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(11) |
EP 1 509 100 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000356 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/103430 (18.12.2003 Gazette 2003/51) |
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| (54) |
LAUFSOHLE
OUTSOLE
SEMELLE D'USURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.06.2002 CH 964022002 10.03.2003 CH 369032003
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2005 Patentblatt 2005/09 |
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Patentinhaber: Glide'N Lock GmbH |
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8803 Rüschlikon (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRAUNSCHWEILER, H., G.
CH-8803 Rüschlikon (CH)
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| (74) |
Vertreter: Lauer, Joachim |
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Stapferstrasse 5
Postfach 2651 8033 Zürich 8033 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/37995 WO-A-98/21991 US-A- 3 719 965 US-A- 5 686 167
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WO-A-81/01234 DE-U- 29 715 533 US-A- 5 079 856 US-A- 5 761 833
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Laufsohle, insbesondere für Sportschuhe,
mit elastischer Verformbarkeit auch in tangentialer Richtung.
[0002] Unter Verformung in tangentialer Richtung soll hierbei eine z.B. durch Scherung bewirkte
Verformung in Richtung tangential bzw. parallel zur flächigen Ausdehnung der Laufsohle
oder ihrer Lauffläche verstanden werden. Davon zu unterscheiden sind z.B. durch Kompression
verursachte Verformungen in Richtung senkecht zur flächigen Ausdehnung der Laufsohle
oder ihrer Lauffläche. Auf einem horizontalen Untergrund fallen die Richtungen tangential
etwa mit horizontal und senkrecht etwa mit vertikal zusammen.
STAND DER TECHNIK
[0003] Laufsohlen mit elastisch nachgiebigen Laufsohlen sind in grosser Anzahl und in verschiedenster
Ausbildung bekannt, wobei verschiedenste elastische Materialien mit den unterschiedlichsten
Härten eingesetzt werden. Bekannt sind auch Laufsohlen mit eingelagerten Luft- oder
Gel-Polstern. Sie sollen die beim Laufen auftretenden Belastungen abfedern und dadurch
den Bewegungsapparat des Läufers, insbesondere dessen Gelenke, schonen und auch ein
angenehmes Laufgefühl vermitteln.
[0004] Die meisten derzeit im Handel erhältlichen Laufschuhe für Sportzwecke weisen Federcharakteristiken
auf, die eine Federung primär in vertikaler Richtung bzw. in Richtung senkrecht zur
Lauffläche unter Kompression der Sohle erlauben, die in horizontaler bzw. tangentialer
Richtung jedoch relativ steif sind und insofern bei schrägem und etwas schiebenden
Auftreten nicht genügend nachgeben. Letzteres dürfte seinen Grund u.a. darin haben,
dass eine grössere Verformbarkeit der Sohle in horizontaler Richtung zwangsläufig
eine Art Schwimmeffekt erzeugen würde, der sich negativ auf die Standfestigkeit und
Standsicherheit des Läufers auswirken würde. Zumindest würde der Läufer bei jedem
Schritt ein gewisses Stück an Wegstrecke verlieren, da sich die Sohle beim Abstossen
vom Auftrittpunkt in die gewünschte Bewegungsrichtung jeweils erst in der entgegengesetzten
Richtung etwas verformen würde. In gewissem Ausmass tritt der Schwimmeffekt bei den
bekannten Sportschuhen natürlich bereits auf.
[0005] WO 81/01234 beschreibt eine solche, die als Basis für Anspruch 1 dient.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Laufsohle anzugeben, die
unter Vermeidung des beschriebenen Schwimmeffektes bei einfacher Ausbildung auch in
tangentialer Richtung ausreichend weich und nachgiebig ausgebildet werden kann.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Laufsohle mit elastischer Verformbarkeit auch
in tangentialer Richtung, gemäss Patentanspruch 1.
[0008] Bei geeigneter Wahl der mindestens einen kritischen Verformung sowie der dazu notwendigen
Belastung der Laufsohle unter geeigneter Einstellung ihrer Härte bzw. Nachgiebigkeit
kann erreicht werden, dass die erfindungsgemässe Sohle über einen weiten Verformungsbereich
auch tangential weich und nachgiebig ist, und die kritische Verformung beim Laufen
lokal begrenzt nur in der jeweils maximal belasteten Zone der Sohle sowie zeitlich
nur rund um das Belastungsmaximum herum erreicht wird.
[0009] Damit wird einerseits eine ausreichende Abfederung auch bei schrägem und oder etwas
schiebenden Auftreten erreicht, andererseits aber auch ein sicherer Stand auf dem
jeweiligen Auftritts- bzw. Belastungspunkt, von dem sich der Läufer direkt und ohne
Wegverlust wieder abstossen kann. Der beschriebene Schwimmeffekt wird vermieden.
