zugeordnete Rohröffnung hereingedrückt oder
eingeschlagen werden. Solche Sprühanordnungen weisen in der Regel viele solche Sprühdüsen
auf, die als sogenannte Wegwerfdüsen konzipiert und in großen Stückzahlen hergestellt
werden, um den Preis möglichst niedrig zu halten. Bei Verschleiß werden daher diese
Kunststoffdüsen entfernt und durch neue ersetzt. Eine Wiederverwendung ist nicht möglich.
[0003] Es hat sich gezeigt, dass kleine Flachstrahldüsen, die auch nur ein relativ kleines
Durchsatzvolumen benötigen, nur sehr schwierig aus Kunststoff hergestellt werden können,
wenn das notwendige Sprühbild garantiert werden soll.
[0004] Aus dem Abstract der japanischen Druckschrift 2002 079 142 A ist eine Sprühanordnung
der eingangs genannten Art bekannt, bei der ein abgesetzter zylindrischer Adapter
in Stutzenform in eine nach unten gerichtete Öffnung eines Rohres eingesetzt ist,
der weit in das Rohrinnere hereinragt. Dieser Stutzen ist mit einer zentralen Bohrung
versehen, die nach außen in einen konischen Anschlussraum mündet, in welchen eine
Sprühdüse dicht eingeschraubt werden kann. Bauarten von Sprühanordnungen dieser Art
sind jedoch sehr aufwendig, weil der adapterartige Anschlussstutzen jeweils in die
zugeordnete Öffnung eingefügt und dort befestigt werden muss.
[0005] Gleiches gilt auch für andere Bauarten, wie sie beispielsweise in der EP 0 009 909
A1 gezeigt sind, wo ein gesonderter Anschlussstutzen auf ein Rohr aufgeschweißt wird,
der mit einem Innengewinde versehen ist, welches wiederum zum Einschrauben einer Sprühdüse
dient.
[0006] Es ist schließlich auch bekannt, bei Rohren mit dünner Wandstärke durch ein recht
aufwendiges Verformungsverfahren die Wandungen der Öffnungen so umzugestalten, dass
in diesen Öffnungswandungen eine ausreichende Anzahl von Gewindewindungen zum Einschrauben
einer Düse vorgesehen werden können (US-A 51 54 356). Auch diese Bauarten sind daher
für viele Anwendungen zu aufwendig, um die eingangs erwähnten Sprühanordnungen mit
Kunststoffdüsen zu ersetzen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, nach einer Lösung zu suchen, welche
nach wie vor das einfache Eindrücken in Rohröffnungen erlaubt, dennoch aber die Möglichkeit
gibt, die Düse selbst nicht unbedingt aus Kunststoff herstellen zu müssen.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe werden bei einer Sprühanordnung der eingangs genannten
Art die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen.
[0009] Diese Ausgestaltung erlaubt die Düsenmontage nach wie vor in einfacher Weise durch
Eindrücken des Adapters und des Düsenmoduls in die Rohröffnung. Sie bietet aber die
Möglichkeit, den hochwertigen Düsenmodul weiter zu verwenden und nur den Adapter auszuwechseln
und wegzuwerfen, wenn Verschleißerscheinungen oder mangelnde Dichtheit auftreten.
[0010] Dabei ergeben sich zwei Möglichkeiten.
[0011] Der Düsenmodul kann aus einer Sprühdüse aus hochwertigem Material, insbesondere aus
Metall, bestehen und kann unmittelbar in den Innenraum des Adapters eingesetzt und
durch einen in den Adapter eindrückbaren Deckelring befestigbar sein, der im Adapter
einrastend gehalten ist. Zu diesem Zweck kann der Deckelring aus dem Material des
Adapters, also vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt sein und er kann zur Fixierung
des Düsenmoduls auf einen an diesem vorgeschlagenen Anschlag drücken und so die Einbaulage
des Düsenmoduls sichern.
