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(11) |
EP 1 508 472 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.05.2006 Patentblatt 2006/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.08.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fahrzeug mit aufrichtbarer Plane
Vehicle with raisable display screen
Véhicule avec un écran déployable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
22.08.2003 DE 20313129 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2005 Patentblatt 2005/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Schneider, Bernd |
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60386 Frankfurt am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Bernd
60386 Frankfurt am Main (DE)
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| (74) |
Vertreter: Köllner, Malte |
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Köllner & Partner
Patentanwälte
Vogelweidstrasse 8 60596 Frankfurt am Main 60596 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 737 599 DE-A1- 10 009 377 GB-A- 2 271 878
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DE-A1- 4 017 372 DE-A1- 19 626 495 US-A- 4 110 792
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein fahrbares Gerät mit einem mit Rädern versehenen Gestell,
auf dem eine Plane und eine Ständerkonstruktion angeordnet ist, die wenigstens zwei
Stützen und eine Quertraverse aufweist, welche aus einem kompakten Transportzustand
in einen Betriebszustand derart aufrichtbar sind, dass die Plane in und/oder an der
Ständerkonstruktion aufspannbar ist.
[0002] Derartige Vorrichtungen können bspw. zum Beschatten von Flächen oder als Werbe- oder
Informationsträger eingesetzt werden. Hierzu wird die Plane an der rahmenartigen Ständerkonstruktion
aufgespannt, welche zum Transport in einen kompakten Transportzustand überführbar
ist. Die Größe derartiger Geräte ist sowohl in der Gesamtfläche der Plane als auch
in der maximalen Höhe der Stützen begrenzt, da z. B. Windlasten häufig nur ungenügend
abgefangen werden können. Zudem wird die Größe derartiger Geräte auch durch deren
Gesamtgewicht begrenzt, da häufig die Forderung nach möglichst flexibel transportierbaren
Geräten besteht.
[0003] Die gattungsgemäße deutsche Offenlegungsschrift DE 100 09 377 A1 beschreibt ein fahrbares
Gerät mit einem mit Rädern versehenen Gestell, auf dem eine Plane und eine Ständerkonstruktion
angeordnet ist. Die Ständerkonstruktion weist Stützen und eine Quertraverse auf. Damit
die Plane aus einem kompakten Transportzustand in einen eine Werbeinformation weitergebenden
Betriebszustand überführt werden kann, wird mittels eines nach oben ausfahrbaren Hubwerkes
die Plane an der Ständerkonstruktion aufgespannt. Mittel, durch deren Einsatz das
fahrbare Gerät gegen äußere Einflüsse wie bspw. starkem Wind oder dgl. abgesichert
wird, sodass die Standsicherheit erhöht und ein rentabler Einsatz eines derart gestalteten
Gerätes erst ermöglicht wird, werden nicht offenbart.
[0004] In der deutschen Offenlegungsschrift De 196 26 495 A1 wird ein transportables Simulationskino
beschrieben, dass auf einem Transportfahrzeug montiert wurde. Die Projizierwand wird
nach Erreichen des Bestimmungsortes an einer Ständerkonstruktion aufgespannt. Zum
besseren Halt bzw. zur höheren Stabilität des Fahrzeuges im Betriebszustand wird die
Verwendung von Spindeln, die sich auf dem Geländeboden abstützen, sowie Streben, die
über Führungen mit dem Fahrzeugrahmen einen Verbund bilden, vorgeschlagen. Weitergehende
Mittel, die die Projizierwand bzw. die Ständerkonstruktion selbst gegen äußere Einflüsse
wie bspw. starken Wind oder dgl. absichern sind nicht vorgesehen, sodass auch bei
diesem fahrbaren Gerät ein rentabler, den Wetterverhältnissen trotzender Einsatz nicht
gewährleistet ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber ein fahrbares Gerät der eingangs
genannten Art mit einer vergrößerten Fläche und Gesamthöhe bereitzustellen, welches
sich durch besondere Standsicherheit auch bei stärkerem Wind und einer einfachen Transportierbarkeit
auszeichnet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, dass die Stützen
Abstützungen aufweisen, die sich im Betriebszustand im Wesentlichen senkrecht zu der
Plane erstrecken und die in einem dem Gestell zugewandten Bereich der Stützen angreifen,
dessen Höhe wenigstens 5 % der Gesamthöhe der Stützen im Betriebszustand beträgt.