[0010] Es versteht sich, dass je nach den konstruktiven Gegebenheiten die kritische Verformung,
bei welcher die tangentiale Verformbarkeit der erfindungsgemässen Laufsohle sozusagen
eingefroren wird, von der Art der Verformung anhängen kann. Die Verformung muss auch
nicht nur tangential sein. Eine kritische Verformung kann auch bei rein senkrechter
bzw. vertikaler Verformung erreicht werden.
[0011] Gemäss der Erfindung wird die kritische Verformung erst nach einem tangentialen und/oder
senkrechten Verformungsweg erreicht, welcher grösser als 20 % der verformbaren Dicke
der Sohle, ggf. sogar grösser als 50 % dieser Dicke ist. Absolut kann das durchaus
einige cm ausmachen.
[0012] In konstruktiver und materialtechnischer Hinsicht lässt sich die erfindungsgemässe
Lehre grundsätzlich in verschiedenster Weise realisieren. Verschiedene Beispiele hierfür
werden nachfolgend unter bezug auf die Zeichnungen auch beschrieben. Als bevorzugte
Ausführungsformen sollen hier nur solche hervorgehoben werden, bei welchen zwei Lagen
der Sohle durch ein insbesondere elastisch verformbares Element getrennt sind und
wobei das verformbare Element bei ausreichend grosser Verformung eine gegenseitige
reib-, kraft- und/oder formschlüssige Berührung der beiden Lagen ermöglicht und weitgehender
Unterbindung einer parallelen Verschiebbarkeit der beiden Lagen.
[0013] In einer Weiterbildung der Erfindung kann die Sohle mit Mitteln zu lösbaren Befestigung
an einer Zwischensohle eines Schuhs versehen sein. Wenn die Sohle dabei mehrteilig
ausgeführt ist, können ihre einzelnen Teile unabhängig voneinander angebracht und/oder,
z.B. bei Abnutzung, einzelen ausgetauscht werden. Es könnten dabei auch unterschiedlich
ausgebildete Teile zur Verfügung gestellt und/oder individuelle Muster erzeugt werden,
die den jeweiligen Bedürfnissen und dem Laufstil des einzelnen Läufers besonders angepasst
sind.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0014] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Sportschuh in Seitenansicht mit einer Laufsohle gemäss einer ersten Ausführungsform
der Erfindung und zwar unter a) unbelastet, unter b) schräg nach vorn belastet und
unter c) bei Abstossen;
- Fig. 2
- den Sportschuh von Fig. 1 in Ansicht von hinten und zwar unter a) unbelastet und unter
b) seitlich schräg belastet;
- Fig. 3
- Hohlelemente der Laufsohle von Fig. 1 jeweils in einer Detaildarstellung und zwar
unter a) unbelastet, unter b) schräg nach vorn belastet, und unter c) vertikal belastet;
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Laufsohle in Seitenansicht mit
röhrenförmigen Hohlelementen zwischen zwei Lagen, und zwar unter a) unbelastet und
unter b) schräg nach vorn belastet;
- Fig. 5
- eine Ausführungsform einer in ein Ballenteil und ein Fersenteil unterteilten erfindungsgemässen
Laufsohle in Seitenansicht jeweils mit zwei über verformbare Stege verbundenen Lagen,
und zwar unter a) unbelastet und unter b) schräg nach vorn belastet;
- Fig. 6
- eine Laufsohle nach der Erfindung mit einem abschlossenen, mit einem Medium gefüllten
Volumen;
- Fig. 7
- in einer geschnittenen Teildarstellung eine weitere erfindungsgemässe Laufsohle, welche
mit einer Verzahnung versehen ist;
- Fig. 8
- den Sportschuh von Fig. 1, bei welchem gemäss einer Weiterbildung der Erfindung Teile
der Laufsohle lösbar an einer Zwischensohle befestigt sind bzw. werden können;
- Fig. 9
- den Sportschuh von Fig. 8 in Ansicht von hinten unter a) und unter b) mit unterschiedlich
vielen, nebeneinander lösbar angebrachten Sohlenteilen;
- Fig. 10
- ein gegenüber den Hohlelementen von Fig. 3 etwas abgewandeltes Hohlelement für eine
Laufsohle nach der Erfindung; und
- Fig. 11
- eine weitere Ausführungsform eines einzelnen Sohlenelements für eine Laufsohle, die
jedoch nicht gegenstand der vorliegenden der Erfindung ist.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0015] Anhand von Fig. 1 soll zunächst eine Ausführungsform beschrieben werden, welche zwar
nicht unbedingt die bevorzugte ist, anhand von welcher die erfinderische Lehre aber
gut darstellbar ist.
