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EP 1 506 880 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.08.2012 Patentblatt 2012/33 |
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Anmeldetag: 24.07.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bedruckbares Formular zur Übermittlung von vertraulichen Informationen
Printable form for transmitting secret informations
Formulaire imprimable pour la transmission d'informations confidentielles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
01.08.2003 DE 20312181 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2005 Patentblatt 2005/07 |
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Patentinhaber: Michael Schiffer GmbH & Co. KG |
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47495 Rheinberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schiffer, Michael
47495 Rheinberg (DE)
- Lang, Rüdiger
47441 Moers (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Karl-Ernst et al |
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Patentanwälte
Becker & Müller
Turmstrasse 22 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/64252 DE-U1- 29 823 767
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DE-A1- 19 941 362
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft ein bedruckbares Formular zur Übermittlung von vertraulichen
Informationen, wobei auf einem Trägerblatt ein aus einem zweischichtig aufgebauten
durchsichtigen Laminat bestehender Informationsträger angebracht und die Information
auf die von einer unteren mit dem Trägerblatt verbundenen Laminatschicht lösbare und
von dem Trägerblatt entnehmbare obere Laminatschicht als Informationsträger aufdruckbar
ist und das Trägerblatt mindestens in seinem von dem Informationsträger überdeckten
Bereich mit einer derart ausgebildeten Unkenntlichkeitsbedruckung versehen ist, dass
die auf dem Informationsträger aufgedruckte Information nicht lesbar ist, solange
der Informationsträger mit dem die untergelegte Bedruckung aufweisenden Bereich des
Trägerblattes verbunden ist, und wobei die Information nach Ablösen des Informationsträgers
von dem Trägerblatt sichtbar ist und jede manipulative, auch teilweise Ablösung der
Information erkennbar gemacht ist.
[0002] Ein Formular mit den vorgenannten Merkmalen ist in der
DE 298 23 767 U1 beschrieben. Hierbei wird in einem beliebig auszuwählenden Bereich eines Trägerblatts
eine Unkenntlichkeitsbedruckung in Form einer nicht voll deckenden Menge von übereinander
gedruckten alphanumerischen Zeichen oder in Form anderer Arten von aufgedruckten Zeichen
oder in Form einer dunkel gefärbten Fläche angebracht, wobei auf diesen Bereich ein
aus einem zweischichtigen Laminat bestehender Informationsträger, auf dessen obere
Laminatschicht die vertraulich zu haltende Information aufgedruckt ist, derart aufgeklebt
ist, dass gemäß einem Ausführungsbeispiel der Informationsträger in Form der oberen
Laminatschicht längs einer in die obere Laminatschicht eingebrachten Stanzlinie von
dem Trägerblatt ablösbar ist. Hierzu ist zwischen einer Klebstoffschicht und der oberen
Laminatschicht als eigentlichem Informationsträger eine beispielsweise aus Silikon
bestehende weitere Laminatschicht angeordnet, an der die Trennung der oberen Laminatschicht
als Informationsträger von dem Material des Trägerblattes bzw. der darauf befindlichen
Klebstoffschicht erfolgt. In anderen Ausführungsbeispielen ist der Informationsträger
derart mit dem Trägerblatt verbunden, dass der mit der vertraulichen Information bedruckte
Bereich des Informationsträgers durch Herauslösen des diesen Bereich abdeckenden Teils
des Trägerblattes aus dem Trägerblatt heraus freigelegt wird, während der Informationsträger
in Form der oberen Laminatschicht als solcher mit dem Trägerblatt verbunden bleibt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine das Trägerblatt und die aufgeklebte Laminatschicht
durchdringende Stanzlinie angeordnet, an der der zu entnehmende Teil des Trägerblattes
aus dem Trägerblatt herausgelöst wird.
[0003] Das so vorbereitete Formular kann mittels eines herkömmlichen Laserdruckers verarbeitet
werden, indem einerseits die vertraulich zu haltende Information auf den Informationsträger
aufgedruckt wird, während andererseits weitere, offene Informationen wie insbesondere
Hinweise zum Erhalt der vertraulichen Information durch Ablösung des Informationsträgers
sowie zusätzliche Anweisungen oder Informationen auf den vom Informationsträger nicht
überdeckten Bereich des Trägerblattes aufgedruckt werden. Soweit die auf dem durchsichtigen
Informationsträger aufgedruckte Information aufgrund der unterlegten Unkenntlichkeitsbedruckung
nicht lesbar ist, muss der Informationsträger abgelöst werden; diese Ablösung kann
nicht unbemerkt geschehen, da ein nachträgliches Wiederankleben insbesondere auch
wegen der vorgesehenen Freigabeschicht als unterer Laminatschicht ausgeschlossen ist.
Insoweit ist jede Manipulation an dem bedruckten Formular erkennbar. Das
Trägerblatt wird nach Bedruckung gefaltet und in einem üblichen Briefumschlag versand.
[0004] Zwar ist das gattungsgemäße Formular schon relativ sicher gegenüber einer Manipulation,
jedoch ist das Ablösen des Informationsträgers insbesondere bei nicht ausreichender
Stärke des Trägerblattes schwierig. Im Rahmen der Herstellung des Formulars ist es
dabei problematisch, die das Ablösen des bedruckten Bereichs des Informationsträgers
ermöglichende Stanzung nur das Material der oberen Laminatschicht als Informationsträger
erfassen zu lassen und das Material des Trägerblattes auszusparen, weil ansonsten
beim Ablösen des Informationsträgers von dem Trägerblatt sich der ausgestanzte Bereich
des Trägerblattes mit ablösen würde.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Formular mit den gattungsgemäßen
Merkmalen in seiner Sicherheit gegenüber einer unbefugten Manipulation weiter zu verbessern,
wobei auch die Herstellung des Formulars vereinfacht sein soll.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen
und Weiterbildungen aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung
nachgestellt sind.
[0007] Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, dass von der Unterseite des den Informationsträger
tragenden Trägerabschnitts des Trägerblattes her im Bereich des Informationsträgers
eine das Trägerblatt und die mit dem Trägerblatt verbundene untere Laminatschicht
durchdringende Stanzlinie eingebracht ist und in dem Trägerblatt eine mit dem Laminat
verbundene Lasche mittels einer zusätzlichen Stanzlinie vorgestanzt und dadurch aus
dem Trägerblatt lösbar ist, und dass nach dem Aufdrucken der Information ein weiterer
Abschnitt des Trägerblattes auf die Unterseite des den Informationsträger tragenden
Trägerabschnitts des Trägerblattes auffaltbar und mit dem die Stanzlinie und die untere
Laminatschicht aufweisenden Bereich des Trägerabschnitts unlösbar verbindbar ist derart,
dass die obere, mit der Information bedruckte Laminatschicht von der durch den aufgefalteten
Abschnitt des Trägerblattes verstärkten unteren Laminatschicht ablösbar ist. Mit der
Erfindung ist der Vorteil verbunden, dass trotz der Entnahme der oberen Laminatschicht
von der Oberseite des Trägerblattes her die Stanzung in einem vereinfachten Herstellungsschritt
von der gegenüberliegenden Seite des Trägerblattes her durch das Trägerblatt und die
untere Laminatschicht hindurch erfolgen kann, weil erfindungsgemäß durch die anschließende
Verbindung des auf die Unterseite des Trägerabschnitts aufgefalteten Abschnitts des
Trägerblattes der durch die Stanzlinie geschwächte Bereich des Trägerabschnitts durch
den aufgefalteten Abschnitt des Trägerblattes wieder befestigt wird und dadurch anschließend
nicht mehr zugänglich ist, was die Sicherheit eines im Anschluß an die Bedruckung
aus dem Trägerblatt gefertigten Formularbriefes verbessert. Bei der Entnahme des eigentlichen
Informationsträgers als obere Laminatschicht ist die Handhabung des Formularbriefes
dadurch verbessert, dass die Laminatschicht lediglich in einer für den Benutzer gebräuchlichen
Weise von der Papieroberseite abgezogen werden muss, wobei durch die Verbindung des
den Informationsträger beinhaltenden Trägerabschnitts des Trägerblattes mit dem auf
dessen Unterseite gefalteten Abschnitt die Materialstärke des beim Ablösen der oberen
Laminatschicht als Informationsträger zu handhabenden Briefes erhöht und das Ablösen
der oberen Laminatschicht als Informationsträger dadurch erleichtert ist.