Vorzugsweise greifen die Abstützungen in einem Bereich der Stützen an, dessen Höhe
mehr als 10 %, insbesondere etwa 15 bis 20 % der Gesamthöhe der Stützen im Betriebszustand
beträgt. Ein großer Bereich der Stützen wird folglich direkt durch die Abstützungen
gegen ein Umkippen gesichert, so dass die bspw. durch Windlast auftretenden Beanspruchungen
der Ständerkonstruktion besser aufgefangen werden können. Die sich im Betriebszustand
im Wesentlichen senkrecht zu der Plane erstreckenden Abstützungen liegen dabei in
der Hauptbelastungsrichtung bei einer auf die Plane wirkenden Windlast. Selbstverständlich
ist es möglich, nicht nur zwei Abstützungen der Stützen vorzusehen, welche sich senkrecht
zu der Plane erstrecken, vielmehr können auch bspw. auf beiden Seiten jeder Stützen
zwei Abstützungen vorgesehen sein, die sich in einem Winkel von vorzugsweise mehr
als 45 ° von der Ebene der Plane erstrecken.
[0007] Das erfindungsgemäße fahrbare Gerät lässt sich deutlich einfacher transportieren,
wenn die Stützen in wenigstens zwei gelenkig miteinander verbundene Abschnitte unterteilt
sind, von denen ein erster Abschnitt mit dem Gestell verbunden ist, dessen Höhe zwischen
5 und 25 % der Gesamthöhe der Stützen im Betriebszustand beträgt. Dieser untere Abschnitt
ist bspw. starr an dem Gestell festgelegt, während ein oder mehrere weitere Abschnitte,
die im Betriebszustand vorzugsweise im Wesentlichen mit dem ersten Abschnitt fluchten,
im Transportzustand z. B. derart verschwenkt werden können, dass sie sich näherungsweise
senkrecht zu dem ersten Abschnitt erstrecken. Dabei kann erfindungsgemäß ein mit dem
ersten Abschnitt gelenkig verbundener zweiter Abschnitt mittels eines Hydraulikzylinders
oder dgl. zwischen einer im Wesentlichen horizontalen Ausrichtung im Transportzustand
in an dem im Wesentlichen vertikale Ausrichtung im Betriebszustand aufrichtbar sein.
[0008] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Abstützungen schwenkbar
an den Stützen angelenkt und aus einer näherungsweise parallel zu der Quertraverse
ausgerichteten Position im Transportzustand in den Betriebszustand verschwenkbar.
Die Abstützungen müssen dabei im Transportzustand nicht exakt parallel zu der Quertraverse
ausgerichtet sein, sondern können bspw. einen Winkel von etwa 30° zu der Quertraverse
einnehmen. Damit sind die Abstützungen platzsparend auf oder an dem Gestell angeordnet,
so dass sich das erfindungsgemäße fahrbare Gerät leicht transportieren lässt.
[0009] Die Abstützungen weisen nach einer bevorzugten Ausführungsform wenigstens einen ersten,
in der Nähe des Gestells mit der Stütze verbundenen Arm und einen zweiten Arm auf,
der an seinem der Stütze abgewandten Ende mit dem ersten Arm verbunden ist und mit
seinem anderen Ende oberhalb des ersten Armes mit der Stütze verbunden ist. Die von
der Stütze abgewandten Enden der Arme können dabei bspw. mit einem Hydraulikstempel
oder dgl. verbunden sein, so dass das fahrbare Gerät bei der Aufrichtung aus dem Transportzustand
in den Betriebszustand individuell an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden kann.
[0010] Der Transport des erfindungsgemäßen fahrbaren Gerätes kann dadurch weiter vereinfacht
werden, dass die Quertraverse im Transportzustand zwischen zwei Stützen jeweils im
Bereich von deren erstem Abschnitt gelagert ist. Im Betriebszustand ist die Quertraverse
dagegen vorzugsweise im Wesentlichen an den von dem Gestell entferntem Ende der Stützen
angeordnet. Hierzu ist die Quertraverse bspw. mittels einer Seilwinde oder dgl. aus
dem Transportzustand in den Betriebszustand verfahrbar.
