[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Regelung einer Betriebskenngröße
in einem Kraftfahrzeug gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche. Ein solches
Verfahren und eine solche Vorrichtung sind etwa aus der US 6 062 196 bekannt.
[0002] Ein weiteres Verfahren und eine weitere Vorrichtung zur Regelung einer Betriebskenngröße
in einem Kraftfahrzeug sind beispielsweise aus der DE 41 12 848 bekannt. Dort wird
eine Drehzahlregelung beschrieben, bei der ein Regler eine erste Größe und eine Steuerung
eine zweite Größe vorgeben. Bei der ersten Größe handelt es sich dabei um das Ausgangssignal
des eigentlichen Leerlaufreglers, das ausgehend von der Regelabweichung, d. h. der
Differenz zwischen dem Soll- und dem Istwert für die Drehzahl, vorgegeben wird. Bei
der zweiten Größe handelt es sich um eine von der Fahrpedalstellung bzw. vom Fahrerwunsch
abhängigen Größe, die der ersten Größe additiv überlagert wird. Dies bedeutet, der
Reglereingriff des Leerlaufreglers wird zur Steuergröße aus dem Fahrpedal aufgeschaltet.
Dabei wirkt ausgehend von der Leergasfahrt der Eingriff des Fahrers erhöhend zum Eingriff
des Leerlaufreglers. Ein Totweg am Fahrpedal, insbesondere bei kleinen Fahrpedalstellungen,
wird hierdurch vermieden.
[0003] Im Gegensatz hierzu erfolgt insbesondere bei einem Fahrgeschwindigkeitsregler und/oder
einer Arbeitsdrehzahlregelung eine Maximalauswahl zwischen dem Reglereingriff und
der Steuergröße, die ausgehend von dem Fahrerwunsch gebildet wird. Dadurch wird die
Drehzahlregelung erst dann durch den Fahrereingriff überdrückt, d. h. unwirksam, wenn
ein entsprechend großer Fahrerwunsch durch das Fahrpedal vorgegeben wird. Dies hat
zur Folge, dass das Fahrpedal einen kleinen Totweg bei kleinen Stellungen aufweist.
[0004] Insbesondere ist problematisch, wenn von der Leerlaufdrehzahlregelung direkt in eine
Fahrgeschwindigkeitsregelung übergegangen werden soll. Ein solcher Übergang ist aufgrund
der unterschiedlichen Strategien nicht sprungfrei möglich. Um dies zu vermeiden, ist
üblicherweise vorgesehen, dass die Fahrgeschwindigkeitsregelung erst bei entsprechend
großen Drehzahlen möglich ist.
[0005] Dadurch, dass bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Regelung einer Betriebsgröße
in einem Fahrzeug, ein Regler eine erste Größe und eine Steuerung, eine zweite Größe
vorgeben, wobei in wenigstens einem ersten Betriebszustand eine Stellgröße ausgehend
von der ersten und der zweiten Größe mit einer ersten Vorschrift vorgegeben wird,
und in wenigstens einem zweiten Betriebszustand die Stellgröße, ausgehend von der
ersten und der zweiten Größe mit einer zweiten Vorschrift vorgegeben wird, ist ein
sprungfreier Übergang zwischen den verschiedenen Betriebszuständen möglich. Daber
wird die Stellgröße in einem ersten Betriebszustand durch Addition der ersten und
der zweiten Größe gebildet.
[0006] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Vorgehensweise zur Vorgabe einer Stellgröße
die Leistungsabgabe einer Brennkraftmaschine, die das Fahrzeug antreibt, beeinflusst,
verwendet wird.
[0007] Bevorzugt wird die Vorgehensweise bei einem Regler eingesetzt, der die Drehzahl der
Brennkraftmaschine auf einen Sollwert einregelt. Die Vorgehensweise kann aber auch
bei anderen Reglern verwendet werden.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform charakterisiert die zweite Größe den Fahrerwunsch.
Dies bedeutet diese zweite Größe wird ausgehend von dem Fahrerwunsch vorgegeben. Zur
Bildung dieser Größe kann beispielsweise das Ausgangssignal eines Bedienelements insbesondere
des Fahrpedals, das Ausgangssignal eines Fahrgeschwindigkeitreglers oder das Ausgangssignal
eines Fahrgeschwindigkeitsbegrenzens verwendet werden.