[0008] In einer ersten Ausführungsform besteht das Trägerblatt somit aus zwei Abschnitten,
nämlich dem den Informationsträger aufnehmenden Trägerabschnitt und dem weiteren,
aufzufaltenden Abschnitt, die längs einer vorgegebenen Faltlinie faltbar sein können,
um den freien und gegebenenfalls mit weiteren Informationen bedruckten Abschnitt des
Trägerblattes auf die Unterseite des Trägerabschnitts falten zu können.
[0009] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, daß der von der zur
Trennung der oberen Laminatschicht von der unteren Laminatschicht vorgesehenen Stanzlinie
umschlossene Bereich kleiner ist als der abzulösende Bereich der oberen Laminatschicht,
was für eine gute Handhabung des Formularbriefes ausreichend ist.
[0010] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass der den Informationsträger
tragende Bereich des Trägerabschnitts mit dem auf seine Unterseite aufgefalteten Abschnitt
des Trägerblattes verklebt ist, wobei in zweckmäßiger Weise auf dem Bereich des Trägerabschnitts
und/oder dem Abschnitt des Trägerblattes vor dem Faltvorgang eine Klebstoffspur aufgebracht
ist. Es ist in zweckmäßiger Weise vorgesehen, dass die Klebstoffspur außenseitig der
Stanzlinie aufgebracht ist. Hierbei kann vorgesehen sein, dass eine Klebstoffspur
den den ablösbaren Teil des Informationsträgers aufweisenden Bereich des Trägerabschnitts
vollflächig abdeckt, wodurch ebenfalls ein gutes und vollständiges Ablösen des Informationsträgers
von dem zugeordneten Bereich des Trägerblattes sichergestellt ist.
[0011] Zur Verwirklichung der Erfindung kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
in an sich bekannter Weise vorgesehen sein, dass jeweils an beiden, aufeinander zu
faltenden Abschnitten des Trägerblattes Klebstoffspuren aus einem erst beim Falzvorgang
aktivierten Klebstoff angebracht sind. Hierbei können die Klebstoffspuren im Anschluss
an die Falzung durch Aufbringen eines hohen Druckes eine feste unlösbare Verbindung
miteinander eingehen. In einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein,
dass die Klebstoffspuren im Anschluss an die Falzung durch Temperatureinwirkung eine
feste unlösbare Verbindung miteinander eingehen.
[0012] Um überprüfen zu können, ob das Formular bereits mit der vertraulich zu behandelnden
Information bedruckt ist, kann vorgesehen sein, dass im Bereich der Auflage des Informationsträgers
auf dem Trägerabschnitt ein Teilfeld von der Unkenntlichkeitsbedruckung ausgenommen
ist, so dass beim Bedrucken des Informationsträgers vor dem Falten des Trägerblattes
mittels eines in einen über dem Teilfeld des Trägerblattes gelegenen Teilbereich des
Informationsträgers eingedruckten Symbols die erfolgte
Bedruckung des Informationsträgers kenntlich machbar ist. Dieses eingedruckte Symbol
dient ebenso zur Überprüfung der Druckqualität des Toners, so dass auf diese Weise
eine weitere Prüfung möglich ist, ob bzw. das die unsichtbar aufgedruckte vertrauliche
Information nach Ablösung der oberen Laminatschicht als Informationsträger lesbar
sein wird.
[0013] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Trägerblattes erlaubt es, dass das Trägerblatt
auf seiner den Informationsträger nicht aufnehmenden Rückseite vollständig mit der
Unkenntlichkeitsbedruckung versehen ist.
[0014] Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit des aus dem erfindungsgemäßen Formular hergestelltem
Formularbriefes gegen eine Manipulation kann vorgesehen sein, dass der den Informationsträger
tragende
Trägerabschnitt des Trägerblattes in der Mitte des Trägerblattes derart angebracht
ist, dass auf der dem auf die Unterseite des Trägerabschnitts aufzufaltenden Abschnitt
gegenüberliegenden Seite des Trägerabschnitts ein weiterer Abschnitt des Trägerblattes
verbleibt, und dass nach dem Auffalten des Abschnittes des Trägerblattes der gegenüberliegende
Abschnitt des Trägerblattes als Abdeckung für den Informationsträger auf die Oberseite
des Trägerabschnitts auffaltbar und mit dem Trägerabschnitt derart verbindbar ist,
dass der die Abdeckung bildende Abschnitt des Trägerblattes von der Oberseite des
Trägerabschnitts lösbar ist. Hiermit ist der Vorteil verbunden, dass aufgrund des
als Abdeckung auf dem Informationsträger aufgefalteten und mit dem den Informationsträger
beinhaltenden Trägerabschnitt verbundenen Abschnitt des Trägerblattes ein zusätzlicher
Schutz des Informationsträger gewährleistet ist, weil schon der Versuch, diesen Abschnitt
des Trägerblattes von dem Trägerabschnitt zu lösen, schwierig ist und zudem sichtbare
Spuren einer unerlaubten Manipulation erkennen lässt, bevor der Informationsträger
überhaupt zugänglich wird.
[0015] Die Sicherheit des Formulars bzw. des daraus hergestellten Formularbriefes wird im
Vergleich mit dem aus dem gattungsgemäßen Stand der Technik bekannten Formular dadurch
erhöht, dass der Trägerabschnitt einerseits mit dem auf seine Unterseite aufgefalteten
Abschnitt des Trägerblattes und andererseits mit dem auf seine Oberseite aufgefalteten
Abschnitt des Trägerblattes längs der äußeren Ränder verklebbar ist. In diesem Fall
ist nämlich der den Informationsträger beinhaltende Bereich des Trägerabschnitts des
Trägerblattes nicht zugänglich, ohne die Randverklebung zu zerstören.