[0016] Fig. 1 zeigt einen mit einer Laufsohle 1 nach der Erfindung ausgerüsteten Laufschuh
2. Die Laufsohle 1 wird gebildet durch eine Mehrzahl von profilartigen Hohlelementen
3, welche Röhren 3.1 aufweisen und mit angeformten Stegen 3.2 an der Unterseite einer
Zwischensohle 4 des Laufschuhs 1 z.B. durch Ankleben befestigt sind. Die Hohlelemente
3 sind aus einem Material wie einem Gummimaterial hergestellt, welches sich unter
den beim Laufen auftretenden Belastungen zumindest teilweise elastisch verformen kann.
Das Material weist bevorzugt auch eine hohe Haftreibung gegenüber anderen Materialien,
vor allem aber auch gegenüber sich selbst auf. Mehrere der Hohlelemente 3 sind in
Längsrichtung des Laufschuhs 2 hintereinander angeordnet, wobei im Bereich zwischen
Ballen und Ferse eine Lücke belassen ist. Die Hohlelemente 3 können sich über die
gesamte jeweilige Breite des Laufschuhs 2 erstrecken. Es könnten jedoch auch, wie
in Fig. 2 dargestellt, zwei oder auch noch mehr solcher Hohlelemente 3 seitlich nebeneinander
angeordnet sein.
[0017] Wird der Laufschuh 2 wie in Fig. 1 b) dargestellt und durch den Belastungspfeil P1
veranschaulicht z.B. beim Auftreten schräg nach vorn belastet, kommt es nach anfänglicher
elastischer Abfederung der Belastung unter vertikaler aber auch horizontaler Deformation
der röhrenförmigen Teile 3.1 bei geeigneter Bemessung dieser Teile zu einem völligen
Zusammendrücken derselben und dadurch zu einem Reibschluss zwischen deren oberer Halbschale
3.1.1 und deren unterer Halbschale 3.1.2 (siehe ig. 3). Der Reibschluss setzt einer
weiteren horizontalen Verformung der Röhren 3.1 einen so hohen Widerstand entgegen,
dass diese praktisch nur noch im Rahmen der verbleibenden Elastizität des Materials
und damit in keinem nennenswerten Umfang mehr möglich ist. Der Läufer hat in dieser
Position und bei diesem Zustand der Laufsohle 1 daher eine horizontal praktisch nicht
mehr verschiebbare Verbindung zum Boden 5 und verfügt insofern über einen guten und
sicheren Stand.
[0018] Zudem kann sich der Läufer, wie in Fig. 1 unter c) dargestellt, aus der Position
gemäss Fig. 2 zur Ausführung des nächsten Schritts vor allem aber auch wieder abstossen,
ohne hierbei einen Wegverlust in Kauf nehmen zu müssen, da sich wegen des beschriebenen
Reibschlusses die röhrenförmigen Teile 3.1 in nennenswertem Umfang in Richtung der
bei Abstossen neuen, durch den Pfeil P2 kenntlich gemachten Belastung horizontal praktisch
nicht verformen können. Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass zwischen dem Auftreten
und dem Abstossen die Belastung auf dem defomierten Bereich der Sohle aufrechtehalten
wird, was beim normalen Laufen aber der Fall ist.
[0019] Fig. 2 zeigt den Laufschuh 2 von Fig. 1 in Ansicht von hinten, unter a) unbelastet
und unter b) seitlich schräg belastet. Auch hierbei kann es zu einem Zusammendrücken
der röhrenförmigen Teile 3.1 der Hohlelemente 3 unter Herstellen eines Reibschlusses
zwischen deren oberer 3.1.1 und unterer Halbschale 3.1.2 kommen, wodurch der Träger
des Laufschuhs 2 auch seitlich eine stabile und praktisch unnachgiebige Verbindung
zum Boden 5 bekommt.
[0020] Die vorstehend erläuterte Ausführungsform zeichnet sich durch extrem grosse Verformungswege
aus, welche zwischen dem unbelasteten Zustand gemäss Fig. 1 a) und dem Zustand mit
dem Reibschluss gemäss Fig. 1b) durchaus mehr als 20 %, ggf. sogar mehr als 50% betragen
kann. Mit dem Schuh von Fig. 1 und 2 schwebt der Läufer "wie auf Wolken", hat dabei
aber zu keinem Zeitpunkt ein unsicheres Standgefühl und im jeweiligen Auftrittsbereich
stets eine direkte, feste und damit sichere Verbindung zum Boden.
[0021] Fig. 3 zeigt in einer Detaildarstellung nochmals die Hohlelemente 3 von Fig. 1 und
zwar unter a) unbelastet und unter b) tangential belastet. Unter c) ist eine Deformation
vertikal gerade nach unten gezeigt, woraus deutlich wird, dass die vorstehend erläuterten
Vorteile bezüglich der Standfestigkeit und des Abstossens ohne Wegverlust auch bei
rein vertikaler Belastung erreicht werden.