[0009] In einem zweiten Betriebszustand wird die Stellgröße ausgehend von der ersten und
der zweiten Größe durch eine Maximalauswahl oder eine Minimalauswahl gebildet.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn beim Übergang zwischen den Betriebszuständen Startwerte
für den Regler bestimmt werden. Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Zeichnung
[0011] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen
erläutert. Es zeigen
Figur 1 ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen Vorgehensweise und
Figur 2 und 3 verschiedene Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0012] In Figur 1 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung beispielhaft dargestellt. Ein Regler
ist mit 100 bezeichnet. Diesem wird von einer Vorgabe 110 ein Signal zugeführt, das
die Regelabweichung einer zu regelnden Größe charakterisiert. Das Ausgangssignal,
das auch als Regeleingriff oder erste Größe U bezeichnet wird, des Reglers 100 gelangt
zum Einen zu einer Maximalauswahl 120 und zum Anderen zu einem ersten Eingang eines
Schaltmittels 130.
[0013] Des Weiteren ist eine Steuerung 140 vorgesehen, die eine Steuergröße S, die auch
als zweite Größe bezeichnet wird, vorgibt. Die Steuergröße S gelangt zu der Maximalauswahl
120, zu einem Verknüpfungspunkt 150 und zu einem Verknüpfungspunkt 160. Das Ausgangssignal
der Maximalauswahl 120 gelangt ebenfalls zu dem zweiten Eingang des Verknüpfungspunktes
150. Das Ausgangssignal T des Verknüpfungspunktes 150 gelangt zu einem zweiten Eingang
des Schaltmittels 130. Das Schaltmittel 130 wird von einer Ansteuerung 170 angesteuert.
Das Ausgangssignal V des Schaltmittels 130 gelangt zu einem zweiten Eingang des Verknüpfungspunktes
160. Mit dem Ausgangssignal Y des Verknüpfungspunktes 160 wird ein Stellglied 180
beaufschlagt.
[0014] Bei dem Regler 100 handelt es sich vorzugsweise um einen Drehzahlregler, der die
Drehzahl der Brennkraftmaschine auf einen vorgegebenen Wert einregelt. Dabei ist die
erfindungsgemäße Vorgehensweise unabhängig von dem Verhalten des Reglers, der vorzugsweise
PI-, PID- und/oder PDT1-Verhalten aufweist. Die Vorgehensweise kann auch bei anderen
Reglern, wie beispielsweise bei Zustandsregler erster oder höherer Ordnung oder Fuzzyreglern
verwendet werden.
[0015] Die Vorgabe 110 stellt ein Signal bereit, das der Regelabweichung, d. h. der Differenz
zwischen dem Sollwert für die Drehzahl und dem tatsächlichen Drehzahlsignal entspricht.
Ausgehend von dieser Regelabweichung bildet der Regler ein Ausgangssignal U. Die Steuerung
140 liefert eine Steuergröße S. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass diese Steuergröße
S den Fahrerwunsch repräsentiert, d. h. diese Größe S wird vorzugsweise ausgehend
von der Fahrpedalstellung und weiteren Betriebskenngrößen wie beispielsweise der Drehzahl
vorgegeben. Insbesondere wird hierzu ein sogenanntes Fahrverhalten oder ein Fahrpedalkennfeld
oder mehrere solcher Kennfelder verwendet.
[0016] Sowohl die erste als auch die zweite Größe werden der Maximalauswahl 120 zugeleitet.
Das größere der beiden Signale gelangt dann zu dem Verknüpfungspunkt 150, wo von diesem
Signal die Steuergröße S subtrahiert wird. Die so gebildete Zwischengröße T gelangt
dann zu dem zweiten Eingang des Schaltmittels 130. Die erste Größe U gelangt zu dem
ersten Eingang des Schaltmittels 130. Abhängig von der Schalterstellung des Schaltmittels
gelangt somit das Ausgangssignal des Reglers U oder die Zwischengröße T zu dem Verknüpfungspunkt
160, wo diese mit der Steuergröße S addiert wird, um die Stellgröße zu bilden.
[0017] Befindet sich das Schaltmittel 130 in der eingezeichneten Position, so werden die
erste Größe und die zweite Größe S additiv miteinander verknüpft. D. h. die Stellgröße
ergibt sich durch Addition der ersten Größe U und der zweiten Größe S.
[0018] Befindet sich das Schaltmittel 130 in der gestrichelt eingezeichneten Position, so
wird das Signal U des Reglers als Stellgröße Y ausgewählt. Ist dagegen die Steuergröße
S größer als das Signal U, so wird die Steuergröße S als Stellgröße Y ausgewählt.