[0011] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Plane mit Spanngurten
verbunden ist, welche in die Quertraverse und/oder die Stützen einhängbar sind. Alternativ
oder zusätzlich hierzu kann die Plane mit Rollen oder dgl. versehen sein, so dass
die Plane gemeinsam mit der Quertraverse an den Stützen hochgezogen werden kann. Die
Rollen gleiten dabei in Führungsschienen in den Stützen, so dass die Plane fest mit
den Stützen aus der Quertraverse verbunden ist. Auf diese Weise kann die Plane ein
Bestandteil der Statik des fahrbaren Geräts sein, so dass auf zusätzliche Versteifungselemente
oder dgl. verzichtet werden kann. Hierdurch kann das Gesamtgewicht des fahrbaren Geräts
erheblich reduziert werden. Vorzugsweise ist die Plane im Betriebszustand derart mit
der Quertraverse und den Stützen verbunden, dass die in der Ebene der Plane wirkenden
Schubkräfte im Wesentlichen von der Plane aufgenommen werden können.
[0012] Wenn die Plane im Wesentlichen lichtundurchlässig ist, kann das fahrbare Gerät zum
Beschatten von großen Flächen eingesetzt werden. Gleichzeitig ist auch eine Verwendung
des fahrbaren Geräts als mobile Leinwand für ein Kino möglich.
[0013] Auf wenigstens einer Seite der Plane kann ein Informationsträger vorgesehen sein.
Vorzugsweise ist jedoch auf beiden Seiten der Plane ein Informationsträger vorgesehen.
Ein derartiger Informationsträger kann bspw. einen Aufdruck oder eine Einfärbung der
Plane selbst sein oder eine weitere Plane, ein Gitternetz oder dgl.. Ein derartiger
separater Informationsträger kann bspw. als mit Werbung bedrucktes Gitternetz gemeinsam
mit der ersten Plane an der Quertraverse aufgehängt, aus einem komprimierten Transportzustand
in den Betriebszustand überführt werden, in welchem der Informationsträger gemeinsam
mit der ersten Plane in der Ständerkonstruktion aufgespannt ist. Bei Bedarf kann der
Informationsträger oder die Plane selbst durch Scheinwerfer, die bspw. an der Quertraverse
und/oder an dem Gestell vorgesehen sind, beleuchtet werden.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dem fahrbaren Gerät ein
Windwächter und eine mit diesem verbundene Steuerung zugeordnet, durch welche wenigstens
ein Antrieb zur Überführung der Plane oder anderer Komponenten des fahrbaren Geräts
aus ihrem Betriebszustand in den Transportzustand gesteuert wird. Auf diese Weise
lässt sich die Plane bei einer definierten Windstärke, bspw. bei einer Windstärke
ab 8 Beaufort automatisch eingefahren werden, um ein Umkippen des fahrbaren Gerätes
zu vermeiden.
[0015] Das mit Rädern versehene Gestell des fahrbaren Gerätes kann entweder ein selbstfahrendes
Gerät, bspw. ein LKW, oder ein nicht selbstfahrendes Gerät, d. h. ein Anhänger oder
dgl. sein. Vorzugsweise ist das mit Rädern versehene Gestell ein Sattelauflieger.
[0016] Die Höhe der Stützen kann im Betriebszustand wenigstens 10 m, insbesondere wenigstens
15 m betragen. Die Plane kann eine Fläche von wenigstens 100 m
2, insbesondere wenigstens 175 m
2 aufweisen.
[0017] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind bei einem fahrbaren
Gerät der eingangs genannten Art in die Plane mehrere zwischen den beiden Stützen
und/oder der Quertraverse und/oder dem Gestell verlaufende Zuggurte eingearbeitet.
Die Plane kann dabei mit einem Netz aus Zuggurten verklebt, verschweißt und/oder vernäht
sein. Bspw. sind die Zuggurte in einem näherungsweise rechtwinkligen Gitternetz mit
einem Abstand zwischen den Zuggurten zwischen 0,25 m und 1 m, insbesondere etwa 0,6
m angeordnet. Um auch große Windlasten aufnehmen zu können, haben die Zuggurte vorzugsweise
eine Zugtragfähigkeit von über 10 kN bspw. etwa 20 kN. Die Plane kann auf diese Weise
nicht nur ihr Eigengewicht tragen sondern auch zusätzliche auf die Ständerkonstruktion
einwirkende Kräfte aufnehmen, so dass die Plane ein Bestandteil der Statik des fahrbaren
Geräts sein kann.
[0018] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung.
Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich
oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Seitenansicht das erfindungsgemäße fahrbare Gerät in seinem Transportzustand,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf das fahrbare Gerät nach Fig. 1 im Transportzustand,
- Fig. 3
- eine weitere rückseitige Ansicht des fahrbaren Gerätes nach Fig. 1 im Transportzustand,
- Fig. 4
- eine Ansicht des fahrbaren Gerätes nach Fig. 3 im Betriebszustand,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des fahrbaren Gerätes im Betriebszustand,
- Fig. 6
- eine Draufsicht der Verbindung der Quertraverse mit einer Stütze,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht der Verbindung der Quertraverse mit einer Stütze, und
- Fig. 8
- eine Seitenansicht eines Teils der Quertraverse.