[0022] Bei der Laufsohle 6 von Fig. 4 sind wiederum röhrenförmige Hohlelemente 6.1 z.B.
aus einem Gummimaterial vorgesehen, die hier jedoch zwischen einer oberen 6.2 und
einer unteren Lage 6.3 angeordnet und mit diesen Lagen jeweils fest verbunden sind.
Die beiden Lagen 6.2 und 6.3 erstrecken sich hier über die gesamte Fläche der Laufsohle.
Die obere Lage 6.2 könnte grundsätzlich durch eine sowieso vorhandene Lage oder Zwischenlage
des Schuhs gebildet werden. Die untere Lage 6.3 könnte auch noch mit einem Profil
versehen sein. Funktionell verhält sich die Laufsohle 6 von Fig. 4, die unter a) im
unbelasteten Zustand dargestellt ist, grundsätzlich ähnlich wie die zuvor beschriebene
Laufsohle 1 von Fig. 2. Insbesondere wird auch hier, wie in Fig. 4 unter b) dargestellt,
beim Zusammendrücken der röhrenförmigen Hohlelemente 6.1 ein Reibschluss zwischen
deren oberer und deren unterer Halbschale zustande kommen. Über die durch die untere
Lage 6.3 ausgeübte Schubwirkung wird sich die Deformation der Hohlelemente 6.1 unter
Belastung ggf. aber über einen grösseren Bereich verteilen.
[0023] Beim Ausführungsbeispiel von Fig. 5 sind zunächst einmal zwei getrennte Teile 7.1
und 7.2 für den Ballen und den Fersenbereich der Laufsohle 7 vorgesehen. Grundsätzlich
könnte von dieser getrennten Ausbildung auch bei den anderen erläuterten Beispielen
Gebrauch gemacht sein. Desweiteren sind hier zwischen jeweils einer oberen Lage 7.1.1
bzw. 7.2.1 und einer unteren Lage 7.2.1 bzw. 7.2.2 nur noch einfache elastisch deformierbare
Stege 7.1.3 bzw. 7.2.3 angeordnet. Unter Belastung legen diese sich z.B. flach zwischen
die beiden äusseren Lagen, wie beispielsweise in Fig. 5 unter b) dargestellt. Sofern
für die äusseren Lagen und die Stege wieder ein Material mit hohem Reibungskoeffizienten
verwendet ist, ergibt sich in der in Fig. 5 b) dargestellten Situation wieder ein
Reibschluss ähnlich den bereits beschriebenen. Die oberen und unteren Lagen übernehmen
damit teilweise die Funktion der vorbeschrieben oberen und unteren Halbschalen der
röhrenförmigen Teile von Fig. 1, wohingegen die Stege funktionell etwa mit den Flanken
der röhrenförmigen Teile gleichgesetzt werden können, von denen zwei sich gegenüberliegende
in Fig. 3 mit 3.1.3 und 3.1.4 bezeichnet sind.
[0024] Bei der Laufsohle 8 von Fig. 6 sind zwischen jeweils einer oberen 8.1 und einer unteren
Lage 8.2 keine körperlichen elastischen Elemente mehr vorgesehen. Vielmehr sind die
obere und untere Lage durch umlaufende Seitenteile 8.3 zu einem geschlossenen Volumen
8.4 verbunden, welches mit einem Fluid befüllt ist. Bei dem Fluid kann es sich um
ein Gas wie inbesondere um Luft aber z.B. auch um ein Gel handeln. Wichtig ist, dass
sich die Laufsohle, wie wiederum unter b) dargestellt, unter den Laufen auftretenden
Belastungen so weit deformieren lässt, dass sich die obere und die untere Lage 8.1
und 8.2 gegenseitig im jeweiligen Belastungsbereich berühren können. Sofern für die
beiden Lagen ein Material mit einem hohen Reibungskoeffizienten gewählt ist, ergibt
sich wieder ein Reibschluss mit den beschriebenen vorteilhaften Eigenschaften.
[0025] Bei Verwendung eines in sich inkompressiblen Gels als Füllmasse für das Volumen 8.4
muss dieses ggf. elastisch ingesamt oder partiell dehnbar sein, damit der gewünschte
Effekt eintreten kann. Im Falle der Befüllung des Volumens 8.4 mit einem Gas könnte
zusätzlich, z.B. im Fersenbereich, auch noch ein Ventil 8.5 vorgesehen sein. Durch
Veränderung des Gasdrucks wäre es dann möglich, die elastischen Eigenschaften und
die Nachgiebigkeit der Laufsohle zu verändern und dadurch z.B. dem Gewicht oder dem
Laufverhalten des Läufers anzupassen.