[0012] Die andere Möglichkeit besteht darin, dass der Düsenmodul aus einem eine Sprühdüse
aus hochwertigem Material, insbesondere Metall, umgebenden Steckteil besteht, das
in den Adapter eingeschoben wird. Auch dann wird das in die Öffnung des Rohres hereinragende
Ende des Adapters aufgeweitet und in der Öffnung dicht gehalten. Diese Ausführung
eröffnet aber die Möglichkeit, den Steckteil und den Adapter in einfacher Weise und
mit handelsüblichen Werkzeugen voneinander zu lösen, wenn in Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen wird, Steckteil und Adapter an ihren einander zugewandten Stirnseiten mit
schrägen Flächen zu versehen, die bei Verdrehen des Steckteiles ein axiales Lösen
von Steckteil und Adapter bewirken. Diese schrägen Flächen können dabei Teile von
axial abragenden Nocken und entsprechenden Vertiefungen am Gegenstück sein.
[0013] Das Steckteil kann dabei mit Angriffsflächen zum Verdrehen versehen sein, die Teile
von abstehenden Flügeln oder parallel zueinander verlaufende Flächen zum Ansetzen
eines handelsüblichen Gabelwerkzeuges sein können.
[0014] Möglich ist es schließlich auch, das Steckteil mit einem Schnellverschluss, beispielsweise
einen Bajonettverschluss, zu versehen und ein Kappenteil vorzusehen, in dem die Sprühdüse
gehalten ist. Eine solche dreiteilige Version ist sehr benutzerfreundlich.
[0015] Der Deckelring kann mit einem Zwei- oder Mehrkant an einem aus dem Adapter herausragenden
Kragen versehen sein, der dazu ausgenützt werden kann, die Einbaulage der Düse exakt
einzustellen. Wenn der Kragen des Deckelringes oberhalb des Zwei- oder Mehrkants einen
nach außen abstehenden Rand aufweist, der einem Rand des Adapters gegenüberliegt,
dann ist es auch in einfacher Weise möglich, den Deckelring, der den Düsenmodul festhält,
dadurch zu demontieren, dass ein spezielles Demontagewerkzeug, das aus einer Gabel
mit zwei zum gemeinsamen Verbindungsende hin stetig höher werdenden Zinken besteht,
in den Ringspalt zwischen dem Rand des Deckelringes und dem Rand des Adapters eingeschoben
wird, das dann den Deckelring aus seiner Verrastung löst. Das Düsenmodul kann anschließend
entnommen und der Adapter aus der Rohröffnung entfernt werden, um einen neuen Adapter
einzusetzen, in den wiederum der nicht wegzuwerfende Düsenmodul eingesetzt und durch
einen neuen Deckelring gehalten wird.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung kann der Adapter mit einem an die Abmessungen des
Düsenmoduls angepassten Innenraum versehen sein, der sich in der Einsetzrichtung des
Düsenmoduls geringfügig konusartig verjüngt. Diese Ausgestaltung nämlich erlaubt es,
den Adapter zunächst ohne Düsenmodul in die Rohröffnung einzudrücken, wobei dann beim
Einsetzen des Düsenmoduls der nachgiebige Werkstoff des Adapters nach außen und dicht
gegen die Rohrwand gedrückt wird.
[0017] Die Erfindung eröffnet daher die vorteilhafte Möglichkeit, Düsen in ähnlich einfacher
Weise in Rohröffnungen zu verklemmen, wie das bisher mit Kunststoffdüsen der Fall
war, ohne dass jedoch die Düse selbst nach der Demontage unbrauchbar wird.
[0018] Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt und
wird im folgenden beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch ein Rohr einer Sprühanordnung nach der Erfindung mit einem
in eine Öffnung der Rohrwand eingesetzten Adapter mit einer Sprühdüse,
- Fig. 2
- die vergrößerte Darstellung des Details II in Fig. 1,
- Fig. 3
- den Schnitt ähnlich Fig. 1, jedoch in einem Zustand, indem lediglich der Adapter in
die Rohröffnung eingesetzt ist,
- Fig. 4
- den nächsten Montagezustand, in dem ein Düsenmodul in den Adapter eingeschoben ist,
- Fig. 5
- den Axialschnitt durch den aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Deckelring zur Halterung
des Düsenmoduls,
- Fig. 6
- die Ansicht des Deckelringes in der Richtung VI der Fig. 5 von unten gesehen,
- Fig. 7
- die Seitenansicht eines Demontagewerkzeuges,
- Fig. 8
- die Draufsicht auf das gabelförmige Demontagewerkzeug der Fig. 7,
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung, bei
der die Sprühdüse von einem Steckteil umgeben ist,
- Fig. 10
- eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der das Steckteil mit einem abnehmbaren
Kappenteil versehen ist, in dem die Sprühdüse gehalten wird,
- Fig. 11
- eine Seitenansicht der Ausgestaltung nach Fig. 10 im Einbauzustand in einem Rohr,
in Richtung der Rohrachse gesehen,
- Fig. 12
- den Schnitt durch die Ausführungsform der Fig. 10 und 11 in einem Schnitt längs der
Linie XII-XII der Fig. 11 und
- Fig. 13
- schließlich die Draufsicht auf ein Steckteil ähnlich den Fig. 10 bis 12, jedoch mit
einem Sechskant zum Ansetzen eines Verdrehwerkzeuges.