[0020] Das in den Figuren dargestellte fahrbare Gerät weist einen dreiachsigen Sattelauflieger
1 auf, welcher ein Gestell 2 mit Rädern 3 bildet. Auf dem Gestell 2 des Sattelaufliegers
1 sind zwei Stützen 4 und 5 angeordnet, welche gemeinsam mit einer Quertraverse 6
eine Ständerkonstruktion zum Aufspannen einer Plane 7 bilden.
[0021] Wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt, sind die Stützen 4 und 5 jeweils in zwei
gelenkig miteinander verbundene Abschnitte 4a, 4b bzw. 5a, 5b unterteilt. In dem in
den Figuren 1 bis 3 dargestellten Transportzustand des fahrbaren Gerätes sind die
Abschnitte 4b und 5b in eine im Wesentlichen horizontale Position verschwenkt, so
dass sie rechtwinklig zu den starr mit dem Gestell 2 verbundenen Abschnitten 4a und
4b ausgerichtet sind. Die Länge der Abschnitte 4b und 5b ist dabei so bemessen, dass
sie näherungsweise der Gesamtlänge des Sattelaufliegers 1 entspricht. Aus der Draufsicht
von Fig. 2 ist erkennbar, dass die Stützen 4 und 5 auf dem Gestell 2 derart angeordnet
sind, dass die Abschnitte 4b und 5b der Stützen im Transportzustand nebeneinander
auf dem Sattelauflieger angeordnet sind.
[0022] Zwischen den in der Figur unteren Abschnitten 4a und 4b der Stützen 4 und 5 ist die
Quertraverse 6 gelagert. Hierzu ist in den Stützen 4 und 5 jeweils eine Laufschiene
8 ausgebildet, in welchen die mit Führungsrollen 9 versehene Quertraverse 6 verfahrbar
ist.
[0023] Die Abschnitte 4b und 5b der Stützen 4 und 5 sind jeweils über Hydraulikzylinder
10 mit dem Gestell 2 verbunden. Auf diese Weise lassen sich die Stützen 4 und 5 aus
dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Transportzustand in den in den Figuren 4 und
5 dargestellten Betriebszustand des fahrbaren Gerätes überführen. Hierzu werden die
Hydraulikzylinder 10 ausgefahren, so dass sich die Abschnitte 4b und 5b der Stützen
vertikal aufrichten. Die Abschnitte 4b und 5b der Stützen fluchten dabei näherungsweise
mit den Abschnitten 4a bzw. 5a.
[0024] Den Stützen 4 und 5 ist ein Seilzugsystem zugeordnet, über welches die Quertraverse
6 an Tragseilen 11 aufgehängt ist. Hierzu ist am oberen Ende der Stützen 4 und 5 jeweils
eine Seilrolle 12 angeordnet, über welche das mit der Quertraverse 6 verbundene Tragseil
11 umgelenkt wird. Über weitere Seilrollen 13, die am Fuß der Stützen 4 bzw. 5 angeordnet
sind, werden die Tragseile zu einer unterhalb des Gestells 2 angeordneten Seilwinde
14 geführt. Die Seilwinde 14 ist mittels eines Motors 15 antreibbar, so dass die Quertraverse
6 an den Stützen 4 und 5 hochgezogen werden kann. Dabei gleiten die Rollen 9 der Quertraverse
6 in den Laufschienen 8 der Stützen 4 und 5.
[0025] Die Quertraverse 6 weist auf ihrer dem Gestell 2 zugewandten Seite ebenfalls eine
Laufschiene 16 auf, in welcher über Führungsrollen 17 die Plane 7 aufgehängt ist.
Beim Hochziehen der Quertraverse 6 an den Stützen 4 und 5 wird folglich auch die an
der Quertraverse 6 aufgehängte Plane 7 an den Stützen 4 und 5 hochgezogen. Dabei gleiten
weitere Führungsrollen 17 der Plane 7 in den Laufschienen 8 der Stützen 4 und 5, so
dass die Plane 7 in dem in Fig. 5 dargestellten Betriebszustand des fahrbaren Gerätes
zwischen den Stützen und der Quertraverse aufgespannt ist. Die Plane 7 kann zusätzlich
an ihrer unteren Kante mit dem Gestell 2 verbunden sein, bspw. mittels Haken und Gummiseilen.