Durch Ansteuern des Schaltmittels 130 kann die Vorschrift, mit der die Stellgröße
Y ausgehend von der ersten und zweiten Größe gebildet wird, ausgewählt werden.
[0019] Die Ansteuerung 170 steuert das Schaltmittel 130 abhängig vom Betriebszustand der
Brennkraftmaschine entsprechend an. So kann beispielsweise vorgesehen sein, wenn der
Regler 100 als Leerlaufregler arbeitet, dass die Größen additiv überlagert werden.
In diesem Fall befinden sich die Schalmittel 130 in der eingezeichneten Position.
Wirkt der Regler dagegen als Fahrgeschwindigkeitsregler, so bringt die Ansteuerung
170 das Schaltmittel in die gestrichelt eingezeichnete Position. Dies bedeutet, je
nach Bedarf für das Ausgangssignal des Reglers der Steuergröße additiv oder über eine
Maximalauswahl verknüpft.
[0020] Bei dem Stellglied 180 handelt es sich bevorzugt um ein Stellglied zur Beeinflussung
der Leistungsabgabe einer Brennkraftmaschine. Hierbei handelt es sich beispielsweise
um die Drosselklappe einer benzinbetriebenen Brennkraftmaschine und um ein mengenbestimmtes
Stellglied, das die eingespritzte Kraftstoffmenge bestimmt bei einer Diesel- oder
einer direkteinspritzenden Brennkraftmaschine.
[0021] Durch das beschriebene Verfahren der Strukturumschaltung ist es möglich, direkt zwischen
dem Leerlaufbetrieb und den Betriebszuständen, Fahrgeschwindigkeitsregelung und/oder
Arbeitsdrehzahlregelung überzugehen.
[0022] Mittels des Schaltmittels 130 und der Ansteuerung 170 kann zwischen einer additiven
Aufschaltung in ersten Betriebszuständen wie beispielsweise einer Drehzahlregelung
im Leerlaufbetrieb und einer Aufschaltung über eine Maximalbegrenzung in zweiten Betriebszuständen,
wie beispielsweise einer Fahrgeschwindigkeitsregelung oder einer Arbeitsdrehzahlregelung
umgeschaltet werden. Bereits durch diese Maßnahme ist eine sprungfreie Umschaltung
zwischen zwei Regelstrukturen möglich. Das heißt bei einer Änderung der Reglerstuktur
ändert sich die Stellgröße Y nicht.
[0023] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass eine Initialisierung
des Reglers erfolgt, um bei der Strukturmschaltung Sprünge an der Stellgröße Y zu
vermeiden. Dabei ist vorgesehen, dass der Regler 100 derart initialisiert wird, dass
die Ausgangsgröße U so gewählt ist, dass sich vor und nach der Umschaltung die gleiche
Stellgröße Y ergibt. Dies bedeutet, ausgehend von der alten Stellgröße Y(K- 1), die
vor der Umschaltung vorlag, der Steuergröße S(K - 1) vor der Umschaltung und der alten
Größe U(K-1), die vor der Umschaltung vorlag, wird die neue Ausgangsgröße des Reglers
U(K) berechnet. Dabei wird in einem Zwischenschritt die Zwischengröße T(K) berechnet.
[0024] Der Übergang von einem Reglergriff mit Maximalauswahl zu einem additiven Reglereingriff,
d. h. bei einer Umschaltung von der gestrichelten in die durchgezogene Position des
Schaltmittels wird die Größe U(K) gleich dem alten Wert U(K - 1) gewählt. D. h. der
Regler wird mit der alten Stellgröße vor der Umschaltung gesetzt.
[0025] Der Übergang von einem additiven Reglergriff zu einem Reglereingriff mit Maximalauswahl,
d. h. bei einer Umschaltung von der durchgezogenen in die gestrichelte Position des
Schaltmittels erfolgt die Berechnung gemäß den folgenden Formeln:
[0026] Bei einer ersten Ausführungsform werden die folgenden Formeln verwendet:


[0027] Bei einer zweiten Ausführungsform werden die folgenden Formeln verwendet:


[0028] In einem ersten Schritt wird der neue Wert für die Zwischengröße T(K) berechnet.
In einem zweiten Schritt wird ausgehend von dieser Größe der Startwert U(K) berechnet.
[0029] In Figur 2 ist ein Flussdiagramm zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Vorgehensweise
dargestellt. In einem ersten Schritt 200 erfolgt die Berechnung der Steuergröße S.