[0019] Die Fig. 1 und 2 lassen den Querschnitt eines Rohres 1 erkennen, das beispielsweise
aus Metall besteht und in seiner Rohrwand eine kreisförmige Bohrung 2 aufweist, in
der ein aus Metall hergestellter Düsenmodul 3 befestigt ist, der mit einer Austrittsöffnung
4 vom Rohr 1 weggewandt ist. Dieser Düsenmodul 3 wird dadurch in der Öffnung 2 gehalten,
dass er mit seinem unteren, einen zylindrischen Wulst 5 aufweisenden Teil in einem
Adapter 6 in Ringform gehalten ist, der in die Öffnung 2 eingesetzt und dicht in dieser
gehalten ist. Der Adapter 6 besteht aus Kunststoff und er ist, wie insbesondere die
Fig. 3 zeigt, mit einem Innenraum 7 versehen, der sich zum Inneren des Rohres 1 hin,
d.h. also in der Richtung, in der der Düsenmodul 3 eingesetzt wird - siehe Fig. 4-leicht
konisch nach unten verjüngt. Der Adapter 6 besitzt an seinem in das Rohrinnere hereinragenden
Ende einen nach innen weisenden Anschlagrand 8 und ist an seinem aus dem Rohr 1 herausragenden
Ende mit einem über die Öffnung 2 greifenden Rand 9 versehen, der die Öffnung 2 an
der Rohrwand lippenartig überdeckt und am oberen Ende eine Abstützfläche 9a für ein
später noch zu erläuterndes Werkzeug aufweist. Auf seiner Innenseite ist der Adapter
6 mit Rastrillen 10 versehen ist, die mit korrespondierenden Rastrillen eines nach
dem Einsetzen des Düsenmoduls 3 eingesetzten Deckelringes 11 rastend zusammenwirken.
Der Deckelring 11 besitzt einen nach außen abstehenden Rand 12, der auf seiner Unterkante
eine im Abstand zu der Anlagefläche 9a liegende Gegenabstützfläche 12a aufweist. Der
Deckelring 11 ist außerdem, wie die Fig. 5 und 6 im einzelnen zeigen, mit einem Zweikant
mit parallel gegenüberliegenden Flächen 13 versehen, die an die Flächen 9a und 12a
anschließen.
[0020] Die Fig. 3 und 4 lassen nun zunächst erkennen, dass der aus Kunststoff bestehende
Adapter 6 mit einem zylindrischen Ansatz unterhalb des Kragens 9 versehen ist und
nach Fig. 3 mit diesem in die Öffnung 2 des Rohres eingesetzt ist und nach Fig. 4
dicht im Rohr 1 gehalten wird. Dies geschieht dadurch, dass beim Einsetzen des Düsenmoduls
3 in den Adapter 6 der konische Teil 7 durch den zylindrischen Wulst 5 des Düsenmoduls
3 nach außen gedrückt wird und sich aufgrund seiner Verformung dicht und fest an der
Innenwand der Öffnung 2 verklemmt. Fig. 4 oder Fig. 2 zeigen die leichte Aufspreizung
der Öffnung 8 und des unteren Teils 6a des Adapters 6.
[0021] Der Deckelring 11 nach den Fig. 5 und 6 wird anschließend über den Düsenmodul 3 in
den Adapter 6 im Zustand nach Fig. 4 eingeschoben, bis er, wie dies in den Fig. 1
und 2 gezeigt ist, auf der Fläche 9a des Randes 9 des Adapters 6 aufliegt und in den
Rastvorsprüngen 10 des Adapters gehalten ist. Die Unterkante des Deckelringes 11 liegt
dann an der Oberkante des Wulstes 5 des Düsenmoduls 3 an und sichert den Düsenmodul
innerhalb des Adapters 6.