[0026] Auf beiden Seiten der Stützen 4 und 5 ist jeweils eine Abstützung 18a, 18b bzw. 19a,
19b vorgesehen. Diese Abstützungen weisen jeweils einen unteren Arm 20 auf, welcher
gelenkig in der Nähe des Gestells 2 mit dem unteren Abschnitt 4a bzw. 5a der Stützen
verbunden ist. Ein weiterer Arm 21 verläuft schräg zu dem ersten Arm 20 und ist im
oberen Bereich der unteren Abschnitte 4a bzw. 5a der Stützen angelenkt. Die Arme 20
und 21 münden an ihren von den Stützen wegweisenden Enden in einen Hydraulikstempel
22, mit welchem die Abstützungen auf einem Untergrund abgestützt werden können. An
den Abstützungen sind Abspannseile 23 vorgesehen, welche mit den Abschnitten 4b bzw.
5b der Stützen verbunden sind.
[0027] Durch die gelenkige Verbindung der Abstützungen 18a, 18b, 19a, 19b mit den Stützen
4 bzw. 5 lassen sich die Abstützungen im Transportzustand derart verschwenken, dass
sie, wie in Fig. 2 gezeigt, näherungsweise parallel zu der Quertraverse 6 ausgerichtet
sind. Im Betriebszustand werden die Abstützungen dann in ihre in Fig. 4 gezeigte Position
verschwenkt, so dass sie ein Umkippen des fahrbaren Gerätes selbst bei starker Windlast
verhindern können.
[0028] Die bspw. aus Polyester bestehende Plane 7 kann als ein Informationsträger bedruckt
oder in anderer geeigneter Weise mit einer Beschriftung oder Bildern versehen sein.
Alternativ hierzu ist es auch möglich, dass auf einer oder auf beiden Seiten der Plane
7 separate Informationsträger angeordnet sind, welche gemeinsam mit der Plane 7 mit
der Quertraverse 6 an den Stützen 4 und 5 aufspannbar sind. Derartige separate Informationsträger
können bspw. eine weitere Plane oder ein Gitternetz sein.
[0029] Die in den Figuren nicht dargestellten Bordwände des Sattelaufliegers 1 können beidseitig
lackiert sein und im Betriebszustand bis in die Nähe des Untergrundes heruntergeklappt
werden. Auf diese Weise entsteht im Betriebszustand der Gesamteindruck eines Bildes
auf einem Podest.
[0030] In der gezeigten Ausführungsform hat die Plane 7 im Betriebszustand eine Höhe von
etwa 15 m bei einer Breite von etwa 12 m. Die Gesamthöhe des fahrbaren Gerätes beträgt
etwa 17,4 m bei einer Breite von etwa 13,6 m. Die Höhe der ersten Abschnitte 4a und
5a der Stützen 4 bzw. 5 beträgt etwa 15 bis 25 % der Gesamthöhe der Stützen. Da auch
die Abstützungen 18a, 18b, 19a, 19b sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe der
Abschnitte 4a bzw. 4b erstrecken, können Windlasten oder dgl. durch die Abstützungen
besonders wirksam abgefangen werden.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 1
- Sattelauflieger
- 2
- Gestell
- 3
- Rad
- 4, 5
- Stütze
- 4a, 5a
- unterer Abschnitt der Stütze 4 bzw. 5
- 4b, 5b
- oberer Abschnitt der Stütze 4 bzw. 5
- 6
- Quertraverse
- 7
- Plane
- 8
- Laufschiene
- 9
- Führungsrolle
- 10
- Hydraulikzylinder
- 11
- Tragseil
- 12
- Seilrolle
- 13
- Seilrolle
- 14
- Seilwinde
- 15
- Motor
- 16
- Laufschiene
- 17
- Führungsrolle
- 18a, 18b
- Abstützung
- 19a, 19b
- Abstützung
- 20
- unterer Arm der Abstützung
- 21
- oberer Arm der Abstützung
- 22
- Hydraulikstempel
- 23
- Abspannseil
1. Fahrbares Gerät mit einem mit Rädern (3) versehenen Gestell (2), auf dem eine Plane
(7) und eine Ständerkonstruktion (4, 5, 6) angeordnet ist, die wenigstens zwei Stützen
(4, 5) und eine Quertraverse (6) aufweist, welche aus einem kompakten Transportzustand
in einen Betriebszustand derart aufrichtbar sind, dass die Plane (7) in und/oder an
der Ständerkonstruktion (4, 5, 6) aufspannbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (4, 5) Abstützungen (18a, 18b, 19a, 19b) aufweisen, die sich im Betriebszustand
im Wesentlichen senkrecht zu der im aufgespannten Zustand sich erstreckenden Planenebene
(7) erstrecken, und die in einem dem Gestell (2) zugewandten Bereich (4a, 5a) der
Stützen (4, 5) angreifen, dessen Höhe wenigstens 5 % der Gesamthöhe der Stützen (4,
5) im Betriebszustand beträgt, und die Stützen (4, 5) in wenigstens zwei gelenkig
miteinander verbundene Abschnitte (4a, 4b, 5a, 5b) unterteilt sind, von denen ein
erster Abschnitt (4a, 5a) mit dem Gestell (2) verbunden ist und eine Höhe zwischen
5 und 25 % der Gesamthöhe der Stützen (4, 5) im Betriebszustand aufweist.