[0016] Hierbei kann im Einzelnen vorgesehen sein, dass auf das Trägerblatt vor dem Faltvorgang
eine dem Randbereich von Trägerabschnitt und dem auf seine Unterseite aufzufaltenden
Abschnitt des Trägerblattes folgende Klebstoffspur aufgebracht ist bzw. dass auf das
Trägerblatt vor dem Faltvorgang eine dem Randbereich vom Trägerabschnitt und dem auf
dessen Oberseite aufzufaltenden Abschnitt des Trägerblattes folgende Klebstoffspur
aufgebracht ist.
[0017] Es ist in zweckmäßiger Weise vorgesehen, dass an zwei gegenüberliegenden Längsseiten
des Trägerblattes jeweils eine über dessen Länge verlaufende Stanzlinie angebracht
ist derart, dass jeweils ein außenseitig der Stanzlinie liegender Randstreifen von
dem Trägerblatt abtrennbar ist, wobei vorgesehen sein kann, dass die Klebstoffspuren
auf den beiden abtrennbaren Randstreifen aufgebracht sind derart, dass nach der Zick-Zack-Faltung
des Trägerblattes die Abschnitte des Trägerblattes im Bereich der Randstreifen miteinander
verklebt und das Trägerblatt nach Abtrennung der Randstreifen längs der Stanzlinien
wenigstens teilweise entfaltbar ist.
[0018] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass zusätzlich der
auf die Unterseite des Trägerabschnitts aufzufaltende Abschnitt des Trägerblattes
innenseitig der Stanzlinien mit dem Trägerabschnitt verklebt ist, so dass nach Abtrennung
der Randstreifen die feste Verbindung des Trägerbereichs des Trägerblattes mit dem
auf seine Unterseite aufgefalteten Abschnitt aufrechterhalten bleibt.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass an dem äußeren Rand des auf die Oberseite des Trägerabschnitts
auffaltbaren Abschnitts eine durch quer zur Längserstreckung des Trägerblatts mit
Abstand zueinander verlaufende Stanzlinien ausgebildete Verschlusslasche angeordnet
ist und die Klebstoffspur zwischen dem Rand und der Verschlusslasche aufgebracht ist.
Hiermit ist der Vorteil verbunden, dass nach dem Verkleben des auf die Oberseite des
Trägerabschnitts aufklappbaren Abschnitts des Trägerblattes durch das Aufreißen der
Verschlusslasche dieser den Informationsträger abdeckende Abschnitt aufklappbar ist,
so dass der Informationsträger freigegeben ist.
[0020] Die Sicherheit des bedruckbaren Formulars gegen Manipulationen wird nach einem Ausführungsbeispiel
weiterhin dadurch verbessert, dass benachbart zu wenigstens einer Klebstoffspur auf
dem Trägerblatt wenigstens eine Beschichtungsspur aus einem das Aufbringen eines Lösemittels
auf das Trägerblatt und/oder die an die Beschichtungsspur angrenzende Klebstoffspur
durch Verfärbung der Beschichtungsspur und/oder des Trägerblattes sichtbar machendem
Material aufgebracht ist. Bei dem entsprechenden Material handelt es sich vorzugsweise
um eine Spezialfarbe, die auf den Kontakt mit einem Lösemittel, welches zur Lösung
des als Klebstoff eingesetzten Drucksiegelleims zur Manipulation des Formulars aufgebracht
werden könnte, reagiert. Die Reaktion erfolgt dergestalt, dass sich die Beschichtungsspur
an den Stellen, an denen ein Lösemittel mit dem speziellen Material in Kontakt kommt,
zunächst verlaufsartig verfärbt. Dabei ist nach einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung vorgesehen, dass diese Verfärbung auch durch das Papier des Trägerblattes
hindurchschlägt, so dass das Papier vollends durchgefärbt wird und somit von der Vorder-
und der Rückseite des Trägerblattes erkennbar ist, ob ein Manipulationsversuch zur
Auflösung der Verklebung mittels eines speziellen Lösungsmittels stattgefunden hat.
[0021] Dieses spezielle Material wird in Form einer Beschichtungsspur bereits bei der Herstellung
des Formulars mit auf das Trägerblatt aufgebracht, wobei nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung die entsprechende Beschichtungsspur die jeweilige Klebstoffspur vollständig
einschließt. Bereits der Versuch, das Formular an seinen Verklebestellen mit einem
Lösemittel zu öffnen, dokumentiert zwangsläufig aufgrund der beidseitig sichtbaren
Verfärbung des Trägerblattes die versuchte Manipulation.
[0022] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches
nachstehend beschrieben ist. Es zeigen:
- Fig. 1
- das Formular vor der Bedruckung in einer Draufsicht auf die den Informationsträger
beinhaltende Vorderseite,
- Fig. 2
- die Rückseite des Formulars in einer Draufsicht,
- Fig. 3
- das Formular gemäß Figur 1 mit einer schematischen Darstellung der aufgebrachten Klebstoffspuren,
- Fig. 4
- das Formular gemäß Figur 2 mit einer schematischen Darstellung der aufgebrachten Klebstoffspuren
sowie der Stanzlinien,
- Fig. 5
- den gefalteten nach Abtrennung der Randstreifen und der Verschlusslasche geöffneten
Formularbrief in einer Draufsicht nach Ablösen des Informationsträgers.
[0023] Soweit die Erfindung nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit einem mit
drei Abschnitten gebildeten Trägerblatt erläutert wird, ist es einsichtig, dass zur
Verwirklichung der Erfindung in ihrem Grundgedanken ein aus zwei Abschnitten bestehendes
Trägerblatt ausreichend ist.
[0024] Wie sich zunächst aus den Figuren 1 und 2 ergibt, ist ein Trägerblatt 10 durch entsprechende
Faltkanten in einen Trägerabschnitt 11 und in zu beiden Seiten des Trägerabschnitts
11 gelegene Abschnitte 12 und 13 unterteilt, wobei die Faltkante 30 zwischen Trägerabschnitt
11 und dem Abschnitt 12 angeordnet ist, während die Faltkante 31 zwischen dem Trägerabschnitt
11 und dem weiteren Abschnitt 13 gelegen ist.
[0025] Auf dem mittleren Trägerabschnitt 11 ist ein aus durchsichtigem Material bestehender
Informationsträger 14 aufgeklebt, wobei der von dem Informationsträger 14 überdeckte
Bereich des Trägerabschnitts 11 mit einer Unkenntlichkeitsbedruckung 15 der beschriebenen
Art versehen ist. Der auf das Trägerblatt 10 mittels einer nicht dargestellten Klebstoffschicht
aufgeklebte Informationsträger 14 besteht aus einem zweischichtigen Laminat, wobei
die obere Laminatschicht beim Bedrucken mittels eines Laserdruckes die vertraulich
zu behandelnde Information als eigentlicher Informationsträger aufnimmt und die auf
der Klebstoffschicht aufgeklebte untere Schicht des zweischichtigen Laminats beim
Ablösen des Informationsträgers 14 auf der Klebstoffschicht verbleibt; diese Verbindung
des Informationsträgers 14 mit dem Trägerblatt 10 ist aus der gattungsbildenden
DE 298 23 767 U1 grundsätzlich bekannt.