[0022] Mit Hilfe des in den Fig. 7 und 8 gezeigten Werkzeuges, das in der Art einer Gabel
ausgebildet ist, kann nun zum einen die Lage des Düsenmoduls 3 im Adapter einjustiert
werden, wenn es sich beispielsweise um eine Flachstrahldüse handelt, deren Austrittsschlitz
4 in bestimmter Weise ausgerichtet sein soll. Der Deckelring 11 wird entsprechend
verdreht und nimmt den Düsenmodul 3 mit.
[0023] Dies geschieht dadurch, dass das Werkzeug 14 nach Fig. 7 und 8 mit den Enden seiner
Schenkel an den Flächen 13 angelegt wird, um die Düse auszurichten. Natürlich kann
anstelle des in den Fig. 7 und 8 gezeigten Werkzeuges auch ein üblicher Schraubenschlüssel
mit der entsprechenden Schlüsselweite und Schlüsselhöhe für diesen Zweck verwendet
werden. Die Schenkel 15a, 15b des Werkzeuges 14 jedenfalls verlaufen parallel zueinander
und weisen einen Abstand auf, der dem Abstand der Flächen 13 nach Fig. 6 entspricht.
Die Schenkel 15a und 15b sind aber zusätzlich auch, wie Fig. 7 zeigt, so gestaltet,
dass ihre Höhe zum gemeinsamen Verbindungsstück hin von der Höhe a zur Höhe b hin
stetig ansteigt. Das Werkzeug 14 dient daher auch als ein Demontagewerkzeug insofern,
als der Abstand zwischen den Flächen 9a und 12a der Fig. 2, der in etwa der Höhe a
der Schenkel 15a, 15b des Werkzeuges 14 entspricht, durch das Einschieben des Werkzeuges
14 in diesen Ringspalt entlang der Flächen 13 und in Richtung des Pfeiles 16 (Fig.
8) immer größer wird und dazu führt, dass der Deckelring 11 aus seiner Verrastung
gelöst wird. Anschließend ist das Düsenmodul 3 aus dem Adapter entfernbar. Dieser
Auswechselvorgang wird beispielsweise dann vorgenommen, wenn der Adapter nach längerem
Gebrauch Verschleißerscheinungen zeigt und nicht mehr die notwendige Dichtheit aufweist.
Nach dem Entfernen des Adapters kann dann ein neuer Adapter eingesetzt, mit dem bisher
schon in Gebrauch befindlichen Düsenmodul 3 bestückt und wieder durch Aufsetzen eines
neuen Deckelringes 11 dicht in der Öffnung 2 des Rohres 1 gehalten werden. Es ist
daher nicht mehr notwendig, die Düse selbst wegzuwerfen.
[0024] Die Fig. 9 zeigt eine Abwandlung der Sprühanordnung nach den Fig. 1 bis 6, bei der
aber ebenfalls ein Adapter 60 vorgesehen ist, der in Ringform gehalten ist und in
der gleichen Weise in eine Bohrung eines Rohres eingesetzt wird, wie das anhand des
Adapters 6 der Fig. 1 bis 6 schon erläutert worden ist. Es ist zu erkennen, dass der
Adapter 60 auf seiner Innenseite mit Rastrillen 10 versehen ist und dann in seinem
unteren Teil 60a durch mehrere Einschnitte 20 in zinnenartig abragende Zungen 21 unterteilt
ist, die jeweils mit nach innen ragenden Absätzen 22 versehen sind, die wie bei dem
Adapter nach den Fig. 1 bis 6 die innere Öffnung 8 des Adapters begrenzen.
[0025] Die Fig. 9 lässt aber auch erkennen, dass der Adapter 60 an seinem oberen Rand mit
zwei diametral gegenüberliegenden Nocken 23 versehen ist, die jeweils mit schräg zu
einer Radialebene des Adapters 60 verlaufenden Flächen 24 versehen sind. Der Düsenmodul
30 besteht in diesem Fall aus einem in den Adapter 60 einschiebbaren Steckteil 31,
dessen unterer zylindrischer Schaft 32 in den Innenraum des Adapters 60 passt und
dessen unteren Teil 60a beim Hereindrücken aufspreizt, um die Befestigung des Adapters
an der nicht gezeigten Rohröffnung zu bewirken. Der zylindrische Schaftteil 32 ist
zur Sicherung der Einstecklage ebenfalls mit Rastrillen 10 ausgerüstet.