In einem zweiten Schritt 210 erfolgt die Berechnung der Initialisierungswerte des
Reglers 100. D. h. es wird der Startwert UK des Ausgangssignals des Reglers 100 berechnet,
der nach der Umschaltung vorliegen soll. Dies erfolgt, wie oben angegeben, ausgehend
von der Art der Umschaltung und den oben angegebenen Größen.
[0030] Im anschließenden Schritt 220 wird der Regler 100 entsprechend initialisiert. Im
anschließenden Schritt 230 wird die neue Ausgangsgröße des Reglers U(K + 1) berechnet.
Im anschließenden Schritt 240 wird die Aufschaltgröße V und im Schritt 250 die Stellgröße
Y berechnet. Anschließend erfolgt erneut Schritt 200. Bei dieser Ausführungsform folgt
der Berechnung der Initialisierungswerte bei jedem Programmdurchlauf, auch wenn keine
Shukturumschaltung erfolgt. Folgt keine Strukturumschaltung, ändert sich die Ausgangsgröße
U des Reglers aufgrund der Berechnung in Schritt 210 nicht. Die Berechnung der neuen
Reglerausgangsgröße folgt ebenfalls bei jedem Programmdurchlauf. D. h. es erfolgt
auch eine Neuberechnung bei einer Strukturumschaltung.
[0031] In Figur 3 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet
sich im Wesentlichen von der Figur 2 dadurch, dass nach dem Schritt 200 eine Abfrage
300 erfolgt, die überprüft, ob eine Strukturumschaltung, d. h. ein Übergang von dem
ersten in den zweiten bzw. ein Übergang von dem zweiten in den ersten Betriebszustand
erfolgt ist. Ist ein solcher Übergang nicht erfolgt, so wird nur der Schritt 230 abgearbeitet.
Ist ein solcher Übergang erfolgt, so werden entsprechend, wie in Figur 2 die Schritte
210, 220 und 230 abgearbeitet. Dies bedeutet, die Berechnung der Initialisierungswerte
erfolgt nur, wenn eine Strukturumschaltung erfolgt. Die Neuberechnung der Ausgangsgröße
des Reglers U erfolgt unabhängig davon, ob eine Strukturumwandlung erfolgte, d. h.
der Regler ist immer dynamisch aktiv. Bei einer Abwandlung dieser Ausführungsform
ist vorgesehen, dass der Schritt 230b weggelassen wird, d. h. dass die Neuberechnung
des Reglers nur dann erfolgt, wenn keine Strukturumschaltung erfolgt. Die Berechnung
der Startwerte zur Initialisierung des Reglers erfolgt nur bei einer Strukturumschaltung.
Die Berechnung der Ausgangssignale des Reglers UK + 1 erfolgt nur, wenn keine Umschaltung
erfolgt ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Rechnerbelastung deutlich
verringert wird.
[0032] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung kann anstelle der Maximalauswahl
120 eine Minimalauswahl vorgesehen sein. Dies ist insbesondere geeignet, wenn der
Regler eine Enddrehzahlregelung oder eine Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung durchführt.
Des Weiteren kann alternativ vorgesehen sein, dass die Aufschaltung mit negativen
Vorzeichen auf die Steuergröße S einwirkt.
[0033] Erfindungsgemäß ist das Verfahren nicht auf Drehzahlregelungen beschränkt. Es kann
auch bei anderen Regelungen eingesetzt werden.
1. Verfahren zur Regelung einer Betriebsgröße in einem Fahrzeug, wobei ein Regler eine
erste Größe (U) und eine Steuerung, eine zweite Größe (S) vorgeben, wobei in wenigstens
einem ersten Betriebszustand eine Stellgröße (Y) ausgehend von der ersten und der
zweiten Größe mit einer ersten Vorschrift und in wenigstens einem zweiten Betriebszustand
ausgehend von der ersten und der zweiten Große mit einer zweiten Vorschrift vorgegeben
wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten Betriebszustand die Stellgröße durch Addition der ersten und der zweiten
Größe vorgegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem wenigstens zweiten Betriebszustand die Stellgröße ausgehend von der ersten
und der zweiten Größe durch eine Maximalauswahl oder eine Minimalauswahl vorgegeben
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Stellgröße die Leistungsabgabe einer Brennkraftmaschine, die das Fahrzeug antreibt,
beeinflusst.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler eine Drehzahl der Brennkraftmaschine auf einen Sollwert einregelt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Größe einen Fahrerwunsch charakterisiert.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Übergang von dem einen in den anderen Betriebszustand ein Startwert für den
Regler vorgegeben wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Übergang von dem ersten in den zweiten Betriebszustand und/oder beim Übergang
von dem zweiten in den ersten Betriebszustand der Startwert für den Regler berechnet
wird.