[0026] Die abzulösende obere Laminatschicht als Informationsträger 14 ist zur Vermeidung
eines Ausreißens von einer außen umlaufenden Stanzlinie 16 umgeben. Zusätzlich ist
mittels einer das Material des Trägerblattes durchdringenden Stanzlinie 35 ein Laschenbereich
17 vorgegeben, der von dem Trägerblatt 10 lösbar und mit dem Informationsträger 14
derart verbunden ist, dass nach dem Herauslösen des Laschenbereichs 17 an der Stanzlinie
35 der Laschenbereich 17 mit der oberen Laminatschicht des Informationsträgers 14
verbunden bleibt und gemeinsam mit der oberen Laminatschicht abgezogen wird. In der
den Informationsträger 14 unterlegenden Unkenntlichkeitsbedruckung 15 ist ein quadratisches
Teilfeld 28 von der Bedruckung ausgenommen, und es ist vorgesehen, in den das Teilfeld
28 überdeckenden Teilbereich 29 des Informationsträgers 14 beim Druckvorgang ein Symbol
hineinzudrucken, so dass anhand dieses aufgrund des Fehlens der Unkenntlichkeitsbedruckung
sichtbaren Symbols erkannt werden kann, ob das Formular bereits einem Druckvorgang
unterzogen worden ist. Ferner ist an dem eingedruckten Symbol die Druckqualität des
Toners erkennbar, so dass überprüft werden kann, dass die unsichtbar aufgedruckte
Information nach Ablösen der oberen Laminatschicht als Informationsträger lesbar sein
wird.
[0027] Weiterhin ist das Trägerblatt 10 mit einen Abstand zum äußeren Rand des Trägerblattes
10 ausbildenden und sich in Längsrichtung des Trägerblattes erstreckenden Stanzlinien
18 versehen, mittels derer ein von dem Trägerblatt 10 abtrennbarer Randstreifen 19
gebildet ist. Entsprechend ist durch im Bereich des Abschnitts 13 des Trägerblattes
10 quer mit Abstand zueinander verlaufende Stanzlinien 25 und 26 eine dazwischen liegende
Verschlusslasche 27 ausgebildet, wobei die Verschlusslasche 27 ebenfalls einen Abstand
zu dem äußeren Querrand des Trägerblattes 10 einhält.
[0028] Wie aus Figur 2 ersichtlich kann die den Informationsträger nicht enthaltende Rückseite
des Trägerblattes 10 in allen drei Abschnitten 11, 12, 13 der Einfachheit halber mit
einer Unkenntlichkeitsbedruckung 15 versehen sein.
[0029] Anhand der die Unterseite des Trägerblattes 10 zeigenden Figur 4 ist zu erkennen,
daß die für die Trennung der oberen Laminatschicht des Informationsträgers 14 von
dessen unterer, mit dem Papier des Trägerblattes verklebten Laminatschicht wichtige
Stanzlinie 40 innerhalb der den äußeren Umriß der abzulösenden oberen Laminatschicht
als Träger der aufgedruckten Information nachzeichnenden Stanzlinie 16 angeordnet
ist und somit einen Bereich umgrenzt, der kleiner ist als der von dem Informationsträger
14 abzulösende Bereich der oberen Laminatschicht.
[0030] Weiterhin sind nun anhand der Figuren 3 und 4 in ihrer Anordnung die Klebstoffspuren
beschrieben, mittels derer nach dem Bedrucken das Trägerblatt 10 in einen zu versendenden
Formularbrief gefaltet und verschlossen werden kann, so dass durch die Faltung die
zu verbessernden Sicherheitsaspekte des fertig bedruckten Formularbriefes verbessert
sind.
[0031] Zunächst sei auf die in Figur 4 dargestellten und auf der den Informationsträger
14 nicht beeinhaltenden Rückseite des Trägerblattes 10 anzuordnenden Klebstoffspuren
eingegangen, wobei bei dem fertigen Produkt diese Klebstoffspuren von der Unkenntlichkeitsbedruckung
15 (Figur 2) mindestens teilweise überlagert sind.
[0032] Wie Figur 4 zu entnehmen ist, sind Klebstoffspuren in dem Trägerabschnitt 11 und
in demjenigen Abschnitt 12 des Trägerblattes 10 angeordnet, der auf die Unterseite
des Trägerabschnittes 11 auffaltbar ist, was in der Darstellung der Figur 4 bedeutet,
dass die Abschnitte 11 und 12 längs der Faltkante 30 umgeschlagen und aufeinander
gefaltet werden. Hierbei kommen die symmetrisch angeordneten Klebstoffspuren aufeinander
zu liegen, wobei in Folge eines nach Abschluss des Faltvorganges aufgebrachten hohen
Druckes sich bei diesem Ausführungsbeispiel die aufeinanderliegenden Klebstoffspuren
zu einer unlösbaren Verklebung verbinden.
[0033] Im Einzelnen ist zunächst eine außen umlaufende Klebstoffspur 20 angebracht, die
an den Längsseiten des Trägerblattes 10 im Bereich des abtrennbaren Randstreifens
19 verläuft und quer dazu längs der Faltkante 30 und entsprechend an dem gegenüberliegenden
Ende des Trägerblattes 10 am äußeren Randbereich des Abschnitts 12. Zusätzlich ist
eine weitere Klebstoffspur 21 an der Innenseite der den Randstreifen 19 abtrennenden
Stanzlinien 18 angeordnet, so dass auch nach Abtrennen des Randstreifens 19 die Abschnitte
11 und 12 über die Klebstoffspur 21 miteinander verbunden bleiben. Zur Sicherung des
Bereichs des Trägerabschnitts 11, in dem auf der zu Figur 4 rückwärtigen Seite des
Trägerblattes 10 der Informationsträger angebracht ist, ist eine Klebstoffspur 22
vorgesehen, die außen um die Stanzlinie 16 geführt ist, während eine weitere Klebstoffspur
23 flächig den unter dem abzulösenden Teil des Informationsträgers 14 liegenden und
von der Stanzlinie 40 umgrenzten Bereich von Trägerabschnitt 11 und Abschnitt 12 des
Trägerblattes 10 miteinander verklebt.
[0034] In Figur 3 ist der entsprechende Verlauf von Klebstoffspuren auf der den Informationsträger
14 enthaltenden Oberseite des Trägerblattes 10 dargestellt, wobei die Klebstoffspur
den Trägerabschnitt und den auf die Oberseite des den Informationsträger 14 enthaltenen
Trägerblatts 10 aufzufaltenden Abschnitt 13 des Trägerblattes 10 erfasst. Die außen
umlaufende Klebstoffspur 24 ist dabei so angeordnet, dass sie im Bereich der Längsseite
des Trägerblattes 10 außerhalb der Stanzlinien 18 im Bereich des Randstreifens 19
verläuft und quer dazu längs der Faltkante 31 bzw. am äußeren Rand des Trägerblattes
zwischen eben dem äußeren Rand und der Verschlusslasche 27.
[0035] Die Handhabung des erfindungsgemäßen Formulars gestaltet sich dabei wie folgt:
Ausgehend von der Darstellung in Figur 1 wird deutlich, dass zunächst dieses Formular
einem Druckvorgang unterzogen wird, wobei die vertraulich zu behandelnde Information
auf den Informationsträger 14 aufgedruckt wird. Dabei stehen der Trägerabschnitt 11
wie auch der (obere) Abschnitt 13 des Trägerblattes 10 zur Anbringung weiterer Informationen
zur Verfügung.