[0026] Der obere Rand des Düsenmoduls 30, der einen größeren Durchmesser als der Schaft
32 aufweist, ist zum einen mit gegenüberliegenden Ausnehmungen versehen, die in der
Form den Nocken 23 des Adapters 60 angepasst sind. Die von den Ausnehmungen gebildeten
Flächen 25 liegen daher, wenn der Steckteil 31 in den Adapter 60 eingeschoben ist,
auf den Flächen 24 der Nocken 23 auf.
[0027] Der obere Rand des Steckteiles 31 ist außerdem mit zwei parallel zueinander verlaufenden
Angriffsflächen 26 versehen, die beispielsweise in bestimmten Abstand zueinander parallel
verlaufen und der Schlüsselweite eines handelsüblichen Gabelschlüssels angepasst sind.
Innerhalb des Steckteiles 31 ist eine aus hochwertigem Material, beispielsweise aus
Metall hergestellte Sprühdüse 3a gehalten, die hier mit einem Austrittsschlitz 27
und seitlichen Angriffsflächen 28 für ein Werkzeug versehen ist, um nach dem Einbau
den erzeugten Flachstrahl korrekt ausrichten zu können.
[0028] Der Einbau einer Sprühanordnung nach Fig. 9 erfolgt im wesentlichen in der gleichen
Weise wie das schon anhand der Fig. 1 bis 6 erläutert worden ist. Die Demontage der
Sprühdüse 3a jedoch erfolgt auf andere Weise.
[0029] Hierzu braucht, wie vorher angedeutet, nur der Steckteil 31 mit Hilfe eines Gabelschlüssels
um seine eigene und die Achse des Adapters 60 verdreht werden. Die dann auf einander
ablaufenden schrägen Flächen 24 und 25 sorgen dafür, dass der Steckteil 31 und mit
ihm die Sprühdüse 3a vom Adapter 60 gelöst werden und abgenommen werden können. Das
Düsenmodul 30 kann auf diese Weise wieder verwendet werden.
[0030] Die Fig. 10 bis 12 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform einer Sprühanordnung
insofern, als hier die aus hochwertigem Material, beispielsweise aus Metall hergestellte
Sprühdüse 3a nicht in dem mit dem Adapter 60 zusammenwirkenden Steckteil 32, sondern
in einer besonderen Kappe 33 gehalten ist, die beim Ausführungsbeispiel mit Hilfe
eines Bajonettverschlusses 34 mit dem Steckteil 32 verbindbar und durch einen eingelegten
O-Ring 35 gegenüber diesem abgedichtet ist. Die Drehbewegung der Kappe 33 wird beim
gezeigten Ausführungsbeispiel über von der Kappe 33 radial nach außen abstehende Flügel
36 bewirkt, wobei bei der Drehung der Kappe 33 im Uhrzeigersinn die Kappe 33 fest
mit dem Steckteil 32 verbunden wird.
[0031] Die Fig. 11 und 12 zeigen die Einbaustellung der Sprühanordnung nach Fig. 10. Fig.
12 lässt dabei auch den mit den Führungsrillen 34 des Bajonettverschlusses zusammenwirkenden
Teil 34a der Kappe 33 erkennen. Auch in diesem Fall ist die Sprühdüse 3a mit Angriffsflächen
28 zur Einrichtung ihrer korrekten Einbaulage versehen.
[0032] Die Fig. 12 und 13 zeigen eine Möglichkeit, das Steckteil 32 direkt mit einem Innensechskant
38 zu versehen, um die gewünschte Drehbewegung zum Lösen des Steckteils 32 vom Adapter
60 zu bewirken. Das Aufsetzen und Abnehmen der Kappe 33 erfolgt in gleicher Weise
wie anhand der Fig. 10 bis 12 gezeigt und beschrieben
[0033] Die in den Fig. 9 bis 13 gezeigten Ausführungsvarianten erlauben zum einen die mehrfache
Verwendung der Kunststoffteile und das Lösen der Teile vom Rohr mit Standardwerkzeugen;
insbesondere die in den Fig. 10 bis 12 gezeigte Version bietet für den Benutzer durch
den Einsatz des Bajonettverschlusses einen hohen Komfort.