8. Vorrichtung zur Regelung einer Betriebsgröße in einem Fahrzeug, wobei ein Regler eine
erste Größe (U) und eine Steuerung, eine zweite Größe (S) vorgeben, mit Mittel, die
in wenigstens einem ersten Betriebszustand eine Stellgröße (Y) ausgehend von der ersten
und der zweiten Größe mit einer ersten Vorschrift und in wenigstens einem zweiten
Betriebszustand ausgehend von der ersten und der zweiten Größe mit einer zweiten Vorschrift
vorgegeben, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel in dem ersten Betriebszustand die Stellgröße durch Addition der ersten
und der zweiten Größe vorgegeben.
1. Method for regulating an operating variable in a motor vehicle, in which a regulator
specifies a first variable (U) and a control system specifies a second variable (S),
in which an actuating variable (Y) based on the first and the second variable is specified
with a first prespecification in at least one first operating state, and an actuating
variable (Y) based on the first and the second variable is specified with a second
prespecification in at least one second operating state, characterized in that, in the first operating state, the actuating variable is specified by adding the
first and the second variable.
2. Method according to Claim 1, characterized in that, in the at least second operating state, the actuating variable based on the first
and the second variable is specified by a maximum selector or a minimum selector.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the actuating variable influences the power output of an internal combustion engine
which drives the vehicle.
4. Method according to Claim 1, characterized in that the regulator adjusts a rotational speed of the internal combustion engine to a setpoint
value.
5. Method according to Claim 1, characterized in that the second variable characterizes a driver's request.
6. Method according to Claim 1, characterized in that a starting value for the regulator is specified when moving from one operating state
to the other.
7. Method according to Claim 6, characterized in that the starting value for the regulator is calculated when moving from the first to
the second operating state and/or when moving from the second to the first operating
state.
8. Apparatus for regulating an operating variable in a vehicle, in which a regulator
specifies a first variable (U) and a control system specifies a second variable (S),
having means which specify an actuating variable (Y) based on the first and the second
variable with a first prespecification in at least one first operating state, and
which specify an actuating variable (Y) based on the first and the second variable
with a second prespecification in at least one second operating state, characterized in that, in the first operating state, the means specify the actuating variable by adding
the first and the second variable.
1. Procédé de régulation d'une grandeur de fonctionnement d'un véhicule selon lequel
un régulateur prédéfinit une première grandeur (U) et une commande prédéfinit une
seconde grandeur (S),
on prédéfinit une grandeur de réglage (Y) à partir de la première et de la seconde
grandeur au moins dans un premier état de fonctionnement, selon une première prescription,
et dans au moins un second état de fonctionnement, selon une seconde prescription,
caractérisé en ce que
dans le premier état de fonctionnement on prédéfinit la grandeur de réglage par l'addition
de la première et de la seconde grandeur.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
dans le second état de fonctionnement, on prédéfinit la grandeur de réglage à partir
de la première et de la seconde grandeur par une sélection du maximum ou une sélection
du minimum.
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la grandeur de réglage influence la puissance fournie par un moteur à combustion interne
entraînant le véhicule.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le régulateur assure la régulation du moteur à combustion interne sur une valeur de
consigne.
5. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la seconde grandeur caractérise une demande du conducteur.
6. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
au passage de l'un vers l'autre état de fonctionnement, on prédéfinit une valeur de
départ pour le régulateur.
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'
au passage du premier au second état de fonctionnement et/ou au passage du second
au premier état de fonctionnement, on calcule la valeur de départ pour le régulateur.
8. Dispositif de régulation d'une grandeur de fonctionnement d'un véhicule, dans lequel
un régulateur prédéfinit une première grandeur (U) et une commande prédéfinit une
seconde grandeur (S), comportant des moyens qui définissent une grandeur de réglage
(Y) à partir de la première et de la seconde grandeur, dans un premier état de fonctionnement
selon une première prescription, et dans au moins un second état de fonctionnement
en appliquant une seconde prescription,
caractérisé en ce que
dans le premier état de fonctionnement, ces moyens prédéfinissent la grandeur de réglage
par addition de la première et de la seconde grandeur.