[0036] Im Anschluss an die Bedruckung wird der (untere) Abschnitt 12 um die Faltkante 30
in der Darstellung der Figur 1 in die Papierebene hinein umgeschlagen, so dass der
Abschnitt 12 auf die Rückseite bzw. Unterseite des Trägerblattes 10 aufgefaltet wird.
Anschließend/gleichzeitig wird der Abschnitt 13 um die Faltkante 31 als Abdeckung
auf die den Informationsträger 14 beinhaltende Oberseite des Trägerblattes 10 umgeschlagen,
und aufgrund der im Einzelnen erläuterten, symmetrischen Anbringung der Klebstoffspuren
kommen an allen aufeinander zu liegen kommenden Abschnitten 11, 12, 13 die entsprechenden
Klebstoffspuren in gegenseitige Anlage, so dass nunmehr auf das vorgefaltete Trägerblatt
10 maschinell ein hoher Druck ausgeübt werden kann, der zur Verklebung der Klebstoffspuren
miteinander führt. Somit ergibt sich im Ergebnis ein Formularbrief, der einer Versendung
zugänglich ist.
[0037] Zum Öffnen des Briefes sind zunächst an beiden Seiten die durch die Faltung in eine
Mehrfachlage gelangten Randstreifen 19 längs der Stanzlinien 18 abzutrennen, wobei
die Verbindung zwischen dem den Informationsträger 14 beinhaltenden Trägerabschnitt
11 und dem auf dessen Unterseite gefalteten Abschnitt 12 aufgrund der innenseitig
verlaufenden Klebstoffspur 21 aufrechterhalten bleibt; dies gilt auch für die Verklebung
von Trägerabschnitt 11 und Abschnitt 12 im Bereich des Informationsträgers 14 über
die Klebstoffspuren 22 und 23.
[0038] Nach dem Entfernen der beiderseitigen Randstreifen 19 kann die Verschlusslasche 27
an dem auf die Oberseite des Trägerabschnitts 11 gefalteten Abschnitt 13 längs der
Stanzlinien 25 und 26 abgezogen werden, so dass dieser Abschnitt 13 von der Verklebung
an der Klebstoffspur 24 freikommt und aufgeklappt werden kann. Damit ist der am Trägerabschnitt
11 angebrachte Informationsträger 14 für eine Entnahme zugänglich. Diese Entnahme
geschieht derart, dass die Lasche 17 längs der Stanzlinie 35 von dem Trägerabschnitt
11 bzw. dem damit verklebten Abschnitt 12 lösbar ist und die obere, bedruckte Laminatschicht
des Informationsträgers 14 an der Stanzlinie 16 von dem Trägerabschnitt 11 bzw. der
durch die Klebstoffverbindung daran haften bleibenden unteren Laminatschicht abgezogen
werden kann. Zur besseren Kenntlichmachung der auf die obere Laminatschicht als Informationsträger
14 gedruckten Information kann dieser Teil des Informationsträgers 14 beispielsweise
auf den geöffneten Abschnitt 13 gelegt werden; dieser Zustand ist in Figur 5 schematisch
dargestellt.
[0039] Wie nicht weiter dargestellt, kann benachbart zu wenigstens einer der Klebstoffspuren
20, 21, 22, 23, 24 auf dem Trägerblatt 10 wenigstens eine Beschichtungsspur aus einem
speziellen Material aufgebracht sein, wobei dieses Material derart beschaffen ist,
dass es auf den Kontakt mit einem Lösemittel zur Lösung des als Klebstoff verwendeten
Drucksiegelleims dergestalt reagiert, dass sich die Beschichtungsspur verlaufsartig
verfärbt. Wie nicht weiter dargestellt ist, kann zu jeder der Klebstoffspuren benachbart
eine Beschichtungsspur derart angebracht sein, dass die Beschichtungsspur die jeweilige
Klebstoffspur vollständig umschließt, so dass zwangsläufig jedes Aufbringen eines
Lösemittels auf die Klebstoffspur zu einem Kontakt mit der angrenzenden Beschichtungsspur
führt.
[0040] Die Beschichtungsspur ist derart aufgebracht, dass über die verlaufsartige Verfärbung
der Beschichtungsspur bei Kontakt mit einem Lösemittel hinaus die Verfärbung durch
das Material des Trägerblattes 10 hindurchschlägt, so dass die Vorder- und die Rückseite
des Trägerblattes verfärbt sind, und die eingetretene Verfärbung jeden Manipulationsversuch
deutlich sichtbar macht.
[0041] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, Zusammenfassung und der
Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als
auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung
in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
1. Bedruckbares Formular zur Übermittlung von vertraulichen Informationen, wobei auf
einem Trägerblatt (10) ein aus einem zweischichtig aufgebauten durchsichtigen Laminat
bestehender Informationsträger (14) angebracht und die Information auf die von einer
unteren mit dem Trägerblatt (10) verbundenen Laminatschicht lösbare und von dem Trägerblatt
(10) entnehmbare obere Laminatschicht als Informationsträger aufdruckbar ist und das
Trägerblatt (10) mindestens in seinem von dem Informationsträger (14) überdeckten
Bereich mit einer derart ausgebildeten Unkenntlichkeitsbedruckung (15) versehen ist,
dass die auf dem Informationsträger (14) aufgedruckte Information nicht lesbar ist,
solange der Informationsträger (14) mit dem die untergelegte Bedruckung aufweisenden
Bereich des Trägerblattes (10) verbunden ist, und wobei die Information nach Ablösen
des Informationsträgers 14) von dem Trägerblatt (10) sichtbar ist und jede manipulative,
auch teilweise Ablösung der Information erkennbar gemacht ist, dadurch gekennzeichnet, dass von der Unterseite des den Informationsträger (14) tragenden Trägerabschnitts (11)
des Trägerblattes (10) her im Bereich des Informationsträgers (14) eine das Trägerblatt
(10) und die mit dem Trägerblatt (10) verbundene untere Laminatschicht durchdringende
Stanzlinie (40) eingebracht ist und in dem Trägerblatt (10) eine mit dem Laminat verbundene
Lasche (17) mittels einer zusätzlichen Stanzlinie (35) vorgestanzt und dadurch aus
dem Trägerblatt (10) lösbar ist, und dass nach dem Aufdrucken der Information ein
weiterer Abschnitt (12) des Trägerblattes (10) auf die Unterseite des den Informationsträger
tragenden Trägerabschnitts (11) des Trägerblattes (10) auffaltbar und mit dem die
Stanzlinie (40) und die untere Laminatschicht aufweisenden Bereich des Trägerabschnitts
(11) unlösbar verbindbar ist derart, dass die obere, mit der Information bedruckte
Laminatschicht von der durch den aufgefalteten Abschnitt (12) des Trägerblattes (10)
verstärkten unteren Laminatschicht ablösbar ist.
2. Formular nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Stanzlinie (40) umschlossene Bereich kleiner ist als der abzulösende
Bereich der oberen Lamitatschicht des Informationsträgers (14).
3. Formular nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Informationsträger (14) abzulösende Bereich der oberen Laminatschicht
durch eine Stanzlinie (16) umgrenzt ist.
4. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Informationsträger (14) tragende Bereich des Mittelabschnitts (11) mit dem
auf seine Unterseite aufgefalteten Abschnitt (12) des Trägerblattes (10) verklebt
ist.
5. Formular nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bereich des Mittelabschnitts (11) und/oder dem Abschnitt (12, 13) des Trägerblattes
(10) vor dem Faltvorgang eine Klebstoffspur (22) aufgebracht ist.
6. Formular nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffspur (22) außenseitig der Stanzlinie (16, 35) aufgebracht ist.
7. Formular nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klebstoffspur (23) den den ablösbaren Teil des Informationsträgers (14) aufweisenden
Bereich des Trägerabschnitts (11) vollflächig abdeckt.
8. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils an beiden, aufeinanderzufaltenden Abschnitten (11, 12, 13) des Trägerblattes
(10) Klebstoffspuren aus einem erst beim Falzvorgang aktivierten Klebstoff angebracht
sind.
9. Formular nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffspuren im Anschluss an die Falzung durch Aufbringen eines hohen Druckes
eine feste unlösbare Verbindung miteinander eingehen.
10. Formular nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffspuren im Anschluss an die Falzung durch Temperatureinwirkung eine feste,
unlösbare Verbindung miteinander eingehen.
11. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Auflage des Informationsträgers (14) auf dem Trägerabschnitt (11)ein
Teilfeld (28) von der Unkenntlichkeitsbedruckung (15) ausgenommen ist, so dass beim
Bedrucken des Informationsträgers (14) vor dem Falten des Trägerblattes (10) mittels
eines in einen über dem Teilfeld (28) des Trägerblattes gelegenen Teilbereich (29)
des Informationsträgers (14) eingedruckten Symbols die erfolgte Bedruckung des Informationsträgers
(14) kenntlich machbar ist.
12. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerblatt (10) auf seiner den Informationsträger nicht aufnehmenden Rückseite
vollständig mit der Unkenntlichkeitsbedruckung (15) versehen ist.
13. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der den Informationsträger (14) tragende Trägerabschnitt (11) des Trägerblattes (10)
in der Mitte des Trägerblattes (10) derart angebracht ist, dass auf der dem auf die
Unterseite des Trägerabschnitts (11) aufzufaltenden Abschnitt (12) gegenüberliegenden
Seite des Trägerabschnitts (11) ein weiterer Abschnitt (13) des Trägerblattes (10)
verbleibt, und dass nach dem Auffalten des Abschnittes (12) des Trägerblattes (10)
der gegenüberliegende Abschnitt (13) des Trägerblattes (10) als Abdeckung für den
Informationsträger (14) auf die Oberseite des Trägerabschnitts (11) auffaltbar und
mit dem Trägerabschnitt (11) derart verbindbar ist, dass der die Abdeckung bildende
Abschnitt (13) des Trägerblattes (10) von der Oberseite des Trägerabschnitts (11)
lösbar ist.
14. Formular nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerabschnitt (11) einerseits mit dem auf seine Unterseite aufgefalteten Abschnitt
(12) des Trägerblattes (10) und andererseits mit dem auf seine Oberseite aufgefalteten
Abschnitt (1) des Trägerblattes (10) längs der äußeren Ränder verklebbar ist.
15. Formular nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Trägerblatt (10) vor dem Faltvorgang eine dem Randbereich von Trägerabschnitt
(11) und dem auf seine Unterseite aufzufaltenden Abschnitt (12) des Trägerblattes
(10) folgende Klebstoffspur (20) aufgebracht ist.
16. Formular nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Trägerblatt (10) vor dem Faltvorgang eine dem Randbereich vom Trägerabschnitt
(11) und dem auf dessen Oberseite aufzufaltenden Abschnitt (13) des Trägerblattes
folgende Klebstoffspur (24) aufgebracht ist.
17. Formular nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei gegenüberliegenden Längsseiten des Trägerblattes (10) jeweils eine über dessen
Länge verlaufende Stanzlinie (18) angebracht ist derart, dass jeweils ein außenseitig
der Stanzlinie (18) liegender Randstreifen (19) von dem Trägerblatt (10) abtrennbar
ist.
18. Formular nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffspuren (20, 24) auf den beiden abtrennbaren Randstreifen (19) aufgebracht
sind derart, dass nach der ZickZack-Faltung des Trägerblattes (10) die Abschnitte
(11, 12, 13) des Trägerblattes im Bereich der Randstreifen (19) miteinander verklebt
und das Trägerblatt (10) nach Abtrennung der Randstreifen (19) längs der Stanzlinien
(18) wenigstens teilweise entfaltbar ist.
19. Formular nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich der auf die Unterseite des Trägerabschnitts (11) aufzufaltende Abschnitt
(12) des Trägerblattes (10) innenseitig der Stanzlinien (18) mit dem Trägerabschnitt
(11) verklebt ist, so dass nach Abtrennung der Randstreifen (19) die feste Verbindung
des Trägerabschnitts (11) des Trägerblattes (10) mit dem auf seine Unterseite aufgefalteten
Abschnitt (12) aufrechterhalten bleibt.
20. Formular nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an dem äußeren Rand des auf die Oberseite des Trägerabschnitts (11) auffaltbaren
Abschnitts (13) durch eine quer zur Längserstreckung des Trägerblatts (10) mit Abstand
zu einander verlaufende Stanzlinien (25, 26) ausgebildete Verschlusslasche (27) angeordnet
ist und die Klebstoffspur (24) zwischen dem Rand und der Verschlusslasche (27) aufgebracht
ist.
21. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu wenigstens einer Klebstoffspur (20, 21, 22, 23, 24) auf dem Trägerblatt
(10) wenigstens eine Beschichtungsspur aus einem das Aufbringen eines Lösemittels
auf das Trägerblatt und/oder die an die Beschichtungsspur angrenzende Klebstoffspur
durch Verfärbung der Beschichtungsspur und/oder des Trägerblattes sichtbar machenden
Material aufgebracht ist.
22. Formular nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtungsspur die jeweilige Klebstoffspur vollständig umschließt.
23. Formular nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Material aufgrund einer Reaktion mit dem Lösemittel das Trägerblatt (10) durchgehend
auf dessen Vorder- und Rückseite verfärbt.
24. Formular nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Material aus einer auf das Trägerblatt (10) aufgebrachten, reaktiv auf den Kontakt
mit einem Lösemittel ansprechenden Farbe besteht.
1. A printable form for transmitting confidential information, wherein an information
carrier (14) consisting of a double-layered transparent laminate is applied to a carrier
sheet (10) and the information can be printed on the upper laminate layer as an information
carrier, which upper laminate layer can be detached from a lower laminate layer attached
to the carrier sheet (10) and removed from the carrier sheet (10), and at least in
its region covered by the information carrier (14), the carrier sheet (10) is provided
with a printed obscuring pattern (15) constructed such that the information printed
on the information carrier (14) is illegible as long as the information carrier (14)
is attached to the region of the carrier sheet (10) with the underlying printing,
and wherein after detaching the information carrier (14) from the carrier sheet (10),
the information is visible and any tampering or even partial detachment of the information
is made evident, characterized in that in the region of the information carrier (14), a perforation line (40) penetrates
through the carrier sheet (10) and the lower laminate layer attached to the carrier
sheet (10) from the lower face of the carrier section (11) of the carrier sheet (10)
carrying the information carrier (14), and a tab (17) which is attached to the laminate
has been pre-punched in the carrier sheet (10) by means of an additional perforation
line (35) and is thereby detachable from the carrier sheet (10), and in that after printing the information, a further section (12) of the carrier sheet (10)
can be folded onto the lower face of the carrier section (11) of the carrier sheet
(10) carrying the information carrier and can be nondetachably attached to the region
of the carrier section (11) and the lower laminate layer exhibiting the perforation
line (40) such that the upper laminate layer printed with the information can be detached
from the lower laminate layer which has been reinforced by the folded section (12)
of the carrier sheet (10).