2. Fahrbares Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem ersten Abschnitt (4a, 5a) gelenkig verbundener zweiter Abschnitt (4b,
5b) mittels eines Hydraulikzylinders (10) oder dgl. zwischen einer im Wesentlichen
horizontalen Ausrichtung im Transportzustand in eine im Wesentlichen vertikale Ausrichtung
im Betriebszustand aufrichtbar ist.
3. Fahrbares Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen (18a, 18b, 19a, 19b) schwenkbar an den Stützen angelenkt sind und
aus einer im Wesentlichen parallel oder in einem spitzen Winkel zu der Quertraverse
(6) ausgerichteten Position im Transportzustand in den Betriebszustand verschwenkbar
sind.
4. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen (18a, 18b, 19a, 19b) wenigstens einen ersten, in der Nähe des Gestells
(2) mit der Stütze (4, 5) verbundenen Arm (20) und einen zweiten Arm (21) aufweisen,
der an seinem der Stütze abgewandten Ende mit dem ersten Arm (20) verbunden ist und
mit seinem anderen Ende oberhalb des ersten Armes (20) mit der Stütze (4, 5) verbunden
ist.
5. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Quertraverse (6) im Transportzustand zwischen den zwei Stützen (4, 5) jeweils
im Bereich von deren erstem Abschnitt (4a, 5a) gelagert ist.
6. Fahrbares Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Quertraverse (6) im Betriebszustand im Wesentlichen an den von dem Gestell (2)
entfernten Enden der Stützen angeordnet ist.
7. Fahrbares Gerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Quertraverse (6) mittels einer Seilwinde (14) aus dem Transportzustand in den
Betriebszustand verfahrbar ist.
8. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plane (7) mit Spanngurten (11) verbunden ist, welche in die bzw. an der Quertraverse
(6) und/oder den Stützen (4, 5) ein- oder anhängbar sind.
9. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plane (7) mittels Rollen (12, 13) oder dgl. mit den Stützen (4, 5) verbunden
ist, und die Plane (7) gemeinsam mit der Quertraverse (6) an den Stützen (4, 5) hochgezogen
wird, wobei die in der Ebene der Plane (7) wirkenden Schubkräfte im Wesentlichen von
der Plane (7) aufgenommen werden.
10. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plane (7) im Wesentlichen lichtundurchlässig ist.
11. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf wenigstens einer Seite der Plane (7) ein Informationsträger vorgesehen ist.
12. Fahrbares Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger eine Plane oder ein Gitternetz ist.
13. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mit einem Windwächter verbundene Steuerung, die wenigstens einen Antrieb (15)
zur Überführung von wenigstens der Plane (7) aus ihrem Betriebszustand in den Transportzustand
derart steuert, dass die Plane (7) bei einer definierten Windstärke in den Transportzustand
überführt wird.
14. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mit Rädern (3) versehene Gestell (2) ein LKW-Anhänger, insbesondere ein Sattelauflieger
(1) ist.
15. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Stützen (4, 5) im Betriebszustand wenigstens 10 m, insbesondere wenigstens
15 m beträgt.
16. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plane (7) eine Fläche von wenigstens 100 m2, insbesondere wenigstens 175 m2 aufweist.
17. Fahrbares Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Plane (7) mehrere zwischen den beiden Stützen (4, 5) und/oder der Quertraverse
(6) und/oder dem Gestell (2) verlaufende Zuggurte eingearbeitet sind.
18. Fahrbares Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Plane (7) mit einem Netz aus Zuggurten verklebt, verschweißt und/oder vernäht
ist.