1. Sprühanordnung mit mindestens einem das zu versprühende Medium führenden Rohr (1),
das mit mindestens einer Sprühdüse (3, 3a) versehen ist, die in eine in der Rohrwand
vorgesehene Öffnung (2) eingesetzt und durch einen Adapter (6; 60) dicht in der Öffnung
gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (6; 60) Ringform aufweist und aus nachgiebigem Material, insbesondere
Kunststoff besteht, dass er in die Öffnung (2) so eingedrückt ist, dass er mit einem
Ende (6a; 60a) in das Rohrinnere hereinragt und dort durch einen in den Adapter (6;
60) eingesetzten Düsenmodul (3; 30) aufgeweitet und dicht an die Rohrwand gedrückt
ist, wobei das Düsenmodul (3; 30) demontierbar im Adapter (6; 60) gehalten ist.
2. Sprühanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (6; 60) einen an die Abmessungen des Düsenmoduls (3; 30) angepassten
Innenraum aufweist, der sich in der Einsetzrichtung des Düsenmoduls (3; 30) konusartig
verjüngt.
3. Sprühanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenmodul (3) aus einer aus hochwertigem Material, insbesondere aus Metall gefertigten
Sprühdüse besteht.
4. Sprühanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsenmodul (3) durch einen in den Adapter (6) eindrückbaren Deckelring (11) befestigbar
ist, der im Adapter (6) einrastbar ist.
5. Sprühanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelring (11) aus dem Material des Adapters (6) hergestellt ist.
6. Sprühanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelring (11) auf einen Wulst (5) am unteren, im Adapter (6) gehaltenen Ende
des Düsenmoduls (3) drückt.
7. Sprühanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelring (11) mit einem Zwei- oder Mehrkants (13) an einem aus dem Adapter
(6) herausragenden Kragenteil versehen ist.
8. Sprühanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen oberhalb des Zwei- oder Mehrkants (13) einen nach außen abstehenden Rand
(12) aufweist, der einem Rand (9) des Adapters (6) gegenüberliegt.
9. Demontagewerkzeug für eine Sprühanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Gabel (14) mit zwei zum gemeinsamen Verbindungsende hin stetig höher
werdenden Zinken (15a, 15b) besteht, die parallel zueinander verlaufen.
10. Sprühanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsenmodul (30) aus einem eine Sprühdüse (3a) aus hochwertigen Material, insbesondere
Metall umgebenden Steckteil (31) besteht, das in den Adapter (60) eingeschoben ist.
11. Sprühanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Steckteil (31) und Adapter (60) auf ihren einander zugewandten Stirnseiten mit schrägen
Flächen (24, 25) versehen sind, die bei Verdrehung des Steckteiles (31) ein axiales
Lösen von Steckteil (31) und Adapter (60) bewirken.
12. Sprühanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die schrägen Flächen (24, 25) Teile von axial abragenden Nocken (23) und entsprechenden
Vertiefungen am Gegenstück sind.
13. Sprühanordnung nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steckteil (32) ein Gewinde- oder Bajonettverschlussteil (34) zugeordnet ist,
der mit einem korrespondierenden Verschlussteil (34a) an einem Kappenteil (33) zusammenwirkt,
in dem die Sprühdüse (3a) gehalten ist.
14. Sprühanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühdüse (3a) in einer zentralen zylindrischen Bohrung des Kappenteiles (33)
gehalten ist und bei aufgesetztem Kappenteil in das Innere des Steckteiles (32) hereinragt.
15. Sprühanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Steckteil (32) und Kappenteil (33) ein O-Ring (35) als Dichtung vorgesehen
ist.
16. Sprühanordnung nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil (31, 32) oder das Kappenteil (33) mit Angriffsflächen (26, 36, 38)
zum gegenseitigen Verdrehen von Steckteil und Adapter (60) versehen sind.
17. Sprühanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffsflächen Teile von abstehenden Flügeln (36) am Kappenteil (33) sind.
18. Sprühanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffsflächen parallel zueinander verlaufende, quer zur Drehrichtung stehende
Anlageflächen (26) zum Ansetzen eines handelsüblichen Gabelwerkzeuges sind.
19. Sprühanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffsflächen Teil eines Innen-Sechskantes (38) sind, der zentral im Steckteil
(32) vorgesehen ist.