[0026] Anstelle eines Reibschlusses könnte in den vorbeschriebenen Beispielen auch oder
zusätzlich, wie in einer nur teilweisen Darstellung einer Laufsohle 9 in Fig. 7 dargestellt,
von einem Formschluss Gebrauch gemacht werden, indem zwischen einer oberen und einer
unteren Lage 9.1 und 9.2 z.B. eine Art Verzahnung vorgesehen wird.
[0027] Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung kann die Sohle mit Mitteln versehen sein,
die ihre lösbare Befestigung an einer Zwischensohle des Schuhs erlauben. Die Sohle
kann hierbei als Ganzes, in Teilen oder auch nur bezüglich einzelner Teile lösbar
befestigt sein. Fig. 8 zeigt einen Laufschuh 2, bei welchem die gesamte Sohle 1, jedoch
in einzelnen Teilen, lösbar an einer Zwischensohle 4 des Laufschuhs 2 befestigt ist.
Die Sohle 1 wird hier wie im Beispiel von Fig. 1 gebildet durch eine Mehrzahl von
profilartigen Hohlelementen 3, welche Röhren 3.1 aufweisen und mit angeformten Stegen
3.2 an der Unterseite der Zwischensohle 4 lösbar befestigt bzw. bezüglich der im Ballenbereich
angeordneten Hohlelemente erst noch zur lösbaren Befestigung an der Unterseite der
Zwischensohle 4 vorgesehen sind. Wie sich anhand der Ausschnittsvergrösserung A in
Fig. 8 gut erkennen lässt, ist als Befestigungsmittel ein vielfach herstellbarer und
wieder lösbarer sogenannter Klettverschluss (hook and loop fastener) 10 verwendet,
wobei die Stege 3.2 der Hohlelemente 3 mit der hakenförmig ausgebildeten Lage 10.1
des Klettverschlusses 10 versehen sind. Entsprechend ist die Zwischensohle 4, vorzugsweise
vollflächig, mit der komplementären, d.h. der schlingenförmig ausgebildeten Lage 10.2
des Klettverschlusses 10 versehen. Die beiden Lagen des Klettverschlusses können mit
den Hohlelementen einerseits und der Zwischensohle andererseits jeweils fest verklebt
sein.
[0028] Die lösbare Befestigung hat zunächst den Vorteil, dass die erfindungsgemässe Sohle
ggf. nur bei Bedarf, z.B. unmittelbar vor und zu einem Trainingslauf an der Zwischensohle
angebracht und der Schuh ansonsten auch ohne diese Sohle verwendet werden kann. Dies
macht vor allem dann Sinn, wenn die erfindungsgemässe Sohle zur Erzielung langer Federwege
z.B. mit relativ voluminösen Hohlelementen ersehen ist. Zum Schutz der Zwischensohle
und der auf ihr vorzugsweise angebrachten Schlingenlage eines Klettverschlusses könnte
in diesem Fall eine ebenfalls per Klettverschluss alternativ aufbringbare Schutzlage
vorgesehen sein, die hier jedoch nicht dargestellt ist.
[0029] Die lösbare Befestigung hat zum anderen der Vorteil, dass eine abgenutze Sohle gegen
eine neuwertige ausgetauscht werden kann. Im Falle einer mehrteiligen Ausbildung der
Sohle wie im Beispiel von Fig. 8 könnten auch nur einzelne Teile ausgetauscht werden,
wodurch z.B. der durch den individuellen Laufstil jedes Läufer bedingten ungleichen
Abnutzung der Sohle Rechnung getragen werden könnte. Jeder Läufer könnte sich in diesem
Fall aber auch z.B. durch eine spezielle Anordnung der einzelnen Teile seine eigene
Sohle mit den für ihn optimalen Dämpfungseigenschaften zusammenstellen. Als Beispiel
hierfür zeigt Fig. 9 den Laufschuh von Fig. 8 in zwei Ansichten von hinten, wobei
unter a) zwei und unter b) drei Reihen von Hohlelementen 3 nebeneinander im Fersenbereich
angeordnet sind. Für eine individuelle Gestaltung der erfindungsgemässen Sohle könnten
aber auch herstellerseits unterschiedlich ausgebildete Teile mit unterschiedlichen
Eigenschaften zur Verfügung gestellt werden. Als Beispiel hierfür zeigt Fig. 8 ein
im Hauptbelastungsbereich der Sohle angeordnetes Hohlelement 3', welches mit einer
grösseren Wandstärke versehen und dadurch z.B. etwas steifer gegenüber Verformung
als die übrigen Hohlelemente ist.