19. Fahrbares Gerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuggurte in einem näherungsweise rechtwinkligen Gitternetz mit einem Abstand
zwischen den Zuggurten zwischen 0,25 m und 1 m angeordnet sind.
20. Fahrbares Gerät nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuggurte eine Zugtragfähigkeit von über 10 kN aufweisen.
1. Mobile unit with a frame (2) provided with wheels (3), on which a tarpaulin (7) and
a pillar structure (4, 5, 6) are arranged, having at least two posts (4, 5) and one
crosspiece (6), which can be raised from a compact transport state to an operating
state so that the tarpaulin (7) can be deployed in and/or on the pillar structure
(4, 5, 6), characterized in that the posts (4, 5) have struts (18a, 18b, 19a, 19b), which in the operating state extend
substantially perpendicularly to the plane of the tarpaulin (7) extending in the deployed
state, and which engage in a region (4a, 5a) of the posts (4, 5) opposite the frame
(2), with a height of at least 5% of the total height of the posts (4, 5) in the operating
state, and the posts (4, 5) are divided into at least two sections (4a, 4b, 5a, 5b)
that are hinged together, of which a first section (4a, 5a) is connected to the frame
(2) and has a height between 5 and 25% of the total height of the posts (4, 5) in
the operating state.
2. Mobile unit according to claim 1, characterized in that a second section (4b, 5b) hinged to the first section (4a, 5a) can be raised by means
of a hydraulic cylinder (10) or the like between a substantially horizontal position
in the transport state to a substantially vertical position in the operating state.
3. Mobile unit according to claim 1 or 2, characterized in that the struts (18a, 18b, 19a, 19b) are swivel-mounted on the posts and can be swivelled
from a position in the transport state that is oriented substantially parallel or
at an acute angle to the crosspiece (6) into the operating state.
4. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the struts (18a, 18b, 19a, 19b) have at least one first arm (20) connected to the
posts (4, 5) near frame (2) and a second arm (21), which is connected by its end opposite
the posts to the first arm (20) and is connected by its other end to the posts (4,
5) above the first arm (20).
5. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the crosspiece (6) in the transport state between the two posts (4, 5) is mounted
in each case in the region of its first section (4a, 5a).
6. Mobile unit according to claim 5, characterized in that the crosspiece (6) in the operating state is arranged substantially on the ends of
the posts remote from the frame (2) .
7. Mobile unit according to claim 5 or 6, characterized in that the crosspiece (6) can be moved by means of a winch (14) from the transport state
into the operating state.
8. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the tarpaulin (7) is connected to clamping straps (11), which can be suspended in
or on the crosspiece (6) and/or the posts (4, 5).
9. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the tarpaulin (7) is connected to the posts (4, 5) by means of rollers (12, 13) or
the like, and the tarpaulin (7) is raised together with the crosspiece (6) on the
posts (4, 5), with the transverse forces acting in the plane of the tarpaulin (7)
being substantially absorbed by the tarpaulin (7).
10. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the tarpaulin (7) is substantially non-transparent.
11. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that an information carrier is provided on at least one side of the tarpaulin (7).
12. Mobile unit according to claim 11, characterized in that the information carrier is a tarpaulin or a grid.
13. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized by a control device, connected to a wind monitor, which controls at least one drive
(15) for transfer of at least the tarpaulin (7) from its operating state into the
transport state, in such a way that the tarpaulin (7) is transferred to the transport
state at a predetermined wind strength.
14. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the frame (2) provided with wheels (3) is a goods vehicle trailer, in particular
a semitrailer (1).
15. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the height of the posts (4, 5) in the operating state is at least 10 m, in particular
at least 15 m.
16. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that the tarpaulin (7) has an area of at least 100 m2, in particular at least 175 m2.
17. Mobile unit according to one of the preceding claims, characterized in that several tension straps running between the two posts (4, 5) and/or the crosspiece
(6) and/or the frame (2) are incorporated into the tarpaulin (7).
18. Mobile unit according to claim 17, characterized in that the tarpaulin (7) is glued, welded and/or sewn with a network of tension straps.
19. Mobile unit according to claim 17 or 18, characterized in that the tension straps are arranged in an approximately rectangular grid with a spacing
between the tension straps between 0.25 m and 1 m.
20. Mobile unit according to one of the claims 17 to 19, characterized in that the tension straps have a tensile strength of more than 10 kN.