2. The form as claimed in claim 1, characterized in that the region enclosed by the perforation line (40) is smaller than the region of the
upper laminate layer of the information carrier (14) that is to be detached.
3. The form as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the region of the upper laminate layer that is to be detached from the information
carrier (14) is bounded by a perforation line (16).
4. The form as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the region of the central section (11) carrying the information carrier (14) is bonded
to the section (12) of the carrier sheet (10) that is folded onto its lower face.
5. The form as claimed in claim 4, characterized in that prior to folding, a line of adhesive (22) is applied to the region of the central
section (11) and/or to the section (12, 13) of the carrier sheet (10).
6. The form as claimed in claim 4 or 5, characterized in that the line of adhesive (22) is applied outside the perforation line (16, 35).
7. The form as claimed in claim 5 or claim 6, characterized in that a line of adhesive (23) completely covers the surface of the region of the carrier
section (11) that has the detachable portion of the information carrier (14).
8. The form as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that lines of adhesive, formed from an adhesive that are only activated in the folding
procedure, is applied to both sections (11, 12, 13) of the carrier sheet (10) to be
folded one over the other.
9. The form as claimed in claim 8, characterized in that the lines of adhesive form a secure, non-detachable bond when a high pressure is
applied subsequent to folding.
10. The form as claimed in claim 8, characterized in that the lines of adhesive form a secure, non-detachable bond when heat is applied subsequent
to folding.
11. The form as claimed in one of claims 1 to 10, characterized in that in the region where the information carrier (14) is applied to the carrier section
(11), a small area (28) has been excluded from printing of the obscuring pattern (15)
such that when printing the information carrier (14), prior to folding the carrier
sheet (10), successful printing of the information carrier (14) can be made discernible
by means of a symbol printed in a small region (29) of the information carrier (14)
positioned over the small area (28) of the carrier sheet.
12. The form as claimed in one of claims 1 to 11, characterized in that the whole of the rear face of the carrier sheet (10) that does not accommodate the
information carrier is provided with the printed obscuring pattern (15).
13. The form as claimed in one of claims 1 to 12, characterized in that the carrier section (11) of the carrier sheet (10) in the centre of the carrier sheet
(10) carrying the information carrier (14) is arranged such that a further section
(13) of the carrier sheet (10) remains on the side of the carrier section (11) opposite
to the section (12) to be folded onto the lower face of the carrier section (11),
and in that after folding the section (12) of the carrier sheet (10), the opposite section (13)
of the carrier sheet (10) can be folded to act as a cover for the information carrier
(14) onto the upper side of the carrier section (11) and attached to the carrier section
(11) in a manner such that the section (13) of the carrier sheet (10) forming the
cover is detachable from the upper side of the carrier section (11).
14. The form as claimed in claim 13, characterized in that the carrier section (11) can be bonded along the outer edges on the one hand with
the section (12) of the carrier sheet (10) folded onto the lower face and on the other
hand with the section (1) of the carrier sheet (10) folded onto its upper side.
15. The form as claimed in claim 14, characterized in that prior to folding, a line of adhesive (20) is applied that follows the edge region
of the carrier section (11) and the section (12) of the carrier sheet (10) to be folded
onto its lower face.
16. The form as claimed in claim 14 or claim 15, characterized in that prior to folding, a line of adhesive (24) is applied that follows the edge region
of the carrier section (11) and the section (13) of the carrier sheet (10) to be folded
onto its upper side.
17. The form as claimed in one of claims 14 to 16, characterized in that a perforation line (18) is applied to each of two opposite long sides of the carrier
sheet (10), extending over their length such that an edge strip (19) outside the perforation
line (18) can be separated from the carrier sheet (10).
18. The form as claimed in claim 17, characterized in that the lines of adhesive (20, 24) are applied to both separable edge strips (19) such
that after Z-folding the carrier sheet (10), the sections (11, 12, 13) of the carrier
sheet are bonded together in the region of the edge strips (19), and after separating
the edge strips (19) along the perforation line (18), the carrier sheet (10) can be
at least partially unfolded.
19. The form as claimed in claim 17 or claim 18, characterized in that in addition, the section (12) of the carrier sheet (10) to be folded onto the lower
face of the carrier section (11) is bonded, on the inside of the perforation line
(18), to the carrier section (11) such that after separating the edge strips (19),
the secure connection of the carrier section (11) of the carrier sheet (10) to the
section (12) folded onto its lower face is maintained.
20. The form as claimed in one of claims 14 to 19, characterized in that a sealing tab (27) is disposed on the outer edge of the section (13) that can be
folded onto the upper side of the carrier section (11), which sealing tab (27) is
formed by means of perforation lines (25, 26) running perpendicular to the longitudinal
extent of the carrier sheet (10) at a distance from each other, and the line of adhesive
(24) is applied between the edge and the sealing tab (27).
21. The form as claimed in one of claims 1 to 20, characterized in that adjacent to at least one line of adhesive (20, 21, 22, 23, 24) on the carrier sheet
(10), at least one line of a substance is applied formed from a material that makes
visible the application of a solvent to the carrier sheet and/or the line of adhesive
bordering the line of substance by discoloration of the line of substance and/or the
carrier sheet.
22. The form as claimed in claim 21, characterized in that the line of substance completely surrounds the respective line of adhesive.
23. The form as claimed in claim 21 or claim 22, characterized in that the material discolours the carrier sheet (10) all the way through on its front and
rear face because of a reaction with the solvent.
24. The form as claimed in one of claims 21 to 23, characterized in that the material consists of a dye applied to the carrier sheet (10) that reacts to contact
with a solvent.