[0030] Fig.10 zeigt ebenfalls ein gegenüber den Hohlelementen von Fig. 3 etwas abgewandeltes
Hohlelement 3" für eine Laufsohle nach der Erfindung, wobei dieses Hohlelement 3"
mit einer ebenen Grundfläche versehen ist. Ausserdem ist die Wandstärke des Elementes
nicht überall gleich ausgebildet. Es hat sich gezeigt, dass mit der dargestellten
Form ein noch besseres Standgefühl sowie ein verbessertes Abstossen vom Auftrittspunkt
aus erreichbar ist.
[0031] Fig. 11 zeigt schliesslich noch eine weitere Ausführungsform eines einzelnen Sohlenelements
11 für eine Laufsohle nach der Erfindung, welches an Stelle eines horizontalen ein
vertikal ausgerichtetes Röhrchen aufweist.
[0032] Die vorstehend beschriebenen Ausführungsarten sind so zu verstehen, dass einzelne
ihrer Elemente oder Merkmale ggf. auch bzw. in Kombination mit anderen der Ausführungsarten
eingesetzt werden können. Dies gilt z.B. für die Aufteilung der Laufsohle in einen
Ballen und einen Ferstenteil sowie das Vorsehen eines Profils. Genauso könnten Reibschluss-
und Formschlussmittel alternativ oder auch in Kombination miteinander eingesetzt werden.
Die Ausführungsformen von Fig. 4 oder 5 könnten mit der von Fig. 6 kombiniert werden,
in dem bei den Ausführungen von Fig. 4 oder 5 ein elastisches und/oder dämpfendes
Medium oder Fluid in dort natürlich vorzugsehende Hohlräume eingebracht wird. Umgekehrt
könnten bei Fig. 6 zusätzlich mechanische Federungs- oder Dämpfungselemente vorgsehen
werden. Bei der Weiterbildung der Erfindung, bei welcher die erfindungsgemässe Sohle
als Ganzes oder zumindest Teile davon lösbar an einer Zwischensohle befestigt werden
können, könnte anstatt eines Klettverschlusses mit einer hakenförmigen Lage und einer
schlingenförmigen bzw. filzartigen Lage auch ein Klettverschluss mit zwei aufeinander
angepassten hakenförmigen Lagen versendet werden, wobei ein solcher Klettverschluss
eine höhere Haftkraft aufweist. Die lösbare Verbindung könnte alternativ oder ergänzend
auch mit einem speziellen, wieder ablösbaren Klebstoff hergestellt werden.
BEZEICHNUNGSLISTE
[0033]
- 1
- Laufsohle
- 2
- Laufschuh
- 3, 3', 3"
- Hohlelemente
- 3.1
- Röhren der Hohlelemente 3
- 3.2
- Stege der Hohlelemente 3
- 3.1.1
- obere Halbschale der Röhren 3.1
- 3.1.2
- unter Halbschale der Röhren 3.1
- 3.1.3, 3.1.4
- Flanken der Röhren 3.1
- 4
- Zwischensohle
- 5
- Boden
- 6
- Laufsohle
- 6.1
- röhrenförmige Hohlelemente der Laufsohle 6
- 6.2
- obere Lage der Laufsohe 6
- 6.3
- untere Lage der Laufsohle 6
- 7
- Laufsohle
- 7.1
- Ballenteil der Laufsohle 7
- 7.2
- Fersenteile der Laufsohle 7
- 7.1.1, 7.2.1
- obere Lage der Laufsohlenteile 7.1 bzw. 7.2
- 7.1.2, 7.2.2
- unter Lage der Laufsohlenteile 7.1 bze. 7.2
- 7.1.3, 7.2.3
- deformierbare Stege
- 8
- Laufsohle
- 8.1
- obere Lage der Laufsohle 8
- 8.2
- untere Lage der Laufsohle 8
- 8.3
- umlaufende Seitenteile der Laufsohle 8
- 8.4
- Volumen der Laufsohle 8
- 8.5
- Ventil an der Laufsohle 8
- 9
- Laufsohle
- 9.1
- obere Lage der Laufsohle 9
- 9.2
- unter Lage der Laufsohle 9
- 10
- Klettverschluss
- 10.1
- hakenförmige Lage des Klettverschlusses 10
- 10.2
- schlingenförmige Lage des Klettverschlusses 10
- 11
- Sohlenelement mit vertikalem Röhrchen
- P1
- Pfeil Belastung beim Auftreten
- P2
- Pfeil Belastung beim Abstossen
1. Laufsohle (1), insbesondere für Sportschuhe, mit elastischer Verformbarkeit auch in
tangentialer Richtung, so dass eine ausreichende Abfederung auch bei schrägem oder
etwas schiebendem Auftreten erreicht wird, wobei die Laufsohle zwei, durch mindestens
ein insbesondere elastisch verformbares Element (3.1.3,3.1.4; 7.1.3,7.2.3) getrennte
Lagen (3.1.1, 3.1.2; 7.1.1,7.1.2; 7.2.1,7.2.2; 8.1,8 2; 9.1,9.2) aufweist, wobei das
Element bei Erreichen einer kritischen Verformung, welche grösser als 20% der verformbaren
Dicke der Sohle ist, eine gegenseitige reib-, kraft- und/oder formschlüssige Berührung
der beiden Lagen und Unterbindung einer parallelen Verschiebbarkeit der beiden Lagen
ermöglicht, so dass ein sicherer Stand auf dem soweit verformten Bereich gegeben ist.
2. Laufsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kritische Verformung erst nach einem tangentialen und/oder senkrechten Verformungsweg
erreicht wird, welcher grösser als 20 % ihrer verformbaren Dicke, insbesondere sogar
grösser als 50% dieser Dicke ist.
3. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit mindestens einem elastisch deformierbaren Hohlelement mit einem oder mehreren
Hohlräumen versehen ist.
4. Laufsohle nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlelement einen deformierbaren röhrenförmigen Abschnitt umfasst.
5. Laufsohle nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in ihrer Längsrichtung mehrere Hohlelemente hintereinander angeordnet sind.
6. Laufsohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlelement zwei äussere Lagen aufweist, welche unter Ausbildung von mehreren
Hohlräumen durch verformbare Stege miteinander verbundenen sind.
7. Laufsohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlelement mindestens eine mit einem Fluid gefüllte Kammer aufweist.
8. Laufsohle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlelement mindestens eine luftgefüllte Kammer aufweist, welche unter Kompression
der in ihr enthaltenen Luft elastisch vertormbar ist.
9. Laufsohle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die luftgefüllte Kammer mit einem gegenüber Umgebungsdruck erhöhten Druck befüllbar
ist.
10. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Ganzes oder, bei Mehrteiligkeit, bezüglich mindestens eines ihrer Teile (3,
3') mit Mitteln (10.1) zur lösbaren Befestigung an einer Zwischensohle (4) eines Schuhs
(2) versehen ist.
11. Laufsohle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrteilig ausgebildet ist und dass die einzelnen Teile (3, 3') wahlweise an
unterschiedlichen Stellen und/oder in unterschiedlichen Mustern an der Zwischensohle
(4) lösbar anbringbar sind.
12. Laufsohle nach einem der Anspruche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrteilig ausgebildet ist und dass mindestens zwei ihrer Teile (3, 3') eine
unterschiedliche Formgebung und/oder Elastizität aufweisen.
13. Laufsohle nach einem der Ansprüche 10 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur lösbaren Befestigung einen Teil (10.1) einer Klettverbindung (10)
umfassen und dass die Zwischensohle (4) mit dem komplementären Teil (10.2) dieser
Klettverbindung (10) versehen ist.
14. Laufsohle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel einen mit Haken versehenen Teil (10.1) der Klettverbindung (10) umfassen.
1. An outsole (1), in particular for sports shoes, comprising an elastic deformability
also in tangential direction so that a sufficient cushioning effect is achieved even
if the tread of the foot is inclined and somewhat slipping, wherein the outsole encompasses
two layers (3.1.1, 3.1.2; 7.1.1, 7.1.2; 7.2.1, 7.2.2; 8.1., 8.2; 9.1, 9.2), which
are separated by means of at least one in particular elastically deformable element
(3.1.3, 3.1.4; 7.1.3, 7.2.3), wherein the element, in response to reaching a critical
deformation, which is greater than 20% of the deformable thickness of the sole, enables
a mutual frictionally engaged, non-positive and/or positive contact of the two layers
and a prevention of a parallel displaceability of the two layers so that a secure
footing on the region, which is deformed to such an extent, is given.
2. The outsole according to claim 1, characterized in that the critical deformation is reached only after a tangential and/or vertical deformation
path, which is greater than 20% of its deformable thickness, in particular even greater
than 50% of this thickness, is reached.
3. The outsole according to one of claims 1-2, characterized in that it is provided with at least one elastically deformable hollow element comprising
one or a plurality of cavities.
4. The outsole according to claim 3, characterized in that the hollow element comprises a deformable tubular section.
5. The outsole according to claim 3 or 4, characterized in that a plurality of hollow elements are arranged in series in the longitudinal direction
of the outsole.
6. The outsole according to claim 3, characterized in that the hollow element encompasses two outer layers, which are connected with one another
by formation of a plurality of cavities by means of deformable bars.
7. The outsole according to claim 3, characterized in that the hollow element encompasses at least one chamber, which is filled with a fluid.