1. Appareil mobile comportant un châssis (2) équipé de roues (3), sur lequel sont disposées
une bâche (7) et une construction à montants (4 , 5, 6) qui présente au moins deux
supports (4, 5) et une traverse (6) qui peuvent être dressés d'un état compact de
transport vers un état de fonctionnement de manière à ce que la bâche (7) puisse être
montée dans et/ou sur la construction à montants (4, 5, 6), caractérisé en ce que les supports (4, 5) présentent des étais (18a, 18b, 19a, 19b) qui, en état de fonctionnement,
s'étendent sensiblement perpendiculairement au plan de la bâche (7) s'étendant à l'état
monté et qui s'engrènent dans une zone (4a, 5a) tournée vers le châssis (2) des supports
(4, 5) et dont la hauteur s'élève à au moins 5 % de la hauteur totale des supports
(4, 5) en état de fonctionnement et que les supports (4, 5) sont divisés en au moins
deux sections (4a, 4b, 5a, 5b) reliées de manière articulée entre elles, dont une
première section (4a, 5a) est reliée au châssis (2) et présente une hauteur allant
de 5 à 25 % de la hauteur totale des supports (4, 5) en état de fonctionnement.
2. Appareil mobile selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une deuxième section (4b, 5b) reliée de manière articulée à la première section (4a,
4b) peut être dressée au moyen d'un vérin hydraulique (10) ou similaire depuis une
orientation sensiblement horizontale en état de transport vers une orientation sensiblement
verticale en état de fonctionnement.
3. Appareil mobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les étais (18a, 18b, 19a, 19b) sont articulés de manière pivotable aux supports et
peuvent être pivotés d'une position orientée sensiblement à la parallèle ou suivant
un angle aigu par rapport à la traverse (6) en position de transport vers la position
de fonctionnement.
4. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les étais (18a, 18b, 19a, 19b) présentent au moins un premier bras (20) relié à proximité
du châssis (2) au support (4, 5) et un deuxième bras (21) qui est relié par son extrémité
détournée du support au premier bras (20) et est relié par son autre extrémité, au
dessus du premier bras (20), au support (4, 5).
5. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la traverse (6), en état de transport, s'appuie entre le deux supports (4, 5) respectivement
au niveau de leur première section (4a, 5a).
6. Appareil mobile selon la revendication 5, caractérisé en ce que la traverse (6), en état de fonctionnement, est disposée sensiblement aux extrémités
des supports éloignées du châssis (2).
7. Appareil mobile selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la traverse (6) peut être passée au moyen d'un treuil (14) de l'état de transport
à l'état de fonctionnement.
8. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bâche (7) est reliée à des sangles de serrage (11) qui peuvent être accrochées
dans ou sur la traverse (6) et/ou les supports (4, 5).
9. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bâche (7) est reliée au moyen de rouleaux (12, 13) ou similaires aux supports
(4, 5) et que la bâche (7) est remontée avec la traverse (6) sur les supports (4,
5), les forces de poussée agissant dans le plan de la bâche (7) étant sensiblement
absorbées par la bâche (7).
10. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bâche (7) est sensiblement non-translucide.
11. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu, sur au moins un côté de la bâche (7), un support d'informations.
12. Appareil mobile selon la revendication 11, caractérisé en ce que le support d'informations est une bâche ou un grillage.
13. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé par une commande reliée à un capteur de vent, qui contrôle au moins une transmission
(15) pour faire passer au moins la bâche (7) de son état de fonctionnement en état
de transport de manière à ce que la bâche (7), dans le cas d'une intensité définie
de vent, passe en état de transport.
14. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le châssis (2) équipé de roues (3) est une remorque de poids lourd, notamment une
semi-remorque (1).
15. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la hauteur des supports (4, 5) s'élève en état de fonctionnement à au moins 10 m,
notamment au moins 15 m.
16. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bâche (7) a une surface d'au moins 100 m2, notamment au moins 175 m2.
17. Appareil mobile selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans la bâche (7), sont réalisées plusieurs sangles de traction s'étendant entre
les deux supports (4, 5) et/ou la traverse (6) et/ou le châssis (2).
18. Appareil mobile selon la revendication 17, caractérisé en ce que, sur la bâche (7), est collé, soudé et/ou cousu un réseau de sangles de traction.
19. Appareil mobile selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que les sangles de traction sont disposées dans un grillage approximativement rectangulaire
avec une distance de 0,25 m à 1 m entre les sangles de traction.
20. Appareil mobile selon une des revendications 17 à 19, caractérisé en ce que les sangles de traction présentent une limite de charge de traction supérieure à
10 kN.