1. Formulaire imprimable pour la transmission d'informations confidentielles, sachant
qu'un support d'information (14) constitué d'un aggloméré stratifié transparent présentant
une structure à deux couches est appliqué sur une feuille support (10) et que l'information
peut être imprimée en tant que support d'information sur la couche supérieure d'aggloméré
stratifié détachable de la couche inférieure d'aggloméré stratifié reliée à la feuille
support (10) et pouvant être retirée de la feuille support (10) et sachant que la
feuille support (10) est pourvue au moins dans sa zone recouverte par le support d'information
(14) d'une impression à caractère méconnaissable (15) réalisée de telle manière que
l'information imprimée sur le support d'information (14) n'est pas lisible tant que
le support d'information (14) est relié à la zone de la feuille support (10) présentant
l'impression placée en dessous, et sachant que l'information est visible après avoir
détaché le support d'information (14) de la feuille support (10) et que tout détachement
abusif même partiel de l'information est rendu détectable, caractérisé en ce qu'une ligne d'estampage (40) traversant la feuille support (10) et la couche inférieure
d'aggloméré stratifié reliée à la feuille support (10) est mise en place depuis le
côté inférieur de la section support (11) de la feuille support (10), supportant le
support d'information (14), dans la zone du support d'information (14), et en ce qu'une languette (17) reliée à l'aggloméré stratifié est pré-estampée au moyen d'une
ligne d'estampage (35) supplémentaire dans la feuille support (10) et peut être détachée
de ce fait de la feuille support (10), et en ce qu'après l'impression de l'information, une autre section (12) de la feuille support
(10) peut être repliée sur le côté inférieur de la section support (11) de la feuille
support (10) portant le support d'information et peut être reliée de manière inamovible
à la zone de la section support (11) présentant la ligne d'estampage (40) et la couche
inférieure d'aggloméré stratifié, de telle manière que la couche supérieure d'aggloméré
stratifié, imprimée avec l'information, peut être détachée de la couche inférieure
d'aggloméré stratifié renforcée par la section (12) repliée de la feuille support
(10).
2. Formulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone entourée par la ligne d'estampage (40) est plus petite que la zone à détacher
de la couche supérieure d'aggloméré stratifié du support d'information (14).
3. Formulaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la zone de la couche supérieure d'aggloméré stratifié, à détacher du support d'information
(14), est délimitée par une ligne d'estampage (16).
4. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la zone de la section médiane (11), portant le support d'information (14), est collée
à la section (12) de la feuille support (10), repliée sur son côté inférieur.
5. Formulaire selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une bande de colle (22) est appliquée sur la zone de la section médiane (11) et/ou
sur la section (12, 13) de la feuille support (10) avant le pliage.
6. Formulaire selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la bande de colle (22) est appliquée côté extérieur de la ligne d'estampage (16,
35).
7. Formulaire selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce qu'une bande de colle (23) recouvre sur toute la surface la zone de la section support
(11), présentant la partie détachable du support d'information (14).
8. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que des bandes de colle composées d'un adhésif activé seulement lors du pliage sont appliquées
respectivement au niveau des deux sections (11, 12, 13) de la feuille support (10)
à replier l'une sur l'autre.
9. Formulaire selon la revendication 8, caractérisé en ce que les bandes de colle forment entre elles une liaison solide inamovible en suivant
le pli par application d'une pression élevée.
10. Formulaire selon la revendication 8, caractérisé en ce que les bandes de colle forment entre elles une liaison solide inamovible en suivant
le pli sous l'effet de la température.
11. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un tronçon (28) est exclu de l'impression à caractère méconnaissable (15) dans la
zone de pose du support d'information (14), sur la section support (11) de sorte que
l'impression réalisée avec succès du support d'information (14) est rendue connaissable
lors de l'impression du support d'information (14) avant le pliage de la feuille support
(10) au moyen d'un symbole imprimé dans une zone partielle (29) du support d'information
(14), située sur le tronçon (28) de la feuille support.
12. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la feuille support (10) est pourvue, sur son côté arrière ne recevant pas le support
d'information, en totalité de l'impression à caractère méconnaissable (15).
13. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la section support (11) de la feuille support (10) portant le support d'information
(14) est appliquée au centre de la feuille support (10) de telle manière qu'il reste
sur le côté de la section support (11) opposé à la section (12) à replier sur le côté
inférieur de la section support (11), une autre section (13) de la feuille support
(10), et en ce qu'après le repliage de la section (12) de la feuille support (10), la section opposée
(13) de la feuille support (10) peut être repliée comme cache pour le support d'information
(14) sur le côté supérieur de la section support (11) et peut être reliée à la section
support (11) de telle manière que la section (13) de la feuille support (10) formant
le cache peut être détachée du côté supérieur de la section support (11).
14. Formulaire selon la revendication 13, caractérisé en ce que la section support (11) peut être collée d'un côté avec la section (12) de la feuille
support (10) repliée sur son côté inférieur et de l'autre côté avec la section (1)
de la feuille support (10) repliée sur son côté supérieur, le long des bords extérieurs.
15. Formulaire selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'une bande de colle (20) suivant la zone de bord de la section support (11) et la section
(12) de la feuille support (10) à replier sur son côté inférieur est appliquée sur
la feuille support (10) avant le pliage.
16. Formulaire selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce qu'une bande de colle (24) suivant la zone de bord de la section support (11) et la section
(13) de la feuille support à replier sur le côté supérieur de la section support est
appliquée sur la feuille support (10) avant le pliage.
17. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 14 à 16, caractérisé en ce qu'une ligne d'estampage (18) s'étendant sur la longueur de la feuille support est appliquée
respectivement au niveau des deux côtés longitudinaux opposés de la feuille support
(10) de telle manière qu'une bande de bord (19) se trouvant côté extérieur de la ligne
d'estampage (18) peut être respectivement détachée de la feuille support (10).
18. Formulaire selon la revendication 17, caractérisé en ce que les bandes de colle (20, 24) sont appliquées sur les deux bandes de bord (19) pouvant
être séparées de telle manière que les sections (11, 12, 13) de la feuille support
sont collées entre elles suivant le pli en zigzag de la feuille support (10), dans
la zone des bandes de bord (19) et que la feuille support (10) peut être après séparation
des bandes de bord (19), dépliée au moins en partie le long des lignes d'estampage
(18).
19. Formulaire selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce qu'en outre la section (12) de la feuille support (10) à replier sur le côté inférieur
de la section support (11) est collée côté intérieur des lignes d'estampage (18) avec
la section support (11), si bien qu'après la séparation des bandes de bord (19), la
liaison solide de la section support (11) de la feuille support (10) avec la section
(12) repliée sur son côté inférieur est maintenue.
20. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 14 à 19, caractérisé en ce qu'une languette de fermeture (27) réalisée de manière transversale par rapport à l'extension
longitudinale de la feuille support (10) à distance des lignes d'estampage (25, 26)
s'étendant les unes par rapport aux autres est disposée sur le bord extérieur de la
section (13) pouvant être repliée sur le côté supérieur de la section support (11),
et en ce que la bande de colle (24) est appliquée entre le bord et la languette de fermeture (27).
21. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé en ce qu'au moins une bande de revêtement constituée d'un matériau rendant visible l'application
d'un solvant sur la feuille support et/ou la bande de colle adjacente à la bande de
revêtement par coloration de la bande de revêtement et/ou de la feuille support est
appliquée à proximité d'au moins une bande de colle (20, 21, 22, 23, 24) sur la feuille
support (10).
22. Formulaire selon la revendication 21, caractérisé en ce que la bande de revêtement entoure en totalité la bande de colle respective.
23. Formulaire selon la revendication 21 ou 22, caractérisé en ce que le matériau colore du fait d'une réaction avec le solvant, la feuille support (10)
en continu sur son côté avant et sur son côté arrière.
24. Formulaire selon l'une quelconque des revendications 21 à 23, caractérisé en ce que le matériau est constitué d'une couleur appliquée sur la feuille support (10), sensible
de manière réactive au contact avec un solvant.
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