8. The outsole according to claim 7, characterized in that the hollow element encompasses at least one air-filled chamber, which is elastically
deformable under compression of the air contained therein.
9. The outsole according to claim 8, characterized in that the air-filled chamber can be filled with a pressure, which is increased as compared
to the ambient pressure.
10. The outsole according to one of claims 1-9, characterized in that provision is made for the outsole to be provided with means (10.1) for being fastened
to an intermediate sole (4) of a shoe (2) so as to be capable of being removed, as
a whole, or, if designed to be made up of several parts, with reference to at least
one of its parts (3, 3').
11. The outsole according to claim 10, characterized in that it is designed so as to be made up of several parts and in that the individual parts (3, 3') can be selectively attached to the intermediate sole
(4) at different locations and/or in different patterns so as to be capable of being
removed.
12. The outsole according to one of claims 10 or 11, characterized in that it is designed so as to be made up of several parts and in that at least two of its parts (3, 3') encompass a different shape and/or elasticity.
13. The outsole according to one of claims 10-12, characterized in that the means for detachably fastening comprise a part (10.1) of a hook and loop connection
(10) and in that the intermediate sole (4) is provided with the complementary part (10.2) of this
hook and loop connection (10).
14. The outsole according to claim 13, characterized in that the means comprise a part (10.1) of the hook and loop connection (10), which is provided
with clasps.
1. Semelles de marche, notamment pour des chaussures de sport, à déformabilité élastique,
également en direction tangentielle, pour obtenir un amortissement suffisant, également
dans le cas d'un appui incliné ou quelque peu en poussée, la semelle de marche comportant
deux couches (3.1.1, 3.1.2 ; 7.1.1, 7.1.2 ; 7.2.1, 7.2.2 ; 8.1, 8.2 ; 9.1, 9.2) séparées
par au moins un élément, notamment élastiquement déformable (3.1.3, 3.1.4 ; 7.1.3,
7.2.3), à l'atteinte d'une déformation critique qui est supérieure à 20 % de l'épaisseur
déformable de la semelle, l'élément permettant un contact mutuel par friction, par
complémentarité de force et/ou de forme des deux couches en évitant une aptitude au
déplacement parallèle des deux couches, pour assurer un appui sûr sur la zone déformée
à ce point.
2. Semelle de marche selon la revendication 1, caractérisée en ce que la déformation critique n'est atteinte qu'après une course de déformation tangentielle
et/ou verticale qui est supérieure à 20 % de son épaisseur déformable, notamment même
supérieure à 50 % de ladite épaisseur.
3. Semelle de marche selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisée en ce qu'elle est munie d'au moins un élément creux élastiquement déformable avec une ou plusieurs
cavités.
4. Semelle de marche selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément creux comprend une partie tubulaire déformable.
5. Semelle de marche selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que plusieurs éléments creux sont disposés l'un derrière l'autre dans sa direction longitudinale.
6. Semelle de marche selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément creux comporte deux couches extérieures, qui en formant plusieurs cavités
sont reliées entre elles par des barrettes déformables.
7. Semelle de marche selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément creux comporte au moins une chambre remplie d'un fluide.
8. Semelle de marche selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'élément creux comporte au moins une chambre remplie d'air, qui est déformable sous
la compression de l'air qu'elle contient.
9. Semelle de marche selon la revendication 8, caractérisée en ce que la chambre remplie d'air est susceptible d'être remplie d'une pression plus élevée
que la pression environnante.
10. Semelle de marche selon la revendication 9, caractérisée en ce que, en tant qu'unité, elle est munie, ou si elle est en plusieurs éléments, au moins
l'un de ses éléments (3, 3') est muni de moyens (10.1) pour la fixation amovible sur
une semelle intermédiaire (4) d'une chaussure (2).
11. Semelle de marche selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'elle est conçue en plusieurs éléments, et en ce que les éléments individuels (3, 3') sont susceptibles d'être montés de façon amovible
en différents endroits et/ou selon différents motifs sur le semelle intermédiaire
(4).
12. Semelle de marche selon l'une quelconque des revendications 10 ou 11, caractérisée en ce qu'elle est conçue en plusieurs éléments et qu'au moins deux de ses éléments (3, 3')
présentent une conformation et/ou élasticité différente.
13. Semelle de marche selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisée en ce que les moyens pour la fixation amovible comprennent un élément (10.1) d'une fixation
auto-agrippante (10) et en ce que la semelle intermédiaire (4) est munie de l'élément complémentaire (10.2) de ladite
fixation auto-agrippante (10).
14. Semelle de marche selon la revendication 13, caractérisée en ce que les moyens comprennent un élément (10.1) muni de crochets de la fixation auto-agrippante
(10).
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